Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 712 (19.1.1921)
- Date
- 1921-01-19
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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Seite 2 Dien Mittwoch Wiener MorftenzeitAng Jüdische Arbeit in Palästina. Jerusalem. 14 Jauner. Züd. K-rr-Bur) ' Die neue Straße zwischen TiberiaS imd Somach, die von einer jüdischen Arbektoi grupp? ans kooperativer Basis unter direkter Abmachung mit der Regierung ge« baut wurde, ist bereits beendigt. Dieser Straßenbau beschäftigte 1700 jüdische Arbeiter. Eine vor kurzem gegründete Arbsiterorganisation verhandelt jetzt mit der Negierung wegen der Uebernahme des Baues der Straße zwischen Aeeo und Safed. Der Vertrag siebt vor dem Abschluß. DWArbeiten werden 600 neue Arbeiter erfordern. — Tie palästinensische Negierung beschäftigt sich jetzt mit-dem Sammeln statistischer Daten, betreffend die Einwanderer. die ins Land gekommen sind. Zufolge dem bereits vorhandenen Material wird angenommen, daß 82 Prozent der Einwanderer bereit sind, schwere Arbeiten anznnehmen. .-.- -«h -■ - -; Im „Haolam", dem zionistischen ZentralorIvn in London, veröffentlicht M. Sinilänski unter diesem Titel einc^n Aufsatz, dem wir die folgenden Stellen ent« BnchmeN: '' > Tie Presse im Innnd Ausland ist schweigend an einer neuen kolonisatorischen Erscheinung vorbeigegangen: an der Arbeit ,der Chaluzim bei den Wegrbanten. Ob wir wollen oder nicht, die eine Frage beschäftigt uns unablässig: Was wird mit'der Einwanderung sein? Es ist nicht schwer, theoretisch zu beschließen, daß. solange der „Keren Hajessod" über keine großen Mittel veriügt. mit der Einwanderung nicht begonnen werden könne, aber de facto ist es schwer und unmöglich, sich mit diesem Zustand abMinöen. Vergessen wir nicht, daß ivir jetzt nicht die einzigen Sölme beim Anfban des Landes sind. Ein große?, starkes Volk, das'»zum Leben erwacht nnd das ebenso wie wir auf die Wiedergeburt des Landes wüit-et. kon kurriert mit uns. Und jedes StehenAeiben uns?'-nells bedeutet für dieses Fortschritt. - Aber wie ist in der jetzigen schweren Lage eine Einwanderung denkbar? Tie Leute, die mit eigenen Mitteln und auf eigene Gefahr ins Land kommen, haben immer dem Zionismus zum Wohle gereicht, umsomebr jetzt. Aber nach der furchtbaren Katastrophe, im Osten Europas werden das nur einzelne sein, nnd einzelne werden jetzt nicht das Land aufbauön. Tie Hilfe" kann nurEvom Gros de3 Volkes kommen.. Und wo söll man "die Möglichkeit der Einwanderung für diese hernebmen? Tie Geldmittel der Zionisten sind plötzlich erschöpft. . . Glücklicherweise beichästigt sich mit dem Aufbau des Landes nicht nur die Zionistische Organisation, sondern auch, die Mandatarmacht. und sie vertritt der Mann, der mit vollem Herzen, und tiefem Willen darangeht, am Ausbau des ..nationalen, Heims" mitzuhelsen. Tiefe Ansbautätigkeit der Reaierung müssen wir »,ii unserem Nutzen ausnützen. Ter er st e Verbuch ist bereits gemacht w o r d e n. - Dieser Versuch ist von großer Wichtigkeit. , Durch die Ebansteearbeiten -wischen Tiberia.s und So mach und zwischen Haifa nnd Nazareth, welche die Arbeiterparteien übernommen haben, ist der Einwanderung ein Tor geöffnet worden. Dieser Versuch hat eine kolonisatorische Bedeutung ersten Range s. Es ist das erstemal, daß eine große kolonisatorische Arbeit., die bereits Tausende von Arbeitern beschäftigt, obne Hilfe' der nationalen Kaste gemacht wird. TaS ist eine lebendige Tat in der großen, dollen Bedeutung dieses Wortes. Und es ist auch der erste Versuch, eine der schwierigsten und grnndleaen^'ien Arbeiten durch Inden zu machen. Haben wir doch immer diese schweren Arbeiten gefürchtet. . Wohl kann man nicht das Ende abfehen. Aber wenn man nach dem Anfang. nach dem Augenschein und nach der bisher geleisteten Arbeit urteilen soll, kann man sesistellen: dieser, neue und schwere Versuch wird gelingen. Nicht wenig werdw die Opfer sein. Nicht wenig Blick- und Schweißtrovien. die diese Chausseen tränken werden. Nicht, wenig jnrne Leben werden an diesen harten Fellen zerschmettert werden. Aber der Versuch wird gelingen, und b'r°S werden vielleicht die ersten Ebaulleebouten sein, d^e durch Juden gemacht worden sind.' Diese Arbeiten zeigen eine Einwandernnasmöglichkeit. Die Negierung wird vollenden, was sie begonnen. .Die notwendigen Gelder.werden gefunden werden. Der Schuldner ist sicher, der Gläubiger wird kommen. Der Ausbau wird durch die Negierung bewerkstelligt werden. Und Alckl-au heißt doch- Chausseen, Häfen. Austrocknung. Irrigation nnd so werter. Tie Arbeit, die heute Tärckende b-eschäftigt. wird morgen Zehntauscnde und übermorgen Hunderttausende beschäftigen.' Damit aber dieser Versuch ganz gelingt, dark er nicht dem blinden Zufall überlassen werden. Die Ne. giernng bat die Basis geschaffen, die Zionistische Organisation nrnß die ersten Steine legen. Die Organisation nrnß die weiteren Bedingungen schaffen? Medizinische Hille, Erziehung. Wohnnngsbeschasfnng. Le-esäle. Küchen nnd das wichtigste, die Beschaffung des notwendigen Inventars, um die Uebernabme der. folgenden Arbeiten zn erleichtern nnd den jüdischen A'beiter gegenüber den anderen konkurrenzfähig zu machen. Dar steht uns die Möglichkeit, ein großes Arbeiter? beer zu schaffen. Versäumen wir sie nicht, wie wir sie einmal vor drei Jahren versäumt haben. Westukrainer und Juden. Im „Ukrainskh Pnapor" bespr'cht Dr. Paul Lysiak das Verhältnis zwischen den Mestukraincrn und den Inden. Er meint, daß sich das ukrainische Volk Oftgaliziens zu keinen Pogromen habe hinreitzen lasten, wie'auch die gallzisch ukrainische Armee Art der g .oßen Ukraine diesem Ärunsatz treu geblieben sü. Die Ukrainer fordern die volle und au^riHt'ge Neutralität der Juden, denen sie die-Stellung eine^besoydeien ethrtilcheu Ma.'ie ztkgestehen, und dessen bürgerliche, kulturelle und relig-ose Autonomie' sie sichern wollene Das ist eine Sprache, die. wir gerne begrüßen mochten./ Cs fehlt uns aber leider die Handhabe, zu untersuchen, ob die Pogrome, die in der Ukraine alles auf diesem Gebiet je "Gemistete übe.tresfen, und deren jüdische Opfer in die viklenb'ört westober ostukrrt' ui schon Mm entert begäNgkn rvmderr. Die 'Banden des Petlju "a oder des Pawleulo gehörten der ethnischen Einheit der Ukrainer an. Wir sind weit entfernt davon, die ukrainische Nation in ihrer Gänze des systematischen Indenrnvöles at^uklagett, Übet wir vermissen e'n talkriift'ges und energisches Estrschroitort der beiden Reg'erurwen gegen die die Ehre ihres Polles schändenden Banditen. Der Kaurpf um dir Versagung in Polen. Ve^a-rttllch hat die poln'sche Regie ung bi-sher in der Sera'sf age, die -wische, der Rechten und Linken so heiß umst.itten ist. ei. e neutrale Stellung eingenommen: Ein Teil der Kabinet smi'glicder, welche zugleich Deputierte sind. eit für. ein Teil gegen den Senat gsttimm^. Der Beschluß des Se-ni über die Schaffung eines Senats hat deshalb am die Lage der Negierung ke'ncrlei Einflußgehabt. Nun aber, da dir Reko"st ultion des Kabinetts bevorstehtwollen, wie „Der Moment" zu melcn weiß, die einzelnen Parteiktubs km Sejm die Senatsfrnge zu einer Kabinettssage machen. Die Angelegenheit nird auf den Konferenzen des Min'stcrpriiii enten ^sitos mit den Parteivertre'ern a rsführlich behandelt werden Und von der personellen Zusammensetzung des rekonstruierten Kabinetts wirb es ab hängen, ob die Regierung für oder gegen den Senat Stellung nehmen wird. Wir in poliAschen Kreisen versichert wirb, sind die Aussichten auf ein Kompromiß in her, Senatssrage schwach. Die Pa'lamentsf?rien habe« keme Atznderung in der Stellung der Parte'en zu dieser Frage gebracht, die Anregungen des Se'mpr"si enten Trompezynski auf ein Kompromiß auf Grund eines ausschließlich gewählten Senats scheinen bei den Gegnern des Projektes keinen.Widerhall. gesunden zu haben und daher wird, ' der Kampf unser der, Losung Ein- oder Zweikammersystem wcilergrsührt wer-.en. Wie Aorthys Ämueftie «ckemesM ist. Ans B u d a p e st wird nns geschrieben: Als der Amnestieerlaß Horthvs erschien, gab es naive Rechtskundige, welche der Meinung llvärert. daß diese Amnestie , sich auch auf die Internierten beziehe. Auch in einiger Blättern war dieie Auffassung vertreten. Um nun d?r nnoutienebmen Tisklstsion ein Ende zu bereiten. gab der Iustizminister T o m ca n y i dem-Vertreter eines ungarischen Blattes gegenüber den Standpunkt der Negierung in dieser Frag? kelianntpDieses-GrztachtM Hex. höchsten ungarischen, Nechtsqnelle ist ein klassisches Dokuments dafür, wie schutzlos heute das Recht des einzesuen in Ungarn ist. Mlnistor Tömefanyst erklärte nämlich: „Ich wundere mich, daß die Frage in dieser Fornu siberbaupi aufgeworfen werden konnte. Der hohe Gnadenentschlnß des Herrn Äeichsverwescrs bezeichnet ganz klar und genau dem Nahmen, innerhalb dessen wir^urgsre Gnadenvorschläge zu unterbreiten haben. Im übrigen siebt es für jeden, der nur irgendetwas vom Recht vmsielL außer Zweifel, daß der Akt der Begnadigung sich nur auf solche Fälle de? Strafrechtes beziehen kann, welche Handlungen betrefien, die ein ' strafrechtl'ches Voraes-en nach sich ziebcn. Da nun die Tatsache selbst, daß jemand interniett wurde, ohne daß gegen ihn ein Strafverfahren eingeleitet wirrde. Beweis ^enug dafür ist. daß die Behörde von dem Betreffenden keine gesetzl'ch strafbare Handlung festgestellt bat. so nutcrlicgt es keinem Zweifel, daß der Gnadcna.lt sich auf solche Iuteruierte nickst besteben kann."! Der ungarische Iustizminister legt bier für sich und seine Negierung das VekenntrstS einer Schuld ab. welche; durch keinen Amnestieerlaß gelöscht werden könnte. Er! gibt zu, daß die Tausende von Menschen, welche Wochen- , und monatelang in den l^nterniertenlagern sttnter Erst- : bebrungcn und Fcltcrn schmachten und allmählich zu»! gründe geben, nichts verbrochen babcn, tvas gegen die I Gesetze verstößt ,und daher, strafrechtlich ztl ahndetr wste. z Sie sind schlechter daran als die. wirklichen Verbrecher. \ weil diesen gegebenenfalls die Vorteile der Amnestie \ znfallen. Diese Internierten werden ihrer Freiheit be- \ raubt und wirtschaftlich zugrunde gerichtet, bloß weil sie Juden oder „sonst verdächlig^Individuen" sind. Wie! sknipell.S.' im übrigen diese Internierungert seinerzeit vorgeno..'..-:en wurden, gebt ans dem weiteren Teile der i Erklärnug des Äsnisters Tomcsanpi hervor, daß die ge-! wischte Kommission, welche die Internieruugsakte rnst.! diert hat, schon bisher zu dem Schlulle komnmn mußte, daß von den tausend revidierten Fällen der größere Teil der Ir.ternierungen als. zit llnrecht bestehend aufgehoben! werden nnd die Internierten in Freiheit,gesetzt werden 1 müßten. Weniaer bekannt iedacb. ist . die. Tatsache, dad 19. Jänner 1921 ,Nr. 712 auch diese Revision und die mit ihr verbundenen Inter niertenbefreiungen in Wahrheit nur .eine Augen, auswischerei sind, weil nahezu sämtliche Befreiten unts ' strengster polizeilicher Aussicht steben und gegen eine»' Teil der Befreiten ohne neueren Grund abermals mtz Internierung vorgegangen wird» Der Geist des BerUner AntisemMsmus. AuS Berlin wirb uns geschrieben: Eine netze ZeitungS... gründung hat sich dem lukrativen Geschäft der Judenhebe zu. gewendet. Das Blatt wird an allen Straßenecken derkatzh. und zeigt im Titel einen Bismarck-Kopf, flankiert von Zwei Hakenkreuzen. Der Lorta»tikel dcS BlätrchenS, dessen Teno». bezeichnend ist für das geistige Niveau, da^ beim deutsches Publikum vorausgesetzt wird, ist ein Aufruf an alle Deutsche« zum Befreiungskampf gegen die Juden. Die zweite Seit« schmückt eine Statistik der N i t u a l M v r d e vom Jahr» 1V71 bis 1462 (Forfetzung folgt), die aber lückenhaft zp sei» sckeint, da beispielsweise im 14. Jahrhundert lediglich deü Morde notiert werden. Zweifellos verspricht die Fortsetzung Besseres zu bieten. Wertvolle Aufschlüsse gibt auch ern Artikel über die jüdischen Gauner in Deutschland, aus dem 4» entnehmen ist; daß die 1848er Revolution nichts anderes w,n als em Racheakt der Juden gegen Friedrich Wilhelm des Vierten wegen der Auszeichnung, die er dem Verfasser einet' Werkes über jüdische Verbrecher verlieh. Dieser markante Dlödstun wird durch ^dre folgenden Ergüsse gutbezahlter Ar, tikelfchmierer noch weit übertroffen. ES gibt da eine längst nicht mehr originelle TalmudauSschlachtung mit einem Zital deS Herrn Pfarrer Deckert in Wien: „Gott schütz« uns,vor dem krummen und buckligen Juden (sie«!)/ So er. b/irmlich das Ganze auch scheinen mag, so kann man dennoch nicht mit Verachtung über derarüqe Jauchejournuststil hinweggehen, weil ihr Bestehen kennzeichnend ist für den Geist der Zeit und für die trüben Quellen. ouS denen diese Publizistik gespeist wird. Tie antisemitische Propaganda ist sichtlich im Wachsen begriffen und kapitalistisch reich fündtert. Ihr Endziel, die Herbeiführung von AuSschreitunaen. wäre Wasser üur der Mühle der Putstbisten. Man hofft, vor einem Eingreifen der Entente in der Entwaffnungsfrage den entscheidenden Schlag führen 3U können. Dazu soll dabewährte. Mittel der Judenhehe verhelfen und die Gründung deS neuen Schmachblattes ist symptomatisch dafür. Die deutschen Monarchisten. Der Pariser „Eckair" bringt ein Interview mit dem Führer der Deutschen Volkspartei,'-AbtzeordNLtcn Dr. Streefemann, in dessen Verlauf der deütsche Politiker sich folgendermaßen ausspricht: „Mit Ausnahme der organisierten Arbeiter ist in Deutschland alles ryonärchistisch gesinnt geblieben, Der deutsche Staatsbürger findet bi^ Präsidentschaft der deutjchert Neprrbkik tb-Snig dekorativ, ja vielleicht lächerlich. Gehen Sie doch, in die Vergnügungslokale ^und Sie werden überrascht Mn' Über die enorme Zahl der satyrischert Lieder, welche da gegen das neue Regime losgclasscn werden. Unsere Republik hat sich auch in der Tat als unfähig erwiesen, den Augen, den Herzen und der Pl-antasie der Menge irgendetwas zu bieten. Ich kann Sie versichern, daß wir zur Monarchie zurüclkehren werden. D'e zukünfiige deutsche Monarchie wird sich allerdings der militärischen Niederlage und der revolutionären Entwicklung anpassen müssen. An ein.e „Monarchie von Gottesgnaden" dertken wir nicht mehr. Das parlamentarische System ist nun' bei uns eingoführt. Unsere Monarchie wird der englischen gleicherr. Die Demokraten, welche sich uns, der Deutschen Völksparier, anschließcn woll)tt> können übrigens be:sichert sein» daß wir uns auf den Boden der heutigen Verfassung. stellen. Die republikanische Konstitution bietet uns alle legalen Mittel, die Regierungsforr» zu ändern." Die französischen NÄtionalisten für einen Einmarsch in München. In der ,.Aci'on francaise" macht brr Depniierte Vainv.ille Propaganda für einen Einmarsch der alliierten Trup -en in München und beruft llch hiebei aüf da? Einverständnis einflußreicher englischer Kreise. Er fchre'bt unter anderem: „Im wahrscheinlichen Falle, daß Bauern sich weigern sollte, seine Heimwehren zu entwaffnen, wird es Notwendig fein, entscheidende Maßnahmen zu troffen. Die englische Presse ist sich darüber auch einig. Sie selbst schlägt «ins Besetzung Münchens vor, da eine Beseßung bei Nuhrgebietes die Bayern, welche ihre Kohle aus Schlesi'n und Sachsen beziehen, kalt lassen,würde. Uebrigens sind ja die Bergleute des Ruhrgeb'etes für die akkg'meine Entwaffnung Dcu'schlands ein'getrelen, und es wäre unklug, die Unschuldigen an Stelle der Schuldigen zu bestrafen." Auch der Berliner Korrespondent des „Manchester Guard'an^ hat dieser Tage die Besetzung Münchens als Zwangsmaßregel gegen Bayern vorgeschlagen und hiebei die Zustimmung des englischen freisinnigen /.New Sia^sman" g funden. Der neue tschechische Gesandte für Polen. Prag. 18. Jänner. (PripatieVmramm.) Doktor G i r j a, de.- früher' Bevollmächtig e bet tschccbo s o -afischen Regierung bei der tschrcho ffoivak'schen Arince in Sib'rien, wurde zum außerordentlichen Gesandten ernannt und mit der Führung der Gesandtschaft in Wa r sch an betraut