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Wiener Morgenzeitung · 1921-01-16 · Heft 709 (16.1.1921) · p. Seite 10

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 709 (16.1.1921)
Date
1921-01-16
Page
Seite 10 (sequence 10)
Language
German
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Seite 10 Wien, Sonntag ' Das dkrMonshaus für Alkvtüm.'L Glückf.lig u. Wärrridvtfer. LSien, 4. Bezirk, M Egalst 26/30, vcranstaüst vom $4. bU 27. Jänner 1921 eine größere Versteigerung, deren Ötinhalt Mobiliar bildet, welches in acht Räumen zUr ellung gelangt; von di:stn enthalten drei Zimmer Möbel «us der. Theresianischen Zeit, während j: ein Z'mmer fran- MscheS Mobiliar de§ 18. Jahrt-undertZ, ein Salon Empire- Möbel, ein Schlafzimmer Biedermeier-Einrichtung und eine Halle einige Renaissancestücke zeigen. Aus dem 820 Nummern fassenden Katalog sei ferner hervorgehobrn: Porzellan (ein ghes Meißener Kaffeeservice, ein Ansbachcr Kaffeeservice, »lreiche ostasiatische Teller), Antiken (Marmor. Bronze und n), Hölzskulptnrrn, Silber (eine böinerkenswerte Platte heS 17. Jahrhunderts), 'GlaS, Spitzen usw. Von kulturhistorischem Interesse ist eine Kassette mit den Pistolen, welche bet Ferdinand Lassalles Duell verwendet wurden. Der grüßte Hetl der ausgestellten Gegenstände war Eigentum eines durch Hinen vornehmen Geschmack bekanutenj Sammlers; aus seinem Besitz stammt auch die ansehnliche Sammlung von Altwiener Ansichten, die zur Versteigerung gelangen. Die uv/er ' hec Leitung des Dr. Hugo Haber seid, Inhabers der Octlerie Miethke, stehende Gemäldeabteilung bringt diesmal neben interessanten Aquarellen uvp Zeichnungen von Friedrich v. Amerling, C. B. Berg hem, I. CH. Brand, M. M. Daffinger, Angelika Kaufmann, I. B. de Lampi Vater und Sohn, Karl Schindler, F. G. Waldmüller, döü künstlerischen Nachlaß des berühmten Strllebenmalers Franz ilaver P e t t e r, 32 Aquarelle mit dxn reizvollsten , Darnrlfstngnr von Blunien, Früchten. Schmetterlingen und Vögeln. Von den Oelbildorn.;ei neben Ardekto» von Hans Canö'N, Friedrich Heinrich Füger, Ä. Lösfler-Radymn v und Ignaz R aff alt b soüders Mi Hauptwerk von Ph. F. Hamilton hervorgehoben, ein Magistrates Jagdüück. darste.'leich einen Jagdhund bei einem Loten Rehbock neben Vögeln und Jagdgeratsn in. einer Landschaft. Die Ausstellung ist von Sonntag den 16. bis Freitag den 21. Jänner von «10 Uhr vormittags bis 4 Uhr nachmittags geösfüet. Kataloge. P0 Kronen. Illustrierte Katako^e 150 Krönen. Literatur u.WiffERschKft. Die Hochzeit des Todes. AWhrluh kinm'l findet m Saied e n wndklbarts Fest RaT BenjochaiS, des Meisters dts Sohir. Todtstäg wird gefeiert. Es ist kerne Frier düsterer:, klagenden Tötenvrunks. sondern rm Fest rnnstcr. erhäbrnster Freude. H lluiah (drr Hock-.nt bet- TodrSst Am dcm Gip r! der Frmdr naiien d e au ge:anm Seel n der Kab alisten. jener, die peisitll noch Sandal »i beileitigtei' Md im Suk Gennise verkaUfien. der aoUlicheki Erleuchtung und 7» ihrem Gedenken an den Meister l cot dre freud ge Hinqüie an sein« Lehre. Wenn m schneeweißen G wandern dre Kabbalist n »SN Beth el in Jerusalem heraulommen. dtmile. ernste üliänner NM ME Mäghr-d und aus Bagdad, fei r!ich' und erb den ln ^reN DoS-KMgett; dann must däS Lächeln d.s Ungläubigen einem Htarifseruciir lvrrcheN, tzaS dre rrhabrnr' Fr^udo d'.es r MärNist d:e,Sektion knt dieser Torcnfeier, w<un auch nicht versteht, doch zu ebren weiß. ' - Nun hat ein junger Jude aus Jerusalem? Ariel ben Disri, ein Abkömmling d:s letzten großen Ehachatns der 'weißen Kabbalisten, von .B?th el, ein Buch/geschrieben, dessen .deutsche Ausgabe vorliegt. „Die Hochzeit des Todes" (bei B. P^ Tal, Verlag, Wien-Leipzig) - ist die Uebcrschung hkr (für sich selbständigen) Einleitung eines moderner, kabbalistischen No.rnans, der Geschichte des seltsamen Mannes von Deth ei,.dessen Sohn der Autor ist.. In vollem, wunderbar rhythmischem Hebräisch (daS die Ucbersetzung kaum ahnen läßt) erzählt Sultana, die Schwester des großen Mystikers, dem Sohne vom Tode ihres Bruders, seines Vater-?, und vom wunderbaren mystischen Erlebnis in der Nacht seines Todes. Ein Erlebnis, das ihre Seele zerriß, an ihrem Dlauben rüttelte und das sie alljährlich in der ( TodeSnrcht 2Merrer Morgenzerrrmg A6. Jänner 1921_ Nr. 7vr» Hanfe plrafctte?elze aller Ärtü sowie abaclente Herren- «yd Damenklelder» Nttisormcn» Wäsche. Schuhe. Teppiche. Möbel. Brillanten» Pretiosen und Juwelen. 8il NnrMayer,2.Bez.. Größe Sperlgasse 29 Reellste Firma! Keine Filiale! Telephon 46631t Hillulah, die Hochzeit der Seelen feiern läßt , ES hat diese Hochzeit den Seelen nichts gemein mit der christlichmystischen Unio mystica, sie Ist spezifisch orientalisch (der schiitische Islam kennt eine ähnliche Einrichtung), sie ist vsicht die Funktion einer Onädenanstalt, wie sie dte christliche Mystik begreift, sie ist orgiastisch-ekstatisches, vielleicht auch kontein^ plativeS, . stets aber ringendes Aufgehen, Vermählung. drtt Seelen mit dem Eijn fof . . . AuS der ganzen Tragik innerlichster Zerrissenheit über deN Tod des großen, geliebten Bruders reißt sich der.MklügeUde Schrei Sultanas los „Und die Krone dcs Guten und die Krone des Schönen, mit bcrf.ii ich das Haupt beS Ewigen gekrönt hatte . . . rollten die Stufen des Abgrundes chinäb . . ." Msgärt in ihrem Herzen „der Keim der Vernichtung". Bis sis im Schlaf umfällt und sie die Mystische Fährt der SSälä bis in den Vorhof des Eijn, sof erlebt. Mit einem fällt ttutt ihre Trauer ins Nichts und zu ernster Freude quillt ihr Herz auf aus der Erkenntnis, „daß das /Geheimnis de-s Lebens in die- Kron^ des Todes und das Göheimni,? des Thdes in. die 5kronestdeS Lebens" verflochten ist. „Siehe", klingt das Buch aus, „vs wachsen und blühen dir Blüten der Erkenntn/s des Friedens' aus dem Abgrund des Leidens empor." Wenn nun auch die Mystik kunstfeindlich ist,, konnte aus diesen Ausläufern.einer großen Mystifcheu ,HeWegu.:g" ein« kleines Kunstwerk entstehen; es. ist nicht reine Mystik, die dieses Buch schrieb, nur -ihr', getrübter Niederschlage denn reines Mystisches Erleben ist unmittelbar. Doch aus dem, was .mittelbar ist, ,kann. im Leser -jene .Stimmung erweckt werdendie ihn bereit macht, sich zu öffnen aus. der Verhärtung seines Herzens, herauszus.hreUen auis, dem alltäglichen Zla'g für den kurzen Augsstbl.ick bÄs,WebererlebettS. Darum, wirst -dieses Büchlein, dem nichts, sagen, dem. die Begabung fehlt, AichtalltäglicheS zu »nchfaugen,. denn zum Mystiker kann -man nicht erzogen werden, wen^i . die angeborene Ä.'gabung und Veranlagung fehlt. . \ Dieses Buch Bensköckl§ f,ät nichts zu Lun mit jener '/Mystischen" Literatur eines Meyrink oder Elvers,. die ja Nichts Weiter, ist. .als.-- litckraxischö -Spekulation,-dt« ---sich. mit ilüv:r''.a.'.den2nmystischen Oruanre^'su behängt. „Hillulah^ ist das Werk eines Dichters, „Die. Hochzeit der Seelen" aber nur das Werk, eines UebecfetzerZ. Leider-, sirjddem- Büch.- auch Dil-drr ,beigÄLeben> - die —• .StilifieruugeU eines -europäischer Auffassuutzentsprungrnenst^rWt,hier doppelt pE^ sind (wobei über ihren Kmrstwrr.t.. kein.Mrtrilgesollt.-wrrhert. soll), denn. M ist ein jüüischeS- Buch. . Ein jüdisches, .-kabbalistisches.Buch mit.Bildern zu. versehen,,davon hLlte ,sich.der wohlMeipendr,. .Verlag abhalten lassen sollen.. Die Schwingungen det Seels,eines mystischen Di.htsrs ist Bildövn eii^. sa.-gen zu wollen,/..jst schlechthin, tlujinri. ein Versuch, der aus diesem- Buch leicht eine lürrarifche Augelegenheit machest kann. .< , ■ - Eugen H ö flich. -..Dsblrevech*. O'giu der Wtsk-Hi'äch'Ab. /€Veft1 % '»it ^otben er chitti'N Ans ': ein' Ji'üä!': N ch tSlli BestNM, 'von ,' Die H«!if O d^rwa. vvn Cba-m ' —' ileber di> Nemh-st d s P'.inpps, von Ben-Ai Zch.- — ^»wie russtaNd. --- Utb r die „Al jrh". — rt'cwequng >md Butcr. ' fiicrbiifm. — Haschmner 1)Q mr. — Das arb ikcnüe P!ä,i>'a. — Polltrk und §o ia!ism»§. En eNun Dvrpccknft n 5>. Zu I'äben m allen Buchte n-"li!n--en »nd Äd'ttirlst ai-on. r,.Ft'circhmarst 2S47 Diö heutigen Fußballwettsprele. Heute kömmt' bsts letzte Meisterschaftsspiel de? HöKst» saisou zur Austragung, Auf dem Simmeringer Spvrttziätz treffen 'ÄMateute üttb Simmeringer Sportklub zusammen. Die AtstüLeNte gehest üls hoP Favbrttß W de» Kampf, dürfen aber keinesfalls ihren Äegner uUtdrschätztM^ da dieser, durch den Üebertritt erbittert, siWo-i lich mit größter Aufopferung kämpfen wird. Äu^r dieftm MeistMchastSsPiel findet übch Liste Neihe post Freundschaftsmatches statt. ' In Favoriten kömmt SeMtS baä unvermeidliche . -Derby" RubolfShüg it gegen HLrthä zur AuSttägustg. Die- RudolfShüglet, die den Vorteil des eigenen; Platzes. für sich haben, dürsten knapp tzswinstest^ - ' - Der'Sportklub'Aldmirä hat den Spvrtklüb T>p»u stabt zü GLst. Äe. btziböst Äeteine haben sich in Ak zweiten Klasse heiße "Kämpfe geliefert. Auch heute wird '-M dön Flörrdsborfein sticht leicht - fallest, thtöst Gegster zu bs°> gwistgen. - . : In Meidling - spielt' Wacker gegen Srickew Auch hist bäSf ftckn süf-'-ztemlichi Michwertigieit schließest. i8A Esylg . der Zweitklassigen .ist «bsolut nicht auSgeschldsserH. Der Wiener Athletiks Portklub hat mö ÄL hd» l in g e r B e-w e g u st g s s p re l.e r zum Gegner. Die Provinz« Männschaft dürfw 'dem verjüngtest W. A. E. ziemlichen Widerstand pntgDtrfttzest/ ohne alletdlsttzs desseyj schlteßlichtst Sfejjj verhindern zü können. Außerdem stehen stoch folgende MrnderwichtlgL SpkM auf dem Programm: Nußdorf—Bewegung XX, Red Stak-- Sturm 07, Renttweg-^-Minerva. Jüdischer Sport in S - mli«. Am 84. August 1919 fand sich die jüdische Jugend in Zeinun (Semlin) zusammen und gründete den« „Sportklub des jüdische» Jugend ^Hakoah, Zetnust'". Er bestand zuerst nur asts einet Turnsektion.' Dieser fvlgP in kürzester Zeit dis Gründung der Fußbällsekkiott, Siö sich nach hartem Kampf ist der vergangenen Saison die ekste Stelle ist der Meifwrschaft sicherst konnte. ES wurdest allmählich wne Abt.'i Ungen organisiert, so die Ruder-, Leichtathletik- und Hazena-(Damenwurfball-)sektion. Die Leitung des VcrcineS 'arLejt^t.'.guch. -.an,, der....Grürchung-, einer Kultur« irüicm nach dem Muster det Wtestet Hakoah, und es ist zU xrwarteN.j daß dirse Arbeit der Klubleitung erfolgreich wist Wird. Der Verein hat" heute att 14Ö'. Mügli«Lr»" Dm L/itUn'g^Wtzt sich aus -fölgettden 'Herrest zusammen: Präsident; Robert Dvstdy f Sekrrt-är:»' Engest -Szörenyl; Kassier: Albett Weiß; Zeugwärt:'. Josef Elias; Leitüngsmitglied: Vlab^ Jgnjatie? ' / - . - Die Wstfte L'iyitstg-MS AMZ wär diLs .Auftretsn' aist ersten Mdifchcn Jugettütag "ist . Osijek, .Ws/'dre Füßvaller^ eines kein Hindernis in'best Weg'.' Dafür umsomehr dia Kirltusgemcinbe, die dir neue Oriensicrung im Judentum nicht, anerlestn.'n Und sich!.ihr sttchtl.ufipÜsM.'.WVl.-- .ÄSW.Hte-M«M lcilungi setzt, alles dar/r.n^. hjrst immer yeuguftylWMst.Hjndev» nissr aus dem Wegä 'zü. räumest, was Ihr ölshtt. ttuch ge> küngrn ist. ..?: '■;; : : Was die Pläne für bid stächst^ Gaisön anbetrM sq ist--zu bsmerken, daß der Verein einen, neuen, eigenen-Spott« platz in Zemun errichten und auch an die .Grünk>iw«g einiger neuer Sektionen schrriien will. .Demission des Pervandsvizepräfidente» Deutsch. Der hener w rderlicU :m Afi'ttckvünkt vüst StreitäMtst Müntztue B stp äsiv nt d s Fulw-äl! Verbandes. Sttpfrieb DsüM F. A. Isrti mwmcbr se ne bc>eus lärmst eiwa'wte Demr stost MeklM WEN, }. SCHOTTENGASSE 1. GEGRÜNDET 1871. BAKU- UND WEGH3ELHAUS: I. KOLOWRATRI 6 14. Wlerter Wechselstutert: h Teinralw{rassc 2 I Rotenturniftirasse 29 I. Franz |ösefS-Rai 57 IK Tabors; l asse 7 III Han tstr.use 10 , IV R4inerplatz 2 IV vv icdnerzürlel 10 Vtl. Mariahilfer,trause 74 b VII NeulianRasse 44 VIII. Josefstidterstra,»* 64 XII. Koppreitergaa» 2 XIII. ßreitensecrs'mse 6 XIII HietzmeerHauptetr 3 XIV Marlaliilfersirasse t06 XLV. Sparltassaplatz 1 XVII. Ottalcringerstrasse 84 XVIII. Währlnrrerstrasse. 84 FHfeietf! Badenb. Wien.Cifenrövritx, Oraz, Innsbruck, Lins, Steyr, 5t. Pöt* (eh, Villach. Expösfutrert.- Kaittel« feid Vöeklattrticlt. .; A«kt4«ÄoSS"' Besorgt sämtliche BatUcgtfcdiaffe totf industrielle Transaktionen zu den In* lantesten Bedin^uheen. aMunBarMmi'mr. wr%. .. '^irru mminprwem. ,raa ’xrjwiyrw&rjtzrwMR Asarja wsrSet. : : AnZ drni Ünganfdjcn bei Emmerich AöLdi. ,, . <3 - rvrrt c',*iinoil.;; Er mußte eben noch eL-oas -in -siehirie^gwachtLN. Das Problem wur'?2 daher so gelöst, daß -mir mit dlücksicht auf die herrliche Witterung bje.Nockfraqe vorläusig in Schtreöe li.'ßen. Ich ha it eine einzeln: bla ie Stossihofe,^ die schickte ich -zum Schneit er, danii.Ler - sitz.-d-M Ufarjah zurechtmache. -Während sie. tzers.-.rLtgt: wurden führte ich Asariah zum Barbier, von dcrt kam er i:r^ die Düdewanne. wo ein arabischer Badedien:r ihn unter meiner LluffichL gehörig einfei'te und abwusch. Dann schnallte sich Afa'.jah seine ganz neuen gelben Sandalen an und zog sich die für ihn umgeänberrk dunkelblaue Stosfhose an. Dazu belam er ein reines, cremefarbenes Hemd mit einer Tasche an der Brust. Freilich, die Halsweite war für Asarfah viel zu groß. Aber wir halsen diesem Schönheitsichler batzurch ab» daß wir den Kragen nach der neuesten Mode breit uu^bogen. Jetzt erinnerte nur der TartinZ an - den Nsarjah von gestern. Diesen aber beließen wir, so-- kan^e wir ihn nicht durch einen neueren ersetzen kennten. Asarjah sah jedoch auch so mit dem blaügcblü7nt-en Ärschentnch in der Brusttasche und mit meinen ein WCfttg ein gegangenen schwedischen Handschuhen an dcü Händen auS. wie der Erbe eines kleinen arabischen Fürstentums. ,,Und jetzt zeige dich deinen Eltern und komme. Äüch der Miltagmahlzeit zurück." Ich war vom Gasthause noch nicht zurüngekeh'rt, «ls. Asarjah schon auf der Beranda saß und auk mich 'pottöt:. - „Nmp was sagle dein Vater,- mein Junge?" ,Hu^ srinrSach."- (Cr freute sich.) „Nun, ^ann f 'eue kch mich' barübev,' da/ß .wir deinen - 'Eltern.' Freude chereitet haben?, .sagte ich', und ktis' Tü.'-e mtzines . 'ZinMers aüfschl'sßend,. gab .ich Asü'.'jah bezüglich seiner -Db'liegenhet en e'ittigr Wet-» sungen. Dann-ging ich mit ihm zur Post. ,. .Mr. vc' Lrüch en. einige. Stunden.nn. hex^ AitWtünh alA wir-zurück hehrü.n,^ sahen wjr schon .auf. der Herzlstraße - -einige Schülerin-, en und 'einige Beamte des Bömisrad, die ihren Abendspaz ekgang machten^ Ich trug, dr: ei-geka-'.sten Sachen,nach Hanse und kehrte mit Asa.'iah aus den ^orso -.urnck. Wir kan'.en jedoch nicht einmal bis zum. Nothschild V-. u'evard. als ich hörte, daß zaghaft, mit halber Stimme jemandxuns' fortwährend etwas nach.-i:f. „Asarjah, Asarfah,- Asarjah ., .; Ich schau'.e nach rückwärts, die kleinen Kam raderi des Asa"mh Don ".vorgestern, ' die schmutzigen, klrrnrsi Kerle hsolg.eN.uüZneugierig' in gemessouee En-tfeDnuttg. V..:' r,Äj.rjuh.T.Asürjük''," jviöd-rhoNen sie hinter uns, und int djesöm Rufe, steckten Fragen: Asarjah. was ist das, was ist mit. dir geschehen? Hast dü iaber^ eine schöne. Hose, Asariah!. Bleibe doch auf ein Work steh.'n, Asar'atz. Erzähle auch uns, waö für ein Glück dir zugokomnion ist.- -O'. ec kennst b^l uns nich. m.'hr.?l,artz".h? --Nein, A,a Hrh w.ckl r. nichtsyon. ih :en / Mehr wissen. Er. .erwid^r.k' nicht mehr aüf ihre Nase, "er ließ.sich, »ich; mehr zu ihnen herab. Erschritt r,u.hiß,. vLb.en' mkr einher und M 'M ÄS u ulchttz hätte. AlS ihm jedoch die Sache zu bunt wurde, wmdettj er sich um-utzd-'zsigle ihnen die Zuug«. „Mach;" " ■. . '.; ‘ /■; \ Dann. lvMdete.er . sich rasch zurstch und sie hiemit für MemÄ abgetan^ .' ' . . . . t' . AsalZa^, hgt sich jetzt schon so an mrch gewöhn^ haß ei! mi^ Schicht - uur - als . Besorg.^ meiner .WüchKlj wrchligen Oölzegonheiten. und Einläufe,, sondern ÄH jrefsüchHr. Peglei'ter,aufmeinen ÄbendsPaziManKSn am ÄeoreZstrand unentbehrlich geworden war. Ge^st» verständlich verwechselte er nicht mehr die Hej^ Mif Kartof'elzucker.. Die .gassenbübischeu MqniereunWM sich nach ein'-gen Ermahnungen sozusagenvon ihnr^M wie eine Hülle, aus welcher sich mit beispielloser,Rasch; heit eine ungewöhnliche Intelligenz entwickelte., -W nahm einiraudfreie Manieren, an und interessieM -M; für alles. S^iue finanziellen Kenntnisse überschritte« im Nu die Grenzen der allerkleinsten Geldeinßxiten/ des Kabak und Metallik, und drangen in die Mysterien der Franken, Piaster und Mebjtbi ^in. Menü hatte, holte er die kleinen hebräischen, hSjlleG!Mcheä und volkstümlichen wissenschaftlichen Büchlein hKrvox^ welche ich ihm für ztvei, drei Metalliken inHiMM Ärttiquärladeü gekauft hatte. Heben den schönon^MW Naschi-Schriftzeichün eignete er sich von Wir aitch^ dis Kenntnis der lateinischen Buchstaben an> erlerüt^Rt^ Photog.aphi'ren. feilschte und zankte mit bö.tä. £>&$*’ Händler, n ih:e mir die Kuöpse an, wusch mik tzük. Scm..:or(rai0a.!eu .aus u. :d Len Tyma.ensaits.t, zUsvettz . weichen - E.ie.rr kann.e/ ich - selbst Nicht hesstr ^OWn, als er, ' . " ' ' 7' ' iSchiüK'ftrKLZ"-' ' >

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