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Wiener Morgenzeitung · 1921-02-06 · Heft 730 (6.2.1921) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 730 (6.2.1921)
Date
1921-02-06
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Gelte 2 Men. Sonntag streng« zwischen Spenden und Gesckx'istsbeiestignngen zu 1 scheiden und so den Ehämkter des Ätcren Hajcssod völlig j pnlzuändern. Wie sehr man auch die von den Zionisten Amerikas oft ausgestellte Forderung nach rein lachgemäßer und kaufmännischer Behandlung ökonoinischer Angelegenl-eiten. nach Rückstellung jeglichen Wirtschafts- LilletantiSmuS ln kolonisatorischen Nnternelunungen und der so vielfach vermißten Eindeutigkeit und Klarstelllmg aller bezüglichen Angelegenheiten unterschreiben nuß. fo mutz man auf der anderen Seite' erkennen, dach der arnerikanisäie Zionismus, wie er sich heute präsentiert, j irr der Grundaufsassung des nationalen Problem? sich, sehr wesentlich von der des europäischen Zionismus j rmtersckxndct. Was wir unter dem Gesichtspunkt des organischen Werdens anseben lmd im Eikkklang mit den nationalen Bedürfnissen des Judentums betrachten, erscheint dem Zionismus Amerikas als eine im wesentlichen mechanisch-wirtscl^stspolitisch zu leistende Airsgäbe, die mit der allgemeinen Frage der Koloriienbildnng in Analogie zu bringen ist. Daher die von der zionistischen ReorganisationSkomniission, die kürzlich' Palästina bereiste, um nach dem Rechten, zu sehen, und die auS Len erwählten Vertmnensmännekn der Amerikaner bestand, kundgegebene Absicht, die Ausgaben fiir das zionistische Schnüocrk zu drosseln, welche allerdings an dem einun'itigen Protest des jüdischen Palästina gescheitert ist und die ein deutliches Kennzeichen einer Austastung ist, welche die innere Verbundenheit nicht steht, die zwischen der national-kultunellen Arbeit und der rein wirtschaftlichen Aufbautätigk>.üt besteht, die ohne die erste unmöglich ist und aus Palästina vielleicht eine slldisch.englische Kolonie, niemals aber das jüdiscl-e Erez Israel zu schissen vermöchte. * . Dieser Gegensatz der Anschauungen bat natürlich, nicht verfehlt, den gesamten Stand des Zionismus ln Mitleidenschaft zu ziehen und die natürlichm Schwierigfeiten, die sich in dem Moment vor uns austürmten. a!S unvermittelt sich der unvorbereiteten Bewegung die größten Möglichkeiten eröfsneten. noch bedeutend zu steigern. Auch bedeutet die in London geschaffene Leitung keine befriedigende Lösung des immer drängender werdenden Problems. Es kann, keinem Zioeisel unterliegen, daß im heutigen schicksalsvoffsten Augenblick der jüdischen Dolkssackie die größte Einmütigkeit und Geschlonenheit nottut. Nicht itm Kampf gegen die Zionisten Amerikas liaudelt es sich, deren heutige Führer im Lande selbst anscheinend mit einer ernsten Opposition zu kämpfen haben und denen der Glaul>« an die Opfer, Willigkeit der jüdischen Massen zu fehlen scheint, woraus sich ihr Streben erklärt die Frage des Aufbaues P„l.ij stinas zu einer Frage der Rentabilität zumachen, son- * dern um Me ebenso nötig? wie nrögliche Verständigung.! Der in Palästina herrschenden Krise, die nicht allein durch die Teuerung im Lande bedingt isti sondern durch das Ausbleiben der großen zionistischen Mittel, toird nur ' beizukornmon sein, wenn die zionistische Bewegung sich schleunigst ihren vollen Schwung und ihre ganze Aktiorik-! kraft wiederervbert. Der Zustand muß raschest behoben , werden, daß den Neuankömmlingen im Lande Arbeits- - lostgkeit droht, daß mehrere trytifenb jiidisck)er Arbeiter! nickt in öffentlichen Akbi'iten eingestellt werden können. > weil die dazil er forderlichen Mittel fehlen ikud dad müh-! sam geschaffene Kulturn>erk abgebaut werden soll. Mit voller Einmütigkeit haben sich alle Schichten? des palästinensischen Judentums trotz der schwierigen Situation gegen die zeitweise Einstellung der Einwande« nmg ausgesprochen. Aber damit allein ist nicht? getan Es ist Sache der zionistischen Welt, raschest die glühten Mittel bereitzustellcn. um der Krise Herr zu werd"n und eine homogene Leitung zu schassen, welche ihrer Ausgaben Herr zu werden verrnag. Die Sitzung des Grohen zionistischen Aktionskomitees, welckv am 111. Februar stattsinden soll, ist berufen, all dies in die Wege zu leiten. In letzter Stunde ist es fraglich geworden ob diese Konferenz zu dem angesetztcn Terniin stattsinden wird. Die amerikanischen Zionisten wünschen die 'Möglichkeit. an den Deratnngen teilzunehmen, und wollen vorher die heutigen Repräsentanten der zionistischen Leitung bei sich empfangen, um die notige Klärung hörbeizuführen. Jedenfalls wird die Neberzeugimg immer allgemeiner, daß das schädliche Provisorium von heute überwunden werden muh. und hierin siegt schon die Gewähr, dost das zionistische Schiff in kurzer Zeit flottgemacht iverden wird. Monarchistischer Wahls?ri an der Berliner Universität. Die Dahlen in den Ausschuß der Studen'en der Be liner Uiiivrrjitäl ergaben ein N. su ta^. welch Sdeu lkch zeigt, in welchem Lager Deutschlands Jugend steht. Die extrem-nationalistischen, monarchistischen Gruppen eroberten nicht weniger als 70 Prozent aller Mandate, bas heißt 66 Sitze. Die Sozialisten alter Schattierungen brachten es zusammen auf 4 Mandat«, die Kommunisten erhielten 1 Mandat. Die Gruppen der „Nichtpoli ischeit", welche der Demokratischen Partei nah.'steh, n, dH* auch die gemäßigten Deutschnationalen umsasstm. erhi.'lt.n 14 Mandate, die Zionisten 5. die vereinigten Nicht- Zion'.sten 4. Man mag über da) Resultat erfreut sein oder nicht, man muß aber feststellen. daß die linken Parteien in Deutschland das R'cht verwirkt haben. Im Namen ihre- Volkes, tnSbesonde e a>?r i,n Name» der neuen Generation, zu sprechen. ES ist ihnen nicht gelungen. das deutsche Volk auf ihr Programm fcstzulege». Die komm-nden Wahlen in den preußischen Landtag werden dies-neuerlich erhärten. Wiener Morgenzeitung v. Februar 192I 5fr. Die nnaariseben finanzen. Budapest, 5. Februar. (Nationalversammlung, llng. Tel.- Korr.-Bur.) Abgeordneter Baron Ezterenyi tefntzte HL eingehend mit dem finanziellen und wirtschaftlichen Problem. Er bemängelte, daß der Finanzminister das Bargeld lewer Vermögensabgabe unterziehe, wodurch sich jenx Klaffen, dre viel Geld aufgehäust haben, der Abgabe vollends entziehen. Tie Herabsetzung, der Verzinsnng sämtlicher Staatsanleihen auf 4 Prozent wäre seiner Ansicht nach wirksam. Dre In. Haber der Kricgsantr'ihcn würden sich auch mit einer zweiprvzentigen Verzinsung begnügen. Diejenigen StaatSpapicre jedoch, die auch früher 4 Prozent getragen haben, wie zum Beispiel die Kroncnrente oder Pfandbriefe, entgehen vollständig der Abgabe. Zur geplanten Besteuerung der Aktiengesellscl)asten dürfte diese Abgabe 1805 Millionen bringen oder, wenn man daS doppelte Nominale der n«chrnotier»en Papiere rechnet, höchstens vier Milliarden Kronen. Sodorin verwies Redner auf die Hemmungen des freien Handelsverkehrdurch gewrste, noch immer bestehende WictschastSzentraten und andere unzeitgemäße Privilegien. Nttanzniittister HegedüS erklärt, er werde im Lankder nächsten Session zwölf. Gesetzvorlagen einbringen. welche die Grundzüge seine- Programms verwirklichen würde»». Tiefe Vorlagen befaßen sich jedoch nicht mit der Regelung des StaatskredilS, da er sich mit dieser Frage nicht besaßen könne, sola»»ge er nicht den WorUanjl deS Testes der mit Frankreich abgeschlossenen Konvention bezüglich der. Vorkriegsschulden kenne. Bezüglich der Reduktion der Staatsschuld habe er sich mit der Idee getragen, die Zinsen auf 8 Prozent herubzusetzen. Der große Finanzrat, der auS den gewesenen Finai»zininistern, den Bantdirekkoren und den F»»aazexperten der Nalionatversainrntung besteht, drücke jedoch Ms Ansicht miS. daß die Reduktion derzeit nur bis 4 Prozent gehen dürfe, da das VersicheningSgefchäft in llttgurn, daS auf einer vierprozemigcn Berzlufung basiere, b« einer Reduktion auf 8 Prozent vollkommen zufammenstürzen müßte. Bezüglich der endgültigen Regelung der Staatsschuld l,egch drei Gcsetzvörschlüge! vor. -Sobald deren endgültige Fassung fertiggestellt sein werde, werde sich der große Finanzrat damit befaßen urrd dre Entscheidung treffen. - Der Finar»zminister versickierte, er werde sich der größten Eile befleißen, damit die A u S l a n d S k r e d i t ore n U v- ' g a r n S, namentlich in der Schweiz und in Holland, nicht' - länger unter der Ungewißheit zu leiden haben. Ungar,» bade den ehrlichen Wunsch, sämUiche Auslandskreditoren zu befriedigen. Nur Oesterreich gegenüber muffe er sich an den Wortlaut de- 8 88 deS Frt.'denS, Vertrages halten, worin ausdrücklich erklärt' wird, daß Ungarn nur zur Zahlung dex. Zinsen jener KnegSanlcihcobligaUonen'^ verpflichtet ist. die entweder auf eigenem Staatsgebiet im Vrsitz ungavlscher Staat-lürger oder auf dem Gebiet solcher Verbündeter sich befinden, die keinen GcbietSzu»rachS auf. Kosten UngtrrnS erhalten haben. ES hänge jetzt ausschlictzüch von Oesterreich ab. ob die Zinsen dct dort placierten uug.rrifchxn Kricgsanlcqhen bezahlt werden. Fordere Oesterreich ein« Annexion ungarischer Gebietsteile, fp tpxrde pep Finqnz mini st er keine Zinse» für dir dortigen ungarischen Kriegsanleihe« ■ zahle«. (Zustimmung.) SS handle sich um keinen geringen Betrag, sondern um Hunderte von Millionen. Da andererseits Ungarn auf Kosten Oesterreichs keine»» Gebietszuwachs erh'iiten Hai, sei Oesterreich laut de- FriedSvcrtrugeS verpflichtet, die'' Zinsen der in Ungarn placierten Kriegsanleihen zu l-ezahlea. Der Minister werde, fall» diese Frage n'cht m freuudschuft« lrchem Einvernehmen zü lösen wäre, sie vor da» im Paragraphen 168 de» FriedenSpertrageS vorgesehene EchiedSzericht bringen . ' » Der Vertrag von Sevres auf der Londoner Konferenz. Don unserem Londoner Korr»i«o»7denk?n. Die Bvpöntttng der Konferenz, welch? im Sinne der Pariser Beschlüsse demnächst adgehglten werden soll, liegt, wenn man'davon absehen will, daß zu ihr auch die Vertreter Deutschlands geladen werden, im großen pnd ganzen dock; darin, daß sie berufen ist. über die Frgge zu entscheiden "ob dep Dort mg vor» Sevres einer tatsächlichen 'Neviston unterzogen oder öh w.an sich mit einer ttiilderen.Arislegung der Bestimmungen zufriedengeben wird. Dckanntlich hat die'Pariser Konferon; eine' Einigkeit zwisckien England und Frankreich in dieser Frage nicht gebracht und die Londorrer Konferenz stellt sich als ein AuskunstsmiUe! dar. dnrch we!ck>e8 das Prestige der Entente gewahrt, atis der l»nderen Seite ober durch Heibeisübrung nninittelbarer verhandlung.-n zwischen der Türkei und. Griechenland erlätiternde Kkausekn zum Vertrag vereiribart werden sollen, welche die wichtigsten Konsliktpunkte zwischen den beiden Staaten beseitigen könnten. Man will offenbar in London die Angelegenheit so bereinigen, haß keiner de? Machtfaktoren, weder die an sich "ohnmächtige Konstantinopler Regierrmg noch die l-etile die Situation beherrschende kemalistjsche Negierung von Angyra noch aber Griechenla»»d. einen Vonvarcd. finde, gegen den Wille»» nnddie Jnkentionen der Entente in Kleinasien Politik ans eigene Faust z»l machen. Diese Politik auf eigene Rechnung ist es eigentlich, welche den Alliierten so viele Verlegenheiten bereitet nnd sie nicht zu« Rübe kommen läßt, um gegenüber Rußland mit der ißnen erforderlich scheinenden Einnlütigkeit und Energieauftreten zu können. Laut den kn diesigen politischen Kreisen eingesa»kfenen Meldiingen a»rs Ko?:stan1rnopcl ltnb Athen hat der Pariser Beschluß, bc'ziiglich SevreS' »md der Ai'fgabe dpr Londoner Beraiungen in Athen begreislich''rweise große NeN'esität hervorgernsen. Sämtliche Blätter, selbst der venizelistisäv „Elesteros TppoS-. betonen, daß bieder Beschluß die wichtigsten nationalen Interessen Gritenlands bedrohe nnd daß eS jetzt Psticht aller Parteien lei, die Opposition ansp'.geben und sich um die Regiernng z,k scl^ren. Die Regierungsblätter Wersen Engla»»d vor. daß es seine Zustimmirng dazu gegeben habe. Mustafa Kemal Pascha als verhairdlungSsäbigen Faktor ku dem griechilch türkischen Konslikt anznerkennen und ibn. beziehungsweise seinen Delegierten znr Londoner Konferenz znzulassen. Dies geschehe, kurz nachdern Llond George im Unterhaus erklärt hatte, daß eS für England ouSgeschlossen sei. mit Kemal nnd feinem Anhang zu verhandeln» Dieser Stimmung scheint eine offiziöse Information Rechnung tragen zu wollen, welche unter an» derenr besagt: Die griecknsche Regierung bat die Einladung des Obersten Rates zrrr kommenden Londoner Konferenz angenommen. In griechisißen RegienmgSkreisen gibt sich ein gewisieS Nnl»«hggen kund, da man dort den Eindruck bat. daß auch N»»stafa Kemcit Pgs<ha z»»r Entsendung von Vertretern eingeladen worden sei. Man ist der Meinung, daß die Londoner Konferenz den vorgefaßten Zuwck habe, den Vertrag von |u revidieren. In Wirklichkeit jedoch ist an die türkisch» rurtionaüstijche Regierung kemertez direkte Eittladung ergangen und eS wird der Negierung von Konsianti»' nopel die Entscheidung überlassen-, ob Mrrstafa' Ke»nal? auf der Londoner Ko»»ferenz vertreten sein soll öder„ nicht. Der Konstantinopler Negierung wird auch die' Verantwortung dafür überlassen,, inwieweit die Anschauungen der Nationalisten in den Vordergrund treten pnd welche Bedingungen von türfifdf>er Seite #ür eine, Einigung in den "schwebenden Fragen gestellt werden: soffen. Es müsse mit aller Klarheit bestätigt werden, daßt die Londoner Konferenz durclxius nicht aus Basis einer' Revision des Vortrages von Sevres zusammentretb.^ Pie; Konferenz bat vielmehr den-Awschdjs, qffgemeiutz: LagS^! zu diskutieren 'und die Ansichten - aller interessierten! Parteien zu hören. Erst diese Diskussionen sollest.den! Maßstab dasiir biPen, pH und in welchem Sinne einf Aenderung des Vertrages notwendig und nützlich, sei.. A, | Während man nun in Athen sich mit dieser aller,- dingS für den Plan einer Revision sprechenden EMarung nicht ganz zufrieden gibt und die Propaganda für eine allgemeine Protestkundgebung gegen diesen Pvm ■ weiter mit aller Scl)ärfe führt, herrscht in Konstantlnopel sowohl wie in Angora die zuversichtlichste Stinnnuug. [ Eine Konstantinopler Meldung weiß von einem äußert \ ordontlickien Ministerrat zu berichten, an welchem auch-! der Konstantinopler Vertreter der kemalistischen Streit» kräfte teilgenonnnest bat. In diesem Mlnilterrat wurdtz! beschiosien. Kapitän Dschema mit dem Text der Te4 vesche BriandS. in welcher die Türkei znr Londoner Kon-! ferenz cingctaden wird, zu entsenden.. Gleichzeitig uurrde! die Erlassrmg eines Regierungsdekrets beschlossen, dnrch! we!ck)e4 Mllstafa Kemal und alle übrigen nationalisti. \ schen Führer rehabilitiert nnd in alle ihre frühere«! Rechte eingesetzt werden. Der Vertreter KeinalS gab narnenS der Regierung von Angora die Erklärung ab. daß diese wobt bereit sei. sich in London vertreten z« lasten, sedoch die Forderung stelle, daß noch vor dem Tage der Konstienz Anatolien von den griechischen -nnd. Zilizien von den französischen Truppen gcsäub-rt sein müßten. Angesichtdieser sckwrfen Divergenzen in den An. fchanungen der von den Rationalisten bcs^rrschten Tu kei und Griechenlands wird die Enteutedivloknatie »vohl'dizur AbbaktuNg der Londoner Konferenz noch-ein großes Stuck Arbeit zu leisten haben; um den Boden für eint - Revision, wie sie Frankreich will, oder für eine Milderung, wie sie England anstrebt, vorzubvreiten. Der amerikMische Kredit für die Tschecho-Slowakei. Pvao, ö. Februar. Zur Meldung de» Reuterschen VureauS. an» Washingtoi» über die Kritik de» Senator- Need bezüglich der Erteilung eines neuen ainerikauischc^ Kredits an die. Tschecho-Slovaket hemertt die ,M'hen»ia": Die ' Tat?' sache, daß die ninerstanische Regieru'lg der Tschcrho-Slowakei fein« fltvbite g«väl>ren will, ist nichts Neues und wurde, beim Attkaul von Baumwolle wiederholt unangenelim encpsur^ den. Nach der vorliege'iden Depcs.l)« hätte die Tschecho- Slowakei einen neuen Kredit erhalten »ny» einen alten noch nicht mrückgnahlt. Sie wäre 1-28.55)8.000 Dollar oder bei einem Kurse von 8V Kronen über 10 Milliarden Kronen in Amerika schuldig. Der GtaatSvoranschlag für tVSO enthält bei Kapitel ..Staatsschuld" keine.Bemerkung über ein« neue ainertkanischa Anleihe, weshalb es sehr wünschenswert wäre, wenn die stchecho-flotvaltsche Lesiemng diese AnLkLeMbest entkläiBN Wüovg,.

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