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Wiener Morgenzeitung · 1920-12-16 · Heft 680 (16.12.1920) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 680 (16.12.1920)
Date
1920-12-16
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Seite r Men, Donnerstag Wiener Morgenzeitrrrrg 1V. Dezember 1V2l? Nr. 686 sind flüchtig und irren ohne Obdach umher. Um nur ein B-.'iipie! zu erwähnen, fei die Interpellation des 8lbgcoronc:«rr Dr. Schipper über die Gveueltaten der Ka^achoi'.'iljch-Leute im Gebiet von Cholm zitiert. Schipper, welcher persönlich in diesem Gebiet Nachforschungen angestellt hat, führt in seiner Interpellation mv daß in den Orten Podhorzye, ZVswaro'lv, Doma!'PW, Zimuo, KraSnöbrsd und anderen die Anwesenheit der Balqchowitsch-Truppen laut amtlich erhobenen Festpellungen 22 Tote. 185 Verwundete. Ehr als 250 geschändete Frauen', 'darunter auch Mädchen Im Alter von 10 bis 12 Jahren, sowie den gänzlichen Ruin bet gesamten jüdischen Bevölkerung zur Folge hatte. Mit diesen Taten wollte die Balachowitsch-Armee da§ „D ri t t e R u ß la n d" schaffen, ein freies, demodatisches Rußland. Die dieses ausgesehen hatte, läßt sich uns den Nniatön der ValachowitschSöldner sehen. Der politische Faktor Balachowitsch' war Herr Sq.w i n k.o w, welcher in,Warschau das bekannte „Russische pvli'j-che Komitee" gründete, dessen politisches Ziel eben die Schaffung des „Dritten Rußland" war. Carrinkow etablierte in Warschau eine eigene russische Regierung, wie es deren in verschiedenen westlichen Hauptstädten Europas mehrere gibt. Als Balachowitsch feinen Vormarsch antrat. war die politische Konzeption des He.ru Sawinkow die, zunächst in Weißrußland seine Negierung zu etablieren und dann mit Hilfe der militärischen Kraft Balachowitsch' den Wirkungskreis dieser Negierung zu erweitern und die gegenrevokuti^n'iren Elemente Rußlands, in ihr zu vereinigen. Bei der Gründung seines Komitees hatte Sawipkow als Hauptpunkt ein Bündniß zwischen Polen und dem angeftr.ebten „Dritten Rußland" aufgestellt. Mit dem Zusammenbruch der Balacho witsch-Armec ist auch ihr politischer Faktor, das Warschauer russische Komitee, in Liquidation getreten. Bisher hat diese Liquidation einige recht peinlick)« Dinge ans Licht gebracht. So hat ein H:rr Tschukarski. Mitglied des russischen Könnt es, den unerheblichen Betrag von 27 Millionen Mark, die er fürs russische Rote Kreuz übernommen hatte, nicht abgeführt und es auch sonst nicht für der Mühe. wert, gefunden, über diese.geringe Summe Rechnung zu legen. Ein anderer Herr von diesem Komitee hat für Droschkensahrten in drei Tagen 175.000 Mark verrechnet, was selbst bei allerhöchsten Fahrtraien etwas hoch gegriffen zu sein scheint. Ein dem Komitee zugeteilter Oberst der Balcchowitsch-Truppen ist jetzt unbekannten Aufenthalts, ebenso wie 500.000 Mark, die er vom Komitee erhalten hat- Herr S a w i n k o w, der nach dem Zusammenbruch seiner Hoffnungen unter diesen ergötzlichen Begleitumständen „liquidiert", ist jedoch, um neue Hoffnungen nicht verlegen und gründet jetzt' einen „Verband zur Befreiung Nußlands". Als Programm.stellt er auf: Selbstestimrnungsrecht für die Völkerschaften des ehemaligen russischen Zarenreiches, die gegenwärtig einen eigenen Staat anst.eben; Einberufung einer Konstituante zur Prcklamierüng der russischen demokratischen Republik; Beziehungen zu Polen, die jeden bewaffneten Zusammenstoß" zwischen Polen und Sawinkows neuem Rußland aüsschließen. Der letzte Punkt weist darauf hin, daß Sawinkow auch für weiterhin auf gute Beziehungen zu Polen hofft. ' Für Sawinkows Bestrebungen fehlt nunmehr noch die nötige militärische Organisation. Herr Balachowitsch erklärt zwar, er sei gegebenenfalls bereit, über vorläufig scheint man sich mit ihm'nicht einlafsen zu wollen. Herr Petljura, der es sogür zu einem förmlichen Bündnis mit Polen gebracht hat, befindet sich jetzt mit seiner sogenannten Negierung in Czenstochau und soll von dort in den nächsten Tagen in Warfchau eintreffen. Auch seine „Armee" mußte von den Polen entwaffnet und interniert werden. Alle diese Abenteurer. welche sich jetzt in Warschau sammeln,-scheinen auf ein Mißlingen der polnisch-russischen FriedeuSver- Handlungen zu hoffen. Wenn Polen kluge Politik treibt, wird es diese Hofsnungen enttäuschen und den Herren Liquidatoren und ihren französischen Hintermännern keinen Anlaß geben, ihre schmutzigen politischen Geschäfte neu zu eröffnen. _ . .,. , Paderewski und AschkMUM' ' Polen hat zwei Vertreter im- Völkerbund/ Der eine ist sein repräsentativer Staatsmann, der ehemalige Ministerpräsident Pa d e re w f k i, der andere ein bekannter Historiker, Professor Aschkenasy, welcher als. Jude keine Kanzel an der Warschauer Universität erhalten konnte. Aschkenasy hatte vor dem Völkerbund in Geni Polens Ansprüche auf Wilna zu verteidigen und errang dabei einige diplomatische Erfolge, > vor allem den. daß sein Vorschlag über ein rafches Plebiszit in Wilna vom Rat des'Völkerbundes bewilligt wurde. Gleich darauf setzien in Paderewfkis Organ, der „Nzeczpofpoli a", heftige Angriffe gegen Aschkenasy ein, bei denen auch der. Hinweis auf den Juden nicht fehlte, der Polens Interesse nicht energisch. genüg wahrgerwmmen habe. Und Herr Paderewski hatte daS dringende Bedürfnis, in der Vollversammlung des Völkerbundes eine großangelegte Rede über die polnischen Ansprüche auf Wilna zu halten, welche, wie der„Kurjer Poran.ry" bemerkt, geradezu kläglich war. Vor einigen Tagen nun befaßte sich dir Völkerbund Versammlung neuerlich mit der Wilnacr Frage und zur allgemeinen Ueberraschung erschien bei der Sitzung nicht Professor Aschkenasy, sondern Herr Paderewski. Als nun der l i l a u i f ch et Vertreter Walde maras in eirigehenwn, S0uM.hr: MUM M dMc MlrLtr* daß dass Wob isLjt , Apponyi will fSr Horthy-Angarn die Sympathie« des Westens erringe«. Budapest, 15. Dez mber. Graf Albert Apronyi biclt in Kapokvar eine Rede, in wclcher er betonte, daß sich d:e ftißf deZ Landes fett e-nigen Mona'en v e r s ck l i m m e r t b a b e. DrS beste Zeichen eines geyiisien RiiWlases der außenpolitischen Position Ungarns ser die brutale May in der die Rat fikauon des Friedens inner bald euer festgesetzten Fnst abg^wnngen winde. Apponyi glaubt, daß der Abbau de§ HasieS gegen Ungarn nur erzielt werden könne, wenn jede H rndlnna,,welche. d,e S v mp a t h i e des k u l 11 v irrten LöestenS veimmdern könnte, iorgchtiig vermieden werde. Jedermann dürfte nur eine Lk'd'nfchaft empnnden, diejenige der nationalen Wiedergeburt. Jedermann habe die Pflicht, gegen den individuellen oder Kl a i s e n i m v.e r i a l i S m us bis aufö äußerste zu kämpfe«. . Die MLion für eine Million Schekel. Litton. 14. Dezember. (Jüd. Korr.-Bur.) Dem beim Zionistischen Zentralbnrecm einlangenden Bericht zufolge ist das Schekelmanifest der zionistischen Weltorganisation nach Aufbringung einer Million Schkalim im laufenden Schekeljahr von den zionistischen Organisationen in allen Ländern mit großer Begeisterung ausgenommen worden. Es werden überall umfassende Vorbereitungen getroffen, um die, Cchekelkampagne zwischen Chanuka und Peßach laufenden Jahres mit vollem Erfolg abzuschließen. Das Londoner Zentralbureau der Peale Zion-Hat 70 000 Schkalim angefordert, die Misrachi-Zentra'e best.'llte 50.000 Schkalim. Südafrika hat telegraphisch 30.000 unb Persien auf gleichem Wege 10.0'00 Schkalim bestellt, während Spanien für jeden erwachsenen Juden Schkalim angefordert hat. Auch in den Landern Ost- und Mitteleuropas wird die Schekelaltion mit großem Fleiße durchgeführt, obwohl der Schekel für die Länder mit schlechter Valuta auf dä§ Zehn- bis Fünfzchnfache erhöht wurde. KAMsgeMeindewahlerr in Agram. Sieg der $ ü tftm. Agnam, 14. Dezember. (Tel. der „Wiener Mvrgenzeitung".) Vom 12. bis 14. Dezember fanden hier unter gewaltiger Beteiligung die Wahlen in die Kultus g e m.ei nde statt. Die Liste der bisherigen VorstandZmetzrl)eit konnte kein Mandat erlangen. Das Wahlresuliat erbrachte in der ersten Kurie 35 gegen 56, in der ^weilen 10 gegen 37, in der dritten 32 gegen 248 Stimmend Die' Gewählten sind in der Mehrheit Zionisten, die übrigen ausrechte Juden, während die As similau'sn von der Bild fläche verschwunden sind. Duilch diesen- Sieg'ist M Wahlrefötm gesichert."Unter der -Jüdenschüst Jtzgoslalöiens herrscht große Befriedigung über das-Wahlergebnis. in Wilna verschoben werde und danach Paderewski daS Wort zur Entgegnung ergriff, stammelte er in völliger Unkenntnis der Mate ie einige Phrasen, so daß die Versammlung sah, daß Paderewski nicht imstande sei, die Forderungen deZ li auischen Vertreters sachlich zu entkräften. Die Versammlung beschloß auch, die Entsendung des interrationalenMilitärs nachdem Plebiszit gebiete Wilna vorläufig nicht du'ch'uführen. Es blieb der Eindruck,Gaß der liiamsche Standpunkt vor dem Völkerbund du-ch gedrungen sei. Das Fernbleiben Aschkenasy? von der entscheidenden Sitzung hat aber eine Vorgeschichte. Als Paderewski seine e.ste, vom Kursor Poranny" als kläglich be-eichne.e Rode hielt, wollte sie Aschkenasy, wahrscheinlich um. den schlechten Eindruck gutzumachen, durch einige sachliche Bemerkungen ergänzen. Paherewski hinderte ihn jedoch vor öffentlicher Versammlung in brüsker. Weise da "an.. Deshalb, war Aschkenasy auf der entscheidenden. Sitzung des Völkerbundes, wie Padrrewski erklärte, krank, obwohl ihn am selben Tage Präsident HymanS bei bester Gesundheit auf der Straße getroffen hatte. Nun Meldet die „Nzcezpospolita", wahrscheinlich alZ. Ballqn <d-essai, das; Aschkenasy seine Stelle als.Vertreter Polens im Völkerbund zurückgelegt habe. Ein anderes polnisches Bla't will wissen, daß das -Außenministerium die'Demission Aschkenasys uicht an-, nehmen werde,' bezeichnet jedoch die Lage als schwierig, da iein- ZusaMmenarbviien zwischen.i-Pabarewski und Aschkenasy ' unmöglich sei; man müsse sich daher entschließen, Mer von' beiden zu opfern wäre. Nun hat Paderewski zwei mächiige Sejmparteien, die..Nationaldemäkra eü und die Volksve-eimgung, hinter sich und da ist es wohl klar, wer weichen wird. - Dieses Cpisödchen stößt Herrn Aschkenasy zu, welcher neillich' erst behauptet hat, die Juden brauchten angesichts der vornehmen Toleranz der Polen, keine speziellen Sicherungen .ihrer nationalen Rechte. Nun hat er > die Dornehncheit eines der vornehmsten Kulturträger. Polens am eigenen Leibe erfahren, nachdem er schon vorher Gelegenheit gehabthatte, allerhand Erfahrungen mit polnischen Kulrurinstitutionen, wie zum Beispiel dem akademischen Senat der Warschauer Universität, zu sammeln. Ob er dadurch belehrt ist. darfbezweikalt werden. Für die Juden kommt Herr Aschkenasy als Vertreter beim Völkerbund gewiß nicht in Betracht. Wie er es mit seiner Würde hält, das ist seine Sache. Aber es ist bezeichnend, daß der Mann, dessen sachliche Fähigkeit in politischen Krcisen Polens anerkannt wird, von ex::.',;: Paderewski sich in offener Sitzung an- , pöbeln laiiat mUr danu das. && raumen Abgeordneter Auppert über ZioniZMAsrMdMenschem'kchLe^ Das Vudapesterzümistische Organ „Zsido Szemle^' beginnt in seiner letzten Nummer-mit der Veröffent- ' lichung einer Serie von Interviews .mit christlichen Politikern aller Parteien über den Zionismus. Du: Reihe dieser Gespräche eröffnet -eine Unterrredung mit' dem Abgeordneten der ungarischen Nationalversammlung. Rudolf R u p pe r L, Hessen selbständige vorurteilsfreie Auffassung über di: polit'schen Tagesfragen wiederholt' die Aufmerksamkeit auch des Auslandes erweckt hat.f Ruppert beginnt seine Aeußerung mit der ironischen i Bemerkung, daß er ungern in einer solchen spezialjüdischen Frage eine Erklärung abgebe, nicht nur weil' er sich mit ihr noch nicht intensiv genug beschäftigt habe, sondern weil man eS ihm ohnehin oft genug untei^ die Nase reibe, daß er ein Exponent LeS Judentums sei. Lächelnd fügte er hinzu:. „Ich fühle mich allerdings dabei ganz wohl." Sodann sagt Abgeordneter' Nuppert: „Ich bin weder ein Freund noch.ein Gegner, des Zionismus, beobachte die Dinge mit objektivem Äuge, ich muß jedoch gestehen, baß ich es lieber gesehen, hätte, wenn der zionistische Gedanke nicht geboren worden wäre. Denn es gäbe keinen Zionismus, wenn es keine Voraussetzungen dafür geben würde, welche diese Idee ins Leben gerufen haben, zu denen vor allem, die.Judenverfolgungen zählen.^Jch halte den.Zionismus für eine, sehr begreifliche Defensivdeckung des Juden? tumS, gewissermaßen als eine Kapitulation vor dem Witten der herrschenden Rassen, zwischen denen d-asi ziffernmäßig und auch hinsichtlich, ider Machtverhältttiffc in Minderheit befindliche Judentum zerstreut und zum Teile nicht anerkannt lebt. Ich halte es für eine natürliche und gerechte Bestrebung des Judentums, daß. es irgendrvohin gehören will und diese Zugehörigkeit irgendwohLn gegebenfalls auch mit Nachdruck betonen möchte. Demgegenüber würde ich es als doppelte. Ungerechtigkeit ansehen, wenn es Leute gäbe, die eine» irgendeinem StaatSverbande ungehörigen Juden wegen seiner zionistischen Bestrebungen der Untreue g?gen den betcesfenden Staat bezichtigen würden. Der Zionismus ist nicht aus sich selbst entstanden. Er ist keine L'art-pourl'art Bestrebung, selbst dort nicht, wo die Judeuschaft. bedingungslose Gleichbececht'gung genicßt, weil ein s.hr großer D.'il des Judentums sich auch heute noch nicht in dieser Lage befindet. Das Judentum und besonders das östliche Judentum teilt selbst in unseren Tagen noch das bittere Ahasver-LoS und es ist nur natürlich, daß es sich nach einer Heimstätte sehnt, wo es in menschenwürdiger Ruhe und Frieden leben kann und es ist nur zu begreiflich, daß der in Frieden und inmitten, einer westlichen Kulturlebende Tejl des Judentrlms (namentlich das englische, anrerikanische^unp-,franzM<I^' Judentum) sich gleichfalls organisiert, um jenen unglücklichen Brüdern eine Heimstätte und ein friedliches. Leben zu verschaffen. Das Schändliche an dieser modernen Völkerwanderung besteht bloß darin, daß es auch heute im zwanzigsten Jahrhundert, noch Menschen gibt, die es nicht einzusehen vermögen, daß jeder Mensch das Recht habe, zu leben, wo er will, solange, bis er sich nicht durch andere auShalten läßt und gewillt ist, von seiner eigenen Arbeit zu leben. Um nun auch von unserer eigenen heimatlichen Angelegenheit zu sprechen, sö wäre es albern, div Existenzberechtigung des ungarländ'schen Zionilmns zu leugnen. Auch bei uns hat die herrschende politische Stimmung die Juden gezwungen, sich der intensiveren- Pflege des Zionismus zu widmen. Denn prinzipiell ist das ungarländische Judentum heute in ein politisclM- und gesellschaftliches Ghetto zurückgedrängt, wenn es auch in der Praxis nicht ganz so steht. In Wirkt»hbeit arbeiten wir zusammen mit dem Judentum und bei dem Umstand, daß die Jubenschaft organisch mit dein. Organismus des Landes verwachsen ist, wäre es bei' den heutigen schweren Zeiten besonders vom wirtschaftlichen GesichtSpunkt'.auS äußerst schädlich,, es auS diesem Organismus auszuschalten. Auch deshalb schon, weil daS zerstückelt« Ungarn seine Klagen im Namen der Humanität an die unS zertretender mächtigeren Staaten richtet und wie könnten wir an ihr Wohlwollen, «itf ihre Nachsicht und Geduld appellieren, wenn wir selbst mit Schwächeren, als wir sind, gleichfalls nicht anders, umgehen? Zum Schlüsse möchte ich nur das wiederholenwomit ich meine Aeußerung begonnen habe: nämlich, daß der Zionismus eine Berteidiguugsschanz« des Judentums der Welt isti. Jeder ehrliche Mensch müßte selbst im Namen des Christentums alle diejenigen fördern, welche sich zu diesem:Prinzip« bekennen und den Glauben haben, daß seine Erfüllung ihnen Frieden und Ruhe bringt. Denn obgleich es immer Sieger und Besiegte geben wird auf dieser Erde, so kann sich gerade heute nach den bluiigen Lehren eines Weltkrieges keine einzige europäische Nation den Luxus erlauben, einen neuot schändlichen Kampf zu beginnen gegen ihre Mitmenschen nur deshalb, weil diese Juden sind. Wir sind doch schließlich all« Menschen der weißen Nasse.« Die „Erwachende« Ungarn" gegen Kaiser Karl. Der Verbonb der „Srwacheirtrn Ungarn" in Budapest präzisiert in einem der Presse zuge» sandten CommuniquS seinen Standpunkt in der K ö i!: g v j v ß g c, rndcm er fest stellt, daß die Lösurig- # &was.wMU«Si «t m*.

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