Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 716 (23.1.1921)
- Date
- 1921-01-23
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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T M. 7iö _ Wien, Vckmrafl Ans In ««syarischen HyW Er»»eff««gsvevk«che weißterrsristrlchrr Ofsizkere an einem Peeheete^ der Tscheche Slysyakei. Bei her Bndupeskr StggLspylizei werden,, wie uns *W dort brrichtei wird, seit Monaten Erhe.bu.ngLn in eimrr grrßange legten Er^rsssungsasHre geführt, Hie f^itser^krit berichtet wurde, hat die tschecho-slowakische Ns« tzierung im Juni vorigen Jahres den Pveßburger Agusmann Samuel Lauffer bevollmächtigt, wegen Ab-r schlusses einer größeren AomtzenkstiouswarenliLfernng mit der ungarischen Regierung Unterhandlungen zu pflegen. In Budapest wurde Läufer, der hie Reise in seinem eigenen Auto gemacht hatte, von weißen Ofii-- zieryn Überfällen, welche sein Tuto beschlagnahmten. Rach diesem peinlichen Abenteuer unterbrach Lanffer die Verhandlungen und fuhr nach Preßöurg zurück. Untertvegs beklagte sich Lauffer vor einigen Bekannte» Über die ihm zugefügte Unbill und sagte unter au"? tzarem: „Solange es in Ungarn möglich ist, daß weiße Offiziere jemanden auf offener Straße überfallen und ihn ungestraft berauben, kann van einer Konsolidierung in Ungarn nicht gesprochen werden." Diese Aeußerung hörte auch ein auf demselben Schiffe, reisender Oberleutnant, der sich anschickte, Lauffer zu verhaften. Nur stber Emschreiten des Grafen Atadar Bet'hlen, der Lauffer schon von früher her kennt, und auf dessen Bürgschaft unterblieb die Verhaftung Lauffers. Dieser hütete sich natürlich feit jener Zeit, wieder nach Budapest zu fahren. Hingegen meldete sich vor einiger Zeit ein Offizier der Nationalarmee bei dem Budapester 2ldvokaten Lauffers. Dr. Julius Salu s in f.ki, und teilte mit, daß gegen Lauffer ein Verfahren wegen Vater-- Lands verrat im Zuge sei, doch wäre es Möglich, die Angelegenheit gegen Erlag einer Million Kronen aus der Welt zu schaffen. Da Salusinski ablehnte, auf den Handel einzugehen, brachte der Offizier nach einigen Tagen dem Advokaten ejn vom G e h e i m a g e n t e n S 3 c n trJ) 21 c t i mit Lauffer auftzeuommenes Protokoll mit dem Bemerken, daß dieses Protokoll Lei Erlag der Million Kronen sofort vernichtet, im Weigerungsfälle jedoch weitergeleitst würde. Der Mvokat erstattete hierauf die Anzeige bei der Oberstadthauptmannschaft und verlangte, daß gegen seinen Klienten Lausfer das Verfahren wegen Hochverrates zu Vrü>e geführt werde. Bei der Oberstadthauptmannschaft wurde nun festgestellt» daß das bezeichnete Protokoll erstvierTagenachdemletztenErpressungsversuch des Offiziers bei dem Advokaten ausgenommen und mit dem Nachtrag geziert worden lvar, daß Lauffer den Agenten Szentpeteri mit einer - Million Kronen besteche» wollte, damit er "den Akt verschwinden lasse. Die Oberstabthauptmannschaft gibt nun auf der einen Seite zu, daß der Agent einen Erpressurrgsversuch inspiriert habe, teilt auch mit, baß gegen den Offizier, der sich beim Advokaten fälschlich Smertnik nannte, die Erhebungen gleichfalls abgeschlossen seien, doch wird wohlweislich der richtige Name dieses weißen Offiziers und seine militärische Zuteilung verschwiegen. Das ZuternierLenLager von P'.tts-Cfaba. Ei« Erfolg Vor »Wiener Morgenzeitung". Wir haben kürzlich die Be-schwerdeschrift des aus dem JnterniertzSnlager von Pilis-Csaba befreiten österreichischen Staatsang.hörigen Emanuel R osenstingl veröffentlicht, in welcher dieser der Oberstaatsanwaltfchaft in Budapest die furchtbare Behandlung enthüllt, welche den Internierten in diesem berüchtigten Lager VöN dem Lagcrdirektor und feinen Organen zuteil wird. Diese durch die ,IZiener Morgenzeitung" in die Öffentlichkeit gedrungenen Anklagen halten, wie ein inzwischen aüs Pilis-Csaba nach Wien zurückgekehrter Oesterreicher mitteilt, den Erfolg, daß gegen die in der Bsfchwerdeschrift namentlich angeführten Beamten des Lagers eine strenge Untersuchung eingekitet wurde, Welche zur Verletzung des Direktors Dr. Ludwig B 0 ko r, des Magazineurs Zuppany und des Aufsehers Pa sztory führte. Bezeichnend ist. daß Direktor Bolor seinerzeit wegen seines Lungenleidons zur Leitung des Jnterniertenlagers in Pilis-Csaba berufen wurde, daniit er dort in der frischen Luft eventuell von seinem Leiden genese. Welche Kur Direktor Bo kor in Pilis-Csaba gebraucht hat, haben wir berichtet. An ihr sind viele Juden zugrunde gegangen. Die meisten sind um ihre Gesundheit, manche auch um ihr Leben, alle aber um ihre Barschaft und Habjefigkci.en gekommen. Interessant ist» daß die PiliS-Csabaer Internierten den Sammelnamen „Die Zwanzigtausender" haben, weil der unselige Erlaß des Ministers des Innern, durch welchen die Internierung seinerzeit ungeordnet wurde, die Sammelzahl 30.000/920 hat. Aus der Schule der „Weißen Garden". - Am H, Jänner 1921 wurden m Wiener-Neustadt der Studrnt Erwin Lasic und der Glasergehilfe Franz Prohaska, welche beide im Besitze falscher Legitimatioiispapiere tvaren, cmgehalten. Ber ihrer Einvernahme und bei Durch» fuchung ihres Gepäcks stellte sich heraus, daß die beiden, die sich als Angehörige der »österreichischen Legion" ln Csoth 1-n Ungarn bezeichneten, die Absicht Hanen, sich gemeinsam mit mehreren Kameraden in Wien durch verbrecherische Handlungen, Deraubungen vor« Valuta« Schiebern und Diebstähle Ge«d zu beschaffen. Auf Grund der vom Polizeikommissarnrr Wiener-Neustovt und der Polizeidieettwn Wien gepftugrnen Erhebungen wsrwe« M AampiiHM der K«chs>itsLm ds«. chemaliga $ 0 *> Tvisue» Mopgenzenung üe Hen!eulit<5ni Kurt Poffanner, der ehemcsilge Korh.ettenleutnayt Pqlduin Raum an n, und der ehemalige Privatbeamte Gottfried I a n 0 s ch e f» alle Mitglieder der österreichische» Legion xn Csoth, ausgeforscht und verhaftet. . ■ Ein Millionenbetrug an der Heeresvrrwaltnngsstelle. Mit großer Schlauheit und von langer Hand geschickt rmrp bereitet, ist gestern ein, an die Art des »Köpenicker HauptMlNMs erinnernder Betrug an frep HeereSverwaltungsstelle Wien mit einem Schaden von einer Million Kronen an-geführt worden. Wir erfahren über den sensationellen Schwindel > folgende Mnzelherten: >sn der Roßa-uor Kaserne ist die Por-» merk- und Arboiterzuweisungsstelle untergebracht, die auch Leute beschäftigt, die nach den geltenden Normen aus der Wehrmacht nach dem Abbaugesetz entlasten wurden, bis sie neue Beschäftigung, erhalten . haben. Die Entlohnung g-schieht jeden Samstag und am Freitag vorher findet sich ein Offizier mit Vollmacht bei der Liquidatur der Heeresverwalt lgnSstelle ein, um die Gelder in Empfang zu nehmen. Der Offizier, bringt immer ferne Vollmacht mit, bekommt einen Scheck auf die Oesterreichisch-ungarifche Bank und behebt dp^t die ihm angewiesene Summe. Gewöhnliche kam der nämliche Offizier, ein Hauptmann, den man von seinen häufmen Besuchen in der Heersverwaltungsstelle her schon kannte, D>ese Art der Auszahlung hat nun btt Gauner zu seinem Sfte'ch auSzunützen verstanden. Gestern wurde die Vorm-rk- und Arbeiterzuweifestelle m der Rostauer Kaserne telephonisch aufgerufen, und es meldete sich eine männliche Stimme, vre sich als «Hier Liquidatur der HoereSverwattungtzstelle" vorstellte und die Telephondepesche aufgab, daß das Geld für die Zu.weisestelle heute nicht behoben werden könne, da?ür die Stelle ein neues Konto eröffnet werden müßte Der Scheck möge daher um einen -'Tag später bei der Heeresverwaltungsstelle behoben und dann bei der Bank einge.öst werden. Der Sprecher nannte sich »Oberoffizial Schwarz". In der Tat unterblieb auch die Entsendung des Hauptmaanes. Bald nach dem Gespräch kam in die Heeresverwaltung^stelle ein junger Mann, der vollkommen vorschriftsmäßig in die Uniform eines Leutnants der neuen Wehrmacht. gekleidet / war. Der Mann war etwa 22 bis 26 Jahr«? alt. übermrfte!- groß, hat sehr hübsches Gesicht, Hernes Schnurrbärtchen,' dunkles, brünettes Haar und etwas jüdisches Aussehen. Er sprach mich, als er sich als Leutnant Erwin Horn vorstellte, mit etwas jüdischem Anklang. Er wies eine Vollmacht vor, die vollkommen den Anschein der Echcherr erweckte. Um allenfalls letzte Bedenken zu zerstreuen, Uetz sich der Intendant m ein Gespräch mit dem Leutnant ein. daS jedoch die letzten Bedenken schwinden machte. Der Intendant stellte ihm sodann den Scheck auf eine' Million auS. den er dann am Schalter der Bank behob. Seitdem hat man keine Spur von ihm. Als dann später die HeereSverwaltm,gssti.lle und die Vormerk- und Arbeiternachweisstelle in Kontakt traten und sich über die Verzögerung in der Auszahlung unterhielten, kam der Betrug auf. Fälscher fremder Valuta. Seit Jahr und Tag ist ber Wiener Markt mit Falsifikaten der bei uns so gesuchten fremden Valuten überschwemmt. Fälscherkonsortien entsenden ihre Emissäre nach Wien« und lassen hier ihre Erzeugnisse absetzen und an der Festnahme dieser Sendboten, an der Aufdeckung der Fälscherzentralen haben die fremden Regierungen ein ebensolches Jn/eresse, wie unsere Kriminalpolizei. Das drückt sich auch in den hohen Belohnungen, aus, die auf Hie Festnahme der Falscher und ihrer Helfershelfer ausgesetzt sind.. In den letzten Tagen hat sich die Polizeidirektion besonders mkt den Fälschern von 500-Lire-Noten und von 20-Dinar-Scheineibesaßt. Die Banknoten zu 500 Lire zirkulieren in Nachahmungen» schon feit Monaten. Am 21. d. M. nun erschien ei» Mann im Bankhaus Magi u. Comp., Hohenstaufengasse, und gab drei Banknoten zu 500 Lire zur Ausbezahlung. Man erkannte daran, baß alle drei Noten die nämliche Serie und Nummer <G 28 6950) trugen, daß eS sich um Fälschungen handelt. Der Präsentant und ein Mau/i. der auf ihn aus der Straße wartete und ihm die Banknoten zur Verwertung übergeben haben soll, wurden angehalten. Der Präsentant nannte sich „Schriftsteller" und gab my er. kenne seinen Begleiter vom CafZ Atlantis und hatte mit ihm deshalb Verbindung, da er wegen seiner, italienischen Sprachkenntnisse sich mit Vermittlungsgeschäften befasse; er habe, so behauptete er, den zweiten Mann auf der Mariahilferstraße getroffen und ihn gefragt, ob. ec. nicht italienisches Geld zu verkaufen habe. Der Bekannte bejahte und gab ihm die Noten zu 600 Lire. Nun wurde der zweite Mann einvernommen. - Er nannte sich Domenico G ü d e s ch i urfi gab an, am 14. April 1898 zu Mailand geboren zu sein und aus der Wieden, Weyringergasse 27, zü wohtttzn. Der Mann wies sich mit einem regelrechten Reisepaß mit zahllofen VisaS und Sichtvermerken und dann mit ein^r Legitimation eines italienischen Leutnants ans. Er betön/e, er habe nicht gewußt, daß die Noten falsch sind. Gaideschi sollte in polizeilichem Gewahrsam ^bleiben, aber ehe alle Auskünfte über ihn eingetroffen waren, hat er e§ vorgezogcn, zu verschwinden. Seine Verfolgung ist eingrleitet. Wie man die Lebensmittel »ertenert. 28. ISim« 182! 'fceltf» HUSTEN TELEPHON 44-2-39 aller Art liefern meh und b(]||^ wleü’JW!56 i 0 l chctz KarsimiimeS frei Einkauf. Verkauf «jib Errechnung des ge stallten Nutzens obwaßen lasten. Im übrigen sei durch vxrq ITmfttftfh» her »»KliminiO,!- lNemii»» «Irfif nnr erreich! worden, sondern es habe sich ern bedeutender DerluA ergeben. Der Fama könne weder eine Preistreiberei nvck Kctterm bgndcl zur Last kall'N, Wir bemerken h erzu, daß die beq ireffende Meldung der Polizeikorrespondenz entn^ Nammen war> welcher hiermit auch die Verantwortung für die " 'R'chttgkelt > zusällr und aus deren merkwürdige Art ber Berichts ^rstcnlung wir wiederholt hmgewiefcn baden. ' Wrangels Dater bittet di« Inden v;. um Hilfe.;4 Vary» Alexander Wrangel, der Vater des Generals' Wränget, besuchte, wie das Jüdische Korrespondenz-: Bureau aus Kanstantinvpel meldet, neulich den Stels-i Vertreter des dortigen Großrabbi» und bat um seine! Unterstützung für die Organisierung der Hilfe zugunsten der russischen Flüchtlinge in Konstantinopel. Der Stclt-! Vertreter wandte sich daraufhin an einige jüdische Damen, die auch bedenlende Spenden für die Flüchtlinge sammelten. Als eine Anzahl russischer Offiziere ihn^ dann besuchte, um ihm zu danken, sagte der^ stellver-. tretende Rabbiner: „Salomon riet ur/s. Schlechtes mit Gutem zu bezahlen. Ich hoffe, daß Sie, wenn Sie^ nach Rußland zurückkehren,, trachten werden, dM weniger Prvgrome Vorkommen." - . ' * Ricsn»rr vMl in dnk BekleidnngssteN: der Rsrdbtch^ Gestern früh wurden aus den Räumen der BekleÄUngsstella. der Nordbähn in der Leopoldstadt, Darwingasse 38, 40 biIfi 60 vollständige Sakkoanzüge, darunter solche aus blaues und braunem Cheviot, je 7600 Kronen wert, dann ver»!^ schiedenfärbige Seiden- und Wollschale, Leinenwaren UiHi'! Chifsan usw., im Werte von etwa einer halben Million Kronens gestohlen. Der Täter hat die Beute mit einem Einspänners zeug weggeschafft. Der Wagen war halbgedeckt und mit etoeitf Fuchs bespannt. Er ist zwischen 4 und 5 Uhr morgens vom Tatort weggefahren. I * Ein Mil^ionendich verhaftet. Wie berichtet, ist deä als -Zolldeklarant verwendete 33jährige Schneidergehils« Ludwig Kerbler, 3. Bezirk, Schifsamtsgasse 7 wohnhafte am 15. d. M. mit einer Kiste Seidengewebe im Werte vom einer Million Kronen, die er im Hauptzollamt i&e*h hoben hat, zum Schaden der Firma Schüller u. Weiner^ 7. Bezirk, Schottenfildgasse 34, durchgegangen. In der Nacht zum 22. d. M. wurde Kerbler in betmnkenem Zustand iw, Ottakring verhaftet. Die Seide wurde bisher nicht auf*} gesunden.; , * DaS Testament rirreS Selbstmörders. Man meldH uns aus Bielitz: Der 18jährige Siegfried Körbel mach^ ein Ende. In seinem Abschiedsbrief bittet er, ihm seinen letztens . Wunsch zu erfüllen und seinem Freunds die Mittel zur Reisig? nach Palästina aufzubringen. ' * Falsche Zwanzig-Dinar-Noten. Die Polizei hat, wies die Korrespondenz Wilhelm meldet, «ine Bande festgenom-, men, welche sich mit der Erzeugmrg und dem Vertrieb von falschen Zwanzrg-Dinar-Noten beschäftigte. Die Affäre spielt; im Umkreis der Leopoldstädter Schi-ebercasees. , * DaS Schönbrunner Schloß-Etablissement gesperrtk Schon im November vorigen Jahres wurden von ErhebungSi. beamten des KriegSwucheramtes Uebertreungen der ' Et-,, nährungsvorschrrften im Schönbrunner Schloß-Restaurants beziehungsweise im Kaffeehaus, in der Bar und in der $oit£ ditorei in Hietzing festgestellt. Der verantwortliche Geschäfts-' führer wurde zu einer Geldstrafe von 10.000 Kronen verurteilt. Doch konnte, wie die Korrespondenz Wilhelm meldet, * schon am Tage nach der Bestrafung neuerlich febgeiteE werden, daß Zucker zum" Versüßen der Getränke uüd Brot an die Gäste verabreicht werden. Der Geschäftsführer wuriw" nunmehr in eine Arreststrafe in der Dauer von 14 TageW und zu einer Geldstrafe von 15.000 Kronen genommen. Mit' Rücksicht auf dieses wiederholte und besonders krasse Zu« widerbandeln gegen die behördlichen Anordnungen wurdemit der Sperrung des gesamten Betriebes auf dttz Dauer von vier Wochen vorgegangen. { * Strcik der Angrstrklten des Wiener Fortbildungsschule ' vateS. Die Angestellten und Diener des Wiener F 0 r t* bildungSschulra Les traten gestern mittags im Zentralfortbildungsschülgebäude in der Mollardgasse in den Streik, weil ihnen nicht, wie bei der Gemeinde, 2000 Kronen Vorschuß auf die Besoldnngsreform, den sie vormittags um' halb 11 Uhr vormittags vom Obmannstellvertreter Gemeinde», rat Täubler verlangten, sofort aus bezahlt wurde. >-. * Große Serumspende Argentiniens für Oesterreichs Die argentinische Regierung hat , für die österreichischen Spi«> täler eine große Spende von Serum jeher Art gewidmet^ Angesichts des Umstandes, daß Serum zumeist aus dem^- Ausland bezogen werden muß, kommt der Spende Argen-d tiniens besondere Bedeutung zu. ® Eröffnung ber Bolkshygienischen Ausstellung. Gesterrrl wurde vom Ehrenrektor Professor Mannaberg die Volks--^ hygienische Ausstellung, die zugunsten der Poliklinik. 9. Bez., Marianncngasse 12, stattfindet, eröffnet. Dre Ausstellung trägt einem Bedürfnisse weitester Kreise nach ernster Belehrung und Aufklärung Rechmlng und unterstützt das Wirken' dcö VolksgesnndhcitSamtes. Zu bet m mi erem Blaue am 18. d. M kisch-enenm Nvnz «wer drm plnchcn Ttt l ichre bt uns Rechtsanwüt Doiwr F. P r a n 1 e r > lS Beftnl v ber F >nn A- H. B e i r i chb e r g e », f ine Mandan! n! a c b;c io! die Ware m Hollau ^.ctoufi, nach Wn ftfi' Oft)! 11 uo m t m rräuann cr'en. Nttben von K I per 'itiloiUMHuu an mt zum Gro'xn.kan leg um nie XsutSUz Lmus vcrkausi. Sie habe jede Obiorse eines evDcm= ® Absehkurse für Schwerhörige. Die Gesellschaft zup Fürsorge für Hörlose -und Schwerhörige veranstaltet neuerlich Absehknrse für Schwerhörige. Die Anmeldung zur Teil-- nähme an den Kursen wird am 7. Februar l. I., nachmittags" 5 Uhr, am Sitze der Gesellschaft, 0. Dez., Maria: -ncngasse,19 (Politliint. Ohrenabteilung) entgegengenommen. Jeder Än» meldende hat eine mrt der eigenen Adresse versehene 5kvrre|z spondenLkarw mitznbringen.