Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 684 (20.12.1920)
- Date
- 1920-12-20
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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AK 684 Wen, Montag Es wäre eine Schande ohnegleichen, wenn «ne In- Itttution, die von so eminentem sozialen und politischen Interesse für die gesamte inländische tzudenheit ist. auS Nangel an Geld geschlossen werden mutzte. Darum rrgeht die Aufforderung an die jüdische Oeffentlichkeit, »hne Unters chied der Po Vit ischen Anschau- * n fl — jüdisches GewerbeförderungAoesen ist nicht Angelegenheit einer einzelnen Partei — die Erhaltung der freiten Institutionen und der Kurse durch Geldspenden pt ermöglichen. Außerdem ergeht das Ersuchen an alle Mischen Arbeitgeber, sich bei Bedarf an Arbeit?« kästen jeder Art an den Arbeitsnachweis des Jüdische«: Gewerbeförderungsamtes zu wenden und ihre Schlosserarbeiten durch die Schlosserlehrwerkstätte des genannten Amtes ausführen zu lassen. Spenden und Bestellungen wollen gerichtet werde» kit das Gewerbeförderungsamt des Jüdischen Nationallates. 2. Dez.. Taborftraße 20a, Telephon 41-6-30. sieter Verlangen werden Erlagscheine erngesendet. Tngesb§riHt. Wer? ... I« Ne» Vorder Judenwinkel. Bo« S. Sibitt. Ukbersstzt von Vene« (Jak. KlahNte. Sin wunderschöner Maimorgen. ES geschieht gar zu oft, daß ich arbeitslos bin. Au» jttvem Nichtstun fitze ich am offenen Fenster und ergötze «ich an der Aussicht auf den schmale«, von alle« Beiten Imzäunte» Hotz Ich erhebe mein Haupt —- und ein Stückchen ent« stickender Himmelsbläue erstrahlte meinem müden Auge. Das hervorguckende Zipfelchen deunbewölkten Himmels liebkost mein im Kampfe mit dem Elend verwundetes Herz rnd beschwichtigt seinen pressenden Schmerz. Doch bald be« vegt es mich stürmisch und in meiner Brust entzündet sich frie Sehnsucht mit noch stärkerer Glut. Stumm erzählt mir dieses Stück Hirgmel ein wunder» 8che- Zaubecmärchen, ein Märchen voll unsagbarer Schönheit — voll unsagbarer Trauer. Es erzählt mir, daß irgendwo, weit — weit — flinter unserem engen Hof, .hinter unserem vielstöckigen, »tt oben di» unten mit Menschen vollgestopften, steinernen Ameisenhaufen, hinter unserer dumpfen, staubigen und wimmelnden Gaffe, baß irgendwo, weit, weit der Himmel selbst zu sehe« ist und dort ist er so groß, so tief . . . Wie eine Leinwand hat er sich drüben über die Erde »uSgebreitct und seine blaue Ferne kennt keinen Rand und kein Ende; dort am weiten Horizont, den «n Auge kaum zu erfassen vermag, läßt er sich herab, als wollte er die festlich mrt Grün versthwenderisch geschmückten Gefilde in mächtiger Umarmung an sich pressen.; Und dort ist es tvshl, so erquickend frisch und stet. ' Dort... ' O Gott, welch grenzenlose Sehnsucht brennt in mir! Das Hinschauen ermüdet mich, und ich muß mein Haupt sinken lassen.... Eiserne „fire-eßeape", beschupcht, besudelt und mit Rost bedeckt/.,. hölzexm: Pfostor; und über sie .. mjdgaspannte Stricke gum Wäschetrocknen... Wo man auch Hinblicke« mag überall hängt reingewaschenes Weißzeug, das vom Winde leise bewegt wirb... Auf dem kleinen Balkon nebenan lüstet sich eine alte, halb verfaulte Matratze und eine alte, gerfetzft Bettdecke, »uS deren vielen Löcher« die Watthervorkrjecht. Hie und da liegen alte Tücher von unbestimmbarer Farbe; ei« Haufen bestaubter Bücher in zerrissenen Etnbänden; gespaltene Hölzchen, die zur Befestigung der. nässen Wäsche am Strick dienen; abgehaarte Bürsten, schmutzige Lumpen. Und aus diesem übelriechenden Schutt staprt mich ein Blumentopf, mit.frischer Erde vollgeschüttet. au. aus der ei« kusiges, grünes PflänZchen hervoxfproßt. Ich befrachte das Mümlein. ES schwärmt wie ich vav chm« märchenhaften Ferne und träumt von all jener Wen Schönheit, von der mir das Stückchen Himmetbläue so viel erzählte. . . - Ich betrachte es, das zarte Müwelern, und fühle, auch das Blümokein hat ein Herz, ein unschuldig kindliches He^. «Auch dieses Pfänzchen wrrd von einer unendliche« Sehnsucht geplagt.-»» von einer stammsndsn Sehnsucht nach Luft und Mit, nach Freiheit, nach Leben. Und es wird allmählich aHsterven. da all dies ihm fehlt, wie es ja auch meinem kranken Herzen ergeht. * , Ach siehe! D«S Blümlei« weint... und die Men Tränen tolle« wie . Tautropfen über den bestaubten Stenge! nieder , . . Als ob da» Blümlein vorwurfsvoll fragen wollte.! „©in ich denn hier am richtigen Platz? Ich werde da verwetten, ehe ich meine Knospen entfalte' NryreS Blümlein mein, wie tust dumir leid! ■ * ■ ■ Einer der HwrUHewchner hebt ten Fensiervorhang und öffnet das Fenster. Vor' mit scheint ein Kvnnerner Käfig, mit Rost und einer diü'on Ctaulsschicht bedeckt. In dem Käfig sitzt ein Kanarienvogel, der traurig den Schnabel gesenkt hält. Das DLglein scheint §u Wasen, Nebenan auf Lem Fensterbrett sitzt lüumnL ckye Kütztz uich wirft blutrünsW Mckä «tzrf den htzfloftrl, gefangesittr Page!. .? Der KanartLnvogel erwachte «üd schaut» htinmf. Vielleicht dcrner.'tc er jenen blauen Himinelofetzeu — jener Stückchen hcz */ «h» i« den Koj Wiener MorgenzeitunK 20. Dezembee 1620 ««3 Mittcilmlges avs dm PnblikM. An»sfer«2l« Wl#« Äntwari*«« Eftier ifttlSBter Käufer fär «m ttri88mnt © mf " rerten Juwefen »tc. Juvofcltei» 1. Bszirk, MaximHianslrasjss 5 Telephon 3541 2. Gezirp Sfsphanlestrasse 3, nur Im olßöneii Hause Frfcüac 4 Ufcr bi» §arnr1«r abenda gtsehlossen. Tolttpboa 4514$ REUANTSH, Perl «a, S»rck. Mi.ro« »»a. vvrlritllltz 7-e L»Lv»Ssrr»»lr. LS, ZLs^tLdÜksosL?. DZ httunterblickt, und neckt mck) reizt uns» die wir i« dieser Mstgoube verfaulte Lieft einsamgen und in ihr ersticken... Der Vogel taucht sem Köpfchen in den schmutzigen MafferSehätt-er, den leumtb in diesen Käfig gestellt hat. Dtt BogÄ erzittert — und mrn schwingt «r seine Flügel und teginnt gu swrtscherv. - NNd er weint so bitierüch und fleht. Er sehnt sich auch dorthin ... Er möchte dorthin fliegen, wo die Bäume chre rveiten Aeste wie Zelte aufschtage«, dorthin» wo junges GraS , grünt und duftende MumenSlüheu; . i Wie gerne möchte er dorMri, in die Fernein di« iweivr/ Ferne... Dorthin, wo die HtmmelWihe in eine.. gr«Mofe.Mhe übergeht, dort, wv die Luft'so nein und .ßersch sa.-trpnken» süß ist.'- . •.! . Dorthin... Und er singt unÄ weint urÄ klagt *+ und feine Triller, sind doll schluchzender Sehnsucht,- «arnenlöser Sehnsucht. r:i Wozu sehnst dü dich fort, armes Böglein du? Wozu daS Weinen unü Klagen? / ' All dies wirb dir ja doch nichts hslfe«. Du Ast - gefangen mib muht tum tm verfchiMmelien Käfig dein Dafein fristen. Vielleicht wirf» Man dich Wich vor der Men Katzeschütze«, die nur auf &mt günstige Gelegenheit wartet, um., über dich herKÜfirllen" und dir die Gurgel zu zernage«. Ja. vielleicht wird man 'drch vor der Katze schützen - doch nur, mn dich eines 'langsame«. Totes irrt dumpfrni Kerker sterben zu laßen. „Nimm dir das Kmdchen cwtf dfre Arme" sogt meine Frau, urw ich nehme mein liebes TSchtcklein, mei-ne teure Dwurele, -u « auf die Knie. . Ach, sie ist so schwach mckr kvönKich. DaS Korperchsn aL'gemagert, LaS Gestchtchen N'atz irur Haut und Knochen.,. Oie schwÄrdet wie das Licht, dmgfam, langsam... Ach Gott, wie blutet doch'mein Hsrz. Die Mutter Mnt'M», daß Owuvüe Lunchen Srkommt. Mr aber scheint «S, mein Kindchen, daß dir das» selbe fehlt, was dem wMendsn Vögelchen «rrd dem jungM Blümchen fehlt. Dort, mr Freien, dort wärest du, mein Kleinod, frisch uich gesund, die ÄSmige ^roseürot und das Gosichtkhen doll.' Dort, dort könndest du, - «lein Liebes, wieei« Mdhn» blümlein äuMühe«' mrd mit ternem silbernen Lache« Sie glitzernde Luft erfüllen. , Mitt Mnd, dein Väter ist tccm mb kann bic nicht helft«. Urrd du mußt mit mir zusammen in diesem fiusterö« Grichgowslbe vermÄ«W... . i 9 DaS Dlümlsm wird hier vor der Amt vecwelksn. DaS Vögelchen wich auch nicht mehr lang« auLhalten. Irch du, mm« Slind? Mir wich so bange» wenn ich d-ava« dsuke. > Wer hat hier das Mümbsisr eingepstanzi? Wer hat hiax,d«S Vögelet« yrngesptzrrt? Lud wer hat hftr bk Luft und die Osum meiÜE Kind« genommen — divss milden GOen ter Natur? Der?... Wer?... Die enftlischen KrsnMWslM. Wahrend des Krieges kursierten die verschiedensten absn* teuerlichen Gerüchts über das Versteck der englischen Kronjuweleu, welch« in normal«,- Zeiten in einem, großen, durch ein schweres Eifengitter geschützten Glaskasten im Londoner Tower verwahrt und streng bewacht werden» ' Eine Meldung wollte seinerzeit wissen» daß die Kwnjuwele« in der Themse, versenkt worden seien. SJhm teilt Generäl Nounghusband. der Hüter des Schatzes, hierüber solgettdss mit: Als eines Tages bei einem Luftangriff eine Bombe in unEtelbarer Nähedes Towers explodiert war» fuhr ein königliches Automobil in den Tower und wenige Minuten später wurde det Schatz in das Automobil geladen, das in rascher Fahrt rrach dem Schloß Windsor dcrvonfnhr. Hier wurden die Juwelen während des Krieges, an einem sicheren Ort verwahrt, Sie befinden sich heute jedoch wieder ö* der alten Sftlle. RobpMi gesaM sind nicht alle Juwelen des Kronschahtzs . Mt,rHrssÄ, machte Mau die Znt»' deckung, daß ein grosser Beryll van wunterbarem Wasfer. rtt W/KMgskröne sckMückt, «ur eine alleddings sehr geschickte Nuchahmung ist, M ein sachkuMger Dieb rtn dir Sttlle deS echtm StsirwS eLchufüM c^egenhsÄ scmd. Wenig bstEr fi stckch Aä ELYsache, ^kch.vSH«8ck, ^.WgSei«tO' Uc ttÄtür etteS der Atiridute der künigttchen Würde, -kch StaatSschwert. «uf gehelrnmsvolle Weise verschwunden war- Man fand es erst rnetzreoe Fohre später in einem ulte» Mrunk teied-cr auf. Kein ScharrspLekerstreiL iu Derlin. Berlin, 19. Dezember. (Tel.-Kvmp.) Me neves! Gehaltssorderungerr der Berliner Schauspieler, die gesteh Gegenstand einer ausgedehnten Verhandlung zwischen de« Verein der Berliner Bühnenleiter und dem Bezirksverband der Bühnengenossenschaft waren, sind von den Unternehmern im wesentlichen bswilligt worden. Die Verhaus lungen hatten durch die Streikdrohuyg der Schauspiel« ein ernstes Gepräge ongraommen. Erst m den späte» Abendstunden wrnde ein' EgebniS erzielt, das auf Heiden Seiten befriedigte. Derz« Weihnachten drohende Sche^* spielcrstreik ist dadurch glücklich vermiede». ^r«rr«k* im Meldewkse«. I» lvlchMr AdsiuMchss drr V-uchrispu der Kundmackmva, beliegcnh'die pollLnsiche «V meldu«x!. von Ha»ptwoh«- Mld Uwervartcie« wi'.d angeordtt'et, doss die Anmkldung von . öitkneiLischeu StaakSmiMörtM kün'üghrn mn d r e » Matt wie-bisher m -vier) MeldcsMmtar^ das ist mit rmem Meldeuachwe'.S (Kuverl) und. rw ei Mtvtz- Seitctn .ui erfolgen hat. Fiir. an § l ä n d i s ch e Staats ängedonse verbleibt es bei -ter bisher gm Vorschrift, edeNsj? blelden die Vorschriften für FrcndendcherbrrguAgsbelrirde «nfiecht. .. Me' Notkage -fdre. 'Frtt«Were^Sv^^d-r "Lfchech»* . Slowarret. AuS Prag wU'd-gemeM: Die D!ätt?r besprechen , die^Nolläge ddr Ze-tmtt'.rn -und d>b:n Hervor, dah der Preis für . Rota-wnspavler, welches vor dem Kriegt ^—.28 bis K —.50 fei l kg fßfHc, •■•ftcm« % ä-— bts K 7—, in der Elowaki foasL ll 8.— beträgt. Ermmeit batte die össerreMchr Regrrnms wo Meid lange aus öi t.20 e>chal<en und -das Popier den Blätter« . um ll — 9vüberlassen Se-t dem Arnftur^ sind die Presse rapid i geftregen, dabei ist d-e Insertion aus ei« Drittel grsunkr« bci gleichrkitiaer Steigerung aller Lohne? aut das Sieben- bis Zehnfache. DaS Ey.'idikat der Prager Z"ir»ngSherausgebrr wandte sich au die Neg-.nmrg. um. eine Pre-.sb'rabschvng zu envrrkrn.und s» di« Drälter'aus ch,er finanziellen Notlage z« erretten. * ParZstinenftsche Grsefrnaeke« mii hebrLischem Es sind wieder mößere Mengt« von derart^e« Brirfurarken im Bureau deS Jüdischen Na'ionalsonds. l!., Zulusggsse 88, erhältlich und' werdm zum Preise von ll 80 per SM verkauft. Ser i e r, sind der-eit noch immer nicht ei«M»ür. * Sine Bomhenfabettr. Auß London wird grmeldrr: In Dnblm entdeckte die Polr^ei eine neue geheime BomömsadriL! Man wnd 12 aroße K-stkN.-in der^n sich 81 Bombe« und üdei: 1600 Schuft Munft-vn für Handftuerwasi-n vortanden. DaS Lager wurde in einem dcr vorftthmsten Häuser der Etadt entdecke. * Vor einem ELver« »« den §««vvner Theatrr«^ Av§ London w-rd -gemeldet; In den hitsigrn Theatern soll, nach einem Beschluss? des' SchäuspftsirssirböftdrS am Tage vor Weibnachten g?ft,e'kt werden, wA die Dneitoren dre Weihnachtszutage nicht bettillio,eg wollen. * HerabsetzNng der? DSWe in Ämerik«. AuS KeO» A o p k w,ird gemeldet: M«t Anfang nächsten Jahres die Lvdne der Ätbejirf in «ft n Stahlwerken um Sb°/'^ tmb m di« Textiliabri'en um M*/« hrrabgesetzt^ rf Er« rafsirrisTtrr Betrüger. Eft. guter Mcholsge M der'Garnier, d;;. in de^ lehien v>?le sorgnrteschivrrLe Hmr^. flauen derroflen bat. Se?n R.vier sind die Änslage» ' g,vß«t WLichegeschäfte. Sieht der Betrüger toi einem fokchem G.sthW rite Frau sieben, dir angelegenttich und «nschlMg Wüsche und! steinr» bckrach'et, w brrkchk er sich an sie heran und beginnt «« Gespräch, ich BrrlM dessen er der Frau sehr schkne Leinwand zu» Kauf anbietrt. Unter dem nächsten Haustoe zetgt der Garne« eine 4Ärre, prr si den Gcle-rttheirskM als ganr aaßevordmttiche« ZuM und. verlangt.meinen wirklich fthr mäftigo« Preis, daß Leinen ift fthr. schön und um de» Kauf abZuickteßen. führt, te« BeWer,dch MteN in Mine'Cafts m der Räte des GüttM -Dort gibt er das.Paket mit Veinrn nnb streicht Mj Geld eite Mim dünn die Frauen fi kttdestralftend über den briuzmage ©itN lich' wahUe-len Kmn nach Ha nie kommen und--das Paket Üss»«>- ichon sie zu ihrem Entieven, datz es statt der udLnen Leinwand F.chch und Papier entbö'lt. Der geriedene Cchmndler hat MS Ptzret gegen c'm vor bereitetes anSgetauscht. ' Der Betrüger, m- Dnr^che von etwa 20 IMm. w?rd besämeben als mittelywßj «m.schwach Ham., Seimurrbarianilug, bettridet mit dunUrvr lärm; Leberrock., ichwarzem wrchen Hut. Er hat echo T^rowttiung am lwken Handrückrn und ist von einem etivS 2djährften oroßen Mann m t auffallcnd aroßrr Nase, betteidtt mft'kln wm Ueberrock. dunklem Anzug begttidet. Der Zweite M erm goldene Armbanduhr. * Gioben von siebe«. Am 17. d. M. bat daS Sittenanft im Dorel Garni. H, Holetederpasse, ein« Nachschau gehaltc» und Vater ftcbcn F'auen aufaegnsseu, die durchwegs als gesMechts» krchq? dem Meidlinger Frapensvital übergeben werde« wußte«. : « Schmuck «m K 400.000 gestohlen. Am 18. d. W wurde daS G'schäft des Juweliers Theimer. Vl. Gurvvrudortp.- ftraftr 12^Zerbrochen. Gestohlen wurde Schmuck im Werts von K'ÄOO. * Ein Steckbrie? aus Amerika. Bon den NrwpZscktL Behörden wnd der 36jäh, toe Israel Krurnholz. kalsch Israel Rvtler, wegen Diebsiabls von 5'. .OM Dollar versolßl. Früchttg. Die OderstadihaupriNüMschaft Budapest w* folgt den 2-iit‘r?5tn?« Kanftnann Ivset B a « wegen Pmmtrsüir»- unv Brrruges mit e'.ter SchndenSsnttime von % 600,000. * Jttßge Toscheydicbrrr. Am 15. d. M. hate« Mer Bi)ttr-schL!kr rw?n die I6jäbr;ge tjazilir Laug. Kindermädektt, Nl . Erdbergstcnß^ 120 wohndüsi, aus der Landstpäßr bcr Btr- Übung mehrerer TasckendiMädle,- btodachket. Dre Ämter vtvsiänrirgten 'elbsi die S cherherkKwüche und ließen die Diebin tOr-ehriim D e Larig gestand bei ihrer Eivve,nähme brau Pölize^ kommlstariat L urdstrate. am nämk'chkrr Tage stink Frauen bttifl Emft-ikM in Straßenbohnzügr b^ßohle» m haden. Das Mädchefi «st Mtzen Lalchcndiebstahts fckon. abtestraft rmd wurde ruft deA Anträge ans Abgabe an t\u Besserungsanstalt tem IMUdtzruchl überstellt.. ■ , Ei« BeLeAckrr. Ein Mam, der sich sssr den Orschüfts' -WMAndviss''SitLrr a«Sgab. Gr--vor e'N'gek M ter hina S t t ft r ei. Schviibürgsiraße 1l. ntfter dem D-rMtez einer Grick-ufrsdttill'gtnis «men Beträft von K lOOOOO «ntMi . Der Mflni, 'st «wa 40 Jahrs alt; unn?!gross, tet schwarzes, w*!chr.'1el1sS Han,' knMch flMtz'«» Schnnridart. vorllehrud^ ' ,rm Odcrkicftr .reckitK einrn M» chchuMarvi am' rechten Hündgelem. WeK«?tsir 'vor ÄöhMkM, LLgUchtt Lrft«. Schaum Sir itu Wnar:- nckch, wo Lit ttüi-Wme Anzadl iolchrr «nsta!t7a iittm. köuuen Ihucn fein« solche aMbeu, bi »:i* d» Lage Mebmm i«i6t »'rurreu. — £ ... er. Brstca D.'.nN Be.ich:r ur q