Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 756 (4.3.1921)
- Date
- 1921-03-04
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 89% known words query
- IRI
…/2979076-2979773-2979835--06863-2992858- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
RK 78Y MW^ Meirag; MS ich' M, Mir flss,prvtok)llich'tettl -Kaufmann zur . Kwicklung meir^r'G-rschKZ/« und'der Mufenden Ärlge- Henhrrtrn zue Aufklärung der Ausweisung wenig- WnS eine angemessene Frist von eLnigeii Tagen zu gevähren, erwiderü: :nan nür höhnischdiese 'Frist habe Mine Fr«»L Lerrits auSzenühi, ich 'solle mir -einen Rubstituren aufstelleu, übrigens s ch au,c n, daß ich 'Keiterkomrn^ und mich pünktlich für den Schub bereithalten. ' Unter vier Augen ieilte mir Dr. Jo o d y nachher. Lnt, er sei von meiner Unschuld, vollkommen überzeugt^ )ß sei das größte. Unrecht, das ihm in seiner Praxis -P vorgekommen, sei, er könne mir aber nicht helfen, Za er gegen seine Vorgesetzte Behörde, die Oberstadt- Hiuptmannschaft, nicht intrihie'ren könne und dürfe; Zr rate mir, Mit. Hilfe eines tüchtigen Advokatep vom Msland aus die nötigen Schritte einzuleiten, die sicher Hm Erfolg begleitet sein werden.. Hingegen versprach er ZiLr, uns am nächsten Tage unauffällig und -mit einem Begleiter in Zivil an die Grenze , ab sch Leben zu lassen, Lnd versprach'mir. weiters, die Grenzstation dahin zu Hrforinieren, daß'die Uebernahme meiner beiden Kinder «ur formell erfolgen werde, und daß mein.Schwieger- Mt-er, der uns begleiten solle, die Kinder mit dem wachsten Zuge zu sich nach Budapest bringen könne, um tuen das traurige Los der nächsten'ungewissen Zuluft zu ersparen. Dieses Versprechen hielt Dr .Jöodh ein, doch blieb ' ans die letzte Demütigung nicht erspart: Unser armseliges Gepäck und wir selbst wurden peinlichst, fast ois aufs Hemd und mit einer Gründlichkeit untersucht, M sonst den Ungarn fehlt. Dann brachten uns zwei Soldaten, natürlich unter Gewehr, in den Waggon des nach Fehring bereitstehenden Zuges und verließen das Trittbrett erst dann, als sich der Zug in Bewegung setzte. Äon unseren armen Kindern und meinem Schwiegervater konnte sich weder meine Frau noch ich verab-4 Hieben. Wir trauten Dr .Joodh nicht und zitterten mit unsere Kinder, die mein Schwiegervater hinter Änem Baum versteckte. So kam ich mit meiner weinenden^ hustenden und kranken Frau, selbst zerschlagen und zusammengebrochen, in begreiflich jämmerlicher Stimmung nachts in Fehring an. Wir waren, froh, das nackte Leben gerettet zu haben! In Fehring nahmen sich unser, da wir, keinen Anschluß nach Graz mehr hatten, der diensthabende Finanzkommissär Dr. Hermann sowie ein Kahnbeamter und dessen Frau in menschenfreundlichster Mise an und verschafften uns Obdach. M e ine g a n z e, mühselig seit Jahren amsgebaute, wenn auch bescheidene Existenz war durch einen Schurkenstreich wie ein Kartenhaus zuiammengefallen. Ich stand " ohneMiH«z> Ihne Mittel, ohne Heim und ohne Familie wie ein Bettherda! Nunmehr fordere ich: 1. Die Einleitung der strengsten Untersuchung gegen Dr Kula und dessen Bestrafung. Seine Wohnung möge ' ihm weggenommen und einem ehrlich Bezugsberechtigten zugewiesen werden ich verzichte. 2 Die Einleitung einer noch .strengeren Untersuchung gegLn mich, ob und was ich mir in Ungarn zuschulden komwEließ, ob meine. Ausweisung zu Recht hesteht und auWwelchen Gründen sie. verhängt wurde. 3. Nachdem sich durch eine gerechte Untersuchung per mir angetane Betrug zweifellos Herausstellen wird, verlange ich die-moralische Genugtuung, um meiner Frau die Möglichkeit' zu geben, offen und ehrlich ihre Eltern besuchen zu dürfen, und auch ich will als Kaufmann, "wann immer es mein Beruf erfordern sollte, ungehindert nach Ungarn reisen können. - '4. Ich stelle materielle Ersatzansprüche : a) Für die meiner Familie und mir angetane Unbill; b) für meine verlorene Existenz; c) für die mir durch die betrügerische Ausweisung bereiteten effektiven .Schäden, wie Uebersiedlung, Beraubung und Beschädigung meines Hab und Gutes; d) für die Krankheit meiner Frau und die dadurch verursachte Kur in Gleichenberg; e) für den Aufenthalt meiner Kinder in Budapest; f) die. Einlösung jener vier Bons in der Höhe von 5670 Kronen, die ich im Vorjahre vom ungarischen Staate durch die Landwirtschaftliche Spar- und Kreditbank A.-G. in Szombathely erhielt. Aus Aüsaß der 5.0prozentigen ZwangSanleihe in Ungarn, mußte ich nämlich mein bescheidenes Kapital zu 50 Prozent abstempeln lassen. Ich glaub'e, berechtigte Ansprüche auf die. Rückvergütung der restlichen 50 Prozent erheben zu könne n, da ich als aus gewiesener Ausländer doch nicht verpflichtet werden kann, dem ungarischen Staate mit meinen Mitteln aufzühelfen. Alle Bemühungen meines Budapester Rechtsfreundes. Dr .Petö, diesen so klaren Sachverhalt seit 77sage und schreibe fünf Monaten aufzuklären, waren bis heute vergebens. Man vertröstet mich auf einen Regierungswechsel und sagt mir, daß ich glänzend rehabilitiert und. materielle entschädigt werde. Wie groß muß die Macht der herrschenden Clique sein, wenn ein Abgeordneter und Advokat diese Sache nicht ordnen kann! Jetzt habe ich, wie früher .erwähnt, Familie und Möbel in Sicherheit, bin. selbst nach schwerer Operation und Krankheit halbwegs genesen und hehr daran, endlich mein Zutes Recht v» taten. MitttWngkN M dW PMikm, Misii Traii Markus Tran geb, Landau Vermählte «» Neutitsehein, im Februar 1921. R1UANT1N, Parten, Gold. Silber, Platin u.Uhren kauft tad TtrkttfV 778. ETTER Rotentnraatr. 23, Hariahilfarstr. 93 Ich rechne hiebei in erster Reihe auf den Schutz des österreichischen Staates und dessen Behörden sowie auf deren Intervention bei der ungarischen Gesandtschaft in Wien, nötigenfalls durch Vermittlung ausländischer Missionen, weiters auf die Hilfe des Parlaments und der Presse. Isidor Weitzmann/ Geschäftsleiter der Firma Braun u. Lustig, Klagenfurt, Vikiringerring 35. Tagesbericht. Oberrabbiner Dr. Chajes in Amerika. Für die Juden in Angarn. — Dev jüdische Kongreß. Unter den vielen Aufgaben, die sich der Wiener Obe.rrabbiner Dr. Chajes für seine Amerika-Reise gestellt «hat, steht die Aufklqrungstätigkeit über die wahren Zustände in Ungarn und über die schauderhafte Lage der ungarischen Juden und der,nach Ungarn ge-, flüchteten Ostjuden nicht an letzter Stelle. So benützte er seine Anwesenheit bei einem Exekutivmeeting des provisorischen Kongreßkomihees, in welchem hie Frage, der .Einberufung eines jüdischen Korrgresses behandelt wurde, dazu, um die anwesenden Delegierten über die ungarische Juden frage zu unterrichten. Das Spezialkomitee zuin Schutze der. jüdischen Flüchtlinge in Ungarn und Rumänien, das unter der Leitung von Stephen W i s e steht, richtete an Obevrabbiner Dr. CHa jes die Einladung, an einer in dieser Angelegenheit demnächst stattsindendenBesprechung mit Staatssekretär Colb h teilzunehmen. Oberrabbiner D,r. Chajes hat die Einladung' angenommen. Bei diesem Anlaß sei auch gemeldet, daß in der erwähnten Sitzung des Kongreßkomitees nach längeren Debatten beschlossen wurde, eine Konferenz aller Delegierten zum jüdischen Kongreß wie auch der Vertreter aller größeren Organisationen für den 20. März ejnzuberufen,. um über .Ort.- und Zeit' des jüdischen Kongresses wie auch über ein Programm der Tagung schlüssig zu werden. . Verlängerung der Räumungsfriste« für Mietmohuuuge« durch gerichtliche« Ausspruch. Amtlich wird gemeldet': Die herrschende Wohnungsnot und die häufig sehr kurze Frist, die einem Mieter, dem rechtskräftig gekündigt wurde, zur Räumung der bisher gemieteter: Wohnräume zur Verfügung steht, können es Mit sich bringen, daß ein solcher Mjeter durch die Ausmietung der Gefahr der Obdachlosigkeit ausgesetzt wird. Um dieser Gefahr nach Möglichkeit zu begegnen, .ermächtigt eine im Bundesgesetzblatt und in der „Wieu''r Zeitung"- verlautbarte Verordnung der Bnndesmirnstericn für Justiz und soziale Verwaltung das Gericht,, auf Antrag des'Mieters gegebenenfalls eine Verlängern ng der Räumungsfrist um höchstens zwei, unter besonders berücksich tigungswerien Umständen jlm drei Monate zu bewilligen. Falsche Kommissionen. In der letzten Zeit, wurden Kaufleute nach dem. bekannten Muster der letzten Jahve von falschen Kam-. Missionen gebrandschatzt, indem die falschen Kriminalbeamten Amtshandlungen „Vornahmen und sich dann bestechen" ließen, um nichts weiter zu veranlassen: Es ist klär, daß die Kommissionen im Bekanntenkreis dev Opftr der Ginnereien Mitwisser gehabt haben muhten. So - wurden die - Kausleute Nuchem Feierlich t, 2. Bezirk, Novaragasse 40 wohnhaft, und Baruch Lämbek. der jetzt tu der Darwingasse 17 wohnt, die Opfer einer solchen Betrügerbande. Sie wohnte damals-gemeinsam mit dem 45jährigen Kaufmann Juda Bäcker, der jetzt im Hotel Praterstern wohnt, im Hotel Roter Stern - in der Gtockengasse 13. Da kam nun, als sie in Gesellschaft des Bäcker waren,, eine Kommission ins Hotel und nahm sie unter dem Verdacht des Valutenschmuggels fest. Die „Kriminalbeamten" beschlagnahmten eme Summe von 300.000 österreichischen Kronen. Bäcker zeigte sich sehr hilfsbereit-urckerklärte den „Kriminalbeamten", ein Bekannter der Kaufleute, der im Hause Glockengasse 10 wohnt, werde sicherlich für sie bürgen. Er führte die„KriminalbeaMten" und die beiden Kaufleute in das Haus Glockengasse 10 zu dem Installateur und Kaufmann Neumann Zitier. Dieser setzte sich nun bei der falschen Kommission dafür ein, baß sie sich mit einem Betrag von 60.000 Kronen beschieß und von der Amtshandlung gegen Feier, licht und Lambek Abstand nahmen. Die falsche Kommission entfernte sich denn auch ohne die Arrestanten, aber mit. de» ßteüxL mb die beide« Kautleuck e» A* '_Seitens ); fuhren erst hinberHsr, baß sie Betrügern - zum Opfee gefallen-.sind. ' - .; V* :ts Am 11. v. M. wurde unter ganz^ ähnlichen' Nn< ständen Vin Betrug-gn-'dem Kaufmann Josef Kal fitA . im Hotel „Roter Stern" wohnhaft, verübt.. . Kalsus . wurde im Hotel auch' von angeblichen Kriminalbeamten, ' die wahrscheinlich die nämlichen sind, beanstandet, Weib 1 er kurz vorher im Nordbahnhof von einer Verwandten. - eine Million Polnischer Mark übernommen hat. Auch - Kalfus wurde schließlich veranlaßt,, den angeblichen.^ Amtsvrganen 160.000 polnische Mark einzuhändigen, wogegen auch sie von der „Amtshandlung" Abstand' nahmen. Im Sicherheitsbureau, an das die Leiden Än- > zeigen gelangten, wurde der Verdacht rege, daß Judai > - Bäcker, der hilfreiche Freuttd, Lei den Betrügereien - die Hand im Spiele hätte. Auch gegen Z i t t e r richtete sich der Verdacht. Beide wurden verhaftet; sie leugneten hartnäckig, am Betrüge beteiligt zu sein, würden aber gestern dem Landesgericht eingeliefert. Die Suche nach - den falschen Kriminalbeamten selbst, wird fortgesetzt. Verhaftung des Bürgermeisters von , Günselsdorf. ' Aus Wiener - Neustadt wird uns gemeldet: Großes Aufsehen erregte die Verhaftung des Bürgermeisters von ‘ Günselsdrof und ersten Betriebstaies der Staaüsffabrik Blumau,. Nikolaus Moser. Er hatte sich von der Sachdemobilisierung (' die 5koksstiererer am Steinfeld übertragen lassen, wobei 'ihm als Verkaufspreis für den zutage geförderten Koks zuerst K. 3>.U), dann K, 3.30 und . zuletzt K. 4.10 per Kilogramm vorgeschrieben wurde. Von diesem Preise hätte ev 25 Heller an-die Sachdemobilisierung und 5 Heller an -die. Gemeint« Günselsdorf abführen' sollen. Mit Hilfe eines! Wiener Schiebers aber, verkaufte Moser-den Koks^ zu weiv. höheren Preisen, so daß er große Summen verdiente^, und. sich .durch großen Aufwand verdächtig -machte, trotzdem, er bis ür die jüngste Zeit ein armer Arbeiter war. Er -hatte insgesamt 70 Waggons Kpks umgesetzt, und zwar um einen Betrag von 1,200.000' Kronen. Den größten Teil des verkauften Koks hat er tatsächlich mit der SachdenlobUisierung verrechnet, einen Teil jedoch nicht, so daß- . der Verdacht der Veruntreuung gegeben ist. - Da. die großetr : Zoksverkäufe in Wien bekannt wurden,^ kam schließlich, das. :'v T Kriegswucheramt auf diese Schiebungen und ordnete .die Beobachtung Mosers an, deren Ergebnis'zu seiner Verhaftung - führte. Er wurde dem hiesigen Kreisgericht eingeliefert. Eine. - Gerichtskommiffion nahni gestern, in. Günselsdorf eine Ueberprüsung dev Bücher Mosers vor. Der Streik der Kohleuarbetter. . Der Streik der Kohleiaavbeirer dauert ungeschwächi ack - ürw hat nicht nur auf die Belieferung der Industrie mit . > Kohle, sondern auch aus die privaten'Haushalte bereits arge Rückwirkungen gezeitigt. Die meisten Kleinkohlenhändler sind l ohne Kohle und daher außerstande, den bei ihnen rahonievtsn '- - Parteien auch nur den bescheidenen- Küchenbrand von steben- --- 7/ Kilogramm per Woche' aüszüfolgen. Dazu kömmt, daß vielfach/' s auch eine Holzkalamität in Wien derzeit zu konstatieren ist, da zwischen den mit der Abführ von Holz beschäftigten Ar- ' Leitern' Solidarität mit den Kohlenarbeitern herrscht. Die Pertreter der Kohlensirmen erklären, daß bei Bewilligung - her Forderungen der Kohlenpreis wieder anziehen müßte. Die Verhandlungen dauern unausgesetzt an, doch ist noch keine ' Aussicht m einer Einigung vorhanden, da die von den Kohlen-, ' firmen bewilligten Konzessionen von den Kohlenarbcitcrn als " ungenügend zurückgewiesen wurden. ' * A«schl«tz an Deutschland! An der Berliner UniversiM ist mit NnterMtzuna der dortigen Studentenverlretung eine Der- - treiung der an der Berliner Universität -immatrikulierten A u sl and er gebildet worden. In Wien muffen sogar inländische... Studenten eine Alinrnprobe bestehen, l">vor sie für.würdig ge-' - funden werden, ihre Jntereffenvon einer ^Hochschulkamm'er^ wahrnehmen m lassen. Kann es einen größeren Gegensatz geben ° als den zwischen solcher Praxis und dem in der Theorie von den - nämlichen Kreisen so leidenschaftlich verfochtenen Anschlüßgedanken? ' * Abänderung der AreM-suzrmmeeabgabe. Der.. gemeinderätliche Finanzausschuß hat im Sinne eines von Stadträl ' Breitner vertretenen'Gesetzevtwurses die bisherige FremdenzimMerabgabe einer-Novellierung umerzogen. Hotels und Pensionen, die ' : bisher einer Abgabe von 20% unterlagen, werden nach Jykraft-, . - irrten des neu>m Gesetzes 36*/,;u entrichten haben. Der neue Enwurfbesi-mmt ferner,, daß Sanatorien, sowet sie picht, von gemeinnützigen Vereine« obne Erme'bs-' odsicht betrieben werden, gleichfalls abgabepflichtig - sind. Honorare für ärztliche'Behandlung und Overat önen usw. bleibe» bei der Berechnnna ausgeschieden. Jm^Sinne eines von Gemeindrrat Bwm (SozmldemoXat) gestellten Zusatzantrages wurde . eine gcwiffe Beäünstigüna der Sanatorien msofern vorgesehen» ... als vsn dem' Entgelt, das die Inlaffen für Wohnung. V^r- ' pslegung, Beleuchtung. Beheizung und die regelmäßige ärztliche Behandlung zu entrichten haben, mnächst ein 26°/«iger Abschlag e'wlgt. der dann verbleckende Rest wird mit einem Drittel der Desieuerung unterworfen. Von diesem einem Drittel also sind ' dann dre 30^,» zu berechnen. * Der Prozeß gegen Balachowiej;. „Przegla.d Meczorny" er'ähtt. daß die Anlagen gegen Balachowicz, welche in einer BrMüre deS Genei als Lichäezew unter d'm Titel „Ich klage da* «hoben würden, der inristschen und militärischen S eimk o m m i s s i o n iidergeben wurd--y. Bekanntlich hat General ' Lichaetew. der e n-- 3-,tlang dem Stabe Balachowicz' ängebörte. - g^gm diesen eine Ricke von schweren Anklagen wegen Mordes, - Raubes usw. erhobt«. Es ist nun abmwarten. ob die auch von den jüdischen Sejmdevudierten verlangte Erhebung der Anklage gegen Balachowicz Tatsache werden wird. - * RrZen ins Ausland. Das Handelsmuseum.in Wien bat die im August vor ,rn Jahres von rbm herauSgegrhc'ne Znsammenstellüng der i» ven ausländischen Staaten geltenden E>nreri-bestinmungen nrmmebr in zweiter, wesentlich vermehrter Auflage (31 Staaten) exscheinen lasten Der ins Ausland Reisende i'ndet dann dre Bestimmungen.und Erforderniffe tüc die Bewtlli- . gung der Ein» und Durchreite und für die Erteil«> g des Paßv 'vmS leckens der AuSlandSstaaren, ferner die genaue Ldreffe der KoN'nlate und ausländrschrn Paßstellen d» sich m Wien und Oesterreich mck der Bldieiung von Pästm und dcr.MitwnknnD bei Reisen von Oestrrreichen, ins Ausland amtlich beuffrn. Dre Broschüre kann zn« Preise von t. io.— de, der Administration tot iiiaiai. MMi ■