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Wiener Morgenzeitung · 1920-11-29 · Heft 663 (29.11.1920) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 663 (29.11.1920)
Date
1920-11-29
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Seite L Wien Montag_ Tine „Jüdische Akademie der Wissenschaften«. Ein Vorschlag von Cito Lang. - Man erinnert sich-Hohl Noch allgemein der Behandlung» tie Professor Einstein kürzlich von wissenschaftlichen Kreisen mteik wurde. Nun mutz man erwHen» bah Einstein irirmer« sin linwersikutSprosessor ist, seuie Arlcittn schon seit Jübrerr oettreichende Anerkennung fanden und dotz im Kriege eine Kachprüfung von englisLer•.Sei.ie»^Ne"dantal- Äissenschufi- ’ tchen Leistungen» die von deutsch'M Boden stammen, acwitz eicht günstig gesinnt war, bereits zu einem überraschend günstigen Ergebnis geführt halte, lind doch solche Airscin- »ung, bloß, weil Einstein Jude ist. Ta kann man sich vor« itelien, wie er-manchem Geringer'en^srgehen nmg, -er^nach Körberung in seinen wistenschnstlichcn Arbeiten strebt, wozubekanntlich die Akademien der Wlssettschaftcn lerufen sind.' kchoik' vanrik akleM könnte man ^WWlÄg,' eiüe - füiWO^ Akademie der Wissenschaften zu schaffen, als zureichend be« ziündet erachten. Allein bei näherer' Müfung ' dürfte sich' seigcn, datz die Schaffung t-ieser?lkadenrie eiÜ wirkliches Bedürfnis ist, für das Judentum^ und auch>^ür dre Wissen» Schaft. / ■■■•'■ ■■■■,;. - pv-i wJ- Zunächst wäre eS für das Judentum ein würdiger Lcnnmetpunlt seiner wissenschaftlichen Leistungen auf allc.n Kelretem wobei daS Wesen einer Akademie den Zwang, m sich schließt, nur solchen Leistungen.sich znzuwcnden. die inner» salb der Wissenschaft allgemeine Anerkennung oder mrnde« ktenS Aufmerksamkeit ' in den , betreffenden . Fachkreisen ^beanspruchen können, wenn diese.Akademie für sich selbst erne rürdige Stellung gegenüber anderen Akademien erregen soll. Allerdings wird die jüdische' Akademie auch Mut zeigen nüsssn, Jede wissenschastticheLelsiung.Mtzt sich auf Leistungen der Vergangenheit, in die sich alle Völker, teilen. DaS gleiche muß der "Fall sein bei. den jüdischen. Das wird man »orweg zugestchen müssen, besonders auf solchen Eelieten, Men'daS Judentum ursprünglich fernstand. Allein für jeoe Akademie kommt doch nur der jeweilige Fortschritt in Be» ttächt und keinefragt -danach, wo-der bisherige Ctaüd -erreicht worden war, im E-egenteil, eS ist selbstverständlich, daß man sich offen auf Ihn beruft, um' eben den mtmricfectßcn Fortschritt zu zeigen. Sind nun die seweiNgen Leistungen von würdiger Art, dann genügt dies vollständig. ES darf-nun derrusgeseht werden, daß von jüdischer Seite auf diesem oder jenem Gebiete solche Leistungen zu erwarten sind, und damit sie nicht genötigt seiend Anfechtungen der eingangs erwähnten Art zu überwinden, soll ebemeine jüdische Akademie geschaffen werden. Werden ihre Ergebnisse gering sein, dann wird sie-das Judentum zu erhöhtem wissenschaftlichen' Streben aneifern, werden sie groß sein, dann, wird die Akademie richtunggebend dafür werden, was unter ernster geistiger Arbeit zu verstehen sei. In jedem Falle wird endlich dem jüdischen Volke die Möglichkeit geschaffen, seine geistige Arbeit iw Dienste der Wissenschaft, die Gemeingut der Menschheit ist uNd'lleibt, selbst "zu erkennen sind ihr auch die' ällge» Meine Anerkennung zu erringen: ' ' Die Bedeutung ein öS solchen geistigen Sammelpunktes höchster Ordnung für düs Judentum braucht wohl nicht naher erörtert zu werden. Was er für NeU-Z!on bedeuten kann, soll avch berührt.werden.' /; ' f *■ Aber auch' vom Standknttrlte der Wissenschaft kann diese Gründung nur erwünscht sein,-denn wer die inneren Vorgänge in der' Wlssenfchäft verfolgt, mußte längst erkennen, daß der jLdrschen Mitarbeit ein. eigenartiger Des^nS« züg 'anhaftet, gleichviel, ob man chn gunfig» oder'ungünstig werten mag, so datz eine wiMnschüftliche Sonderung und Vergleichung, wie sie durch eine solche Akademie legünstigt wurde, auch vom rein wissenschaftlichen Standpunkt aus erwünscht sein könnte.' ' "' Auch' die gegenwärtige unleugbare Verwirrung auf Wissenschaftlichem Gebiete, die den Schein eines Stillstandes erweckt, spricht für eine solche Gründung, die zweifellos vielseitige, belebende Gärungsvorgange inst sich brächte. Jeden» fblls ist es ein der Wissenschaft unwürdiger Zustarid, daß sie der Menschheit in ihrem gegenwärtigen 'so überaus hilfsbedürftigen Zustand so wenig, ja fast gar keinen Beistand zu leisten vermag. Kann da von einem neuen jüdischen' Sanunet- -unkt nicht manche ÄlHilfe erwartet werden? ' Die Wissenschaft hat bekanntlich den anthropozentrischen Standpunkt als unwisienschaftlich oufgegeben. Es ist aber düs Verdienst Ernst MachS, eiüdtinglichst daran gemal,nt zu haben, daß auch die Naturwissenschaften in letzter Linie sich auf E m p f i n d u n g e n ausbauen. - Daraus ergaben sich jedenfalls neuartige-Beziehungen zur anthropozentrischen Betrachtungsweise, allerdings einer ganz anderen als /ser früheren. Nun steht das Wesen des Judentums dem anthrogo» zentrischen Stairdpunkt am nächsten, . lasten sich darquS nicht manche. Hoffnungen schöpfen, daß die Schaffung einer eigenen Akademie aus diesem Umstand' fruchtbare Wirkungey wrrd schöpfen können, stell strebend' nicht nur für das Judentum, sondern für die'ganze Menschheit? Die gesamte neuzeitliche Wissenschaft ist aber auch seit Galilei im Kampfe mit der. Religion,, soweit sie in der kat!.alischen Kirche in beherrschender Weise verkörpert war, entstanden, war doch diese Kirche Jahrhunderte hindurch zugleich die Trägerin der Wissenschaft. Der ''Einfluß d'eser Ent. stehung, teils auf der. Grundlage, tejls im Kampfe mit dcx Kirche, aber, immer in Beziehung, zum Dogmatismus. -haftet untrüglich der ganzen neuzeittichen Wissenschaft an und erreichte sogar in Kant llaregorischer Imperativ) ' 'hren Höhepunkt, der. allerdings durch die'grundlegende Einfuhrunz des Begriffes »Ding an sich" verdeckt wurde. Dieser Grundbegriff führte nebst unabsehbarer wissenschaftliclier Anregung zur einer maßlosen geistigen Zersplitterung und durch sie sank der kategorische Jinpcr.U'.v za jener kleinlichen Verve herab, ftüim dmtlcken Vsste io vertzäuarusvoli wurde. SB!«*** Morge«zerttr»N M. Novemvet 1920 -rr. vvs Jüdischem Wissenschaftsbetriebe fehlt jener Gegensatz, wett hier eine autoritative Hierarchie mangelt, was allerdings andere Schwierigkeiten mit stich bringt, deren Erörterung hier zu ws.it führen würde. Immerhin wäre im Judentum dadurch An ^ebenet-iander von Glaube und Wisserischast möglich, wie es höchstenzum Dell in der griechischen Philosophie bestand. Deshalb sollt« stich gerade die jüdische Akademie der Wissenschaften vön Gruno aunicht auf jenen Wissti/gebieten ausbauen, bet denen die Bedeutung deS Wortes oder der Begpifs°bÜbung..überwiegt, also nicht aus den sogenannten GeisteSwissenschaston. sondern aus» jenen, die von arFchaulich» erlcbenSgemätzen üAr.rstellungcn mrsgehen, also aup. natur» wiss.'nschast.'ich-technischer Grundlage. Daraus »nögen sich die Richtlinien für die Ausgestaltung der so überaus beweglichen GeisteSwssftnschasten ergeben und durch sie die Verbindung «mit^dev-MmsthMDa»'-»Judentum.'-'Mrde-?aup.-so:che -Wetse-m»ray seine schönste, an seine -gesündeste, an seinp idyllische Zeit wl der'abknünftn. t" soll' schttstzstch MlSÄi. dätz sich der Verwirklichung mbliosc Schwierigkeiten entgcgcnstellen, di« ' uyMgl.ich) hier?kauch , nur ongedeutet werden könnenaÜci« nwr ist' wiehr^Äi die Uebernnndurlg von Schrvierstgkeitkn ge« wohnt, als Vas Judentum! Co müßte zum Verspiel die Dali saä)e, daß so viele Juden sich dem Volke z,rzählen. unter ^dem sie leben,, t?esonderS jenem, in dessen Spracht sie geistig sclmssen. elenso auch die örtliche Zerstreutheit der Wohnsil'e, drrrch den unschätzbaren Vorteil wetdgemacht werden, datz die jüdische Akademie die ^einzitze wate,' durch-die sich hohe geistige Leistungen, die Sinter dem Geiste verschiedenster Volker, entstehen oder ctuch von -ihnen stammen, miteinander zu verbiriden-vermögen. Welche Rolle hiebei der hebräischen . Sprack>e zukäme und was sie-auf diesem Wege gewinnen . und werden könnte, mögen Berufenere erwägen. So viele ^sonstige Sclnvierigkeiten. sich ergeben werden, erne sonst sehr - wesentliche käme hier wohl kaum rn Betracht, nämlich datz dieser Akademie, sofern gesunde gerstrge Grundlagen 'für sie geschaffen '.sind', die Nötigen, allerdings höchst beträchtlichen Geldmittel von jüdischer Seite versagt bleiben könnten. Deshalb empfiehlt es sich, ohne Säumen an dre Arbeit zu gehen, für-deren Ernleitung sich kaum ein geeigneterer -Ort finden ließe als Wien; hier wäre das überdies zugleich das beste) t-aS würdigste und wohl auch auf die Dauer wirksamste Mitte! zur Enthüllung, des sogenannten wissenschaftlichen Antisemitismus. ' Zwvck dicser Derösftntlichung ist es, daß stich zunächst ein Kreis wi/stn'chast.'ich int-cr.'s/ierter Männer- und FraUen, darunter nicht 'zuletzt auch aus der Hochstliuljugend, zue sammensinb:,;um di.-ftn Vorschlag einer eindringlichen Behandlung zu unterziehen. GegebeneirsallS soll anfangs Dezember eine Borde spwchung, womöglich auch schon einevorläufige ÄrbeitSyerteilung an kleinere Ausschüsse stattfindew. Rationale Organisation des brrlgarlschs« Jude lums. Ick Dukgmit« bat vor kinigrt Zeit rin jlldischer KoNgtrß siot'-efunlen» der ans r.llgrmrmrn Woblrn hltvolprgangrn war und emr zioN'si'skke Mrbrl e t batte. TaS mm Drfchluß -er» Höbenk -B'r'ttramm lantrl >n 'eimn erstep Punkten: 1. Das bnlpar sche Judewum orgamsscr! sich ans Grundlisik deS nationalen Pr nz pS und nicht nur a«j teil* giö.'er BassS. 2 De oberste Jnstan: der nat'onak-kuktvrfllen Organisation des bu'girr 'chen Jut n nms ist der Jüd che K o n .g r e tz, w lcher aus Dvleg'crten bestr-st. d:e dir-kt von der Bevölkerung fiir .die Dauer von trci Jahren gewählt werden, und welcher pcrma!'ent tagt. S. DaS Konsistorium w rd vom Kongreß für die Dpner einer Kong eßper ode gewählt. Er st daS repräsentative oüd epr» kut ve Organ der nä''onai'lultlnrllen Organstat'on deS bulgar»» ichen Juden umS, Dem Kensistor um ontrrstrht die B e rw a l t u v g (Ädmi'-istrat>on und Fmanzm). Ihm rst anch Ctt^e Sck ulrentra! e anaeglr-bert, die die Aujgabe hat, da- Schulwrrk rinheltlich zu gestalien. Tagesbericht. Teutichlaich während ihrcs 2k,jäliripen Bestehens zur Berbrertung tüdifcher, Wissens bcigeiragrn hat. soll auch hie nme Jnstriutröv e.ne lüdtjche Kul mstä.te bilden. Festkonzert zugunsten des Jüdischen Nationalfonvs. SanrStag den 4. Dezember findet um halb. 10 Uhr abends im großen Kouzerthilussaal bas erste Festkonzert zugunsten deS Jüdischen Nativ nakfondS statt. Der Zroeck des Jüdischen NalionalsondS ist bekanntlich der Erwerb, von Grund und Boden in Palästi rr als unveräutzerltcheS Eigentum des jüdischen PolksS.. 'ß ' 18 Jahren wird in der ganzen Welt für diefrw Fonds geworben und bis heut«' erreichte er schon eine Höhe von 23 Millionen Francsl So hoch diese SUmrne auch ist, so entspricht sie doch reiüeswegS, den durch die Ausrichtung der jüdischen Heimstätte in Palästi^ gcschasseuen Anforderungen, so daß der Nationalfonds ‘ ißj allen Ländern ' einen neneW Arvße^ Werbefeldzug beginne^ umß^ unr die nö.l',"n Summen aujzubrtngen^ . Das am 4. Dezember ftattfiubenbc Festkonzert bildet klnen.Mi.akt daM., Ihre Mitwirkung hahep zugesagtr .HedMgp Deb'ch'a. B:tty Fischer, Luise Kartousch, Kammersänger Leo Sle-ak, Harry ^Waiden. Ferdinand Bc»nn, Hubert Marischka, Etnst Tautrnhäyn und am Klavier Er.ich 'Meller. Kartest sind zu haben: an der KomerthäuSkässel in den Karteri»-' burcanS Gnttmann. Kehlendorfer, Schreier, im Mozavtbau-, ' Stiastny und im Bureau des Jüdischen Nativrialfonds> 2. Bcz./ Zirkusgasse 33. __ Palästina-Amt — Fürsorgekvw!tee für jüdische Emigranten. Am 2. d. M. fand eine Neukonstitnierung des Fürsorge kbmiteeS deS Palästina-Amtes für jüdische Emigranten statt, bei welcher Herr Dr. Leopold Sofer die Funktion des Dorsitzenden, Herr Dr. NÜbi'n däS Amt deS BorsitzendenM stellvertreterS übernahm. Dem Komitee gehören Bertrettzrdes Waad-Alijah, I'. sch uw Erez Israel, des Jüdischen National rateS für Oesterreich und Ostgali^ren, Misrachi und aller BezirkshilfSkomiteeS an. Genaue Daten. Über die Tätigkeit deS früheren Fürsorgskomitees liegen in der Zeit von 9 bis 12 Uhr und von 3 bis 6 Uhr im AmtSlokal deS Komitees), 2. Zirkusgasse 33, zur Einsichtnahme auf. Um die fernere Sammeltätigkeit, für die Chaluzim sowie: deS Komitees ausgestatket sind, und nur mit numerierten, weist das Komitee darauf hin, baß instethalb des Gebietes der Gemeinde Wien nur Personen, welche mit Legitimationen des Komitees ausgestattet sind und nur mit numerierten, mit der Nnndstampiglie des Komiteeversehenen Sammelbogen zur Ausübung der Sammeltätigkeit zugunsten der Emigranten bcrrchtigt sind. Die Snmmeldogen sind an der obengenannten Adresse jederzeit erhältliche Im Hinblick auf di« großen materiellen Anforderungen, tvelche. die Fürsorge für die in immer größeren Mengen anlangenden, Palästina- Fahrer an das Chalusim-Fürsorgekomitee stellt, werden all« Vereine und Organisationen gebeten, aus dem Reinertrag ihrer Veranstaltungen einen beträchtlichen Teil der Emigranten/iilfs zuzuwenden. Alke Beträge sind an Herrn Dr. Leopold Sofer, 1. Bezirk, Kohlmarkt. 10, oder mr da- Hanptbureau des Palästina-Amtes, 1. Bezirk, Bauernmarkt 24, zu richten. Spendenausweis f ü r die Ze i 1 v o m 1b. A u g ust dis 29. November 1920.; Dr. Pnchsinmn K ßO0f>. Postweg Solomon lSammsimgl K 23/0\ Nw'enbera Jink K 2ö00, Bndinn Hillel K 2000, Seiden Simche K 300. Goldschli-'er Saiomon K boy. Kostet Nosaiie K 10 >, S'^ös Ph livv K 4300, Braun Griffel ll 120, Oberraddiner-Dr. Ch.üeff 42-910. Bankhaus Tanbrs K 5V0H Horowiy Alter ll 50 >. Goldmann M. ll 65o. L'vschütz Natban st <800, Allianc® IsraSlits K 25PQ, Morsn aeackomiea K 1243, Notzner Oskar K 45f»öO, Seemann Markus K 200, Unger Eba m K 1100, Tisser Mar K 1000, Lewa Pavwrwarrn» 'abr k K 8'0. Wolf Ignaz K lc00, Abawath I ra^ K B00 Gortekmann-Schenker K Ü00y, Bursityn. I.. ll 160, Nord Ost K 678, Nebertrag vom Konto des Komitees zur Hrimbefärdernng palästinensischer Flütillinge K 13.630, Rabbiner Kramer? 20)0, BeihanS Sophiensäte ll 14'0. Tefflath Jeichurstn K 2294.5,0, Wolssch Fritz K »00. M-mjan des Nanonal» rates i»47 50, Schurr Nechoma ll 750 David K 500. Schmidt Meier K 100, Neuarrschrl M. K 5no, Tannen« Kaum Alexander ll 360. Mimjan L esing ll 400, B'kaus Ohel Abr. ll 230. Witt,nm Oskar ll 560. B-thaus Ose Ctzesed ll 360, Prof. Wott K 100. Sv tzmann Aron ß 500, Dllmger S- 1000, Tillinaer OSwaid K 260^ BetlianS III. Bezirk. Erddergstraße 15. ll 180, Bh Israel K ^65. Sairimsimg am darttitag K 15.102, Wenker Isidor K 150. Goldmann M. ®.-K 1560. Liwis Eben K 603, 'Wkmbnoer Gerson K ICKO, Wagenbrrg Otto K 8000, We nstock Ger an K 1^00 Sammlungen: Dr. Rubm ll 2560, Pollak B. ll 1000, Alster tt 10)0). Friedmann Mendel A 400. Jsschuw T er Israel ll2'00. Lieb^rmann Markus st 205, Joint Comm'ttee st 5450, Sammlungen Goldberg'Wekß K fcsO, Felvm inn-Sckolz K 48.6. Kiappholz & L6 >, Dwerfe K 493. Gesamt'.nmme K 216.756.; A»s PalNfttna. Hebräischer Künstservcrrin '» Jerusalem. 7 In Jerusalem wurde - ein hebräischer Künstler- Verein gegründet, der den Zweck verfolgt, d e Kunst,- Kunstwerke, und üsthetischen Geschmack unbcr der Bevölkerung zu entwsileln und zu verbr^itrn. Der De e n plant, eine Ausste.luilg künstlerischer Werbe im Frühjahr zu veranstalten. Wahlen in die Stadtgemeinde Jaffa. Bei dcn statt,<>ndenen Wahlen in den Stad.trnt wurden bei großer Beteilirung der gesamten ^«wlkerung 47 Mitglieder gewühlt, darunter 29 .Bürgerliche und 14 Acbci^er. Auch zwei Jemeniten kamen diesmal in den Stadtrat hinein, so daß der jetzjgr Stadtrat'alle Schichten der Bevölkerung vertritt. Eine rre«e ch^m"indebibliother «nd L sehaLe in Berlin. . - Di'. Jüd sche Debatte ni d Bibi oidek ist vr>n dem gsiichpamigcu Bere u mit all n Blich?r- und Ze tichii irnb^ständeu der Dcrl'mrr j ü d i s ch e n G e.m e r n d e D riasten word'n: tieie bilden een GuuM.ck e ner r> cfer Tage er öffneten Zweigb bl othei itnb öffe"llichen Lcseti rlle im Flügel deS Synagog-'namudstückS F.ffanei sirrüe. Im Vefeiail. beiien B nützung fii: j dermrnn fi« tft, itftnb-n sich über ün ^'- jüdische Z nnngen und Zer'schniten ohne Urt: sch, b fc:r Bar 7H' :wg " ir die tritt) re Füdrche Lr'eballe >■ UNS Btbtwti,ek. die als artete öisettitlche Emrich.una dreier Art m Die Beschlagnahme der LebensmittelvorrNa der Rüchendstriedscresellschast. Amtlich wird verlautbart: Gegenüber den m dev Sonntagsblättern veröffentlichten Nachrichten über eine Gefährdung der öffentlichen Ausspeisung wird vom BundeSminifterium für Bolksernähmng> festgestellt, daß eine Beschlagnahme der bei der Wiener Oeffentlichen Küchen-etriebSgesellschast G. m. b. H. lagernden Mehl* Vorräte von 140 Waggons nicht erfolgt ist. Di^e er> wähnte Gesellschaft hat sich vielmehr angesichts der schwierigen allgemeinen BcrsorgungSlage bereit erklärt, ihr zur Verfügung stehende Mehlvorräte, auf die sie in der yä'i sten Zeit zu greifen nicht gezwungen ist, dem Bundesministerium für Bolksernährung für die Allgemein^ Versorgung leihweise zur Verfügung zu stellen. DaÜ ÄundeSyiinisterium für BolkSernährung hat sich durch amtliche Rey rse der Wiener Küche"beiriebsgesellscha^ gegenüber verpflichtet, die in Frage kommenden Meyl^. Vorschüsse in dem Bedarf der Gesellschaft entsprechende« Teilmengen, beginnend am 1. Dezember, in natürc» zurückzustellen. - D'e Kniffe eine-Pelzdiebes. Von einem Gauner, der es verstand, durch sicheres Auftrsten daS Vertrauen der Geschädi.itcn zu gewinnen, wurden di'ei Frauen um kostbare Pelzmäntel geprellt. Bei einer MinisteiiolralSgaltin, die einen Dam'enpelz. m-mtel im Werte vvn 60 000 Kronen zum Vcrkaui in» jeuerte, erjchten em eleganter Herr, der sich als Sohr»

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