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Wiener Morgenzeitung · 1920-12-06 · Heft 670 (6.12.1920) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 670 (6.12.1920)
Date
1920-12-06
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr 670 , Wien. Montag Wiener Morgenzettrmg . 6. Dezember 1920 Seite 5 *■ - ..■ - ' - ■■ -.—. *i In vollkommener Nnbe bewegte sich der Zug an der inneren Seite der Riugslraüe bis zum Schwarzenbergplatz; dort überquerte er die Strafe und löste sich beim Hochstrablbrnnnen auf. Wahrend des Bürdest' mariches ruhte der Straßenbabnverkehr über die Ringstraße. Um die Mittags stunde war die Veranstaltung zu Ende. ^.; Der SLaatsbeamLenstreiK. Im Lause des gestrigen TageS hielt das aus Vertretern der 20 an der Streikbewegung der Staat?angestellten der mittleren Kategorien interessierten Organisationen Beratungen ab, in bein;n' die Organisationen den heute beginnenden Ausstand besprachen. Die Leitung der Bewegung wurde einem eigenen Aktionsausschüsse Übertragen, dem als Zentralkomitee in Wien die Landeshauptstädte angegliedert sind. In einer für morgen ,einberufenett großen Versammlung werden Beschiüsse * über die weitere Haltung der Staatsbeamtenschasr gefaßt werden. Bis zu? diesem Zeitpunkt dürsten sich auch die im Gerichtskanzleidienst stehenden Beamten der Gruppe 6 dem Ausstand anschließen. Die nächsten Drge werden auch über die Haltung der Gruppen. D und ß entscheiden, in denen große Erregung über die den Postsparkassenbeamten. dieser Kategorien ans .Grund der Kabinettsratsbeschlüsse vom 9. und 11. Oktober gewährten weitgehenden Zugeständnisse herrscht. Das Aktionskomitee rechnet auch mit dem Anschlüsse dieser Gruppen an den Streik, an welchem in diesem Falle sämtliche nicht akademisch gebildeten Staatsbeamten, deren Zahl insgesamt u n g es ä h r 6 0.0 0 0 beträgt, beteiligt wären. Durch den Ausstand wird der Gerwaltungsappürai in Wien, in erster Linie die FiiianzlandesVirektivn, in Mitleidenschaft gezogen,' da der größte Teil der Arbeit-« last aus den mittleren Beamrengruppen ruht. Eine empfindliche Störung ruft auch die Einstellung deS Dienstes der T a b a k f a b r i k s b e a m t e n hetvor,' da die Ausgabe des Materials an die Großabnehmer 'wmer am Montag erfolgt. Die goltbeamLe«. Um unnötiger Beunruhigung der Bevölkerung vorzübeugen, wird mitgeteilt, daß die Zollbeamten sich bereit erklärt haben, folgende Waren zollamtlich zu behandeln: Reiseeffekten mit Ausschluß von Handelswaren, Bollsernährungsmittel, wie Mehl, Fleisck, lebendes Vieh, Fett, Kartoffeln, frisches Gemüse und Obst snwie Brennmaterialien. Außer diesen Abfertigungen ruht der ganze Zolldienft im Inland« und a« den Grenzen ab heute den 6. d. M. Einigung in der Lohnfrage der Schauspieler. In der gestern abgehaltenen Sitzung des DirektorenverbandeS kam in der Angelegenheit der Lohnsrage der Schauspieler eine Einigung zustande, dahingehend, daß die Bühnenmitglieder rückwirkend ab 1. Dezember eine llvprozentige Erhöhung ihrer Bezüge erhalten werdest. Der Streik der Mufiker. „ Der Streik der Musiker der Salonkapellen wurde auch gestern, Sonntag, fortgesetzt,' die Situation ist unverändert, in keinem Äiener Konzerllokale spielten Salonkapellen. In mehreren Konzertbetriebe» spielten Heurigenmusiker, Zigeuner und Musiker, die der Organisation der Salonkapellen nicht angehören.. Prersäusfchreiben deS Isidlschen Nattonalfonds in Wien für künstlerische Wettbewerbe. D-r Jüdische Nativnalfonds. dessen üweck die Eriverbung von ltand in PalÜstma als imocuiitucrlidicS Egnttuin deS jüdischen Volkes ul und der durch die Ansiedlung srltistcirdciteuder Juden in Erdacht am diesmi d m pesamten Volke als Gemeineigentum gchö igw Boden die Vötting der Judentrage austrebk, braucht zur Eimöglichung * umfassender Landküufe gefällige Summen, an der n Aufbringung auch die östeereichische Juden» scha t ov^enmUigen A teil nimmt. Die in dm Jairen is,0 und 1921 einlaufenbm Spenden sollen zum g>otzm Teil tmch Emzcbpenben von je K 20.600 aufgebracht werde», welche den Namen B ü u st e l n t fürdas Dritte jüdrjcheReich führen. - Den Spendern dreier , Bausteine" sollen evtsprenrend ttÜrd'.ge K u n st g a b,e n als Erinnerungszeichen grwrdmer werdm. Diese Wüllen Benetzung nur den Namen der spende haben und rollen womögl ch an den Anw ru d^s »jwcl'en jüdischen Reiches nach der lliücttehr chis der babylonischen Gefangenschaft erinnern. Der Jüdische Na ionalfonds schre bt hiemrt einen W e t tb e w e r b znm > Entwurf derartiaer '.Et nneeungsgaben anS. Ter erste Piers beträgt K öOÖÖ, der -werte Preis K 2v00, dtr dritte Pr-'iö ki 1C00. . \ , Alle Mlt entern Preis ausgezeichneten Kunstlimkt feoett in das allein ac BeniignngSrecht der Zentrale des Jüdischen National'onds für Oesterreich, Ären, ll, ZirknZgasse über. Du Zuerkenuung der Prersewrrd durch ein a»ö Fqchleu en und Äiinstlern zn>ammeuaescl.'ten Kolleünm «rsolgcn, drsieu M tglreder rechizmrg vrlann gegeben werden. Di? näheren Acdmguntzen dcS We'.tbewcrdeS sind un Bureau des Jüdsichen NaltSnalfondS ein» vUhvlen. .__ Jüdischer Arbeitsnachweis. Der Jüdische Nationalrat für' O-esterrcih hat in dem D^streben, die abnormale so-.iaiöwnoinische Struktur per in Oesterreich lebcudeu Jndeuhett circr Gesundung zuznsühren, unter anderem eine Berufsberatungsstelte und einen Arbcitstta. chweiS ins Lebeck gerufen. Von welch immenser Bedeutung diese beiden Stellen sird, möge aus der Zahl derjenigen' ersehen werden, die lije Stellen in Anspruch zenommen hüben. S.itMail919 haben li.h 365LS te t le n-- juchende angemeldet, von denen 257L unter gebracht wurden, und zwar hauptsächlich in manuellprodnkliven Berufe». Bon Lehrlingen sind 1247 angemeldet, 846 . untergebracht Die VeriifSdecatungSstelle hat fast 4000 Beratungen durchgesülrri r.:w über 200 arztli cX) c 11 Jt t c r i u ilj u it-* ßcn vornehinen la>>.'N. B i den öficvccirfji'’jeit 23:rö;bcu U der ArbrUsnachw^ts. die filmte Prrvttegieu wie alle anderen öffeutlicheu ÄrbestSuächtveise und ist laut Gesetz verpflichtet, Monatlih eine Statistik (BermittltrngSbericht) dem Staatsämt für fokale Verwaltämg vorzulegen. Arbeitsnachweis und-BerussberalungZstella nehmen tätlich eisten größeren Umfang an Und sind bereits längst ZU einfr sozialen Noiweudtgk.it geworden, deren Wegfall her. hicsi^sn Judenheit eine sehr arge Berlegeuheit bereiten, wenn nicht gar eine Katastrophe' heebeiführsn könnte. Tausende pvn Männern utid Frauen, Jüiiglingetr u>^ Mädchen wurden vor den Gefahren des Nichtsttuis bewahrt undproöMiver Arbeit zugeführt. Vielen verzweifelten ÄrbeitsUchendest bedeutet der Arbeitsnachweis eine Hoffnung, die sich früher oder späjer sicher erfüllt. Denn jeder Arbeitsuchende hat noch innerhalb, kurzer Zeit durch den' Arbeitsnachweis eine v@teKe gesttndru, locil keilte Mühe und Kosten gescheut werden, für ihit einest Arbeitgeber zu sinden. Aber die Erhaltung und Erweiterung di:ser beiden Bureaus verfchlittgt groß» Summen. Beamte, die nnbediugt notivendige Propaganda, das sehr umfangreiche Bureaumawti.il uttd die FtthrtlUg der Statiüi? erforderst große GeldintttÄ. Die sreiwiltigen Spenden, von denen das Amt erhalten wird, lausen intmer spLrllcher ein uuh reichen lange nicht Mehr' aus. Es wird die NotwendLgLett eintretert, die Tätigkeit des Arbe!tsnachw'.'ifrs und der VörufsberatnnMtelle einzstschräitken, wv nicht ganz einzustcllen, wenn n/cht rasch die nötigen Mittet zu deren Erhitzung und Weiterführung geschöpft werden. Au^rdem besteht eine Reihe theoretischer und praktischer technischer Kurse, di: suLventionsbedürstig 'sind und eingestellt werden müßten, wenn nicht bald Abhilfe geschaffen wird. - Es wäre , eine . Schande vhuegleichen, wenn eine Institution, dir V0u ja eminentem. sozialen Interesse für die gesamte inländische Judenhcit ist. aus Mangel an Geld geschlossen werben müßte. Darum ergeht die Aufforderung an die jüdische Oeffentli.hkriL ohne Unterschied der Po littsch-n Anschauung — jüdisches Gewerbeförderungswesen ist nicht Angelegenheit einer ei tzeluest Partei — die Erhaltung der Leiden Institutionen und der Kurse durch Geldspenden zu ermöglichen. Außerdem ergeht das Ersuchen an alle j 1t ö t* jchen Arbeitgeber, sich brr Bedarf an Arbeitskräften jeder Art an den Arbeitsnachweis des Jüdischen Getverbeförderungsarutes zu wenden und ihre Schlosserarbeiten durch die Schlojjerlehrwerkst.ätte des genannten Amtes artssühren zu lassen. - ' ' Spenden und Bestellungen wollen gerichtet werden an daS GewerbeförderuNgsamt des Jüdischen. Nätionalrates.Wien» 2. Bezirk, Taborstraße 80 a, Telephon 41*6*30. lieber Verlangen werben Erlagscheins zugesenbet. lkekew ppatspstküsnsSS msp»QM wie ihn das Buch Esther nennt, an welchem die den?»'. Würdige Errettilng unseres Gtammetz vor völliges jAntLrgang Wfeiert wird. Dreizehnntal, dem-rrleu drn Nahbinev, «r.eille Gött Abraham das Bersprechen friNDt! Bündnissts, als er. um'dieses .zu besiegeln, ihm die Vor- . schrlft wegen der BesüMiLnng gab. Endlich gebrauche die Rabbiner die'Zahl „Dreizehn" als unb-estimmts Zahl ist derselben Art wi^ die Heilige Schrift die Wligs Zahl „Geben". Der rabbimsche Ausdruck, „deeizehnmvl gesichtet" t ittspricht dem biölischm „siebenmal ge.«inigt". .' * Aurttkcher TBelterLerkckk, GavzOMctM bat ktEs Mtkdkl In'Tirol tkockm^ m den UbtisenLändern M t LchMsM Schnc mengen noch nnbebcutcnd, am größlen Klagcnfnrt (8 Trrol leichter F oft. sonst wenig üb'r Null: *Eist erstochener Cinspännerkutscher. Sonntag früh ist km Streit in der Girardigasse in Mariahilf der 35jährig» Einspännerkutscher Franz Neigler im Streik erslochesi werden. Neigler hatte Zeitig früh mit seinem Zeug vor drA Mürttcafe DrSxlrr in der Girardigasse, Ecke der Wicnzerle, das um 4 Uhr früh für die Marktleute aufgesperrt wird, gehalten und im Cafe mit einigen Bekannten gesprochen. Als er gvKeÄ halb Ö Uhr früh das Cafe darlietz, trat einet der GaW auf ihn zu und verlangte, Neigler solle ihn in den Prum führen, Der Kutscher war damit einverstanden und verlMgttz süE Fuhr 200 Kronen. Bas war dem Besteller zu viel. Er wollir nur 100 Kronen bietest. Aus dieser völlig nichtige» Arsachr entspann sich ein Streit. Auf der Straße kam es zu fcätll# ketten. In den Streit mischten sich auch andere Leute tzw. Potzlich rief Neigler aus: „Ich bin gestochen!...* und stützte bewußtlos zusammen. Die Rettungsgesellschaft fand ihn Mi' veitS tot vor. Der Totschläger war geflüchtet. Nach den Erhebungen dürfte die Tat ein pöstmloset Chauffeut, der s!s Gewalttäter bekannt ist, begangen haben. Unentwegte tentsche Zuden. In manchen, durch ihre Zusammensetzung gut jüdischen De re inen versteht man es noch immer, trotz einer 20jahrigen Propaganda für die Erweckung jüdischer Eigenwürde, die guten alten deutschen Sitten getreulich zu kopieren. Zu diesen Unentwegten gehört auch, trotz seiner paar Paradeariern,, der jüdische Wiener k a u f -» nr ä nnis che GcsangSvere in. Die jüdisch-deutschen sangesfreudigen Wiener Kaufherren halten allen antisemitischen Anfeindungen zum Trotz, vor denen sie auch ihre paar Paraüechriften nicht zu schützen vermögen, die deutsche Fahne hoch und lassen vor/ihrem jüdische» Stammpublikum bas deutsche Lied so hell erschmettern, als es ihre fangesfvohen Kehlen nur zubassen. Ihr letztes Stiftungsfest im Mittleren Konzerthaussaal fand natürlich unter dem Wahlspruch statt: „Deutsches Lied, frei und hehr, ' Tön' durch alle Lande! Ziehe über Land und Meer, Schließe Völkerbande!" Wir Zweifeln daran, daß dieser „odiose" Juden--- verein durch fleißiges Singen deutscher Lieder während des Krieges viel zur Bölkerversöhnung beigetrage» hätte, wenn :.icht seine einrückend gemachten Mitglieder durch eben denselben Krieg gehindert gewesen wären, ein Werk zu vollbringen, das ihnen schon vor dem Kriege nicht gelingen wollte. . Ein anderes Lied wieder lautet: „Sei mir gegrüßt, mein deutsches Land, du schönstes Land von aÜen!", das natürlich mit dem Feuer der Uebeyzeugung gesungen, bei dem jüdischen Publikum die wärmste Aufnahme fand. Den Höhepunkt der Feier bLtz>ete natürlich die anschließende Kneipe, wo unter den Verdiensten des Präsidenten nänrentlich hevdorgehoben wurde, baß es ihm gelungen sei, den kaufmännischen Gesangsvecein nach Ungarn zu bringen und dort — deutsche Klänge hören zu lassen, was un er Len gegenwärtigen Verhält'.-isscn Lu Horthy Magyarien für die jüdisch-deutsch:» Sänger.kein ganz gefahrloses. Unterfangen war. Immerhin, die Wiener jüdischen Assimilanten sorgen dafür, daß der^ deutsche Saug lebendig erhalten werde. Heil! - Die Lahl Dreizehn Lei den Inden. Die Zahl Dr-eigehn, die den meisten Völkern als uuglückverh-eißend erscheint, erfährt im jüdischen Schrift-- tum e'n: ganz andere Wartung. Dreizehn ist die eigentliche Zahl der Stämme Israels: Infolge Adoption Ephraims und Manasses durch Jakob auf seinem Totenbette, der ausdrücklich erklärte, sie dem Lieuben und dem.Simeon gleichstellen zu wollen, stieg die Zahl der Stämme» in welche sich späbsr die Nachkommenschaft der Patriarchen teilte, auf dreizehn. Dreizehn sind die Eigenschaften Gottes, unter denen die e. ste die Barn^ ^Herzigkeit ist. Auf dreizehn setzte Maimonides die Zahl der GrundprinZipien unseres Glanbenß' fest, uüd obwohl dieser Einteilung widersprochen wurde, würde sie dennoch allgemein angenommen und fa»d sogar ihren Weg in das Gebetbuch. Die. siebe» Erklär«ngsarten, welche Hillet der Aeltere.vorschlug, wurden von U.7 Schule des K. JSmael auf dreizehn erweitert. Der Tag, an welchem der Jude nach Vollendung des drei- --hüten Lebensjahres religiös volljährig wird, ist gleichfalls von nuschneioenoor Wich u'gleit. Die Schaltjahre bestehen aus dreizehn Mo:>a.en und aus den drei- [iiUt „der Tag deH SHinaujes und der Lust", » Die Budapefter MordafsLre. Avs Budapest wird gemeldci: Moqda Lukackovieb, die Schwester Nr kürzlich zur Celdsttuörvnin gewordenen Till« L u k ä ch v v i ch, dre.beide in der Redaktion der Moben^itichr-ir »Madattn" arbeiieten» hat heme einen SelbsimordverMch verübt. MüakS Lwachövich war vorige Woche unter dem Verdachte, an der Äd» fassnng des Ab ch'edcb iefes der An»h Weiß bete tigt ykwesen. zu sein, eine Rächt hindurch in Polizr,gewahrsam, konnte sich ab« rechlfert-.gen. ___ * Ächtnng t Zur heutigen Malladäerseier» welche ut Kadrmannß Prachtlokalnälen, H., Prater 92 lnebtti LustrvietthMM. stölmndet und der welcher bkrübmtt Künmrasie antjip anw en: Prof Dr. Wilhelm Stein. Obcrkanivr Joses Giblich'- mantt. Rudolf Bandler, Fräulein Rost Wagschal «bttde Mikgsiedrr , der Volksoper), müwirken, erhalten sämtliche Jugendlichen vrr zeigung der Legiunratdn eines zivnifllMu JttgeübtzMittU eittw 50"/»igen Rabatt. Karten der der Abendkasse. Briefkasten der Red aktive Simon Ho:owitz: Die -ekrützte Adresse täEi Älk., Mariahtl erstlatze 223. — B-fki. Reichen Sie beim niederösteneick'fchm La drsschultät «M Bewilligung der Zulasiung z« einer Maiuri!8isprüsung ein. Borbercrtungs'mse gibt es verschieden Solche Adressen geben wir grundlätzlrch tucht. Ai H S. Das Opnousrecht endet am 15. Jänner. Sterrerfragekasten. Sperre 4883. Ueber die Kriegsanlechrn, welche dkShalb b sher gesverrt waren, weil sie e nem Oesteri-eichtr gehörten, der rm Auslin^e Besiv batte, iü >n Vcr xll. Di'iorSNung nichts erwähnt. Dicse sind nach erfolgter vrrhältnismaßiW KSUirollbezrichnung ircizugebrn.; Schuldner 1327. Die Derdstichtüng, »W ftÜhst dekn Glänbigev zu zahlen, b vor dreier Nicht die BerstänoiW-, H-i Steuerbtvv r de nachweist, ei str eckt sich nur noch auf Schulden» die und ioweit sie am 30. Juni 1920 bereits bestanden haben. Aktienbesitzer. Samilrche ausländischen Aktien, mit Äutz» nähme der omerckanischen Eisenbalm-Mtien, der Orienlvahn» Aknen, der türkischen Tabak-Aktien und der Akt»en des „CteilM« Nayalö Trieslino“ lit. ß, sind freigegebm. Der Hausarzt. Migiert von Dr. Sa«el Beve. Das Zworffingssdarmgeschwät. Zu den Krankheiten, die in dem letzte» Jahrzehrck eine bedeutende. Zunahme erfahren haben, .gehört das Z w ö l f f i n g e r d a r m g e s ch w ü r. Der ZwölffittgSt» darm ist jener Teil des Darmkanals, der sich direkt an den Magen anschließt und die Speisen nach ein» bis dreistüsidiger Verweildauer daselbst ausnimmt. Nun hat diese Krankheit ihren fast epidemischen Charakter keineswegs durch die besonderen Lebensverhaltnisie der Mdw» schen gewonnen, sondern schuld daran ist der Umstand, daß die medizinische Wisscnschast^ das Krankheitsbild. bisher nicht scharf umschrieben und daher nicht für beft Arzt erkennbar dargestellt hatte. Was man früher für Magengeschwür, nervösen Magen, Gallensteine u. Sergl. hielt, das entpuppt sich jetzt als ZwöWngerdarnt-. geschwür, dessen Verlauf und Symptome die Arrzte jetzt gut kennen. Je früher die Erkennung des sonst lang' dauernden und qualvollen Leidens gelingt, desto sicherer, kann die fachgemäße Behandlung und dir daküvlf^ folgende Heilung emsetzen. _ ) Die Entstehungsweise des ZMfftnMdük«^ l geschwürs ist ebenso wie die des Magengeschtyürö gienv» lich in Dunkel gehüllt. Wahrscheinlich spiele« StötUO» gen in der Blutversorgung der Schleimhaut deS MagßM und ZwösfflNgerdlN'ms eine Nolle, wodurch es her de?! gewöbnlich brstebonden Uebersäncrnng drtz Magens! Aeibstverdaunng der .Schleimhaut und -ZM.

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