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Wiener Morgenzeitung · 1920-12-05 · Heft 669 (5.12.1920) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 669 (5.12.1920)
Date
1920-12-05
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Nr. 669 Wien, Vonnrag ■ ■ - ...»i», .—■■■-■ »--—..—■ ..»■■■■r* »Wo ist er? Mojschele, wo steckst du denn?" — ruft der Onkel Gedalje. Mojschele läuft zu ihm und bekommt auch vom Onkel Chanukageld, dann kämmt die Tante Jente und er bekommt wieder Geld, Jonke! kommt, der neue Onkel» welcher vor kurzem erst Mutters Schwester geheiratet hat. und mft ihm kommt neues Chanukageld zu dem alten hinzu. Dann kommt Reb Jtsche. der mit dem dicken Bauch, an dem emo dicke goldene Kette baumelt, die. an der Taschenubr befestigt ist; er macht immer mit dem Vater Geschäfte. Und jetzt schenkt er Mojschele außer , einem Silberzwanziger eine Uhr; sie geht nicht und sie tickt nicht,, aber sie hat ein Zifferblatt. Und alle, die heremkommen. Verwandte und gute Bekannte, geben Mojschele CAmukageld. So geht es jeden Tay, Leim zweiten, beim dritten und beim vierten Chanukrlicht. Immer voller wird Mojscheles Tasche mrt Ehanukagüd, mit verschiedenem Spielzeug und mit »guten Sachen". Das fünfte- Licht. Die Mutter kocht Pirogen und die Onkel, die Tanten und die guten Bekannten sind geladen. Siy sitzen alle bei Tisch und spielen Lotto und Karten. Mojschele steht mit seiner vollen Tasche Chanukageld, in der viele Kupfer- und Silbermünzen neben dem „ganzen" Rubel vom Vater liegen, neben seiner lieben silbernen Lampe, m der jetzt so schön und lustig fünf Flämmchen tanzen. Zu allererst bringt ihm die Mutter einen fetten Pirogen. Er Hecht hinein und sein halbes Gesicht glänzt von Fett; mit der anderen Hand fährt er einmal ums anderem«! nach s.'rn-.r Tasche, in der sich der „ganze" Rubel unter dem vielen Geld befindet; voll Freude sieht er de« fünf Flämmchen zu, wie sie lustig brennen und sich an der silbernen Wand der Lamße widerspiegeln. so daß er zehn Flämmchen zählen kann. Der goldene Löwe Und die zwei Vöglein sind viel schöner als lebendes Getier, weil die Hellen Flämmchen sie beleuchten. In Mojscheles Herzen ist es hell und festlich und in den Chanukanächton sinkt er in glücklichen, festlichen Schlaf. An die lieben» guten Ehanukatage denkter das ganze Fabr hindurch. ' /' ' ' ' ‘ IT. : """// . Wieder Näht die' Chariukazett. Der -Winter ist da, eS ist käü Und die Oefen werden schon - lange geheizt. Draußen friert und schneit es und Mojschele wartet auf die herrlichen Ehanukatage mit großer Freude.: . Heute abends wird das erste Licht entzündet; Mojschele. sieht erstaunt, daß der Vater eine Kartoffel nimmt, sie, in j zwe! Hälften schneidet und jede Hälfte innen aushöh.t, so daß .sie. wie zwei flcihe Schüsseln aussehen. In das eine Schüsselchen legt der Vater einen Bindfaden, gießt Oel hrNein, sagt den, Segensspruch und entzündet den Dochts Zuerst findet Mojschele Gefallen an dem Kunststück, das der Vater mit d-rr Kartoffel ausfülftt, aber wie das - Licht/esttzurtdet wird/ da^ wirdMM^Mer/,ar.!?hWksl^vpr.den. Aerz. Das Licht brÄrnb.--fSr.^ravrig,-.so-.' ^.bü«Eel,•* -dgs/-.ch^yde^ Flämmchen -der schwärzen"- Kartoffel kann 'sich liicgendS widerspregelN, nicht so wie in der silbernen'LaMpe. „Wo ist die. silberne Larnpe." .7fragt er ängstlich die Mutter. Doch niemand antwortet ihm./ Er sieht, srte die Mutter in emen Winkel geht und sich heimlich mit der Schütze'' über die : Augen fahrt. Sie'versteckt'sich im Z^snke!,- damit eS her Vater nicht sieht. '-MöjfchÄe hat' Angst, zur Mutter zu gehen. Die Mutter: geht ausdem Znnmer und Mojschele bleibt allein. Er wartet darauf, daß-der Vater ihn, wie alle Jahr/'fragt: „MHschem, willst 8u Chanukageld? ''- -a "Und heute'wirdrbm der - Vater gewiß Mehr geben, als-voriges Jahr, .denn- Möjschew ist dochschon em.großer Junge, er ist doch um ein Jahr älter geworden. Doch niemand ruft ihn. Er'hustet/ um sich bemerkbar zu machen, alles bleibt still. Er geht in das nächste Zimmer, wo der Vater sitzt, doch der bemerkt ihn gar nicht, er ist so' bekümmert, wie das ganze Jahr. Kein Onkel, keine Tante, .kein Bekannter kommt, nicht einmal Reb Jtsche, der mit dem dicken Bauch' unddtzr'-dickÄr gdlderkest' Kette. Niemand kommt ustd niemand gibt Mojschele,-ChanukaMd^.: ' Am nächsten Tag traf Mojschele auf er Straße einige Bekannte; seines Vaters/ die ihm voriges 'Jahr Chanukageld gegeben hätten; er", sah sie erwartungsvoll an. doch sie bemerkten ihn nicht einmal., Als er am Sabbat mit dem Vater in die Schul' ging, bemerkte er zum ersten Male, baß. sich kölner von deö Väters Bekannten mit ihm'abgab. Früher hatten sih''ihn'nicht Vorbeigehen lassen; der eine hätte ihm'gesagt: Möjschele, bist eist /braves Kind!" Ein anderer .hatte ihtn freundlich die Wangen gestreichelt üpd osit hatten die Be^ räntttev zum Vater gesagt, daß Vkojschele/ ein prächtiges KÄd' fei Untt sie wünschten'.' Hre-"Ä'ind'ör''."wäreit : -'föl-"-'AÜe' hätten chn geloht und' verzärtelt. .' ' Und jetzt, seit die silberne Lampe mchi mehr zu Hause war, da merkte Mojschele. daß man aufhörte, ihn zu loben; niemand nannte seinen Namen, niemand sprach von. ihm. Und Mojschele wünschte so sehr, daß man ihn wieder lobe, streichle und zärtle, so wie damals, da die silberne Lampe zu' Häufe war. ' Chanuka ist längst vorbei, ohne einen Groschen Chanuka«, geld und ohne Pirogen. Mojschele denkt Tag und' Nacht der Zeit, da die silberne Lampe zu'Hause war. Wie gut war es damals, Väter und Mutter waren so gut zu ihm. im Zimmer wiar."es hell und freundlich, viele Leute sind zu Besuch gekommen und alle haben mit ihm gesprochen, alle haben ihm „gute Sachen" geschenkt —' und . jetzt ist eS so /still und so traurig,. . . - '' ■ -v Wo ist bis silberne Lampe? — fragt sich Mojschele ofh Seit er am ersten Chavukaabend die Mutter darum gefragt hat und sie in den dunklen' Winkel gegangen ist. seither fragt er nicht mehr; doch er selbst hört nicht auf, an seine liebe, liebe silberne Lampe mit dem. schönen Löwen und den Herr» Achen Vöglein zu denken. Mojschele sucht die Lampe überall; vielleicht findet er sie doch. Aber die Zeit vergeht und er sindet sie Nicht. Doch die Hoffnung, die silberne Lampe jui Finden? Me hat nicht ^ufgegebm, Wiener MsrserrZerrrrng Erstes Wiener j Spezial ha us füf Toilette-Seife Jeder Einkauf zeigt unsere Leistungsfähigkeit Ueber SW Gaitungen Toileileseife vo?rS2!g, ' jedö in verschiedenen Gerüchen; aussprdßm Meöizänalu. 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Und alles, was ein Mensch, sich wünscht, das kann das Schrätlein ihm beschaffen, sogar ein ganzes Schloß Mit Dienern und MäAden, mit Gold und Silber, Diamanten und Perlen. Mojschele' war fest üterzeugt, er werde doch einmal ein Schrätlein.fangen. Sr kann doch so schnell laufen; und wie er wur ein Schrätlein sieht, dann wird er es sofort strssrn, es nicht loslassen und., ihm das schwarze Hütchen wegnehmen. „Was wünschst du dir?" — wird das Schrättein fragen. „Ich . wünsche, du mögest mir Vaters sWern^ . bringest!" —wird dcchn''McWjer^^chh«l."^REMoÄ-MÄ die Lampe' da fein#- er. wird dem Schrätr«n sein Hittchen zurückgäben, die silberne Lampe nehmen und ins ZimMer laufen. Und wenn Vater und Mutter sie sehr» werden, da werden, sie froh sein, und alles wird wieder gut werden wie früher. Mojschele st-ellt sich vor, wie der Vater wieder fröhlich den, Segen /übet die Chanukalichter in der silbernen Lampe sprechen wird; und er, Mojschele, hält die Mutter an der Schürze, und sie drückt ihn an sich. -Der . Vater ruft ihn und gibt ihm zwei Rubel - Chanukageld, die Onkel, Tanten ' und guten Bekannten kommen-zu Besuch, sie streicheln ihn, -küssen, ihn uiü> geben ihm Chanukageld und gute Sachen. ' Die Mutter , kocht Pirogen und Mojschele spielt mit den Geschenken und mit der vollen Tasche Chmrukageldes bei dersilbern rn. Lampe, in der die Flämmchen' so schön "tanzen mid sich widerspiegeln und ver-doppelt werden in der silbernen Wand, aus ' ber der schöne Anne Löwe und/ die herrlichen Vöglein sind. \ , . IH. - '■ ■v-,,. ^.''? / In Jtsche-Bers Wohnung spielt sein Sohnchen Herschele mit seinem Kameraden Mojschele.' Herschele hat"neue Kleider, Mojschele alte, Hepfchele hat zwei Wle Taschen mit Nüsse, DLoj-schele nur ein Paar Nüffe, die Herscheles 'Mutter hem Freunde ihres Söhnchens geschenkt Hab Beide spielen im großen Speisezimmer. Die Nüsse rollen oft unter die schwere, eichene Kredenz; die Kinder legen sich auf den SJotejr- und holen die Nüsse hervor; dann, spielen sie weiter. Ein paar Russe rollen durch das große Zimmer. Beide Kinder kaufen ihnen nach. Im Zimmer stehen kostbare Möbel. Auf den Etageren gibt es allerlei herrliche Dinge aus Porzellan, Bronze und Silber. Auf einem kleinen. Tischchen im Winkel sieht Mojschele unter anderem Silbergerät eine silberne Lampe mit einem Llowen und zwei 'Vogiein. Sein Gesicht wird rot vor Freude. Er springt hm und faßt die Lampe. ./.Vaters silberne Lampe! Vaters- Lampe!" — schreit Mojschele, und seine Stimme klingt ganz verändert vor Freude; - er springt und tanzt umher, die Lampe in der Hand, »Sieh nur, Herschele, njein schöner kleiner Lowe, meine-lieben Vöglein! Vaters Lampe!" - . „Fort! gib her, das sind nieine Vöglein, das ist unsere Lampe. Vater, er soll mir die Vöglein. zurückgeben!" — schreit Herschele und will Mojscheles Händen die Lampe entreißen. „Das..ist ,nicht..wahr,, sie.gehört..mir,, meinem Vater!" — ruft.. Mojschele unaufhörlich. Sein-Gesicht wird blau von der ÄnstrenMN'g des Ringens mit' Herschele;' er'hält, die Lampe krampfhaft fest und will mit ihr' stach Hause laufen. Auf das .Geschrei der Kinder kommt Reb Jtsche-Ber ins Zimmer, mit ihm seine Frau , und alle anderen. Und man reißt Mojschele die Lampe aus der Hand. »Ich häb £>ir fcfjcn hundertmal gesagt, du sollst daZ Silber in der Kredenz verschließen, doch du willst das Zimmer mit Dilbec tapezieren" — schreit Red Jtsche-Ber seine Frau a-n und trägt die Lampe zur Kredeng hin, wa r; das anders '5. Dezemöer I92Ö Seite 7' «^7---r~:---1-:-- - - ■—T-;;.—. „He, he! wessen Lennpe ist das?" .-7hänselt." Herschele- 'feinen- Kameraden^. ' , . - „Wart' nur ... wart' ... wenn ich dH-.'SchräÜt'Ul, fange, da wirst, du schön, sehen- . . ., da wirst .du' . . ischvest Mojschele,,.ballt -drohend die. Faust,., und.-von,Zornes^ -tränen fast erstickt läuft er' weinend nach Hause - (Aus de«: Jüdlschen von S. Amtlicher Wetterbericht. Vochwage cher Zentral^ ensialt für Meteorologie r- Trüben vorerst Nachlassen.'später wstdev: Zunahme der-N'cde Schläge unter Einssun nordwestlicher Wendel Tempeewur m der N>edeuing zwischen 0 uiib -r ft0. — Uebech.- Nacht Imt sich das Werter bedeutend v rschlechtett. Der Luftdruck ' ist oukerordcn'.l'ch stark geiallcn. Ein Tiesdrnckgeöirt ist von dev' Nordsee Nack Holland hinemaeruckt. In Oesterreich steguer und'' schnen es. Die Temperatur hast sich'Meist über Null. Auch/in/??iid- und Westdeutschland und rn Nordfrankreich verricht/ Al 'chteZ Wetter Prognose: Trüb, zeitwerse Regen, oder Schnee/' Temperatur wemg vrrändert. ' / - * Begräbnisse am heutigen Tage. A l't e r Gri e d»' h 0 f: 9 Ubr Silberberq Gc-a, 10; Uhr Ernst Karl, N/Me' Stmstnp Mrrida il Uhr Ast Min. Lipschtrtz.Rosä, 12 Uhu/ Holliticker Cvarlotle. — Neuer Fr, e 0 b 0 fr 9 Uhv...! 40 Min. immer vi» KLlhe, 10 Uhr Bellak Max,. 10 Uhr 1 L0 Min. Kulka Mar? K* Spende. Für j Salzburg, K 20, b-sher K ft .8 ische B l i u d e : Ot'o Löwy/?V30. . - Urania. Heute, Sonntag. uvr lGraßer S'ia!):. Unser Alpcnvoik und seine. L eder. — Vs3 Uhr (Kleiner Saal! Rhmr-st mhrt von der Onrste'bis mr Miindung. — yaf> Uhr, - Klemer Saal/ - Lnerarisch-mustkalische Bortragsreche: Rudol» B mmb'ach./-^ .8 Ntwn /Kluftsaal' Olga Evrenzweig: Enistes und Heuer es. — '/°6 Uhx,- /KurSilrai)' Dr; Michard Korn - Moral und Politik. -V. —"-7 Uhr.' ^Großer Saal): -Ferdinand Raimund. — 7 Uhc (Kleirier Saal)-' Roder ich Bast: Cdopm. — 7- Ubr- (Akadem'etbeatei)! Räuber". — V,8'Uhr. (Kmssaall Professor- Dr. Josef Kreftck--'- Sachkurs. — 7 Uhr (KlubsäaÜ: Hl. Mustsabend. - Dex Streit -Äse. Muftrer. Der erste Skreiftag 'der Musiker der Sakonkapellm rst ohne Zw'scheniall verlausen.' In der gestern nachmittags abgehalrenen Beriämmlung,. der 'Bcrgnügnrzasetaölrfsemkmsbesitzer ' erktäi fr Hertz P e tz t l, daß. in keinem yfox gnügungSetahlistement Musikaüstüh'unä(n staitsindest werden.- D e Uwe nrhmer sind. ent'chlosten. dmchZuhalten, bis -die Musik-r?B-rnm si" annebmen und mit dem rhuen' gemachtes Anbot sich einverstanden erklären. .1 Das Ansendseminar Les Jüdischen National-r - :fontzs hat si nea ersten Vortraa am Montag den 0. d- M. um 7 Uhr abends im Dmean des Jüdischen Rationalsonds^ U.^-' Zrrku^gasse 34. Alle Iuaendliche» mögen ehestens rhte Te'llnahmösan der Mitardm anmelden. -l'' * Modelknirsstellimg. . Die Genosfeuschast cher Wäsche^ wsren'rzcuger, Siicker und der ihr zugewüsenkn Gewerbe ver--^' nnstalttte gwrcks Hebung des künstlerischen Niveaus ilwer Er-s zeugniffe ein B r e i § a « S. l ch r e i b e n für Damenwäsche-? ggrnrturen und Dlulen. D'e einaclänfenep zahlreichen EmwmM sind in den Wnm n deS Modellvsmes des Pewer.bcfördrrungß-^ ' inst'tutes der Kammer für-'Hraöel, Gewerbe'und JndüstEWre^ I., H ab s b ,r r ge r g al i e S, voui'4.' bis inklusive 11. d. M< von 9 bis..L Uhr ausgestellt. Eine TlkussteSung vm ©titnrurfcss i» Dame»-; wasche nnd Biuserr. Fa Anwesenheit des Bundcsministers Hern! wurde in den AusstellungSiLumen. des.MadellhauseA des Gcwkrbk-lZrdrrungsinsttturs für Handel. Gewerbe' und - .Jn-i.-, dünne ein von der Genossenschaft der Wäschewarenei;r''ügLr/'und!7der t?jv ^ugew ef-'ncn Gewerbe veranstaltetes Prcisausfchr erben für." E-twürle^in Damenwäsche und ^lusru gestern;'n fLierÜchex/ Weise eröffnet. Vorsteher Kommerzialrat. Heinrich Kunz führte: mr:we enllrchen nus. daß d>e neuaeschassene Welltage. auf deri Außlandsmälkren eine intensivere,Koukuneuz zruche tmd dciß die' Wiener Gewerbe demnach 'die Hebung des N^veaus'-'rhrer Gc-s-''. schmackSwaren mit allen Miitttn anzustreben haben. Eingelangt sind'/ N0, Entwürfe. Bunkesmrnisier H e r n k wie? auf die großesi/, Umwälzungen in der Wödnktion. hin und bNon»e, daß wirf-'- trachten müssen, äy das -AMrrtd unsirevErzeugnisse ÄdMetzeM-' Die Ansstellung ist bis mklnstve-11/d. -M.> m> den Räumen deÄ-.^ Modellh.rnseZ des Gelverbe»5rd'runpsmsti'utesder Kanimxr sürj/ Handcl uiw., k.. Habsbmgergaffe 2 (Graheü IS), vormrttags von. 9 ms 1 Ubr allgemein zngängllch. » "s'.' * ASraeadabra. Der Ursprung der ZaüßerwttneL.! ..Abrakadabra", welei e bekannt ch. un MittelalLer zur'Bv-/, kamhNmg von'Kiankhelten gedient bit, ist bisher noch-n-cht' einivandsiei iestgcstellt worden. Die allgemeine Annahme^' gmg dahln. daß es sich um den Namen oder -imr btc- Verballhornung des Namens eines Dämons hahd'-tt/ desienESvwen >n der Lneiatur nicht mehr auffindbar seien.-- Dieverschiedenen Versuche. Abrarn-abra 'aus dem Hebunickeu abUl-'- - keilen, sind durchaus nicht überzeugend. Nun-gibt Damd - m der englischen Zeitsch'iit ^Journal os tve Royal A-'jatic Society" eme Deunng, welche sehr,plausibel 'erscheint.-Nach" N stm ist di§ Wort arabisch und besteht aus den drei Wouen »Äbra cad Abra" und brdrmet .Er (der Pa!im')'. möge attieilt/- werden, sicher niöge er gehe'lt werden" oder .Möge Er ME veilen, sicher möge er heil.n" ES ist kein Zwc>iel. daß d'M-, - . inrerestameErkia ung »iic otc rä selvafte Zauderförtnel, Die Smmo-', logen zu einer D Zkussion amegen Ivud. ' 0 Vor, der Jüdische« Nationslbibliorhek kr» Zerrr^.. snkem. Dre D l>lio lief, ist in den letzten Monatm ttt'ch Stnmderi' erhedlkch bcie'chrrt wo,den. Die valöstme, si che B^ölkc, ung' allem - bat gegen zweitausend.?um Teil sehr wrrlvolle und'seltene'.': Bücher gelammrit.' Aus allen Testen der W U-begmneir wicherum. Bücheripendmein ulauseu. Die Berlage A. .I. Siybel in 'New;.,: Vo,k und Warschau i'owie ondr,e haben ihre sämtlichtn-Er-r. scheinnyfen der Dchl'othrk zur Beifügung gestellt. A § DerrlM'' )nnb hat eme g,oße Z-chl non Gelehrten und Schufistcllenl — Inten und Nichtjnken — rvre'Werke der B blwthck übcn'andl/ Jl'rael panawist hat se ne sämtlichen Bücher nut der BrtsÜgmm übe'sanvt. daß sie zur Ermucrung an Jakob H Sänff ausgestellt'/ werde«. Die uonisiische Orgarnsation von Holland' bat-von'-M - g lehnen Gr'tkl'cha tm und Bibl'orhclcn in H mrlem und -Uirecht: eme gr?ße Büchetlpende ^Höllen, d'e von d-p Royal Fstsivrluncks StssmboLt EowxÄny lest ntict Nach Jaffa verschifft wurde. "f' * > -'1 * Die Bibel in der Sprache der Eskimos.. Dis, englifch-fchwrd lche B.helgcsell chaft bat. wie schwedi'che Blalrer,. berlchlen. hie gesamte Bibel,. kaö.kllte und das Neue Trstcimcnt^ in die, Sprache der Esk-mos übrrsetzk. Der Ueberfeher va'lie da>- kem< lcickt ' Arb nt zu bewälngr>i, - dc.nn die ' B'bel mihält auf' Schrat undTrtt Än-kdllcke für Begnffe, welche N'cht nur der? vrarbe. fondeu, auch der G dankenwelt de« Eskimos srnnö sind^ Der Ui-ber'eher bat sich, so gut cs gmci. - über di.-s - Echimerigtn’tcn h nw ggrk,olf:N. '0 nn d um B-isv-rl b'S Lamm, welchest den Eskimos völlig'unbekannt fst, - in ihrer B-bel «der Seehunds Go-t s" geaanm- BereÄr der Hörerschaft des Jüdischen Pädagogiums W r einrn tüch wen fr fü^ Tauarv. Talmud und Hevriii'ch d'.anHt, wcnd? sich Obere Dongusiraße Ne. Lij h GwL- - —

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