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Wiener Morgenzeitung · 1921-03-05 · Heft 757 (5.3.1921) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 757 (5.3.1921)
Date
1921-03-05
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Sk 787 SBipiv Samstag MenerMorgekzetL«»^ 5. Erz' 1921 msr#!So«rmerwohn«rigen .«nsshe», «klären, daß sie die Sommer-» wohnmrge« «och nicht fix tmo0*» rSnsien. HieLei ist bei den meisten der %&vüitr iez ^.keaefccmfc vorhand«r,im Laufe des Frühjahr« a*& höhere Som » erzinse verlangen AU flirten, in »clfei Falle d«m den bedingt aufgenom-, menen T»vrtrttt>Ufln ad-e-schrieb«, wurde. Für einzelne Villen Werve» von. den Besitzern «ls Miete , für die Sommerzeit 30.000 bis fiOXUO slecnen und auch noch mehr verlangt. Was die LedeniNnittelyerhAtmfse in Len Sommerfrischen anbelangt, so wird eS auch im heurigen Jahre bei dem vorjährigen UsuS bleiben, wonach die Sommergäste in der Regel in ihrem ständigen Wohnorte rayomevt bleiben und sich die rotzonierten Lebensmittel selbst auf das" Land nachzubringen häbsn. Unter diefey Umständen wird dep Genuß einer Sommerwohnung für alle jene, welche sich elfte foldje überhaupt leisten könn-en, im . heurigen Jahr : sehr kostspielig sein. MN d^ UrltzübSrAifen in die BMidesländer betrifft, so bl<nbt im allgemeinen hie Forderung nach' Ein» t ei s e.b ew illig u u g e n aufrecht. Im,allgemeinen werden^ die Lander. wieder beji.rc.bt sein, die Einreisen auf das möglichst geringste Ausmaß zu reduzieren und sie begründest diesen Standpunkt damit, daß bei^ einem größeren Fremden» Zustrom die wirtschaftlichen Vorhältnisse der bodenständigen Bevölkerung sich bedeutend verschlechtern würden .Die Bestimmung, .wonach ein dreitägiger Aufenthalt, insöesondere in Ti? o,I und Vorarlberg,'keiner. Smrejsobewilli» güng bedarf, bleibt aufrecht, während jeder darüber hinausgehende Aufenthalt unbedingt einer Bewilligung seitens der GeMitde,/ rn welcher der Aufenthalt genommen wird, und des.. Eirrreissamtes^ der betreffenden Landesregierung bedarf. Die jüdische VolKsuKiverfitiLL in EzenstochnN — behördlich Verboten. Das »Neue Wort" meldet: Das Jüdische Ärbeckerheim in 'C z e n st o chau batte beim dortigen Schulinspektorat um dir Erlaubnis zur Eröffnung einer VolkstnnvkrMt mit jüdischer Unterrichtssprache eingerricht. Die Erlaubnis wurde vom Schulmspektor auch erteilt und die jüdische Voltsuniversität eröffnet. Nunmehr hat jcdoch das Schulinfpekrorat auf Befehl des Ministeriums für' r e l t g i ö s e A n g e l e g e nheilen und ö f f e n t l i ch e A u f f i ch t du erteilte E rlanbniS widerrufen und die Votksumversitat mußte geschlossen werden. Der Brief des Ministeriums an den Schul" infpcktot hat folgenden intereflanten Inhalt: - «An. den Herrn Schulinfvestor von ^enstochan. In Beantwortung des Briefes wegen Erteilung einer Konzession an das jüdische Arbeikerheim in Czenstochau zur' Eröffnung e'ner Volksunvcrfilät mit jüdischer Unterrichtsspracheteilt das gefeitigte Ministerium mit, daß cs die Erlaubnis dam nicht geben kann, da die jüdische Sprache jede Inspektion und K o ntrolle'der erwähnte« Institution unm o g l i ch ma Ä t* Diese Begründung des Ministeriums ist entschieden merkwürdig, da sie in einem Staat gescheht, der sich verpflichtet hat, feinen nationalen Minderheiten die Pflege ihrer relwiofen, sprach, lichen und kulturellen E genart, zu gewährleisten. Das Jüdische ist die Umgangssprache von 96% unter den drei Millionen Juden, die in Polen wohnen, und die polnische Regierung kann an diesem Umstand nicht vorübersehen. » Die Bewegung bei den Lelegraphenangeftellte«. Die Korrespondenz Herzog meldet: Im Laufe des gestrigen Tages fandcn tm Ministerium für Fmarnen die Durchrechnungen bezüglich der von den Telegraphcnangestellten brS heute mittags befristeten Forderungen statt. Es ist mit ziemlicher Sicherheit anzunehmen, daß den Vertrnern der'Tel^raphcnangcstellten die Mage derErjüllung ihrer Forderungen m tgeieilt wcrden durfte. . s ■ Erhöhung de« Dargeldunterftützun^ durch den ^.rnsrlos.» Joint Distribution Committee. D e Wiener Abteilung des Joint teilt uuS mit:- Für die im Bezüge der fortlaufende» Baraelduntcrüütznng der der Weener Abteilung des ^msriesn ^omt Distribution Lormmttes stehenden Personen wurden die täglichen Aushilfen erhöht. Es erhalten demnach: . Alleinstehende Frauen, welche für unmündige Kmder zu sorgen haben, Invalide, vollständig Erwerbsunfähige und schließlich Personen über 70 Jahre, täglich K 20 fik das Familienoberhaupt und K 8 für jedes Familienmitglied. .. . Personen im Alter zwischen 60 und 70 Jahre erhalten tüglich K 15 für das Familienoberhaupt, beztehungsweife K 6 für jedes Fam lienmiiglied. ' Ranbmordvepsuch an dem Sekretär der FiakergenossenschafL. . Gestern abends, ist auf den Sekretär der Fiakeraenoffenschaft Mnz W e i g l in den Räumen! der Genossenschaft, Xvll., Vetonikagaffe {2, em Raubmoldversuch verübt worden. Weigl wurde gegen %7 Uhr abends im Amtszimmer in einer Blutlache liegend, fast leblos arisgkfmiden. Ein Holzkasten, in dem Gelder verwahrt waren. stand offen, und auf dem Fußboden war G'eld vrrstrcur. ein Zeichen dafür, daß in' Haft auö dem Geld» schlanke Geld entnommen worden ist. Hausbewohner verständigten SichrrheikSwäche, die m das Haus eckte. Weigl hatte 'eine Stich» wunte) d!« mit einem scharfen Instrument beigrbracht worden rein iiiusr. au der Stirn, eiste zweite Stichwunde hinter dem rechten Ohr; sie trennt da§ Ohr zum. Test ab. Dann halte der Mann eine wuchtige Hiebwunde über hem sinken Jochbein. Weigl wurde verbunden und in die Unfallstqtion gebrächt. Er war noch rncht au§ femer Betäubung erwacht und gäb auf Fragen keine Amwort. Es. ist zweifellos, daß ein räuberischer Uebersall vorliegt. Wahrscheinlich wird der Täter den UeKkrfallentu für tot halten haben. . ./: ' Berüglich der Person des Täters liegen bis jetzt keine Äuhältspmikte vor. Man hat zwischen 7a6 und 7,7 Uhr im Hause auf der Stiege einen Mann gesehen, den . man für bedenklich hält. Es ist ein Mann von beiläufig 88 bis 39 Jahren, mittelgroß, mit Lederrock, dunkler oder schwarzer Hose, schwarzem, welchem Hut. Auch in der Nähe deS Hauses Äeronikagaffe 12 bat man >m Laute des Nachmittags zwei' Männer gesehen, die bedenklich sein könnten. Der eine ist etwa 35 Jahre alt, groß, hat graugrünen Heimkehrermaniel. ebenso gefärbten Hut. Der zweite hat' das Aus eben eines Vaganten, ist klein, etwa 2 > Jahre alt, bartlos, hat schwarzen, langen Ucbcrrock, dur.kl' Hose und dunklen Huk. Auch auf die beiden Männer fällt Verdacht. * Zionismus ist Fistln?. Man schreibt uns' omS Fiume: Der Umsang der zionistischen. Bewegung unter der Judcnhert Fiumes war bis zum Zusammenbruch derösterreichischungarischen Monarchie gchrz gering., Die hiesigen Juden fühlten sich in der damals unterungärischer - Verwaltung stehenden Stadt 'ganz, als Mäghare'n," nnd 'bic Betonung der jüdischen Nationalität wäre dem damals.. hWsHeridsn .Regime auch durchaus unwillkommen ^gelVestü. 'Erst' mit dem Sturze der ungarischen Vorherrschaft und' der Einsetzurig einer italienischen Nationalr^eMngz inlWünr^ bWnlMFMMschitzsigen Juden, unter dem Eilistütz der, wenigey-Mumaner. SWliftenr?-denen^ jeß: unber dem Eindruck der großartigen, .politischen Erfolge des'' "Zionismus in ganz kurzer Zeit gelang,' die Mehrheit der hiesigen Jpibetiheit für die ZionS-Jdre zugewinnen.. Stark hat allerdings den Fortgang der zionistischen, Arbeit in Fiume die Ungeklärte politische Lage der-..Stadt beeinträchtigt, welche ins-- besondere zur Zeit' 'her '--'-Besetzung '-''durch', die' Legionäred'Arrrlunzios im AusnahmsWstand. lebte.. So wußte man zum 'Bei'sPiÄ yicht, ob inar: die' hier' eingesämulLlten Spenden der ' italienischen oder dev südslawischem Organisation--zuzuführen habe, so daß erhebliche Geldmittel seit mehr als zwei Jahren hier brachliegen und der beständigen Entwertung infolge des 'Sinkens der betreffen.den^ Valuten auögesetzt sindohne batz nran sich entschließen konnte, sie einfach direkt der Zentralorganisation,zu überweise::. Mit der Sysirmtsitzrung Fiumes als unabhängige- Freistaat: sind nunmehr alle diese Zweifel 'beseitigt und es steht zu hoffen, daß sich unsere junge Zwcigorgculisatwst Mit der' Zeit . c&e^tfo günstig ent« Wickeln wirb, wie die der anderen mitteleuropäischen Nationalstaaten.. Freilich bedarf cs hiezu der Ermusigung und Unterstützung von außen in ganz besonderem Maße; denn es fehlen Fiume mit seiner vorwiegend dem KäUfMannsstand angehörenden jüdischen Bevölkermrg vor allem die f Elemente, welche anderwärts die Führcrrolle irmehabLn mrd die treibende Kraft unserer Bewegung in der Welt darstellen. * Dev Semesterfchlrrtz ai? Lee Wiener Universttät. Wie wir rrfabrm, werden an die Wrencr Unrversttät die Vorlesungen im Wintersemester g gen Mitte dieses Monates gefchlofscn wcrd.n. D'e Prüfungen und Pronrotwuen norden drs 19. L. Ml vörgcnommm. -Die SemcstLrferlen 'und Osterferien werden m diesem Jahre nicht lange währen, da am Gründonnerstag den 24. d. Mschon die Inskriptionen - für das Sommrrsemrster degrnnen. * Abgang des Professors Dr. Schlenk von der Wiener Universität. Wie berichtet wird, w rd der ordentliche Profesior für Chemie an der Wiener Universität 'Profeffor Dr. B^lhrlnr S ch l e n k rer an ihn ergangene» Berufung an bte Universität in Berlin leider folgeleisten. « Jüdisches Gewerbeförderungsamt. Vortragsreihe über «Berühmte Juden aut dem Gebiete der Wisienschait. Trchnif nnd Aunit". Herr Fritz R o d e ck über „D^vid Ricardo", Wtsscnschaftlicher Klub, VI., Grtreidemaikr 7. Eingang Drei« dufelsengaffe 1,, morgen. Sonntag 6 Ubr abrnds. Regie» beitrag L bl—. Vorvcrkausskarlen im Jüdische» Nationalrat, U., Taborstraße 2ü a. * Ein polnisches Konsulat in Mähr.-Ostran. Die polnische Komularagenne in Oderberg übersicdclt teMnächst nach Mähr.^Ostrau. In Oderberg verbleibt, eine Expofirur der Agenlie. * Wilson — Rechtsanwalt m New»Dorr. Aus W ä s h r n g k o n w rdgemeldet: Der gewesene Präsident Woodrow Wilson wird sich mit »etriem ehemaligen Staatssekretär Colby affoziiert « New-Nork als .Rechtsanwalt niederlasie». * Die Rente der Kriegsinvalide» pnd KriegShinterbltebenen. Der Landesverband Wien der KliegS.nvaliden und Kriegshinterbliebenen Oesterreichs fordert Krieastnvallde und Kriegshinterbliebene, dir sich schon im B:sitze des Ovtrousdekretes besinden. auf. sich wegen Flüssigmachung ihrer Rente bei der Jnvalidenentschädigungskommission, t., Nibclungafje 10,'AuSkunftsstelle, einzufinden. * Vollversammlung des TrafikantenvereiueS. Morgen. 4 Uhr, findet in der Volkshalle des RatbauseS die Vollversammlung des Landesverbandes der Tabaktcafikanten Niederösterreichs statt. * Wetterbericht. An der deutschen Küste herrschte stürmisches Negenwetter. Zn Zentraleuropa ist es heiter. Morgens lag in den Alpen ein schwaches Frostgebiet, mittags flieg die Trmperamr stellenweise bis zu 10°. Voraussage: Rasch zunehmende Trübung, leichte Niederschläge nicht ausgeschlossen, auffrischender Westwind, milde. * Verband der jüdischen Kriegsinvaliden in Wien, 11.. Obere Donaustraße 65. Im Verbände der jüdischen Ärrkgsinvalrdm sind 4V Familien cxrstenz- und brotlos Der Bcrband will ahnen helim, indem er ihnen die notwendigsten Lebensmittel verschaffen will. Der Verband richtet an die jüdisch? Oeffentlichkelt die Bitte, ihm jegliche Lrbensttzitiel zur Verfügung zu stellen die der Verband gerne aus dem vorhandenen Avprovisionierunasfond bezahle« wir d. -Zuschriften und Offerten an den Verbapd der jüdischen Jnhaliden und Heimkehrer in Wien, 11., Obere Donaustraße 65. Arauia. Heute, SamStag, 7-3 Uhr (Großer Saal): Schülervortrag. — 7r^. Wr (Kurssaal) Fachreserent Georg Wieninger : Künstliche Brut und Aufzucht. — 6 Uhr (Kleiner Saal) ur-iversilätsdozent Dr. Oswald Schwarz: Der Sexual» apparat des Menschen. — 7*6 Uhr (Kmssaal) Dr. Karl Feri: 85 Jahre Röntgenstrahlen. — 7,6 Uhr (Klubsaal) Unrvrrsirätslekior W. MariuS Fader: Ukbt'naSkurhr in.Vortrags» und Rede Zeit. — . 7,8 Uhr (Kleiner Saal) UniversitätSprofeffor DoktoÄ. Robert F. Arnold: Ein Monat in England. — 7,-8 Uhr lKurssaal) Privatdozent Dr. Karl Brunner: Die englische Sprache,; ihre Entstehung und Verbreitung. — 7,8 Uhr (Klubsaal) Doktor! Friedrrch Kronsedrr : Philosophie und Weltanschauung,'IV.—-.8 Uhr' (Dachterrasse) Professor Dr. Oswald Thomas: Sternhilderkurs; für Anfänger. - ' > ■ .! * Billigst kgvferr Sie die besten und feinste» Parfümerie-», waren, Seven und kosmelischen Ariikcl, sowie die brstbewährte Fafus-Hanicremt zu' Engrosprnsen bei Spiegel- U., Glock»»«-. gaffe 14. Exporteure Sonderpreve. . " VeretttsnLchrLchLen. . ZeirerMisrachi. Ü.. Praterstraße 43/11. Herste. 3 Uhr, Talmnd-Kurs in hebräischer Vortragswrache A. Langleben), 4 Uhr, Agada-Vorle>ung (M.-Gerste. Ab.8 Uhp ist auäi die Lesehalle geöffnet. —7- B t t h H a a m. XVI., W u r l i tz e r'tz affe 11. Sonnlag den 5. d, M., 7,8 Uhr. abends, hält Herr Dr. Siegfried S ch m i tz emen Vortrag über neujüdl'che Lit-'ramr mit anrchließmdec Rezitation. -- H a p o e l H a rrv v i. Mitglieder und Gruppe Siegfried Abeles -wexden > .ersucht, Samstag, 3. Uhr. H., Taborstraße 20 s,. bestimmt^ zu erst einen. — Jugenda.rupffe der zionrstrscheu B e z i r k § s e k t i 0 n B r i g i t t e n a u. Heute, 7«3 Uhr nachmittags findet In der Olbmargaffe 46, I. Stock, der zwecke Vortrag des Herrn Dr. Siegfried Schmitz über Per er mrt anschließender Vorlesung statt. Gäste willkommen.-r- Verband z r 0 n i st i s ch e r I n g e n d y r u p p r n. Jugendgrupven, dir sich bisher dem Verbände Noch .nicht anaefchloffen haben, geben .ihre Adresse Herrn Profi Dr. Wilhelm Stern. Wren, XiX., Hmdtgasse 6, bekannt.. — I ü d i s ch e T 0 tz. n b e e h a! l e. XX . Denisaaffel 33. Heute, 7 Uhr abends, Vortrag Sregfned P i r k e r über „Josef Popper-Lvnkeus und die Judrnfraae-. Z i o n i st r fich e S e k t i 0 n L a n.d st r a ß'e. Heute, 7ir8Uh< abends, im Restaurant Littmann, UI.. Radrtzkhstraße.21,/Mckg u m j „ ,. _ ___ ...... S ch 0 m r i m b'W i n a h. Sonntag den 6. d. M. Ausflug nach Baden. Beluch chei Dolek Horowitz. der diese Woche ^aus Palästina kam. Treffpunkt pünktlich um 7,2 Uhr in der Bosen» dorfrrstraße (früher Gifrlastraße bei der Hofover). Fahrgeld X 27. — I u g e n d v. e r e i n A h a w a t h Z i 0 n, H-> Kleine Zufahrtsstraße 180. Heute, 7,7- Uhr abends, dringende Be» vrechung. Erscheinen aller Mitglieder Pflicht! Morgen, 7 Uhr, Heimabend. — B e r a.n st aItungsg r u p p e ^.d e r H i t a ch d u t h. Heute im Verrinslokale, II., Glockengaffe 30, 5 Ubr. Komireenntgl'edersitzung. — Heb r ä'i.s ä) tt K l« b, II., Taborsiraße 1. 8 Uhr, Vortrag Elirser Kaplan. Mitglied deS großen AklronSkom'teeS: „Der gegenwärtige Moment und btt Parteien rat Judmtum* Z. I. V. Men 0 rah. Wie«, VI., A m er l'ingst r a ß e 19. Heute um 7,7 Ubr abends Herm»' abend, Vortrag Dr. Tartakowcr: „Jüdische Jugend) Mische' Arbert und Palästina*. Morgen Wanderung. Näheres beim Heimabend. — W i r t s ch a f t l i ch » p 0 l i t i s ch e S P a l ä st i n a° A.r ch i v. H e u t e, .3 Uhr, Versammlung, aller Mitarbeiter, tm Exportakademikerheim, II., Taborstraße 1> Mezzanin. — Iuriste n G r u p p e d.e S P a l ü st i n a«' Amtes. Heute, 5 Uhr nachmittags. Besprechung und Einteilung der Referate für^tillkischcs steckt. 7-7 Uhr nachmcklags englischer Kars für Anfänger m>t Vorkenniniffen unker Leitung des Pro-. D u m 0 n t. Neuanmeldungen von Jmisten werden ^noch. entaegengrnommen, II., Große Mohrengaffe 16/2S. Hebräische, Schule. ' Die EMKhrMg. Der Marktbericht. Im Anschluß an . den vorgestrigen .Stechviehmarkt ick St. Marx, auf welchem trotzvgedrückter Preise'das Angebot nicht gänzlich ausverkaüft werden konnte, haben sich gestern hie Preise in der Großmarkthalle für die frischen Flcishgattungen etwas ermäßigt. Im Großhandel war Rindfleisch um 6 Kronen billiger und kostete -200 bis 236 Kronen per Kilogramm. Kalbfleisch hat, sich im Klem- ' Handel um 10 Kronen verbilligt und stellte sich auf 200 bis < 240 Kronen. Schafe haben sich im Großhandel um 5 Kronen per Kilogramm ermäßigt. Der Marktverkehr war gestern nicht besonders lebhaft. Die Nachfrage hat-im allgemeinen , wegen der bereits geringer werdenden Faschingsveranstaltungen nachgelassen. Aus den Grün wäre nmärkten sind gestern neu« Preise festgesetzt worden, welche für feldmäßig gebaute Karotten, und Salatrüben eine Preiserhöhung um 1 Krone brachten.' Dagegen haben sich Zwiebeln auf K. '12.60 ermäßigt,, aber auch, zu diesem Preise sind sie. nur schwer verkäuflich. Zdhn Dekagramm Knoblauch Höften jetzt nur mehr K. 6.60. Für alle Sorterr von Aepfel ist-ern,e Pr-eiser Höhung um'. 3 Kronen per, Kilogramm eingetreten. Gewöhnliche Maschanzkeräpfel kosten bereits 31 Kronen, die. besseren 33 und 38 Kronerr. - RmnänischL.. große Wirtschaftsäpfel, die gestern auf den Märkten zu haben waren, stellten sich auf 35 Kronen per Kilogramm, da die Fracht für einen Waggon Aepfel 45.000 Kronen beträgt. Kart'ofsetn waren gestern auf den meisten Märkten zu haben, doch reichte» die Angebote nirgends zm Deckung der äußerst stürmische» Nachfrage. , ■ '; Vühne . und Kunst. Kammerspiele. Der bekannte Schwank ,,K ü m m e r e d i ch .um Ame lie", von Georges Feydeau, wurde' bei seiner Reprise in den Kammerspielen recht kühl ausgenommen, trotzdem die unnachahmliche französische Mischung von Ulk und Pikanterie in diesem anmutig-frechen Stück besonders geglückt ist. Die Darstellung war zu schwerblütig und grobkörnig.. Neben dem, vortrefflichen Herr« Ziegler, der wieder sehr aufgerämt tvar, ist insbesondere der mrsgezeichnete Pachet des Herr« Fische« zu nennen. Marietta O l l h, witzig und bewegliche aber doch schon über die Jahre hinaus,. Verdienstlich die Herren We i.ß, Iw ald und Millm ann. Freie Jüdische Volksbühne. Heute. Samstag, 3 Uhr Nachmittags gelangt KobrinS vieraktige'Komödie e i t 01 widerWi l l e n* (Berlfchtt) ^Äf^HL!S!8tattHLns«n' prima Mattstrengraü! - Ktzttko»» «t lüjfcw. Uiativarw " ViMtni» IWwwrti^inw^wiliilii n S tveivv «v« .mViutu .vyinuyp UHw vlvOC" i w y * %v * v w v «w » i 4 v «« kunffi — 7 Uhr (Großer SaM: Wiener Hamor aus vergangener « zur Anfführung. Abends 7,8 Uhr wird Schalom Asch Komödie KANN & FRIED VI« Linke WieutUe 40, loUffl Intolge kleiner Regien fl Ri bilfliastett

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