Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 741 (17.2.1921)
- Date
- 1921-02-17
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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'Sk. 741 Dormersrag Wette* MorgeuzerLmts 47. AeSesas LS2t" Sanft, wo die Orihoboxs» Psmphleft gegen drn Zcomsftus heamSgebe«. ' DaS einzige Land, das über: avionomt KuItuSgemeindsn verfützt, ist die Bukowina. Mein mich hier, sind Reformen unbedingt SLforderbich. Dis KulLuSgemeirchen hsL-en. einen veralteten Wahlmoduü und müssen vor allem in dieser-Be». ziehung ganz reformiert werden. Ein großer Teil. der jüdischen Bevölkerung in der Bukowina verlangt die Schaffung von VolkLgemeindrn. Die Durchsührung des Frauenwahl-, rechtes für die Kultusgemerrld-e zählte zu ihren Hauphpro-' grammpunkterr. Gegen diese Forderung bäumt sich naturgemäß die gesamt« Orthodoxie auf. Um also aus. diesem Chaos in GrqßrmnLlien den richten Ausweg zu finden, trug man sich mit dem Gedanken herumeinen Kongreß, aller ÄultuSgemeindcu Großrumäniens einzubemrfrn, wo man zur itteorMnisierung der SiultusgemeinLen. SiÄ-, lüng nchmen sollte. Diese Tagung scheint der Regiexung unangenehm zu sein :aä bei UnterrichtZ- und Kultusminister Oötqvian Coca Lorilte -sich, den i^ariLiLen AfsüniLat^'r« ' ßti&ot- Scharr, orchoboxeu LlALörrrsr \ia Bukarest, 'zum' InstMor jämtkicher KulLrrKgLmsüchsrr. i-n Großrumchrieu- '.zu. errrsnnüN. Dieftir Herr sollte der Regierung ein Statur wor- >legen und nach dem Wunsche Cocas dir Sachs' kurzerhand erledigen. Inzwischen haben die Juden ganz GroßrumLniens gegen, das Vorgehen des Kultusministers. Eoca ene.vgifchen Protest eingelegt . und.ihn aufgefo^srt/ bis Ernennung. Schorrs zu widürmffen. Von den kleinsten bis zu den größten Gemeinden liefen ProtsstluudMcMrgsrr ein. Die ' jüdische Presse eröffnete eine energische KampsgNL gegen den' KulÄrS-. rmrnster und gegen den der rumänischen Judenschast aüsgLdrängtenJnspeitor. Der Kultusminister gcÄ buld'davainf.die Erklärung ab, daß er Rabbiner Schorr nur zu dem Zweck ernannt habe, bannt er ihm ein Projekt zur Schaffungirr' Dultusgemeindsn in Großrumänisn vsrlcgen sollte /!I ^.Die nationalen Parteien in allen Provstrzen Groß-' ZMnämens haben sich rmrr dahin verständigt, <?m R a h m e :'.° ffa-tu t auäJuarbriteu, rn welüMn alle Richürngen vertreten sein .könnten. Für alle Fälle wird in kürzester'Zeit Ler Kongreß oller 5tu-ltuSgqmsiudert Großrumäniens '.gusamruentreien müssen. Diefenr gehen Berstungen dereinZÄnsn Kul->. ^uDge-mernden nr den Provinzen voraus. Betzarabisn hat dr- «tests ein Statut ausgearüeiret, welches in. «einem .auSge-. behüten Maße die Ziomsiischo Politik in sich - cchsgeu«umen hat. Die. ÄulLuszsmeinderr GroßrmnLrientz müssen rnwahre' MolksgLMeirrden umgLwcmvrlt werden, - mjt - ällgsmeinLnr^ gleichem, geheimem Weltrecht sowsthl dar Märnrer 'als. auch her Frauen. Es wird eine Plattform geftuiden weMen, auf der sich die Parteien einigen rnüffen. Keinesfalls aber. wird die Judenschaft Graßrusnänienö sich gefallen lassen,' , daß' die Regierung einen „SeÄsorge-r" ausokwsyiert, .der.'däs.Statur Schrchb-en beZ PräfidenL^tt Harbing irr Spargv aufgeklärt. Hardrng schveibt:. „Ich bin überzeugt, daß Sie es verstehen werden,-warum ich in diesem Zeit-- Punkt jede nicht unerläßliche Publizität vermeide und nicht gerne öffentliche Erklärungen über unsere schwebenden Probleme abgebe. Ich bin aber ebenso ' überzeugtdaß Sie es bereits wissen und auch das Werikanische Volk mir glaubt, daß ich keiner so engherzigen, un d u l d s a m'e n, s o u n a mer4? a ui s che n B e w e-. g u n g, wie e s d i e a n t r s e m i tische ist, meine Sanktion gebi^n werde. Ich habe stets das Evangelium des gegenseitigen Verstehens und guten Willens' gepredigt. Und kein Mensch/cher an diese Dinge glaubt und von der Hoffnung aus die amerikanische friedliche' Einmütigkeit erfüllt ist, kann ein inneres Interesse haben an einer Bewegung, deren Ziele gegen einen Teil unserer amerikanischen Bürgerschaft gerichtet sind. Ihr aufrichtiger Warren H. Harb Ln g." Der Irrg der Jude« zur La«d«irtschaft . Am 5. und 6. d. M. fand in Bialhsto? eure serenzüber .landwirlschLstliche AngeftgenheiLän statt^ .welche von 'VerLreterrr der. jüdischen Gesellschaft füv - HantzWcö-. und Erdarbeit (Ort) sowie einigen Experten-' auf.ptzm. Gebiet der jüdischen. Landwirtschaft im Vereins 'mit dem Malhstocker Distrikts des Joint Distribution CamWtLee einberufen war. Die Berichte aus der Kon?', stzreyz, erwiesen, daß dis jüdische «Landarbeit in toj StäpHu. und Städtchen der Kreise Bialystok, Grodua. und. Breft-Litowsk, welche in der Kriegszeit geschaffow . Wusde, jetzt den Prozeß der Emwurzelung und Festigung;, idurchmacht. Einige Ziffern, welche auf dev KonfereW. bjerichlet wurden, illuftriersn deutlich den neuEjüdischen Zug - Züm. Boden. Von 99 Orten, welche zum Biali)-. ltoker'vDistrikt des Joint gehören, gibt es irr.mehr alÄ ü0 .verschieden große Gruppen jüdischer Larrdwird:.' So", Mrsrkchi »iü» Mg«La. . WäoLSub dis LdrgawffaLioU der . gefetzes-, treueu Aicmisten, der »MiSrachi", von d«r EinheiL des jütrischon ÄolkeS üuLgsysrw und in der ELlenrrtnis, .daß-nur. em völliger . organisato- - rischer, Zuscmrmenschluß der. einzelnen zianistischen^, ^MÄeratwuen --den' .Erfolg der alljMschcn Sache bet&ürqzti La-rm, jede TrMNrurgsterchenz im Judentmnals seinem iMersn^ Wes:n frsmd. Mehrrt, sucht die Organisation, der rermTg schast GroßrmnsnienZ wird ihre'Nütronalen und kulturellen tzlntzelegerchsitLN selbst regeln undv braucht nicht die. Hilfe-der" . kelimnten MssHlojuHen und der Negierung. . Dr. M. A. ' Gm ErLednis m Bayerrr. . Ein Korrespondent der »Chicago Triburrtu tyrrrde Mf der Fahrt von Baden-Vaden nach Berlin, Nachdem der auf bayrisches Gebiet gekommen war, durch zwei GeheirupoliZistLn verhaftet. Dein Bericht, den er -rndv» känischeu Matte veröffentlichte, «ntrrrmmt die „Frank .ßürter Zeitung* folgendes: . / /'/ „Die Geheimpolizisten erklärten, daß ein Paß mit: der ELaubmS, innerhaD des Deutschen Reiches zu reifen, keine Mttruig habe, soweit Bayern in Betracht komme. Ich fragte, ob Bayern ein Teil der' deutschen Republik sei, worauf der Beamte brummend zügaS:. »Dahern ist noch Deutsches Reich, aber es respektiert keine Nnördnungen'^ von- Pveußen.* , NS ich in Würzburg csnkanr, riefen die Geheimpolizisten vier arrdore herber, die mich vom Zug durch neugieriFL Menschenansammlungen zur Polizeiwache brachten. Hier wurde ich verhört und trotz meiner Proteste zwei Stunden fef^ehalten. Man weigerte sich, in Berlin anzufrager.. Endlich fragte mich der leitende Beamte» was ich in Bayern tun wolle. »Ich beabsichtige, Ludendorff zu interviewen und ich Wörde-chm ctuch über Sie berichten!" gab ich zur Antwort. '; Beider Erwähnung des Namens Ludendor'f^ reckten/sich hrs ehemaligen Soldaten.zu einer halben Ehrend.s^e. gu ng auf, verbeugten sich daN», baten um EntschMigüng und.., fetzten mich in Freiheit. Zuvor wurde mir allerdings noch eine lange Rede gehalten über die Furcht Bayerns' vor Kommunisten und die Notwendigkeit, deshalb DN.OwvBe- WÜffnete ZN behalten." Pr8fide«t Hardiwg gegen den . Antifemittsmus. ' . Wir iericht-t«. WrzkjH voir brr mächtig««. M»i>- Hebung amsrikanischer hervorLLgLndsx MrsönliMeitsiu geg-ü .die von Henry Ford mit großen Geldnrittrln vingÄöitste nrrrLisemLiischb Hetze. Einem heute, eingelangten Bericht unseres Rew-AorLer. -KMespvÄh!Äte»' entnehmen wir, baß die Gegenaktion von dem Publizisten Jphn Sp-argo ausgegangen und Vv« dem bisher selbst in Amerika unerhörtLn Erfolg Legleiiet ist,Vdaß 8as PwtestdokmnenL arßer den zahlreichierr ersten Mrsönlich'^itLn der Bereinigten Staats» auch die'Unterfchriftsn des gegenwärtig noch aktiven Präsibenten und 8e§ - Staatssekretärs der RepMik aufweist. Der-;-Initiator der Ubwehraktion, Spargo, ist Nichtjude. Cs siel allgemein auf, daß auf dem Msttwrantzstm nicht.'auch der. Wrme des nengewählten Präsidenten Harding .su finden ift,!D«s wiÄ» wßi da? rrMMgendk cvnd und Urrgarn, nicht zum Nutzen des Juden tums, hevauL-grbildet hat, tvomoglich rroch zu. . LbevtveiL'en -und kchnt jedes Zusaurmengehrn ' mit anderen Wischen Gruppen , ab. (Die Red.) Die AgudaS JsvaÄ versichert in Dort und Schrift, daß sie m dem WiederaufbLU Erez Israels tätigen Anteil nehmen wolle. AllerÄ'ugs./chre Verstimmung über die po!i-> tischen Erfolge der Zünri-sLen» ihre schlecht.verhüllte Freude über jede MättermeLmng, welche die Bedeutung dieser Erfolge gu verkleinern sucht und dergleichen mehr — all das ist nicht gerade geeignet, BerLrEen einzuflößen, läßt vielmehr ihr Palästina-Progvomm ÄS Koder erscheinen» bet vom Zionismus ablenken soll. >. . Es ist aber wahrhafüg schon die höchste ZÄr, daß alle- LhoraLrAren > Kreise sich - ihrer heiligen Pflicht dsm Lande unserer SehnsuchL fvtiTie unsersrn gepeinigien Volke gegenüber bewußt werdest ut&> rm-t becerforderlichen Vegeistürung zum GÄngsn des grüßen Werkes und mit der höchsten Opfer» Willigkeit zur Aufbrrngurrg des Keverr Hchfessod ibeLLrag-rrst. -Die' Errichtung der Mischen Hsmrstäite ist seit der Dekloraüon Balfou-rs keine Parteiangslegercheit mehr, sondern Sache des garrz-Ln. jüdischen BokkeL Dem Mi-Aoüchr, der ein jüdkschrs Heim auf toM-LiorrÄle» GvuMqze« erstrebt, ist - l die Mitarbeit der gLsarnhen Orthodoxie auch desh-a!b er-« wünscht) Win! je mehr traditioustreue Juden an dem Ausbau, terlnehme», desto größer die Gewähr, sich tzaS Loben in Eveg Jfr-rÄ im Geists der Thors gOaltet. G-nige" AFuda-Mchrer haLrn auch de« Wunsch geäußert, mit dsm MiSvachi zusammeuZULvSeiien. sie knüpfen aber ihr Zusammengehen an die unannehmbare Bedingung, daß dieser aus der gvsnisüfchen Ovgamsaüon: austrete, da. . bin politische Leitung feit' Händen nichiorthodoxer Juden liegt. Mt «Leven Worten: Soll der MiSrachi des Zusammengehens mit. der Aguda ^würdig" sein, so mutz er den unveri zechlichrn Fehler dieser nachcchmen und die poUtische EinheitSfront, dir unser Volk in dieser außeroedentlichsn Zeit so notwendig braucht, zerstören helfen! Derartige Zumutungen kan» man nur mit einem Achselzucken oder LächsLu beantworten. MS glaubenSLreue Juden wünschen die MiSvachisien gewiß, daß die religiösen Borschritten von jedem Juden beöbachtet wevden, find jedoch der Ansicht, daß bei der Wahl politischer Führer in erster Linie deren politische Tüchtigkeit m BLträcht kommt. * Selbst der frommste Jude fragt nicht nach der religiösen Gesinnung des Rechtsanwalts, den er g» eurer schwierigen Gerichtsverhandlung braucht, sondern »«1°, mehr nach dessen juÄstischen Fähigkeiten. DaS war auch der Standpunkt et#«ß großen Juden. btt aus seiner j.dischnattonalen Gesinnung und Zionssiebe zwar kein Hehl machte, dessen Frömmigkeit ober trotzdem selbst von dem extremsten Agudrsten hoffentlich nicht ange- Zweifelt wird. Ich meine Mosche Rabenuk — „Und RoseS wählte tüchtige Männer usw/' (Exod. 19. 28.) Dazu bemerkt RaSemr Obadja Sfsrno folgendes: »Da »nter de» Männer« ' keiner war, der in sich alle geforderten Tugenden und Vorzüge bereinigte, vielmehr die einen diesen, die anderen jenen Vorzug hatten, so wählte RoseS die Tüchtigen, weil diese geeigneter waren, die amtlichen Aufgaben durchznführe« a!S die Frommeren, die zufällig die erforderliche Geschicklichkeit nicht in dem entsprechenden Matze besaßen." Der Misrachi billigt weder die TrennnngSpoLtik der UgUiba noch deren AgüationSmethoden, soweit sie i» gehässigen Ausfallen gegen die Zionisten bestehen. Derartige Ausfälle, von denen fast keine einzige Rumryer der Aguda- Presse frei ist, ärgern niemanden» sondern schaden vielmehr der - Sache, für die sie zu kämpfen vorgrbt. Sv berichtet die. hebräische Wochenschrift »Hator" (Rr. 18) Wer ein in Londcm am 14. Dezember v. I. von den Aguda-Führern veranstalteteK- Massenmeeting, in dessen Verlass einer ihrer Redner über die politischenFührer der Zionisten gistiA herfiel und ihnen die »schmeichevyaftesten'* Epitheta beilegte- Di« Versammlung protestierte heftig und zwang den Schmäher, ferne Rede zu untevörecherr. Daß Aguda-Meeüng verwandelte sich zurr. Schluß in sine Propagandaverfammlung für Zionismus und. Misrachi und die BersammÄten verließen de» Saal unter Absingung der „Haiilva". Gehässigkeit und ZelotiSmuS führe« weder zürn Erfolg. . »eoK zur -A.Atz». fW. Mt LandwirLschaft.beschäftigen. In. Pruzany be-. -GebM beschäftigen sich jetzt 10.006 bis 12.0(s0 jüdische rint der Landwirtschaft und uugcfk.hr. ein^ ' ' '. Wirtschaftlichen CmLwickiuug ist, und den Charakier eins^ lebeMigen, nicht künstlich h^rvargeruienen WirtschafLs-, erscheinuttg trägt. Dir Konferenz beschloß, um diesen^ gen auf diesem Gebiet Zu erhalten, eine, genaue StaLiftLL^ über die jüdische Landwirtschaft -im Bialystvck-Grodno-^; Brester Kreis aufzustellen, welche von der ökonomische^' s^rhistischen Abteilung des Joint suszuarbeiten ist.s - '.-/Die Konferenz behauselte auch ausführlich Ibfej; KiSügy'dsr. Bedürfnisse der jüdischen Lündwirrschaft, vo^j. sÄlE der jetzt dringenden Versorgung mit Saatgut, --nv-e-uLar, da'die bolsch'ewikrschL I«-!!vastron des Jahres 1620 den jüdischen Äandwirte«! ^groMr 'Schaden Zugesügt. hat. Ungefähr 4000 jüdisch^ > Landwirte des Gebietes bedürie« in dieser BeziLhunA i der^ Hilft; sie bLnötigen für SaatzweSe etwa 3Ü0.00Ä l Pud.MrLofftlu und ungefähr 100.600 Pub SsLLgetveidr»1 ^ferner Pferde und Maschinen. Diese Hilft soll Ärufi chem Beschluß der Konferenz in Forrn von A-u leihenj ' e^fplAn. Die Hilfsaktion erfordert mindestens 100 Mik ljpnÄr polnische Marx. Es wurde peschlofftir, Wege« ^Beschaffung dieser Mittel an das J-v int heranzuLreLen^ 'Welches gemäß seiner Absicht, sich vorwiegend der ksn^ ^struktrven Hilft zuzuwenden, wohl-die Wichtigkeit dey' .'Landwirtschaft »nter den Jüden im Gebiete von Bialy-^' stock, '.Grodnv. und. Brest-Litowsk erfassen sollte. Dft landwirtschaftliche Betätigung ist ür diesem Gebietshsstts. einer der wichtigsten Faktoren zur Festigr.ng der wirtschaftlichen Zukunft der Juden. Die TLttgkeit -er „Ort" i« Lita«e« und Lettlaud. i; Der Vertreter des Zentralkomitees der „Dr^,. Ge--! sellschast für Förderung vorr Gewerbe und Landwirts schaff unter den Juden für den Distrikt Wilna, Herr! B^^agan, kehrte aus Lettland zurück, wo er in Dnüusv und Libau Komitees der „Ort" errichtete. I» SBitnar , erdichtete bas Komitse der „Ort" Lagerhäuser, wo dt^ Erzeugnisse der Handwerker verkauft werden. Rit Hilft, des ^Komitees wurden öfftntliche technische Kurse Elektwtechm?, Mechanik, Chemie, .Ackorbau «nb wirh^ ft^afttiche Kurse eröffnet. . '' * Das Komitee der „Ort" in Kowrvo errichtete &*$:■ Ueue^Schmiedöwerkstätte, die bereits die dritte ist. Ebenssz rvnMn vor kurzem Schneider-und Schusterwerkstätten errichtet. Das Unterrichtsmaterial wurde von der „Ört?K . ÄelsDrtion in Berlin und Paris beigestellt. FernSVl wurH eine Schuhmachergenosftnschaft errichtet,, die ft»! rckchl^von der Regierung als auch, von Private» AÜß°! trügtz erhält. . s! l "In'Grsdno, tvv die Tätigkeit der „Ort" in dem ' Honaten Juni bis August 1920 aus militärischen Münden eingestellt werden mußte, wurden Ende 1920 ätte - Institutionen der ,L)r^ wiedereröffnet. Außer; deü^bereits existierenden Werkstätten wurde eine neu»; Znnmermannwerkstätte für Unjerrichtsztvecke eröffnet» Bvm: Joint Distribution Committee werden Werkzeuge,,; für^die Handwerker der Bezirke Bialysto? und Brest- Litvftsk erwartet, die vom „Or^-5kvmitee Grobno mi$\! Uftiff werden sollen. fJüd. Korr-Bur.) Die Ei»fchreib««ge» in die Mische Bolksschwle. , .Aas Kuraroriuim des JMschsa SchuÜr«r^ns berfend^ ^olgösidsn Aufruf an bic Eltern jüdischer bolksschulpflrchtigLL MMer: DaS lübhafte Interesse, LaS unserem jungen Schulwsrt^von der jüdischen Btt»Akermig Wiens enkgegengebvLch^ MLd, 'räßt für das nächste Schuljahr, ebenso wie «r ünsereM ULffchen Rsaltzymnasium in der Drahtgasse» ein rapides Än« > wachsen der Schülerzatzl auch in der von uns erhaltene»; rWMrr AMsfch?.ssr rsVs^. Atz ftz Ki«rnd znx AmwHwH