Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 729 (5.2.1921)
- Date
- 1921-02-05
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 4' Men» Samstag Wiener Moegenzektmrg jvzmerzlichrs Gefühl, baß wir dabei ss sehr in die letzte Äini? konnnen. Es ist keine diplomatische Kunst, auf der Linie -,;n bleiben, in die uns der FriedenSvertrag hineii-geworfen >12t. Was wir brauchen, ist dir volle Verkehrsfreiheit mit der .Tschecho-Slowakei und . mit Jugoslawien , . ruit dem Ziele nach Rumänien. .In diesen Ländern isi'gt bas ökonomische Schwergewicht. In Porto rose muß das Wichtigste -für uns, die. volle Verkehrs frei he it nach worden und Süden, gefordert werden, un/>. es wäre für uns wirtschaftlich auszerordentiich wichtig, die kürzeste Linie Wien—Agram srei'umachen. Abgeordneter Dr. W a b e r (großdeutsch) betonte, dir Auswärtige Politik muß mehr Kraft und Energie aufweisen. Wenn diese Festigkeit in der Anschluß frage beispielsweise zum AusdruL gelangt" wäre, und wenn sie auch in Deutschlan/r zur A-it Dr. Bauers vorhanden gewesen wäre, wäre der Zusammenschluß mit Deutschland h^ute schon vollzogen. Die- Weotzdnrschsn^ nehmen leinen Einfluß.aus dir Fü rmrg der' Regierungsgeschäste. Die Stellung der. Großdcutschen kann mehr ülS.ein Gewalwenlasten bezeichnet werden.- ' ' : .Abgeordneter. Dr. D anneberg. machte mit Rücksicht auf - . - die Verhältnisse auf dem Wiener^Neustadier Flugfeld daraus aufmerksam, daß eine Überprüfung des Friedens- Vertrages in der Richtung geboten wäre, ob die,, Entente -tatsächlich zu jenen Maßnahmen berechtigt ist, die sie auf »dem Wiener-Reuftädtrr Flugfeld durchführt. Abgeordneter Dr. Bauer: Die Wiener Zeitungen. Haben gestern die Nachricht verbreitet,, daß die..EntenteHan-' läßlich der bekannten Pariser Verhandlung«!^ die. Absicht7 habe, eine neue Erklärung darüber abzugeben, baß Deutschost er re ich seine sogenannte Unabhängigkeit bewahren müsse, dlso das , , ' ‘ ' Anschlußverbot srti entoietn. Ich richte daher zunächst an den Herr^ Bundesiani'Ltz die Frage, ob ihm darüber irgendetwas bekannt ist? WaL uns Betrif ft, so gestehe ich, daß uns eine solche Wieder- ^rlnng des sogenannten Ar^chüistveröoL^ ziemluh kühl lassen Würde. Wir glauben nicht, daß dadurch an dem bestehenden Zustand irgendetwas geändert würde. Man hat.uns bisher -as, was wir alle für notwendig halten, , verwehrt und wenn man diese Erklärung noch eirMal wiederholt, so ändert' -sich dadurch au sich an dem Tatbestand gar nichts.; Wir sind uns darüber klar, daß es. sehr erheblicher Aenderungen der -gesamten 'europäischen Lage bedürfen werde, damit die-Wider- - Künde, dir dem Anschluß entgegLnftehen, überwunden werden Rnnien; aber wir haben gerade aus den Pariser BerharHllungen der letzten Tage den Eindruck geworden, daß die Entente ihrerseits alles dazu tut: um so weitgehende Veränderungen der europäischen Lage unvermeidlich zu machen» •|o daß damit: nicht das Anschlüßverbot Meinsondern rRd) viel mehr ins Wanken kommen fonr* Was unser Verhältnis zu den Nachfolgestaaten betrifft, ' -ist es sehr zu bedauern, daß der Bundeskanzler nicht rn der Lage war, über seine Begegnung mit Dr. B e n e s ch mehr mitzuteilen. Wir hoffen, daß er feine Angaben entweoer hier oder im Ausschuß für Aeußeres ergänzen wird. Ich möchte nur an die Tatsache erinnern, daß die Christlichsozicrten tu» Wahlkampf mit dem Schlagwort der ' „Powidl-Politik" tzege» Dr.- %c n n c i: aufgezogen -sind und dieser angeblichen Powidl-Politik die, herrlichen Äusnchren entgegengestellt haben, die uns aus dex Freundschaft mit. Ungarn erwachsen. Allerdings ist das Ergebnis dieser Wendung in.der Politik, daß Llesterreich"hetrte rwch schlechter von Ungarn behandelt wird als unrer der .früheren. Regierung, und darz andererseits' die' heutige Regieung ebenso wie die frühere Negierung gezwungen ist. den' Interessen des Landes zu entsprechen und eine Berührung mit. der Tschecho.-Slowakei in jenen Fragen zu. suchen, in denen es eine Gemeinsamkeit der Interessen gibt. Die Tatsachen haben eben die christlichsozials Regierung auf denselben Weg gezwungen, den die frühere Nraierung - ge-, Hangen ist.' ' Die heutigst Ausführungen des BundeLkanzkers übe:; Kie westungarische Frage bedeuten eine Abkehr. von jener Politik, welche die Regierung in den letzten.' Monaten als einzig richtige Politik festgehalten hat, daß nämlich die Ueöergabe Westungarns an uns eine Angelegenheit ist. : welche -einerseits Sache von Verhandlungen zwischen. Ungarn und der Entente und andererseits zwischen der Entente und uns - ist, baß. wir aber mit Ungarn . über. diese Frage nicht'zu -verhandeln haben, es sei denn über D«tailf«rg'en. - ) Wenn der' Bundeskanzler von der - ' Bekämpfung der bolschewikischen Propaganda «ni solcher Energie gesprochen hat, so niuß man ihm entgegen holten, daß nur derjenige das moralische -Recht zu einer solchen Energie besitzt, der sich gegen jode fremde Pro^wganda -auf eigenem Boden -jur Wehr setzt. Es wäre näherlieaend, -von der umsariigreichen - ungarischen Propaganda Li Oesterreich .7.1 sprechen als von den Gefahren der bülffchewistschen aus Rußland. Man erzählt sich, i«ß die ungarische Gesandtschaft ln Wien einen Star von 1500 Beamten und Offizieren hat,. Äie unter dem Titel der Liquidation eine Tätigkeit entsalten, 4>ie höchst unerwünscht ist. BulideSkansier Dr. Mayr deantnwrtet verschiedene im Laufe der Debatte aufgeworfene Fragen. Bezüglich der An- -schlußsr<n?' erklärt Redner, baß die Negierung ans b-errr sStandpuntt' des StaalSvcrtrages von Sanri-Gevurcrm stehen muß und daß sie angesichts der wirtschaftlichen Net eine. Möglichst neutrale Politik einzuhalten gezwungen ist. '' Jn>f ^olgüdessen dürfte es wohl richtiger sein» daß Entscheidungen'' 'Aber wichtige politische Fragen mehr der Initiaüve deß Na-. ^ionÄratss mb‘bez in ihm vertretenen politischen Parteien Srsrmd^rs für' die Gegenwart anheimgegeöen werden.. Ich stimme r»em Abgeordneten Dr. Bauer vollständig darin bei,. i&znn er die baldige Vorlage eines Gesetzentwurfesüber dsS Verfahren für die Volksabstimmung und für die Initiative vergingt. ' AbgHochnLter - Dr. Renner hat in BesvjschiLNg -der Wns-' Ägen Berchaudlungen in Portorose es bedauernd fLstgesiellt, daß wir keine Einladung zur Konferenz erbalp-.n haben und daß also ohne unser Beisein dort über uns verhandelt und ^ntschiLden werden soll. Ich kann demgegenüber nur festschellen daß. soweit mir bekannt ist, unsere Vertretung in Portoros« anwesend sein wird, und zwar vollständig gleichwertig mit den übrigen Vertretern, und daß die Einladungen' durch die Reparationskommission erfolgen werden, die sie allerdings noch nicht ergehen ließ. Wir werden, wie eS auch schon öffentlich mitgeteilt worden ist, sofort bei den Vorbesprechungen, und selbstverständlich als ganz gleichberechtigte Kompaziszenten. auch an den Verhandlungen teilnehmen. - Wenn Abgeordneter Dr. Bauer unter Berufung ans Keine Erfahrungen darauf hingewiesen hat, daß es bedcnkl'ch wäre, in die von der Entente angeblich gewünschten Verhandlungen über Westungarn einzugchen, und daß sich oarcuiü Ml ffimfeuna iS UEL4L MheriAe« Mjkaümv Mitteilungen ans dem Pnbliknm. Statt Karten Cilli Goldberg Wilhelm Goldberg Przemysl Wien,!L, empfehlen sich als Verlobte » Wien, im Februar 1921. ZUR VERLOBUNG unseres Bruders, resp. Schwagers Wilhelm Goldberg mit Fräulein Cilli Goldberg gratulieren herzlichst 3» Ch. Goldbers und Fron. ZUR VERLOBUNG unseres Brüd.rrs, resp. Schwagers Wilhelm Goldberg mit Fräulein CiiüGoidberg gratulieren, herzlichst'und wünschen eine glückliche Zukunlt . 60 Leon Goldberg und Braut Gratuliere herzllchst meinem Bruder David Klagshald zu seiner Verlobung mit Fräulein Anna Packter s» Marino Klagsbald. R9LLANT1SN, Perlen, Gold, Silber,Platin «.Uhren kftu.£t nod Tirktuft- 775 ETTER Botentnraistr. 3$, SSeriahilferetr. 98 und SureaumÖbel die grösste Auswahl Leopold Steinhart Wien, I., Biberstrcvaa« Br. 9 Feine Herrengarderoben ÄS»“b°niS'tSdS5, bei» Schneidermeister Kndolf Goltitatefsi, Wien, II., Taborstruse 54 Oegräsdet ILSS . li% ’■ Grosse* Lager feiner Stoffe Telephon 45-6-29 LEus u. Justizttalare *nd S hJÄ Spesialiatea Btadolf Qoldiatela, SebneidemiBisier. Wien, II., Taboritrtsee 54. Gccrändti 1868. Telaphon 45C89. . 781 WS Restaurant M /bnaAtrAI* Wien,I^Taborstraeae 12 B«ä» W^ei Cl Spezialität: Karpfen und gefüllte Hechte ergeben konnte, so kann ich nur-sagen, daß meine Aufsassung nach dieser Richtung hin die gleiche geblieben ist. Direkte Vetchandluugen mit Ungarn über Westungarn habe ich in merito abgelehnL : . ' ' - Hieraus^ wird bas..Gesetz über die Daluknumsatzsteuer ist Verhandlung gezogen. NnLnzMinister Dr. Grimm bezeichnet als eine der wichtigsten Bestimmungen des Gesetzes bte Steuerfreiheit des AuslandsgeschLfto^ da geraüe-aus der auslLMschen Ärbrtrage-große- Vorteile für unsere Volkswirtschaft zu erwarten sind und jede Behinderung des AuslandsgeschäfbeS eirp gewisse Abwanderung deS Balutengeschästes vom-Wiener Platze zur Folge haben! würde.- Was den Steuersatzbetrifft, so sei hi:bei schon deshalb große Vorsicht notwendig, weil wir derzeit keine Möglichkeit, haben,. die Wirkungen der Steuer auf den Valntenmärkt abznschätzert. Was die Frage bezüglich der Novellierung der Effekten- Umsatzsteuer Mrifst, so werde dreser Gesetzentwursdem Hause, ehestens vorgrlegt iverbest.! Aus Äer.Tschechs-SlVWÄkel'. j Wag. 4. Fe.bxuar. . (P^ßzeniräle.) Der Tag der Abfahrt .des :PrSsidLUtL'n, M a s.a r h L nach Capri ist noch nicht-definitiv ftstgsstellt, man rechnet aber damit, daß der Präsident noch vor der Rückkehr des Ministers Dr. Br n cf ch, also vor Ende Febrnär, abreift. > Prag, 4. Februar. ,,B- Z. am Abend" meldet: Der Konwrner-Zupnn Foltnr-vnn hat den Gememdeausschuß anfgeläft und sorberte die politischen'.Parteien zur Delegierung rreucr Kandidaten aus. Ovag, i. Februar. In Präg weilen BerLrepeL. französischer Erporthäuscr, wclckie mit den tschechoslowakischen Importeuren und Industriellen : verhandeln, '. itm "'diesenRohftOffkrrd ifr; in der; Höhe von 501Millionenrf&rnwÄ zu gewüh^n.. Die K?edißrwer-', -den mit der Ausfuhr der F-ertigfabrikate ' -gezahlt werden. - Peng, 4. Februar. Das Ministerium' für Bölksp Versorgung erließ an die Landwirte -einen Aufruf,, in welchem erklärt'wird, daß die verbreiteten. Gerüchten von einer Frei-gäbr des Handels mit'Mireids aus-' der Ernte des, Jahves L020 unwahr sind. Pnag, A: Februar. Am Sonntag findet eine ganze ' Reiße sozialdemokratischer und kommunistischer De'r-! sammlungen statt, die als Einleitung einr. planmäßige. 'Aktion für den Massenanstvittaus der katholischen 5tirchd gedacht srnd.-'Man schätzt die. Zähl der bevor- 'stehenden Austritte auf mindestens 20.000. Prag» ä- Fetu-uar. T cb cho-sisw. Pre'^bur.) In der bmiigrn Senatssitzung -wurde däö NaäiüugSbu^-l gegen die Snmmm der D--»l;ch;n sowie drr rschecha-swwasiichm . Lüüm omummw, 8. Fedmar 1921 fftt. 72§ Magyarische Wühlarbeit gegen Ingo» slawie«. Funskirchcn, 4. Februar. (?üdslap»isch<r Dreßbureau.1 Die hicllae'Grenwolizer hat die Teilnehmer an e uer Versammlung. e«wa sechzig Personen, znme-ll Frauen, die sich gegen Juaoslawieu betätigten, und für daß E-nrücken der ungarischen Truppe« arbeiteten, -verhaftet. Am meisten kompromiitim ist die hier'ansässige Gräfin Z r ch tz. Tagesbericht. Drohender Ausbruch des allgemeine» Lehrerstreiks. Festhatten der Nettgiynslehrer cn der Gleichst ellüngr« txröermtg. — Eine Grblarnns der Gtreikteitung- Der Streik der jüdischen Rekigwnslehver droht) ' eine Be r s ch ä r f u n g zu erfohren. Wie uns. mitgtz^ teilt wird, halten die streikenden Lehrer an der vom' Äultusvorstande bisher ab gelehnten automatischen Gleich- -stellung mit der übrigen Lehrerschaft auch-weiterhin, fest. Falls keine Beilegung m diesem Sinke erfolgt* gilt die Gcfahr der Ausdehnung der Bewegung/ — der allgemeine Lehrerstreik — als r«j unmittelbare Nähe gerückt. i Die Streikleilung verlautbart folgende Erklärung r „Mt i Bezug auf die letzte Erklärung des Kultusvorq standes in der Tagespresse, in der-der Vorstand den) Lehrern die automatische. Gleichstellung verweigert, stehlt die Streikleitung fest: Die Religionslehrer müssen an der automatischen Gleichstellung fest halten, weil sie' nur in . einer solchen die Bürgschaft dafür erblicken, auch in Zukunft immer den städtischen Lehrern gleichgestellt zu sein. Ohne die automatische Gleichstellung. wäre« ’ die Lehrer gezwungen, bei jed e r künftigen Gehalts-» erhöhung der städtischen Lehrer die Gleichstellung durch eirren Streik zu erkämpsrn, da nach den jahrelangeni Erfahrungen ein s r led l iche s Durchsetzen der Lehrer» forderungen beim DorstLiüre nicht zu erwarten ist. Was! alle übrigen vom Borstande aufgezählten angebliche«,. „Zugeständnisse" betrifft, sind letztere sämtlich derart .. kleinlicher Art urch so unbedeutend, daß dies-r bezüglich eine Erwiderung.überflüssig ist." s Für heute, Samstag den 5. d. M., Vs? Uhr abends,, ist eine große Versammlung der Elternräte des 2. und 20. Bezirkes in den Turnsaal de« Mädchenvolksschule, 20. Bez., Rafaelgasse 13. mit beri Tagesordnung. „Der Streik der Neligions^ lehr er" einberufen. _ Die Hausbeschau des Zollamtes. . Drr Berei« Nrifendev Kauflente für die Beibehaltnns , de» Dorganges. Der Derem Reisinder Koufieute hat beim Bnndesmmistrrtu«» für Finänzen emdringlichste Vorstellung gegen bte Verordnung erhoben, nach welcher die ZollhauSbeschau nur bei hochwertigen oder .bei. leicht dem Verderben ausgesedten Waren vorgenommen werden dari. Durch eine solche VersLgrmg w>rd die ra'che.Durchführung von fü,S Ausland bestrmnrten Waren behindert, ja oft nahezu unmöglich gemacht. Der Verein verlangt rm Namen der Kanlmannschast die sofortige Zurücknahme dieser Verfügung «nd Aufrechterhaltung des brSherrgen GcbrMchrs, nach welchem Zpll-». beamte..im Geschäftslokal., der Firm « am Tage der Anmeldung.. die HauSbckchau vorzunrhmen haben. In der gleiche« Angelegenheit hat sich der Verein auch' au das BundeSministnmm für Handel und Gewerbe gewendet. . Neuerliche Erhöhung der Gchuhpreise. neuerliche Preissteigerung der S ch ü X)* waren zuiolge der Auihebnng der zollanttlichrn HauSbeschau ist, wie aus ernktti Berichte über eine gestern stattgefundene Vorstandssitznng deS VrreineS der Schubgrvßhändler enmommen werde« kann, m Sicht. Ueber Antrag des Bizepräfidenten Drandman» wurde gegen die Beschränkung der zollamsilchen HauSbeschau in scharfer Weise Stellung genommen. Durch die Revision im Zoll« amte werden dem Handel nicht nur bedeutende TranSvortkoste», sonder« auch durch die damit verbuudene langwierige Manipulation wesentliche Personalkvsten erwachse». Ferner wird durch diese- Veriahr.en de« Dirdstählen und Brrcrnbungcn Tür und Tor geöffnet, Tatsachen, welche in ihrer Gesamtheit für den Kaufmann' eme gewaltige Äiegievoft da> stellen werden. Diese Mehrbelastung werde «aistklrch auf den Konsumenten üderwälzl werben, Rerrerliche Erhöhung der Strompreise. Für dir nächste Ableseveriode steht abermals eine E rh.ö h.n.-n-g.d e r P r e r s e f ü r «! e k t r i s ch e n S t r o m, s » w o h 1 f ü r L i ch t a l s a « ch k 8 r K v o s t, bevor, Die Dwektion der stäbtiichen Elektrizitätswerke hat dem Stadt« srnat. entsprechende Vorschläge nntcrbrkitet und «ne Erhöhung de« gegenwärtigen - Etrombezuaspreise damit begtimdet. daß dre beträchtliche Steigerung der'Kohlenpreiie und die höheren Personal« anßgäb'eß etttc Budgetiernng a»f der bisherigen finanzielle« -Grundlage nicht erwögl'chen- Es werden daher f o l.g end.ePr.eiSerhohu n.g .für die chit 15. d. M. beginnende und Ende Mär, abläüiendtz Able'epcnode vorge^chlagen: Für die Hekiowcrt stundeL'chr K 2.1t (bisher K 1.50), für die Hrklowatlstunde Kraft R 1.63 (biShee K 1,20). ' Der Stadlsrnat wird sich m der nächsten Woche mit dch Vorschläge« der Direktion beschäftigen und ihnen zweifellos Zu« stimmnng ttterlen'. ' - - . . Die SchneellatastroPhe. . Gestern früh wurde Wien von einem bichtyn 0 '..ieefaft heimgesucht, der.den ganzen Tag über anbu\:?.rAttmb van förmlich. katastrophaler Wirkung für . dpn Verkehr war. Die Temperatur war den. ganzen, Dag. über null Grab und betrug selbst am Abend nach . 5 Grad Wärme. Der Schnee fiel aber so dicht, daß er trotz der Warme zum großen Teil liegen blieb rm) mit dem - Wasser des geschmolzenen Schnees große, breiige Tümpel bildete. Die Straßen und Gehwege glichen schon mehr einem Matz, zur ^eit der Mik^ 5442517