Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 688 (24.12.1920)
- Date
- 1920-12-24
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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geile 2 _ Men. Freitag Ein MrÄÄg auf MrrrtriLRRg Bälachowiez'. Angesichts der Rückkehr General Valachowicz' nach Warschau richteten die der Jüdischen Volk'partei nngehörenden Abgeordneten an die Negierung die Aufforderung, den General zu inte rn i ere n und in Änklagez usta ndzu versetzen .wegen der Von seinen Truppen auf dem zum polnischen Reiche gehörenden Territorium verübten Pogrome' in Wtodawa, Kamien- Kaszyrsk, Domalschcwo, Pinsk usw. und den Orten, die sich in der Demarkationslinie befinden. lieber die Bestialitäten der Armee Valachowicz' gegen die jüdische BevöUernng hat der Klub der jüdischen Abgeordneten eine mit umfassendem Material belegt Interpellation gerichtet.' -FMS''dkiaWMMk ist durch beglaubigte Protokolle erhärtet. Wir fühteu hier zunächst nur einige der fchwerstttiiegenden Fö'lls an: 1. Ich, Rifka Sommer, erkläre, daß General Valachowicz bei mir gewohnt, Hot. Mittwoch .den 18. August gegen Mittag horte' ich Hilferufe, die Soldaten Valachowicz' brachteneinen Juden, der irleuOm Manne die Kleider genäht Hai (man sagt, daß «r'K ömoröwski heißt), und schlugen ihn in. solcher.T3ejse, Laß ihm das Blut aus' dem 'Munde floß. " WnMl Valachowicz öffnete das Fenster und fragtet „Watürn schreit er denn?" Tie Soldaten antworteten, Hatz der Jude sich nicht habe arretieren lassen. - Hierauf f-agte General Valachowicz den Juden: ..Warum schreist du?" Dieser antwortete, daß die Soldaten iim seiner Stiesel berauben wollten, worauf Valachowicz. den Befehl gab: „Henkt ibn!" Die Soldaten riesen: ..Bravo!" und henkten.den Juden vor dem Fenster.- Ich selbst habe das ganze Gespräch gebärt und alles mit eigenen Augen gesehen. Eine halbe Stunde nach der Hinrichtung begab sich General Valachowicz auf den Balkon und förderte die Soldaten auf, unverzüglich alle Inden.zu henk e.n, wenn sieumHilfe r u f e n, Ich •jfai.ße. daß er auf diese Weise zu verstehen gab, daß' die Beraubten während der. Prügelei nicht schreien dürfen, und tatsächlich haben nach diesem Befehl auch alle Juden , der Plünderung ihrer' Habe stillschweigend zugeschaut. ,| 2. Ich. Sch ija Lichtevber g.. bestätige und ver- ' sichere, daß die Erklärungen des Lerner und des Ledermann, wonach ich lebend eingegraben und oaun später durch meinen Vater, losgekauft wurde, vollkommen auf Wahrheit beruhen, und ich . erkläre, daß diese Tat die Offiziere des : Ostrow-NegimentZ, die Leutnants. Afanasiew und Heinrich P e t r o w, begangen haßen. 3. Ich. ChaiM Gdanski, Und ich.-MSii-del- Blumenkranz, erklären hiemit. daß einen'-Monat nach Abzug der Bolschewiken die Soldaten des Balächcwicz zu uns gekonkmen i'inö. - Sie begannen damit- Geld zu suchen, und führten unsdann inden Kkostergärten ab. Auf dem Wege zum Kloster begegneten mir einem Kapitän der Armee Valachowicz, welcher fragte: ' «Wen führt man da?" — „Juden!" — „Füsiliert sie!" Im Garten wurden wir geschlagen. Man raubte uns die Kleideriind beschmutzteunsere- Gesichter. Wir wurden bis zum Morgen in einer Weise gefoltert, daß Blumenkranz die Leute angefleht hat, ihn lieber zu erschießen. Marschalkowicz. liegt jetzt nckh an den Folgen der Folterungen krank darnieder. Ein NaLionalitalenministerium in Rumänien. Aus Klausenburg wird uns gemeldet: Ter Präsident der Unifizierungskommission, Minister Doktor Mihallyi, äußerte sich zu einem Mitarbeiter des „Keleti Ujsag" in ausführlicher Weise über die pv'itische Lage Rumäniens. Von einer R e g i e r u n g s k r i s e — führte der Minister aus — könne keine Rede sein. Hin» gegen sind i 'L N Umsicht darauf, daß die aktuell gewcwdemn Gesetzentwürfe, wie zum Beispiel das Agrargewtz, das Verfassungsgesetz, die; Finayzresorm ustv., als grundlegende Gesetze angesehen werden können,- mit den Führern der Opposition ernste Verhandlungen darüber eingeleitet worden, um auf. Grund gegenseitiger Verständigung diese Gesetze ohne größere Debattedruchzii. bringen. eventuell, ein K onzen trati onskab in et t zustande zu bringen oder sich für eine -bestimmte -Zeit für einen Waffenstillstand zu einigen. - In dem Konzentrationskabinett würden sämtliche politischen Parteien vertreten lein. Da die Verhandlungen sich vorläufig noch um sachliche Fragen drehen, find alle Kombi Nationen bezüglich der Personen, diefür das eventuelle Kon. zentrationskabinett in Betracht kämen, noch verfrüht. In Angelegenheit der 40-Prozent Bons, führte Wurster Dr. Mihalyi weiter aus, habe ich mit dem Minister des Innern Argentoianu gesprochen und von Mm die Mitteilung erhalten, daß die Verordnung zur Mnjösiing dieser Bons bereits erflossen fei; - Wann mit depgEmlösung begonnen werden wird, hängt -von dem-Geld. Vorrat der Bank ab. Der Minister teilte schließlich mit, daß die Negierung sich mit dem Plan der Errichtung eines Nationalitätenminister! nmS bekgsse. Dieser Plan hänge jedoch nicht mit den Koalitionsver- Handlungen zusammen, da die Vorbereitungen des neuen Ministeriums größere Arbeit und einen eigenen Geletzentwurs erfordern. Das Nationalitätenministerium wrrd sich hauptsächlich mit allen die Autonomie der nichtr u m ä n i ' -ch e n Nationen beti essenden Agenden zu besaßen haben. Wrsnsr Rtrorgsttzenuttg 24. Dezember 1920 Nr. 688 Das stänOWWe Awommen über die Grenzreguliernng Palästinas unterfertigt. Paris, 23. Dezember. (Havas.) Ministerpräsident L e y g u e s und der englische Gesandte Lord Hardinge l aben das f r a nzösifcste Abkommen nnterze'chnet» das insbesondere die Grenzen Syriens und P a l ä ft f n a s regelt. London, 21. Dezember. (Jüd. Korr.-Vur.) In Beantwortung einer Anfrage des Deputierten Mister Ormsby-Gore über den Staub der palästinensi- .schen G^en'st'age sa^le. Lloyd Gsorge im Unterhaus: „Mntzipiekk^'M wan^ mit bsr fränzMDn Regierung zu eineKMeLereinkoAM-e^ betreffend die die. Benützung der Wasserkraft gelangt, über einzelne Punkte werben jedoch noch Verhandlungen^ gepflogen. Sie werden in kurzem ab^eschkcssM werden, wöräuf' der- Vertrag unterzeichnet, vcröstsntlicht ünddem Parlament Vbrgelegt werden wird. De^ügllch der'V-erössentlichunä des Palästina-Mandats . kann kein 'BZichluß^g'fasi^werden^,Klange es. unbekannt ist, welchen 'Slänhpunllt 'der BolkSröuüdrät ist diöseL Ange'eg.mheit einnehmeu wird." i . In Beantwortung einer -anderen- Anfrage desselben Depusierten sagte Lloyd George, daß auf Grund der Abmachung zwischen Clemenceau und ihm selbst das heutige Palästina in der. Ausdehnung von Dan bis Berseüa dem alten historischen Palästina gleichen soll. Dir VeröffenLUchang der Dokumente des Friedensvertragrs.' Im englischen Unterhaus erhoben mehrere Abgeordnete gegen dieMegierung den Vorwurf, daß die wiederholt versprochene Veröffentlichung der Dokumente und Protokolle der Friedenskonferenz bezüglich des Vertrages von Versailles noch immer nicht erfolgt sei, während in Frankreich verschiedene solche Dokumente bereits in die. Oeffentlichkeit gedrungen seien. Llöyd George rügte in seiner Antwort das französische Vorgehen, welches er'als ä u.ß e r st u n g e b L h rl 1 ch bezeiMete,. da eine Verösfentlichrmg mrr nach voränge^aUgeÜer Zustin'Mung. aller beteiligten Parteien statthaft erscheine. Die französisch^ Jndiskretlon. schreibt'Llovtz' Georg,' dem stlsigstett. Regierungswechsel iü FrankreA?P't.iHngländ' ity jplieti". > Augenblick bereit, das gesamte Äcllörial zu vei öffentlichen. und Llytzd George werde nicht anstehen,' der französischen Negierusig den NnwMjt be8 chMlischen Knter-' : haiises über die VerzoaernnA li!nep, söHen gleichzeitigen Veröfsentlichling bekanLzngeben. " Die „Ar-eiLsr-^eiLunK" die Äudapester JudSK. Dlo „Arb2it-r-ll/t-ung" beschäftig - sich sn ihrer letzten Nummer mit b"r ,unter Führung D a z s ö n y s. stehenden ■ Vndäp?st7r'„bemrkratkichen Partei", emählt, daß Äa^sony lebhafte Verbindungen mit dem Ex^K.'tser Karlunterhält und die Dmuikraten in Ungarn offen für! i: Wiedereinsetzung der Habsburger arbeiten. Sie sch'trht mit den Worten: „ES soll noch vermerkt werden, daß diese Partei VazsonhS aus lauter Inden besteht und daß 'man es also mit einem Bündnis des Budapester Ghettos uill> der Habsburger zu tun hat.' Eine nette. Grstl'schastl" Dir finden eS auch sonderbar, -baß Budapester Juden sich im j.chilen Zeitpunkt damit beschäftigen. Ungarin mit dieser oder jener RegierungS'orm, mit dieser oder jener Dynastie zu beglücken. IN. Ungarn werdun' Juden beraubt, gefoltert, erinordet, alter Rechte'für verlustig erklärt. Die ungarischen Juden täten wirMch bess'r. wenn' 'i: sich ört ihre jüdische Pflicht erinnern und alle Lire Kräfte in den. Dienst ihres verfolgten Volles stellen tvürden, statt sich als Königßmachsr. auszuwiel-n. Mer der ..Arbeiter-Zeitung" stehk'.e^ wahr-.' sich' 'schacht Ju^snschnäffelei zuVK^treibrn tznh gegen baS Budapester Ghetto lo^uziehen. Beherbergt dieses Ghetto doch auch gute, intime Freunde der Herren Austerlltz und Äonsorten. ' Warum spricht sie ritzt von „Juden" und?,Ghetto" und „netter Gesrl'shaft", wenn es sich um ratgefarbte Budapester Assinütanten, westn eS sih um die Herren Diener-lDöneS.'Büchiiiger und andere handelt? Oder hält st« eS mit ihrem fosiatististhen Programm für vereinbar, den Juden nirr bann als gleichberechtiiteü und fr<im M?r/chen zu behandeln, wenn er nach bei Pfeife nder „Arbsiter- Zeitung" tanzt, aber snsyrt' in ovti,ären, antisemitischen Jargon zu verfallen, wenn der Jude sich an eine andere MMhält? ' Der .s o >t,u's.'tiü hält DicnStast d u Z^.'d' M. um 7*5 Nlir iraä'in chags eine C itzung mit sofgendcr Lage S» o r d n u n a ab:' l. B e r o r d n nn a en .s^'..be1xest'cnd''.^i« Aus* und Düi'td nhr von W'nen über r rGtkrzm Dcsinreiä's. b^. F ll'ttzlmg von Höä ftprei'en neuer l'ftindtwlv'äck,ingen, «) über die Erfüllnnq rer «y rer vo waüseu Alst>mmuugs,one l in Kärnten in iiigo'lawi'chni Kronen b ari'md-ten vl oat criif* l chcn P^biinUchke rm.i äsi über die Beschs änsiwg der Kündipuna b-st mm er Ti>uslvnbä!in'si'. o) womtt d e Gelinn-'Sda >cr der Aost nps'rw unna vcm L . Rvrcwber ll>ln r <J7, über re Alst'tchl .ha! ui a ran Die' üv> - hälln'Nen. di' d m HrndlunaSp!" fcnfefci:- un er! egen, währcnd des Kricaeö uud der Äbrüüuna veriättaert wird. 2. Anträge drr Dundekregrrrung wegen Erhöhuua dy Telegravhengebühren für Leu JnlandSverkrhr sowie der Fern« sprech-und FrrnsprechteilmhmergedÜhren. 8. Zusckriit der DundeSregieruna um Zustimmung zu den Anträgen wegen Ernennung drS Präsidenten und der Hällti der Mitglieder des VerwaitungSgerichtöhotcS. ' Oesterretchische Kriegsgefangeue in Ztatte«. Bezüglich der vo» cinizen Zeltungar gebrachten Nachricht, daß österreichische Kriegsgefangene willkürlich in Italien zurückgehalten werden, teilt die Königlich italienische Gesandtschaft in Wien mit: Diejenigen KriegSgefüttgeNerr des ehemaligen österreichisch-ungarischen Herres, welchL. '-ßurüH gesandt werden mußten, sind alle heimbefördert wondcn. ES sind noch in Jtaikm geblieben: Diejenigen, welche f r will iß'auf die Heimkehr verzichtet haben'; diejenigenwelche wegen schwerer Verbrechen gegen das Gttnein- und bas Militärrecht verurteilt wurden und sich in Strafanstalten befinden. ~ ' Die Konzentrationslager wurden schon Wt lüngeree Zeit. aufgelöst und die Kci-gSgefangenen, welche auf die Rückkehr verzichtet haben, befinden'sich in Erwartung der endgültigen Regelung ihrer Lage in Lugagnän». In Astnara befinden sich nur ' ehemalige Mklitärperfonksi russischer Nationalität, welche auf dir Heimkehr verzichtet haben. Jede Nachricht, daß österreichische KriegSgefchNgenL willkürlich in Jtalim zurttckgehalten werden, ist. als falsch und tendenziös zu betrachten. Die sranzöfische Negierung gegen den Bolschewismus. Paris, 23. Dezember. (Havas.. Kammer.) Ministch des Innern Steeg legte in Erwiderung auf die ätt ihn gerichtete Aufforderung, über die innere Politik Rechenschaft abzrllegen. dar, daß niemand, weder dis Regierung noch ihre Vertreter, auch nur ein einziges»nal sich gegenüber den Befürwortern des Boischew i s m u s s ch w a ch gezeigt hätte. Er erklärte, daß seit 1t Monaten alle seine Reden, Handlungen und ÄN- ' Weisungen nur den einen Zweck verfolgten, die öffentliche Rühe unter den schwierigen Umständen ausrechtzu* erhalten, und stellte mit Stolz fest, daß die Zusischett* fälle des Monates Mai sich nicht mehr wiederholt haben und dütz-die französische Regierung gegenüber der Willkür des Allgemeinen Aröeitsverbaudes die innere Front geschützt habe, die Frankreich während des Krieges ge* s rettet habe. Die Regierung gedenkt, ihre fortschrittliche Politik zugunsten der Ordnung und Gerechtigkeit aufrechtzuörllatten. (Lebhafter Beifall im Zentrum und auf der Linken.) - Die Abgeordneten S « m b a t und H e r r t o n sprachen sich gegen jede imperialistische Politik aus* Ministerpräsident Leygues gab eine kürze Erklärung, ab, in der er sagtedie Orien t frage, die russische Frage, die türkische und die griechische Frage und endlich die Frage des Wiederaufbaues des Landes werden von der Regierung mit großem Jttteressr im Auge behalten. Sie wünsche, die nationale Wiederaufrichtung in Ruhe zu vollbringen, und werde, wenn nötig, das Geschick Frankreichs gegenüberjeder Propaganda sozialer und wirtschaftlicher Auflösung verteidigen. - Hierauf wurde, wie bereits gemeldet, mit 30V, gegen 230 Stimmen eine Tagesordnung angenommen,' die der. Regierung das Vertrauen ausspricht. Eine französische Rote an Deutschland. Beschwerde wegen der Einstellung der deutsche» Au»* aleichSzal'lnnt*ett. Berlin, 23. Dezember. (Wolfs.) Gestern wurde im Auswärtigen Amte vom französischen Botschafter cme Note der französischen Negierung überreicht, worin Beschwerde über die Einstellung der deutschen Ausgleichszahlungen erhoben und die Einstellung als Derlbtzung des Friedensvenrages bezeichnet wird. Demgegenüber sei darauf hingewiesen, daß die Reichsregierung sich bei ihrer Entschließung aus die Bestimmungen des Friedens- Vertrages gestützt hat. Artikel 261 gibt Deutschland daS Recht, einen Vorrang der für seine Versorgung mit Lebensmitteln notwendigen Kosten vor den übngen Leistungen aus dem Friedensvertrag in Anspruch zu nehmen. __ Die Brüsseler Konferenz. Paris, 23. De'emb<r. (Funkspruch.) Im „Temfts" berichlst Seydoux über die Brüsseler-Kons.'ren^. Die Konferenz ist nicht abgebrochen worden, sorrderN' wird unier anderen Arbeitsformen fortgesetzt. Die einzelnen Vertreter wechen zusammen mit einem eigens hiezu bestimmten deutschen Vertreter die verschiedenen Detailsragen bera en und das Ergebnis dieser Beratungen wird zur Sammlung Delacroix übermittelt werden. Dieser Dv"gang ist eiiigeschlagen worden.weil die zu beratenden. Fragen viel zu ümrangrelch sind, um in einer Woche beraten und erledigt werden zu können. Die Einzelberatungen werden mindestens 14 Tage in Anspruch nehmen. Die deutschen Vertreter haben bei den Sitzungen .sichtlich e'ne Lösung angest'ebt, waS einen sehr vor ei'biswn ^indru.-k g macht habe.. Brüssel, 83. Dezember. (HavaS.) Dis Sachverständigen sind gestern nachmittags zum letzten Male:)ir':jinmenget:eten itm den endgültigen Bericht ,'ibör die Führung ihrer Slrbeiten festznsetzen. Diesir Bericht :t:ij den betreffenden Regierungen übelmitlelt werden.