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Wiener Morgenzeitung · 1920-12-02 · Heft 666 (2.12.1920) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 666 (2.12.1920)
Date
1920-12-02
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Nr. 866 Wien Dormerstas ^—-———;---—■——» Tagesbericht. Streik Her Angestellten der Wierrer WMAhÄuser... DlL AngestMen hex Wiener Warenhäuser und großen Sclailficmen sind an die -Chefs, diein der „Vereinigung der >üufmäirnischen Betriebeorganisiert sind, mit Gchaltsförve-- rungen heränqetreten. Sie.verlangen eine 6 O p v.o g e n t-i g.'e Erhöhung ihrer derzeitigen Bezüge/und daZ. D re isnche dieser Erhöhung als einmaligen?lnschclffpugsbei.tvag.. . In einer gestern abends in der Volkshalle sjahtgefundenen Massenversammlung der Handelsangestellchrrt berichtete. Gemoinderat Per mann, über das Ergebnis »der-gesterr^/gepflogenen Unterhandlungen. Demnach sei die Leitung.. der Unternrhrnerorganisation — vorbehaltlich .der Genehmigung der heutigen Plenarversammlung --- bereit, folgende.ZugüstättL« urffe zu bewilligen: 28 Prozwrt als. Erhöhung, der.Bezüge mrd. ,32. Prozent als Teuerungszulage und das (Doppelte dür'.ve? wWgten Erhöhungen als ' .einmaligen AnschaffungZbsrLrag. Diese- Zugestandntffe gel'-n nur.für jene. AugefchlliLtr. 'deren BesamLSszüge .7800. Kronen. nicht) übersteigen. llebm: Anfrage' j-LS Lorfitzerrden, Sundesrat Kleine lM»te die.Versammlung. einmütig diese Zugeständnisse ab. pnd erklärte» -auf-beerest-- bTsen Erfüllung der ^Forderungen zu bcharren. Wgeordnerer Pick teilte sodann mit, daß die Vertrauensmänner'sämtlicher^ Purjonale gestern vormittags fick geeinigt haben,, im Falle der i'Wehnung der Konzessionen durch die' Verfammluncr iden- StretL s,ür heute^ ZU proklamieren.- (Lebhafter Beifall.) Die' Vertrauensmänner.haben, sämtliche Firmen/verständigt, daß der Streik bei jenen Firmen, welche im 'Laufe de§ Heutigen Tages-die Forderungen restlos bewilligen sollten» noch heute 'beendet wird. . Für jene. Firmen, die dies ünrerlaffcn,. gelten hon Freitag ab folgende Forderungen:'60'Prozent für die Provrsionare, 88 Prozent .für die mit-fixen. Bezügen Angestellten- und> ■ das Dreifache der Erhöhungen'. als einmaligen Anschaffungsbeitrag, und ...ein - Mindestlohn - von - monatlich 2OOO Kronen, ferner Kündigungsfrist von vier Monaten und Abfertigung Hür die seit länger als drer.Jahre Angestellten von;jc -einem Monat per-Jahr außer der -Kuno':-; gungszeit bis zur.Höhe eines.. JahreSgehaltesund: 44stündige - Dienstzeit per Woche für die jugendlichen' und weiblichen Angestellten- , /; ■ ■ ■; . •.: •/■' . .Diese Anträge wurden mitallen-Kegen ^me . Stimme a ngeUommen und einstimmig beschlossen, h^euter in:dem Strei k zu treterr. Einige Firmen haben/diese ^Forve»' rungen bereits bewilligt, doch, liegt eine schrrftliche''Erktaruüg hierüber bisher nicht: vor. Bei dem Streik .kommen , etwa 50 Firmen mit mindestens -6000 Angestellten in Betracht.' . - h Pff MrdreChaMA! . Auf, die.irrste Mtu-ütwn.der. durch. Wien:, wandern-' den. Palästina-Pioniere'.'wot's t wir',,heute, wieder' finmaU nnsM Judenschaft aufmerksam.machen.- Hepr.Är.'Edpin - M n »d.r u sch reibt, uns./ Junge, opferwilligeJuden-, Ruder sind es, Söhne und .Töchter, unserer-.Brüder,! Blut aus 'unserem Bluts, sie wollen bauen,'arbelten und können es nicht wch. wir. könnten ihnen dazuHer-/ helfen, könnten ih er besstchsn, wollen aber nichL.7O.dex wir wollten vielleicht, wissen aber nicht,'..Las; Hilfe nötig ist. Werfen wir. einen Blick in das Heim, das diese.jungen Leute beherbergt, schanen wir. uns diese Jnngens ans die ein Vaterland aufbauen. möchten. . An.'großer,- mächtiger Raum, groß wie das Exil,-'kalt, weil unbeheizt, windig,,weil fensterlos,...schmutzig/ weil; — kein Geld vorhanden ist, um ihn. zu reinigen —' luftig, fahr luftig ist's hier. Betten stehen da, Sirohsäcke darauf, sind es übrigens Strohsäcke? Sie waren, es-einmal, Heu'« sind's Fetzen. Da liegt ein Bursch, em. blonder Jüngling mit'träumenden Augen,- .einge- HM in diese Fetzen, er friert, fiebert, hungert/'Dort steht rin anderer, nackt, ohne Hemd, er flicht.'sich'seinen' Nock zusammen, bittet um einen. Hut,. Kappes Mütze. Er wurde unterwegs lestohlen, man n-ctfjm ihm alles,. Wäsche, Geld, Kleider, Brot. In einem'Winkel'steht eine größere Mvuppe,- 30 oder - 40 ,an der Zahl. 'Sis' beraten, überlegen, wie man endlich förtkommL,- wie man endlich dieser-Hölle los -wird.-Dret/Monate- -Wan- -- Lern, sie schon h erum. Ader überall dieselben'schwierig-/ leiten, derselbe Kummer: Einreisebewilligung, - Durchreisebewillignng, Visum, Geldi. Das'alles kann man jedoch durch Leideil überwinden, ..aber wie iibertv-lüdet man Hunger und Kälte? Unbeschreiblich ist das Elend dieser junge« Leute. Aber wir, die wir ein Dach über dem Kopf. haben, ein Stückchen Brotbesitzenwir dürfen nicht schweigend vorübergehen, wir müssendiescn Leuten helfen: Jeder-vonuns-gebe, was-er kann.-Jeder bringe sein Scherflein. Jeder spende seine Krone. Zu- Händen des H-eern Dr. Rubin (Fürsorgekomitee des Palästina-Amtes) sind folgende Spenden für die Chalnzim emgel-ausen: Durch Herrn Ä x.e l r a d: F.ran Rosa Orenstein K. nOV0, Frau Sali Spira K. 150,..Frau, Adele. Blum K. 50,. Iran Jakoh Elend mann K. 100, Frau Leopold Rothberg K. 200 und Frau Jakob Elendmann K. 300; durch Herrn Dr. Ennl Schuapek: Herr Max Hammel, 'Bchi.'ü/ des Cafö Palast,' K- 200, Gaste des Ense Palast' K. 475; zusammen K. 2475. Pogrome und Masseirflucht aus der Ukraine. Dis letzisrr Jahre haben die Judenheit bsr Ukraine aur schwersten heimgesucht. Die 'Kriegsoperation-eu in diesem E-obicte hören nicht auf «ich die Pogrome.willen. vcklM.rch. M. MMe LeM';Mi.NL.UtzMMne U Mdig. Wiener MorgerrzekLmrz 2. Dezember ISLS in Bewegung, ständig «uf der Flucht. Der ^rste Strom jüdischer'Flüchtlinge ergoß sich' um die W;»de 1918/19 " 'nach Kiew, als die'ersten Pogrome in Schitomir und den änderen' Städten Wolhyniens aüsbrachen. Ms dann die Pogromwelle sich übex dl-.'ganze Ukraine/aus^-/ breitete, flüchteten'.die Juden ans-den vom Pogrom heimgesuchten und bedrohbsn-Orten ra Massen in die Großstädte Kiew, Charkow usw. Diese Massenslucht er--. reichte ihren höchsten Grad im Herbst 1919, als die.' - Pogrombanden am furchiharsten'wüteten/ Größejüdische Gemein', en, wie Fast-ow, Radomysl, Taraschischa, Kasatyn u. - a.,- machten.sich zu r G (i n zc auf, um 51t Fuß . nach Kiew und den anderen.großen SLähten.zu wandern.. Die Uebervölkerung' dieser Zentren, t’tj Wohnungsnot, der Mangel an Hygiene (dir Wasserleitung in Kiew., funktioniert schlecht, Seife gibt es keine) ei-'s fnschtbar-r Typhus epidemie in Kiew hervor, welche im Winter 1919/20 begann und bis Mit^e 1920 dauerte. An manchen Tagen starben mehr als 800 Personen am' Typhus und es war-nicht einmal möglich, sie zu.-bst».' graben! ' ^. j In ben Letzten Monaten- , hat nun wieder eins- MassenfluchL der Inden ■ ans' der Ukraine eingesetzt.. da - die PogromLanden Petljurasfurchtbar hausten. Jetzt., hat der Strom jedoch eine andere'Richtung; er wenLst . sich nach' PÄ le n. Die Berichte aus der-letztön Zeit besagen, daß die^Ducht -erschwer'cheimgefuch^ten Jude t Wolhyniens^. erneH MassencharaEr. angengmmemh§ü - Arm und reich^flieHt. Aus Ostrvpol sM 50 Pwzent, aus- Äl tK on stan-'t i no tö'-30 Prozent der - jüdischen Beöölkenrng geftvhen. Die Minen- Orte sind - .meiste zur Gänzeuvon Mr Mischen/Bevölkerung-verlassen. Alle diese Flüchtlinge, wollen die -polnische Grenze iiher-. schreiteni . Die militärischen Grenzorgane wehren eZ- -ihnM '* Mi-WbjVvbs.eMkF.wM an den andern GEzorten spielen sich herzzerreißende S.s ren ab. Vieles Flüchtlinge setzen ihr Leben ein^ um aus der Hölle/,,die^ sie hrdroht, über die, polnische Grenze zu gehrngeu.. DiD denen es nichts gelingt, irren, /wie es ein-Brief eines/ Flüchtlings, aus Proskurow mit grauenerregeitderi' Eindringlichkeit schildert, in den Gassen ' von/ Woloezysk umher, ohne FluchtmöglichLcit, ohne Möglichkeit einer Rückkehr in ihre HeimatorLe, die verbrannt und &c-j raubt sind. Demselben Brief ist zu entnehmen,/baß kürzlich Proskurow' w'eder von einem furchiüarrn Pogrom h-eimgesucht wurde, bei welchem 9D Jude n .geLötet wurden', darunöerÄuch eiw Rabbi. In ter Umgebung von' Pr-oskurow haben ,die 'Petllura-Banditen furchtbar gehaust,' in N i k.o l a j e w gab ,es ebenfalls - Pogrom. Die ist' kopflos,' denn was harrt ehrer ^im bftgalizischen Gebiete? -■ .l . ' Und diese Massenflucht, welche -vielleicht nicht weniger Opftr'' fordert als sMHo.gr«tt, .-löst - einen ein" Lringt 'ihn . m folgende Worbe : ,-Wenn ' ihr nach A m e r i k a kommt, so schreiet furchtbar/' schreiet -laut durch alle Gassen, man möge/uns. Juden en Älich ans der.'.entsetzlichen Uk-raine reLte n." Die Unglücklichen hoffen auf Amerrka. ' Wer Amerika ist, weit und will uM materiellLr Jnjeressen willen -seine Tore. sperren, und alle Hilfsorganisationen,' hier wie dort, stehen der Mass-enflucht-hilflos in wahrstem, SinM. des Wortes gege»über. Dr> Zeigt sich der.schwer»/Versäumn isfehler, daß bisher keine- Drganisat'ion' gesch'affe n wurde, um bei solchen Massenwa'nd-rrungen. regelnd uno helfend einzugveifen. In . Lev -Mitte - des Chaos, das durch die imsinnige MassenfluchL der von allen. Greueln der Hölle verfolgten ukrainischen Juden hervorgeru> r ist, tut einos not: Organisierung der Wanderung mit allen verfügbaren Mitteln! ■ i verschfcc’enster Systeme 7S4 Ziiidsfein© Oosea u»L fiive^se Matallwarea O. MML 80W WIEST,. -Tra’.jz-Josefs-Kai 7-9 Indostr!cpatast, III. Stock. Tel, 17-2-11 10 Uhr- Klemer Solle. 10 Uhr 30 Mm.?Erlonb ich Siegunmd, 11'ÜLr Bree Adalbert. -- Döblinger Friedhof:-.;!0 Hc Walter Emilie. -! '- i i/- Tpenden: Für .B l.r v L t\ A * z.t,e. n.H w i t wer. Niurv;Diube, X., 8° 40; bisher K 4,v40.. •— F ü r jüdisch r -Blinde: H. Schaurbi, II!., l< 20; bisher 63M. . ^ÄrrhkLLurrg emss WafferrtLanspoxLs.- AusInsZbrus -wirdgern Tfbe : Am hiesigen HarHlbahnhof wurde em'Waggort. ' «n dM^män Waffen vermutete, beschlagnahmt. Ber der Untersuchürg der Ladung,/ -dstüber Peranlasiung des hiesigen', italünvchcn Konsuls in Anwesenheit von Berlrttein der Landes- / ^.rka-eVung und des MaMräteS hoi genommen wurde, wurde fest- . .pMÜt,' daß eine 'der M Wagen befindlichen 18 Kisten alte Bücher, fCtne. otibeic zwei schwere und znei leichte, deutsche Maschlnerr-.. geivebie.mit geanrteter Äunitivn enthielt. In einer dttttenListe^; Weft6itr;^ctti'S' »m tiitlitlj iinGürnente (Schien'ernr^hreX. Bon der Oeffnnug der übrigen iKlW.würde. Abstand genommen. Ueber Ersuchen des itällenlschen^' Konsulats wurde die.Sendung, bis zur Klarstellung durch' diem Lökalbshörden in Verwahrung genommen. , /; - •', .A> •i 4 051« Tsiftpr-Mufeüm r« ArsßlSR^ Olach ei«««/? MoHkaucr Telegramm, der „l'HumamLü" wurde der diesjährige Tj üid-e'S 1 a g L e 0 T 0 l st 0 i s' in grnz Nutzland durch, sondere" Feierlichkeiten begangen. Fast in särutiichm" StäcttniD ichideü Veisamnilungru und Vorträge zu« Andenken üeZ/großeuch- 'Dichters statt. In. Moskau wuidr ein nerres StLaLsmirieuk»^ 'erTschsit," welches den "Namen 'Tolstois führen wird. Dieses..,/ Äfeüit: wurde am 24 v. M.. rrnter besonderen Feirrlichkrite» " 'eröffnet.'" - - . . - Die Redaute irr de« SosisrrsLle« Mgiruste« des Jüdische« NaLßo»al§o«Ls. Der Kartenvorvertaui zu dieser, -D o n n e r s t ag den 9. d M. in den Sopbrmsalen statt^ stndenden Nedoute-hat heute im Bureau des Jüdischen National^ fonds! Wen,H.. Zirkusgaffe 33, begonnen-. Da.durch diese Redoute er:kickt werden soll, daß wettere Kreise allmählich für de«-// Jüdischen stcat onaliOnds durch Beranstaliimgen, geselliger Natur-- gewönnen werden, ist ein voller nickt nur materieller, sondern auch geiellichafillcher Erfolg von größter Bedeutung , für die - zu-, / künftige Arbeit in diesen Kreisen. Das Ehrenvräfiöium des Ver» /, ansialtungsLömriees haben bisher die Herren. Stabsarzt Doktors , Ma h e r und Dr. Bruno P 0! l a ck - P a t n a u übemsi nömmen ' ' - :p rreöövfiedltrng des TskegTSphe«-Ksr.rsf-e«-e«8-- Buireäus. LaS Teiesravhen-Kürreivoude»z--Büieaa 'Äderstedelr-' am l.-Dezembec vorn Bor-sevlatz! nach l., Babenbergerstraße 5/ ill.'Stock, und eröffnet dort elbr't am 2. d. M. morgens Uverr- D enKbetrieb. Mrk diestr Ueberstedlnag ist auch eine Aender»»S' ,- 'der.Trlevhonnumme'.n verbunden: Die politische Redaktion-des:'.l TkleKiavhen-Koricsvondent-Bttreairs w rd künftighin, uutev.t Nr.-Z7-72, die kommenrelle Abietlung unter der Nr. 531 u«^,/ Nr. 823 und die Berwalrung unter Nr. 3315 m erraten fein. ) i -' -••• Äeariia. Heute, Donnerstag. */s8 Uhr lGroßer Saal) ...Kabale und Lrebe". — Uhr (Kleiner Saal) Dr. Helens » Äich/M: Physiologie und - Hygiene brr Frau, L •— */s6 Uhr (Kmssaal) Direktor Julius BanW: Pompeji, II. — V-0'Uhv>r MMaal) Hans Mmgulies: Neue Bucker, IU-. —? Uhr (GroßerH SaM:- Kontert der Freien Säuger Vereinigung. — ..448 Uhr '' (KleKer Saal) Ingmsrur A. Äikötschek: E,n Svastergang durMD Schwerer EissribshuunfaK auf Asm Süd-Sah«- Hof. Gestern früh hat sich auf dem Wiener Südbahnyof ein schwerer- Eisenbahnunfall ereignet, bet dem vierzig Personen durch'Kontusionen und NervenchtkZ leicht mH drei andere Personen schwer verletzt würden. Der Unfall ist dadurch entstanden, daß der PersoneNzug Nr.' 516 mit einer Verspätung vor 9 Uhr früh ans Böslmr mit. ziemlich großer Geschwrudi/k itm die Ba-hnhoshalle einsühr. Dazu soll die Bremje verjagt Haben, so daß die L-.konlotive mit großer Gewalt arn Kopfende des _ Bahnhofes in den' dort befindircherr P r e l l b 0 ck h i ne i n f u h r und diesen' umriß. Durch den A:prall' fuhren^ die cheiden ersten / Personenwagen .in den Hütretwagen^ und iu,, die'Lokomotive hinein, so daß diese Wagen sich ineinander verschachtelten -t und zertrümmert wurdem Der Zug war ziemlich dicht beseht. schwerverletzten Personen sind . Verbandes Rudolf Weigel aus Gümpokdskirchen,'derFabriksdirrk.or A'eo'f Vogel ans Liesing und der Ingenieur der Südbahn Julius 'B uchstatt, Meidling,. Wilhelurstratze 68 wohnhaft. Zwei Fahrgäste, und zwar die Sühhahnveamtin - atba" Dr -0 zda aus PerchtoldSdorf und die M >rmikerin - erniine Wagner aus Perchtoldsdorf, die im A rgenblick des Zusammenstoßes gleichfalls auf der Plattform, gestanden - waren, wurden zwischen den zertrünrmerten Waggonö vollständig eing.k ilt. Ihre Lage sah überaus bedrohlich aus. und - ri. *,,x tu» frirm'irft fiev'ftMÄffiöft».' Verletzungen dingS schweren Nerven-ch. davon. Die Ret'nngSgesellschast heile mehrere Ä uk'.üan.M entsendet. Die -A rzw 'lkisr.-eitn den BnunoLü^tn: e"ste Hr!,e und brackien die Schwerve^cketzter: ms Apria!. .— -3-.Nbr.(Nefraktortanm &et Htrein Himmel) Profeffor Dr. Ds^ / wal-d-Thomas: Fenirohtknise, LV. BehssdLiche Schliesturrs vo« Beettttee ' Md Kaffeehäufer«. Ans B e r \ i n wird gemldet: Devv 1 rigwo en Ein'chreüen der Wuckerable lung des Berliner Polizei-! / pründ ums ist nunmehr , eine Reihe von Caies und Hotels ZUM ' 'Op'er. gefallen, die sich in ganz DenLickland und darüber hmauK' m/'-aller-Welt emcs Namens erfreuten. Die Konditor« -von "' Kranzler und das Cafä Bauer müsse« ebenso ihre Pfoite» ' schließen. wie. das Hotel Bristol, das Zentralhotel und die,.. -Oekönomie des Zoologischen Gartens. Dfftvett werden die viebe dadurch lahmgelegt, daß ihnen die Handelserlaubnis mit. GVenstäuden des täglichen Bedarfes durch dre Wucherablerlnng. des Polizewräsidinms entzögen worden, ist,, und zwar mit WirknkK^ vom 26...November.. .. .... - . . . - - /' Neuer SchneLzss ZLre«—^Berlin. Von Samstags den 4. d. M. an wird ein . neuer Schnellzug von Wien-West'- ' bahnbob über Wels—Passarr—Regensburg - Le pzig nach Berlm- - und Uingekehrt nach folgendem Fahrplane t 8 glich verkehren:f! Wicu-Westbabnhos ab 4Uhr 35Mm nachm ttags (erstmals-4^ d.M.),' " Berlin-Anhalter Bahnboi an. 12,Uhr SS Minuten nachmittags;' zurück-: Berlrn-Arihaller^BähMiof''abl6 Uhb^ 35/Minuten äbends, Wie'n-Wcstbahnhof an 2 Uhr 10.Minuten -nachmittags,(erstmals - ö.-.d.- M). Diese Schn-llzüae führen, durchlaufende. Wagen.-1.« 1!.,') und Ul. Klaffe zwischen Wien und Ber ln, einen SveisemrMA .zwischen Wien und P.rffau.. D.ie.Prüs.e der Fahrkarten von Wtc'n- West'ahnhof nach BerlrmÄnbalier Babnhos rn dieser Schnellzugs". Verbindung brti agm für die I. Klaffe österr. K 648— und Bkark 360.—. für die ll. Klaffe öu«rr.1i.82l.— und .Mark 169.80,. ffür die Itt. Kliffe österr. K 162.- und Mark 100.60 (dir MarL , zum jeweiligen Tageskurse berechnt. - j daktion. des „Oeuvre" sich veranlaßt sah, über biofe Erscheinung / eiüen .Profeffor der med'nimschm Fakultät au der Pariser Uni«;/ verfW zu beiragen. Die Äntwsrt deS Brofeffors ging dahin, dgfr bei 'fast, sämtlichen Kranken testgesi-ült werden konnte,daß - sie. ein Optei der Ei elkcit sind Alle haben sich selbst bei Eintritt .der Balten Witterung N'.chr rntschl'röcn können, die dünnen Seiden-- istrüMpse abmleoeu und eine warme-e Fufckrklerdnng zu lrageu./ iDrr-Folge davon war ciue-chw ne Erkältung, dre zur'Lungenen'tzündimg führte und tu oieJc« Fällen letal ausgmg. { Än4- Ö€C Ermordung der Anna Weiß uer&aftcte Nedaiieur Roben H el lerv hä: h-sttte früh deu Mord eiugeskai^.cn und erfühl, ßjiiijclljctttHj rv.'M ie--r.ee großen Ermüdung de,zeit nickt nntt-'ilrn '.u k?n«ruä Mittags zog er iern Grftandms mu der Begrilndrmg -MM,- cp &/; damit mir seine Mntt-'r 'au? dn" Hgst'defretm wollen. - 1

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