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Wiener Morgenzeitung · 1921-01-08 · Heft 701 (8.1.1921) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 701 (8.1.1921)
Date
1921-01-08
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 Wien, Samstag Miener Morge«ze?t«kg 8. Unntt 1Ö21 Konkurrenz zu treten. Die Tatsache, daß die Frachtraten von Alexandrien nach Jaffa doppelt so hoch sind ttls die von London nach Alexandrien, beweise Zur Genüge, wie nötig die Errichtung eines direkten Schiffsdienstes' Zwischen England und Palästina sei. Es wurde beschlossen, alle diesbezüglichen; Informationen zu sammeln, um mit der Regierung erivahnte Fragen behandeln zu können. Die „Umbxia" kandete 550, Immigranten - aus Konstantinopel, dar-. srnter zahlreiche Arbeiter aus Bulgarien und Ruin anien. — Am 16. Dezember landete ein Dampfer aus Triest im Hafen Jaffas.20O Immigranten. —In Daganiah wurde eine neue Arbeitergenossenschaft (Kwugsh), Daganiah HI, errichtet, der 660 Dun-am zur Bearbeitung zugewiefen wuchs».; Tagesbericht. Die Optiorrsfrift endet am 15. Immer! Wer Deutfchösteneicher werden will und bisher in Gebieten der früheren Monarchie Zuständig war, die nicht Zu DeuLschöfterreich gehören, muß optieren, auch wenn er eine Staats- LürgerschaftserLlärung abgegeben hat. Wer, ohne eine Staatsbürgerschaftserklärung abgegeben Zu haben, in die abgetretenen deutschen Gebiete zuständig ist, muß gleichfalls optieren. > Die Frist zur Option läuft am 15. Jänner ab. Wer sie versäumt, hat das Optionsrechr verloren. Die Option für die T?chechs-Slo§Vskei. Prag, 7. Jänner. (Tscheche - flow. Preß-Dur.) .Das Ministrrimn für auswärtige Angelcgenhetttn hat dis tfchechsflowakifrhe Gesandtschaft irr W:rn angewiesen, OptionSerttärungcu dvrlaung auch ohne Belege anZunehmen. Die Belege können nach Ablauf der Opiiorrsflist zur vrbetprrrttnrg vorgelegt werden. Die Gesandtschaft ist gleichzrstia angewref« worden, srde optierende Partei Zu belehrendaß sie innerhalb eines Zahrcs von der Ern« bnsgrmg der Ovtior.serllarrMg an Oesterreich verlaßen muß, wenn es nicht zur Rarifizirrana des sszcNann!m Brunner Bvrhragrs fonrau, durch brn die IlebrrsirdlmrgZirrst verlängert - wird. Das E»Le der Affi«ilairte«herrschaft r» der Prager MLische« Gemeirlde? Prag, L. Januar. Die Frage der Reorganisierung brr Prager jüdischen Gemeinde bildet feit langem ein brennendes Problem. Denn auch-in .Prag steht, wie anderwärts, eine mehr, oder minder entjudeke Clique an der Spitze der Gemenide. welche^ den drängenden Fragen der jüdischen Gegenwart völlig fremd gegenübersteht und aus dem alten Kehillageist nicht hinLUszufinden vermag^ Dafür spricht schon das veraltete, völlig Pluto kcatssche. Wahlrecht, Zu dessen^ Reform sich die bisherigen Machthaber nicht berritfinden wollten, obwohl diese Forderung wtz'derholt öffentlich Von den verschiedensten Seiten erhoben worden ist. Endlich wurde auf vieles Drängen ein rwurr W-ahlentwurf ohne Zuziehung der Parteien aus gearbeitet, aber er Llieb monatrmng liegen. Die Sache ging so weit, daß schließlich der Klub der jüdischen Stabtversrdneten, nachdem alle seine Versuche, eine Aendr^ Sitfig brr unhaltbaren Verhältnisse herbeizusühre», m tent Widerstand der jüdischen Assimilation gescheitert ivaren, eine Intervention des Magistrats als Aufsichrsbthvxbe erbitten »rußte, woraus der Magistrat eine Hnqu.eie einberies, X?ct welcher auch bi-e Vertreter des herrschenden System-- dessen totale Rosormbevürsttgk-it gugrben mußten. Interessant ist, daß die Kultusg-Lmrirw-r khren, seit Monaten rertiggestLUten Wahlrrformenttvtirs Lumitrelbar vor dem Zusammentritt der fer.qutte der Behörde vorLgtr, »r.i sich nachher auf dieses Faktum berufen zu lonnkn. TÄr woiteren Berhandlringen« die rtp. vornehmlich unter hcr Teilnahme sämtlicher Gruppen' such Parteien im jüdischen Rathaus geführt wurden pnd bei welchen die bisherige Repräsrntanz für ihr verbleiben im Amte bis zu den Neuwahlen rinirat> doahrenv die Opposition in der sofortigru Einsetzung Liner LeLwaltungskorumission dw) einzige Aus'kunsts-- imitcl sah. ist das charakteristische Detail zu enlneymS,?. baß der „deutsche" Stadtrat Dr. Eckstein im Falle einer gegenteiligen Entscheidung mit der JnsZen'^rnng Liner Abfallbewegung aus dem Judentum dwhtr! ES «wurden verschiedene Beschlüsse gefaßt, zu deren Durch- «Ehrung es aber nicht gekommen ist, da die Repräsentanz einen ihr. anscheinend erwünschten Zwischenfall dazu benutzte, um ihre Mandate niederzulogen. Die fo lange hinassgezögerten Wahlen'-werben nunmehr v-shl bald stattftnden und. wie zu erwarten ist, eine Bresche in die im Prager jüdischen Rathaus tag.wde Filiale oder Hauptniederlassung des deutscher „Jrr^nkibervlismns" schlagen. Dss KrttderKe-berr in WUn, s $wt christllchsogialen - Begirktzwahlkomiiee Hernsl-S Milderte am 3. d. M. Bundesrninister Dr. Nefch die' Vchwierigkeiten der gegenwärtigen Regierung, Alö sie die Geschäfte übernahm, befanden sich nur -44 Millionen in den TtaatSlasserr» während gleichzeitig Forderungen von ungefähr kvg Millionen geltend gemacht waren. CS ist ihr angeblich gelungen, biS Cnde April die Versorgung sicheitznftsllen., Noch r AeMeMK 141 dem- KusarpMMbru^ die Mitteilungen aus dem Publikum. vre ZWckIicke Qedurt emeZ gesunden Mädchens reifen doeherkrent sn Julius, und Dora Rosenbaum Wien, XXk. 'S« 2E H I ITP Redoute des Exportakademiker» and 1 fl fl-^ AlsZjrinsrvereknes. 7 Uhr abends Sophiensäle. Restliche Karten an der AbemHwsse zstamaatss^xu. anno VU.,8cbotteiifeUg.24 GRÖSSTE AUSWAHL IN LJXUS- DND STIL- MÖBELN MASSIGE PREISE 440 B RS&A.&HH’EM, Perloa,Qold, Silber,Platin n.Vhren k b-u 1t und v erkauft 77« ETTEH Roientanagtr. SS, Marlftht!fer«tr. SS GHREIB masvUinsn — Ms HsswaM Billigste Preise Leopold Sfeinhapf Wien, I., Biberstr. 9 Telephon Nr. 4073/VI» Kvdtnätio Justiztalare A »i&Cl^fBSS b«t«S Sps;aa1i6i6& Golästel«, Scbneiderrusisltr. Wien, 11., Tabor* twessb Bi. Gegruadet 1SC5. Telephon iöl52$. 7S1 I “UPS Restaurant &M (f%e««3»r® P i Wien,II,,Taborstrasse 12 . Ml» WrCreJ Spezialität: Karpfen und gefüllte Hechte nach Mass und alle Schneider Feine Herrengarderoben "bnnRst und «sd» bei« Sdir.eidermefoter Hndolf Goldflteln, Wien, If.j'Tabcrstraase 54 öegriindet;186ft 78l Grosses Lager feiner Stoffe . Telephon 45*Ü-24 werde« innerhalb 4 bis 8 Tagen mittels einer neuen internen Behandlung ohne Schmerzen und Operation radikal geheilt Zahlreiche Dank* und Anerkennungsschreiben. Institut für Gallensteinkranke, Baden, iw Guttenbrunnerhof. (Ausländem wird auf 'Wunsch Einreisebewilligung besorgt) «rss Verhältnisse hinsichtlich unserer Mehlversorgung so günstig, wenn es namlich gelingt, diese bereits gefauften..Ge« trekdemengen, die sich, noch zum. größten. Teil auf dem .Beere befinden, ohne unvorhergesehene Hindernisse, nach Wien zu bringen. Der Redner betonte hierauf di« Notwendigkeit ausländischen Kredits^ und einer Stabilisierung, unsever Währmtg, dir allein daS Gespenst deö Z u s.a m m t nbru ch e S bonneU können, von dem u«§ jetzt nur eine d ü'n ne, papierene Wanch tremit. Noch nie war. die K.indersterblichkeit in Wien und in den Jndustrieorten so groß wie gerade: jetzt; sind doch 7b Prozent aller Kinder in Wien unterernährt, rhachitisch und mit Knochenerweichung behaftet Wehr alS. 36 PrvKeni sind außerdem tuberkulös, mehr als 86 Prozent in einem solchen Grade, dah ihre Aufnahme in Herlanstslten eine dr-ngende Notwendigkeit ist. Die Kinderaktiön “beS. Ministers habe M MMoueu .Msamnungeluachi. Davon wurden vor allem anderen 16.666 Paar Schuhe getauft -uitb int Wege der großen Verbände (ChariiiS-M'rl'mid, Frauenorgamsation. Verbcmd der freiwiüige« Jugendfürfor^ und Acbeiter-AirrderfrLundc) bereits cm bedürftige Ärrtder Zur Verteilung gebrächt - Um fünf Millionen Kronen wurden Stoffe gekauft, um Kuabenanzügs und Mädchcnklerder aufertigen za. lassen.. Von dem Nest der SpSttdeu sollen Lubcrknlofe-Herlfiatten^ erhalten und erweitert.' werden, damit 2666 bis 8666 Kinder auf ein Jahr ober darüber untergebracht werde« können. Geplant ist auch, iw' fommenben Sommer unsere Kinder bei den heim i s ch e n L » « dwirien unirrzubringen. Von Tag ZU. Tag verlieren die Mionen rrn Ausland an Umfang, hesonderS' die Fahrten der Kinder in die Schweiz, nach Holland, Norwegen und' Schweden werden wahrscheinlich nicht mehr lange dauern. Wir werden daher trachten müssen; 26.666 bis 30.000 Äntb.er hn eigenen Lande imterzubrmgen. wobei wir auf dr^ Smficht unserer Landwirte, rechnen zu können glauben. küne der HauptaufgaLen in sozialer Beziehung erblicke ich in der endlichen Durchführung der Merstmd Invaliden-. Versicherung der Arbeiter und Angestellten. ■ Biß Mftts Februar soll ein morderner, grotzzügiger Entwurf einer Ältertzverstchelrung, die nur Liwe«."klein«!n, VerwaltungSavpärat erfordert,! dem,Natian-alrate vorgelegt werden. Auch der ÄuSbrn deS Wuhnu/ig§fürsorgegcseheS wird im Äug« behaltcn werden. Gß mutz ein« Deckung für den verlorenen Baucrufwaud. gesucht und gefunden werden, durch die Land and Gemeinde sowie gLTneirrnützige ' Baugenossetrschaften instand gefetzt werden können, Häuser vu bauen, wnb daß b?t Stactt dir Fussen deS [ brrltzren^n' BauaufroandeL durch L6 bis:4Q Zähre trägt Me Sparkassen und ^öffentlichen Geldinstitute könnten dann be» rechtigt'werden, das erforderliche Daukapital bis zu 65 Prozeni vorzuftrccken.' Ein SiedlungSfonids,. der mit einem solch« staatlichen DohnungSfonds zu ve'rbrnden wäre, hätte dem darniedtzrliegcnden Siedlungswesen m Einzelhäusern. mtf» zuhelsen. WNStrMe' aus dem Judeutum. Ä l.ff ch u l Girtr. geb. L6. Äugüst I8V6, Wien, ledig Pl6»a e. Wie«. XVltt., Gentzgasse 115. — A » hanel Franis rreir Briet, geb. 24. Februar IWk, Lrmberp, ledig, Prwale, Wie» VI., M.'rwhilstrÜraße 97. .— Beck Richard, geS. 1-1. Auzusi 1881, Wien, ledig. W>ep, Uk.,-Blattgasse 15. — B e l aj Angusti», Dr-, geb. 1. August 1891, Wien,-Mödling. — Bendij . Dav d, geh. 18 Juli ISSl.-Sadagora. vcrhe ratet TVln Kulmgaffe 1. — Brunn e r Lndw g. Dr.. geb. -'SS. Juli 489S, - Wien, ledig, Dr. pbil., W en. 1., Eßlinggasse' 16.' -— B r ü N Josef, ged: 14. Auguss 1891, Wien, MödlmA ~ D e q t sch Jena O-, §ed. 2. Februar 18§6> Gyalko, : verhetz alet, Wre«, 1., Hotel Oesterreichsscher Hof. -7 D.e u t s ch.'Lülp, geb. 19. Ms! 1997/ Osijek. verheiratet, Wer». I., Hvte! Oeüerreich'rscher Hof. ', D r.e.ß l e r Oskar, grd. 29. Ink 1885, Wien, ledig, Wie», > Hl., Löwcngasse 42. — Fischer Maria gebt Welk» geb. 5. September 1839. Wie», verwitwet. Wien, Ul., Jacqmngasse 5. — G r 8 b e l Luise, geh. IS. August 18S5. Wien, ledig/ Privat- Wien, II., FranzenZbräckenstraße 20. — K l e.i n Ällred, geh. 1. Februar I960, Dir«, ledig, Techniker. Wien, XVI., Iah. Rep. Dergerplatz 9. . Klei» Moritz, geh. 6. November ,1869, MlSkolcz, verheiratet Kaufmann» Wien, IV., Preßgasse 21.-» Ko rn Sabine, geb. 1. Dezember 1883, Wim, ledig.' Wie»,' N., Mumbgasse 6. — Ko f ch e r F>am, geb. 6. Dezember 1899, Wim, ledig. Wie«, H„ Kaiser Joseistraße 41. — K 0 § zmar Nüihan, geb. 28. Okrobcr 1876, Jambor, ledig. Privatier. Wien, Stnbennng 16. 7- 8 a m k> e r g Alex Leopold. Dr., ,geb-. 1. Jänner 1878, Bier?, verheiratet, Wien, kll., Gnrtel 47. Lorant Hüde, geb. 24. Februar 1888, Wien, Triest. — ■ L 0 ringer Wilhelm, geb. 17. Februar 1886, Wien, Vers tjeuattt, Schriftsteller, W>en, XVIII,, Pvulmangassr 28.- —. L 8 w y Pauk. geb. 26. August 1888- Wie», ledig. Wie», Ero.kagasse 11. — O b e r! st « d e r Elise geb. Wosstuh, gel». 2b. September 1883,, Wien, verheiratet, Wien, Schwertgasse' S\ — Ranzerrh 0 fer Brktor. ged. SY. Avril 18SS, Wie», ledig. .Privatöeamter, Wien, XVM., Gentzgaffe 35. — .N 0 t tz Alfred, geb. 23. September 1878, Brassv, ledig. Wim, '-II;,* Ausstellnngsstraße 1; -— S a -l a m 0 n Otto, geb: 16. Juki-1895-, Wrcn, ledig, Stadlschützmänn, Wie». Vlill; Zosefsrädwrsträtze 89» — Schnelle r Karl, geb. 6. Juli 1862, Wie«, ledig, Wu«, - U., Lllrendrunngasse 15. — S ob el Max-- geb. 16. Mar 1890,l Krakau, verheiratet Wien, XVIT., Hernalscr Hauptstraße 133. S 0 l t a n d e r Bertholdgrb. l.7. Februar 1875, -WM, leditz. v Wien, UU Hauptstraße 88.. — S v l 0 n Karl, geb. >28, Juli; 1885, Wien, lebte, Wien, Hl., Jaequmgasse 5. — S p i e l-. vogel Sirgrud, geb. 17. J«lt 1892, Wie«,; ledig. Wie«,' Prrchtlgasse 1. — Spiegel Moritz, grb. 25. Jänner 1 v67, Lemberg, verheiratet Wien,' Blaasstraße 7. — Taussig Oskar, geb. 17. Dezember 1877, Pilsen, ver^' heiratet, Jngenierir, Wien, XX.. Dveßduerstraße 49. — Tr^nb Ttnft, seb.'r.-Febma.c 18SS, - - - Ci«e «errsrUche BeweMrg tmUv den Posö rli-'angesZeLLen. , y- Die ^KorrsspondeuZ Herzog" meldet: Unter den PostaugystMen. ist eine lebhafte Bewegung im Gange, die änf' eine Entscheidung. in, gehalis- und dienstrecht-, lichen Fragen hindrängt.^ Der.Regierung wurden fünf Förderungen überreicht, die his Mittwoch dew' 12, Jästner,"mittags 12 Uhr, befristet finld. Es handelt,' sich hiebei'um eine alte. Forderung der Postangestellteu nach'Bechlichertlichrmg :hes Standes nach dem, Muster.',, der Gsenbähnbeamten, und Äberdies um. eine An-! gleWing der Bezüge an die städtischm Angestellten,' die gleichzeitiy - auch der seither neuerlich aufgetretenen Teuerung Rechnung trägt. Die Bewegung wird von dem. Pewerks^rftsverbande. der Postangestellten. geleitet und wird eS in der näWen. Zeit. 'zu. einer ReichSkoüferenZ aller Ländergnrppen dieses GowerkschastZverbandes'kommen. i.,: Dtzr MMsMudirS aus Amerika. GelW^chrd, Äev 'ÄÄlttstAA'dsedevI« be« BerhosteLey? ' . D Mrds wiederholt Lber,die VeAastung des KaufmannLs-Didor Krumholz berichtet,.der nach Unter«^^ ißc0p^'ppn Mim: '®jßdt w%: Amerika geflüchtet war ünd^inDisn in der Karajangasse verhaftet werden konnte.. Bei^EerUFraU, seinen drei Söhneir und seiner verheirateten Töchter wurden Gegenstände im Werte von^ . ckwa.-eifter halben Million'Kronen beschlagnahmt; die fehlenden 'Millionen konnten aber nicht zustande gebracht - werderä Run hatte Krümholz in seinem bööletzten Unterstandsort bei einer Verwandten^ der Kaufmanns» gattin' Oermrtte M r l l e^t, inder -Praterstraße 32, unter einem-Diwanpolster versteckt ein verschnürtes P a köt zurückgelasien, das nach Annahme der Polizei die gesuchten -Millionen enthalten haben 'dürfte. DaZ Paket wurde", nachdem Krmnholz die Wohnung bereits mit einer nerzen in der Äarajangasse vertauscht hatte, nach der Angabe des Kaufmannes Millet von falschen 'Kriminaly beamten beschlagnahmt und mitgenommen. Cr erklärte, )! daß ihm an den kritischen Tage, seine Frau, entgegen ihrer sonstigen Gepflogenheit, das Mittagessen nicht inS-Ge-- , Wft.'M. -der. '.SechshclüserstMe' gebrachthabe;., darüber ' hermrühW sei er m. seifte Wöhnüng gefahren,, die'ftme . Frau über Unterdessen doch verlassenhatte, um ihnr ver-', lM Wütaswatzl m 'hriMft.,' WtzyÄ^'M'.WU'

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