Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 758 (6.3.1921)
- Date
- 1921-03-06
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2 Wien, vSouniag Eine symptomatische Arbeitoveeweigerung. Die all»velt!iche okononiifche Krise, welche sich natrrr- Aemäß zuerst in den industriell hochentwickelten und valutarisch starken Ländern fühlbar machte, hat nunmehr auch auf Deutschland ubergegriffen und droht allmählich in Italien größere Dimensionen aNKMiehmen. Die Arbeitslosigkeit wächst im 5!ande und langsam sieht man sich genötigt, mit Entlassungen oder Arckeitseinschränkungen zu beginnen. Eines, der größten Fndustriewerke Italiens, die Fiat in Turin, hat sich veranlaßt gesehen, die Arbeitszeit auf fe^unddreißig WoiHen» stunden zu beschranken, um auf diese Weise Massenentlassungen vorzubeuge». Diese Erscheinung hat in Italien einen beträchtlichen Eindruck gemacht und zu verschiedenen Erörterungen Anlaß gegeben. Die kommunistisch onentiertcn Sozialisten von Turin bezeichnen das Vorgehen der Fiat als das Vorspiel zu einer großen Offensive der Hochindustrie, welche darauf auSgehe, den Standard der Arbeiter herabzudrücken, und sie erklären, in der kapitalistischen Welt gebe es keinen Ausweg aus dem Dilemma, welches darin besteht, entweder gw produzieren, um Waffen für künftige Kriege vorzubersiten, oder irrfolge der Arbeitslosigkeit dem Hunger Zu verfallen. Wohl ist es den Verhandlungen des GeneralsekretarS der italienischen Arbeiterorganisation gelungen, die Zustimmung der Arbeiter zrr darr Abmachungen mit der Leitung der Fiat- Werke zu erlangen, die begreifen, daß die ArbeitSemschräukungen eine Folge der allgemeinen Weltkrise fintv welche sich in der Automobilindustrie ganz besonders, geltend macht, auf welchem Gebiet sich infolge der kolossalen UeberprodUktron während des Krieges und der teuren GestehungSpreise die Verhältnisse in Amerika zum Beispiel viel schlimmer liegen, als in dem relativ industriearmen Italien, aber, in diesem Zusammenhang ist eine Erscheinung offenbar geworden, welche über das Lokale hinaus Beachtung verdient., . . Die Arbeiter der großen Fiat-Werke haben sich geweigert, bedeutende Aufträge zur Herstellung. von angeblich für Südamerika bestimmtem Kriegsmaterial zu übernehmen und die Opposition der Arbeiterschaft, Dinge, zu erzeugen, welche irgendwie für Kriegsgebrauch in Betracht kommen, beginnt in Italien ein merkliches Unbehagen hervorgurufen. Die Industrie steht sich in ihrer früher unbeschrankten Bewegungsfreiheit gestört, man befürchtet, daß die Heereslieferungen für den eigenen Bedarf unmöglich 'gemacht würden und stützt aus dieser Weigerung ein Wachsen der Arbeitslosigkeit voraus. Man weist darauf hin, daß die GeneralftLbe der ausländischen Marine sich nach den Erfahrungen des letzten Krieges intensiv mit der ^Frage der llnterseeboote befassen, und die italienische Industrie wäre wohl in der Lage, solche sehr ausgiebige Aufträge zu . übernehmen. DaS gleiche gilt von den'Plänen der Generalstäbe, die Armeegewehre durch einen anderen Typus, zu. ersehen, eS sollen angeblich automatische Revolver eingeführt, die Systeme der Maschinengewehre reformiert, werden und die auf all diesen Gebieten leistungsfähige Fiat sieht sich an allen Möglichkeiten einer aussichtsreichen Konkurrenz, durch den Widerstand der Arbeiter gehemmt. Man befürchtet bereits, daß' es so weit kommen könnte, daß Italien sich genötigt sähe, sich' zur Befriedigung der Bedürfnisse der eigenen Armee an die französisch- Industrie'zu wenden. - Die Weigerung der italienischen Arbeiter, zur weiteren Erzeugung von Mordwaffen das Ihrige beizutragen, kommt freilich in einem für dieses verständliche und löbliche Streben sehr ungünstigen Augenblick und sie müßte natürlich praktisch völlig bedeutungslos sein, solange 'sie eine vereinzelte-Erscheinung bliebe. Mer dieser' Widerstand der italienischen Arbeiter kennzeichnet hie Jrrtmner der früheren sozialistischen Internationale, deren Verhalten so an hem Ausbruch des Krieges mitschuldig geworden ist. Der geschichtsphilosophische Fatalismus der geistigen Repräsentanten der proletarischen Bewegung, eine Folge ihrer dogmatischen Festlegung auf eine marxistisch-materialistische Geschichtsbetrachtung, hat in allen Ausartungen des zum Machtimperialism us gewordenen kapitalistischen Systems eine notwendige Entwickluntzsphase ge!, sehe» und sie hat ihre hauptsächlich Kraft in Lohn- und politischen Kämpfen erschöpft, ohne der politischen 'Demokratie eine wirkungsvolle ökonomische an die Seite zu'stellen. Man hat nickt begrifft, daß die ' Ausartungen des ' herrschenden Systems an seinem empfindlichsten Punkte durch ProduktionSkontrolle zu treffen sind, sich aus einen starren Klassenstandpunkt festgelegt und allzu sehr vergessen, daß Sozialismus keine reine Macht-, sondern ebensosehr eine Erziehungsfrage ist. Die neue Erkenntnis, daß alle politische und soziale Demokratie ohne ihre wirtschaftliche Ergänzung eine Halbheit ist. eine Erkenntnis, die in-der Schaffung vmr AetrirbSräten und ähnlichen Gebilden zum Ausdruck kommt, und in dem von den Bolschewiken etablierten System ihren auf eine bedrohliche Spitze getriebenen Ausdruck-findet, ist kn einem Augenblick gekommen, da die Welt infolge der Jrrtümer von Herrschenden ' und Beherrschten zerstört ist und allzu schwer ins Geleise finden kann, um einer neuen Ordnung den gebührenden Raum zu schaffen. Die Haltung, gewisser Kreise der italienischen Arbeiterschaft ist immerhin ein Symptom, und wenn e8‘ möglich wäre, diese Arbeitsgesinnung zu einem allgemeinen Besitz der internationalen Arbeiterschaft zu umchen, so könnte hieraus eine Me und gewaltlose Revolutron hervocgehen, die einschneidender wirken könnte, als alle Versuchedie zerstörte Internationale auf der Grundlage der ölten Dogmen zusammenzuschweißen. Sin internationaler von diesem Geiste beherrschter Sozialismus wäre vielleicht imstande, rascher die Weltkrise zu bannen und die Verwicklungen za lösen, welche stets von neuem die Welt in Unruhe stürzen und aus denen verhungernden und geplagten Völkern nur das angstvvrbreiteydg Sabelraffeln de, Marschalle ent* gegeniöa^ '• . k C * i/trii 1* V ii H 14 Die Londoner Konferenz. Die Orientfrage. Paris, 5. März. (Havas.) Wie' ans London^ berichtet wird, haben Lloyd George, Briand Nnd' Lord Curzon nach der Konferenz mit der griechischen nnd der türkischen Delegation eine Besprechung über die Lage abgehalten, die durch , die *ib* leh nende Halstnng der griechischen Regieu n g gegenüber der' geplanten Unteripchungsrom- - mrssioN sttr MraMn ur^'-M^Dr anderen..Seite- 'durch'.; sti mm n n g dc r Re.g’lcrun g vvn Angora . z it'bc u w ir t f chas t l ich e n B e st im mu n gen des Vertrages von Sevres geschaffen worden ist. Der Oberste Rat werde zweifellos di« griechischen und türkischen Vertreter nochmals anhören, bevor er ihnen amtlich die endgültige Antwort erteilt, die Montag oder Dienstag erfolgen soll. Eine Warnung der „Westminster Gazette". VonÄon, 5. März. (Wolsf.) In ihrer Besprechung über die Haltung der englischen Regierung gegenüber Deutschland schreibt „Westminster Gazette": Bisher habe kein Staatsmann der All iierlen gez-ügt, wie man cffcwiS Wesentliches aus Deutschland in seiner gegenwärtigen Lage herausholen wolle. Kein Mensch glaub« au so große. Zahlungen, die sich über, einen Zeitraum im 42 Jahren erstrecken. Niemand, der die Lag>5 kenne, wage es, mit einer großen Steigerrurg d-r Beträgt zu rechnen. Wenn die Alliierten und Deutschland das Problem in praktischer Weise erörtern wollten, datrn werden ^'ie die Kluft über brücken und zu einer Lösung kommen; wenn nicht, dann werden sie vielleicht weiterschreien und w e i t e r st r e i t e ft, aber eine Reparation wird dann nicht stattsinden nnd die finanzitzlbe Lage E-,'.r>osms wird sich noch weiter verschlechtern. Schloß der Sitzungen des Dölkrrbnudrates. Paris, 4. März. (Havas.) Der BvlkerbuNb-' rat hat heute.seine Tagung.geschlossen. Der.Vorsitzende Da Cunha hob in seiner Schlußrede hervor, daß die vollbrachten Werke das Ansehen des Völkerbundes stärken , werden. Er brachte die Gewißheit zum Ausdruck, daß alle Geister über die Tätigkeit des Bundes wetten aufgeklärt werden und daß die Freunde jenseits des A n t l a n t i f ch e n Ozeans, die bisher noch zögerten, bald ihren Geist und ihre mächtige, edelmütige Hilfe mit der des Völkerbundes' v«r«inig-LN werden. i ’ 1 ~~-n~rTr~~TTir«nt Politische Rundschau. Appel und Apponyk. Hat er ih« die Hand gereicht oder nicht? . Ein amüsanter Kamps spielt sich seit einigen Wochen zwischen Paris, Prag, Wien und Budapest ab. Ein Dementi jagt bas ander« und trotzdem ist* die welterfchütrernde Frage nicht restlos beantwortet: Hat Professor Appel von der pariser Sorbonne seinerzeit dem Grgfen Apponyi, als dieser in Paris sich .um die. Rehabilitierung Ungarns bemüht«, die Hand gereicht!o.der nicht? Der Prager „rLknkov" behaupttte nämlich, daß Professor Appel dem Grasen Apponyi, als einem der Mitschuldigen am Kriege, die H ü nd verweigert habe. Diese hochpolitisch« Mitteilung wurde von Wiener und Budapester Blättern reprodu-- ziert und der gekränkt« Gras . Apponyi ließ in einem Wiener Blatte ein Dementi-erscheinen, Iaui, üchWm. Pwfessor Appel erklärt habe^ baß die Um zugLschriebesse Halhrng dem Grafen Apponyi. gegenüber eine bittefüs Beleidigung sei, denn erverfolge mit aufrichtige r Sympathie bix PeiuMüyWr'her' Ungarn,....'ihr Vaterland wieder emporzuheben. Die Budapester.Blül ler jubelten, brachben im AnschlM. au di^se Ehrenvettung des Grafen Llpppnhi, unter Mschimpfung des tschechischen "Blattess längatmiße Artikel über die magha-- r i sch - f ranz ö s ische Fr cu n'b s cha s t. Dies ließ riatürljch wieder den ^,MnhiV^ nicht ruhen und vor einigen Tgg^n war. daß. Blatt in der glücklichen Lage, das Dementis zu dementieren nnd es als unwahr hinzustellen. Ja, noch.mehr! Es konnte sogar eine genau« Schilderung der Szene geben, für die Professor Appel als Autor gmmnut wird.. Danach wurde Graf Apponyi von Deschamps in Gegenwart des italienischen Senators Rnffini dem Professor Appel vorgestellt- Apponyi wollte Ungarn in der Föderation der Vereine für den Völkerbund vertreten. -,Ach hatte eben varschiedene Akten in meiner Hand," erzählt Professor Appel, „und Graf Apponyi machte keine solche Geste, die darauf deuten lieh, daß er bi« Hand reichen wolle. Ich habe also incht die Hand verweigert, hingegen erklärt: Ich bin Elsässer und kann nicht zugeben, daß di« ungarisch« Nation in die Liga für den Völkerbund einen der Urheber des Krieges entsend«. Gras dlpponyi erwiderte mtcjjilt, daß er nicht für die Kriegserklärung miivernmd' wortlich gemacht werden könne, da, als diese erfolgt«, er mit seiner Familie im Auslande weilde. Ich replizierte: Obgleich ich. mich bemühe, alle $atonen, welche sich ehrlich den Dingen, wie sie heute sind, unterwerfen, zur Mitarbeit im Völkerbund zu gewinne«, Hn*fc $ * Nß »fät Ni W «MM '.'-.'..kz. 1;‘il VVr. Vjj»! Nation sich durch einen Mann vmr der BergangMheA! des Grafen Apponyi vertreten lasse. Graf AppouhH zog sich hierauf wortlos zurück." Alles veM schön, aber die wichtigste Frage, die Europa zwischmj Pcag, Wien Und Budapest nicht schlafen läßt, ist mchj immer nicht restliAs beantivortet: Hat er ihm die Hlttchj gereicht oder nicht? _ E«gla«d littb Mesopotamien. „Daily Mail" berichtet über di« Pläne ChurchiWz des neuen englischen Kolonialministers, bezüglich Mesv^ potamiens. Churchill strebt darnach bi« Schaffung eines arabischen Staates an, der die Provinzen Mosu!^ Bagdad nnd Basra umfassen soll. Die Rechte des Mav datars gegenüber diesem Staat würden sich auf eine ,/rdministrative Beratung und Unterstützung" beschränken^ während sich Großbritannien jeder militärischen Kvn°- twlte enthalten würde. Emir Faisul soll das Haupt: des arabischen Staats werden. Das Ganze sei vorläufig allerdings nur ein Projekt. Seine Durchführung soll offenbar beztvücken, den König von HedschaS zu befriedigen, der sich auf frühere Zusagen Englands beruft und deshalb die. Ratifikation hes Vertrages vor» Sevres verweigert, ebenso auch die Einschränkung dev von vielen politischen Seiten in England gewünschten rutlitärisüM Ausgaben im Orient zum Ziele haben. Zu bemerken ist, haß Amerika, wie bekannt, gerade in der Frage des mesopotamischcn Mandats Schwierig-- leiten macht, wodurch di« Lösung der Frage nicht gerade vereinfacht wird. Im übrigen ist es nicht ausgeschlossen, daß Churchills' Plan irgendwie der Befriedigung der, alnerikanischeu Förderungen dienen soll. Eine kriegerische Rede Lenins. Im Moskauer Sowjet hielt Lenin eine grvstL Rede, in der er die Fehler b«r inn eren Politik der Sowjetregierung anerkannt« und erklärte, maw habe aus den H'rrtümern in der Ernährung tttm^ Bren,rnlat e rf i ck l p.e rsorgung gekernt. In bers äußeren Politl.k betonte er die Wichtigkeit der- Verhanblvttgen mit den Delegierten der Regierung vortz Angora, die' zutMt in. Moskau stattfinden. Sie?! würden vielleicht keine, praktischen Ergebnisse haben, abev den Einfluß der Entente verhindern. Die Verschleppung der Rigaer Verhandlungen.legt Lenin der polnische«s Regierung zur Last und erklärt die Bereitwilligkeit^ der Sowjetregierung^ zu Zugeständnissen. Er warnt! aber Polen vor der Möglichkeit e i n e s n« »e Krieges, mit de»n rnehr zu rechnen sei, als vie^ denken. Darum müsse, man in der Befestigung de« militärischen Macht fvrtfahren- Die Feinde Sowjetrußl-attds lassen nicht locker. Ludendsrff und tzie Bolschewiken. Im deutschen „Militär-Wochenblatt" ergreift Lüden« dsrsf das Wort, um zrr der Auseinandersetzung über dik Förderung, die der Bolschewismus durch das kaiserliche Deutschland erfahren hat, Stellung zu n§hm«n- Die Lage habe die Oberste ^Heeresleitung g e z w u n g eM dem Reichskanzler zuzustichMN, als er^die Absicht hatte,, Lenin und Gtnosse«'.ihM^«r Schweiz nach SchwÄe« zu befördern. „Die Revolution, in" Ziußlanb hatte diü Möglichkeit geschaffen, nach einem Frieden mit Rußland im Westen die Entente erfolgreich anzngrsifen, tim Arge, an die noch kurz vorher nicht zu denken war. Durch die- Entsendung Lenins nach Schweden versprach sich der Reichskanzler wohl eine schnellere Entwicklung berr russischen Revolution und eirre Stärkimg der aus Friedew gerühmten Strönnrngen im russischen Heer nnd Dolk.^ Ludendorff zitiert. Albrecht W i r t h, der bchauptetq Kerenski heiße eigentlich Kor nblum und sei von, der Entente. bestechen gewesen, und konünt zu detch Schluß, die deirssch-e Regierung hätte militärisch richtig gehandelt, „wenn sie Lenin durch Geld unt^v^. stützt haben sollte". Antisemitischrr Pazifismus. Wie bekannt, betreibt der amerikanische Automobil» fckbrikant Henry Ford, der seinerzeit pazifistischenJdeenl huldigte (was-ihn nicht hinderte, an Autv-Kriegslieferungen eifrig teilzunehmen), in seiner Wochenschrift „Dearbvrn Independent" antisemitische Propaganda niedrigster Art bis herab zu der Publikation dev dummen „Geheimnisse der tocifcu Aeltesten von Zion". Seine Hetzpropaganda hat in Amerika große Entrüstung hervorgerufen und die bedeutendsten Persönlichkeiten. Amerikas, darunter Wilson, haben, wie gemeldet, in der Oeffentlichkeit Protest gegen die Indrnhehe erq hoben. ,! Nun hat es,Wr. Ford in einem Interview, das er einem Vertreter des Bostoner „American", gewährte, für gut befunden, sich' für seine, antisemitische Tätigkehi zu rechtfertigen, und tut dies in einer überaus Heitel! anmutenden Form. Er erklärt unter anderenn i „Ich' bin kein Antisemit- Den Protest gegen dm Antisemitismus, der von Wilson und anderen unter«, schrieben wurde, hätte ich' auch unterschreiben können. Beweis dafür ist dick Tatsache, daß ich 5000 jüdische Angestellte beschästiMe." I Warn« aber seine Zeitung bfe Judenhetze betreibt, dafür gab Ford die folgende Begründung: ,Lich will es durchsetzen, daß auf dev Welt voll- KE. m,