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Wiener Morgenzeitung · 1921-01-05 · Heft 698 (5.1.1921) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 698 (5.1.1921)
Date
1921-01-05
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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IftÜc 4T Wien, Mittwoch Isen Gegenbeweis für die Richtigkeit seiner Preisbestimmung «wer Kalkulation erbringt- 3. Für die der gerichtsichen Judikatur unterliegenden Preistreibereifälle sind Äie strafprozessualen Vorschriften ebenfalls durch Einführung eines Summarverfahrens zu ergänzen. Gleich« Zeitig wird der Wunsch ausgesprochen, daß die Gerichte trn größerem Umfang als biähen das gesetzliche Straf- Höchstausmaß anwenden und häufiger mit Verfallserklärungen Vorgehen. Die Landesregierung stellt schließlich nochmals fest, baß auch diese Verschärfungen der geltenden Preistreibereivevordnung nicht geeignet Find, etwa einen Preisabbau herbeizuführen, sondern ßediglich eine schärfere Bekämpfung des exzessiven.Preistzvuchers ermöglichen werden, sowie daß nach ihrer Meißnrng eine tatsächliche und wirksame Bekämpfung des Preiswuchers nur dann gewährleistet wird, wenn auch hie Preisfestsetzung selbst im gesetzlichen Wege geregelt würde. Mt Rücksicht auf die große Tragweite der An- Gelegenheit hat der Bürgermeister verfügt, daß die weitere Behandlung und die Beschlußfassung über diesen Gegenstand in der nächsten Stadtsenatssitzung zu erfolgen hat. Es soll durch diese Verfügung die Gelegenheit eines eingehenden Studiums der Anträge erwöKsicht werden. _____ Tagesbericht. Geschmacklosigkeiten. r". Vielleicht sollte man es sogar ruhig eine große Geschmacklosigkeit nennen, diese neue Sitte kunstbegeisterter Juden und Jüdinnen, sich die Wände ihrer Zimmer mit Heiligenbildern zu tapezieren. Denn „Heiligenbilder" sind unid bleiben diese Reproduktionen, mögen die Originale auch von den größten Malern der Vergangenheit herrühren und zu dem Herrlichsten gehören, was Menschenkunst geschaffen hat. Das ändert nichts an der Tatsache, daß neben dem künstlerischen auch der Gemütswert von bildlichen Darstellungen in dem Augenblick Bedeutung erlangt, wo das eigene Heim damit geschmückt wird. Es ist nicht gar so leicht, in Wien ein „modernes" jüdisches Ehepaar zu finden, dessen Schlafzimmer nicht eine Kopie der „Sixtinischen Madonna" birgt (gewöhnlich nach guter, frommer Sitte über dem Kopfende des Bettes, um dem Brauch der katholischen Kleinbürger noch ein wenig näher zu kommen) und dessen Wohnzimmer nicht Dürers „Christus", ein paar Holbemsche Madonnen, den „heiligest Sebastian" oder Rafaels „Himmelfahrt Mariä" aufweist. Natürlich denken sich die guten Leutchen nichts Schlimmes dabei und haben auch in vielen Fällen nicht die bewußte Absicht, den Anschein zu erwecken, als wären sie gute Christen. Das läuft nur'so nebenbei, im Unterbewußtfern, mit. Den offiziellen Grund zu diesem Vorgehen bildet'die große, von allen religiösen Vorstellungen losgelöste, sozusagen überirdische Kunstbegeisterung. Die führt dazu, daß manche brave Leutunter . Heiligenbildern leben und nicht die leiseste Ahnung davon haben, wie lächerlich sie dort wirken. Damit soll gewiß kein Wort^ gegen die christliche Kirnst -es Mittelalters gesagt werden, der wir die wundervollsten Werke verdanken. Es ist aber, wie schon gesagt, ein ganz gewaltiger Unterschied, ob man diese Werke im Museum oder in der Kirche bewundert oder ob man sie in sein Haus nimmt und damit ein inniges persönliches Verhältnis bekundet. Uebrigens läßt sich auch die Tatsache nicht verkennen, daß Bilder ebenso berühmter Maler, die an Schönheit den erwähnten nichts nachgeben, aber dem Vorstellungskreis des A l t e n Testaments entnommen find, sich keineswegs bei der modernen Judenschaft derselben Beliebtheit erfreuen. Eine Nachsilüung der herrlichen Moses-Statue von Michelangelo ist bei den gewissen jüdischen Kunftschwärmern fast nie zu finden, ebensowenig wie Nachbildungen der „Schöpfung" desselben Meisters. Es muß eben katholisch sein, vielleicht um die Vorstellung zu erwecken, der Besitzer dieser Schätze — häufiger noch die Besitzerin — sei innerlich so fest mit der christlichen Legende verknüpft, daß sein Judentum eigentlich nur als zufälliges Beiwerk gelten könne. Die Kunstbegeisterung bildet einen ausgezeichneten Vorwand, sich und den anderen eine reizende kleine Komödie vorzuspielen, eine Komödie, bei 'der der Veranstalter sich gewöhnlich durchaus darüber nicht klar ist, über wen eigentlich gelächt wird. Dabei kann man es nur erstaunlich finden, daß Leute, deren zweites Wort „Kunst unld Kultur" ist, so wenig gnten Geschmack entwickeln. Daß dabei auch die Kinder im Hause in nicht gerade wünschenswerter Weise beeinflußt werden, ist ein Kapitel für sich. Der Streik der jüdische« Religionslehrer. Der Vorstand ber Kultusgemeinbe versendet im die Mütter eine Art Rechtferttgungsschrrft, in welcher seine Älehnende Haltung gegenüber der Forderung der ReligionSidhver nach automatischer Gleichstellung mit den Bezügen ber Angestellten der Gemeinde Wien begründet werden soll. Der Kultusvorstand nimmt den Standpunkt ein, baß er sich nicht ohnetveiters für die Gegenwart und Zublnst Beschlüssen fremder Körperschaften zu unterwerfen bermöge, aus deren Fassung ihm kein wie immer gearteter Einfluß -»usteht und deren finanzielle Tragweite für die ,Zukunft außerhalb jeder Berechnungsmöglichkeit liege. Anderer- MiK J&s (0. dja bex HMßgeMinhe zstchz Wiener Morgenzeiton- Mitteilungen aus dem Publikum. Vll.,SchottenfeIdg.24 GRÖSSTE AUSWAHL IN I/JXUS- UND STIL¬ MÖBELN MÄSSIGE PBBI8E 440 B RILLANTEN, Perlen, Gold, Silbe-, Platin u.Uhroa kauft und vorkauft 77« ETTER Botenturmalr. 23, Karlabilferstr. 98 Erster prösster Käufer für x*äll »Mten IJubsljugerg. X*ft€*RA9 «o£nü:ePn?d Edelsteinhäfidler und Juwelier FORST ..o..o.3£SIX„A!8BP8tP.10 Freitag von 4 Uhr bis Montag Drittes Hans nach dem All-- A Beschlossen. 4875 gemeinen Krankenhaase. Amsterdam Wien Antwerpen Erster grösster Käufer für <o» SHlBanteii; Perlen Juwelen eie. Rabinowitsch, Juwelier» I. Bezirk, Maximilianstrasse 5, heisst jetzt Mahlerstr. il. Bezirk, Stephaniestrasse 3, nur 3 im eigenen Hause Freitag; ab 4 Uhr und Samstag geschlossen. Hören Sie auch unsere Preise. Telephon 8541 und 4514V 0 H R EIB maschinell — grölte ltes«al!l Billigste Preise Leopold Steinhart Wien, i., Biberstr. 9 HAUS-und KÜCHENGERÄTE WÖLFER, Ä. Bez,, Taborstrasse 50 Kultusu. Justiztalare SSÄÄ Spezialisten Rudolf Goldstein, Schneidermeister, Wien, II., Taborstrasee 54. Gegründet 1860. Telephon 45689. 781 alt und neu •n grroa und n detail 811 MAYER II., Taberstrasse 39 mit jenen der Gemeinde Wien zu vergleichen. Im übrigen habe der Kultusvorstand den Angeste^ten im Dezember eine Notstandsaushilfe und für die Monate Jänner und Februar dieses Jahres eine etwa övprozenliZe Zulage zu den Gesamt-' bezügen '.gewährt und eine definitive Gehaltsregulierung für alle Angestellten — einschließllch der Religionslehrer — in die Wege geleitet.' In feitet Rechtsertigungsschrist versucht der Kultusvorstand schließlich abermals, die . übrigen Angestellten der Kultusgemeinde gegen die; Refifionslehrer aus-- zuspielen, indem er behauptet, daß, während di.r Angestellten, die Gründe des Vorstands würdigend, den von ihrer Organisation angedrohten Streik nicht in Szene gesetzt Habens die Lehrer sich in di's'r Frage von der Gesamtorganisation der Angestellten losgelöst hätten und tatsächlich in den Streik getreten seien. Abgesehen davon, daß diese Art, di- Streikenden ins Unrecht setzen zu wollen, kaum AnNarjg finden dürfte, so muß hinsichtlich der Haltung, der übrigen Angestellten darauf verwiesen werden, daß diese schon aus Lew Grunde nicht auf einer automatischen Gleichstellung mit den Bezüge« ber Zkultusgemeinde beharren, konnten, weil mit Ausnahme der Berwaltungsbearüten und ber Diener, denen Stellen, wenLi auch durchaus nicht auf moderner Grundlage, systemisfert sind, alle übrigen Angestellten, wie Rabbiner, Kantoren^ Chorsänger, Schächter usw., seit Jahren vergebens auf die, Erfüllung ihrer Forderung nach Syftemifi-rung und Einteilung in ein Schema warten. Ein großer Dell dieser Kategorien von Angestellten befindet sich nämftch in. ber unglaublichen Situation, baß er ttotz eurer Dienstzeit von zehn, zwanzig und mehr Jahren noch nicht einmal das Desieiitivüm un/> die. statutenmäßige Pensionsberechiigung besitzt. Diese Nückschrittlichl.it und' diese Schwäche in der.Position der bezeichneten Angestellten will nun der KultusvvrstanH gegen die Religronslehrer ausnützen. Die natürliche Folge davon wird sein, baß bis Verwaltungsbeamteu und die Diener gleichfalls ihre eigenen Wege werden gehen müssen, um auf solche Weise die amh von ihnen angestrebtv automatische Gleichstellung mit den Bezügen der Beamten und Diener der Gemeinde Wien durchzusetzen. Die Jagd nach dem 35-MMonen-Dreb. Vor einigen Wochön kam der Wiener Polizei» direktion seitens der amerikanischen Gesandtschaft in Wien die Mitteilung zu, daß ein gewisser Isidor Krumholz nach Diebstahl von 50.000 Dollaraus Amerika nach Europa geflüchtet und daß auf seine Ergreifung eine hohe Belohnung ausgesetzt sei. Die Polizei brachte in Erfahrung, daß in Wien di.e Familie des gesuchten Krumholz lebe. Die Familie wurde überwacht und da sie sich durch große Ausgaben bemerkbar machte, "wurde die Der- Haftung der Frau Krumholz, ihrer drei Söhne und ihrer Tochter vorgenommen. Bei einem der Sohne wurde bei der Verhaftung ein Barbetrag von 120.000 Kronen gefunden. Auch jetzt kam in die Sache keine. Klarheit/bis em vsrrer. Lwijchenfall-Men• wert» 5. Jänner 192t , 9K. E vollen Fingerzeig bot. Eine Frau Millet, dis in bet Praterstraße 32 wohnt, zeigte vorgestern im Sicherheitsbureau an, daß in ihrer Wohnung zwei Männer! erschienen sind, die sich als Polizeiorgane ausgegeben! hätten. Sie hatten erklärt, sie suchten nach einem aus Amerika geflüchteten Kaufmann Isidor Krumholz und wüßte-r, daß er bei Frau Millet wohnt. Die Frau erklärte, er habe Wohl bei ihr gewohnt, sei aber schon aus-. ■ gezogen. Da nahmen die angeblichen Polizeiorgane eine Hausdurchsuchung bei Frau Millet vor und beschlagnahmten ein kleines Paket, das der Mieter zurückgelassen hatte. Die angeblichen Kriminalbeamten waren so sicher aufgetreten und hatten sich so einwandfrei benommen, daß die Frau an ihre Eigenschaft glauben mußte. Sie hatten sich mit der Bemerkung entfernt, wenn Frau Millet Näheres wissen wolle, möge sie zu Polizei-, oberkommissär Dr. Pleininger auf Zimmer Nummer 99 ins Sicherheitsbüreau kommen, der die Amtshandlung führe. Und das war, wie -erwähnt, wirklich der- Re-' ferent in der Sache Krumholz. Das konnte nur ein ganz kleiner Kreis von Ver«- dächttgen wissen. Durch die Anzeige der Frau Millet war es aber offenbar, daß Krumholz eben noch in Wien geweilt, daß er ein Paket in der Wohnung unter strenger. Verwahrung gelassen, und man geht nicht fehl, wenn man vermutet, daß in dem Paket der Rest der Millionenbeute war. Oesterreichische Noten können es nicht gewesen sein; dazu war das Paket viel zu klein! Nun, da. es, offenbar war, daß die Anwesenheit Krumholz' in Wiennicht legendär sei, vernahm Dr. Pleininger die ganze Familie nochmals ein, und schließlich erfuhr er Köck Frau Krumholz, daß ihr Gatte wohl in Wien Ivar, aber' am 20. v. M. nach Polen Mahren sei; das glaubte man. nicht, und bei einer neuerlichen Einvernahme-gestand die Tochter Zilli Schwarz, daß ihr viclgesuchter Vater noch hier weile und sich bei einem Manne namens Schor in der Karajangasse aufhalten soll. Nun machten.sich die. Kriminalbeamten auf die Suche nach dem Millionendieb. In der Karajangasse wanderten sie von- Haus zu Haus, und fragten und forschten. Der Name war augenscheinlich .falsch. In dem . Hause Karajangasse 7 wurde, endlich der vielgesuchte Krumholz angetroffen und derhaftet. Daß er der aus New-Iork gesuchte. Krumholz ist, gab er zu. Sr wurde ins Sicherheitsbureau gebracht und dort einvernommen; beim Verhör stellte er in Abrede, daß er in New-Aork irgendein Delikt begangen hat. Was er nach Europa gebracht hat. will sich Krumholz, in Amerika durch „Peddeln" erworben haben. Mit' ..Peddeln" bezeichnet man im Nankee-Dialekt „allerlei. Geschäfte machen". Jetzt wird die Suche nach dem geheimnisvollen Paket fortgesetzt und es ist zu erwarten, daß auch aus Amerika Näheres über den Millionenhieb verlautbart, wird._ ’ Selbstmord der Marianne Kopony. Im Landesgericht hat sich die 36jährige Marianne- K-opony vergiftet: Marianne Kopony ist bekanntlich vor einigen Tagen unter der Beschuldigung des versuchten 'Giftmordes an dem Pfandleihschätzmeister M. Frey verhaftet worden, dem sie im Speisesaal des Hotels Erzherzog Karl mit Sublimat vergiftete Marzipanbäckerei vorgesetzt hatte. Außer wegen dieses Versuchten Giftmordes stand.sie auch unter dem Verdacht, ihren früheren Liebhaber, den Klaviersaloninhaber Martin Pliska, der sich ein Jahr hindurch in ihrer Wohnung, Köstleroasse-Nr. 7, aufgehalten hat und dort im August vorigen Jahres gestorben ist, vergiftet zu haben. Sie hat sich seines Nachlasses bemächtigt, der aus Schmuckstücken im Werte von einer Millionen Kronen bestand. Nach ihrer Verhaftung hat Marianne Kopony zuerst geleugnet, dann aber den versuchten Giftmord an dem Schatzmeister zugegeben und ftd wurde nach Abschluß der Vorerhebungen vom Sicherheitsbureau dem Landesgericht eingeliesert. Sie wurde in die Zelle 220 gebracht, die sie mit einem anderen weiblichen Häftling geteilt hat. ...... , Gestern um 6 Uhr früh wurde sie von der Zellen-' genossin tot im Bett aufgefunden. Die Zellengenossin verstänidigte sofort den Gefangenenaufseher. Es liegt anscheinend Selbstmord mitGift vor. Die Obduktion der Leiche wird ergeben, welcher Art das Gift war,. Das Gift dürfte in einem Mantel, wahrscheinlich im Futter eingenäht, verborgen gewesen sein. ® Die Tariferhöhung bei der Straßenbahn. Der Beticht der D rektron der städtischen Straßenbahnen, der bereits vorgestern tut Unternehmungsaussckuß beraten würbe, stand gestern im Stadtsenat zur Verhandlung. Der Sradtienat Pflichten der Anschauung des Ausschusses bei, daß die aus der schlechte« finanziellen Lage des Unternehmens fich ergebende Erhöhung der Tarife Nicht in jenem Ausmaß ettolgen könne, als eS notwendig wä'e, wenn der Be:r>eb nicht mir Defiit belastet weiten soll. E>ne solche außerordentliche Er h ö h u n g des TarifeS wäre Uk die Bevölkerung unerträglich. Es wmd« ein Antrag angenommen, der verlangt» daß die Gemeindeverwiltdrig an di' Bundesregierung heran,,rtr, um von ihr für die Straßenbahn als der größten Lokalbahn, die eS überhaupt in Oesterreich gibt, jene Subvention jm erhalten, die den weit kleineren Bahnen in der Form von Ausnahmstansen iür Kohle, durch GMutvent'onen uud staatliche Garantie« für d n Zinsen« dienst bereits jetzt gewährt werden. Nach eingehender Aus,Pracht wurde beschlossen, daß eine solche Abordnung zur Reg'e, ung entsend', werden soll, wobei d e Christlich'oualcn ih'e Teilnahme an 1 rfcr.t!'o;.fo,ndie vor, d'r Beschluß,'fiuna m ilnem Klub ab- "nn-n machten und eine enogülr ge Emichl-'ßung für Freilag ,v An sich stellien. ~ : * Die Ausnützung der WäfferkrLfte in Oefierreieh.. Aus Wien e r -Neust a d r w,rd uns gemeldet: Die hiesige Sdadtgemr,«de Hai em.m dedeumngsyoüen Schritt «rs drG 791388

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