Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 676 (12.12.1920)
- Date
- 1920-12-12
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
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Nr. 676 'Äett, Sonntag 2Biene*%Rör gettäet&mg ■12. Dezember 1920' Seite" 1} I bet Schmutzkonkurrenz auf dent^Gebiete brr Kopsarbelt vielleicht mn eigenen Leib erproben — däS' Kind wirb in die Mittelschul« geschickt, die, wie die Verhältnisse heute liegen, in neun Fällen von zehn der Weg zu einem Jntelligenzzberus und Nicht ZUNr produktiven Schassen ist. In der Regel heißt e8 da: Jetzt soll sie erst, tüchtig lernen, alles andere findet, sich dann. Die Eltern,' die so denken, übersehen nur, daß sie damit schon die Entscheidung über die Zukunft getroffen" haben. Denn wer sechs oder gar acht Jahre seines Lebens,/ die schönsten, blühendsten- Jahre der Lernfreude und Lernbegier, auf die Erwerbung von Kenntnissen, trivial gesagt, aufs Lernen, verwendet hat, der ist von vornherein der Welt der schassenden Arbeit entfremdet. Entfremdet sind aber die. Mädchen, und das sollte heute besondere Beachtung., finden,' auch der Atmosphäre der häuslichen Tätigkeit, dem Hauswirt-., schaftlichen Denken. Die jungen StudentiniPN haben das absolute Gefühl der Veranttvortungslösigkeit im Haushalt; alles, was damit zusammenhängt, ist Ääche der > Mutter, die auch in den meisten MittelstandSfamilien die, ganze Arbeit besorgt und damit unwlllktrlich für die gebildete Tochter, auf tiefere Stufe zu stehen kommt. Ist die Mittelschule absolviert, dann ist natürlich an eine'Umkehr überhaupt uicht mehr zu denken; in der großen Ratlosigkeit, die jede Matura krönt, tritt das jünge Mädchen zumeist in irgendeine Hochschule ein, nur um die Berufswahl 'noch paar. Jahre hinauszuschieben, und zuletzt steht irgendein diplomierter, ausgezeichneter und hochqualisizierter Doktor weiblichen Geschlechts da, der den unabsehbaren Heerbannde.r -arbeitslosen.Kopfarbeiter vermehrt und noch obendrein dem häuslichen und natürlichen Pflichtenkreiö der Frau, in den einzutreten ja schließlich auch die Akademiker innen wünschen, entzogen ist. Man führe nur nicht die sagenhafte Phllosophin an, Lie Lehrerin, Politikerin, vorzügliche Hausfrau und mustergültige Mutter ist — erstens weiß niemand, ob diese legendäre Persönlichkeit existiert, und hat die Kunde von ihr immer nur aus dritter Hand, zweitens, wenn sie .existiert, dann erfüllt sie ihre häuslichen Pflichten nicht mit frohem Eifer und Beflissenheit, sondern behandelt sie als.unentrinnbares Huß, dem mrn sich alß verständiger Mensch put mehr oder minder saurer Miene unterwirft. Und das ist der springende Punkt: Die Wissenschaft in allen Ehren,, aber sie taugt picht für jeden/ noch" weniger für jede. Wir brauchen Mütter, frohe, gesunde, arbeitswillige Mütter, die die Sorge um Mann und Kind, um Haus und Wirtschaft nicht als'lästig"«, untergeordnete Arbeit empfinden, sondern-siemit heiterem Sirm durchführen — und piese Gattung Mütter erzieht nraw nicht im' Gymnasium? ' Namentlich mittellose Mädchen sollte man dem Mtttelschulstudükm fernhalten, es müüdet hei den jetzigen Verhältnissen in den fnxchtbapen>. ,Mt-wbHpdxtt-,-tlnd? gänzlich aussichtslosen Existenzkampf des ..Intelligenz-/ HoletarirSs,, den.dze Judeyschgft wahrhaftig, zur Genüge kennte chn ihn meidem zu sollest. Und der letziv Trumpf, dew. zärtliche i Ellern immer ausspielen, wenn es sich um den Studiengang ihres Töchtercheps:.handert,,.-der^.,MtS'^pf^-gÜt arlch nur. säten. Jntettigenz ist heute -billig/- namentlich bei der/ jüdischen Kopfarbeiterschast, und der beste Kopf kann'die Tat-, sqche iiicht'ans der. Wrlt schaffen, dckß die akademisch gebildeten Frauen zu Dutzenden brotlos sind, sich zu Dutzenden um jede, freie Stelle benlühen, während man sich um Schneiderinnen und Modistinnell bewerben muß wie um. eine Operndiva.. Zudem Elter» nicht Unparteiische Richter in der Frage des Talents find und die Schule, mit/ wenigen Ausnahmen Privatschulen, die ihre Schülern erhalten wollen — auch - nicht ohne Voreingenommenheit ist. Mit alldem soll nicht gesagt/ rverden, daß kein jüdisches Mädchen studieren dürfe. Es wäre nur dringend zu raten und 'zu'wünschen, die Eltersmöchten doch endlich so weit dem Geist und. dem Bedürfnis der Zeit gerecht werden — daß'sie nicht alle studieren ' lasse». * _ Klara Maut ne r. Die MakKabKerferer.,8es"ZMMfH^en' ----- - Landeskomitees. / -Die. Makkqbaerfcicr,, welche die Wiener. gionfstische Leitüttg am ersten Ehänuka-Abend im dichtgcfüllie'n^ Motzen. Kbnzerthauosaai - veranstaltete,"war. stilvoll' untz würdig/Edle Kammermusik leitete die beiden Teile des^ ,Abends eim Äonzcrim'eister Josef Zimbler im Verein mit Käthe Koller und Hugo Kreisler erzielten mit einem Beethoven-Trio und denk ^lrto"von Mendelssohn' tiefe Wirkung.-Nach einer, hebräischen Ansprache 'Dr. Üchaiin. Tartäko.w erS erfreute' Professor Juttus Wvlfsochn mit der,Mvercileichlichen Wiedergabe eigefier Paraphrasen jüdischer VplkL'weisen, deren" .hoher: küpIlerischer Wett in diesen Blättern bereits fachmännisch gewürdigt wurde. Der Beifall war so stürmisch, daß Professor Wolssohn eine Zugabe leisten, mcktztp. Die Festrede hielt der Pizepräsident des Zionistischen LandeSkümsteeS.Herr Dr. tzstdor SMa l i t.. Er., verstand es, in> dieser ersten Makkabäerfeier nach.-San lstemo die Bedeutung derErlangung d^r jüdischen Heimstätte in Palästina vom jüdischen und allgemein.menschliche^ Standpunkt ^u? beleuchten und. mit/seinen zündenden Worten...zur .Opferfreudigkeit, für ldaS ,Dritte jüdische Reich ÜU. begeistern.. DaS 'beliebte/Mitglied /d'e§,Deutsche» ..Volks». theatxrS. Herr Karl Götz, hielt das..,.Publikum- , mit dem Vyrtrag einer, Szene ans Hcjermaps' ..Drama >»MMer*' uud-.Unjger. jüdischer GMckjte^ in atemlh^iPpannyngi..>«nd wurde im/ncr. -wieder, hervprgevüfen.... Den .Höhepunkt/. d«S Abends., bildeten .die- Vorträge, des WTe n e v I ü d i sch e n Gefangve rein e S. der unter Leitung des Herrn-' Professor Leo Erd st ein steht und eure ausgezeichnete künstlerische Entwicklung nimmt. D.er Wiener Jüdische Gesangverein, dem. gegenwärtig »160 ausübende Mitglieder -angehüren. pflegt ausschlietzlich jüdische Musik undgab hervorragende Probensemeö Könnens, Ein^ jemenitisches Volkslied - von Professor Jdclsohn bearbeitet und von Professor Erdstern für gemischlen Chor gesetzt, ein ostjüdisches Volkslied eine hebräische Weise (ebenfalls vsn Professor Erdstern gefetz!) und Amerika-Nummer der »Wiener Mergenzeilnng^ In den nächste« Lagen läßt die „Wiener Morgeuzeitnng" eine für Am e r i k a bestimmte S o n Vernum m e v erscheinen, von welcher 20.000 Exemplare nach Amerika gesendet und in allen Städten verbreitet werden. Alle jene, die Verbindung mit Angeh origen» Freunden und Bekannten irr Amechka suchen, deren Adressen ermitteln oder ihnen Nachrichten zukommen lassen wollen re., mögen derartige Anzeigen bis Mittwoch den 15. d. M. an unseren Schaltern aufgeben der Psalm 160 von Lewandowski wurden -mitfeiner Nüancrerung vorgetragen. Besonders hervörzuhdben' ist' das Sopransolo, von FrLu Grätzer mit. herrlicher Stimme ge» süngen Die »Hatikwah" wurde vom Publikum stehend angehört. / ’v *. VegeLSniffe am heutige« Tage. Älterer r edb o f: S Uhr 15 Mm. Goldstem Adott, 10 Ubr Draeh Elise, N Uhr Kling Lama, Uhr Chiger Samuel Nathan. — N e u e1 % r t e b h o f:! 9 Uhr 40 Mm. Jockl Alerander. 10 Ubr Off.nberg Simon 10 Uhr 20 Min. Gaflsremw Awold. 10 Uhr 40 Mm. Landau?Roses David, 11 Uhr Löwi Meschulcm. - . , * Wetterbericht. W .»t u, 11. Dezember, Ganz Mitteleuropa hat trübes Wetter. Nachts, vielfach auch morgens, siel Schnee, aber mraends von nennenswertem Beirag. In Wien ungefähr 5 ein. Ge'chmolzm. ergibt er eine Niedcrschlagböbe von L rnm. Temp.ra ur allgemein g fallen. Mprgenmintmnmin Wien —2'&\ Das Frostaediet bat heute, weiter nach Westen tzecrissen und -bedeckt auch Innerfrankrecch. Mitteldeutschland hat unter 5°. Das Hochviuckgebict im Norden hat sich über der Ostsee noch verstärkt. Vorhersage: Wr tercharakler anhaltend. * Sestevreschische Kinder in Gügtämd? „Manchester Guardian" meldet, daß 150 österreichische. Kinder in England angctommen sind und durchwegs der Private» Unierkunst gefunden haben. : * Rettet die Kinder! Von der Societyof Friende wird M'tgeteilt: Die Cammelwoche der Gesrll'chaft der freunde für tubeUülöse und andere hilfSbedürftiae Kinder dürste 4 bis 5 Millconcn Kronen ergehen haben. Tie Srrmmeltalka^eit der Gesellschaft der F.euude w„d^ nunmehr aut den ganzen Winter erst,eckt Die Gelcll chaft der Fleunde-'weist nachdrücklich darauf hin.' daß die.Bekämpfung des schwersten El.nds der unö auf die Selbsthil/e' uüjerit-Bevölkerung''aygeipteM. ist.. ' - . -« * Epidemien i» Ezernowitz. Wie uns aus Czemowitz p-M'ldet wird, -stnd dort mit Nüristcht am die G r , p p r» und S ch a r l a ch e p. r d c m r e sämtliche V o 11 S° und Mitte 11ch u«l'e u am 6. d. M. geschlossen worden. Die Maßregel soll b s zum 9.. Zänmr .dauern. Dte Kunst der Nadel. Der diesjährige Berkatst der Eneugn sse der Acbeücn dcs Veremes Soziale Hilfsg e m e l « s ch a s t A n i 11 a M ü! le r. welcher in 'rüheren Jahren nnt scmen. glänzenden. Verlamsansstellungen vor em großes Publikum, actrct n ist und allenthalben mir seinen künstl'risch üuspeführien. in Sntwurt und Technik vollendeten Arbeiten bercchriote Bemundcrmig hervorgemfen hat. verariflallet auch decken. Gold-, Silles und, Bro'a recke» mit pskit-pomt, Polster. Filetarbeiten,; in den Räumen der Arbeitsschule ll.. G.oße MohrenaaA.10, t» der Zeit vom t ö. bis 18. d. M. 9 ltl)V; filib dcs 6 Uhr abends. Wie bekannt, beschaitigt die Arbert-fchule-twe'große?,Anzahl von Frauen und Mädchen des MistMävdcs.' welche kuer. in "8er Erlernung der vcrschredenstcn li'm'stleri'lch ausgcführte» Handarb''itm unterwiesen werden und ständigen - Erwerb nn.Len. Tre A>bec sichule war die erste dera'iiae Einrichtung, welche d.u Miauen schon im Jahre 1Ö14 die Möglichkeit eines, ElwcrbcL durch HeranueHuna zur Arbe-t bot und nicht nur auf soüalent. sondern auch, auf künstln-sckem Gehret e r t o l g r e i ch wirkte. Dre reiche Auswahl wird sicherlich nicht nur entzückte Zizjchäu-r,. ioudein auch w-ll ge Käuierrunen finden. lirnwmehr.ida der Erlös d eier.Ärb'iün wieder Hunderten Krauen-E r rat r b s«t ö g l ich teil gtden 'wird. «Ferien <t»n den Mittelschulen. Das^DundeSmmister'inm . iür- Jnneies und Unterircht hat' a » g e o^r d u e t, daß ' der' Unteiriäst an den st inttcbcn oder m t dem Ocffentlichteitsrechte brlr>heuen Mitt l'd)ut<?n und den glrichgrstelltm Anstalten, en>schlre.;ltch'dcrLehrcr>' und Lchrcrinnenbilöungsanstal'cn und höheren i zwekla'sigen Handelsschulen,, erst am 23. d. M. zu fchlreßeti und am 8. Jänner wreder aulzunehmen ist ' - ' ' ' -- -----' * Ein besto?'ener Dipsomai Am . 8. h. M. wurde nachm>t!aqs r»r Ca4 Bellara einem Divlom'atcn ern Hcrienpelz, 'chwaiz mit Scal-Dnamkragen, B.beifuncr, Hornknöpfen gestohlen K f).?n erb-ten. Wirkung zahlreicher Künstler statt. Ein Sketch von Dr. R. wird h>er zur Uraufführung gebracht. Beginn 7 Uhr abends. ' > RaucherkarLen für LS21. Die neuen RsucherkcstM werden geleeenüich der letz-en Materia^assuug aus die K.irte' de^! Jahres 1920 in jenen Tabalvcrschle>Melirn, wclchen die Rauche«- gegenwärtrg zugewi srn sind. gegcn Einzi-kung des Stammest dül.- al««'n Ka-te ausgegeben. Ohne Abgabe des Stammes-der-cNstM " Karte findet eine Aushändigung der neuen Karte nicht statt.- ® Salzbur» ohne SLrntzekbahn. Aus D a l z b u> w w'rd gemeldet: D e -Landesreinerung hat wertere.VcAchär'ungen rn der Abgabe eleitrischer Energre angeordnet.-- Der. Betrieh-idrv elektrfich-n S t-r a ß-e n b ahn wurde vorläufig vom .12<f blS einschließlich 19. d. M. gänzlich emgcstellt. s m . * SzemszöS Spielpart«er. Der ehemalige ObMespaI Julius v. S.z e m s z ö. über dessin.Verbaslung. wir^ausMrlrch. - berichtet haben, gab nun im'.Landesgericht bc-m Bezbör ein',, ch'ap,, die Kactcnvarlre, bei welcher er mit seinem Bruder 28 Millionen gewonnen hat. tatsächlich ftotifanb.; Er lcstcmcte qber, hast tvr seinem Partner, dem 2Zjähr>gen Julius L ed e.r er. 1.. harten--. stmgaste 3, vorgetäuscht habe, daß ein Dinqr. K 5 notiere^- Lederer steht unter Knratel. , . . *. ZLHlunfl der Geschlechtskranken. Die Zahlung endet mit 14. d. M. Alle Aerste, Hcit-lJrr.en-)Anstahen und Ambulätorte».werben dringend ersucht, die ihnen zugekommenest Zähllioaen (auch Lecranzeigest). m,t genauer Unierschrilt versthen^/ bis Ende dieses Aionats zuverlmsig dem Bolksgesundhertsgmr. .Wien einzusenden. ' ' '' «jf * Diebstahl. Von einem Handwagen wurde im N. Bez'r^ ein Papierkoffer Mit 160 Käschmirkovstüchern im Werte von K 70.C00 tum Nachteile des Samuel Zirnmerman», H-,' FranzenZbrückenstraße 14, gestohlen. - " * Verhaftete Brüder. Am 8. b. M. wurden auf' An te'ge der eNgl'schen Gesandtschaft m Wien der 37jqbrige Kaust' mann Samuel S p i tz und sein Bruder, der Zgiährige.Kriegs-t mvakde Emanuel S v r tzbeide' H.. Obere Donausirnße 81. wohnhaft, verhaftet. Samnel Sp tz erschien beschrsidigt,'-sich unter Anwendung des L chtb ltzes seines Bruders und ferner Personal» dokument-bei der engl»chen Gesandtschaft einen Reisepaß er-> 'chl'kben und ihn wiederholt tu Reisen benutzt zu buben.. Per.HM- Mt Geschälte der Bruder Sv'.tz, U. Obere Donaunraße 81.,. por-. aenontmenen Revision wurde ein L'lhographiestem gefunden, de« die Gravierung des ungarischen Banknotenstenipels trägt/-DüE erweckte den Verdacht, daß dre beiden Spitz sich mit'der - si e m p e l u n g von Banknoten befaßt haben. Bei dem-. Verhön - behauptete Samuel Spitz, überhaupt nichts,von,all dem gewußt zn haben, daß in sen-m Ge'chä't em Stein versteckt war/ Emanucl Sviv bemchneie die Bei antwortung sei »es Bruders W unwahr.' ES konnte auch kein Umstand, erhob'» werden," der,dm Behauptung rechtfertigen-könnte. Gestern chmden -dis! ^Brützer . Spitz dem^ Landesgericht emgcltefett. .... , Hebräisches KonzerL. Mittwoch den ,2st. d.-M-gcht der Budapester Oberlantor Jakob Jakobowits zrtgnnstew des Bereines Kursürsore e n hebräisches Kontert im aroßen,.Saäle des Hotel Continental, ll.. Tavörstraße 4. Karten sind''erhiiltlrch m der Buchhandlun'i Lowit, I , Rotenturmströße 22., Buchhandlung Schl-csinger,'-!., .Se.tcnstetienga-ffe 5. und Administration per „W.ener. Morgenzettung", H.,.Taborstraße-1 bis 3. - ' , ... ® Troeadero - füv'. «r«-.Mochew-^Atzstzt^t<^-DuW» Beobnchtunaeü hat' das Kriegswuchelamt lestaesiellt, daß -in'.de.rys.'. Vergnügunflsetablissement T r o c a d e.r o. Wallsischgasse ■11* die Ernährungsv o rs ch r t f t c » fort g e s e.tz i^-. ü b c 111 c.t e n werden. Der veraNiwertsiche GesebäKssühreL/ wmdi für gestern zum Krieaswucheiamt 'vörgeladen/ Auf Grund' deS Beweisverfahrens wurde cr m-t einer ä.ch.t t ä a.t, g je -zrj- A r r e st st r a f e und einer Geldstrafe von lL 20.600 bclcQ^t/ DaS Kriegswucheranit Hit gleichzeitig'die sofortige Sperr'ü'n.g.-. des genannten E äblissements auf die Dauer vorr v'.'r e'»,. W o ch e n angcorvner. ’ Verteilung der Nobelpreise. AuS Si ockstol.^' wird gemeldet: Dre Verteilung der Nobelpreise für'Pbtjsik. ÄM. Professor G u i l l a u m e, für Medizm an . Profesiob/ K r o g h und lnr Literatur an Karl/S v i 11 e i e r uMr- Knut H a m s u « fand heute unter großen Festlichk'eirey^. hier statt. ...^ * Orgamsatisn der jüdischen SLaatsbediensteten/l > Donnerstag den 16 d. M. findet im Saale der Rcsiaurakon/ S.. Littmann, UI. Radetzkystraße 21. dre diesjährige videntliche .H ä u v t v e r s a m m l u n g statt. -Anschließend tzaran wr»d unser Mitglied Staalsbahnrat I n g. R o b e r t S t r i ck r- » '-;itX einem Vortrag dre Siellnng der lüdischen Beamten in offcrit*j' lich-n Diensten besprechen. B e g i n tt p r 8 z i s e 5 U'h'°r? Gäste willkommen. '• Arania. Heute. Sonntag, V.lvUhie' (Großer SaD? Sonntagvonnntag'skonzert. Uhr: Ättkeidelberg, du seiue -'--^' .*/e3 Ubr (Kleiner Seal): Die Hohen Tauern, -i— - /Kleiner Saal' Oveinfragmenle:. »Die Zaubcrsiöte*. — 5 Uhv (Klnh'aal) Roben Fnedmann: Tolstoi, l. -- Vaß Uhr (Kurs--» fa il) Dr. Richard Ko in: /Moral und. Politik,. VI. '—-'7 Wp . (Großer Saal) F.rdinand Rärn und. — 7 Uhr (Kw'nerSaslX H.tiwine. Nmda' Johanms Brahms. — 7 Ubr. (Akademie- Theaterk ^Der G'wistenswurm". - */,8 Uhr Kürssäali Pwiessox., Dr.-Josck Krejcck: Schächkürs. — 7 Uhr lÄlub,aÄ)': DMMM^ aus Amerika. ' '. '' *■ PalLsti«a-Amt, ChaluzimsürsorgeK-rmiieL lll^. Zirknsgafie 3'3).."D>r Nimmermüde^ jüdische H-lfsberet'chast -.ist bemüh', neue Wege zu , finden, um der dcLngenden-Not ,-dN."- Palästina Fahrer, zu -stenenr, die. nach langer Fahu müdL und' bar der »orwe> digllen Neiseavsrüstung in .-unseren HcMn diälangentbehrte Ruhe-finden. Frau Lotte S t .e. g m a n n. Men!!;, bat un eren Clialunm Kleider nnd Sckmhe zugewmdet. - Fia» L ö wen sch u N. Wien XX..- ipendete Leiniücher zur Ausgestaltung ' un'erer Aiyle. Mögedieses Bei'piel evler .wvibkcher .Fürsorge lamen Wide,hall in Herzenaller jüdischen Frauen -find?»".. ll. Sv e-n b matt § w e i § inr die- Zeit vom 20. vi..M. HP, 10:' d M.:. D. Gutbinder k 3CÖ0. H. Hemr'ch K 650, Ingenieur^ Schön K 'f»5o, -I. -S'«r»" K iOO, Dr. Karl Polläk K 50QÖ, Karl- Schwär;. Grai, kl 158b..Israel^ Allionc K 16.850. Tempeloercin WtedkN'Margaretcn K 1940, Tenwelverein Simmering K, 168,^ Knoll OiiaS K l(;O0, Tefilard Jeichurun K hl. „Mo^epzeitünü" K 50, Mizrisch Marian K 50, Summe der bisher ausgewiesenrn Zuwendungen ll 327.191 und Lire 500. Erstes 'Wisrer MMg«; Kr 7®Sktte*5eife En gros uncä; em detail «böv 500 <Lö sä <1 tt mt' am «*r o na TBP o 1Ä «s ts & ® ab ä-8. ä ä v ® «• «• A.LL-HN jede in" v tschi duien ueiucbmi, auss-rdem Medizinal- und i'pezialseiten — i\/chtTorr.«ligeswird schnellstens'besoret ieeSer ESnik^M? seiqt unsera Leistungsfähigkeit S?&*« lef-feellsansraier &’ Ca. G«. in.b.L Tabors‘rassa81 •Te!- Wsliensteinslrasse 55 ■ Tel. 46084