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Wiener Morgenzeitung · 1921-02-15 · Heft 739 (15.2.1921) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 739 (15.2.1921)
Date
1921-02-15
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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MV» 4T Men, LienÄag ■ --.--- idsr je nach der Größe Md dem Geiror >v^:r '64 bis j®20 Kwri-n, für (sjfrlaftijdlß einfacher, Ausführung 176 Kvoncn, mittteren Tenrtt? Ä66 Kronen und feinsten C-«rres 336 Kronen.- Gäumchrrr» oder 'Äjour' wie'' überhäupk alle Exir-LärNit«: werde« separat in Rechnung gestellt, und zjvar Säumchen- «der Ajountrbeiten nach der»; verarbeiteten Längenmaß. ' Nachmittags Hatzenbereits mit einigen Firmen,'welche sich -zur Bewilligung der LohufordLnrngxn bereit erllärien, b\t ÄihnverhandlunZen begann«:.' Diese werden für die Hrint- «belterschast' von den Sekretären Karänisa,! Teitelvhrt :wtbr Jnhofer geführt. ,:T::. Dir Forderung« der GstMisangefiMe». ,' Gefteur sprachen LZeriretev des Bun d^ d«: öffentÜchen ' KbrMcW« Lm^ tzinan^nrinistertzrm' brr Ministerialrat Doktor Wilfling vor und forderten, daß über für die fstr den FeöNnrx erforderlichen TcusrungSmaßnahmen bis znm Ende dies« Loche Dersiu5<rrrurgen> mit dar Organisationvn getroffen waLen. Es liegen der Regierung von «ehvürn.Seite» Forderung^ vor. Eine Klärung ist bis jchst»och nicht erfolgt.. Die Zage her Angestellten dränge über zu rascher Entscheidung. Mistrfterialrar Dr. Wilfling erklärte sich bereit, die. gewünschten' Verhandlungen im Laufe dieser Woche, mit alle» in Betracht kommenden Organisationen durchzufühven. Die Vertreter des Bundesbetonten die Notwendigkeit, die. Tluszahlung der durch die Berharrdlirngen erzielten Beträge für Ende diese« Woche ficherzustellen. Die Leide» der Mdische« Soldate» i« Arrgsrrr. D^L PrSsidiunr der Budap öfter Kultusg«nl«fttde LLerrcicht^, wie ims. aus Budapest berichtet! wirh, dem, Lanüesverteidigunq§wintfrei; eine schriftliche Beschwerde über die gesehwihrigö und inhumane Beharchlung der. j ir d i ftch e u S <o i b a t e,n i u d e r u n g arische xi N atiörralernree. Ms der großen Zahl der dem Präsidiurn, her Pudapesteu Kultusgemeinde zugekommene« MeLdungen hebt die Beschwerdeschrift vorerst die vier krasseste« Fälle hervor,- deren Rich tigert einwandfrei festgestell't wurde, und zwar: Erstens: In Tolna wurde eine größere Unzahl jüdischer Soldaten (und zwar.nicht strafweise) in den Köhlerhütten des Keserüser Waldes uv.LergcörachL. Zweitens: I« Groß- Kauizsa wurden die Mische» Soldaten zu einer eigene« Kompagnie formiert, welche vo» tan Offizieren, unr^r ihnen auch ein GLnevalstabsofftzier, Ürnsei^rrnt vrit.dem Rufe: „I»dc-fompagnie vvrtreten^ apostrophiert werde. Drittens: In S z o lko? wurden Mische Freiwillige, welche Lm Kriege die TapferkeiLSrrredaiM. erworben hatten, zur Herstellung des .Eislaüfplatzös des dortigen ZrveigvereinZ 'tar^ LsnöSsvsrtöLdrgmchSligakommandiert. Eiertetts:. I« E r I a ü sind die ÜnderlüHLicharr, Arbeiter- Zigeuner und Juden, zu einer Kompagnie Ausammengestelü. worden mtdwerfrön zud-en niedrigsLen. Arbeiten verwendet. Düs Präsidium der Budavester Kultnsgemeirwe erklärt,,nicht mr Inter-L'se etwa wirklich unverläßlichsr JMvibtrön düS .Wort zu. ergreifen, 'sondern darüber BeschwerLs SU.IüMn,'Laß.'verbLeute.Gott>11tri,nur deshalb go Nrrverläßlichen gestempelt: werden, weil sie her im Ungarischen Gesetz als völlig gleichberechtigt-anerAarmLerr Mifchrn Konfession angehörsn. Dst Beschwerdeführer igeSSy der Hoffnung Ausdruck, baß der Landesverteidigmrgsminister nicht ermangeln werde,. die Herrschaft, des Gesetzes wiederherzusteHe». Arbeiterkultrrr 1« Palästina. - Die jüdisch- Welt Izrent seit einigen Jahren den jüditzchen Arbeiter Palästina. Sie weih von den vielen Helden, die, rrnzekannt niL.nämenlos, «rf der Wacht gefallen, oder m KnMerchöufsrn gestorben sind, »roch dbtz lenat sie den andsren Typnö des Arbeitecheldrn nicht, den lernenden r:Ä de«, lehrenden Arbeiter. Sie weiß wenig davon, wie der ßüdGche Arbeiter, wenn er «n Abend müde nach Hause »oount,, feine, Setzte Kraft zusammennimaft, rem einer Bor- LesuNH beizuwohne», und, nicht» wpih sie von dom Avbeiter- Schrer, der de» Arbeiter hinauSbvgleitet in die fernste,'einsame Gruppe, »m dort »Kulturträger^ z» fei», StunLmisnterricht zu erteilen, die Bkbliochek KU vonoattsn, mit tesn Lichte des Geistes über Stunde» der Ermattung, der Der- ^zweifluW, der Hoffnnngslchigkeit und in gute» Zeiten auch jälder die LangsweÄe der Einsamkeit hinübrrMchelfe«. -Diese Institution de- AiobetterckehrerS ist von den beiden taufte» Arbeiterparteien Palästinas eingefühH und gepflegt «wäm» mch ist mmmchr in der gemeinsamen allumfaffentzen. AcktateiMganftation (Histoideuch Kiajith schel Eoale Ecez' ^fawy zenwalifievt. Die folgende» Zeilen wollen über da» gegenwärtigen Stand dieser Destvrbunys» unter der Arbeitek-- ßchaft einige sachliche Date» gebe«. ' i Jaffa ist tas Zentrums der AvbrtterLÄvegnntz uvb deirr'« ^nbftwech-nd Zentrum auch der kulturellen Besttebungen. Hier sßat der »Hapyel Hazair" wissenschaftliche'Kurse ein« fteri^ch, an denen Natuewiffenschaften nnd GesetzeSwissen- Ichafien unterrichtet worben. Die Lehrer — meist Professoren' peS Gymnasiums — unterrichten umsonst, die Teilnehmer gMen einen Piaster für die Vorlesung'und dieser Beitrag tackt die Kosten. Die Weudkurse des LÄchdut Haäwoda"' werft» von'ISV Schülern besucht von denen die Hälfte Jemensftm «nd Sephavdim sind. Rnterrichtet wird dort' Hebräisch? Mechne» und Fachkermtnis (in diesem Jahve speziell Metall-' wrtaits. Die Zahl der Lehrer beträgt hier zehn. Die Kurse wäre» so beliebt, datz sie auch wahrend der Ferien nicht unter- Krochen wurden. DaS Budget für diese Kurse' bieträgt ‘ mit jW Pfund monatlich, das Schu'lgeld 1 Pfund wöchsntjgjjt» m m m& Wx*. W M MMM» Wl««ee MsvssttKskLVrrg M' Mmar ASL! W«. 73» RitteilMM M drsr PMilm«. Adolf Feldsdnth Malcia Feldsdmh geb. .KßßfgaberKj zögen die Geburt eines rernnde» Kunden s». ' Vis», 16. r-edrusr ISA. 8 mtANTOI«* P«r!«a, Gold,Silber,PI»ttA «.Vftr»a - k»ui-t »ad,verkauft 77* ETTEÜ 3ot®atasraMti'. 23, XasitSillfoffafer. 98 Bekannt seriöser Käufer föf Bpitlan|enf' Perlen jHw®3»E£S©Sßteinh5ncSlep Raftinowifsch Juwelier *** t. MaximlRanstrasfe 5 (heisst jetzt Wahlerstr.), Te{. 8541 U. Stephanlestraoae 3, ,ur ttr.Z, i« vigeses iisAse. 7»!. 4Sk48 rrettrz 4 vier v. Sasactsg feaitiiMsta. H5r*n Sk) tUCSi ünsers Preise ond SureaumSbel kl Jll K d!e grösste Auswahl üSSSSSS Leopold Steinhart S»lmi])au«hic«3npants;»a nsoh, billig und g*t ist “Smh 407S/TU1 103 Re»taur*nt 1^3. U ÄnorA r «Vien,II.Tabaratrassat2 ««■ V/peier - IM Spezialität: Karpfen und gefüllte Hechte ©hpei h mesehl nen - faüriksnsu und gebraucht, alle Systeme si? 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Daist leider «üht in allen Kolonien der FaL In Mikwe Israel, daL sich in de« letzten Jahren dank seinem jetzigen Verwalter aus eine» Nest der französischen Assimilation in ein hebräisches Zentru» verwandÄt 'hat, Weiht ein KurS don 32 Schüler«, m Petach Tikwah bestehen AbendLurfe, an denen auch viele Machen — NÄHerirmen Leilnehm-rn. Die .benachbarte ArbeÄrrkolonie Ejn Ganim lud de« Üehrer von Petachi LiLwÄh ein, den. Unterricht auch dort , zu führen, und nahm einen Teil der Kosten auf sich, so dass rstch ein Hilfslehrer cmgestellL werden konntc. .Achtzehn Arbeiter.lernen dort,und auch die KrrÄec dieser Arbeiter werden dort »nterrichtei. An die. Arbeiterküche' von Hstach TiÄocch ist eine Bibliothek l»lgegliedert, wo ämi /SocktsLag von 'einckn Fachmann Vorträge carS .'jÄifcher -Geschichte/ gehalten. werden.'. I« Machne J-e h«d a unterrichtet, ebne Lehrerin die Frauen. der I e» me nite n.: Auch in Sichron Jakob ftrtfr es meistens die Jemeniten» welchedie Arbeiterftrrsebesuche«. Ta in. Sichron Jakob die^ Bibliychek der Kolonie nicht mehr besteht, ist' die ArKertttibiblivLhe^ dort sowohl i für die Arbeiter wie 'für die SNHue unb Tochter, dor KoilonPen ein ^ogen. . Bon den.Lehrern in den Kwutzvth (Arbeitsgruppen) ist schon oben gesprochen wovden. Die Kwugoth in Bett Schemen, Gan Schmuel, Mdrchawja, Baifouria, Kallanbta, Kavmes, Chuldä, Kinorekh, Dr-ll>, Daganja haben oder viel" mehr hatten ihre, Lehrer. Denn infolge der finanziellen Krise im Zionismus, ist die Arbeikerinnensao» in Kittrreth -- dir einzige ArbeitLrrNtwnÄvuzoth, die wir hatte« — anfze» löst worden, in Kalomdia »nb Karmel mutzten «UI dem gleWn' Grunde -die Lchvrr' shre Kwuza verLassen. tzvffenttich ^gelingt es LaLf, die Weiterfithrimg des Werkes zu ermöglichen. I , ■. . Dw^Zochl der- Lehwr -ist in den ’ Kwuzoih in diesem Jahve'der finanziellen Lage wegen kleiner als im Vorjahre, i trotz der Einwandevung. Dagegen. sirÄ an den Straßen» baute« neue Zentren:entstanden, dort unterrichten derzeit - sieben Lehxer. Autzer der bei. den Kursen in Jaffa bestehenden lolkaürn Bibliothek gibt es eine zentrale Wanderbibliothek, -welche üerKLit 8006 Bücher umfaßt. Der Grundstock der BWioGek ist - durch- -eine Spende^ Dr. Wertzmannr za« stände gekommen. Diese 866V Bande sind 'm ständiger Zvrku» loitiou. Die DrbNochek bedient G SieldlungZpunkis im ganzen Lände. Das Budget dieses Kulturwerkes ist verschwindend IM MM MMatttKl M> M W Wj, ft» SiaM, rmrs.emsetzte, Meben auch diese auS, die Kurse wurden wid durch eftr- Wunder erhaüen,' die Lehr« wurden nicht , bezögt. In pen sie. mit den Kameyafteft. ivenigstrnS-daS Essen, m der- Städt sanken sie tiefer und tiefes in Schulde«. \ Boch nie war die- Ftage nach L^hvaen und Lehrbücher» so stark wie jetzt, und di« Nachfvage kann nicht beirredigi weude«. . DaS Hsüväifch wird unter dem Druck der EriÄvan» derer:, dis es nicht beherrsche»? zurückgedrängt. Die neue Or« ganisatton der. Arbeiter, kottnte der' finanziellen Verhältnisse weg«: "sich ihr Ziel'ün' Mgenblick nicht'sehx weit stecken: «S^irach. hakajLMi",WahruW. pes Bestehenden, .das ist olle-,, ."was«an gegenroarttg .turr kann, solange..der- »Kepen. Hajessob" , (PaMstiLa°Äustia-ufottd,r) dis Mittel, nicht., aufhTingt, das. KulturwerL den ArberiuLN weiterzu«<. fuhren. ÄrSeitsr «Lerer Völker sprechen von Bolköcheatery, . van ÄrbeitShochschuLen, .- unser« Arbeiter., wären.zufrieden^ wenn ihnen das Bslk l-ie Volkssprache wiedergLbe. . \ .(Jüd. Korr.-Bur,)'. >. Verhaftung eines Polnischen Kommunisten. ' - Die Polüeikorrespon'öepi meldet: Gestern wurde im Hoiek GiuiSergrr em Mann, der dort seit einigen.Tagen gewohüt!iat und,als -Dr. Stephan Zawadskh. rrrssi'cher SritatZ-'. angthäria«, mit seiner nngebfichen Gattin Irene Z a w a d s k'tz' gemeldet wrir. von Ment' Knmmalbeamren m: AusweiSleisiimg angehalte». Der Genannte, der M m t einem Mädchen englisches Paß asSwieS- und ein« Barbetrag von nahezu vier Millionen. polnischen Mat? und mehr als einer Million'Ktonen'im Besitze hatte, versachLe - de» Ariminälbeämte» dnrch dir Urbergäbe'etneS Betrages von S0.M Kr bewege«, von der Atrhaltüng'^A^ stand zu nehmen. Er wurde drr Pölizeidirrttion rorgejührr. Dis dsrt vorgettommene weiters Petlussnrrung -ergab, daß der an» - geblkche Dr. Zawadsky mit dem polnischen StaalSangehLligev Arnold B «r ä l identisch ist. Baral. d:r früher ein Anhänger der anarchistischen Bewegung war und. im Jahre 1918 wegen ks'.nmAnisslscher BetattgLng aus Oessetreich ausgewiesen worden ist, wird" nunmehr^ dem Lmdesgertcht 'emgeliefert - werden. Bc» ZÄglich der Provenien; des^bei iknu. "vorgdundenen. Geldes sind Weitere Erhebungen^m, Zuge. In seinem, HoLelzinM'.er wurde eine größere Bnzähl konirnuuMche; Bücher, und Dchnftm vor* ges»»drn. _ Das hebEfche- SchNlwerL M Wrerr. Das 'KerrawrÄrm' der BerLm^tett' hdLrLrsche»' SchÄlerr schreibt unS: Im Jahre 1916 wurde vom .Vereü: für hebräische Sprache und Kultur chle erste hebtLische Schule in Wien (2. Bezirk, Große Mohrerrgasse 16).. gegründet. Mit üeschränkten MfttM, Wttex. Mitwirkung eir^r gerürgenin' alle»-,- BezirLm Wierr§7 der schulpflichtigen wie auch 'de« '«r» wachsenen Jugend die. Möglichkeit bietet, die gründliche Keru^üiA der ^yUräischm Sprache- und- Literatur, der Bibä' vnd ..tav7 jüdischen Geschichte sich anzuÄgnen. DaS durch die erreichten. Nefilltate der ersten . Schule» geweckte Bedürfnis -nach - . Weiterung tag. hebräischen Schülitetzes', führtr zur Drganisisrung vv» DLl-rn.se«. der Schule -im 90.,.. L. urch 10... Bezirü. -- . .Dis Schule ün L.. Bezirk, .Große Mohrengafss 16, - 5^ ' steht 'gegenwärtig atzs -'.stchSc. Ahteiürnger^ von dsnetdrei 'von. Aindern im' fchulpfiichtrgeit Alter ünd drei vonj ErwM)eneu;im Mter ,vo« 17 : bis 30 Jahren, züfantmen vo^ 150 Schülern und SchLlerintrrn besucht kwtbetv Die Ab- Leilttnaen sind je nach de» Borkerpltnisse« und dem Mter abgestuft. Jede Masse hat . Ms" bis sieben Stunden wöchentlich,' Unterricht. - Im 80. Bezirk hcchen wir zwei Schulen, die ein« irr der Demsgasse. .33 mit - sechs- Klassen, die andere in der. Othmargasse 46 mit sieben Klassen, zusammen zirka LY V. Schüler/unb Schüi.erinnen; davon .xjru« Klasse für -Kinder rmd vier Klassen für Erwachsene, ebenfalls je nach . Alter wrb Äorbenntnisse^ eingeteilt. Int, 10.. Bezirkhaben wir unsere Schule - mit der der Jüdischen Kinderfrennde vereinigt. ES lernevj hier. I S O Kind'.er und 40 Erwachse ne. Im, S. Bezirk' lernen Lkinder in zwei Abteilungen^ ferner ^Erwachsene im Alter von^. 20 bis ,'60 Jahren, letztere niit musterhaftem Fleiß ««fr Ernst. Die Kinderabteilung wird ' : jetzt mit' der ' Talmud-Thora .tzt der v Erdbergstraße vereinigt und die «wtarne Unterrichtsmethode tvurta auch dort ein-- Seführt. v ' .' . . ' Unser hebräisches Gchtllwerk umfaßt somit Ms Schulen / mit 29 Klassen, mit zirka 700 Lernenden uud zehr^ bewährten Lehrkrästen.. . .. .Die Seele des gesamten GchuÜverkdZ ist Herr Moses Rath,:'der'' seit fünf JahrÄr als Lehrer- Mtd Lester aller Schulest,' deren Gründer und Organisator er -war, selbstlos unH uneigennützig wirkt, und mrr ihm ist .es — n^bst der Mit-, arbeit' -der-' Lehrer -7., §tt danken, daß dir Schulen solche günsttge^ Äesultate erzielen, ohne von der Oeffenttichkeit oder von Institutionen finänsieKe Stühe in' Anspruch zu nehmen. ' -Mehrere hundert Schüler und. Schülerinnen habr^ im Lanfe - der ArbeLtsperiobe die Schulen absolviert und bilden, so oe». G r und st» ck der h e b r ä i s ch s p r e ch e n d e » Jugend ük Wien. Biele von ihnen< sind nach gnt beststndewer AufnahmSprÜMg in die höhere^ Klassen deS hebräischen Pädagogiums übergegangen. . Eine. Sommissioy beS MkbernchtSamteS dar Jüdischen Nationalrates, bestchmd aus den Herren: Oberrabbiner Dr. EhajeS, Pwstffor Ap to witzer, Dieseudruck und ' Dr. Marg u l ies,. hat die Schule besucht und die Leistungen, inZ« besimyech: dse der' Kinder» voll, änerkannt.!; ] 'W nun die Massen immer' vermehrt, die Lehrer«, honvrstvsden Zeitverhältnissen gemäß wiederholt «Lhöht werden rnußten,. wüchsen die Aufgaben der Schulverwaltung und mit rhürsthie Schwierigkeiten finanzieller Natur, zumal die überwiegende -Mehrheit der Lernenden mittellos ist und ihr. das bescheidene' SchülgeLd teilweise oder gartz erlassen werden muß. Um - imn diese ganze schwere Last eines einzelnem zu erleichteiftrutid den Schulen den w^itererj Bestand und die Entwicklung" zu - sichern^ hat sich im Oktober v. I. ein aus Vertretern aller Bezirke zusammengesetztes Kuratorium De.r.-Mse.reinigten hebräischen Schule» konstituiert^ . Dieses hat ein Sekretariat mit dem. Sitze im Schullokäl," S. Bezirk, Größe Mohvengasse 16, errichtet, welches die." administrative Arbeit zu leisten haben wird. Kerner hat sich-das Kuratorium zur Aufgabe gesetzt, das Defizit, lMllchsS jetzt schon 20.000 Kronen monatlich beträgt, durch Spenden, Veranstaltungen urch MitgiiedSbeiträgL für dft CVtoyfftfa HfiibiKrffflfl ktabtt:

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