Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 701 (8.1.1921)
- Date
- 1921-01-08
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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^tte 6 Wien, Samsrog Wiener Morgenzetmng /8. Jänner I92L Nr. 701 . "■,T "— — -1*—--n— -_l Aalirmsche Baritonist Angela Pilottüist iuWren ringe« evffk» «nd wird am 12. d. M. m einer Nachtr>orst:lluyg in dek Dolks^ ioper em emrigrS Mal >n „B a i a z?; o" gastreren. AnsMeßeüd 'an diese Vorstellung findet ein Komrrt statt, in welchem Pilot« o 'im Solo und im Duett mit Frau Berta Kiurma StaatSvper, welche auch die Partie der Nedda «m „Bajazzo* überuSmnlr» bat. suite et en- Der Kartenverkauf m dieser Vorstellung beginnt heute [*n dm TageSkasien der Bvlksoper.! SprelvlandeSDentfchen Bolkstheaterd- «snntag. 2 vhr, „Faust". '/,8 Uhr „Der Unmensch". — Monikas. 1 Ubr, „Gas". — Dienstag, 7 Uhr, „Flamme". — Mi>t- Zvoch. 7 Uhr. „Der Unurensch". — DonnerZtaa, 7 Uhr, „Flamme". ~ Freitag. 5 Uhr, Gastspiel, BallettvorsteuNng Petz«Kainrr. */,8 Uhr „Gas". — Samstag, ^/,7 Uhr. »Flamme". 10 Uhr Fubrlaumsvvrstellung Theodor Weiß «Die Journalisten". In dm K a m m e r i p i e l e n wurde fiitr die heute.. .Samstag. '10 Uhr stattfindende Erstaufführung von drei Ein- «ktern folgende Rcibmfolge festgesetzt: „Comleffe Cle", Groteske von Max Burckhardl. Spielleiter: Dr. Heinz Schulbaur, „Ein ruhiges Heim", Burleske von Georges Courteline. Spielleiter: tanS Fischer. „Der Selige", ein Mt aus dem Jahre 1919 von ermann Bahr. Sp ielleiter: Dr. Hemz Schulbaur. . S v i e l p l a « der Kammerspiele: Sonntag, 3 Ubr nackmitiagS. „Armut", 1/e7 Ubr obtnbS, „Liebe". 10 Uhr «bendS, „Das ruhige Heim", „Comleffe Clr". „Der Selige". — Montag. V*7 Uhr abends. „Flamme", 1«) Uhr abends, „DaS ruhige Heim". „Conttrffe Cle". „Der Selige". — DienStag, V,7 Uhr abends,' „Annette", 10 Uhr abends, „Menagerie". Mittwoch, V,7 Ubr abends. „Menagerie". 10 Uhr abends, „DaS rubiae Hinm". „C^mtcffe Cle", „Der Selige". — Donnerstag, VfjUör abends. „ArMette". 10 Uhr abends. „Das tubige Heim". ^Eamtcste Cle". „Der Sclrae". — Frermg. Vs? Uhr abends, „Flamme"^ 10 Uhr abends, „Das ruhige Helm", „Comteffe Cle*. ,Drr Selige". — Samstag. Vs7 Uhr abends. ,D«e Menagerie"» 10 Uhr abrndi^ „Das ruhige Heim", «Comlesse Cle", „Der Heltge* Für die «Samstag den 15. b. M.» 10 Uhr abends. im H e«t f ck e tt B o.l k s 1 h « a t e r aus Anlaß deS 40jährigen Bühnen- und. des SLiälnigen VolkZthea-eiiubrlämns Theodor Weiß' stcrttfindendkFestvorstelllmg von GustavFreytagS „Dir I o n r n a (t i't e n" g'.bt sich iei'hofteS Jniereffe kund. Es wirken als Gäste mit: Frau Lotte Witt v^m Burglhealer und Krau Annie Drei lens, dir Herren Georg Reimers und HanS Lbimig vom Bar gtäea'er. ferner Hotrat Hugo Tbimig, Karl Blasel und Lotus Treumann. In den übrigen Hauptrollen sind die VolkstlieattlMs tglieder Fräulein Weis ly. Frau Pohl und Fräulein Kram, -ae Herren Schreiber. Elfeld, Iwald. Brady. WoU. Krrschner, B.uriaa. Stiaßny. Altringen. Leicht, Amvn und 5er Jubrlar beichäni^t. In d-m emgel-gten Konzert wnkrn mit: Kammersängerin Etrsa Eli^a, ZLn FedLk. Prot. Alfred Grünfeld, Franz Lehar rmb der Tenorist Leonardo Cerdrlli von der Warschauer Oper. W o ch e n s v i ei v l a u der Neuen Wiener Bübne. Sonntag nachmittags „Die rote Robe"; abends ^Präsident Srovyer". — Montag bis inklusive Sonntag „Prastbeut Stopper"; Sonntag nachmittags „Doktor St«egl»tz*. . BolkSoper, Der benorftrheude Wechsel in der Leitung der Bolksoprr veranlagt die Direktion, bie p. t Abonnenten aufmsordern, die Abonnementscheine gegen Rückgabe des hierauf 'entfallenden AbonnementdelragrS an der Kaffe der Golksoper im Thratrrgebäuve emMLsrn. Samuel Ta«bes liest Dienstag den 1t. d. M. im Festfaal des Kaufmännnchen Bereines (l.. JohannrSgaste 41 aus eigenen Dich'ungen m jüdischer Sprache. Beginn l/»8 Ubr. —, Kartenvorverkauf ,m Beilag „Esra", IX., Liechtvrstemstrave 60. Fanny Cleve, welche gegenwärttg in Darmstadt, ins» besondere als Kaiserin in der „Frack ohne Schatten"; sehr ersolgrr.ch wirkt vnd lürztich von her Beelmer Staarsoper ringeladm wurde, in dieser Rolle demnächst zu gastieren, wurde von der „Jka" für einen Arien-- und Liederabend grwonseu, welcher rm Februar ßatlstndet. '■ Humanitas-Konzert. Als drittes HnmanitaS-Kon-rrt findet am Sonntag den 16. d,. M., 7 Uhr abends, «m Mittleren Komertbaussaal rrn Heiterer Abend statt, dessen Programm Lotte Witt. Agnes de Bonkowska, Rudolf Bandler und DaS Heitere Quartett des W'i'ner^MännetgcsangsveremcS bestreiten- DaS Erträgnis des Abends bient bet Erhalt« n g dcS Krnherafyls tn Kahkenbergerdori. Karten bei der Koniertbiuskaste und. bei der Kouzertkasse der Heller scheu Büchhaudlung, Bauernmarkt 3. Sport. Amerika Sieger im Davis-Pokal. Die Schlußrunde um den Davis-Pokal, der be- HeuLendsten Tennis-Trophäe der Welt, ist in Aucktand Australien) zu Ende geführt worden. ' Die Amerikaner hatten alle Vorspiele siegreich bestritten und sich dadurch die- Anwartschaft erworben, den Verteidiger des Polals, die Australier, in ihrem ergenen Lande zum Kamphe aufzusuchen. Die Vertreter des Sternenbanners hatten in alten ihren Spielen «ine derart bestechende Form an den Tag gelegt, daß sie mit großen Aussichten die Reise antraden, und ihr beispielloser Erfolg — sie verloren keinen Kampf — gab dieser Vermutung recht. Von der australischen Mannschaft war Norman V. Brookes der beste. W. T. Tilden (Amerika) gewann im Einzelspiel gegen ihn nur mit Mühe; er gewann die beiden ersten Sätze 10 :8. 6:4, verlor den dritten ä : 6, entschied aber die Partie im letzten Satz 6:4 Wr sich. Leichter war der Sieg, den der Amerikaner Johnfton über Patterson davontrug, welchem er die drei Sätze glatt mit 6:3, 6:1, 6:1 abnahm. Im Doppelspiel verloren die Amerikaner den ersten Satz «iit .4:6, brachten aber die anderen mühelos, 6:4, L: 0, 6:4, an sich, so daß sie damit drei Spiele und die Tvophäe für dieses Jahr gewonnen haben. Terror her «rbeitersportler. Auf dem deutschen Arbeiter-, kporttongreh wurde der Antrag angenommen, iene Genostey, die bürgerlichen Vereinen ongehoren und sich weigern, aus diesen auszutreten,^ aus den Gewerkschaften aus;uschlteßen »nd in den Werkstätten zu brandmarken. — Die freie»« Ge« verkshaften werden zu diesem Antrag erst Stellung nehmen. Vvhkott auch «m nenttalen töusiattb. Die Schweizer 3SMv»^WSiLv8ersinigung Kat hsfchloM, -an ihren £>><$» jährigen internationalen Turnieren nur Untertanen der alliierten und neutralen'Siaatsn jeilnehmen zu lasst»! — DaS .Vorgehen der TestNiS-VereintgUng steht im krasien Widerspruch zur durchaus, neütralert HättüNg des' schweizerischen Fnßballverbanveß. . ' ' . Die Krise im W. A. 8. Die schwere Krise in der Fußballsektion deS W. A. C. dürfte mit der Eliminierung-eines k Großteils der erstklassigen Spieler ihren Abschluß finden. Die Leitung des DeremeS hofft auch mit der Reserdema^nschist . rcklein die Erstklassigkeit nicht zu verlieren. Bekanntlich hat ] btt W. A. C. bereits vor Jahren eine vollkommene Berjüng'ing seiner Mannschaft anläßlich der Gründung des W. A F. mitgemacht. Eine abgesagte Wettspielreise. Der S. E. Ostmark hätte! anfangs Jnnster eine Wettspielrcise in die Schwerz unter- ' nehmen sollen, die nunmehr von den schweizerischen Vereinen! abgesagt wurde. VerbandStag des Ningsport-VerbctndeS. Der Oesterveichische Ringsport-Verband hält morgen, Sonntag, ab 4 Uhr nachmittags, bei Tischler, 1. Bezirk, Schauflergasse 8, seinen 3. ordentlichen BerbandStag auf Grund der sahungSgemätzen Tagesordnung aH. Dek Verbandstag wird auch dle Entscheidung wegen Anlage des RingsportplaheS im Prater zu fällen haben. ‘ , Die Meisterschaftsspiele des Sonntags. Äm Sonntag finden folgende Meisterschaftsspiele statt: Sportklub—Admira, Floridsdorf—Wacker und Simmering—Rudolfshügel. Die Hakoah dürfte die Futzballsaison Mit einem Freund-?schaftsspiel gegen 'die Neuke Fußballspieler eröffnen. . Günstige Witterung vorausgesetzt, findet das Spiel bereits am 83. d. M. statt. Hazair. Heute ordentliche Ge« e r a (9 «t* iammlung im Klubheipi, l, Bibersiraßr 10, Ta!« Postsparkasse. Zionistische Iugendvereinigung Mcnorah. Fußballkektion: Heute um '/.2 Uhr n-ichmiitäaS Trucknst, Tresiv'nnkt.: Hauvt ingang deS W. A. C.»Platz>'S. Wandeisektion: Morgen Sonntag um Ubr nachmittags Wanderung. Treffpunkt beim Obelisk tMariahtlirrgürtel).. Ziel! Neuwaldegg—Sapykenalpe— Hütttldorf. Sportklub Hasmonea. Heute. V,7 Uhr abends, im Vrreinklokal Eajs Zenker, U.» Prater 88, wichtige Miigltederversammlung. SLksUNLUS - m. ROHATYN Wien, I., Maria Theresiensirasse 10 Telephon 20-3-63 m mmHmHmumaKmmmmmmammBBBBmmmmmmammm&mmmgmmmmmmxismmo Der Volkswirt. Eine Krone - 1.45 Centimes Geld. In Zirrich notierte: die österrelchtjche Krone . i , . 145 ( 1.46 ntfi 8 Iöntter) die österr. gestempelte Krone» . « . 1.— ( 1 — am 6 Jänner) dir tschechische Krone ...... 7.20 ( 7.15 am 6. Jänner) die Mark . .......... 892'/,! 8.J30 om 6. Jänner^ Ägram ...l......... 4 — ( 4— am 8. Jänner) Bukarest ..8.30 ( 8.40 am 6. Jänner» Budapest.......... 1.07Vj ( 1.15 am 8 Iänneri Warschau ........... 1.— 11,-* am 8. Jänner) - Vernehmen nach hat daS BundeSnrinksterium für Finar^n tzboy Dienstanweisung an. die Zollämter herausgegeöen, dir ehch. Reihe tveftntlicher Erlerchternugen enthält. I« Reisen gepäck. befindliche, nicht mit Bewilligung gedeckte Verbots» waren sind nur dann zum Gegenstand «ineS GefällSanstlMbe« zu machen, wenn sie der Reisende durch besondere Anstalt«^ zu verheimlichen gesucht hat. Vom Einfuhrverbot nicht betroffen find namentlich bis wichtigeren Roh» und Hilfsstoffs der. inbuArirllen Erzeugung, gewisse Halb» stoffe, Kolonialwaren (Kaffee) und Gewürze. Die Ausfuhr» .vepbotSliste ist wesentlich eingeschränkt. Dtv Durchfuhr ist grundsätzlich frei. MS verderblich« Waren, auf dis stvengero Durchsuhrvorschrifte» Anwendutch zu finden. haben, sind bloß Obst und frische . Gemüse,. Zitronen und . frische Blumen anzusehen. i Im Reisenden» und GrenzpassantenvSrkehr ist die und AuWhr ^vvn Zahlungsmitteln und 286*1* : papieren ohne besonder« Bewilligung zulässig: a) Oester-» reichische gestempelte Krmren irr der Einfttyr bis K. 10.000, in der Ausfuhr bis K. 5000 auf den Kopf, b) Auf österp reichische .Kronen lautend« Schecks, Wechsel usw. in der KA-» führ, c) Ausländischö Geldsorten (einschließlich der von stk« anderen Nachfolgestaaten abgeftempelte« Kronennpteu) sowie Schecks, Wechsel usw. auf das Änsland, ausgenommen dks Ein- Änd Durchfuhr von Zahlungsmitteln der Rubelwährung« d) Wertpapiere in der Einfuhr aus Gebieten der «hemaligM österreichisch-ungarischen Monarchie, die an Italien oder Runtänien abgetreten worben find, sowie aus dem Altmfikand.^ Entgegenkommen der Entente gegen die Türket. Die türkenfteuMiche Stimmung irr Frankreich» welche sich ln dem Verlangen nach emer Repision des Vers t r a g e § v o n S e v r e S ausdrückt, zeigt sich auch i« tze-ug auf die Wünsche der Türkei auf finanziellem «nd wirtschaftlichem Gebiete. Zur Zeit de- Zufammem brucheS wurden in der Ottomanischen Dank in Konstantinopel 400.000 türiische Pfund in Gold, welche als Deckung der Zinsen der während des Krieges anfgenommenen rnueren Anleihe dienen sollten, von der Entente beschlagnahmt. Wiederholt hat die Pforte um die Aufhebung der Sperre diese- Goldvorrates bei der Entente anqesucht, jedoch niemals Erfolg gehabt. Nun ist die Konftansinopeler Regierung abermals bei den Alliierten vorstellig geworden und hat um die Freigabe der 400000 Pfund unter HrnweiS darauf, daß dieser Betrag die einzige Reserve des Staatsschatzes bilde, aus welchem die Gehälter für die Zivilbeamten und das Militär bezahlt werden könnten, angesucht» Run wird aus Paris gemeldet, daß der französische Delegierte iip BerwaltungSrat« -er Detts Publique Ottomane nach seiner Rückkehr auS Paris dt« türkische Regierung verständigt habe, dckß die allUerten Mächte ihre Zustimmung zur AuSfolgung deS genannte« Betrageunter der Bedingung gegeben haben, daß er ausschließlich zur Deckung der Bedürfniffe deS Staatsschatzes biene Mib Unter dem Vorbehalt, daß die Ausgaben unter der Kontrolle eiNer interalliierten Finanzkomm fssion vottzenommen werde«» Diese Entschließung der Entente habe sofort auch de« türiische« Finanzmarkt im allgemeinen sehr günstig beeinflußt. De«« man bedenkt, daß ein türkische- Pfund in Gold heute sechs 'türkische Pfund in Noten wert ist, so ergibt sich, daß die türiische Regierimg durch die Freigabe dieses Depotübet ungefähr Millionen türkische Pfund Verfüg« kann. Die InternationalisierAng de« Donau. Im Sinne der Satzungen der Donaukommission ist der Vorsitz alle sechs Monate abwechselnd in der alpyaketi» schen Reihenfolge dex in der Kommission vertretenen Staaten von deren Vertretern zu führen. Entsprechend diesen Bestimmungen hat der bisherige Vorsitzende der Znternatkonalen Donaukommission, Admiral Traubridge» daS Präsidium am 1. Jänner dem Vertreter Ungarns, Staatssekretär von Miklos, übergeben. Aus diesem Anlässe äußerre sich Admiral Troubridge ungarischen Blättervertretern gegenüber unter anderem: »Die durch den Krieg zugrunde gerichtete« Verkehrseinrichtungen Europas sind unfähig, den Warenverkehr abzuwickeln, der vom Standpunkt der Wiederaus» richtung des Wirtschaftslebens der durch den Krieg heimgesuchten Länder so Notwendig ist. Europa darf sich gUicklich schätzen, eine so mächtige, von der Freigiebigkeit der Natur so reich bedachte Verkehrsstraße zu besitzen, die von menschlicher Energie nur gepflegt und verbessert werden muß, mn ihren Zweck voll erfüllen zu können. Die vergangenen Schreckensjahre hatten immerhin auch ein gutes Ergebnis: Er ist aller Welt klar geworden» daß die Donau die ihr von der Natur und der Geschichte zuqewiesenen Aufgaben nur dann erfüllen kann, wenn wir sie in der Tat internationalisieren. Die Wesimächie, die die Lage Mitteleuropaheute schon viel objektiver und unparteiisches beurteilen, . haben bereits nach Abschluß deö Waffenstillstandes diese Wrvrheit erkannt, die übrigens schon von der französischen Revouttion und vom Wiener Vertrag im/Jahre 1816 deklariert worden war. ES erfüllt mich mit Genugtuung, fcststellon zu dürfen, daß seither diese Wahrheit auch ist die Völker der Userstaäten eingezogen ist. Zu Beginn deS Jahres 1620 standen die Donaustaaten noch wie zwei unversöhnte Lager einander gegenüber, und e» waren in der Donaukommission bloß die allirttten Mächte vertreten. Im Laufe deS Jahres IM begann die Versöhnung der Völker und erschloß srch die Bahn des wirtschaftlichen Zusammenwirkens." bt ''-iifvun Mit dem IS. b. M. treten neue Normen^für dir "ÄuSszchr: und -Durchfuhr L« Kruft. Dem Das tzaudlungsgehilfen esetz. Im Parlament tagte gestern vormittagdie Enqnrlv Ktt Borbkraiung der Anträge der chrrstlichiozialen Abgeordnete» Fischer und Grnosien wegen Schaffung eine- »ettgemaße» Angestellten'chvtzes und der sozialkemokratischen Abgeordnete» P ck vnd Gcnoffen wegen Ausgestaltung de- HandluugSgrbilfeu-- oesetzeS. In den srstnge» Verhandlungen sprachen sich bie als Sachverständige btlgezvgencn Berlrerrr der Unternehmer gegen die Novellierung deS Gesetzes auS. Die fettbcsi führ'ndk» Parteien sind jedoch für bie Novellinvus b«S Gesetzes. Die Kohlenproduktion km Nuhrrevirr. Berlin, 7. Jänner. (Funkfpruch.) Die Kohlenförderung im Ruhrgebftt err:t-hte im Monat Dezember S,S Millionen Tonnen gegen 8,31 Millionen Tonnen im Monat November. Die GesamtfStdrrüng im Jahre 1920 betrug 88 Millionen Donnen gegen 71,7 Millionen Tonnen im Jahr« 1010. Volutenknrfe. Im gestr'grn Verkehr war dnS Geschäft gring Polnische Mark schwächer und angebotkN. Rachehend b:e ofst-'eüen Schlntzkürsr: ' mb ""ar, Gelb Ware Ämstttb.tM . . 21600.- 21700- 21.800.1- 21.SM.- Aoram.. 424.-^ - 428.- 418.- 422.— Belgrad...... — —- Berlin. . . . - . . 92 t.- 980.— 914.50 920.50 Budapest ..... 1l 114- 112.- 114.- Bukarest . . , . . 898- 845 - 818.—* 823.— Rew-^ork. . . . . 679.— 6H8.— 692.- «96.- B»ag. Warschau und Krakau 750.- 756 — 744.- 750.- 88.7Ü 90 75 fli— 98.— Zürich .. 10.4'»».- 10.Br0.— 10.bS7.S0 10587.6« M0ße) Note« 674.— ttlnne) . 678.- 685.50 68-5« tt ' 10 425'.— 1047<- 10.525.- 10.578.- Holländische w 8t.5b0.- 21-65)0.— A.7ü0. — 91.860.- .luooslawi che „ — — D>rcho-'low. „ 761 — 757.- 748- 784- .Uvniii c . ' . -2.7'- l'2 - 25 121.50 128 6« V'-t . . . - ft -,. 8 vf - 820 — hßO,- «-ff)f , - 9 - 9 '9 - fl 921- . oln ebr Müll. „ 1 ’>) 8 26 9fJ 95 Pfund Sletlmg » 2.440.- 2.490. S440.— 2.460.- Rubel lRom.) * 33«.- 248.-