Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 735 (11.2.1921)
- Date
- 1921-02-11
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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©vtte 4 Wien, Frettag . Witzttev Mvöge«z^tzMUK ' Fevrüa« Ä M. 7ZK ■-..•>v.n,.i ..- ..— ---- —.. ■ --i.-iTi.i.n.n.u.BrrtWgiW.... . ■■.. Nsfrbavits besitzen und sich, zu ihnen begeben wollen, «nd verlangt die Vorlegung von Geb urts zeug- «issen. Da dies vollständig ausgeschlossen ist, können die Betreffenden das amerikanische Visum nicht erlangen «nd sind gezwungen, weiter in größter Not zu leben. Die Exekutive der jüdischen Welthilfskonferenz hat sofort nach Erhalt dieser Nachrichten sich auf telegraphischem Wege an Dr. St. Wise und Louis M a rfhall mit dem Ersuchen um .sofortige Intervention gewendet. Der neue Direktor für öffenLÜche Arbeiten Ln Palästina. Lorrdon, 8. Februar. (Jüd. Korr.-Bur.) Einer Reuter-Meldüng zufolge ist der Generalmaior Grant zum Direktor für öf'entliche Arbeiten in Palästina — fowobl für militärische als auch zivile — ernannt worden. Die Bostsner Zionisten Mr Palästina. Bsfian, 6. Februar. (Züb. Zorr.-Bur.'j Die Konferenz der Bostoner Zionisten hat unter anderem eine Kampagne für dir Sammlung einer halben Million Dollar in Nßu-England für dis Palästina-Aufgaben der Zion Commonwealth-Gesellschaft beschlossen, die sich tie Überführung großer Flächen palästinensischen, Aodens in jüdische Hände zum Ziele setzte. - Bestien arrr Grab. Budapest, 10. Februar. (Privat.) Im Budapester Gememderale gab es gestern eine antisemitische Debatte» welche zu einem Konflikt zwischen der Demokratenpartei und den am Auder befindlichen Christlichfozialen führte. Verhandelt wurde die Vorlage über die Erweiterung des Altes n e r israelitischen Friedhofes, wobei ein Stadlreprasentant den Antrag stellte, man möge die I ud en ein f ach auf d em ch rist- Nchen Friedhofe bestatten. Dagegen protestierten die . liberalen Repräsentanten, darunter auch sehr viele Katholiken, welchen darauf das Wort -Schabbes-Eoi* zugerufen wurde. Gegen den AnLLsemitenjührer Karl Wolf wurde m scharfen Zwischenrufen , Stellung genommen mrd nur dem energischen Dazwischentreten des Bürgermeister gelang es,. den Skandalszenen ein Ende zu machen, wobei es peinlich berührte, daß der reformierte Seelsorger Aladar Kontra gegen die Vorlage protestierte. Diese Vorlage wurde schließlich ab ge lehnt und «ine Vergrößerung des Allofner israelitischen Friedhofes nicht gestattet. Die SowjeLpropaganda inZngöslawien. Vrlgrad, Februar. Beim UebeLpcüfen der Eon» fifyksitn Korvsfvondcnz der BeF^ab-er Kommunisten hat sich heeuusgestellt, daß die Mgoftowrfch-n Kommunisten mit der So.w je cre g ier un g in Mos k sa Ln engsten Beziehung gen ÜMrdrn. Die Regierung in Moskau hat der jugoslawischer^ Ärnmuuisiischcn Partei, den De fehl erteilt, im Falle einer bylschewilischen Offensive gegen Rumänien jede Aktion Jugoslawiens unmöglich zu machen und eir^ Militärische Intervention Jugoslawiens za vereiteln. Die Londoner Konferenz. Berlin, 10.-Februar. (Wolfs.) Nachdem t-er britische B v t sch a f t e r in einer Note an den deutschen Minister ÄeS Aeußern Dr. Simons den Leiter der deutschen Regierung und seine Sachverständigenberater zu der am 1. März in-London beginnenden Konferenz eingeladen und um baldige Nennung der Namen der deutschen Teilnehmer, gebeten hatte, hat Reichsminister des Aeußern Dr? Simons in einer Note geantwortet, in der es u. a. heißt: Unter der Voraussetzung, baß sich die Verhandlungen -der Konferenz auch an? die n<och zu übermittelnden Vorschläge der deutschen Regierung erstrecken werden, erklärt sich die deutsche Regierung bereit, bevollmächtigte Delegierte uub Sachverständigenberater, deren Namen so bald als möglich angegeben werden, zur Konferenz zu entsenden. London, 10. Februar. (Funlspruch.) Dir Zeitungen führen aus, daß in der Frage der Entwaffnung Deutschlands iv Paris das letzte Wort gesprochen worben und daß in London lein weiteres Zugeständnis noch eine Fristerstreckung zu et»’ warten sei. . ,/Daily Telegraph" erfährt, baß in Paris auch die Verminderung der Kosten der BesatzungSermce des Rheingebiets auf 240 Millionen Mark im Jahre, die Belassung eines Teiles der noch nicht abgelieferten Tonnage und ein Entgeger^mmen tn der Frage der Beschlagnahme der Dorkriegsguthaben erwogen worden seien. Bon< btt Haltung Deutschlands tn der Reparations- und Ir* der Entwaffnungsfrage werde es abhangen, ob diese Erleichterungen und welche davon in Kraft treten werden. Die Konferenz von Portorose. Paris, 10. Februar. „Eclair schreibt in einem Artikel über die bevorstehende Konferenz von Por.orose, die Geographie sei müch.iger als die Erwägungen.von sPvli.jke.n, denn sie allein scheibe den Völkern die Lösung ihrer materiellen Interessen vor. W-nn dt: Sukzessivnsftaaten der österreichisch ungarischen Monarchie auch ein« Ursache hätten, die politische Wiederherstellung der Ver- HLNgenheit zu betreiben, bestehe doch für sie die Not-. wendigkert. sich wirtschastiich wieder zusammenzufinben. Wenn Oesterreich-Ungar» manchmal vom politischen Standpunkt zu verurteilen gewesen sei, habe die Monarchie aus dem Gebiete der Verwaltung ihre Existenzberechtigung erwie-en. Es sei nicht gelungen, etwas Bessere s an ihre Stelle zu setzen, und die Desvrgani- ^erung der Lvnanstaaten habe. die. Schädigung albt fctöe* Ua ... s Znlmr-. ' Westnngar«. Prag. 1«. Frir««'.. »ükDl« Sl»»o" ani ,Prt»a 8hl*. melden anZ W i e«: Die Letzte Rede des .«ngar.schen MniftnZ Dr. G r a tz im Budapester Parlament hat m hnsigen Entente-, kreisen große Verstimmung hnvorgerwen. besonders iniolge ihres herausfordernden Tones. Die Note veranlaßt« de». französischen Ge'andtrn . L e.f ö v r e.-.P o n t a l r.S zu einer spontanen Erklärung dem Bundtskanzler Dr. Matz r geyrnüber, daß die sramöstskhr Regierung auf, Durchführung d e S F r i e d e « S o e r t r a g e S v o n T r i an e n bestehe. Auch der it'alrenrfche Geiandt bette T o r rette erschien beim Bundeskanzler Dr. M a y r und Hot. der öfter» reichrschen N girrung frevndschüillche Dienste m Angelegenheit der wesiungerischen Frage, an. Bund:skavzlec Dx. Mayr.hat die'rS Angebot a n g e u o « « t», worauf belle Torrrt'a m Pa iS alle notw'ndigen Schr tte zrrr Untersintzunz dcS osterrechischsn Standpunkre einlelten wird. Wie dre ziperren Diäter ,wei:er erfahren, h.rt anch dtt .rsch"chs-flolvakische Mmrster Doktor B e n e s ch brr feiner letzten Zusammrnkurck mck Dr. Mayr versprochen, de» österrerch'.schen Stondpnnkr in Angelegenheit West-. Ungarns in ParrZ zu unterstützen. Neuerliche Gefahr eines StaatsüngesteMenstreLLs. . Im Parlament schien gestern eine Abordnung der Gendarmerre, S x cherherts- und Fi» a u zw a ck t sowie von Vertretern der i« Zentralvrrband der österreichischen Staat San g e st e l l t e« vereinigten OrganisatlSnen beM.BsndeZkanzler Dr-.M a.h r nnd richtete an ihn die Frage, ob die Reg emng die Eingabe der freie» Grndarmerie-- organisativn wegen Bestrafung von leitende« Funktionär e u des Grazer L a » d e § g e n d a r m e r i ekommandoS in Verhandlung gezvgtn habe. 2)ie Avßelegcnhrit laufe jchou seck dreiv erte! Jahren und gegen die «»ahnten Funktionäre, die deS Betruges, Mißbrauchs der Amtsgewalt und Berbtzung der KoalrtrouSr e ch t es bezichtigt werden, wurde bisher « chtSamternommcn. Der Sprecher der Abordnung. O^rrrechnungsrat S ch r g!, verwies auf die Erregung, 'die b«i den Gendarmen «egen Ber-- kchl ptzung der Angelegenheit herrsche, weShald auch diese von der Regie, ung bis 15. d. M. in -der Sache einen Bescheid wünschen. Sollte dir Regierung die Eingabeablrhnen, drnn srr «t ern em ÄnSstand der gesamten exekutiven Gewalt' zu rechnen, da sich auch die rm Zen ralvcrdavd organisierten CtaaiSangestrVten mit den Gendarmen solidarisch n klären. Der Bundeskanzler Dr. M a y r erklärte, daß er von drrfer Angelegenheit hente zum ersttn Male erfahren habe. Er werde sich sofort «rt dem Minister deS Innern Dr. G i fl «8 in Verbindung setzen. Uebrr das -ErgrbNiS der Beratung werde er am . Sonntag , de« Ist. d. M./ den Brrtietern der Orgsn'.satrvnkn -entsprechende Mttttlvng.cn znkvmmen lassen. . - Die Kriegsgefsrnge«en. In der gestrigen Sitzung deS BuLgsLauSschuffes tmttbt miigfiteilt, daß für die Fürsorgemaßnahmen für Kriegsgefangene ein« Summe von 721,8 Millionen Kronen vorgesehen sek.' Die Ausgaben für die Gebührenabsertigung zur Deckung d^c Ansprüche der Heimkehrer erfordern emzu Betrag von 200 Millionen Kronen, die Maßnahmen für die Beschaffung von Ziviikleidern für Heimkehrer einen solchen von - 55 Miilionen Kronen. Der Präsident der Staatskommisskon für Kriegsgefangenen- und ZivLinternirrtenangelegenheiten Dr. Schöpfer führte aus: Nach den neuesten, uns zugekommenen Nachrichten dürften im Gebiet des ehemaligen russischerr Reiches kauin mehr als 6000 bis 7000, höchstens aber 10.000 Kriegsgefangene vorhanden fein. In Oststbirien dürften in kürzester Zeit keine Kriegsgefangenen mehr sein und es käme die Aktion, die wtr durch Entsendung einer eigenen österreichischen Mission eingeleitet haben, als gelungen bezeichnet werden. Vizepräsident dev Kommission Richter erklärt, es könne heute endlich berichten, daß' der größte Xiil der österreichischst Krtegsgefangruen der Heimat wiedergegeben ist. Wir haben lange Jahre hindurch beinahe keine wie immer geartete Verbindung mit den' KriegSgefangeiren in Turkesta'n gehabt.' Mit Ende dieses Monats wirb nach den Nachrichten, die uns auS Moskau zugrkommen sind,-der gesamt« Rückt ran Sport von dort vollzogen sein. Dev Redner schildert fadann di« Bemühungen der österreichischen Regierung, einen organisierten Rücktransport der Kriegsgefangenen zu ermöglichen. Di« ketzten Gefangenen in der Zahl von 600 bis 700 Mann wurden in Nikolsk-Ussurilsk gesammelt und sind gestern mit einem von der deutschen und, unserer Mission gecharterten Dampfer' aus Wladiwostok abgegangen. Wir erwarten diesen Transport aus Oststbirien Mitte März, bis Anfang April. Es hat, trotzdem der Vertrag die Bestimmung enthält» baß die russische Regierung' die- Verpflichtung. Übernimmt,, alle Kriegsgcfangerrsn, ohne Unterfchrsd des E)argengrades, auszutauschen, langer Zeit bedurft, um Uebergriffen untergeordneter russischer Organe zu begegnen, die immer und immer wieder AnMhSrig« der Jntelttgenzbevufe oder Ossizirre aus den Heimzutransportierenden herausgeholt und sie neuerlich interniert haben. Dem Vertreter der ösrer-- «ichischeu Mgierung in Moskau, Herrn Pähl, ist eS aber immer Ölungen, bei den offiziellen Regierungsstellen zu erwirken, daß die herausgeholten Intelligenzler und Offiziere freigegeben wurden. Die -Zahl dev Gefangenen in Turkestan kann hrut« höchstens mit 2000 beziffert werden. Eine größere Zahl österreichischer Gefangener befindet sich in der Ukraine und im Käukäjüs. Wir haben i» den Kaukasus einen Brrtrs^ »tttUiihgfr W Ma SMu iHftfe SflAhmw haifo^niwiMiii (ft 1 i. 19 «WH mnan ohkh. |^QT) l 1 Me Verhandlungen mit der rumänischen Regierung haben dazu geführt, daß sich' die rum'ünische Regierung nunmehr endlich bereit erklärt hat, vier Uebernahmsstellen zum Zwecke des Abtransports der KrieMefangenrn aus' der Ukraine an der beßarabisch-ukraimschen Grenze zu fchaffeü. Wir können also hoffen, daß wir Mitte dieses JahreS den gesamten Rücktransport der Gefangenen auS Sowjetrußland, Sibirien und ' Turkestan vollzogen habe» : werden. Wir dürfen hoffen, baß das nächste Budget mit geldlichen Anforderungen für Kriegsgefangene nicht mehr belastet fein, werde. .. Die neue« GetrLnkestewer«. Heuts wird im BundeSge'eybla't eine Verordnung fec$ Nrrärnin rM riumS kundgemacht, durch die bte B.r a n » i w e r »- ste uer. W e i n st e» e r" un d' B i erst e»er auf GtUyd der -m lt%tcn VrrSraLÄSstmergsssetzr vom 28. Juli 1S30 erteilte« Er macht gung mit Grnebmwung d^s HruptaüS'chusieS drS Natioualratrr auf das Doppelte der diShrrigen Satze rrhö h t - wird.' ' ' TKgesbericht.- Die Sitzung des Zionistischen AKtisnsö Komitees verschoben. Wie nunmehr aus London offiziell nntgeteilt wird, ist die für Mitte Februar anberaumt gewesene Sitzung des Zionistischen Aktionskomitees aus einen späteren Termin verschöbe « worden. Maßgebend für diesen Beschluß waren die Wünsche der amerikanischen Zionistenführer, welche vorher eine Klärung der schwebenden Fragen mit der gegenwärtigen zionistischen Leitung herbeisühren möchten, und der hiemit zusammenhängende in nächster ZeU bevorstehende Besuch Weitzmanns und einiaer anderer führender Zionisten in Amerika. SLreLkattdrohANg in Lee Konfektisnss branche. Inder Musen- und Kleiderkonfektionsbranche ist s«iL Wochen «ine Lohnbewegung im Gange, deren BeilegunA in« folge des Widerstandet seitens der Konfektionäre bis heute nicht möglich war. Wrsderholt unternahmen der Reichsverband der Schneidermeister und »Meistermnen Oesterreichs, vereint mit dem Verband« der Schneider und verwandten Berufe und der Texirlunion als Gehilfenorganisation, während dieser Zeit , den Versuch, Mindestlöhne in dieser Branche zu erreichen. Stückmeisterinnen wrrd für die Konfektionierung von Lhnder- und Mädchenkleidern,' welche mit 1800 Krone« bis 4000 Kroneil derKunde berechnet werden, nur eia' > Nählohn von 40 Krondn bezahlt. Für Blusen, die heut« ebenfalls unter ÄXXf^'Kvonen nichr^^erhaltlich find, ' werdrnr- Nählöhne von zirka '40 Krotten bezahlt und' für Phäntaste--^ blusen mrt. reicher Stickerei und Äjouricucbert, di« im. Geschäfte 8000'bis 6000 Kronen und auch mehr kosten, betragt ' heute der. .HÜchstlohn selten mehr als 100 Kronen. > Die Forderung nach Festsetzung eines MindestlohneS wurde aber von der Unternehmerorgamfation abgelehnt. Nun wurde - neuerlich der Unternehmervereinigung von den genannten, drei Verbanden die Forderung nach Mindestlöhnen Äerrercht und deren Erfüllung bis Samstag den,12. d. M. gefordert. Sollte neuerlich eme Ablehnung erfolgen, , so wird seitens der Arbeitnehmer in einer ayt Samstag abends, im Lokale des Verbandes der Schneider, 6. Bezirk, Gnmpendorferftratze 63. stattfindenden Bersamm-- lung der Streik in der Blusen« und Kleiderkonfektionsbranche» welche der Genossenschaft der Wäschewarenerzcuger Oßfetblft) angegliedert ist, beschlossen. LohnSewegung im Wiener Kleidermachergewerbe. Wie wir erfahren, erfolgte in der Da me «branche des Wiener Klcidermachergewerbes seitens der Gehilfenschaft die Kündigung der derzeitigen Kollektivverträge' mit de« Unternehmerorganisationen. In der Herrenbranche steht , die Kündigung d«S gegenwärtigen Kollektivvertrages ebenfalls unmittelbar bevor. Bei den kommenden Berhand-» lunigen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer wird eS sich daher'nicht allein um die Festsetzung neuer Lohnsätze, f rn>' dern überhaupt um den Abschluß neuer Kollektivverträge handeln. Die Vrhandlüngen sollen bereits in der kommende« - Woche ihren Anfang nehmen, und man glaubt, daß diese einen glatten Verlauf nehmen werden. ‘ Phantasie« eines Verrückten. Wir erhalten folgende Zuschrift: Auf Grund des 8 19 P.-G fordere ich Sie auf, in Ihrer nächsten oder zweitnächsten Nummer eine Berich, tigung Ihres in Nr. 721 vom 28. Jänner 1921 unter obigem Titel erschienenen Artrk^s zu bringen: 1. Es ist unwahr, daß ich mich hätte taufen lassen; wahr ist viel« mehr,:daß ich keiner Konfession angehöre. 2. Es ist unwahr, daß ich die Referate über meine Vorträge „Deutschland oder'Zion" selber verfasse; wahr ist vielmehr, daß diese-ohne mein Zutun von fremder Seite verfaßt werden. 3. Es ist unwahr, daß ich ein unheilbarer Irrsinniger bin; wahr ist vielmehr, daß ich laut pinchiatrischem Attest geisüg vollkommen gesund bin. .4. Eö ist unwahr, daß ich gesagt hätte, daß ich meine Vorträge nicht fortsetzen will, solange dem fo',':s.!demokratttchen Abgeordneten Dr. Danneberg nicht dasselbe geschehen ist, was . der Dr.' Adler an Stürgkh getan; wahr ist vielmehr, daß ich . meine Vorträge auf jeden Fall forts.'yen will und ausdrücklich sagte: „Was würden die jetzigen Gewalthaber sagen, wenn ein deutscher Student dem Kr,, DmmeberA dasselbe, Me. wie per. Mer