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Wiener Morgenzeitung · 1921-01-27 · Heft 720 (27.1.1921) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 720 (27.1.1921)
Date
1921-01-27
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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mt y m.m /Men. HonrittsLäg bittet und am vollstäirdiM. Versagen der LffentlülM Mild- Attgkeij-. -Mtzpend <Ue Länder den Pioniere» ihr« pfsenep, Aerzen und Taschen bereithatten, beerbt daS Wiener Judeyfatft (it diesem Falle ausfallend einig allen Ausrufen imnd und Verschlüssen. Einem Briefe eines Chaluz, hex »ach 14 Wochen langem Aufenthalt in Wien endlich nach stvez Israel kam, entnehmen wir die folgende Aeußerung Lber sein Wiener Aygernent; . Dies alles aber ist eine Spielerei, im Vergleich den Entbehrungen, denen wir in, Wien auZgeseht waren. va§ Schlafen im Chaluzheim gehört zu den fürchterlichsten ZrkeSnisfen unserer Reife. Eure Betten, diese Instrumente der znquisltionsfotterungen, sollte man ins Museum schicke^ und in der Geschichte der Chaluzim als Leidensetappe schildern. Letten? Sind es wirklich PchlMStten? Eine Wut, rin stkel, ein Granen übexlüuft mich, wenn ich mich daran erknnere. Wollen Sie den Flüchen, den Verwünschungen meiner LeidenSgenoffen entgehen, dan,'< sprengen Sie dieses Heim ln die Luft ober schaffen Sie Ordnung in dieser Hölle." Es ist beschämend, bqß wir hier bisnun nichts unternommen haben, um dieses Uebel abzustellen. Herr M. Rohatin, - dem dieser Brief vorgelesen wurde, hat sich der Sache gleich angenommen und den ersten Schritt zur Lösung der Dsttenfrage im Chaluzheim unternommen. In seinem Bankhaus km 9, Bezirk, Maria Theresienstraße 10, eröffnets er ein to»to für die Sammlung zur Anschaffung von Betteinrichtunfge« und erreicht« 33.000 Kronen als erste Sammlung. Die Einrichtung eines Bettes kostet IpOO Kronen. In beiden Heimen beträgt die Zahl der einzurichtenden Schlafstellen 120. davon 100 für Chaluzim und 20 für Chaluzoth. Die ersten 23 Betten spendeten: Herr Dr. Moritz Nachtmann 3000 K-. Herr Adolf Mendelsohn 3000 K., Herr Dr. Josef Anher 2000 K., Herr Bernhard Wasser 3000 ft., Herr Franz Piller 1000 K., Herr Markus Heller 1000 K., Herr M. Nohatin 1000 K., Herr Ch. Lirbermair» (Berlln) 1009 K., Herr A. Kluger 1000 K., Frau Fanny Erber 8000 Frau Dr. Eugenie Oehlenberg 2000 K . Frau Anna Fette 2600 K. und Frau Marie Bogen 2000 K., zusammen 83.000 Kronen. Alle Freunde der Chaluzim mögen dieser Aktion ihre besondere Aufmerksamkeit schenken und Spenden an« das ge«- nannte Bankhaus mit Angabe für das Fürsorgekomitee He8 Palästina-Amtes richten. Der kleinste Betrag sind 1000 Kronen. Die Wiener „Jüdische» Kiuderfreuude" in Rot. Wiederholt schilderten wir das wunderschöne Werk der Diener „Jüdischen K i n d e r f r e u n d e", welche jüdische Elendskinder nicht nur in freundlichen Heimstätten um sich versammeln, ihnen ftveuW spenden, das fehlende Elternhaus ersehen und eine treffliche jüdische Erziehung angedeihen lassen, sondern auch für ihre stete ärztliche Ueberwachung sorgen und ihnen Nahrungsaushilfen zuteil werden lassen. In weitesten Kreisen der jüdischen Bevölkerung weist man um dieses herzerhebende Liebeswerk der „Jüdischen Kindersr^unde". Fünf Tagesheimstätten werden unterhalten und die „freiwillige Helkerfchaft" widmet den Schützlingen dieser Institution vollkommen selbstlos ihre garne freie Zeit. Nun wird uns mitgeteilt, daß die „Jüdischen Kinderfreunde" vor der Gefahr stehen, ihre Tätigkeit in absehbarer Zeit einstellen zu müssen. Di« Zustimmung der Oeffentlichkeit zu diesem Fürsorgewerk jund das Lob, das man den Leitern und Helfern allseits zollt, findet nicht den erwünschten' Ausdruck: Die Geldspenden bleiben aus. . Dabei arbeiten die „Jüdischen Kinderfreimde" bank der Selbstlosigkeit ihrer tätigen Mitglieder mit einem lächerlich kleinen Budget. Mit einem Monatsaufwand von sage und schreibe 72.600 Kronen werden sämtliche Heimstätten erhalten. > Es wäre überaus beschämend für die Wiener Judenschaft, wenn die „Jüdischen Kinderfvsunde" ihre Wirksamkeit unterbrechen müßten, weil die jüdische Qckfentlichkeit sie nicht unterstützt, und wir sind überzeugt, daß dieser Notruf genügen wird, um den treuen Freunden der ärmsten jüdischen Kinder nicht nur die Sorge für die Weiterführung ihrer Institutionen zu ermöglichen, sondern sie in die Lage zu versetzen, ihr Tätigkeitsgebiet schleunigst zu erweitern. Spenden sind zu richten an das Sekretariat der „Jüdischen Kinderfreunde", Wien, 3. Bez., Obere Donaustraße 91. _ Für Me jüdische Schule in Palästina. tBatfettmeethtg iu Jerusalem. Jerusalem, 23. Jänner. (Jüd. Korr.-Bur.) Gestern hat hier eine jüdische Massenversammlung stattgesunden, in welcher die Herren Vellin, Salomon Schiller, Dr. Klausner und Hugo Bergmann unter anderem die Zukunft des hebräischen Schub' Wesens in Palästina besprachen, dessen Bestand und weitere Entwicklung infolge der geplanten Sperre der zionistischen Fonds für die Deckung deS Schul- und Erziehungsbudgets arg gefährdet seien. Die Redner aller Parteien wiesen auf den eminent politischen Charakter deS hebräischen Schulwesens in Palästina hin. aus welchem Grunde allein eine Entlastung der zionistischen Organisation gerade von diesen Aufgaben einfach unmöglich ist. Die Erziehungsarbeit in Palästina ist von größter Bedeutung für das Gesamtjudentum in der yanzerr Welt. Die nationale Erziehung in Palästina Und die hebräische Universität — schlossen die Redner — ftl die Grundlage eines Mischen Palästina. Witntt Morsenzektims TBIIPMON 44.9.S8 »Her Art liefern rasch and bllln» W'e^Jl.P’raferAfrnsao $6-| a. GINSBERG & co. T” '' --7---------r-r^-r-tTn-- (D!e unter dem Einfluß der amerikanisch-zionistischen Richtung stehenden Mitglieder der Zionistische« Exekutive Simon pnd De Zieme, welchö kürzlich gemeinsam mit hem Amerikaner Szold Palüstina bereisten.' hatten die allmähliche Verringerung des Erzishyngsbudgots geplant. Der Waad Hazirim (die zioniftjsche Kommission) konnte es schließlich durchsetzen, drß das Budget mit einer Verringerung von ungefähr 20 Prozent für das heurige Jahr aufrecht bleibt) Das Martyrium in -er Ukraine. IV. 120 000 bi» 150030 Pogromwaise». — Ta» Kiudersterbcn. — * liniere Verantwortung für die Aeber» lebende». „Heilige Ukraina, Tod den Juden!" Mit dieser Losung haben die Banden Koltschaks, Den»kins, PetljuraZ, Gregorjews. Budjennys und anderer Schreckensmänner das Land durchzogen, ..Tod den Juden...* Wie lind, wie tröstlich klingt diese Parole, mißt man ste an den unsäglichen, wahnwitzigen Torturen, die unsere Brüder und Schwestern ertragen mußten, bevor ihre armen Seelen aus den zerschnittenen Leibern entweichen durften! Du darfst dich nicht seufzend abwenden. Leser, weil dein Herz weich wird. Sverre dich in deine Stube ein und erfülle zunächst die Pflicht, dir . dies nach Kräften vorzustellcn: 668 Ortschaften mit 138.000 off bis zur Unkenntlichkeit zerfetzten ukrainischen P o g rü m lei chen. Dann denke an den Zustand der Ueberlebenden in den Pogromgebieten, und du müßtest ein süblloser Fleischklumpen, ein gedankenlos fressendes und schnarchendes Wesen fein, drängte e8 dich nicht, weit über deine Mittel hinaus, für die Linderung des ukrainischen Judenleids, für die schnellste Fortschaffung möglichst vieler Familien, vor allem aber der verwaisten Kinder beizutragen, deren Zahl Temkin auf der Karlsbader jüdischen Welthilfskonferenz mit 120.000 bis 150.000 Pogrom Waisen beziffert hat, r- Ende 1918 haben die Pogrome begonnen und noch im Juli 1920 wütete beispielsweise im Städtchen Lubar ein siebzehntägiger Pogrom. An vielen Orten fand das Judenschlachten während dieses Zeitraumes zehnmal viele Tage hindurch statt, Radomysl erduldete einen ständigen Pogrom und der Barbar Gregorjew hat den traurigen Ruhm geerntet, im Lande einen Pogrcmorkan entfacht zu haben. Die Zahl der Verwundeten, völlig Entnervten, langsam Verhungernden, die in den.Pogromgebieten verbleiben mußten und die Schreckensjahre überdauerten. ist nicht zu übersehen. Der Flecktyphus wütet. Nach dem Berichte, der der Welthilfskonferenz vorlag, gab es in einem Orte mit 40.000 Einwohnern 10.000 Fwz, typhusfälle. Unser Gewährsmann, der bereits früher erwähnte, nach Palästina reitende Arzt, gibt unS bekannt, daß in Kiew vor seiner Abreise in einem einzigen Häuserblock des Judenviertels innerhalb einer Woche der Flecktyphus 95 Menschen dahinrafttb. Seine Gattin, die in BialY Cerkow wohnte, sah vor ihrer Hansterrasse flüchtende Juden, die sie mit Tee laben wollte, verhungert zu Boden sinken. Auch einen Zug von Kindern mußte sie ankommen sehen, die, von einigen Erwachsenen begleitet, in ty p hu s krankem Zustand eine Strecke vyn 30 Kilometern zu Fuß zurückgelegt hatten, . Ganze Städte und Ortschaften verfügen nicht ükep einen einzigen Arzt. Desinfektionsmittel und. Medikamente sind auch nicht in den kleinsten Mengen vorhanden. Wer will die Verantwortung tragen, diesen Jammer fortdauern zu lassen? * Aber Krankheit. Hunger, körperliches Leid sind nicht die gefährlichsten Feinde der „pogromierten" ukrainischen Judenschaft. Man stelle sich den seelischen Habitus der jüdischen Menschen vor, welche zweijährige Pogromstürme körperlich verschont haben, die aber mitansehen mußten, was nicht auszudenken ist, und durch alle Höllenqualen der Empörung, der Ohnmacht, der Todesangst Monate-, jahrelang gejagt wurden. Wehe dir, jüdisches Volk, wenn sich die Generation von dir vei lassen sieht, die jetzt in der Ukraine aufwächst —- das Dchrackensbild erlebter Greueltaten vor der Seele, den „martervollen' Stachel der Hilflosigkeit in der Brust, daß Brandmal der Schande auf der Stirn! Ein Fluch wird dir folgen auf allen deinen Wegen und alle Hoffnungen werden schrumpfen unter. den Anklagen der Verlassenen drüben, auf der blutüberströmten ukrainischen Erde... Und dies vor allem ist der Zweck einer sofortigen, allweltlichen Judenhilfe für die Ukraine: So unermeßlich auch die Aufgabe ist, dort Hilfe zu bringen, wo 1,200.000 Juden (also mehr als ein Drittel Der gesamten ukrainischen Judenschaft) vollkommen existenzlos, denerviert und krank sind, so ist auch schon der Beginn einer Hilfstätigkeit von größter moralischer Rückwirkung auf die Unglücklichen. Man erweise die Bereitschaft des Bruders, man beginne ein Werk der Liebe — und die herrliche Nassenkraft und Lebensbeialurna des Ostjuden wird das übrioe tun. /27.Ianner 1921 Stützet sie nur ein wenig — und sie ermannen sich wieder zu neuem Leben. Bahnt ihnen die Wege und Erez Israel gewinnt die besten Söhne. Bringt ihnen eure Liebe — und sie recken sich auf aus dem schändlichen Pfuhl. Bringet die Kinder fort — und ihr rettet dem Volk sein neues, hoffnungsvolles Geschlecht. 0. A. ^Requipierte* Kunftschsttze. AoS Paris «mH uns berichtet: Die rumänische Regierunß bat in Siebenbürgen >emen KuMrebsiabl aufgedeckt, der yy» nnem' ehrnnligen «naarischm Ärlrllerirleutnant während btS Krieges an rer französischen Front der Dt worden lein soll. Es l andet sich um eine ganze Kollektion von Kurrstschd'tze« «nd rwar 92 Bildwerke bttülirrrtrr Meister. 8 Überaus wertvolle Basen und zwei. Uhren aus Onyx. Deler Kunstschatz wyrde hei rmer Hausdurchsuchung in der Wohnrmg de- Direktors der Gruben« werfe vog Petrosieriy. W i »k t e b n e r, vor gefunden. Direktor W « yfl e h n er gab bei der Einveruadme an. dgtz er die Kunstschätze von seinem Sobn Johann, ehemaliaem Leutnant in einem, ungarischen Artislerieregiment. der an den Kämpfen an der stqnMschrn Front in der Gegend von Cambr»i tsilgenommen hatte, erhalten habe. Die weitere Untersuchung eroah, dgß hie ganre Sammlung ans dem Schlosse d e S F st r st e n C b i m a y bei den Stürme« um Crmbrat stammst. Die qanre Kollektion wU'de bereits hem «rsprünglichen Besitze» Mückgrstellt. _____ Preistreiber und KettenhSudler mit Solz. z M«d. Dr. Bruno Popper, zU Gkotscha» in Schlesien geboren und dahin zuständig, katholisch, leidig, Wien, 17. Bez./ Dornbach'rstraße 93 wohnhaft, kaufte angeÄich im Auftrag und auf Rechnung seines künftigen Schwiegerväter-, des Medisinalrates Dr. Karl Tschenett, 1868 in jkronstadt in Siebenbürgen geboren, nach Wien zuständig, katholisch, Men, 17, Bezirk, Dornbacherstraße 98 wohnhaft, am L.Sep-. tember v. I. vom Stifte St. Peter tn Salzburg aus dem diesrm Stifte gehörigen Pfarrwald 270 Raummeters -geschlägertes Holz zum Preise von 370 Kronen per Raum-, meter loko Schlagwald und verkaufte es anfangs Oktober, dem Gastwirt Jossf Embacher, Weidlingbach 27, wieder loko Schlagwald, — wie Hmbacher angibt, — um 750 Kronen,, wie Dr. Popper behauptet, um 374 Kronen per Raummeter. Am 20, September kaufte D'r. Popper beim genannte«^ Stifte weuerttch ungefähr 119 Festmeter Nutzholz, und zwar Eiche um 1600 Kronen, Buche und Föhr« um 1200 Krone« und Zerreiche um 1000 5tronen per Festmeter, loko Wald',' und verkaufte dieses Holz, und zwar Eiche um 1760 Kronen.! Buchs und'Föhre um 1300 Kronen und Zerreiche um 1200. Kronen per Festmeter,. dem Ztmmermeifter Franz' Höräk, Wien, 17. Bezirk, Dornbacherstraße 30. Dr. Popper sollte' für die Durchführung dieser Geschäfte von Dr. Tschenett eint^ in dessen Belieb«:: gestellte Entlohnung erhalte^. Dr. Poppel! und Dr. Tschenett wurden wegen Preistreiberei und Kettenhandels der Staatsanwaltschaft Wien l angezeigt. Doktors Tschenett überdies weg«: unbefugter GewerbeauSttbung dev! Gewerbebehörde. >; •: l ,, - . n-iiT i ■ ' ' * Sine Zentralsynagsge in ZerusalO«. RrtU Dezember hat im Burem der zion,stislhe» Kommission in Jerusalem eine Konierenz stattgeinnden, m welcher de«, ichlosik« wurde, in Jerusalem eine monumental^ Z e n t r a l s v n a g o a e z» errichten. Der Konferenz wvhntrn Vertreter des R'dbmats und angesehene Persönlichkeiten -'lltt Kreile bei. Der Vorsitzende verlaß eine Zuschrift deS Qbe« komm'ff5''S S i r S a m ««l. in welcher dieser seine Zustimm»»» zu dem P-ojekte aab. Im Sinne der gefaßten Brschliiffe soll di^ geplante Zentralsvnaaoge ei« Monummtalbau werde« «nd h, ousoefübrt sem. daß sie die Juden aller Riten benützen könne«. Das Protektorat bat Sir Samuel übernommen «nd das auS Vertretern der üonistisckien Kommission, des Waad leumi, .deö Stadtrates von Jerusalem «nd deS RabbinmeS bestehende Ak'ionSkomitee »st berettS an .die Vorarbertm zur Durchführung deS Planes geschritten.! * Hochschullrurse deS Jüdischen HochschnkavSschuffrS in Wien, kx^. Tückenstraße 9. Im Winter- und Sommersemester 1921 sinden solarnde, allgemein zugänoliche Kucke statt: Doktor N. M G el b er: Dtt Inden und die volnckchen Aufstände im 19. Jahrbnndert,' Volksschule, lX., Grüne Toraaste 7. Montag 7.bis 8 Ubr, Begnn 31. d. M.; Dr. 8. G o l d b a m m e rl WrtschaftS- »nd Kolonisation-Probleme. 1. genosienschaftkiche Kolon'sat'vn, 2. Nationalisierung deS Bodens. S. Erbpacht- «nd Eitbaurecht S. Gar'enstadt oder kndusiriedock. 6. sinanzirlle Fragen, Volksschule. kX., Grüne Torgasie 7, Mittwock 7 bis 3 Ubr. Begum % Februar; MoseS Groß: Die klassisch« Veröde der jüdischen Litera1r»r. IX.. Grüne Torgaste 7, Freitag 6 bis 7 U6r Y4. Februar); Doeent Dr. S. Kornfeld: Di« Charatterlebre, Volksschule, IX., Grüne Toroasie 7, M'ltrqoch R bis 7 Uhr (2. Februar); Dr. Ernst Müller; Me«schbertSvrobleme >m "ich'e des jüdischen Geistesleben-, Volksschule, IX.. Grüne Torgasse 7. Dienötaa 6 dis 7 Nbr (1. Februar); Dr. A. Z. S ä» w a r r: Die jüdische Wistenschast im 19. Jahrhundeit, Volksschule, IX.. Grüne Toroasie 7. Montaa 6 d>S 7 Nbr (Sl. d. M.); Dr. W- Stein; Die Geschichte des Zweiten jüdischen Reiches, VoltSickule, IX., Grüne Torgasse 7, Dienstag 7 bis 8 Udr fl. Februar).: Dr Paul Wies euarlln: E'lrsübrung in die Sonolvaie. Volksschule. Grüne Toroasie 7, F> r»tqg 7 bis 8 Nbr '4. FedruarX Im Rabm-n der Hochschplkurse.wmden ferner in den e nzelnen akademischen Fachverernm n n e n f fl e 1t l rch e h e b r ä 'i sch e Sprachkurse n richtet, zu denen dr<! Anmeldungen zu gleicher Zeit, wie die Jrikrtvlionen zu den obrgeu Vorlesungen entaea-noenommen werden. Zeit und Ort sind im Kllliuramte des Jüd schcn Hvch- HochschulauWusscs m erfahren I n s k r i v t i o n s - B e° b t p g u n g t «; 1. OrdentlicherH8'er isi jeder vom 18 Lebensjahr auvvcirts. Jugendliche vom 16. bis mm 18. Lebensjahre können nur' geoen vorherige Anmeldung und Bewilligung des Kultur» nmUS inlfubmcn. 3. JnskriviionSgebsikre«: K 10 pro Stnnbe und Semester. In berücksichlli'ungßwüid'aen Fällen können die Gebühren einrößigt vter nlirsien werden. Mitechrdern von Vereinen, Bcz'rkssckvonm u'w. wird eine bv"/oige E,Mäßigung gewährt n Jnskiiv'ionSrelt: Vom 30. b>s. nr. d. M. >m vokale des Jüdischen HochschnlanSschusseS. >X.', Türkenstraße y. von 10 Ube v rmiitagS biS 1 Uhr nachmittags, woselbst auch d e^b'-ügliche AuLkLnkie ertstlt werden.

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