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Wiener Morgenzeitung · 1921-02-20 · Heft 744 (20.2.1921) · page 1

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 744 (20.2.1921)
Date
1921-02-20
Page
– (sequence 1)
Language
German
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WnMwels »Kronen Wie»: gsw «Iftarm te fte» ■.! $&£■!< U L; L- ''•/ WMNn,. L Seztrk. r»b«^' striche 1 bi« H, «der m eiurr Mers«leißste«e^r»Kk.:-^ 'T4r$*r‘?!;£- Elnzetprets » Krone« sVUiMm] S!tm«tl«h. . NronenN^.- terteltÄrltch .. ISO.— Dt Psftvkrsat,»-<»r «ist» «»d' :!'\l;■ Oesttitteichu ' Mß«atltch..; ftr»rien. 50.- rschtÄ^-Oakei: «»»atliiä . . Krönen 15^- VirrteljlMrltch," .. 48.— dtMHo.;loiva«schrrWStzr«»g , Ün^ärn: ----- M»tt««ich . . Kr0neu ^s».- WeeteliahrlM l’O.-» -m mi«»risch« Wiibrmch jl Iitgvslüwreü: Mpratsich..2in«v **.- «terteljahrltch lT'> -u\ _ PrSnnMeMttSuajtstrrsK; *!**?&»*# Ä«*J toA - ' sttaiist,: Mrm«tiich . u(/) Ktte 0<*4 Momttlkiy - Lei La.-i Schweiz «. bäi übtige' AiltzlauLi MqwÜIi«^.^. 7. Fra«tzS 8.-^. RevskriSjr «.Adluinistratto« Wien»^.Äez.»Taborstr.1—» r-»evh-,e: - 4^1#, ob o Uhr abenv-Np. m. nmi nMynrirmr™-“*#» i£**?nAf*ximfiiii.imktci+^> limatMswusM»-1 PoftiP«rst»Ny»uo»i»: MKS Wien» Sonntag den 2V. Februar 1821 3. ZaWM Die LandLagswahlen in Kr. ,' k*,. .SÜ< Febrmu... 4!^Hent^ finden in- 'PrenZcht-dichMudlagKwable» statt? Wlhaydeu sich hiebei um meWD ym hie Pestilmnung ÄW?. propiyMen.'PertretnstHiH^M^- - Die zukünTtige; Mare ^Rkchtung der deutschest- WWk und die Form, N-Mr Heutschltmd;;öq§: >seiA. M-Muidierung des KMges beitragensoll, wird bei dielen Wahlen fest^elegt LMe^^'We: Bedeutung MM'HWmfine Entw-ick-! jlM E>Er .europäischen Verbältstisse fann deshalb U'cht Wtstzhen. WchW?'-.-'8n..-deÄhgrpM^Kainpf der -Wett- PiMguun^ey; ssber die ,grytzkap^WsisichE Rückbildung ddZuMnde oster über dm Hssdau -dor in dem GräatL». Walismus^der Kriegszeii sehle.rHstst. begonnen W'.stt« WMrefoÄn fällt bei Diesen WahM in gewissem Zinne. Mm Entscheidung. "Ne Wrrkuststen der' von Frankre:» fchlagenen brüsken Tvnstrt und des untettroisch tonden.Mtssischew; BolMwisckrjs'der -angesichts >r inneren Spannungen M einem...erneuten nüii-» ^»^n und. politischen Stotz.WM,.werden sich fetzt iWareü Ziffern MsdrLckest^ E -Änen ' Ueberhlick dcktKer gewinnen lassen^ ob'; *#3. M; tu der Folge noch stärker wird äützern Mnen. Tie Sozialdemokratie und,£>£$ .lin^e. Vürgertum in Deutschland hat alteü'Grund, W' Exgebnissen des herckigen Wahltages mit - Sorge->entgegenzüsehen^ Die Abstin^zpolitik/ welche:die-Sözialdoyiokrütie' nach'den/Rclchs< O wgnnrgfachsten ihr ilrfeil in eiirem . Gebd>f/i' uwu . dessen o politischer^ Stellungnahme zu allen..Seiten die bestimmenden Linien der GnElM^MWWnds^äWWngen sind. - Tie - Sozialdemokratip verteidigt.heute ih^e.letzte.und?4prfue P-sitiM Oetzetih dtzn5Würjn bomWMs: ' abersie selbst ist uneins und' unter den Einwirkungen des ans N-üst^ Md und; aus Bayern.cm das Reich.chineingetragencn Srvdikalismus . von Abbröckelung - - und Sprengung oedrohf. .Är prvüsti-schen/SiaatsmimstMumI verfügen die Uehpheitssozialistenüber.die. Leitung,,deZ! Kabinetts, Über d,qZ Ministerium für. Landwirtschaft., das Ministexinm' des. .Innern,., das E FinapLministerlttM und das Kyhiusnilnisterium..., Dagegen..si^d.'das VerkehrSnüni» stexirpn und das Handelsministerium in den Händen dcr bürgerlichen.Temokraten, während dsts Justizministerium vom' Zentrum beseht ist. Die SpOldemokratie yersügtalso über. einen Machtbesttz, der, einen' reaktion'iren Kampf.mit ikm von. Berliner M Sovrischer Seite i& hex wenigstens ' als nicht recht aMchtsrei'ch ' erscheinen lwst und somit konnte^ von Ppeußen ans, so sonderbar dies.klingt,' .der' Schatz der Revolution' und der Republik mit ansehnlichen Mitteln' dürMMrt werden. Ne Vormachtstellung Preußens hat ^stm' Kaisertum fest dem Umsturz^ der Sozialdemokratie NaK.'keben ermöglicht. MMeaktioU. hätte schon längst'M Bürgerkrieg. 4)ervei°. geKstrt, zumindest' den Kapp-Putsch" -noch. ' einmal gesvW wenn nicht die ipbfitlpjn ItitfSßcrt^tetcn .^Icinlntc, in Preüsten eine so' stärke gewesen wäre. . . >Der Ausfall, der Neichstckgswahlen. hatte die MehrheWozialistey dazu - veranlaßt,' aus der 'Regierung zu ' sWd'estr-fie.hatten.damals astf^ihre4Pflicht.em dchmstaber auch auf ihre'i Rechte verzichtet, den' Kurs ' des' Staates' M -beeinflussen.' Dadurch haben. sie. .selbst ihre^ Gesamt« stellüng geschwächt. und Einerseits'..' hie Abwanderung oiyes großen Teiles ihrer. Intellektuellen in das komm»' uistische und nnabhäNgige Läger, veranlaßt, sie haben Mr auch die Macht ans der tzänb.gegeben und tragen -Mich stör-der.Geschichte' mit dett bürgerlichen Parteien dist PeräntworLunü .für den Rückfall Deutschlands in die geistige Strömung der monarchistischen Zeit, für’ E'VorÄcktZen beL'.'^vMülen.''Jn.dü'strienationatismuS der Mderitschen KriegsgewinNe^ für. die Untergrabung aller ans eine Versöhnung mit 8er Üniweft hinarbeitcn. ' den Bestrebungen und für die vielen Gerichtsurteile, die jebeim'^feindlichen Ausland sich'regende-Sympathie fürdas besiegte 'Deutschland ersticken-. Udsiet. diese neuerliche Schilld der ' deirtschen SozialdeMMätie;' -Kriegs« aüsbruch' und Kriegsverlängerün^ stehtauch auf ihrem , Mty — Mtheute in -eiNem-M Dwitschlandl lebenS« wichtigen Lcknd ' die' Ehtscheidnng?'chei' der es UM Sein oLeik^^GrWfem dötldMchtzN^^RchMif^eht.^ ' Ssfortige Auszählung Ee?s Vorschusses. — Ueber die ErhShung dev BeMgs chM weiter verhandelt. 4 W ie n, 19. Februar. Dir heute MDundesüLULlerümte durch efnhrten Verhandlungen mit den Vertretern der S t a a t s ä n g est e l l t e N o r g a n i s atro nd«' habe« zu einer E i n! g ä u g in d r ÄichtÄng gesÄtzrt, datz die sofortige A u s z ä h l U n g eines nach Ortsklassen abgestüft?« Betrages, vor» behaMIch der Genrhmigung ves'tzruptausschuffes in Aussicht gestellt der als A n z a h l n n g auf eine MrWe'mende Erhöhung Bezüge Die Regierung wird daher -evr aufangs nächster Woche zusammen tretend tnKaupts russchusse des NationälrateS darüber ihre V rrschlä .e, erstatten und igleichzeitig Änträga über die'B edeck u « g des Erfo^derEes» vvrlegeu. "P.;f; Äützerdem fyai sich die Regier»«- heWt erklärt,. sofort Mit den Organisationeu ttber die von ihnen geftÄten 4FordepMg 4Uüf Er H S h u n g d e r. D e z ü g e-,i»sKtMäu§-.. Lungen ernzntrete«. H a.r i S, 19. Februar. Der Leiter der WirMnstS Mitarbeiter dtzS Wetlt Jostrnal":L eh en s-m i 11 c I und K o h len bilden die LeLenZfrage für Oesterrcich. Wenn wir beides erhalten, und ''Wr'M''d«Lae«dee Menge, werden,wir. uns wieder ausrichten. W.ir braM)eu. Kapital und Kredit. Unsere' augenbllckliche^schwrre Aotläge interessiert die Finanzlente, weil Oesterreich noch eiste große Deckung . an Natu r r ei ch tu mer «, N e a l h e s ist. F a b r i'k.e n und A r b.e ist.. hat, . d'»e durchaus nicht.als'minderwertig betrachtet.Orrden. kann. Für die erste Versorgung mit Sohlen, untz. Lebeusmlttclu müßten wir in den verschiedenen / alliierten Ländern einen Kredit von 4g bis 3ll Milliostest Dollar ans« ::fänj$e%Mle-n wurste^ MtNae», KYs' wredtti aus- -lchen -ANlassen. Wer stie Wrentzv Hegicruntz Halt hasür». ihres 'LrnddS g wahrten' Kredihe g.a rast t Grüßte. Znerster-Linip ftalt bicRegieritnia;- wirksame Matzxegcln für nötig, nm das Geldwesen:eistep: Gesundung.zuznsKhrey. 4/ fl :^:y:>A /! Zum. ^Schlüsse ' teilt. -derl Mtärbriter deß ttMiit Journal" mit, daß Sektionsche^Dr. S ch ü lll e-r vorgestern eine sehr lange Unterredung mit L owch:e u r hstte. Er habe sich dessen wertvolle Hilfe gesicherti dir ihn zn g sttistr H o s i n u n g berechtige Er werde seine Verhandlungen in Paris noch drei Tage fortfttze« und Dienstag mtt demselben Zuge wie Loucheur nach Löst' dou reisen. ' Erkläruuge« Driands gegen Deutschland. Paris, 19. Februar. - <Havös.> An - mner gemeinsamen Sitzung der Senatskommissioncu - für Aeußcres und Finanzen unter ^Vorsitz Poincares sprach Ministerpräsident Briaud über dcrs- . Pariser 'Abkommen und erklärte, daß er entschlossen sei» Frankreichs ' Interessen in London i nerg i feh zu verteidigender sei überzeugt, daß er in.stieser Hinsicht in vollem Einvernehmen mit den Verbündeten'bleiben werde. Von seiten der beiden Kommissionen, die Briands Erklärung sehr günstig ausnahmcn, wnyde. deyr Ministerpräsidenten die volle loyale Unterstüstnstg. zu gesagt. Vriand ' stellte fest, daß die Kommission für. auswärtige Angelegenheiten durch, die Wahl P.oiKeares zu ihrem Vorsitzenden einsäch den Wunsch zn erkestnen gegeben habe> über hie Diplomatie eine ^wirkfame Kontrolle auSzuühen. Die Verbündeten irrest, fuhr Brrand fort, wenn sie glauben, daß Frankreich t m« p er in listisch e Zi el-e am Rhein verfolge. Er legte sodann die von allen Verbündeten gebilligten Strafm a ß n.a h m e^n dar, und zwar: 1. Die Fristder Besetzung wird erst zu lausen beginnen, wenn Deutschland Beweise seines gstten Willens gegeben * haben wird, den Vertrag loyal z« ^erfüllen; ‘ V'.-4 ‘ 2. Ausdehnung der Besetzung; 3-; v r : : 3. Allfällige Aenderung der wirtschaftlichen Bezichungen des' Rheinlandes mit den Nachbarländern; '4. Nichtzulassung Detttschlands zum Völkerbund. Die Strafmstßnahmen. seien ~ Disttschtastd nicht nvtisiziert worden, da sie im. Berustoe vorüesche« seiest nstd Deutschland nicht -das Recht zuftche/ sarilbcr zu diskutieren. >> zl /- Die Orleutfrage» - V -- -! Bezüglich der. Orientsragen -aL^Brl-«i»./her' Hoffnnng Ansdruck, - da.si. der Sieg von A i u'$$$ ple Räumung AilizienS ermöglichen werde, ohne de« Prestige , Frankreichs zu schaden. Er erklärte, er fei 'entschlöffen» in Strien eine Politik, des Einbernchmens unh M.innigsten. Fstsammenarb^itens mit ddst. E i n g e - o r e st e n.. zu . befolgen. WaS G r i e ch e stl a n d betreffe, hat t e Eng l a » d z u v erste h c v g e g eb e n, d a ß e s ,n i chtz b e a.b s ich t i g e. d e.n V^e r trägst o n.S e'.st r e S' z u n'e v i.di e'r e n. Er habe geantwortet, daß daS französische Parlament außerstflnde wäre, den Pertrag, zu ratifizieren, solange K.o n si a ndie Konstantinopler. Regierung die de .jure-Retzierstns t i n in Athen herrsche. England habe! verlangt, , daß türkische und griechische Vertreter nach .London btt rufen werden und zu verstehen gegeben.. Hatz,, i wen» die Konstantinopeler Regierung die r de jüre.Regrdrnng sei, die/ M.a ch t h a b e r. v o n A n g o r a in. Wahrheit diy tatsächliche Gewalt^ darstellen, eLestsö^wiesKonftanti» in. Athen. Dst. er den libhasten Wunsch habe^^..«'kt den Delegierten nuS singora'in BerWNng zu txelest, habe er'einen den Interessen FxystkpeichZ entspxechenLe» Ausgleich^astgenomme«.. 4 . Präsident P o i n c.a r e,- dessen Zengenschäsi Briand. angerstfen hatte, erklärte bezüglich.dep..Päst^chalsuwmr, daßdicsc tatsächlich von einem lntcrnationalen Baurenkstnfortiüm, namentlich von dkn srpnzösischen Bankiers., London im Jänner 19Ä gefördert worhen fei. i

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