Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 726 (2.2.1921)
- Date
- 1921-02-02
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
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VeveS Men, MMwoch Jüdischer Dolksliederabend. Am IS. d. M. veranstaltet der Brband iüd schet föotftfier, Schriftsteller vnd Künstln ^H attto A" uit Mittleren Konzerttzanssaa! einen jüdischen Volksliede, abend. Die Sängetin DoriSkü Iakvbovits und der Direktor Ibet Freien Iüdifchen Volksbühne Herr Fsa? Deutsch werden ausgew'Me jidd'sche und hebräische wieder »ortragen von Dr. Roden Weil dealenet, d^mauch die kiinstlelische Leituna obliegt. Kar en von K 80 bis K 10 sind bei -er Koniertliauslasse. in den Buchhandtunaen Heller und R. Löwt ssvir tut Llonistischm ZtntralbnteaUv erhältlich. •& ^rvmae rM Aus den Theatern. '«urgtbeater gelangt morgen. Dounersi-'g. rn erböhten Pi eilen i « Fahrt i n s B l a u i“ zur Änf- Führung. Beginn 7 llbr. In der S t a ü t s o t> e r m-ht mötaen. DonWsMg. tzn rktzShle« ^rriien .Tiefland- M S-ette. Anfang 7 Uhr. Im Deutschen Volksibiatet wird morgen, Donneistaa.-.F lamme* kwaeben. An'a«a 6 Uhr — Frestag -en 4. d. M. aekanat um 7 Udr Bernrrd Svrws M8 chenwiel »Androklusunv ee' V 8 w e", dänisch von §i g'rled Tr b'tsch m t een Damen Volkmar und Wagner md den Heven Pvnn, Brüa'ew<"ter. Everch. Götz, Nowotny, EMre der. Sima. Weiß We'nes-Kable und and^rm in den Hauptrollen zur ersten Aufführung Epi Ueiter: Dueltor Bernau. den K ä m m e r s v r r l e N bleibt von Donnerstag bis ein'chl eßlich Sonntag ^Reigenauf dem Spiclplan. In der BolkSover finde« beiNe vmn Vorstellungen stalt. NaÄnnt'ags gebt .Hantel unb ® retel" tu (Sterte, abends wird nach meb'iLuiger Pure .D<-r TrdMveter von S 8 kingen" iS e der in den Svtelvlan an g riomM N. Die Hüupn ollen lind Mt de"> Dtwen Ba Isch-Fvnas F ati Kelletsperg a G» und den Herren Brand. B tnmann. Fntchler. Braun und Wand besetzt. Dir"-ent Herr Dr. KaNer. Regte Herr Oberrea sseur Markowikv. — D-r B llettme'ster det Bolksövek. Gustav R e u d r r, oeranst ttt t am 4?s. o. M tn den Sovh ev« sälen unter dem Titel .Im N e - ch e T e r v l V ch 0 r e S" eme R'dvute. Volksovern'Redoü'.en finden in dtriem Jahie »ichl statt. Mvntaa den 14. d. M., 7 Uhr abend-, findet im Hotel Post, l. Fleischmai kt 24, d>e E sttnffnb'.nng dtS bistoi'schen Trauer'vr'les aus der Revoln'vns en der »ielotenfithrer ,D e r falsche M e s s t a. s" von Mok m Rt'irr M a l o w a n y statt. Es wrr^N m t die Herren Viktor K u t < dt«t a. Flanz Kammauf. Elfeld und S t e i n b 8 ck. die .Damen Frl. Märkba T r e b i t s ch. F>au E l f e l d sowie Direktor Ritter M cr l o w a n y, der auch dre r v esteititna tnne hat Ein Teil der Äeirgew «N«S st eßt dem Keren Hrj ssod ru Restliche Karten nur mebr ln der Pr valkauztet, V.+ W-edner Haupt« Kraß« 166,33, von 3 d,S i Ubr. Gerichtsstml. Spitzel und BetrRfter. Bor dem Schöffengericht halte sich gestern der l^jabrigs Kanzletbecnnte des Waffenhauptdepots Wier^-Ärsenal Wilhelm Strahota wegen Veruntreuurtg und Betruges zu verantworten. Er war nach dem Umsturz als Hilfskraft im Arsenal angestellt und von den übrigen Bedienstete« zum Betriebsrat gewählt worden. Als solcher war er vom Obersten Julius Schmeiffer wiederholt beauftragt worden, mit ErlmEniö des Siaatsamts für das Heerwesen von den Amtsge-ldern Anschaffungen, für die Angestellten zu machen. Aus diesen Geldern soll Strahota 3Ö.ÖQ0 Krone« der- Witreut haben. Er blieb vom Dieüst fern und erst llbsr Intervention des Kriminalbeamten H roll ch brachte der gweite Betriebsrat S e i ch e r t die 8Ö.ÖÖÖ Kronen in das Arsenal, womit die Angelegenheit erledigt schien. Bald stellte sich arer heraus, dätz der Beschuldigte stch auch noch andere Schwindeleien hatte zuschulden kommen Lassen. Mit Zustimmung des Pölizeikommissärs Köhler war Strahota mit verschtedene« Personen in VerbinduUg getreten. dir sich auf unerlaubte Weise im Ärfenai und Sei der Gachdemobilisierung Waffen verschaffen wollten. Strahota gcch vor, durch vertrauliche Jntetbentiün die Aufdeckung di-eser Umtriebe ermögliche« zu wollen. Angeblich im Auftray'holländischer Zirmen hatte« sich ein gewisser Ludwig P a st o r und ein Herr Zrävz' P a h h a an den Beschuldigten gewendet, er möge ihnen bei einem Waffenkauf behilflich sein. Strahota erklärte, dazu fei di« Zustimmung ausländischer Behörden notwendig, indessen Wnne aber die Arbeiterschaft des Arsenals aus den von ihr nach dem Umsturz beschlagnahmten Vorräten über 50.000 Gewahre und 1600 Maschinengewehre derkaufen. Den Unterhandlungen traten später auch der jugoslawische pensionierte Major Milojewic und der Mäsor Karii! bei. Die beiden letztgenannten wollten für eint fremde Macht Waffen kaufen und sie über die ungarische Grenze schaffen. Strahota erklärte nun seine« ^Geschäftsfreunden", daß er z-ur Durchführung der Sache Schmiergelder brauche und lockte den genannten Persone« in Teilbeträgen 7ÜW0 Kronen heraus. Der Ärrgeklagte machte vö« fernen Wahrnehmungen dem Polizeikommiflär Köhler tatsächlich Mitteilung und verschwieg auch nicht, dätz er 71.000 Kronen erhalten habe. Als der Kommissär jedüch erklärte. er könne in der Sache nur Vorgehen, wenn dieser Betrag sofort bei der Behörde deponiert werde, stellte eS sich heraus, daß Strahota überhaupt kein Selb mehr hätte. Er wurde nun verhaftet. Bei der Einvernahme gab et an, er habe das Geld deponiert, über den Ort, «w dies geschehen sei, verweigert er aber jede Auskunft. Auch bei der Ber° Handlung blieb der Angeklagte dabei, daß ihm jede betrüge- Bische Absicht gefehlt habe. Sein Bestrebensei nur gewesen, «inen geplanten Waffenschmuggel aufzudecken. -Ueber den DerbleiL der 71.000 Kronen konnte er keinen Aufschluß geben. Der Gerichtshof erkannte Wilhelm Strahota schuldig wnd verurteilt« ihn zu drei Jahren schweren Kerkers. Der Angeklagte meldete die A e t u f u n q an. F l o r i d s d orfer-Platz Heute. Mit'wo-b, den2.FebruarIS-ek, «Uhr nachm-tasS: Ikovsll gegm Y)di\mb Vorher bie Reserven. srs« , SWkt. Die hSktiNM F«ß-»ll«ettspirle. Das Wettspielpr-sgramm des heutigen Tages ist ziemlich bescheiden, was eigentlich verwunderlich ist. da der Beginn ded Meisterschaft ünmiltMsr bevorsteht. *Jn Simmerintz versucht sich wieder ein zwEtb» ktüssiges Team, düs diesmal den S im me ringer Sportklub zuM Gegner hat. Dia Zweitklassigen werde«, dä sie sechs Schwechater, eingestellt haben, einen beachienswcrltzn Gegner abgeben. Die Ha ko ah hat in Floridsdorf tert G. K. Slbban zu Gaste, der zu den spielstarksten Vereinen der zweiten Klasse zahlt. Die Hakoah hat gegen die Tschechen immer schwer kämpfen müssen, auch diesmal darf man auch einen gleichwSrtigett Kampf vkchMü. Der Sp. Cl. Rapid spielt in Hütt.'ldorf gegen den Ober-St. Veit'kk A. C.. btt ihm einen geeigneten TraiaingsKStzNer abgöben wird. Rudolfshügel hat in Favoriten den N.H.C. zü Gäste, den er sicher bezwingen wird. Die Amateure tragen in.Dber-St- Veit ein Mbungsspiel gegen a r t Ratx" aus. Lävderwettspiel Schweden^ Oestet-sskch. Dötk Schwedische Fußbällverband hat dem Oesterr. Fußballverbünd di- Verständigung zukommrn lassen, daß er bereit ist» zu Ostern in Wien ein Länderwettfpiel rruszutragen. Di« Schweden spi^Sn oh«e jede Bergütmtg in Wien, so daß der Verband sicherllch einwMigs« wird. Ueberdies kommt, dem Spiel« besonder« fpök'tpolttisck'« B^eutttng zu, da die Ententeverbände von den Neutralen förderten, unter keiner Bädingung gegen die Mittelmächte zu spiäl««. Die Futzballversine sind allerdings ub-r diese Vsröan'dsveransMMntz wenig erfreut, da sts für Ostern bereits auswärtige Gegner verpflichtet haben. Syielerbetvegung. Bür SaisonSegtNN herrscht heuet eine Überaus stärke Svielevöewegung. Den größten Zustrom weist Vienna auf. bei der sich die Brüder Kaps sfr über B. N C.» öezw. W. A. F.), Chrenka sW. Ä. C.V Wana (Wacker), Keil Und Kargl sÄußdörf). Busch M. A. E.) usw. antzeme'drt haben. Trinkl (Amateur«) UNd Pacista (Simmering) Und Don<rusiadt beigetreten. Der Simmvringer Svortkluib hat; Drandweiner (W. A. C.) kür stch gewonnen. Artur Kökisch ^Amateure) soll in Zukunft kür bie Ericketer tätig sein. Nllerdings ist bei einem Großdeil der Spieler die Fveigabnoch nicht erfolgt. El« Hund als Fußballer. Kürzlich verhinderte bei einem Maäch einer kleine«. Liga in Engbättd e!« Hündchen ei« stchevss Tor^ Ei« Stürmer hätte, die feindliche« Verteidiget überlaufen, de« Torwächter auf sich ge^bge« und gsschässm. Der Ball lief zum Tök hin. als ei« Hitnd vörstukztk und denselben gegen den Vwsten ablenktei Was mtschiÄ» der Cchiodsrichter? Er gab Niederwurf imb hatte recht, da ein Tot nur zähle« kann» wen« der Ball di- Torlinie überschritten hat. Dbr v mische SportaNeUung Judäa. Tutnsekiidn:. Hrutr und Monmg entiällt das Turncn. Der BoLksWlri. ■■tim Krone ä 1 OS Eentimes SUrckgang der Krone und Mark. In t'ütich «ö'ierke: Geld. ln - sterretck'schl- Krone « . dte vstert -testemrelke Kröne die fichechsschr Kivne . - . ne Mark #oram ......... Bnka rst ........ Vndat est »,»»»,» War!chau ........ . k.6?^ i ty'U ätzt lll . 1 «ö 1;8Ö ttl 3? . 7 90 ( 50 'ttt 3? . S ö l iöto am 3i . 4 50 > 4^0 ni 8l . 8 50 8.7« w 31 . 1.1b 1 SO "t> 31 *^.16 —.80 am Sl. lkännn) Jänner Jänne,) Iännrr Üä «kt Jünne- Jänner' Männer) Die FiktMMSne des De. Ettglisch. Die „tzrvove Novitth^ dLröfseNtliche« «ins Unterredrtttg eikteS ihrer Mitürbelt-r mit»dLm FittünzmiltistSt Doktor E«tzti)ch, der hei dt:ftr Geltzgenheit sein« Fittän;plä?<i ausführlich erörterte^ Die Vorlagen, die jetzt das Parlament b:s ^äsliM, umiassen folgmde ÄbgäbLn: E r h 8 h U « g d 11 Umsatz str ue b, Eiirsühxung eiiisr E r b st e« i t ttttö «ine Abgäbevon Wasserkräften, tcilwer'e Ä11 ti t m det Einkommen stetrer und der Erwerbsteuer, Äusrechl-- erhaltung der Kriegs zU sch l äge zu den direkten Stellern, Aus , Uh rgew i« nsteüer und einige kleinere Vorlage^ Hieyet gehöre« ferner bas „endgültig^ Kriegsattleihegesetz, zwei Gesetze ^über die Gesundung der autonomen Fincrn/en. di« Herabsetzung der Koksabgabe für Eisetuverle Und bas Gesetz über die Jnvestitionsanleihe«. Bon bieseui Steuern sollen dem Staate nur dte Erbsteuer (120 Millionen Hronen), die WaMrkraftabgübe (30 Millionen Kronen), die Reform der Einkommensteuer (30 Millionen Kronen,), die Erhöhung der Zuschläge zur, Grundsteuer (60 Millionen Kronen) die Ausfuhrgewinnsteuer (160 Millionen Kronen«), zusammen 400 Millionen Kronen zugute kommen. I,Weisen wurden die! Bezüge der Ruheständler um 210 Millionen Kronen ürhöht» so daß mit der Ueberlassung eines Teiles der Hauszinis' steuer an die Gemeinden (23 Millionen!kro>>'ir) unb durch j di« Ueberlasjuug der Grundsteuer an dte Länder <30 Millionen, Kronen) eins MintEttiimtzM vm etwa Vfr Mittlmwe« Kronen entsteht. Zur Deckung dieser MtuderetnMyMtzn stütz« zur Verfügung: bet Ueßerschuß des Voranschlags (218 Mtt» lionen), die Reserven von zu niedrig berechneten EtnkiahMW (400 Millionen Krone«), erhöhte Zoltzuschlägü (400 Ä8Ülionen Kronen) und die vber^erwähnt-en StruerqutlleN (400 Millionen Kronen). Für die wichtigste Vorlage hält Dottor Englisch die Erhöhung der Umsatzsteuer» bie 800 Millionen Krönen ergeben soll, die insgesamt det Gösundu«^ der tmtoNöwen Finanzen zugute korNtNeth. Hiebs« «halte« vlü Gemeinde« 1Ü0 Mll.iotten Krorier^ die Bezirkt 100 Millionen Kronen unb die Lärmer 600 Millionen Kronen. Ueber« dicS soll de« Gemeittdkn Sie Hälfte der HauSzinSfterter, bie ganze Vergnügungssteuer und die WerizüwachsstE vo« Liegenschaften, ten Ländern die tzüstge GrüNüMlsr Und ein Tel! der Getrankesttuerit zugute kommen. Aber selbst damit ist nach Ansicht des Finanzministers die Frage der Gesn^imß der Gemeinbefinanzen nicht gelöst. Für besonders wichtig hält Dr. Englisch bis SeeUbiMg der KriegSanleiheangelegenhett» da dis vierts Staatsanleihe zur Einlösung von ltyg Milliarden Kronen Heuer fälliger Kassenscheine und'zur Abzahlung von ty« MG licirde Kronen, dte der Staat an die Industrie schuldigt, benötigt wird. Fn Wirklichkelt, sägt Dr. Englisch, ftt diese Schuld rwch höher. Der Minister drittgt üüch auf die EiwstellUttg der staatlichen Beiträge für das inländische Mehl, die monatlich 100 Millionen Kronen erfordern». Der Finanz-- plan müsse rasch durchgeführt werden, denn dte Zeit fet schon sehr borgkschtitttn. Eine Verzögerung in der Beschlußfassung schädige den Staat durch de« ntattgelndmi Eingang der ümsatz^ sterter um viele Millionen; auch sei die Läge der Selbste verwalttingskökper schon äußerst bedrohlich. Urbar düs. Ausmaß der Steuerrückstänbe befragt, sagte der Minister, daß sie tramentlich in Böhmen und ith der Slowakei einen gröhEl, Umfang angenommen haben, gleichrvohl aber eit'^ erwünscht Reserve seien. . Die tschecho»slowakisch - rumLnische Grenze. Kascha«. 1. Febmir. (Pi'vat.) Ueber die Arbeltrn dtt tlks'echo-slvwaki'chen Und rvwän sck'rn GteNzbestiMmunMuMchüss« wi'd ans Ungvar geMetbel i Der Girmdrst'MmungSaLs'chnß Hai am 20. und 31 JÜnnei in Marmatosifigek m,r dem ivmäntfchtti Ausschun vetdanreU und tst eü ihm auch gelungen» zu e«t«8 prinüviellkn lltdeteittlowMk» z« gelange«. Die Ardenea dev Grenzdrfiimmüna baden sie aber «och nicht begönne«, ssNdektl b e> um zwkt Wochen veifchodm. wäbtend welcher Zeit sie die 2!?e sttngen tbrer Reaitrungs« eihal'e« wetde«. Dw Grenz» b fi mmung wrtd fickt lediglich w der Ptäufio« der GmüMitü rtschövseN. D e j tzigen Grenzen werden aber gänzlich Svfrrchterkalt n, v daß Karva'ho-Rußland an Rumännm nicht ein e nz-tzes Dorf adirrw« w rd. * Wremer nette Steirer«. ®H wir an anderer Stelle berichten, plant die Wmeinds Wien dir Durchführung einer, weitere» Reihe neüer Steuers die .mr Deckung des Desi'ttZ dienen sollen. Anh eint Waren^ umsatzst-cü-r für LUrusaeschäste ist geplant. Es wird notwendig jcm, den Vrgrisf „L üx Ns ge sch Lfta" gone« zu' definlrte«. Ebeftso nrüst der Begriff „LuxuswE" genau festgestellt werden, Während MSN es einerseits nur gut« hei;;S« lanst, wenn kostspielige LUMSartikSl zugarhsten des StädthaMMS mit einer AbgSbr belegt werben, besteht anderer) nts die gkSßS Gefahr.'daß UNtör de« Begriff „LuxuS-- ware" Gsgenständs des täglichen Gebrauches fallen, Das würde eine «esse Unerträgliche Belastung der Bevölkerung bsdeuten, geas« diö - fchott jetzt energisch pröwstistt wetbsn muß. Es kann Natürlich nur begrüßt werdendaß LNKUslokale und ähnliche unnütze Etnrichtuchfen auf üüsgkebißsttz Wetiß besteuert und dadurch die Schieber zu Äogadeu heraü-- gezogen Mtden. BörarrsfichMchs ErW^uwyl des ErttkLitzinsvußes in Anffarm - ^iüsrftiiche GsLdünapphett. Aus Budapest wirb gemeldet: FiusnzMInistO tzeaedüs erklärte im Klub m Rrglerungspsrtet. büß die Mlülnsttmdd den Einkagezinsfuß vokausstchtlich bom 1. Mrz an erhöhen Mrven, um dte KoN'eNttstiSn vsvj Küpttalw« za fsebekn. Hierauf kam der Minister auf dtL Börse zn sprerhen und sagte, daß die gegenwärtige LüstlüsiMit der Börse auf die vevorstehende Einführung der neue« Rvwn! zukückzusühren sei.. Er erklärte, es sei feilt. BsstrsbS«, eins künstltche Geldknappheit herbet'ufühve«, um auf diese Weise der Leusrung zu steuern. Es sei eine bklannts Erscheiimilg des wirlshastliche'u. Lebens, daß oi« Emission «euer Roten mit gewisse« Störungen ein/iskiehe, natNentllch mit einer enormen Geldsülle, dir zu. sinek ^Uerung sühö^ müsse. Er wünsche daher daS Entstehen brr Gekhttiüvvhstt 'zu fördern, eventuell einige Milliarden aus dem Berkehr z» zishSn »Nd ödst dünn züt Emission htt ,'Mttz« MteN zu schMtÄl. - Äommisllo« Mr Kontvolle der den Ber«wgensavgade. Dn Kontiollkömm inö« sitt die Wendung der Dcrmvgknsalmabe trat am bl. Jänner zu chrei eüL'ir konfiirniercndrn Sitzung.. zm'ammrN. Der Vsrsihmde, ^iüNdenl teS N-'NmmMvteö D>. Ä,'qd Wliidimir Bsch de-!en«)!e:e in setuet Etössi Mg-üMLnoche?weck uns it'cb eiitttwft hx Komnmsivn. Sie wll Kchr-e Gewähr baffti t’;e:r«. büß der Eiirüg dsi Abgabe Nttköchlich firtnge gtscbMn'i c> v 'i wrndet wud, nNd düA Scdädcn. dte du-ch eine mmi täuchl w" ^enmntung N'chl nür sru ^tgatsfinann-tt, ivnd-rn auch der 'EwikZwmschnfr mifai werde» toimiftt, tz.nrüngehaite« werde«. Verdandtuns«« rrbee hm miUü Dön-itttSrft zevischrn »«« DÜnaustaate« Wie d e „Pufwm ()«-,- am Avend^ er'übrt. finden im Februar Vcrhandlrmpen.übtzk tzw Festiktzmig ein töne u e n £,a x i.t e S z tv i ich r jt n 1! c u D v n a u - V e t k e h r § tz e. s e 11 s ch a t te n stti'.E-Z «eiten zuM erste« M u>' an de« T,ttisdethmidiMt^en ÜNch did «turn Skaairn ikilnehM N. D.iS t'ch^cho-ldw.tkiM DbNäu-B ^>k hrsairit rv rd sei stöbt Midi ch dir IMetessS« err t itnchv»!lökvtMcheu lltepubtik bet dme« ^eihandlunge« zu wahitn wisstn. Induftrieller-Klüd. Am 37 v. M. fand risse sssfrevotden lici e BollversaMmlima statt, tu welcher wirgrieitt WrdS, daß Prä,ident. Be,ara, Max G u 1 m a n n, von seiner Siell« tit üekgerr.tcn ist. ES wurde Stt'tanSchef a. D. Dr. L tgMund B t o i ch e zum Voriitzeliden. R ckatv S ä, o 111 11?nm Slelli'er>":er gewäinr. De» Klu'» h \ ftrh tm v > lgen Isdre zü einer inlr.nalionaiktt Äsiem gtmg umgebiidci, mu dem Zwecke,