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Wiener Morgenzeitung · 1921-02-16 · Heft 740 (16.2.1921) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 740 (16.2.1921)
Date
1921-02-16
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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~ Seire 4 . Wirn, .Mükvoch die .Iniernieviing bex BalächoLvicz-Aöteiluft'g^n j tv'uifytä .feie»': ^'cbormnuit,' der crlannt wird uuv fcc:n ' strafbare Handlungen rrachgewieseu rvurden, wird, B-r gesetzlichen Do ra n L wo r L u « g gezogen werden. Aenderurrgen der Tescheuer Grenze«? Warscha», rö. Februar.' Die dösigen Blätter berichten *.:l- Teschrrt: Wie verlautet, hat die Aßgmrznngsksmmisfi-u für L'richru - Schlesien die NeberMMna g^.v^nnen, daß wichtM Lenderungrrr unerläßlich seien. In einer spe.;-rllm Frape soll es sich sogar: um eine sensationelle Aenderug dsridel«. Kleine Nachrichten. Budapest» 15. Februar. (llug. Tel.-Korr.-Bur.) Min.üer tzrS Arutzenr Dr. Grntz hat sich beute fiüh nach Wien begeben. London. 15. Februar. (Funlspnich.^ Nach Meldungen aus KonsiÄntrnsvel beabsichtrat Kemal Pascha, einen selbstkindigen Staat Anatolien mir dem Prmzen iOsma« Fuad^ als Snftan ruszarufen. Moskau, 15. Februar. tFunksprnch.l Zwischen arnrrn.schc» x.^.d georgischen Truppen ist es;« heftigen Zusammrnsröß'N gerammen. London, 15. Februar. (Frrnlsvruck.1 Eine Verordnung des 8rben§mirlellontrol!ors setzt 80 Beschränkungen über Drrbranch und Einfuhr von Ledeusnrittcln außer Kraft. Washrngton» 15. Februar. (Fun'spruch.) Es wird erwogen. s8r jene Länder, d'e amerikanischen Staatsbügern den Erwerb »nd Besitz von Oelfeldeur nicht gesiattru, ein Ausfuhrp;7-?L aus «mrrrkani-ches Petroleum zu erlassen. ZKlmrd. Kanzler Dr. Mayr über die Indenfräge. Der BundLskanz'ler. Dr. Mayr hat in einem Mt^rvierv des Wiener Korrespondenten des Jerusalemer „Haarez", Herrn Lewa non, folgende Mußerungen Mer die Judenfrage gemacht: „Ich gehöre seit vielen Jahver: zur christlichsozialen ,'Pariei, die in der jüdischen Frage ihren bekannten Standpunkt einnimmt, einen Standpunkt, der hauptsächlich die wirtschaftliche Seite dieser Frage ins Auge saßt. Die hier geborenen oder sonst in den Besitzder Äfterreichischen Staatsbürgerschaft gelangen Juden gessrießen den vollen Schutz unserer Gesetze, den »wir ihnen billig gewähren würden, auch wenn nicht im Zusammenhang rnit dem Friedensvertrag eine besondere - Ver- Pflichmng für uns in diesem Punkte geschaffen worden wäre. Was die, insbesondere seit Kriegsbeginn, zugeevanderten O'stjuden betrifft,^so haben wir in bezug nnf sie?ein° Äusrrahmsverfügungen getroffen. Die Bestimnrungsn, welche der Nuswanderungspraktik zugrunde Ziegen,, beziehen sich auf alle Ausländer. Das Ausland ßoW, nicht vergessey, daß wir. da hinter einem Drucke handln-. Wir können nicht einmal dre eigenen' Landskeute genügend ernähren. sLelbst anttlichs Entontekreise habe!'. Klecrntlich eine plamnLßige-' Auswanderung gLÜr-r^Gruvoeu österreichischer Staatsbürger empfohftn. . Aon irgendeiner religiösen Animosität gegen die 'Ostjuden- oder Juden überhaupt ist bei uns vollends keifte Rede. Wir -achten jede religiöse ‘ Nebcrzeugung. Auch dies darf ich hervorheben, daß uirsere Stellung gegenüber -dem jüdischen. Problem keineswegs mit Pogrom-' Politik verwechselt werden darf. 'Das österreichische Volk Neigt in dieser Frage so wenig wie in anderen - zu -gewaltsamen Lösungen. Für den zionistischen Versuch zur Lösung der allgemeinen Judenfrage besteht bei lebhaftes Interesse. Wir anerkennen den hohen Ernst der daraus gerichteten Bemühungen Ihrer national gesinnten Volksteile und wünschen diesen Bemühungen vz aller Unbefangenheit das hefte Gelingen." Diese Äußerungen des .Herrn Mayr sirrd nur so weit n-ahr, als von einer Pogrompolitit keine SJtetfc -rft, wenigstens nicht von seiten der Regierung. Jur übrigen trägt alles, was hier in der Verwaltung gejjchieht, ausgesprochen antisemitischen Charakter, wobei?ich die Praxis natürlich — nur gegen die arbeitenden Lw.b armen Juden'richtet. Die Ausweisungen —. Herr Mayr gebraucht die hübsche Umschreibung „Auswanderrrngspraktik" — werden' fast nur gegen Ostjuden. iu'.td da hauptsächlich' gegen produktiv wirkende Personen, tzehandhabt. Es wirb gut sein, wenn die jüdische Oeffentlichkeit die Bemerkungen Mayrs als das aUffaßt, was ffe sind: Zum Fenster nach Europa hinausgesvrochene Höflichkeiten. . 'f Die Derhandrungen wegen Westitngarn. Eise sugarlfche Melkung besagt: Minister.. drS Aeußn» Dr. G r ist heute abends in Legleituus des Le'.trrS der -slMchrn Schi»» des MimstrrnwiS deS'Amßer« ÄMronSratch. irp Alexander Khnen-Hedervarh in Wien eingetroffe«, »« in BnZelegrsM der Losnng der «estrmgünschen Frsge «it der Derrrichischrrr Regierung Berhandlnngm z« pflegen. Der Minister wird im Laufe drS morgige» Tagede» Bundeskanzler Dollar Mam einm Besuch abstatte«. Während dieses Besuches wird du Wefl«rgarische Frage meritorisch nicht berührt, sondern bloß der «oft» ptoc«denäi sestgestellt werden. Graf Emmerich Nach ist in StB noch nicht «vgetrosfe«; tt wird erst an tzeü fpÄrrxn B?rha«dlrmge» trilneh«e». Mnisterreise« nach London. Wie in politischen Kreisen verlautet, ist im Schoße Her Regierung der Plan ausgetaucht, um die Hilfsaktion för Oesterreich in ein rascheres Fahrwasser zu bringen', mehrere Mitglieder des Kabinetts nach London zn entsenden» damit diese dort en den maßgebenden Regre-- ruygsstetten im. Siwie einer rascheren Gewährung aus- -«ützÄder Kredite ktzx DiOerreichi vsrAetlrg werde». Sßiettc* Msr^Mzeituns 16. Februar 1921 Nr. 740 Mittciümgcn ans dm Publik««. RILS.Ai«TfEN, P*rl«a, Gold, Silber,Platt* «.Ufer*« . k » % 11 n b fl v e? k » « f tj 77S ETTER SpttBtvnutr. 93, KsriahlHerstr. 91 und Gleichgestellter Deutschösterreichs, „Wiga", christlich« " Wirtschaftsgemeinschaft, registrierte Geuossenschäft mit beschränkteip Haftung, Katholischer Volksüund, .RochuS« Gruppe, Zsutralverband der deutschen christlichen Jugerch „Jung-Wien". . - f —--— - Bekannt seriöser Käufer für irillanten, Perlen Juwsl-Edelsteinhlndlea1 Rabinowifsch Juwelier m I. Maximilianstrasse 5 (heisst jetzt MaMerstr.), Tel. 854t II. Stephaniestrasse 3, nur Nr.3Jm eigener. Hasse. Tel. 45146 FreHaf * Ukr a. Swwtag r«e»!osr«. Höre» Sie auch unsere Preise und Bureaumobei die grösste Auswahl Leopold Steinhart , Wien, X., Slborstraae« Jfv- 0. SeteeibmBse’aiuenrtper&iayea rasch, billig atrd gai 159 TeL 407S/V111 Kultusu. Jastiztalare “d?aÄIÄ Spcaitlisfa* Rudolf Goldsteio, Sehneidsrmeisiar, Wiaa, II., Tabor* «traes« &i. Gegründet 1366. ‘IV.ephoa 45S2S. 7S1 ■ | alt.uS atn || 1V/ P Fl. fffifp es§Äi MAYER liUullU El.yTaborsftrasso 3» Es ist beabsichtigt, den Bundeskanzler Dr. Mayr, den Bundesfinanzminrster Dr. Grimm und den Ernährungsminister,Dr.! G r ü n b e r g e r in nächster Zeit nach London zu entsenden. v Profeffor Dr. Adolf Stöhr. Ueber den jüngst verstorbenen Professor der exakten Philosophie Dr. Adolf Stöhr wird uns geschrieben: Wer je mit. diesem ausgezeichneten Menschen als Schüler oder Lehrer in Berührung kam, fühlte sofort sein ettt*: nehmendes Wesen. Dr. Stöhr kannte weder sdziale noch , religiöse Unterschiede.,Wer zu ihm kam, fand Gehör' und Hilfe: 'Er hat sich , stets jcher^ Hetze'. ferngehalLen. -Als! die j ü d i sch e I u .g-e n d aus den im. Osten''verwüsteten Geboten der früheren Monarchie Zuflucht, vöp den. . Kriegswirren in der> Hauptstadt, suchen mußty, strömLS. . siein Massen zu feinen Vorlesungen^ run ^aus seinem^ s. Worte Lebens- und WeltweishÄt zu schöpfen. Alle dtzchävon Gram und Hunger/gebeügtsn^Menschen fanden Äi Stöhr liebevolles menschliches Verstehen und. Tröste über - ihr Leides In seinen Seminarien hörten sie nie ein?- verletzendes Mort. Die Vornehmheit,.- die er immer predigte, fand sich nicht nur in seinen geschriebene«!; Werken, sondern noch viel mehr in seinen Daten'., «chi.. Worten. Sie alle, die ihm stets in Liebe und Verehrung?- entgegäntraten, wissen ihm Dank dafür. Große Zeiten ' sind/ gewöhnlich arm.an großen.Menschen. Dr. Stöht; war ein'großer Mensch in großer Zeit. Dr.J.O. . Zeichen der Zeit. Tagesbericht. Die H»chsch«lka«iver. - In eincin Wiener antisemitischen Blatt findc-t sich folgende Einsendung: - . Endlich' haben ,si<h die jüdischen Sinsentengruppen von ihrenr''Schrecken über die Ergebnisse des Hochschul-- tages im Fesisaal der Technischen Hochschule am 12. De-, zeniber 1920 erholt und b»ginnen nun mit talmudisti-- schen Spi''sinbigLei1en und Verdrehungen gegen die bevor-- stehenver: Krmmerwahlen vom „Morgen" bis zum „Ä.bend" zu hetz?,;.- /DenrgegrnLber stöllt die Kammer der Universität Wien "fest, daß sie .sich einzig rmd allein als die gewählte? Dertverung der deutschen Studentenschaft der.Wiener Universitär betrachtet. .Die Kammer ist der Ansicht, daß der jüdftch--soziallsiischen ünd jüpisch-libe.ralen Studenten- .schüft gegen-die Durchführung der - Wahle» in. die-Bertvetrmgskörper der deutscharischen Süidentsnschäft ein Erni» > spruchsrecht nicht/zusteht, .und klftrn zu. ihrer'FvÄdr stst- ' * stellen, daß sie sich' ru dieser. Fra^ der^ Zustimmung ihrer senisthen' aladtzmischen Lehrer sicher weiß.- Die Hochschulkammer ßrn« daher SeansprrühM, von-kpr gesamten deutscharischen DeffenLichleiL. -als. vollbettchtigte.. Vertretung der beutscharlschen- Studentenschaft anerkannt zu werden/ Auf eine.Anetkeftnun--- -von Jndenknechtv» vkrzichtet' fie.^ --- / v '' ' , -st - - Lu MebstlPmL-Frs««t-■' : Borsitzenber der Kamm«: und' Leiter des Presstchntes. -Znm besseren Verständnis' wollen wir Mitteilen, daß an diesem 12. Ä^zember deutschriektioriale Burschenschafter einen Hörsaäl besetzten, 'niemand andere» einließen und drinnen untereinander einen Hochschulausschuß wählten: DaS ist ihre' Sachet Dieser' Ausschuß maßt' sich aber die Rechte einer Kamnrerbas ist einer Vertretung der gesamten Studenten-' schüft, an und steht hiebei^, wie genannter Frank mitteilt, unter dein Schuhe, der akademisch^ Lehrer. GS wäre notwendig,' daß ups autoritativ mitgetetlt!vird, ob die Behörde auch wirklich'diesen internen AWschnß alö K^n^ine:^ Se- 'tracht-L-, "■ 1 , . : Protest der Pogromhetze« . gm „Dcutsihc» Äolksbl«<I." pr»!«stlrrt drii Antiseiniteriound bagegCtt, daß der ehemalige Abgeordnete- Stöcker ive'gen seiner am-, 4. Oktober begangenen Aufhetzung znm Pogrom gerichtlich zur Verantwortung gezogen werde.-Stöcker soll, wie gemeldet, - folgendes' gefügt'hüben: „Ein Volt', bas im Existenzkämpfe'steßt, ' hat die moralische Pflicht, alb: jene. Elemente, die seine ' Existenz untergraben -wollen,- zu entferGn, und wenn es nicht anders geht,stim -Me^ des Pogroms. So 'ein Pogrom braucht gar uicht einmal allzu blutig zu verlaufen- /psnMtütznpMurein Dutzend Judeft. einmalden LstlernenpfShlen baumeln,' dann verschwinden die -übrigLMSWWMWUkselbstnach."Galizien ilftd Ungürn/ wshevr?;OeMkoiyMN'.,stnd. Dann wird es auch möglich sein, «ine tryrhre..Heiniat- und Volkspolitik. ZÜ treiben" Der Antiseiftitenbund leitet die Berechtigung seines' Protests aus der Daffstche her,-daß „in letzterer Zei^ von anderer Seite ähnlich lautende Aeußerungenschön j ,wie berho11 ge sal l'e n. siftd, ohne daß es öeshftlb. zur Einleiiirttg gerichtlicher Schritte wegen gefährlicher Drohung oder Aufreizung zur Gewalttäügwit gskommen wäre. Bei dieser Gete§:nheit wird auf die enorme Bedeutung der am 4 , 5.< und Mürz Ln' Wien' stattfindenden AtttisemiteNöagung hingewiesen. Unterfertigt ift dieser Protest von folgenden Vereinen, die zusammen die Arm« dev/ Pogrowisten b itb.eit: Deutsch österreichischer Schutzverein - „UnLisemitcnbnnd", Bund der Alldeutschen, Bund alldeutscher Hochschüler,. Bund-der deutschen Katholischen Jugend Oesterreichs, Deutschchristlicher Bolksverein, . Deutscher Burschenbund, Deutschösterreich ischer ltZeamtcnverein, Frontkümpfervereiftiguns, Schutzverband. deutscher. Kriegsteilnehmer» Karl Bogl- . sang^bunö,-/Verein --der'Deutschen in.Wien der Jglauer >> Sp/achinsel. AirtschaftsverSand'.' nichtaktive«. DMzie« Man schreibt uns: Der Tiefstarrd der jetzigen Dar-, .s'! bietungen. in den Bariötäs, Kabaretts, und ähnliche^ ' . Tingl-Tüngls Wiens ist in diesem Blatte schon beL. öfteren besprochen worden. Doch dis Vorführungen dchi ) letzten' Zeit übertrejfen alles bisher Düsewesene. Ä würde das uns Juden nicht mehr tangieren als dies anderen, wenn nicht die Verhöhnung der' Juden Lei-. - fast.allen diesen Da-rbietungen das HauptthÄfta tväye.. - . Solange der jüdische' Schieber und sein Mllieu behan-, -« deltwird, wird es niemandem ein fallen, sich uin die! Sache -tzu kümmern. Doch diese Herren „Künstler" gehenweiter. Sie nehmen zum Beispiel sogar die jüdischen. Feiertagezum Objekt ihrer ' „jLünstbetätigung". Ein' solches Beispiel sehen wir beim Besuche des DariötK „Reklame ui der Praterstraße. Der dort auftretende „GroteskkomiLr^ singt unter anderem ein Lied mit dem" Refram st,Purim" in einem Zusammenhänge,-der sicherlich.nicht geeignet is^, die Bedeutung dieses Tages für das -Wische Kolk zN..hebeft. M:r Applaus des Publikuins r allerdings ist ungeheuer, trotzdem gut-drei Viertel der Zuschauer bisher gewohnt waren, beim Namen „Haman< eii^n anderen Lärm zu machen. Die Tschechen, haben e3 verstanden, allmählich. die Spottfigur des Tscheche« - von dem „Brettln" verschwinden zu. machen. Sollte«! wir Juden es nicht erreichen können, von diesen „Groteskkomikern" und in weiterer Folge vom Publikum respetz? - tiert izu werden, das sich freilich zu einem, sehr erheblicheT Teil aus Juden zusammensetzt,.deren nationale Selbst--'' Verachtung allerdings für die jüdisch-antisemitelnd«- Tingl-Tangl-Äunst 'so etwas, wie eine Begründurrg. ab-. . zngebÄn geeignet wäre. - - L- .Sf st . „Redoutenjudrntum-. ' Mr erhalten folgende Zuschrift: Unter der Ueber- - schrift „Redouterpudentum" veröffentlichen. Sie heM. eine'ZGchrift, auf die ich mich deshalb zn einer Er-. wjderuftg. verpflichtet fühle, weil die Anregung ztzdieser^Mvise von mir ausging. Es wuÄre mir mitgetefll't, M'M-tstand sei wieder , so arg, datz män durch ein.BohltätigMsfest einen größeren Betrag aufbringen. . wolle rsnd'ob 'ich' nicht eine' geeignete Devise für eitt. solches ^st wüßte. Mein.erster-Gedanke war, eine solch«.-- Devise 'müsse jene Entartungen völlig ausschließen,, wi«. iMn sie jetzt bssi derartigen Veranstaltungen allgemeirs beklagt,' und so snistand der Gedanke an die Dsvist^ „Jaakvbs Träum"; weiters, daß durch'einen Prolog die <. Verbindung, mit dem PMstlna-GedMken hergeMlk' weröett'könn^ sonstiges symbolisches künstlerisches Arrangement und. Ausschließung der sogeüannten mondäift^ Tänze!ufw^ Eine „Rebonte" kam. nicht in Frage. Hoch-' aMüÄgsvM Otto Lang. — Wie aus diesem Schreiben hervorgeht, handelt es sich' nicht um eine 'Redoute, son-' der« um ein Wohltätigkeitsfest. dessen Reinertrag lnd«; lichen . Zwecken gewidmet ist. Die Mische« Studenten an der Warschaner Univerfitiit. - Aus Warschau »>ird uns berichtet: Bekanutlichl hat die Warschauer medizinische Fakultät (nach bewährtem-Muster. Die Red.) unter dem Deckmantel einest Numerus elau,u« fast alle jüdischen Hörer ausgeschlossen.' Die. Betroffenen haben, um nichts von. ihrem Stydium zu verlieren,' bis zur Aufnahme, von neuen Hörern an der: medizinischen Fakultät? an der -Naturwissenschaft-. lichön- Fakultät inskribiert, wo besonders in den erste«. Semestern fast die gleichen Kollegien gelesen werden^ wie - an "der medizinischen Fakultät. Außerdem haben sie die Prosektnr besucht und so praktisch arbeiten können. Nun wurde eine K u n b m a ch u n g erlassen,' baß die Hörer der naturwissenschaftlichen Fakultät die Pro» sektut. nur auf Grund einer speziellen Erlaub». t aii$ if re-t Kvoseskode» ftequentieike« dürft«. Und dtz

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