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Wiener Morgenzeitung · 1920-12-23 · Heft 687 (23.12.1920) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 687 (23.12.1920)
Date
1920-12-23
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seite 5 /SÖteti, D onnersrag*?äbifd‘>;: ©cmtinbc tu T h it n ß h a r rin Kmnitee eingSfstzt ^sr, x\r,t .üon .Kr^gSgefarrgsneu bcizustehen, wclch^. auf d««r „Scharnhorst" in ihre Heimat zurückbefördert wer-- den. Dieses Komitee trat in Verbindung mit Herrn Robert RoZenblüth, dem Vertreter des Joint Distribu- ^ion Conimittee für die Unterstützung jüdischer Flüchtilinge. Am 10. Oktober wurden die auf dem „Scharnhorst" eingeschifftrn Heimkehrer von diesem jüdischen Empfangswmitee bewirtet, mit Kleidung versehen ufw. Hiebei wurde fein Unterschied in bezug auf Nationalität oder Konfession gemacht. Am Nachmittag fand in der Synagoge, ein Gottesdienst statt. Im Namen her‘ BeimLhror sprach der jüdischen Gemeinde Major U h l i g einen herzlichen Dank aus. Die Feier schloß mit der jüdischen Nationalhymne „Hatikwah" und der englischen Nationalhymne „Goö save the King". Eine andere Heim-- Ä:hrergruppe, die auf bem „Meinan" eingeschifft ist, berührte nicht den Hasen Shanghai, so' daß das Shanghaier jüdische Komitee seine Gaben bis nach Wladiwostok schicken müßte. Auch die jüdischen Gemeinden' Ln Hongkong nnd Singapore haben sich zu dem gleichen Zweck organisiert. Der „Jsrael's Messenger" veröffentlicht den Dankbrief, den die jüdische Gemeinde von Shanghai von dem Vertreter des Joint.Distribution Committee erhalten hat. Dieser Dank schließt den Abschiedsgruß von Major Nhlig, des kommandierenden Offiziers des HrimkehrerdetachemenLs, ein. Major Uhstg sagt: „Es hat einen Liefen Eindruck auf uns gemacht, düß wir nach sechs Jahren der Gefangenschaft, als wir zum 'ersten Male wieder mit der Außenwelt in Berührung kamen, wie Menschen. und wie Weiße behandelt worden, sind. Es ist ferner Lief in unser Bewußtsein eingeprägt und soll nie vergessen werden, daß es in erster Reihe das Verdienst des jüdischenVo.lkes ist, daß uns solche Wohltaten erwiesen wurden." Der Dankbrief drückt die Hoffnung aus, daß die Behandlung, die den 2200 Mann der „Scharnhorst" von jüdischer Seite widerfahren rst. in Ungarn, woher Major Uhlig und der größte Teil der Heimkehrer stammen, Eindruck machen und so dazu beitragen wird, dys Los der Juden in Ungarn, zü erleichtern. Ans überrascht cs natürlich nicht,, daß in Sibirien, in China, in Japan, in Singapore die jüdischen Gemeinden den Heimkehrern freundlich und hilfsbereit ent-. gegen kommen. Es würde uns nur überraschen, wenn in der Heimat davon auch nur eine einzige nichtjüdische Stelle Kenntnis nähine und daraus irgendeine Lehre ziehen würde. -. __H'.. Hie Brillante» eines Offiziers der Denikin-Armee. In der Haft des Landesgerichtes befindet sich, ein Abenteurer, der einen hiesigen Trödler betrügen wollte. Verhaftet wurde der Mann auf Veranlassung des Trödlers Siegmund Stahl, 2. Bezirk, Glockengasse Nr. SO, am 16. d. M. Stahl zeigte nämlich an,-daß ihm ein junger Russe fünf Brillanten zum Preise von etwa 400.000 Kronen zum Kauf angetragen habe, daß er aber, bei einem Juwelier, bei dem er Steine schüfen ließ, erfahren habe, baß die Steine, kemeswegs Brillanten, sondern weiße Saphire im beiläufigen Werte von etwa 10.000 Kronen seien. Daraufhin wurde der junge Mann im 1. Bezirk verhaftet. Er gab an, Jan Chrats.che.tv za heißen, am 23. Juli .1896 in. Rowno in Rußland geboren und dahin zuständig zu sein, erst tags vorher hier eingetroffen zu sein und keinen Unterstand zu haben. Chralschew wurde dem Sicherheitsbureau übergeben. Er hatte dem Trödler Stahl gegenüber behauptet, daß er sich die Juwelen während der bolschew^klschen Herrschaft in Rußland aüeignen konnte. Stahl hat nach dem Verhalten des jungen Russen vermutet, daß dieser ihn aricht mit den Ste'nen betrügen, sondern ihn veranlosfett wo'Lttt., sich das Geld für den Kauf der Steine zu beschaffen, um ihn dann forizülocken und irgendwo hu betäuben Stahl war überzeugt, daß Chrctt,ch?w nicht allein.- Händeln wollte, sondern daß er Spießgesellen halte. ©3 oft er mit dein Russen beisammen war, will er unheimliche Leute bemerkt haben, die ihn und Chratschew beobachteten und sie verfolgten. Feste Anhaltspunkte für die -Behauptung tonnte der Trödler allerdings nicht erbringen. Bei seiner Einvernahme int Sicherheitsbureau beherzte Chrat,chew dabei, vollständig schuldlos zu sein. Er erzählte, ec habe bei der Armee Denikin, die gegen die Bolschewiken zu Felde zog, als Offizier. gedient. Nach dem Zummnienbruch der Armee will er nach Konstantin-'v-el geflohen sein und von dort kam er über Italien nach Wien. Bvdaprster Urteile. Bxtajnst, 22. Dezember. (Unz. 5£eI..Storr..$ur.) Hauptmann Madarasz, der mehrere Gegenrevolntionäre dem Volkskommissar Otto KorvinMem angezeigt hatte, von denen zwei auch hingerichtet wurden, ist. heute nach mehrtägiger Verhandlung zu lebenslänglichem schweren Kerker unter Verlust seines Ranges und aller Auszeichnungen verurteilt worden. Ein jüdischer ASuber. Ein Jude, der cs trotz aller Mühe auf redliche Weise zu nichts gebracht hatte, beschloß endlich, Räuber zu werden. Eines Tages steckte er sich vas große Küchenmesser in den Stiefelschaft, ging in den Wald, stellte sich hinter einen ' Bauin und wartete geduldig, daß jemand käme, den er aus« WieÄev MorpeüMtUtt- An Ansere p. t. Abonnenten und Leser! Die in letzter Zeit wieder rapid ansteigende Teuerungswelle in den Preisen für alle zur Herstellung der Tageszeitungen notwendigen Rohmaterialien sowie die bk deutenden Lohnkosten haben eine derart große Belastung jedes einzelnen Betriebes geschaffen, daß wir gemeinsam mit anderen großen Tageszeitungen genötigt find, mit Gültigkeit vom < 1. ZLirnrr 1921 unsere bisherigen Abonnementpreise und ab 27. Dezember 1920 unsere Emzelverkaufspreife zu erhöhen. Wir hoffen, daß die geehrten Monnenten unseres Blattes die nur durch zwingende Gründe notwendig gewordenen Erhöhungen entsprechend würdigen werden, und geben uns der' Erwartung hin, daß unsere bisherigen Freunde ihrer gewohnten Tageslektüre trotz der geänderten Verhältnisse treu bleiben werden. Die Administration der „Wiener Morgenzeitrrng«. Abonnementpreise ab 1. Jänner 1921: Deutschösterreich monatlich ......... Kr. 50.— Einzelexemplar an Wochentage» . . . . 2.- a« Sonn- und Feiertage» . ....... „ 3;— Lschecho-Sromäkei monatlich ... . Kö. IS.— Polen monatlich.. poln. Mark 50.— Zngoslamien monatlich ..Dinar 8.— Deutschland „ , Mark 10.— AnmLnie» „ . . . . . . . ... SA 15.— H-Sand ......... hol», fl. 150 Schweiz „ .......... Frc». S- Gngland „ < ........ . sh S.— Italien „ ......... Lire 6.— Amerika » .......... Dollar —.50 Zahlstellen: s österreichische» Poftsparkaflenkonto 150.808. Lschecho-slomakischeS Postfparkassenkonto 59.351. Polen: Wiener Lombard- und Eskomptebank, Filiale Krakau, Rynek 12. Rumänien: Allgemeine Depofitenbank, Filiale Ezernowitz. Zngoslnwien: Äser KlSieKy. drrvk. o!n., Dfijek 1, Gajev trg broj 11. Deutschland: Zeitunflsbureau Hamewasser, Berlin C. 54, Rosenthalerstraße 43. Endlich, als er schon ganz kalte Füße hatte, erinnerte er sich, daß es Zeit ftt, das Nachmittagsgebet zu sprechen,, und er begann damit. Wie er mitten drür ist, kommt ein Wa§en; darauf sitzt ein Jude. Tier Räuber betet ruhig weiter, gibt.aber dem Wagen eist Zeichen, und der Jude hält an und wartet. gedlildig,'bis jener' sein Gebet beendet hat. ■ Der' Räuber beeist sich nicht, tritt dann aber cm Km Wagen heran. „Scholaum aleichem," sagte der Räuber. -' - „Ateichem Scholaum," antwortete - der- Jude aüf deni Wagen', - ,,wa8 treibt ihr hirr'für Noirrischkeiten?" „Ich bin kein Narr, sch bin ein Räuber," sagte jesrer. „Rv. und?" fragte di2srr.- ,Mas na und?" antwortete jener, „ich-bin ein Räuber wie jeder richtige Räuber, und Ihr 'müßt mir Euer Geld geben." Der Jude auf dem Wägen schüttelt den Köpf: „Mein Gelb brauche ich selbst, Reb Räuber, ich fahr* doch zum Markt." ‘ : * - ' >,D<mn will ich Pferd und Wa^en!" /'„Und ich soll zu FUß laufen?" „Dann gebtden Mantel!" ' „Soll ich vielleicht sri-rLn^ ,,Run dann," ruft der Räuber zornig, „wenn Ihr gar nichts geben wollt, so gebt mir wenigstens — itW Prise. Tabak." < . - . . Hebräische Sprachkurse des Jüdischen Schnlveremes.^ Tm 7. Jänner 1021 bcginnt m drn Räumen des Jüdischen Rea'gywnaüumS.Drahtgaffe 4 ein ' s e ch 6 mönatigrr h e b : ä r s ck, e t S p r a chck u r s. welcher in .erster Neide für d-e Teilnchmer dcs jüd schen Bottsschnllehlnkmses bestimmt ist. Ändere Teilnehmer (EiwErne) können zü oiestm AnlängerivrachkurS in bcfdiranftcr Zadl zuge offen werden. In erster Reche kömmm Absolventen von M»tte! s ch N i e n m Betracht. 'Der Untttncht findetfünfmal wöchentUch abendS von 8 bis '/s 10 Uhr statt. Der reaelmäßrge Besuch ist obl gatorl'ch. KmSbtyrag K'öoo, eventuell in Moya'stahlunäen ä K 100. Anmeldungen ,m Unterrichtsamt des Jü^nchen NationalratkS, II.. Tabörstroße'.SO s.; taolidi (mtl Ausnahme von Samstag und Sonntag) nachmittags -w 'chen S uno 6 Uhr. — Ende Dez-mbu d. I. schließt, oct nste sechsmonat ge An'cmgerlms (Chäluzinp kuls) as. DaS erreichte Resul'ät ist befriedigend. Vre angewende!« mte' stoe Methode des LvrachuntewchtöS für Erwachsene hat sich durchaus bewährt, — Für die Teilnehmer die'eS KürieS wttd aw ihren Wunsch ein stchSmonmüer Fortbildunpsk u r S emger-chitt wckcher ämangs Jänner 1SZt deg>,mt. Unter- ,ickt vie, mal wöchentlich L 1% Stunden. — Bonne,klinge» und Ausktwite. betreffend e-nrnüeuen allgemckvrn An säug erkür s, dessen E-nrichtung von der >iahl der Anmeldungen abbäugt. im Uuiettich'samt des Jüd scheu Nauonalrates, ll., Taborstraße 20a, nachmmags zwuchen 3 rm? S U> r. 237DHewber 192Ö" Mr. 687 . NotstandShilse für jüdische gerstigL Arbeite«. Criu Kvrnitc-e, bestehend aus Ve,tretcrn Helvorraaender Kvrporat'vmn, bar ein*1 Äüiou Mütelftuidssürsorae für notleidende indische aeisttge A,bei'er und d-rrn Angehörige ins Werk gesetzt. Die Ak ion arbeitet m engster Verbindung mit dem Verein »nr Rettung vcrlaffrner iüd'scher Kinder ilX., Nniverst,ätsstraße4\ Die, Akt an willFomil>end«'SM>tte! standrs zunächst dem durch Kriegs Gefangenschaft oder Krankheit m Not gkratencn geistigen A r beiter durch Vcrsörchmg mit dringendsten Bedarssmtikel« lBekleidung. Lebmsmütcl, Brennmatenal usw.s helfen. Inden ersten zwe» Monaten ist ,es gtlnngen, ungelkbr 800 Famil r» (weitere 100 sind schon vorgemerkt) inst guter Winterkl'idung für dre Kinder und anderen Art,kein zu verletzen, und zwar we,t unter dtm AnschaffungSptkife. Außerdem wurdm viele Mittelstandsfamtlien Not «it- .billigem - Holl verleben. Für diese Aktton sind bisher unter ander n auch ■ folgende namhafte: enden zug'gangen r Cbies-Rabbi Dr. Hertz, London, dmch Oberiabbiner CbajrS K 200.000; e,n tzochhe,ziger Freund. Wien^ „\n memoriam, Helene wei'ere K 16".000; (im Anschluß an '2-nef»iib're Stiftung «Dem Andcnken riurs ge'all men Helden", vpn K äio/oö); em ungenannter Wohltäter, Wien., mit dem Motto : «Wer ein Hen hat!" fl 16^.000; Äe,band B'nm Nrith 'ür Qeste,reich und Jsiaelirffche Allianz zu Wien, K 149.000; aus einer Spende ans Deutschland durch die Alliance Jiraelite, Wien, fl m. 82976; ^E'nti acht" B'nai Bnitz.Wien, K l?5 000 um. We, t e r e S v e n d e n werden erbeten an d»e Mittelstand-« Morge, Wie», IX., Un i v ers rt8 ts str a ß e 4. ' ® Zionistische Arbeit in ivraz. Vergangene Woche weilte der Sekretär des zionistischen LandeskomiterS Dr. Jakob W e i n e r in G r' a z. wobei er Getcaeriheit nahm, den Kontakt der Wiener Zentrale mit den Grazer Ortzanisat,on<n zu vertiefen D'e Besprechungen galten namentlich den Vorarbeiten zur Sammlung snr den Keren H a j e s s o d, ferner -er strafsrrev! tlusammenMang der in Gra; bestehenden lechzionistische^ Organisittonen und einer intensiveren Propagandatätigkeit in dev steinschen und käintnerischen Provinz, die vo» Graz als Mittel-! stelle au-gehen soll. Die Brsprechnngr« hatten nach jeder» R'chlung ernen befriedigenden Erwlg und - wird, bereits in der nächsten . Zeit eine intensivere Tätigkeitü» Sinne der Dmküoen des Landeskomireeö zeitlgeu. . : 1 « Ein Dortrag Israel BelkindS. Der bekannt^ Pionier der non,sti'ckm Arbeit, dgs Mitglied der .Bilu* Herr' Israel Ä e l k i n d auS Palästina, halt heute um 7 Uhr abrndsim Saale der Rede- und Lesehalle, IX., Türlcnstraffe 9 einen Borttüa über palästtNknfische K o l o nisation§probleme. Gäste willkommen. . » Amtliche Wettervoraussage. Meist trübe Temperrlm nabe an Null, ,n ein bis zwe- Tagen bei westl'chcm. Winde Tan° wck'er m,t leichten Niederschlägen, besonders im westlichen Teile Oesterreichs. " Kastendienft de» PostsparkaflenamteS a« A4. und 31. d. M. Dre Kassenschalter de- PosttvarkassenamteS^ sind am Freitag den 24. und Freitag den 3>. d. M. w'« an Wochentagen, jedoch Nur bis iS U h r mi t ta g s, geöffnet.^ Für Presteronfiskatrön in Polen Nach einer vom P r es s e am t des polnischen Ministerin ms d e S I « n e r n in der Waisckiauer Tagcspresse veroffrntllchie« Statistik wurden iy der Z it vopr 1. Jänner biS I. September 1930 NS ukrainische. 43 jüdische (in all'n Sprachen) und 88 polnische Zkitungsauspabrn konfisziert; gänrlich verboten wurden 19 jüdische (darunter 1« sozialistische und 3 dürgerl che), 8 polnische nnd^ 2 nkimnffche Zeitungen., für 3 biZ 30 Tage verboten, * ’* <d OaIIuMAM» (MMlit* f , . e und 2 Mische Leitungen l unter den letztere»! für eine Woche ,Ha;efirah^ und »Nasz Kurjei"). Den Nekvid ani Konfiskationen batte die ukramisch-e Zeitung «Hromadska butnfaj zu verzeichnen, welche in den erwähnten acht Moyaie» 6imal konsisii'ert würde. Bon de» südischen Blättern Polens verfielcirj alle irgendeinmal der Konstskatron, mit Ausnahme des Warschauer! Tagblattts ^Der Moment". - i 9 Aus den Bergen wohnt die Freiheit. Wenn! Heine m unserer Zeit pel bt hätte, so hätte er diese Worte nicht schreiben können. Er halte hinzufögm müssen: soweit eS dev d e«tick 8 st r r r e.r ch r sch e. Alp tut e r e in zülM. Dessen W i e n e r O r t s g r ü p p € hat vämlt«. beschlossen, Juden und Sozialdcmok,a>eri nidit als Mugliedw. aafmnehmcn. Wir werden uns die Spendenlisten dieser Gesell»', schajt geuaurr ansehrn. - - i * Eine neue Wochenschrift. für AnrwauderungS^ fragen, Am 7. d. M. bkgann in Wa, ichau unter der Redaktion von Pieiruschka, und. Wrißbaith ein den E m i g r a»i ö n s fr a g en fewünieies j i d d i s ck e s Wochenblatt ,D e« E m i grau t" zu erscheinen.. [ * Die Baeon-Kiste. Vor kurzem kam, wie aus London berichtet w.rd, der amerikanische Gelehite PreScotl in Ctzavstow in Enaland an, vm hier nach einer Kiste Mit Manuskripten zu suchen, durch die d,e BacvN'Ahakrsprarr-Jrage endgültig gM wcrdm soll. Nach dieser K ste sMe bereits rm Jahre ltzn Dr. Oivllle Owen »ind schon damals berileitete ihn Prcscott. "Der hartnäckige Sucher de,tritt die- »elbt« Ideen wie Owen, denen zufolge der Philosoph FraneiS B a c o n eine 'ehr v'ellcitiae Persönlichkeit gewesen ist. Er toll nicht.nur alle Werke ShaketvMes. sondern auch die von Mar«- lopre. Grczne. Ben Johnson, Mil ons' ^BeUorrneS Paradies", Cervantes' ^Don Qurxote" und Montaignes ,Essahs" geschrieben baben. Außerdem soll er der rechtmäßige Sohn der Königin Elisabeth aeweien sein auS itzrer Ehe mit dem Ea>l vy» Leicester. Die Bacon-Leamde wächst, wie man Mt. ins Wendliche und dir Besege für alle diese Behauptungen will PrrScött m der legendären Bacott-K.ste finden. j * Fnnde auS der Steinzeit. In Prebmost bei Preraa ist brr letzten Ze t ein unge>nk,n wichiigtr Fund aus der Sieinzeitz, v elleicht der wichttgste tieser .Pn'ode, oemacht worden. In einem Grabe fand n sich m Hockstcllimg 20 m n chliche Skelcttt vom kindlichen bis. zum Grenenalttr. sow'e ein riesiaes Mammutfell mit — gering geschätzt — iOt O Tierstcleitm. Ai, außerordentlich gut erhattenfn Backenzähnen d'eser Tiere fanden sich allem über2V0(d Feiner fand.man «ine große Zahl verschiedener Werkzeuge und Küchengcräle. . » Ern verschwundener Gymnasiast. Der el'jäbrige Gbmnasiast Philipp S ch a p i r a ist am 20. d. M. uw g Uhr nachüristags ans der clterlichcn Wobnuna, ll., Obere Donau« > raue 9» ve,schwlmten und trotz aller Bemühung!-» brS heute nicht gefundcn worden. Der Junge war »m letzten Sommer mit einer Kinderatlionn.ich Holland gegangen und ha, nach 'e>uer Mck^ kchr wiederholt den Wunsch, wieder nach Hol ln n b zurück« z u .k e h r e n. aeäufrett.. Man vermutet daher, da» er sich irgend wie in e>nen an, letzten Mvniag uni 9 Uhr abendS nach Hollatid Erstes W s er er Spczialhstts für Toiktte-5eile Eil «ros und. en detail Ueber SOO TÄ oiÄcMtworrätlig iede in Vvrschi. daa-n Guitichcn, ausserdem ftled-xmal- und : pozialseiten — Nicht vorrätiges wird sclinollstens faesorat Jeder Elnbruf reist unsere Ul9tuüt$sfählgHeii!?m* Hfl ffpS M l, st Tanorstrasse 31 - Tel. 41178 (De!-Kab wö. UW. Hl. U. U. xx.f Wallenstelnslrasse 53 - Tel. 4S08*

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