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Wiener Morgenzeitung · 1921-01-16 · Heft 709 (16.1.1921) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 709 (16.1.1921)
Date
1921-01-16
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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Wiktt, SonÄäs" . ... Wie«er Mvvse«zerMRs!i irr-~iir-iYi~rt,rriirt'T'Tn~»—‘-»ttiii-iy nrn 1S«L» S ' A«Nfemittsche Praxis. ' "" Wir das RadsugLsirrdol, das den Antisemitismus zum 'Zr-rspa^T: seiner reaktionären Ziele benützt, bei vollem Licht üLSüeht, wenn es seine, schmutzigen Verleumdungen zu -e° r?e-ssn genöUgt ist, davon gibt die folgende GrrichtSvrrsiand« - L«F ein lebrrcichrs Beispiel. ' >. - Bor de« Nürnberger Schöffengericht wurde eine ' Mriv-rkbelsiorgürrMläge der Meister vom Stuhle der 'Loße vKuc aufgebenden Morgenröte* in Frankfurt am Main i^rgeu dir Vorsitzenden der Ortsgruppe Nürnberg des DeuifchMkischen - Schutz- und TrutzbundeS verhandelt. Die genannte Örtsgrupvr batte im Frühjahr 1620 ein.Flugblatt - K-rLretiet, dessen Behauptungen auf dem bekannten anti» fernitrschen Pamphlet „Die Geheimnisse der Weisen.von Zion* ' mifgeb-?rrt waren. Auf d« ersten. Seite deß Nürnberger ' Wugblaites wird von der Bestechung eines Juden geredet, ter die Geheimbsrichto des Baseler' Aionrsien«' kvn'grr'sfeS nach Frankfurt am Main gebracht,hab«> . wo nach denr wörtlichen. Zitat auS dm »Geheimnissen "der Weisen von Ziorr* „die am 10. August. 1807 gegründete Jrchen» kotze mit dem vielsagenden Namen »Zur ausgehende« Morgenröte* sei: einem Jahrhundert die Verbindung . mit . dem Großoriern dorr Frankreich unterhält*. In dieser Bemerkung erblicken die Kläger eine schwere Löle Nachrede in dem Sinne, daß die Loge wahrend des Weltkrieges 'in tandesverräterischr Beziehungen zum Feinde gestände habe..' Ärr Angeklagte Kerlen bestritt, an der Verbreitung des Flug» Zaires irgendwie beteiligt )u fein; der Angeklagte März gab ök einer Ausschußsitzung des Deutschbölkischen Schutz» und Lrutzburwes teilgenornmen zu haben»' ür der .die Verbreitung des Flugölattes beschloffen wurde, und als einer drr Vorsitzenden der Nürnberger Ortsgruppe die Derörerlung?HLrch die Ortsgüppe gekannt zu haben. Marz und namentlich sei« Bsrieidiger machten alle vrogttchvn Ausflüchte, um die Derautwortüng äbzuwälzen. Justizrat Dr. Gehrte' als Rechtsbeistand der Kläger kennzeichnets diese Art der Verteidigung als typisch für die.perfide Kampfesweise deS.Antisemitismus. den Gegner mit Schmutz zu bewerfen und dann,. Zur Rechenschaft gezogen, durch Ausflüchte zu kneifen. Einen Beweis für ihre -Behauptungen cuÄärten März und sein. Verteidiger nichtantreten zuJ Sn nett; die Originale' 'bat ' Dokumente der „Geheimnisse der-Weisen btm Zion* läaen in Moskau und feiert zurzeit nicht greifbar. Das Gericht sprich Kerlen frei und verurterlte Marz ' zu SO Mark Geldstrafe, eventuell ckcht' Tagen „ Gefängnis.. * ’ ' . Rasche HUke. . Dre „S.o z in l e H i l f S g t m e,i« f ch af t 3X.ititt.« MLlker* ersucht uns um Aufnahme folgender Zeilent Donners» . f5t de« 13. d. M., zu einer Zeit, sls die BnreauS geschlossen warttr(Mittssszeit). kam FrarrFerge BichrMihlgram «tUZ'Dawichdw.. Polen» «st ihren .haslbverhrmgerte», durch hr: mehrtägige Reise furchtbar verwahrloste« Kindern im Alter von .ocht, neun und 5chn Jahren in die Ausweisung deS Bereires '^Soziale Hilfs-- «rmemschast Änitta Müller*, ll.,. Große MohienHiffe-sSd.; Sr» wollte m timm Manne nach Amerika -und' ihrfehlte «rr Wecker» r«fr. die bereits um 6 Uhr »ackmittaos desselben Tages erfolgen sollte, ein Betrag von ll 6160. «n Betrag. der für diese arme Fr an unauf- 'llrmgüch war. Sie wurden vor allem mit Seife und Nerftvrsviant versehen und mit ihren Kindern i« der-Ausspeisung peipsiegt. Die Setteritt der Anssveüung hat an warmMlendr, hilrZbereite Juden der Nachbarschaft mit dem. Ersuche« heran, zur Nufbrmzunz der Summe rvr ll 6100 Seizutragen, und es gelang ihr d'S 5 Uhr. mit Zuhilfenahme , des gesammelte« Geldes die Schiffs- und Fahrkarte zu brorzeu. Drr Verein ^Ssgiale HtllssemeirN'Äüst Avista Müller* L.As! diese Gelegenheit gerne zum -Aulaffep den ei'rigk« - FSrdrrml her Aktiv« den herzlichsten, twftichtigftm Dank auSm», spreche?. Diese Tat oad wieder einmal den Beweis echt jüdischer Äolidsniök. Frau M hlgrars reiste z« ihrrrs Manne Zeises Ncw^stmk, 68 Fo, öth stre«t. Jüdische ELLerUVerfsMMLLKgtzT.; ' * ..3mi süc ihren Beruf vorgeöUdetr Mänu-rr am dj: Möglichkeit kämpfen müssen, für sich und ihre Familie auch Lkvr die dringendsten Lebensbedürfnisse yx. bufer* dann emp- Unoen wir, sosehr wir uns bereits an Streiks gewöhnt haben sollren, einen solchen Lohnkampf immer noch mit drr Lebk)«'tigkeit rirreö besonderen Ereignisses. Im Falle des Nc- Ugionslrhr-rstreiks tritt zur Sympathie des .sozial Empsin^ ktLnden bei den jüdisch Gesinnten auch rpch eine besondere .GefühlsbetatkunA binzn. Würden bis jüdischen Eltern cir« Forunr besitzen, das rhr'.en ermöglicht, ihreir cinheitsichen Millmr;um Ausdruck zu bringen,, dann könn/e kaum noch länger den berechtigten Wünschen, der Religionslehrer. widerstande-i werde«. Vielleicht waren es solche Ueberlegungen, die dazu \\lr,r.&n, daß in de« letzten Wochen, unabhängig vs-.reinLndrr,' an zwei Wiener Schulen von einzelner.. MitgliLdern bös ^liernrates eine jüdische Eltsrnversammlung einberusen wurde. In diesen beiden kleinen Bersanrntlungey zeigte e-3 sich geradezu, daß die jüdischen Eltern, tvrlcher Parieirichtung nnmer ne angehören mögen, in bezug ar:f dir Erziehimg ihrer Kinder dir gleichen WünsLw hegen. ES-wurde über den Religionslehrerstreik,' den aller Zkritik ' hohnsprechenden Lehrplan des jüdischen Religionsunterrichtes und darüber gesprochen, daß Pfitzgsten, Ostern, Weihnachten ustv. «l§ ,KonzentrationSpunkte". des reformieri-Ln BolkSschulunterrichteiS gelchn, wodurch denklerikal erzogene« Lehrern reichlich . Gelegenheit'geboten wird, 'ganz flr ihrem Sinne zu wirken; , aber "auch. Themen' wie: Rerbpfitai des, jüdischen Kindes/^ Berufswahl 'und HhgiLne, .tvürdLn gestreist.. . " ' SS Ware. notwendig', Laß in -gutlz Wen, womöglich schnüveise, - regelniä^g - solch kleittL jüdische Elternversammlungen IgttfLnden, Liese GlternvLrLSnde eiyüelner Sch.üle« " miteinander im SkontaL stünden und gssrnein/am große Bore tragZzhklsn über alle Fragen der j ühtfchen Grziehu«g. veranstalteten. r,, . '; x^r■■■’/: ..; Sind erst die jüdischen Elttrn auch für bis offetMchL. Schulerziehung. inLerefsierL, dann . wird. eL . nicht. «ehr vorkommen,- daß qn einer Schule mit jMscher KittbrrstrajoriLLt ein EhrrstlichfoziLler' zum Obmann deS EllernratSs gewählt wird, daß auch ferner pyn der Kultusgemeinde so. schmählich mit.- jüdischen Erziehern umgegangettwird . und daß -jüdische Mitglieder des Elternrates auS Minsormisrtheit die, jfiM*; scheu Interessen nicht zu wahre« wissen. Der freidenMde und schulreformerifche Teil jedes ClternratrS wird aber bald die in jeder Frag^. der alle LeSenSverhLltnisse umspannenLenz modernen jüdischen Erziehung; eingeweihle« Mterr; akS ein stärkendes Element ttilltpmme« heißen. S.'N. FLcs jSLische Kind. Dir Lkinderhilfsaktion des Jüdischtztt FraueübUtttzes schreibt uits: Unsere Aktion wächst organisch aus den attsrkleinsie^ Anfängen hervor. Die. LeDrin d«. JnlaudsaktiM 'für Kinder,'. Frau Esther R a Pa p.o r t »Nkit seS>: vepsuchta ed> einem schwer - unterernährten Kind alle acht; Tags Zubußen von hohem Nährwert' zu geben. Das Kind. nahm' aÜwScheut-- lich , an Wrpergewicht zu. - Daraufhin Machte sie .denselben'. Versuch mit einem..zweüen. Und. drDen. .LHche.-,'-D«S.' ovfts. nahm 3 Kilogramm innerhalb sechs Wochen -zu, das zweite 4,5 wrd das dritte %b" §iilogramm List selben. Zeiträum. - Stoffe SdrsuttÄe.ermutigt««, die. Aktion, -a« die OrffentlichkeiL. zu appellieren.;v .; Die Aktion zählt 5iS. jetzL Vloß '34 Schützling«." Dtzö Zkind-er erhalten durch sechs Wochen js nach dem Grade der Unterernährung, urch D, «ach ‘ dem.. MesuWÄtszustE; all- > wöchentlich reuhe Zubußmr.'/ ES -sind Kinder .»sit Lungen- -' affektion, «it.'Lungenspitzenkatarrh, mit Gelenkssni-ütHung, - mit' tuberkulösen Drüftn,usw..,Nach sechs^Wochen haben fast - alle Kinder -' 2! bis ' 3' KLbgraMch zügenommien. . Dutch ' he» fortlaufenden - Bezug hochwxttiHsr^ Nahrungsmittel geht daS einmal gewonnene. Mehrgewicht., nicht verloren. Wirhaben Sisnun für ^Lebensmittel' verausgabt 33.822 Kronen 65 H«tler.'' (Unsere 7tvLn^en'NeDspesmr werden'dvtth .MtgliedSbetträge 'gedeckt») -Wir haben gekauft: KondenSmLch, Bütter, Spxis-ö^ ,P.flanKrnfett,. Ztzsieback/-. Mehl, Erbsenmehl, Teigwaren, RriZ/R,iszrieß, Erlsen/Bohnen, Kakao>. Trockenei, Trockenmilch, GerftÄ, Powidl> Fettheringe und Rahmkäse. Die bisherigen Spenden 'betragen 25:520 Krone«. Wir habe« demnach- bis zur Stunde 8402 Krone« 65 Heller mehr verausgabt als eingenommen. Scho« -beim "jetzigen Stande der Aktion kommen allwöchentlich um ungefähr 3(^00 Krönen Lebensmittel tzur Därteilung und wir wollen doch unsere Tätigkeit erweitern. Wir appellieren an alle guten Herzen, nnS -durch reichliche Zuwendungen die Fortführung und den Weiterausbau unserer Aktion zu ermöglichen. Dia Kinder von heute lind die Erwachsenen von mörgerj! Im Wachstum .begriffen', ^dürfen die Kinder 'besonderer Fürsorge, sonst entstehen an Körper und Geist verkrüppelte'Menschen«? Für viele Kinder ist trotzaller Pflege ein Gommer». ausrnthalt auf dem Lande unumgänglich notwendig. Wir sinnen schon jetzt über dir Modalitäten der Beiverkstelligung. Aber dazu gehört Geld! Kommt uns zu'Hilfe in unserem Kriege gegen' Nnjerernührung und Krankheit der Kinder! ' Spenden a7l Geld, Lebensmitteln wir.Garderobe sind <ny unsere Adresse, 9: Bezirk, Llrchtenswinstraße 11/13, gütig st' zu richten. Lebensmiktrlwie. Gardrrob-?spenden werden nach Anmeldung abgeholt. / . ' ».GesvLdnisi« «so ft«aH®ea A s 11 r © r leb* dos: 9 lltir Frcknmm Eva. 9 llhr 45 Min. Heruseld Johann. 1! Uhr 15 Mir». Mrift Lamm!. — Neuer Friedhot: 9 Uhr Ellenllädter Stegmund. 9 Ubr 20 Mm. Rappavorl Michael. 9 Ubr 40 Mm. Svitz-r Rs slia. 10 Ubr Nrubmnn Markus, 10 Uhr 20 Min. Fnrkmänn Netti, 10 Uhr 40. Mm. Nesichrr Samuel, 11 Uhr Schwarz Jofrf. 11 Uhr 20 Mi«. Weiler Ad«ls/1i Uhr 40 Mm. Fürst Samue!. - * Zionistisches Landesstomitee für Oesterreich. Mittwoch den 18 d. M. findet rm grotzrn Frstsaal des vttderöstrrrcich'.ichen Gfwttbrverrrnes . em.e prvße Dkrsarnmlung der nvnisti'chc« I u g e « d g r u p v r « statt, > bri welcher der - ^ugrndre'rtenr Hcrr Pro». Dr. Wilhelm Stein ein ,»ifeeit$v. Programm voilrxerr mtb.' * H««oe«rertzöhll»4 der Mnfistlehrer. Der Orfter° reichische niusrwädügorjische Bei band hat mit Rücksicht aut die enorme Teuerung dre-derM geltenden'Honvrarsätze für Musiknmemcht ad 1. ö. Md'i-s z u bij% erhöht.' räf '9Tt. 7ööl linill ailll I .‘V ■■■■■»■Ml - * Oic Kunschak und Werner, die bi-b« niw d'e Merkennnng des »DolkSsturm" und der „Deuttchru TageS^itung*' finde» kannten, erfabren fetzt auch bte Upierstützuna »8-Uh'>Blatt-". Dieses edle Oraan der Steyrermühl druckt als kmugeS eine Berlantbanurg der Frontk'mp'er. über den Post-' streit - ad - und weint in der ' gleichen AuSgabr herzbrechend d-rüber, daß'msn die Ostjuden N'cht so rabtfot ausweiscu 'arm. Die'Aysnielsuna, meint Schvrschi Billmr oder' ngendein anderer Schre'tbMve. des Dteghark. wä>-e mi'tels Brichialgewalt mLalich, em An^wes.'. der drm^ auf das Änskaud s» angewiesenen Oestev rekch-l erd e r nicht z» Gebote steht. Leider kann man die»eS „leider" pickt ,dor Gencht stelle». Die Prügelstrafe wäre für lvlche Falle gar nicht übel. ■ stieve Steten Ksjefsod^Brvschstre. -Die. Rede«, di« Sir Alfred Mond und Prosifiar Wech'mann anWllch der große». Kereti Hösesidd-Sitzurts rn Manchester gehalten haben, find vo» der^Adteilnstg iür Zentralem»pa des Ker»n Hajeffod tnfnla als BrölckÄe in dent'cher und. jüdischer Gpracke^ hereusgegebeü w0ld>m .Dsisr BroichÜre stellt die erste Agitästonsschrstt har, die für die Keren Hajesiod-Akiiön zur BeMgun«' gestellte wird, füv die sie fick, auSge:crchne.t eignet. Die Broschüre wird mm Selbst» ksfteNprrls geliefert:, und zwar koste» m deutscher Svrache ISO Erelnplare SS Mark. S00 Exemplare tlv Mark, lOVO Ex^nv' plare 'ZOÖ. Mmk mrügllch Volta. Der Preis für die jüdische AitLgabr. .stellt sich dopvr!t..ss hoch wie für dre deutsche.! ' ü -Bfyr Woche« Arreft« tmto eine halbe Miki-» Geldstrafe Der verantwvrilichr Gesestichafer. der Flnna-, G «'^d'h?MetaAg'efrllschaft..in.Wie«, '^. Ban der Nullgafie ZÜ^ Ulrich .H a r d y. gegen dettbeim Kr>rg§wuckie,amt die Erhebungenwegen(grötzerer Preistreiberei und Krttendsndels in allen Arte» . Weiqlle« geführt werden, wurde wegen konstanter Mißachtung der sur -B.eihütuna des Schlvchhandels uni Metallen bestehende«/ Bew'irtsLäsrungIvrrordNünge» nur' einer Geldstrafe' vo« L J0.YO0 belegt. Glerchzeitig wurde der B e r f a k l der nichtänaemeldäten DestÄider an Älei «nd^ ZinnrückstLnde» m der Menge von etwa 17 W a g g o-n S zugunsten des Staatesau-gefpröche«. Da nun Gardv wahrend der Zeit bis. zur rechts« krastigen/ Bestätigung" dieses ' Srken'njnifses eme« Großteil' der »ichrrgrstellte« Mmge « i d errecktlrch verschle fc-Wl und so dem - Staat entwge« hat, wurde tr. nunmehr vom Kriegs« wucheramte . mit . ti n e r; v t. e r w o ch.rg e « A r.r e ft«- st ras e tmb ttn« Ersatzstrafe von einer-h a l b e » Mill.iyu- Krone^n bestraft. Schon vor diesem BerstrickungSbruchbatte fei,«« Prokurist'» Iba Süß, X, Quellenstrüße 96, anaeblick ohne Mit-« wifien: GardtzS, Blcworrate i« Werte von 600.000 zu« Verkauf gebracht; sie war daiiir vom KriegSwucheramt mit ein» Gedstrafe von L 5000 bestrrft worden. Da d e krimmellen Er» bebnvg'en 'gegen Ulrich Gm dp und Ida Süß den. dringende« Verdacht umfangreicher Me'allich ebungen ergaben, wurden ditz' Akte« der-Staatsanwaltschaft ab getreterr. i - / , ' ‘ ' ' - fv, * Mit 13 Fahre« ledensmstde. Die ISjährrg« Private Rosalia W-, X, Goethegaffe wohnhaft, nahm gestem abends wegen u n g l 8 ck l i ch e r .8 i.e b e Lokol und wurde von der RettungSgesellschast ins Allgemeine Krankenhaus gebracht. . * Gch«he fit Ktiesetmitwr«. Die Kriegepwit)«k» .d» Ortsgruppe H/1 des Landesverbandes W'en werden ersucht, am Fre'taä .den 2l. d. M-, vänkrl ch 6 Mr abends-rm Pra'er, Hauerßens GastbauS ^Zu den drei Tauben", za ettchemen. . Dis Anwksenbeik jedes Mitgliedes wegen der Schuhaltiou istunbedingt erforderlich.. . .;. Jüdischer Verei« Nord'Ost. Der Börverkau? küv-dir '' große M8rchenrÄ>ollte ,m Hotel Continental,!!., Taborstraße.4, bat bereits begonnen. Verschiedene, märchenhafte Belustigunflen. Musikkapelle unter Leitung des Kapellmeisters Pbilivp Feuer, Konzertmeister des TbeatkrS a. d. Wien. VorverkaufSkarte« i K 40 im Tereinklokak, U., Tadorstraße Sl «. * Ditzung der Kommissare de« Jüdischen National» fondS. .Am ^5. d.-M., vLnkikich um 6 Uhr abends, findet ,m Bnreäü des Jüdischen Natioralfonds. Wien, II., ZirkuSgaffe 33, ein.e S.iyttng der Nationaltondskowmifsäre und Funktionäre -er Wiener 'BezükSfeft'onen ' Wd Vereine statt, za der dieselbe», . dringendst ' emgrladkn" -weiden. ' Tagesordnung: 1. Voran k-ch kt g iür daS Jahr 1SS1. S. Arb e i t 8 P l a.» '-für ‘ daS laufende Jahr. | . Alter - Heere« - Verdand des Akademische» Vereines, jüdische» Mediziner. Ernem Wunsche vuler Teizie!entswrckend, hat sich der Akademische Verein, tüdifch«.. Medinneren'tschlofien, eine«. Alten-Heiren-Verband ins Lebe« zu ruftv-s Interessenten lverdtä .ersucht. Name vnd Adresie dem 8errm dekanvt-ngeben? nm zn einer rn nächster Zeit stattfindenden '' Velytzchring' Mgetade«. > zy »«den;.. Dem. Altev.Herre»eVn.vavd.- llönneü'Mr solcke Aerzte sngehören, die bttkits tünf Jahre .nach der Promotion find, da nach den Bereinsstainten jüugere Aerzt« uür i E'cntliche Mitglieder' weriitn kSunen. BeretnSadrefier ^Akademischer.Verein jüdischer Mrdizmtr, H-, Währingeistraße 15. - Gprechftnnde -eS Präsidiums: Samstag von */si9 biS */*l Uhr» ■ *" Shalnzim-FürsorK«.; VI. Spenden a a 5 w r i I vym 5. M 19. d. M. durch Fra« Dr. Sofer: Löwy, Jäger»»' dvrfML it'.v und ll 200. Tvlrt Sofer, Etockrran 2000, Perl», hergerM., t '30tX>. Knrngold K 200. Smiou Banner K 600, Sammelböaen 10'11 K i960. Frll Stranfkp L 400, Meyer ' zusammen K’ 7680 und llL it 0. — Sanrmlung im August 1920 der /akademischen Sektion des Für orgekom teeS durchFaust ü Sbll. 'D. .Zimer°Feld K 490, Hermann.L 306, Dr. Langer» ^Peäger 8 260, Gsldapver Schneuer K 2640, Jakob Freund K Q-220, iStiflS K 650, N. K 12, Gammlungsergedvifie 565H zusammen L 12.886. — Ed. Robinsohn 20>>0. Ehanukaseier m Alagen^urt K 1280, H rschler K 400, durch „Morgerneitmig";, M. I. G, Triest K 200, S. Tilltuger K 1600, E. Fleischmann. IX„-a 100, Äettt S. K 60, jiu ommen K 1850. — M. Jchicta ' lOJO. Ä Srntzmin« K 600, Bethausverein X'H., K 1861, durch, Jüdtschev NatiorialfondS: Goldbeig lti l60, A. Ster« K 2U0, Kauer Awner K loo, Max Kohn R100, Dvbrinfki Max h 100Q, Äwerft'L 566, zusammen K 21.16. — Pe»utz Hans kl 5! 0^ M NlveS ll;0y, Joillt siir Hmmbeheimna ll 4185. Dr. Blauer K 2000, Dr. Epön Zweig K 625, Nilfon ll 10 000, Bankte, S Flicker, IX., Wälmiigeistraße 41. ll w o, Kultusgrmeinde fü, EmigratiönSsondS des Herr« .Oberrabbiner Dr. Chajes ll 20.000^' Tempelvenm WiedemPl'argarelkN ll 950, Erber. Ul., ll 3000, Pap'eriackgeiell'chaft ll i>0, Cammeltogrn Michelstädter ll 680, J.A'Pi Jyrdanra Wien ll 2Y0, für die auSg wieienrn ll dan 100 --- K 10.800. Summe L 90.962, bis jetzt ll 460.417 90. Gesamt» sumrrir K'551:379.9Ö unb Ke 100, An Bekleidungsstücken haben wir erhalten eine größere Spende von Herr« Pollak, XV.

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