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Wiener Morgenzeitung · 1921-01-28 · Heft 721 (28.1.1921) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 721 (28.1.1921)
Date
1921-01-28
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Wim, KeLa- Wltntr Morgertzettmrg Lage allmählich ihrem Höhepunkt entgegen. Es scheint,^ daß. die Politik der intervenierenden Armeen eher zur Verlängerung der dortigen Zu» ft ä n d s beigetragen hat. Nach der Niederlage' W rangelL -denkt niemand mehran eine Intervention. - Die Lösung des russischen Problems mutz - den - Russen allein..überlassen bleiben. Dieser Ansicht, sind heute nicht rurr gewisse Linksparteien. sondern ackchein Teil der runifchen.Bourgeoisie, die bis vor. kurzemr noch das' VriB.O oer Intervention -verteidigt hat. Drr amerikaxisch-japanrfchc Konflikt beigelegt? Washington, 27. Jänner. (Funft'pruch.) Lire Verßanplunge» zwischen der norbamerikanischen und der japanischen Regierung über die kalifornische Fremdengesetzgebnng sind erfolgreich beendet, worden. W.ujhr«gi»«, 26.- Jänner. (Meuter.) Die von den amerikanischen Behörden ' Ln Wladiwostok eingeleftets Untersuchunghat ergeben, daß' der letzthin von einer japanischen Schild wach r getötete amerikanische Offizier daS Opfer eiires?ncht zu recht sertigl'ndcu Angriffs geworden sft. » Der Dölkerb»«d protestiert gege« Zieligowskis „Wilnaer Sejm". - Lhow^s, 24. Jänner.. Dia Litauische Telegraphen- Agentur meldet: .Der Vorsitzende der Völkerbund- Ämmission, Oberst Chardigny, gab dem litauischen. Außenminister die offizielle Erklärung, daß der Völkerbund der polnischen Regierung einen.Protest gegen die > Einberufung der Wilnaer Nationalversammlung übersandt und die Einstellung der Sejm Wahlen verlangthabe. Chardigny versicherte, daß dir Wilnaer Versammlung nicht zusammen treten werde. DöL«we«Le über-LlscheWiLische PogroMe. ...Paris,'.25'. Jänner. (Jüd/ Korr -Bur.) Das Komitee der' Mrschen Delegationen erhielt vom '. Jüdischen Nationalrat in Warschau eine Reihe auLhentischec Dekü-f znentr, d« den Beweis erbringen,■ daß die Bolschewiken fünf Pdgrorne in' den' von ihnen besetzten ukrainischen Sitten. 'Lubar,-' Oftropol. Polonojö. Tlchartore und Blavuta veranstaltet haben . An den Pogromen be eiliglew sich'nachstehende Abteilungen: Die 5. und 6. Aavallerieöivision von Budjenny. die Abteilungen der Roten Kosaken, das 215. und 216. Regiment der Sowjet- Infanterie ' und' die Brigade, von K a t o w s f l Diese Pogrome fanden im September 1-20' statt. Es gab in Oftropol 10, in Polvnoy 7, in Lubar 44, in Slavuta 3, in Tschartorh 1 Toten. Die Zahl der Verwundeten wurde noch nicht festgrftellt, sie übersteigt aber die der Toben..... Luigi Luzzati an die Jude« in PalLstina. JrrLsale«, 24. Jänner. (Jüd. Korr.-Bur.) Luigi Lu z z a t i richtete aus Nom ein.herzliches Begrüßungsschreiben an'die palästinensische Juden^it, insbesoNdsre an die jüdischen landwirtschaftlichen Kooperativen in .Palästina.. Der jüdische- Staatsmann aus Italien gibt -erster Zuverlässigen Hoffnung auf das friedliche Zusammenarbeiten von Juden, Christen .und Mohammedaner« in Palästina Ausdruck, hebt, besonders die^große Bedeutung der jüdischen Kooperativenbewegung hervor mch betont, daß die Augen der gesamten Judenhest nunmehr auf Palästina gerichtet find. 'Luzzati erklärt schließlich seine Bereitwilligkeit, nach Kräften dieser Bewegung behilflich zu sein. ° ■ # . Kleine Nachrichten. Tat«, 26. Jänner. (Reuter.) Der Ministe ^Präsident erklärte im Oberhaus, die japanischen. Truppen würden aus Sibirien zurückgezogen werden, sobald-dort eine" entsprechende russisch^ Regierung bestehen werde,' die die Sicherheit der javanischen Staatsangehörigen verbürge. Ssntiag-a 'u . Chile, 2.6. Jänner. (Reuter.) Das Ministerium hat seine Demission zurückgezogen. : La -Paz,. 26. 'Jänner. (ReüLert) Die bolivianische Nationalversammlung hat Juan Batista Saaved ra z«m Präsidenten der Republik'gewählt. . r. Mailand, 27. Jänner. (Tel.-Komp.). Die Faseisten , haben ' .m Florenz die Druckerei des sozialistischen Blattes „Ladifesa" in Brand gesteckt. Krag 27. Jänner. (Tel.-KompZ - Das Abeudöf/tt des „Pravo Lidu" teilt mit, daß am 21. Jänner?.!« Böhmen, Mähren und Schlesien in den Malest 13Ö4 Waggons Mehl vorhanden waren, während 'di?' noLwe?'d'^e Monatsverbrauchsmenge 6000 Wcggms ke< trggk. Dazu komme noch, dc-ß Einfuhr au8 .dLN Attßlan.!' ständig nachlasst. - London, 27. Jänner. (Tel.«Komp.) Ein . schreck», krches Eisenbahnunglück hat sich gestern bei Aberarule tu'der Grafschaft Montgomery ereignet. Sin Zug stieß mit dem Küstenexpreß zusammen. Die Lokomotive des SchneyZugß.fuhr in. den. anderen.Zug. hinein. 20. Personen wurderr getötet und viele verletzt. Mitteilnngerr ass dem Publikum. wa ame V!I. ,SGÖ0tf snfe!ösf.24 . bm TMtptoa »U t-aS GRÖSSTE AÜSML 18 l/JXOS* ÜRD STIL- MÖBELS MASSIGE PREISE B ÄSlLÄttTHW. Perlen, Gold, Silber, Piatla führen «Htl.Ttrliiiaft 7V# ETTER Boteatwrmstr. SS, Harlahilferstr. SS Amsterdam Wien Antwerpsn Erster grösste* Käufer für ms Brillanfen, Perlen Juwelen ato. Rabine witsch, Juwelier I. Bezirk. MaxlfnlliansiraBae 5, heisst jetzt Mahlorstr. II. Bezirk, Stephaniestrasse 3, nur 3 im eigenen Hause FrsHflj r!) i Uhr sjvi Samstag. geseniüM««. HOrc« Sie auch aase?« Pr«J«j. Telephon 8541 and 45>.t44l TKgesbericht. Phantasir« eines Verrückte«. . Die Wiener ^Antisemiten haben? schon lange - daS' Fehlen einer jüdischen Führung empfindlich beklagt. In der letzten Zeit ist es ihnen gelungen, -in dem gr-' tauften Artur' Treb it s ch so etwas wie eine jüdische. Größe zu entdecken, die ihnen die ^Schwächen'des Judentums enthüllen soll. Mir' begegnen seinen Faseleien schon seit geraumer Zeit im Hugrlmännschen „Deutschen Volksbla ti", das seinen Gewährsmann als bekannten Schriftsteller - feiert. Jetzt hält 'ei auch Verträge in einem Hö.rsal,d"<r Univ'tz'rsität, dsren Wiedergabe in dem zitierten Blatt uns aber in vielen Punkten unverständlich war. Das Rätsel löu .sich so, daß Trebitsch die' Rest rate über 'sticke Vorträge „Deutschland oder Zion" selbst verfaßt. Es liegt uns jetzt'ein von einem MilnehWr hststr 'Vorträge - gestrtigter Auszug der Enthüllungen des . Trebitsch vor, die ihn als einen unheilbar Irrsinnigen erscheinen lassen, 'Am Dienstag hielt er..im Hörsaal 25, der.juristischen Fakultät vor etwa 250 Personen den dritten Vortrag. Was dieser Mann Über die Juden zu enthüllen weiß,' ist charakteristisch für seine Einschätzung der geistigen Kapazität. der Wiener Antisemiten. Es gibt keinen Unsinn, den-er seiner Hörerschaft nicht als bewit»l^n imh .tflfti’telif'rtS hivrHtfir^tt YnftrJw Die hexvörhe^n. 'daß. Trehjtsch. seine^ Vorträge' nicht' .fört^ setzen will, solange dem sozialdemokratischen Abgeordneten Dr. Dan.neb er-g mcht. dasselbe geschehen.ist, was der ^Dr. Adler an-Stürgkh getan hat. Er scheint aber, auch der Regierung, . hie er „cht'.sLlichsoziale Zü)- ' nistenregierung". nennt, gram, zu sein; "wenigstens, per-. langt er von der BurschensKast „Tyvolia", sie solle dis Regierung stürzen , und. am 1. Mruär im' selben Hörsaal darüber.berichten.-An-diesem Tage Mrde.nämlich der Dr." Wich Ll (T^bitsch' Freund', mit dem er gemeinsam die' Freimaurer verfolgt ein Referat halten. Die Wiener PöMxsftiön habe, wie. Trebitsch erzählt, von den „Peistn, von Zion" . Geld erhalten, um diesen ässt in Oesterreich geschriebenen Briese zur Zensur (Herr Werne'r von'der Technischen Union kommt also schon zu.spät) ausziiliefern. Diese Weisen horchen von der Börse aus sämtliche Telephongespwche' ab. ^LrebMch greift aber noch höher. Der Präsident. Hainijch ist ein Freimaurer. Aber Wicht! und Tr e b r U ch. werden mit ihm „schon fertig, werden und'.fürchten beide, weder den St-aaLSan.walt noch de'n Psy'chrater,. weil beide .jederzeit gerne, bereit sind, Mä r t y r e r ihrer Idee zu werden. Ein schrecklichs SÄickml er-- wartet den Dr. H'ü.gelmann. Trebitsch weiß das. Nämlich Dr. Friedrich Adler habe mit ^en W-.istn von Zion die Ermordung Hugelmanns verabrede! ' »d ' die Staatsanwaltschaft habe den. Zionisten die Versicherung . gegeben, -daßdem Dr.> Adler nichts geschehen werde. Der Vortrag klang . in folgende Parole ans: „Sämtliche Ostindem SozraNsten und Kommu listen jüdischer Raste, sind zu ermorden und die Dlstajm der nationäl'soziqttstischen' Jugendverernigung „Lhrolra" ist aufznrichten." - . - . Dieser Trebitsch. der im Jänner 100st aus dem Judentum ausgeLr-etenäst, stammt von gutjüdischen Eltern. Er hat sich,, wie uns lvird. von einem maLyr nschen k Pauern.'naM.ens. Josef "Liszkai in Akzujf.z-.nto adovtieren. lassen'und-führt auch besten Namens Er selbst erzählt'von sich, daß er in Deutschland durch, vier Monate in vsvchiatrischer Untersuchung stand. Er könnesich an der Politik nicht aktiv beteiligen, weil die'.Juden m Deutschland dmch d.ie Regiernng ein -Gesetz her geben ließen, haß ein geheilter Geisteskrank"? me Politiker werden, könne.' . ' So sieht ein geistiger Zeuge der Wiener. Anti" semiten aus!; . . ...;; ZioniWches L^ndeskomßtrs..'Me Oestseesich. - Die vrdrntbche F-brnar-Titznnq des erweiterten Z i o n < st r s ch e n H a n d e s k o m i t e e s siMe' M i n w o ch d e-n S. F e b ruor nm V*in Hbr vo m'idfls. i- R^deröste,« rech'ichen Gewnbtwre u.-. >. Ei tficnfin ch <> o i w 11. statt Tagesordnung: Die A,.C-OrtzunT.' Schrfchch-: Funlchnnem vmlw vrchr K. JLmer mt Skr. 7§k Die neuen Postgebühren. Wie gerichtet, üeterr mit Gültigkeit tzom 1. Februar dl« es! bßhkrn PöfigebWren m Krast. Das Briefporto wird itq .Ortsverkehr auf K i.öö-|üv 20 § mrd für jede wertere« Sst g wc 50 Heller, .tut Verkehr «ach ' Deutschland, Jugoslawien uub 'Ungaw. auf % S für 20's und 50 Heller für jede weiteren S" ( und -Ly'Weltpüstverke-r'-M K 5 siir 20 und ie-L' 2,50füi jede weiter«: .20 § erhöht» DoS Ports i8r Drucksachen -beträgt für gewöhnliche Druckt"scheu -bis 20 8-'40 Heller; M.' Rollen 8V .Hell», für ' jede-weitere« SV g käMcken' 4V 'Hellen > respektive 80 Heller daur. Jm WeltPostver?eh'k beträgt das Porte fchi . Drucksachen für je'- §0 % K t,: für .Wate«vr » b tn 'W 50 8. betragt das Porw im Jnlande, Deutschland. Ängoslawiev und'Ungarn K 1, iw Weltpostverkehr K 2. Für P akete beträgt die GewichtSgebLbr ÄS 1 kg i« ZMände L S. bis 5 kg K 15, bis 10 kg K SO, bis 15 kg K 45 und bis 20 kg K.60, Für sverrigeP akete LiS!>1^kg L-12^ kns 5 kg K 22.50, bts 10 kg K 45, bis 15 kg L 67.50, bis 20 kg K SO. FS, DLutsMand, Jugostawie» v»d die Tschechö-Slowaker beträgt dü^ Gewrck tSgeMr für. gewäbttliche Pakete-je «ach dem Gewicht . 25 b:§ 100, für sperrig« P a k e L e K 87.50 bis ISO; für. Ungarn für gewöhnliche Pskete‘K 80 bis 120; für sperrig* Pakete. K 45 bis-180. Wr P o st-ack weis n n g t« betragt die Gebühr m Jnlüfld bis A-100 K■% K 500 K 2.50, bis K 1000' K 5,, Vis K 1500 L 750, bis K 2000 K 10, bis K 2500 K 12.50; :&!§ K 30Ö0' K!S, &i$ K 8500 K 17.50, Lrs K 4000 . K 50,; bis K4500 K S2LV rurd dis K 50CO K 95. Nach Deutschlarid MM die Gebühr bis K 500 K 5, bis K 1000 K 10, bÄ ' K 1500K 15, 6t§ K.,2000 K 20, bis K 2500 K 25. Füll W.e r't.b r i e f e beträat. die Gebühr. b;K K1600 für 20 Gram« L 6.50 bis 11.—. Die Gebühren steige» je nach dem Betrag« und'deck Gewichte sowie-dem Umstande, ob es sich am den Fern-» perrdhr-dder'-' dm'MWoftvMhr' handelt, für'jede'«eiteren K1500 um K 2:50 im Femverlehr' und für jede weitere» K 8000 i« Wellpostvrrkehrr um 5.—. Für Postkarten beträgt das, Pocks-für daS Inland,'Dentschland^ Iüsvstawie« und Ungar« K l.—,-überall sonsthm^ 8äDie E t» s ch r e i b egebüh«- b-tr.ägt stberallhm L-2.-7.- Als Gebühr.'für'Mitteilungen aals( Erlagschnnrn ist K l.^ als G'bnhr für die Verständigung über Steueremzahlunaen bei einer- Postkarte K 1.—, bei eine« Briest L 2,— -u entrichten. Die E i! - u stell g e b ü h r für nach W.e« adressterte Srndu«ge«'. beträgt K 10, nach, alle« übrigen Ortvit des Inlandes b.s b kg K 4,v darüber L e. »ach der TsLrchv» Slowakei und Deutschland 12.50, nach Jugoslawien »«d dm Weltpostländer» t 25. Der Rohr v oft Z n sch l a g betragt ' K 2-5v, für die drickgeude Behandlung eine- Pakets im Inlande/Deutschland-und der Tsckecho-Slowakei sind K 10, als G.bühr für die Verständigung Über die AussolMNtz cmes Pakets t 2 zu mtrichien. Für dre g e w 8 h « k i ch e Z u» st e l l n.« g eines Wertbriefes sind K % Hit die gewöhnliche Zu» stellung eines Paketes ohne oder mit Wertangabe in Wien kl 8 (bis'5 -kgv und K 6 (über- 5 kg), in den übrigen Orte» K -2 (BtÄ1 5 kg) ufib K 4 (über 5 kg) ck entrichten. Die Brieffach» ge b ü'h r ohne SchlMaWWgt^ 1.0, ckjt kleinem SchließsaH . L15, mit großem K 20. Die Geldfachgebühr hetrstgt in Wien kl 100, m allen übrigen Orten 40, die Paketfachgebühr in Wün K 100, in alle« übrigen Orten.K 40. Als Urnta»s ch gebühr Inr Marke» ckerden künftighin 10 Heller, für Postgansiachm 20 Heller, für Dotzvelpostkartm 46' Heller, als Gebühr für di« Ersatzaufgabkbtscheimgun's L'2 eingehobttt. An Zollpostgebührm werden .für die Frermachnns einer offenen' Briestendnng von dck Post ^1, emeS vdrsHdjstnr» Briefes K 2, eines Pakets K'fi eingehobe«. Auch dir Nrige» Zollpostgebührm «fahr« Er» KSHimaüt. Bei P a ch « a h « e s e n d » « g e n (nur m Kn» land b:S L 5200) ist bei Elnschreibebriessendangen und Wert» brlefen ein Zuschlao von L S, Bti Paketen für je K 500 des Nachuahmrbrtrages »sh K 4 m beeahlm. . Protestkundgebung der Schankgewerbe- Ireibsnden gegen das Prerstreibereigesetz^ Die vereinigten Schankgewerbekorvorationen — da§ Hoteliergremiüm, dir Gensfseuschaste« der Gastwirte, Kafscesieder und Kasterschenker — haben gestern m einer Versammlung den Be» chluß gefaßt. ei»e. gemensame Abwehraktion gegen die das Wchankgeweibe in seiner Eristenz bedrohenden BestimmMge» des Grfrtzeckwurses über die Bestrafung der P r e t S t v c 1611 e i. einzulei t e n. . überdies.bat sich. auch die Versammlung für r» geschlossenes ernhejtliches Vorgehen anSgefprochrn. e In einer Entschließung wurde der allerentschiedmste Protest dagege» eingelegt, daß . der Emwnrf über die Bestrafung der Breisireiberei m der vorgeschlagenen Fassang der Rrgiermtg Gesetz werde. Statt Gewerbe. Handel und Bevölkerung vor den AuSschreitvngrn. eines blutsaugenschen Parasi entumS zu schützen, werde, ein solcher Gesetz in dieser Fassung dem legitime» Handel, - und Gewkrbe den. Boden entmhrn. Falsche Lirsnoten ln Wien. In den letzten Tagen tauchten auf dem Mensr > Platze'Fälschungen italienischer Bankrroten zu 560 Lirg auf.-: Nachdem der angebliche iLalienische Kaufmann Domeuiicö' G a d e s ch i aus Mailand, wie berichtet, auf ’■ Veranlassung der Wmrer Polizeidirektion auf seiner. KüLtvon. Wien nach. Italien wegen Verausgabung mehMrtzr gefälschter 506-Lirenoten am 22. d. M. beim Passieren der Grenzkontrollstelle Villach aus dem Schlafwagen herausgeholt worden ist, sind dem Sicher» heitshureau. heute neuerlich a ch t. f a l.s ch e lMO-L i r enoten und neunzehn falsche .5MLirenoten seitens, der hiesigen Allgemeinen Verkehrsban?, zugekdmmem.'Dieses * Institut hat die' Falsifikate, zusamnren 17.500 Lire' von'der Bänk für Oberösterreich und Salzburg . erhalten. Sie kamen von Linz mit der Post.'Die Fal» nfikatö',' deren verläßlichste Merkmale der unvollkommene,' wenig befrisdigende Wasserdruck des' mythischen . KaÄ-vtes''d«!r 'tLideÜeitHÄi wetzen MedMvnS/ist' rmtz'

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