Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 735 (11.2.1921)
- Date
- 1921-02-11
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
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Seite fl Men. Freitag »« f) 8 b ö n g itm K w ver Kilo-nirmm rmgktie'en. so daß si'b jetzt die jufloslawisckrn Gänse nnd Ci'ten mt Vcbcr auf K 280 in) ohne Leder auf K 2it) p r K lvg'mnm stellen. ' Die G r i! n w a r e n ni ä r k t e waien gestern sckwach'r beschickt, dock reickt^n dir Normte >iir den Beda'». Aeptel sind m -roßen Mengen angrkommcn. Trotzdem wmden die V 11 i f t um K 2 bi§ 5 ie nick CaatuSt erhöht. Fl«ischabqabe In Wien In der Moche vom 1V. bis zum 16* Februar 1981. *f« der lammenden Woche gelangt in Wien Rindffeckck zu een P;ei'en der teuren Ä'ockie zn> AnSgabe sdrite eure Wock) k8-e bereits m der Picst-' ewgeli'ind >n wurde, mnßle^mit Rückffckt »ui dir Steiyernna der Ge'nl'entö!'nc und der G ickäusregirn d r ßle schab-abeiullen eine ileine E'lwkmng der Adaab'precke dnrchßetÜb't werden. Es erhal'en fomi? in di-er Woche alle Hans- Dalmngen 10 äke Gefr'kN'N'fl fch. rer Korf juni P.ei e von , l 10? für 1 kg Vorderes. K U8 »ör 1 kg Härteres und ß 1^6 Ar.1 k(f Draten^lich. Mn Rücksrckr an» die ungenügenden Zu» fuhren kann rn d efer Woche frisches und jugo lawisckes F1?i ch en" die .Privatdousbaltunaen nickt flusacgebrn werten. Der Verkauf erfolol aeo^n Adtiennnua der mit „2" bezerchi eten Ab» rcknrtke des Rmdfloiscke nkaiiffchrmes. Ab ^amslag den 12. d M l llbr abends. du >en d>e A'oaabesteOen das ei iibr-ate .N ndslrisck rn die bei 'dnen rayonirr'm Kund-'n. ohne Mick-ichk drrant. ob tie'e ihre Onoke bezogen haken oder nich,. oer^au en. Die Kovf» prote beträgt auch m d'n enr Falle 10 dkg und m folgt die Abgabe tu den.gleichen Prosen Beim Beruge ter Zusayguoie w„d dr «it C bezeichnete Abschnitt dcS neuen NindflenckemkaulschiineS ebge: rennt. . LeKensmiLtsrabgabe bcs American Joint Distribution Committee, Abteilung Wien. , An dir rm Bezüge der fortlaufenden Unterstützung stehenden Bmonrn gelangen rn bei Zeit vom 14. Februar bis einlchlrcßl'ck 85. Fckruar ,nder Le!!cnsm ltcl'clt'oa. Itl. Estevlatz 3, gegen Ab« trennung des A b i ch n > 11 c S XVII des neuen Lebensmittel» iezngSdiocks nacksichcnve Lebenkmiitel zur uneniarl licken Atrsßabe: ft 111, in kem Nlr Oft frst-esitziem Ansn'äße. M e K l kaut nachstehend m ixckli'iüel: An Enzelnersouen V, ^San Familien mit 2 und. S Köpfen 1 k». < n ftimtlien mit 4 b<3 b Koy rn I V, k?. an ftaniilien von 6 Köv en au wa'rts 2 kg. Ore Äusgabe er sink.: An P<-> ionen, teren LebenZim n lblock m«r ßer Berrichmmg 2 vcr eben ist,?.f!ont.ig d u 14, d. M.» Vi 2 TlkUstao ken 15.. Mi 2 Mittwoch den 16 Do 2 § onncrstaa den 17., . Ft 2 ftre.tag den 1^.. Mo 1 Montan ken. 21, Di t Dienstag den 22 , Mi 1 Diittwoch den 2'^ Do 1 Tonnerktag den 24. k'r i Fre tag den 25. D e ftafsiwos'a. e fow'.e dre für die {riftercu Fastunsen bezcichnere Stunde sind senaurst ^»jUhalten. Ausgabe von Kondensmilch Dom BundeSmrurstcrium 6ir BolkScinä'ruua wild vertambart: Zur Veibcst-inug der MrlLverforaung ter Kruder m Wien wnd im An ckluß an die am 12. d. M endigenre Anssiavepmode aus ken zur Beifügung steh nken Mllchionieryennorrät'-n m der Z ir vom 13. d. M. bis prm .26, d. M. an . dre Kinder . vom vollendeten ersten brs rum rollenketcn sechsten LebenZlahre KondenZm-lch auSgegeb'N. «^des K«nd vom vollcndctrn ersten b s -um vollendeten zw.rten reLknZjahie crbalr dr.-r Dosen, jedes K,nd vom zweiten dis -um vvllendrtru sechsten LebrnSjabie eine Dose Konkcnsmilch m- Lewtefrn. Zur Ausgabe gelangt' muh diesmal auSschlreßlich -ezockkrie Kondensm lch. Der Pins betiöat iiir Mmdestbem-Nelte und M hie mit der?'usayla'te für Arbri'slose bete ften Arbeies» Iokb K H, für die Lbna'-n B'M berechtigten 21 per Dose, ihre Abgabe der entfallenden Quo e. die iür Kinder vom ersten hiß-um vollendeten -werten Lebensiahre auf einmü oder in Dell» «§ngru brzogin weiden sann, wird geaen Dorw'isung d--r M lch« kaxte und geg-n Abtrennung der auf der Kaue für Müdestem rtelte vorgrfehen'N, der Anzahl der Dosen rntiprechenden. Kondsnsmilchäbschinttc «tolgen. ft irr die übrigen- Bemss- - kerrcht^gten erfolgt dre Abgabe gegen Abtrennung erner der Zahl dne Tosen 'nnv ech^'-dm Anmbl von Ta.esabfchn'1:en der LOS., be:w. 210. Woche, beginnend mit dem Mdntagßabschmlte der Ä9. Woche. . Bühue Mh Kunst. Abwandernng ftdls^er Kün^ler uns Andorn. Der christlichnationale Kurs in Ungarn Hat es glücklich gawege gebracht, daß Künstler und Dichter aller Kategorien, die noch irgendetwas auf Ehre geben, auS Ungarn abwandern, tvril fie von drn Vorgängen angewidert find «cher von den gesinnungslosen Kollegen verdrängt werden. Nun hat auch der nicht nur in Ungarn bekannte und anerkannte jüdische Bildhauer Eduard TeltS sich entschlletzen müssen, samt seiner Familie Ungarn, daS einst so stolz ans. ihn war und seine Werke in Museen bewahrt, den Mcken zu kehren urch nach Holland auszuwandern. Die unmittelbare Ursache seiner Emigration ist ein Vorfall, dem sein Sohn beinahe' zum Opfer gefallen ist. Tests hat einrn Sohn, der in Bud.'pest d.ie fünfte Gymnaslalklasse besuchte unb den Mut fand, zu erklären, hast. ex, für ein H o r t h,h»K o n.z e r t, welches cor mehreren Monaten veranstaltet wurde, nicht gewillt sei. auch nur einen Heller zu opfern. Die Erwachenden Lausbuben seiner Klaste haben natürlich diese Bemerkung deS jungen Tests in Form einer Anzeige an Pie Direktion gelangen kästen und die Folge, davon war, daß der.junge TeltS in Hast genommen und fünf Monate hin^rrch im Gefang-iiS gehalten wurde. Nur tiach grosten Bemühungen gelang er dem DUdhaucr TeltS, seinen Dohn zu befreien» und dieses Erlebnis Netz in ihm den Entschluß reifen, aus einem solchen Lande auszmvandecn. Aus den Theatern. Im B u r g t h e a 1 e r gel ingt morgen. Caws .ag. mit trllwris r Nenbes tzima Anna Kmcuina" M Austühiung. Ei« höhtr Preise. An'ang Uhr. - In der S t a a i S o v e r geht m'rgeu.?amStig., vn erhöhlrn Pr sten ,D«r Maskenball" m ^zene. An ang '/,? Uhr. In der V o l k S v p e r wurde die für Sambias den 12. d. M. als Nack'Vorstellung angesti.'te Urau/fWung des Berickchen Ball ts ,Ter Moigrn Avbrokiiens" inialge tedjnifdieu; HmdeiN!fse au' tm noch näher m d stimmeiche'' Damm v e schöbe n. Dtt? G ld s»r die betet s gelösten Kar en wirv an^ den Togesiassen -necke st pek. Die tut SawL'ag an^e etzte Boi» strllung «H ck'manns Enäblnugen" b g nnt natl um'<^7 um? Ubr. — Angela P lvbo wurde fÜi v er we tere Gasta.'cnde' derpst chlrt. Der Kiinsller w id am lei. d. M. im ^Maek nball", .m tt. in »Molmo-» an 25. m «Lraviala* a»k an ub Wiener gtgrennuBtiB »Tronbudmrrsein (Hast h-l lo ts tzen. Der Bvivcrkau' für die beicett ttü n Bo> st llu»g-n. hat berens begonnen. Im Wientzr Siadtihgier gelingt die Neu» mlren'e ling der Kowod'e A11 I i o m" von Fr in; Molnar. M't Hanst Niese stn'b Iof s I a r n o iv d n Hanvl-ollen, von ftrcn'g den ll. d. M. brSrm'chließlich D ertttag den ln. d. M. zur D.ristellung. ' Im I o s e sstä d ter Tbeoter wird ab bene. Freiiaa. DumaS' Sck.rusor l -.D e r F a l l C l i m e n c e a u". mit Koustauze .L r u b t it als lNast. gegeben. Jüdischer Volksliedera^end. Welch großes Inter «sie im Budstkum für daS jndstcke Bollslied herifckt, beweist wohl, dast der S a m S t a g den 12 d. M. im Mittleren Konzerihansfiale sta tnndende I ü b i» i ch e V o l.k, S l r e d e r a b e n d deS Haru ich fast auLverkaust ist. Ans uhrendk' Donska Iakobovus. Zsrk Dent ch und Pobeii Well. Restliche Karlen: Konzerthaus, bei Hugo Heller. R. Löwit, im Ziomstifchen Zentralbureau und in der »Wiener Morgeu- -eitung''. '' Ernst Toners „Wandlung", eine expr^stonistllche Bühnend chrung, wurde von Di-ebor I.a r n o erworben. ^Die Dafston", dos Muster,ensM der Brüder A. und S. G r e b a n. ans dem Ftan-ost'chen des Jahr S 1452. ge» Iingte in freier Berrbeitnna von Sckmidtkonn am Berliner Gioven Schäusp-elhauS zur Äuf'ührung, ohne nefcre W rlung m erzulrn. Hagenbund. Der zweite Tnl der Graphischen Ausstellung wird Connlag den 13. d. M. rndgülng geichlvstcn. n. Februar 1921 Nr. 735 Sportklub Hasmonea trägt daS teste Meister'ckastSfejrl nt f r?cl utzgiU' ve Nord am 27. d. M. oeg''N Meteor ans. 2 a m s l a g. 6 Uhr, Generalversammlung. SonntStz W it'viel e'gm Frlke. Haznir. Heut». Fre taa. nackmitiagS T r.a i n i n ß a»f eem O st m a r k < P l a tz unter Vettung de- Trainer-. am:raa. 7 Uhr ab n^§. Spiele rveisammlung im Klnabe m l..Bil'e'strafre10lCafs Postspaikoss''. D'elf eitnngS» s i yü'n gen stk'd-n von run au j den D »e n s t g g und S a m s t a fl* H Uhr flh nds. im Klnbbe m statt. — Here H eg e r jnn. wurde zum M a t e riolverwaller «- nannt. , Sportklub -akoatz (Sckacksekt'vu) Mitwock de« 16.d M.si»d t ein tni Pre 'eg rülierlesB ofll mtUi« er statt Näherean de« Sptclabenden Montag, Mittwoch und ftre'naim Klubheim. ' Der Volkswirt. Eine Krone - 1.55 Centime« Geld. In Zürrch notierte: die österrerchiiche 5krone ..... 1.55 ( 160 am 8. Fedrnar) dre österr. gestempelte Krone . » » 105 < 1.10 am Februar) die tschechische Krone . . . . . . 7.15 i 7.9C am 9 Febrnar) ere Mark ... 10.40 am 2. Februar) Agram .. 450 ( 460 im 9 Februar) Bukarest . 8.60 ( 0.60 am 2 Februar) Budapest.. . 1.12V* ( 1.15 am Februar- Warschau ........ . -.80 (-.80 am 9. Febrißar) GeriMssaal. Der Vürgrrmerstcr in der Orts wehr. Wecen Ami^verui'tieuung halte sich vor dem E-ntel Wer LandevgeuckiKiak Dr. ll h l m a n n beim kandcsgcricht II der ehemalige Bange nieder V N Wilslenkdori Balemm Karvi zu verantwor en. R-'ch dem Umsturr nin'en. in den O llebflsten an der nngirischen Gr n e lehr v rle E>nbxüslie imd Räub rcien valgelomv'en und die Bevölke'ung or st znr §el'. fibllle. indem ste Ortswrhre n bildete. Ter Or'swchr in Wust rnseorf geholte auch- Karvs,.der seit 19 Jahren dort Bürgermeister war und m den reichsten Wrrtschaftsdcützcru zählte, mit seinen drei Söhnen an. In einer Nacht nahm die Pat «wste der Wisst msdor^r Ortswrhr vier Männer m>t schivei en Ruck allen/f^st und^ brachte sie mm Bärge: Meister Kmvf.' I r. den allen hatten stch 150 Meter Baudruck und einige Dutzend Spule« Zw'rn besundm. Karvs ei klärte 'den Männcru. st: mümeneine Bcsch-.in'ouag der Zollbehörde brir-geu. daun würken ste die Sachen zm ückbekommen.. Dann ließ er alles >n ^e:n Haus bimgen. unieiließ es aber, d:e Anze.ge bei der politischen Bchorde zu erstatte' und v erteilte S i o s f t so to 11 Z ro t v n an die Mitglieder der Ortswchr. ■" . . Der Angeklagte erklärte, er habe nickt als Bürgermeister, sondern als Privatmann an dkr-Bekcl.lagnabme nntgew rkt> auch die Bertelluna dei Sachen habe er n chr voxgenommen^ D e Mitglieder der Orlkwebr tzs len ein ack ' die Stoste imd den Zw rn aus seinem Hanse-bo t i g e trage L U»br»g ns hyt'en ihn die Sg mugglcr später.verstriudlgt', ".daß sie auf die bcschlasnahmte Ware vcrzrck'ten... . . . Der Achter fand den Ang klagt,n fMdig und vrrmteike ihn unter Anwendung des Milde»rwgsrechlcS zu 14 T a a e n .Kerker S. -Karpf meldete me Berufavg an nnd sagte: „D a s i st d er D a n k d <rt ü r. daß rch dem S ta-» t e jahro» lang t r e n g e die ti t h a b t.“ ©ie sonntägigen Futzbaklrvettspiele. Wenn nÄt neu'rl'ch best grx Scknerfall rntnit, ist damit zu rechnen, daß'dle kür Sonntag angr'etzbn. Meisterfchaf'S'picle znr Ausiragung gelangen Der Flor dSdvrfer A C.-Platz, der völlig anegrlchaufrlt wm-dv. bestudet stch in tadellosem Zustande; auch auf den anderen Plätzen wird:der Scknee weg icfchafi't. . . Eine Spor.tahtettpng in der Äränia. Die Urania beabstchllgt, die Svoitp-opiganda in i!>rständiges Pidgiamm aüfzunebmen. Sie richte» rm eigenes Sporlre rrat e n. das thr umwallende ^We'bearbeit fii' den Sport durch BortrÜge, sjichl» bUdcr pnd Spo.tstlme kinfalkett wird.' Die Stratzenbak?n süe die Dvstballbesnchev/ Die Straßenbal» dire'll on bat dem ftusrbalk-Berband nntgetcilt, daß ste gegen rechtzlllige vorheliae Verstand gui'g bereit >st, den Veriehr vor und nach pi ö'ste eg Svielcn zu dm berr sferdm S ortplätzen 'U vel dickten. Di^'eS Sntgegenkomm n ist im Jntereffe des wert» tpielbksuchmdeu PuillikumS febr zu begrüßen. Schiedsrichter Bat,re keilet Sonntag da- Meister» fchastsipicl Ädmrra gegen Hakoah. DerstloheneS MeisterkchaftSspiek, De Veieme Rudol rHügel und Wacker Hab»n in beide,kellig^m E nvernehmen daS für Sonntag angtfctz'e Mestei'^ astS piek veifckoben. Bon der Slavia»Prai. Bei der jüngst stateg»sunde en Generalversammlung. ber Slav a wl„de ein Stand von 1S')0 M'tglredtrn lestacstestt. ,DaS Bermögen 'des BrremeS, letiä t ll i.gi O.l OO. D e Fustball'<'ttion brach « tinep Re n rw vn von nrhezu ll i 00 - . Dw Slavia hat Wet'-vick mladungen au- Kopenhagen, Ba'ttkona, Italien und der Schweiz erhalten. Der Engtifh ttup. In bet butten Mnde d^s Cup stnd roch'olgende Bereine mir folgender AuSlo'una uiielber rittm: Plymouth Arghle um» Cb l'ra, Vaton.Town und P,rston N. E. , South, nd llnitrd»n.i Tottenbam HotSvui. En^rton oder Sheisteld WedncStzav Und N wcastle United. Hull C ' y und Bnrnley. Soutbamvton und Brrghion oder Cndifi C,iy. Rotts County oder Aston B lla und Hudd»rsfirlk». Lincoln Cnv oder Fulham und Derby County rver Wolvkihamuton Wanderers. Nvrwegifche ElsschneUaiif.Melfterschnften. Grnr bervvrraaenve Zeiltn würden bei' den norwegische E sschnetlauf» ' Meistcl'chafken crnelr Die Ergehn sje wann: 5> O m * 1. Rogld Vox en, Chiistianiä. 6 -i Cek., 2. P dm«n. Ebriftianra. 46'ü Sek. 1500 m i 1. Oke Öl en, Trovdliiem 2:2:i'6. 2 Larsen 8: 808. 5000 m: 1. Olsen 9:4'1. 2. Moen. Drammcn 9:18. 10.0--0 m: s Ols:n 17r5ls9. 2. Mamm ly Mn. ©er Vrotze Preivon ©eüifchkanv. Der Givße Pre S von Deu ichlipd. das; bcbtiiMibfle?{r.r* menneii im Re ch». sndet t eu'i vom iS. d'S 26-Inn»..statt. Dtk"E,app.r'. j» N'hrt siiblt- Üler - rund lllOtt b«. D e Gtiecke rst fairen; iS. Juni: Kölu-Kiefetv - A ich u: 21. Zum: A ichm Co len-. - . i luet; 2*. Juni: Trier—Mi nr Funlsuit-Mannhetn; 85. Jam: Maauherm-Matyz-Abttield-Köta. J Die allgemeinen Durchführungsbestimmungen zum Dermögeusabgabegefetz. Bon ckt'^riMllt Dr. Artur Poklaefed. Von den fünf Durchführungsverordnungen, welche tt* her zum Vermögensabgabegesetz erlaffen wurden, hat nur jene über dre Regelung der Rückzahlung van Schulden sowie jene über die begünstigten Vorauszahlungen die Interessen der breiten Oeffentlichkeit berührt. Nunmehr sind gleichzeitig qttt einer kleinen Novelle zum DermögenSabgcrbegesetz zwei weitere Durchführungsverordnungen erfchrenen, von denendie letzte, Nr. 7, b. G.-B. 84. die eingehendst« Beachtung verdient, denn diese Verordnung, welche die allgemeinen Durchführungsbestimmungen zum Gesetz enthAt. will alles zusammenfassen» waS bei der praktischen Anwendung deS Gesetzes einerseits den Organen der Steuerverwaltvng. andererseits den Steuerträgern zur Richtschnur dienen soll; sie verweist daher auf die bereits erlaffenen Durchführungsverordnungen, erläutert den Gesetzestext und vervollständigt ihn im Rahmen der gesetzlichen Ermächtigung. Don dieser letzten großen Durchführungsverordnung glaubte man erwarten zu können, daß sie endlich schaffen werde, was den Verfassern deS tScsehes selbst nicht geglückt ist: eine klare Und gllgememverständ'liche Darstellung deffen, WaS daabgabepflichtige Vermögen umfaßt, der Art feiner Einbekennung, der Abx.abenbemeffung und -Entrichtung. Diese. Erwartung ist nun leider nicht in Erfüllung gegangen und dis bösen Folgen hievon wird nicht nur das Publikum, sondern auch der Staatsschatz zu spüren bekommen, denn die zahllosen Schwierigkeiten, vor denen sich jeder steht, der auf Grrrnd dieser Durchführungsverordnung fein abgabepflichtiges Vermögen foststellen und einbekennen will, werden sich in ebensovieie Schwierrgkeiten der Steuerbehörden bei Bemeffung^ der Abgabe umsetzen. Don der Unklarheit» welche nach wie vor über viele Teile dieser so schwierigen GesetzeSmaterie gebreitet bleibt, ist vor allem ein ungünstig er Einfluß auf das Ergebnis der Vorauszahlungen zu befürchten. Bisher, solange die Durchführungsverordnung fehlte, hat stch niemand ein genaues Bild über dr« Stand fernes abgabepflichtigen Vermögens machen können. Bedenkt man nun, daß auch jetzt noch ems halbwegs zuverlässige Feststellung nur hinsichtlich deS Kapitalvermögens möglich ist. dann muß eS als schwerer Fehler erscheinen, daß die Ende Februar ablaufende Frist für die Vornahme begünstigter Vorauszahlungen nicht verlängert würde; denn zu Vorauszahlungen auf vfe Vermögensabgabe vor Kenntnis ihrer voraussichtlichen Höhe werden sich nicht viele entfchlretzen können. Im allgemeinen muß rühmend hervorgehoben werde«, daß die Durchführungsverordnung einige allzu große Härten des Gesetzes zu mildern bestrebt ist. So wird zum Beispiel. verordnet, daß die unterlassene Ueberreichung des Vermögensbekenntnifles nicht ohneweiterS, wie eS nach dem Gesetz möglich wäre, die Bemeffung der Abgabe von Amts wegen zur Folge haben soll, sondern erst, wenn der Abgabepflichtige einer besorrderen Aufforderung zur Bekenntnis* legmra nicht Folge leistet oder wenn ihm eine solche Aufforderung zrrgestcllt werden kann. Diesen erfreulichen Bestimmungen stehen jedoch zahlreiche andere gegenüber, die Widerspruch herausfordern, weil sie Klarheit vermissen kaffen, ja. weil sie sogar mit dem Gesetz nicht in Einklang zu brurgen sind. Als Beispiel völlig unzulänglicher Behandlung erner wichtigen Gesetzespartie dienen die Bestimmungen der Verordnung über die Bewertung der zur Land- und Forstwirrfchaft nicht gehörigen, insbesondere der kaufmännischen Erwerbsunternehmungen. Diesbezüglich besagt daS Gesetz, daß der Wert der abgabepflichtigen Vermögenschäften unter Dedachtnahme auf ihre wirtschaftliche Zusammengehörigkeit anzunehmen und bei der Bewertung davon auszugehen ist. daß das Unternehmen unverändert .weitergeführt wird, daß ferner Grund und Gebärcke und BetriebSeinricktungen nach ihrem Anfchaffuna«nerr, Rohstoffs Vorräte Nnd dergleichen iedoch nach den» gemeinen Wert zu .veranschlagen sind. Bei derartigen generellen Hmn^ifen, mit denen die Praxis gar nicht» anz».sangeu weiß, waren Suntlkche Bemertungsuormen ,v der vurchfichrnnLSverordu^n, unbetm^l ßrforderUch. .Solche, werden jedach vey^chchch Av->