Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 716 (23.1.1921)
- Date
- 1921-01-23
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
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sie. 7ifc Wien, «vnntag Wienev Morgenzettung / 23. Jänner 192! Sette WttnS, bst tat» 'tot- Hösgekiäüdevttwüsiung de» The s e « % t m D et als AüSsielltmtzSge! äudk MtfteftttiCil rttaltcri MV wi d dort am 18. 8 bnmr idre erste Äuesiellung i-röffnett, die dem kossllebentam Publikum eme Reihe mtrrxffantcr künstlerUcher ArdrUkN bieten wird- , Littie-rfche« Konzert. Montag de« 24. d. M., 7 Nhr S^esdS, g,bi rer Budor^irr OberlaMor Jalyb Iakobo »v »tz 4S«tzmnen drS Deirm S skmii'rsvrm rin Konzert im yröhen Saale deS Hotel Eontmental. tt.,Taboisitlche .4. Kattrn siel» -erhalt» sich m der Buchhondluüa 8 8 wit, t., Rvtentuimstrahr LS. Revoste im $e«tif*e* Volkstheater zugustett der Oeostoosaostalt. Tie Mttgl ch r der PniüorSanüält des Dntticken VsttStbeatnS and der Kammer spiele machen au merl^am. daß 'Lr dir Rcdoure de- Demichrn ^r^K,h.-a,nS. d,e SamSl'g de»S. Februar stattstndet, über Anordnung .der Behörde die Zahl der m Ausgabe ««langenden EmirrMkarirn beschränkt rst. Hochscholkoozerte. Erste S Hoel schulkonzert M't'wock toi 9 Februar, 1! Uhr vormittag-, Großer Miisr've,eu ssaal.Ausführende:Das Rosä-Oluartett und dieBlü k r i» tftnnfi der StcwiSover. Proaramm: Brrltaven: Septrrt, Schubert: Oktett. Kar'r» von ll 3 bis K 20 gegen Aorwe^nng der oranrn MugstedSk^nen ab Dienste den 25. b. M, gegen Bo, wei^una auch , tat glbn. Miigl erskarten ab DonnnStag den 27. d. M. an der Kome't'aste Heller, l, Mam'nminst 8. MitsliedSkarlen ä ll 5 söi Mt gl eder drS Lehr» ltzrPrrS bis zU fünf Glück, für Studierende bis zu zwei Stück und «eoe« VoiwrUung der Legitimation für' die Universität tägl ch von 10 bi« 12 Uhr am Muükhckotlichrn Institut, für pt<; anderen Hoch chule» an deren Rcktorettn zu Lftichk». . '. Literatur n „Die .GchA«l der JLden*. Gesinnnrelt und bearbeitet von ’ Micha Joses bi» Gorion, „Die zjvölf Stämme". Literarische Vnstalt Nutter n. Loening, Frankfurt a. M. De» beide» ersten Bänden dieses.agadischen Sammelwerkes, bas den neuhebräischen Dichter Berdyczeivski zum Verfasser hot, reiht sich hier ein dritter Band an,- der Erdings an Z refe und FMe etwas ungleichmäßiger gelungen ist ülS die beüien ersten Bände, welche die Urzeitniythe» und die Patriarchengeschichts zum Gegenstand haben. So erscheint zum Beispiel ein etwas. zu großer Platz, den inhaltlich.recht dürftigen Kriegsgeschichten und dem nicht sehr erbaulichen Ätna-Roman eingeraumt. Andererseits . wurde, die herrliche AskfS-Geschichte einem anderen speziellen Bändchen einherkeibt. Die Anordnung ist hier zumeist nicht stofflich, sondern nach den Quellen' (verschiedenen Midraschim, unter anderen aber auch rein histvriographischen Darstellungen, zum' Beispiel aus Josrphus und Philo) getroffen. Deutlicher als die Bibel differenziert die Agada den Charakter der einzelnen Söhne JabobS/ welche auch wieder in mythologischen Zuschnnrenhängen zu den Tierkreisbildern. (nicht: „Plärrten"!) stehen, wobei/ nebst Kevi, der seinen, Namen vom Himmel erhielt, vor <$?» natürlich l Josef im Mittelpunkt steht. lEr erscheint als. unmittelbare. Fortsetzung Md der in de»' Patriarchen personifizierten SpiegelustS göttlicher. Machte im.. Lichte. der Erwählung. A» -en bedeutungsvollen äampl JakobS mit dem Engel, als welcher einmal der höchste- HeilSbpte Michael, das andere Mal Samoel,■’ der Fürst der bösen Geister, bezeichnet wird, knüpfen sich manche tftfsinnlge Gedanken über Menschenu$> Engelsnatur. So heißt es einmal: „Nie wird ein Lobgesang von einer und LersHben G'ngelschar wiederholt, sondern jaden Dag schafft bee Herr eine neue Schar, und diese stimmt ein neues Lied an." Und immer wieder: „Die Gerechten sind den Engeln, Überletzen." S« finden sich noch manche aus der Form der Erzählung herausfallende Perlen an Aussprüchen und tiefsinnigen Beziehungen. Und andrerseits auch wieder lose uvd volkSkümlich-leichte Ueberlieserungen als Ergänzungen der biblische» Erzählung (wie zum Beispiel die Geschichte von ZdftsS Fra» Asnath), - M: Paul SohtM«P«rch?tm: „Asien als Lwzirher". Klinkhatdt «. Biermann, Leipzig» 1920. Cohen gehört zu jenen Idealisten, die an die Möglich- Leit einer Synthese Asiens mit, Europa, glauben. Er versucht 1» einer Anzahl von Essays die Gegensätze zwischen Orie»^ vnd Okzident auf verschiedenen Gebieten zu erfassen —; gut geschaut sind eigentlich nur die Gegensätze in.der Kunst — «mb aus dem großen Widerspruch östliche» Universafisrnüs zu Östlichem Individualismus Möglichkeit^ zu finden. die nicht vorhanden find und die weder aus . der bisherigen Geistesg«schichte der beiden Gegenpole noch aus ihrer wahren geistigen Veranlagung zu finden sind. Cohen, leidet an dem Grundfehler der meisten von ihm: Er ist Jude und will Europäer sein. Er will objektiv Asien gegenübertreten, fühlt aber im geheimen seine Subjektivität und zwingt sich» an ein Kompromiß zu glauben. Die Tatsachen erschlagen aber selbst die stärkste Sehnsucht nach dem Kompromiß. Auch hieb, wo der jüdische Autor Asien ausschließ'.ich außerhalb seines Judentums sucht und diesem Judentum »ürr die Rolle eines europäische« .Agenten in Asieh zubilligt. (Seine Bemerkungen über. Zionismus und Judentum bleiben an. der Oberfläche, haften und sind, bedeutungslos.) Dieser Versuch, wie die ganz große Mehrzahl vor ihm,, die den Vegriff Asien. zu . erfassen. bestrebt waren, mutz versagen vor .der überwältigenden., gewaltigen. Größe des zu untersuchenden. Objekts, dessen Untersuchung mit den, Instrumenten europäischer, „exakter" Wisseuschast von vornherein schon Erfolg ausschließt. Keine. Enzyklopädie der Gelt kann hier umfangreich genug -sein. Eher wird einmal einer komme», derin-einem Satz die unwiderlegliche Gegensätzlichkeit zwischen Orient' und Okzident niederlegt. Dann werden alle diese Bücher, auch solche mit dem zuviel versprechenden Titel „Asienals Erzieher" bedeuMngSlos sein. Immerhin -ist eS -ein - Versuch,- auS einem -Herzen, daS der Liebe fähige ist. Und-dies ist eia Umstand.-Üer -all«,Schwächsn such Unwichtigketten sineS Wer WSübsrtönt. - - fS»a«i HrsejNA. Me MMte ftlir slltt Urtü sowie - abgelebte Heerenuttb Damenkleiver, ilirisormen, Wüsche, Schuhe. Teppiche. Möbei, Brillante», Pretiosen »nv Juwelen. 811 NurMayer, 2.Bez.. GrotzeSperlgasse SS Reellst« Firm»! Keine Filialet Teleplion «««21! De. Max Naumann. ^Bom nationaldeutschen Juden^, Verlag Aid. Goid'chmidt.'Berlin Vl gr>. In.diesem. .24 Seiten vm^aüevden Bryschürchen unternimmt es der Autor, m einer ow |ebr liefe'e Funditrung ver- ,'chtenden.We's« emem nanonaldeutschen Jüden'um td« Wort zu red>n. Dre oberflächliche Schritt, dre mm En;wurf «ineS ProprüMmS gar nicht pslangt, ift als Symptom lüc den ‘inner* halb de- ,drptschkn" Judentums sich da. und dort ergebenden mne'k« Zwiespalt interrflant. Naumann such?, ihn zu Übeib'ücken, indem er. amumften eines Dofim m der Luit schwebendm Vöflt vrü Drutichüa» dnatttmus auf jÜd scher Gnnidlige, in gleich r Weise vom. Z oniSmnS w»e von der haltuns. würdrloseu A^simrianon, dre «r auiS schärfste öeiuvte-It, abzu'.ückcn sucht. — ä. Viktcr Eug> lhardtr „Einsührung in die Neldirvitätsthevrie". (Bolkstümlich-wlssenschastliche Lehr* und Lernbücher, Heft 4.) Bolkshochschul-Berlag Charlottenburg. Die Flut der populären Schriften über die.NelasibitatStheotie'ist fast bereits' Legion. Vorliegendes Schriftchen zeichnet sich, bei praktischer Kapiteleinteilung, durch knappe Uebersichtlichkeit der Darstellung aus, obwohl 'sie ziemlich alle Hauptprobleme der speziellen und der allgemeinen Nelattvitätstheqrie erörtert, . Besonders , eingehend erscheint die Beziehung zur „klassischen Mechanik" behandelt- und in sehr klarer Formf der^MichelsvNsche Versuch: der experimentelle Ausgangspunkt, der neuen, umwälzenden Lehre. Die häufig zU wenLg'"itt ihrer, Bedeutung gewürdigte Umwandlung des Energieprinzips -.in dem. Sinne, daß auch die Masse, in dje umfassende Kategorie des Energiebegriffs eintritt, - wirb genügend hervorgehoben, ebenso auch die Krümmung der Lichtstrahlen, letztere allerdings in keineswegs für dcvS' Verständnis irgend ausreichender Weise. Der strittigste ' Gegenstand der Relativitätstheorie: die.. Relativität der Zeit, welche für allgemeine ^Bezugssysteme sich -besonders kompliziert-, erfahrt' ausführlichste Behandlung. Störend wirken, hie und da viel zu weitgehende Ueberschwänglichkeiten, so wenn es zum Beispiel am Schlüsse heißt, daß Einstein aus der allgemeinen Rela- ' tivitätstheorie „alle Erscheinungen erklärte". sm. Neue jüdische Zeitschrift. Mitte Jänner erscheint das erste Heft der „F r c i e n Z i o n i st i s cb enB l ä 1 t e t", g leitet von Dr. Jalob K! a tz k i n und Dr Naciium G o! d m a n n. Di?Z«>schritt. die in zwanglosen Heien von vier bis fünf Boaen encheknen wiid. ist eine Trrdüne zur Elölttrüng .der akkucllen Fragen der jüdischen, vornehmlich der z'omstlskden Politik und v«r ritt den Stnndvünki des radikalsn Zionismus. Aoriste : »Freie Zionistische Biätrer", Hndclbttg, Rohtdachnstraße 75. »Kritik", iilcrarckchr Monatsschrift, redigiert von Mostchr S i l b u r g. DaS.soedrn eisch'enene Hrsi 6 bat folgenden Jnbdlt: Ä l r xand e r (Cdasch n : Einer der .trvjtn lS. An-iki). D.vid K o n r g S b e i g: Com-eite; Dsoj'ckt S i,t b u r g: Was 'ch euch m fapen^habe; L K w 111 o. Aus d m Bucke »Volk"; Davis H o f st e r n . Stadt — Aus dem Buche „Rote Blumen": Bei H o r o w i tz: E ne Geschichte vom Beicht (mit iünl Illustrationen . — Feiner Noiizen und andkies. Büchereintaus. W r machen daraus aufmerksam, daß Böchersendungen. redaklionelle Zuschrlttrn ustv. nicht an einzelne Perjonrn, sondern an dir Redaklion zu iich en stnd. wenn sie Erledigung stnden sollen. Jose» H a l m i: Das schwarze Buch über KccSkkmei. 'Vcr'ag „Neue Eide". Wen Vtl.) — U. Tartar ug a: Alls dcm Rciche der Myst k und Magie. lVcrlag 29. Müll e r, Wien VH.) — Gort f r i e d iur Beek: Die Geheimniste der Weisen von Zion. (Beilag ^Auf Vorposten", Chirimtcnbmg.s — S. J. Jm ber: Waldaus, walsem. — V-ttorialAkivide zu Knut Ham uns Erzählung.) ^J dduch.) lDeilag Neuland, Wien.) — Al red Baß und T a r n h n r i: An alle Dentschoölkr'chen! ^Lerpzioer Verlags- und Kommckstons» Buchhand!ung.) — K.o r v.T o w s k a: Der Prim von Hyste,ion. lDonau-Verlag, Dien. L sin, ged. K 2i0.) Ä n r t n M i* chaLliS: Don Juan im Tode. (8 HO. ged. K 160, ebenda.) — Hins K a l t n e k e r: Die L,ebe. (8l 4t. geb. K 62, ebenda.) — Mar m Gorki: Erinneumaen an Tolstoi. (..Der neue Me> kur", München.) — Oskar P h i l i p p: Flüchtling Mensch,^ (Selbstveilag. ll.. Obere Dovaustraße 6t. —Dr.Ä Cbarasch: Venm. (Verlag Oiell Fnßl>. Zürich,) — Josevh P e tz o l d t: Die- Stellung dev Rel ttiviiätöiheor e tn b;t aeisti en En'wlcklung der Menschbeie. — Mor tz Gold st e» n: Der Weit dds Zwecklosen. — Adolf Günther: Krists der Wirtschaft und der Äirt» schasi^wistensckaft. (Svb llen-Vkilag, Dresden.) — I ü d > j ch e Bücher« v: Adolf D o n a t h : He,mann Struck!Band 18).. Hins H o l b e k n: Bilser n,m Alten Testament lBand S b'S 12) (Vkilaq Gurlitt, Bnl!n.) — Z o l l i ch a n- N^viston s s jüdisch n National'smus (H. Äuflag-). (Verlag W. Braumüller. Wien.) — Jnaenlur Jobann W i e s n e r: Die Fre'heit deS mcn'chl chen Willens. (jDrtiflMU.-T- Heiminn S ch if i: Schief- V-wincke m t snner Kalle. ^Hoffmann L Campe. Himburg.) — El jahu Ravpaport: Das Buch Jojchua. (E. P. Tal L Co., Verlag, Wien.) Gport.' Me eutiqen Fu^baNtv?tt^plele. Die FrühjahrSsaison nimmt heute mit Trainingsspielen. ihren Anfang.. Zehn erstklassige Ve.veine betreten ^nach längerer Pause, rywder den grünen Nasen,, um bis'zum Beginn der Meisterschaft in Form zu kommen. Die Hakoah 'hat die Neu bauer Fußvallspiel er auf dem i F. A. C.-Plahe zum Gegner. Da die »Blauen" ihrer -! stärksten Ausstellung. das Spiel bestreiten, werden ss sich drezahlreichen Hakoah-Anhänger nicht nehmen . lasten, Debüt anwesend zu sein. In Meidling stehen einander 8*»#, erstüassigs Gegnerin Wacker u«d Hertha gegenübeA Der Ausgang dieses Kampfes ist ungewiß. Sporfklyh" hat sich den führende» Vetein der zweiten Klaste O.stmat| als Gegner auserkoren und hat tarnt keine» schlechten. Griffe getan. Die Brigtttenausr werden sicherlich bemüht fein, ihi^i/! Klaffe würdig zu vertreten. Trotzdem glauben wir nicht, daß sie einer knappen Niederlage entgehen' werden. Dev W. A. F, trifft in Germania auf kernen zu .ünterschätzend-rv Getzner, Die Schwechater' erscheinen tazu. befähigteins Ueberrafchuntz zu briUgen. Die ju»ge C-.-Mannschatzfi' hat auf eigenem Platze gegen de» aufstrebenden Sp. K. Red' S t a reine Ävaftprobe zu bestehen, die sie kaum löse«- dürfte. Mn Sieg würde für die Erstklassigen einen grotzetzn Erfolg bedeuten. Slovan tritt ebenfalls gegen Adry-ieq^ in Floridsdorf mit güten Aussichten in den Kampf« Dfs. wuchtigen Nüdolfshügler haben dre Cricketer zu, Gaste, - die sie sicher bezwinge» sollten. Auch in der» Spiel- V i e n n a—G e r st h o s dürfte den Erstklaffigen der Sieg ' kaum zu nehmen sein. Außerdem finden noch folgende Spielt statt: Nußdorf—Sturm 1914, Blue Star—-Transvaal. U Die Gsneralver'amniluAtz der Hakoah. In den Räume« des Cafe .Industriellen^ hielt deh Sportklub Hakoah letzten Sonntag seine 11. Generalversammlung ab.! Ingenieur Krämer eröffnet um 3 Uhr die Bersamni» lüng. Das Referat der Klubleitunq erstattete Dr. I. H« K ö t»er, der das avgelüüfene Klubjähr ÄS ei» Jahr de» Aufbaues und «in Jahr des Üebetganges der Hakoah zütz Erstklastigkeit Vezeichnete. In emsiger Arbeit habe» alle Sek», iionen der Hakoah den Aufstieg der sportliche». ErsiklastigkeiE. vollführt und auch dem Motto des Klubs: „Regenecatioä des Judentums" wurde durch die Schaffung des Strand« bades in der Kuchölau Und durch die Inangriffnahme de^ Sportplatzbaues entsprochen. Der Bericht der Klubleitung hebt besonders den innigen Kontakt der Hakoah. mit de«; Brudervereinen in Ptag, Graz, Olmütz, Mährisch-Ostra«, Lundenburg' usw. hervor und dankt zuM Schluß dD^ Führern der zionistischen Partei, Oberingenieur' S t r ick e Dr. Ehrlich und Dr. PlaschkeS, für ihr mannhaftes Eintreten für die Hakoah« Dem mit lebhaftem Beifall «mfgenommenen Refeeaßder Klubleitung folgte der Bericht der F u ß b a l l s e k t i ory der von Redakteur Artur Baar erstattet wurde. Baär hoh die Bedeutung er errungenen Erstklaffigkeit hervor und be«' to»te, daß daS Ziel, das die Gründer der Hakoah kaum zu er» <i hoffen Wagtetz, nunmehr nach einem Jahrzehnt tatsächlich es ^reicht wurde. Der jüdische Sportverein Hakoah hat^ stch voM der vierten Klaste bis in die erste durchgerungen; / Mit de»: Futzbällsektion der Hakoah ist der 'ganze^'Vi^e^! nationaler Erstklaffigkeit emporgewachsen. Der Bericht, helck' dann deS weiteren das große Verdienst der Fußbästeo der i ersten Mannschaft hervor, die durch ihre beispiellose AuftH opferung den SiegeSzug tar Hakoah ermöglicht, habem Eim besonderes Kapitel des Erfolges bildet die PropagandarätrgkeE \btz Fußballmannschaft. Fast überall, wo die Hakoah MetD 'spiele auStrug, entstanden neue jüdische Sportverein«, herert Ziel und Streben eS ist, der großen Wiener Hakoah nachch-t ^zueifern. , v.")j . Auch die Leiter der »»deren Sektionen konnten durchweg^ Erfreuliches berichten. Der von Dr. Fnedmann erstattete Bericht über di« Leichtathletik-Abteil u n g kann - di« Erringung von hundert Preisen, darunter solchen von internationaler Bedeutung, feststellen. Auch der von M,'PorjeU ' ^erstattete Bericht über die Schwerathletiksektion ' : hebt'.große'Erfolge in den heuer durchgeführten Meisterschaft«» : j hervor. Neun Ringer konnten 27 Preis« erkämpfen.Dts'i Fechter der Hakoah. die derzeit unter der Leitung des Hvrrriss' G. Farkas stehen, hielten stch hervorragend. Jn der AuS«- wahlmannfchaft Oesterreichs figurieren nicht weniger aW vier Hakoahner. Die Schwimmer der Hakoah (SektmnS» - leiter S. Freher) waren im abgelaufenen Jahre glekchfaM - erfolgreich. Besonders in den mastensportlichen Bewerbe» hat ' -die Hakoah hervorragend abgeschnitten. Beim Schwimme»^ »Quer durch Wien- und beim Schwimmen »Quer ^urch dM Alt« Dona»" -nahmen nicht weniger als 44 Hakoahner un»! l Hakoahnerinnen teil» die alle* die langen Strecken in de»< -Mindestzeit durchschwammen. Auch die von. WMy Ehren»', reich geleitet« TenniSfektion entfaltete eine rührige' Tätigkeit. Die 'gegen Schluß der Saison durchgesührte«. Kludmeisterschaften standen schon auf bemerkenswerter sportlicher Höhe. Die Hockey s e k t i o n (Leiter W.Neumann) errang einen ehrenvollen Platz im Wiener Hockeysport Die «xst^ Hockeymannfchaft der Hakoah trug 25 Spiele auS, boy dene»; 18 gewonnen wurden. Die Touristik sek tion. geleite^ von Dr. Epler, hat zwei große Urlaubstouren, acht mehr«^! tägige Hochtouren und zirka fünfzig kleinere Tpyren vex,7^ ftaltet Auch der von Dr. Körner erstattete Bericht übe^< die M ufits.ektion der Hakoah konnte große Erfolge deS Orchesters und die Reugründung eines Mandolinenorchesterft» verzeichnen. ' ' An die Berichte der einzelnen Sektionen wie auch an. das Referat des Kassiers und der Revisoren schloß sich -eine.- '' lebhafte Debatte, worauf der abtretenden Klubleitung tax HuiM«; für Toilette-5«ifi En &FQS und en detaifi Erstes Heiter Uetoer 5 00 Gattungen To ilette-Seile vorrät lg jed in v-Uschi d< neu CieiticiM-n. auss rdom Med i-nal- und dpSLiukeilon — Nichtvorrftigee wird schnellstens besorgt ieüer.Elakeu! zelcjt unser® Leistungsfähigkeit! rssv lerkeihammer L Co. fieim.y. ^IlSSSSS^^^^S^