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Wiener Morgenzeitung · 1921-01-21 · Heft 714 (21.1.1921) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 714 (21.1.1921)
Date
1921-01-21
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Nr. 714 Wien. Freitag Wiener Mor^emeitrmH 2i. Iönmr 1921 Seite 7 Gerichtssaal. Mord an der Gattin. Bo« dem ©Anmifln At unter i m B sitze de? Ober« landtsgerrckttSrate- Dr. R a m s a u e r, beginnt tjcufe bte tßr 3»tt Tage arbenitmt« Vrihandlung g gen den S7jährgen Aaramellenerieuaer Albert Sedelmavrr waen Morde?. Eedelmayer wird in der vom Staats nwalt Dr. N o r d e g g ve'trcitnen Anklage belchuld'gt. daß er in der N icht rum 20 Jtt't! 1920 im FreibauS auf der Wrrdett f ine Frau «rwü gr und ihre Leicht dann auf dem LiMpenhcken aufgehängt hat, um einen Selbstmord vorzmäuschen. Verurteilte Speditionsbeamte. Bei de« Sped-tionSfiima 8 e r n k a « f wurde im Jul? 1920 rntdrckie, daß au» G'.nnd emrs g'täl'chtm Frachtbue^S cin Waggon mU Benzm im Wert? K 562.655 bei der Bahn ebgchotz vnd an die Ä. E. tz-.Unron v rkaufi worden war. Die Erhebungen führten zu dem Ergebnis, da r dieBemm. bei Finna Lemkan' Max G r e r f ck i f. 8'vvold Lrndenberg «nd Wlhelm Merirzr das Berdrecken verüben. De hr« Beami n Kitten ein verschwenden cheS Leben geführt, wa'kn Nackl für Nicht in Beriwiiguncchlotalen und biaducn een Betrag non mehr als e ner halben Mil! on, den fic für den Waggon Benzm r»hielien. rn e nem Monat durch. Daß Schönengcricht er annte b ute me dre» B am'rn schuldig und v*rmtefire M e r izz' »nd 8 i n d en d e r g zu je 1« Monaten. G r e r f ch r k zu z w e r I a h r e n ' ch w e r e n K e r kerS. Der Volkswirt. Eine Krone «- 1 25 Centimes Geld. Besserung der Krone und der Mark. .In Mich nonerre. bte österrerchiichr Krone ... . ,12' 1.12V, im 19 Jänner die osten - gestern! elte -Krone . . . — 90 -.90 m 19 Zä'nirr hie ttchechrschc Krone ...... 84 - ( 8.10 .m 1» Jänner) dre Marl ......... . 10 5 9 95 am 19. Jänner Agram ..4 — ( 4 io im 19 Jä na Bukarest .. 825 *.35 m!9 J8:rne Puea"cst . ...... . . .1.10 tmi 19 Jänner« Warichau ......... — 65 —.75 am 19. Jänner) * Engko-ds Interesse an Oesterreich. Das bekannte Londoner Sonnlagsblatt „Observer* schreibt am 16. d. M. in einen: Artikel unter dem Titel »Ter Zusammenbruch Oesterreichs" unter anderem: , „Nach Sir.. William Goodes Plan sollte Oesterreich voij den Alliierten ohne Verzug eine Anleihe von 62,500.000 Pfunds Sterling, auf fünf Jahre ausgedehnt, gewährt werden, tvogegen die Alliierten eine finanzielle Kontrolle des ganzen Landes erhalten würden. Ter Bericht der österreichischen Sektion der Neparationskom- Mission trägt die Unterschriften Italiens, Jugoslawiens, der Tschecho-Slowaker, Rumäniens. Polens und lands, dre alle in gefahrvoller Weise mit Oesterreichs Geschick verknüpft sind, insoweit Wien trotz seiner üleraus traurigen Lage das einzig anerkannte und fiih'-'nde Bankzentrum des ganzen Handels Südostenropas geblieben ist. . > Tie Neparationskommission befaßt sich natürlich nur mit der wirtschaftlichen Seite des Problems. Pflicht der Regierungen ist es, sich damit im allgemeinen' abzugeben; die britische Negierung hat ihrerseits ein starkes Pflichtgefühl in dieser Angelegenheit gezeigt und versucht, Sir William Goode entgegenzukommen. obne sich mit der wahrhaft riesigen Verantwortung, ein zweites Aegypten zu übernehmen, zu belasten. England hat einen besonderen Grund, die Folgen von Oesterreichs Zusammenbruch zu befürchten. Im.Jahre 1912 belief sich sein Export nach Oesterreich-Ungarn auf über 6,000.000 Pfund Sterling , und dazn kommen weitere 4,000.000 Pfund Sterling für den Export nach den benachbarten Ländern, der größtenteils von Wien finan» siort wurde. Zwirn, Wolle. Stoffe und Maschinen waren dse wichtigsten Exportartikel. Die Tatsache muß hinzugefügt werden, daß Oesterreich unter der Voraus-' sehung einer Währungsslabilisierung eines der wichtigsten Gebiete für den Absatz britischer Jndustriewaien gegenwärtig bieten würde, wo die Beunruhigung über ose allgemeine Geschäftsstockung akut ist. Vor dem Kriege führte Oesterreich ans Deutschland Waren im Werte von 61 Millionen Pfund ein. Heute erwartet Oesterreich von Großbritannien, daß eS ihm auch diele Waren liefert. Falls die österreichische Industrie wieder in Gang gebracht werden könnte, eröffnet sich sofort ein erträgnisreiches Absatzgebiet für die folgenden englischen Industriezweige: Automobile samt Zubehör. Eisen- und Stahlwaren. Kantschnkartikel. Textilwaren und elektro. technische Artikel. WeiterS benötigt Oesterreich Roh- »offe, die das britische Weltreich massenhaft besitzt (Wolle, Häute. Baumwolle. Kupfer. Kautschuk, Federn usw.). . Da nunmehr die Krise beschleunigt worden fei. können die Alliierten einen entscheidenden Eingriff nicht länger aufschieben. ES handelt sich nicht mehr dunnn Oesterreichs Zusammenbruch zu verhindern, Oesterreich ist bereits znsarnrnengebrochen und es muß ihm wieder in die Höhe geholfen werden, wenn sich die Fäulnis nicht von einem Ende Europas bis zum anderen ausdehnen roll. Die AusWei^e der Oesterreichischrmgarischen Bank. ft»*****"»**** cm 23 71?*« 80 0*174 ft vfre«- Endlich hat bte Notenbank die Veröffentlichung der - Geschäftsansweise wieder ausgenommen und zwar wer- Lffcntlicht sie gleichzeitig die Berichte über den Si'nd j vom 7. 15. und 23. Dezmber vorigen Jahres. Die Aus- | weise erfolgen getrennt nach der österreichischen und ungarischen Geschästsfübrnng. Nach dem Stande vom 23. Dezember beläuft sich der Banknotenttmlauf O e sterreich s auf 29.5 Milliarden (Zunahme . gegen den 7. Dezember um zirka 1.4 Milliarden), derselbe Ungarns auf 14.57 Milliarden. Inzwischen bat die Notenpresse tüchtig weitergearbeitet und bis heute ist der Zettelumlauf um weitere Milliarden gestiegen. Die Wirtschaftskrise in Holland. Die wirtschaftliche Lage Hollands steht vollkommen u::t'c dem Zeichen der Weltkrise. Die enormen Rückgänge aut der Amsterdamer Börse kennzeichnen den Ern/t der Wirts baftlichen Lage, beweisen jedoch andererseits, auf welch sicherer Basis die meisten niederländischen Unternehmungen ruhen, da sonst Katastrophen unvermeidlich gewesen wärtn und solche bis jetzt aus geblieben sind. Die Konkurs'isfern weisen allerdings eine steigend/ Tendenz auf; ihre Zahl hat sich bis Ende November 1920 gegenüber 1919 um rund 40 Prozent gesteigert. Die niederländische Industrie macht eine schwere Krise durch. Täglich laufen Nachrichten über Arbeitseinstellungen und Betriebsstillstände ein. wobei besonders die Diamant-, Textil-, Zigarren- und. Schrrbkndustrirn betroffen sind. Die Jndustriewerte sind an, der Börse stark gefallen. Erstklassige Jndustriewerte verzeichnen Rückgänge bis etwas über die Hälfte des früheren Kursstandes. Die holländischen Handelsgesellschaften haben zu Beginn des letzten Jahres großeLagerzu weit höheren Preisen aufgestapelt. alS heute notiert werden, und so können, sie di ft Lager nur mit enormen Verlusten liquidieren (Das erklärt die Kurs"inbrrßen der Handelswerte, die Rückgänge um 15 biS 30 Prozent erfuhren.) An den Börsen haben auch die Schiffahrtspapiere stark gelitten, da sie jedoch schon seit dem Frühjahr eine schwache Tendenz ausweisen, waren sie keinen so plötzlichen Schwankungen unterworfen. Obwohl die Aussichten für die nächste Zukunft nicht günstig sind, muß berücksichtigt werden, daß die niederländischen Schiffahrtsgesellschaften während der Kriegsjahre große Reserven angelegt haben und auf Grund der verhältnismäßig sehr niedrig zu Buche stehenden Flotte, noch befriedigende Dividenden zahlen können» Ferner kann auf die Dauer die Expansionspolitik, die für den Augenblick ungünstige Verhältnisse geschossen hat, den niederländischen Schifsahrtsgcsellshasten im internationalen Verkehr sehr dienstlich sein, Was deu Zuckermarkt betrifft, so werden die Situation KubaS und die Dorausfichten für Niederlan,disch-Jndien wieder optimistischer beurteilt und das Vertrauen in die sehr verständige Reftrvenpolitik der indischen Zuckerunternchmui^en während der großen Gewiirnperiode nimmt wieder zu. Die Preissenkung hat^auch aus die Finanzlage des Landes ihren Einfluß nicht verfehlt. Während die Ausgaben stets anwachsen, hat dir Handelsbrwegung nachgelassen. In Import» und Export zusammen weist die Handelsbewegung im November mit 428 Millionen im Vergleich zu Oktober mit 492 Millionen einen beträchtlichen Rückzug' auf. Der holländische Export leidet schwer unter .den heutigen Verhältnissen und wird stets mehr durch die ausländische Valutakonkurrcnz beeinträchtigt. Der holländische Finanzminister hat. dieser Tage in der Zweiten Kammer mitgeteilt, daß die Einkünfte in den ersten zehn Monaten des Jahres die Schätzung mit 102 Millionen überstiegen haben, baß die StaatSrerhnu n g jedoch infolge der enormen Steigerungen der Ausgaben trotzdem mit einem beträchtlichen Defizit abschließen werde. Es sind daher neue Mittel nötig und es wind wahrscheinlich zu einer Revision der Einfuhrzölle kommen. Freigabe des Getreidehaiwels in -er Tfchecho-Slowakei? Drag. 20. Jänner. Wie die P'.einentrrle criöftrt, finden b I den komvetenten Ministerien int rne Bk!a'»"gen über die Freigibe d:s GeirrrdchandeiS statt. Diese würde naiürl'-ch erst für die nächste Ernte «n Det-acht kommen und die Verbandlungen werden noch längere Zeit cin Anspruch nehmen; atlch ,st mit einem hkfkigen Widcrstand der ^oi afrti'rfjctt Parteien nr rechnen. Für die Zwischenteit ,st nach dem Muster der „Verwandtenk'rtoffrln* die Einführung iogrnann'en ^Berw.ttrdtenget'eldeS" geplant. Nach dem Entwurt syst die Bevölkerung berechtigt sein, bei verwandten Landw rten so viel Gftrr'de auzukan'-n, daß eS nbch der Vermahlung der Mehlqno e entspricht. Diese neue Art von Versorgern wst e ne Mablkarte erhalten, diene da u lea tmi'at, das Gttreide ver' m rdlen zu lassen, und den Müller zur Avlicserung der genauen M.hlmenge verpstichtet. _ Wirtschaftsnachrrcht?« anS der Tfchechos SlswaKer. Prag, 20. Jänner. Wie das „Prager ^Lagblatt" meldet, fand grstern zwischen den Prager Farbwaren-Engroshäi-plern und den Farbwarmsabrikauten eine Beratun,g über, die E i nfuhr von Erd-, koSineti schen und chemischen Farben aus Deutschlano und Oesterreich statt. Die Großkaufleute verlangen die Genehmigung der Einfuhr von größeren Mengen dieser Farben, da sie sich billiger stellen als die ei»heimischen. Da eS zu keiner Einigung kam. behi^'.t ji& das Karrdelsamt die EiUscheidnug vor. Bezüglich der Ei 'snhr Von Ultramarin wurde beschlossen, nur die Einfuhr der f i --st:n Sorten zu bewilligen. Eine Gruppe von in Amerika lebenden Slowaken beabsi^ ngt mit einem amerikanischen und inländischer', Kapital von 20 Mil'ionen tschechischen Kronen cii’£ tschecho-slowakisch« D amp s sch if s ah r ts ge feilsch as t zu begründen. >' VaulrorLudung in Budapest. Unter dem Nameli Aoyd Bank A G wur'e mit ein<-m Grundkavilak von 100 Miß tionen Kro» n r ne Bank gegründet, an deren Spitze der frühen Handelsm u ster Josef Sztercnyi steht. England im Baltikum. In London wurde die British« Baltic Association rrr-chiet m t dem Hauptzwecke, den Handel mis Finnland. Eßlaud und den anderen baltischen Ländern zn fördert Dalutenkürse. Nach meb'fachkn Schwankungen warepv b:e fremden Zahlunasnuttcl im a/sti ige" Bei kehr höher gegen dtk lctztgcm-lveken Stand. Nachsteh nd die offiüesten Schlußkurse: - Ämsteid im 25.^00.- G kd. 25 6(0. - Ware (gegen 19..Jännn 25.209.- Geld. 25.310.- Ware). Agrüm 5 4.-. 505.- (480.-. m.—, Belgrad I ->.3.—, 1219.- l1l98. -, 12!4.—Budapest 131.—,1^^3,-7 f 125.—, 12V. ), Bukarest 910-, 980 - (950.-, 960.-1 London 2915.—, 2935.— (28»'.—, 2910 —). Ma laut» und Tneg 2709-, 2720.— (2 >15.-. 2635.-). New-^vrk 778.- <69.—, 773.-). 4955.-, 4995-, (4605,4845.-| p.ag 97«.-. 977 - (936 -. 942.-), Sofia 915.-. 925;-: (880.-, 8 0—), Stockholm — —. . (16 070.-7-, 16130. \ Warschau und Krakau 79.50, 81 50 (85.—, 87.—) Zürich 12.075.-, 12 125.—(11 950-, 12.00 .-), Trnarnoie» -f-- (1920 194".—Dostainoten 767.—, 771.— (75<—. 762 —). fianzöfi che No en 4910.—. 4980.— (479»-, 48 0.-), Schweliei No: n 12.050.12.100.— '11925.—. II 975—), holländl'ch Noren 25 450.—, 25.550.— (25.150.—, 25.250—), juao'iawlsche No >"n 1! 83 —. 2003.— (—.—, ——) tschecho-slow kische No^en v73.—979 — 941 —, 947.—), „naaniche Not n 132 50, 134.50 125/0. 127.50). Lemotr, 967,50. 97 (. 0 .'955.—. 9 >5.-), «*.)».uiotcn 900.—, 910.- <*'70 —, 88.1.—). ttal'rnischc Noten 2690.-, 2710— (2590.—. 2610.— . dtitt'che Mailnoten 12! 1.—, 1247.— ^1198.—, 1201.—), r olni cke Mar'.noaen 86?.>, ^8 75 (90 25. 92.25V Pfund Steilmg. Noten 2.>oo.—. 292 J.— 2d7>).—. 2890.-), <Nubelno.en (Nomlj 362—i 33 (3-7. —. 333.—). Liq .k.i rung östcrrrichischen Eigentums in Acgyptrv. Eine Proklainalion des britischen Oberftkommandierendchr ir^ Aegypten, Lord Allenöy, vom 24. November 1920 ordnet in Durchführung des Friedensvertrages vom• Saint-Germain dir Si.]uiii:rmt8 des, gesamten österreichischen Eigentums in Aegypten an. Von der Liquidierung können ausgenommen werden: Das Eigentum der diplomatischen und Konsularbraruten, der Kommissare der Staatsschuld und der RichW!. bei den gemischten Gerichten^ Bei anderen. Personen, Möbel und persönliche Haöseligkeilen, die den Wert von 1000 ägyptk-! schen Pfund per Person nicht überschreiten. Endlich köiPren im Falle b:soilderer Norlage zu UnterstützungSzwecken Zahlungen ma Eigentümer beschlagnahmter Vermögen erfolgen. Gesuche um Freigiabe sind an den^ „Licensing^ Ossicer" 4N' Kairo' zn adressieren und in doppelter Aussertigung unkgehen d* beim Abrechnungsamt, Wien- 1. Äezirk, Stubenring 6/10, cinzureichen. I Eine Dstlarbank in Polrm Aus Marsch dir lib#' meldet: Die polnische Regierung hat beschlossen, .eine-speziell Dollar bank zu errichten, die das Monopol aus die GelÄanweisungsn von Amerika nach Polen erhalten, soll. Die: polnische Negiwung wird 51 Prozent der Aktien übernehmen;, die restlichen Ak.i:n werden von einer Gruppe amerikanischer Bankiers übernommen. Die Zentrale der Bank wird sich in Warschau befinden, ihre amerikanische Hauptexpositüx in N e w - A o r k. ■ Erweitern^ des Wertbrief- und- WerlschachlclvcrkehrH mit dem Anslaird. Dir Kammer für Handel, Gewerbe unL Jnduslrir in Wirn giot (jicmit bekannt, daß der Auslanöstaj’rf.'rit* nric i'i.■ .>it ntih 91sPi,tiVrmrfi4c(n nR 15. h. 9J7L ..__...u-.-leii- (Aethiopien), Aegypten (ohne Snoan), Argentinien, Belgier^ Brasilien, C.-ile, China,. Frankreich, den französischen Ko.onien,. Portugal und Spanien wieder versendet wenden. Die näheren, Bedingungen sind aus der soeben erschienenen X. Berichtigung des Briespesttarises zu entnehmen. , Wertangabe «ruf den Zellerllärunge» zu Paketen nach den Ni.dl.r!a..d.n. Wie die Kammer für Handel, Gewerbe ulid Industrie in Wien erfahrt, wird von der nieoerlür^dischen Postverwaltnng dagegen Beschwerde geführt,-daß bei zahlreichen Postpaketsendungen auf den Zol.'rnhaltscrkläru?,gen nicht derwirkliche Wert des Inhalts entweder in der Währung des Ausgabelandes oder in niederländischer Währung - an» gegeben ist. Diese Wertangabe dient nur zur Berechnung der Zollgebühren und steht mit der Wertangabe auf den Postpaketen, die derzeit mit 500 Francs limitiert ist und'ledigkichi für die Versicherung in Frage kommt, irr keiner Verbindung. Unrichtige Wertangaben sind mit empfindlichen Zollstrafepj verbunden. Stockung im Export nach dc» skandinavischen LändeM In den letzten Wochen haben sich die Äbsatzverhältmsse den nordischen Ländern -Europas von Grund aus verändert; Besonders in Luxusartikeln und Automobilen ist ein gewaltiger Preissturz eiirgetretett, so daß selbst die Offerten der österreichischen Firmen trotz der entwerteten Valuta-als M hoch bcsunden werden. Zum Teil ist diese Erscheinung auf diö a m e r i k a n i sch e K o n k n c r e n z znrück§usühren, die bereich eine bedeutende Ueberproduklion erreicht hat, zum Teil aber auch daraus, daß die europäischen. Automobilsabrikcn ihre Friedensbcschäftignng wieder aufgenommen haben, so wtjj dem großen Angebot eine relativ geringe Nachfrage gegenübersteht. Denn auch die Kauflust des Publikums hat sich in Erwartung weiterer PreiZekmä n sungen beträchtlich verringert. Jnfolgedcsst'n wctteiserilenglische Und' ümerikanische Firmevj in gegens-iligen Nnterbietmrgen,. wahren^ die österreichische Jndirstrie kampflos das- Feld räumt. Wiener Börse. / r fi t an der g'strigen Börw wiä.s'e sich in engee . " " ' . die __ ____ _...- _ __ ...ehr B-mch-ni'g ran een l-.^d-glich ■' »•: l-abnir-rle, namenriich Siidbahn-' Pr.oumt.tt. aus Äruuü der bevorsteyeuden W.euer ÄeebaudlMLen. D . r tvt a' der g<-stngen Borw wick'I'e 'M! IN enge Gren*'v ab.. de Uni atze wm m germq, da sich de .? pilulat-o mit Nück'kchr auf die inneren finanUelken Schwie, aft.trn und % beoarn l-ei'de Bei orgung we testgeh nde Reseive auserl.'M. Met

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