Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 662 (28.11.1920)
- Date
- 1920-11-28
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Nr. 662 Wien, WWagi'.. Ö6;- November 1920 Seite 9 Auf dem G eflügelni a r k t e .fofl«tcn foßeuamitt fjT-ctt* Mise,' aus welchem btt Lebern bereits huauZgeuommey' toöitft, L 1Z5 per,Kilogramm.," /'-'/ .' ■ Auf den F i sch m « rk t e n . tfl toubec eine P v'e i Lerhohung zu verzeichne». Schellfische kosteten je nach Giöße berens . L 07 und ll.8Ü De.ei» K'lc>g>,aNlim Kabcliau gu^.Li' Sb per Kilogramm fanden ebenso wie die Schellfische nurzeitig; Anfang.. . . . - , - . Auf den G rLuwarrninÄ v i t;c n^var das Aizgebot in GärtnergrMe etwasgnnsi iger. Die hier emlagende« dam scheu Kauoffcln zum Preise von & 7.20 für ein Ksiogram.warcnvon Üvler Beichüffrnhelt. . --. . - SH<rvg«rMeausgabe. „ Bom,2^ >%t M. bis ^. DeieWer werden bei' bnt' flöetifaen Maigariürabgabestellen^ per Person LS Dekagramm Margarme zum Preise.von L 11.40 alleL'Wen. Petrole«M«bgabe. Bom :?3. d. M. bis 22. Jauner,1921 werden peam A-lfirimuing ter Abschnitte 6 bis 9^ der veu-sfcndrn Bcmaskartm folgende Per, oleumnnngen v-erzelmta iq auZgegebm: Hciwa' beiter. je 2 L ter» WohnnngenmüPeirvsiuttidelcuchturig \t i*fi Vtter, Gescharte je .1 Lirei, Untermieter, Harrst und Dm^rnbrleüchtung .lmd Waschlüchcn je % Liter. Der Ladenpreis benägt per Lüer K 32.—..••*. * .Kartoffelsrirtz . für Sltittt>cfÜ6ci»U!«?t{e.; Irr der 156. Akttonswöche erhalten alle Besitzer ker rvlaiarbrgen EmsMisZ« fcheino für Woblfahnsfleiich vcr Pe'son % leg $nröffrltt>rtl*pi«eB r,itm Prei'e von R 2i20 in den Ge'chatten der Drofi'chlachrcrei an solgrvden Tag^n -, Wniwock den 1. DenM'bcr fürbiss 1'. Freitag bctr&. G‘6$ R, Montag den 6. L biss U und Donners-' tag den 9. Dezember L biss-2. KonstiMvevertt von BanÄanxesieMsn in Me«, l-> Rockhgaffe, 2* V? kg Fett' per Büch' clür alle MitgkedrrV Kolostett ohne Märken, solanae Borrat.' Tee, nmetckanj-chrr 8wieback,.Bäckerei, .Lebkuchen (Köstling Schokolade. — I., S.Äotten-' baster 10: Mömag D-ruvve 1, Drenssrag K'uvpe 2, MMoch lJrstvve 3, Donnerstag' Guwpe i, Ke-iag G uvpt 5,' Samstag g'schlossen. Fechmebl, AM»''Ma'HätlN'r,'-'/Ot'ober-Zückrv'' an» Grund arten'. Dezember-Zuckrauj ZnkatzkartLn. Erbien iganz.und och^aüen. Sal^, Mohn/ Hosis nüssigess -Malz. Für -Kmder: Kiii'dernäbrmekl Znsanliya, Hpgrama. NkAs.'Für MchliayvN'-rte': Rci§' R -68V per ^Buck ' r kg^ - Die kür den' VoraiiKb'rzug der Kai MelqMe i von *6Q' kg per Kovk' -bei rms Vor gemerkten' Gr- R. L 8 to i t BerläS, Wre «- Be r l i« Ern F e K g e s ch e u L »mv ■ f» U n kommen werden kann. M'MjMWWs Aw- 4d. OetemS)«p orschoiut der. Bericht .Über die pöi'. niöch-jüdiscbo .Aas^eiclsa^iion vom. ßeilef Cäet öffizljWlea MniSkAMäisedE'Ms gföiiobiaktöjh 3Dr. ASfred-Hoss-S-ß“'». d.Titeli. 5018 Poleti iiiid 'ftideii Wit clnar Eiuleiloss^on davle EritpaOÄt D^s Buch, für Juden aller Länder yo» grösster.,Bedo'titong, erscheint defnnächst; auch nveriglisclier Sprach«;», ist speziell für.' das .englfeblio und araerikanische iudentm hestienmt. Za beziehen dnreh nLmIllolia Dnohhandittngan, aaeh direkt rem Interterritorialen Vorlage .Viederpnbort0, Interterri'orlal PubllsWitq1' OoRoern ,R nafsssnoo", Wien, 13u,SchT7lz*5ttas8nKzkygassö iS Dortselbst sind auch sämtliche btr-nwt. erschienenes Schriüen erhältlich Die' GbKesMg^ Verseuch von Otto A b e l e s Buchschrrruckr von g. Geyer 'Preis Gebunden S Mark (DK)(D(T(D(D(D(T(T<D (D(D (D (D kD(D kD(D(D<DtDbDViD gerichteten Beftreöungen unter den" jüdischen Mufilörn.' Er hat mit seiner Arbeit eine verdienstvolle Tat ge"an und seinem Buch ist die Erreichung deS'gewünschten FweckeS, die Popularisierung der östlichen Musik unter den Westiuden, aufö innigste zu .wünschen. / Vermöge. feiner. Anlage« die alles Wissenswerte über Aussprache, Vertragsweise. Bedeutung' schwerverständlicher Texte u. s. «. jedem 2kÄ>e beifügt, ist cs. dazu auch' in höchstem Ma^e getzignet. Den Mangel einer deutschen Uetersetzung für -jene, die dem..Ostjüdischen oder. Hebräischen gänzlich;fremp gegenüberstehen, wird mari wohl mit dem Gedanken in Kauf nehme« müssen, dah. in den Geist dieser Melodie» eLe» niemand, eindringen kan«, der nicht auch ihre sprachliche Grundlage stch zu. eigen-gemacht hat..Mögen diese wundervollen Gesänge nun bald auch wirk-' lich zu wahrhaftem Leben im jüdischen Hause' erwachen.; Das Beispiel des Franzosen Nabel hat gezeigt, Latz ihnen auch im internationalen 'Musikwesen yine markante Nolle gebührt. An den jüdischen Müsikern. ist es nun vor allem ge» legen, daß sie tief in das Wesen-dieses volkstümlichen Musizierens eindringen, sofern sie. eS nicht schon längst rar Blute spüren und jene/»eue/Musik schaffen,^^ die "desneuen Volkes würdig ist. Wer aber selbst nicht künsUerisch, veich. .genug ist, um zu schaffen' oder Geschaffenes wiederzugeben, der schlietze. sich, wenigstens jenen'Vereinigungen an, die sich eben an», schicken, ein Netz d^r-Organisation über.alle jüdischen Zentren gu breiten» um;na"ch ^drgszeichnekem wisienschästlichen' Plane die Bestände jüdischer^ Musik g'ü sammeln ünd zu durchforschen. Ein StückP' jüdischer Kultur, und; nicht das 'schlechteste,. soll zu/ Neu«rr''Mühen/ gebracht werden. . Wenn auch dringendere . Lebensfragen einer, ErlMgung harren, von .'allen, die es angeht, erwartet-,-auch hier, das jüdische Volk, daß jedermann ft-ine"Pflicht.Lue.;^ - Konrad M a r il.. .MM tzs«! rr. niüwi.fnx^.i ÄÜhRL «d tust. V •- .;v-.3:ttr östjHWerr Musik.''. ..." , Den Stimmender Völker in Liedern-W sich einc..neue Stimme«hrnzugesellt. Das - jüdische Volk bringt in /feiner Renaiffance die bezaubernde "Morgengabe - einer' - ^Müstk' mjt: Hie, «ns dunklen Ursprüngen quellend, jetzt erst-mit Sorg soll eesämme-It -und' als' belebender- Fiust rein ' und" Har drM-' allgemeinen Meer der Musik zugeführt werden soll.' Mr'stehen noch'/-staunend' vor - vielem Rätselvollen, dass •b'iefen.v ’np«,)' originalen- Gebilden oüihaftet. Ist-cs der Hauche des Orients,' ist es..die/Jahrhunderte währende. Bedrängnis eines. UysiLten Volkes, -die aus den unsagbar ergreifenden Molltönen^auS den altartigen Skalen dieser > Li«der und einfachen. Formensprich^?' Noch ' ist ihre Herkunft nicht einwandfrei fcsWst'elli: Llber'so viel ist sicher,.daß hier manche Mise von ehrwurdWern Alter zeugt und daß wir, wenn yinst die grotze. Reiniguttgs«. arbeit geschehen fem. wird,. gn der'sich die junge ForschungS-. vrbeit rüstet, zahlreiche! Dermaler' ".-jüdisch«: Musi?- \ von -ätriärch'alischem''Alter' unser- 'Eigen"'nefintzn' werden, doppelt' wertvoll dadurch, daß sie so lange Anerkannt neben vi^lpr'.ci frcmdenr - und w.?Äosem" Gerümpel in ' der SiHatzkamntcr.. der' volkstümlichen Müsikübiing bewahrt wurden. /''' " '//! -„.Die Kodifiziiermigen dir 'jüdischen "VoftLmusik, tviestste m M, fMxlichsn^Sammlungen der, MLchn ZeL vorsiLgen', sind dery. gllgemeinen. Gebrauch iwch viel zu 'sehr entrückt. Von der löblichen Absicht getragen, .aus diesem, "großen Sammelbecken - .fM' jedermanns^ BchürfniS.zu'' schöpfen^ 'hüben schon viele L'wterufene den" gesunden Trank ' böslich/cher-- wäffert.... Dckjon,. fange wunde.-eine PuSlikation; erwaLLLh' 'die sich mit Gh^furcht den alten Schätzen riLhert' und 'pM die Prätensionen des Bearbeiters' find Verbesserers vom 'BMcn bas^Bcste gibt, und dies i^. der reinen/Form dsss 'einstimmigen Gesanges,''dem |emc. NLuzeMchtz-.^iüMMMwwg' gewüLtfam aufgezwüngen wird! Eins.solche ^änMirng 'siegt nun'' vor in eher' von Fritz' M'ordcchäi' K a u f ur 'a'ti n besorgten,. vorn Jüdischen Verlag auss. würdigste ausgestatteten Ausgabe» die sich rühmt, Sie schön st cn Lieder der Ostju de n" in den 47 Stücken des WerkchenS vereinigt zu haben. Der Herausgeber, .der d.em OWdsNtum erst durch opferfreudiges Studmist und . durch" dis 'Verwandtschaft des musikalischen Dühlens' nahegekommen ist, gehört zu den wrrtvrsistTN Förderern d^r auf, KonfetvieunnA d§S alten Volk-?gpst.sss Im D n r g t b.c a U r gk'n mo'gkn-, Montag. „Gy g rss n n d s e r n-R i n in SzmkchAnfaüg 7M-. DisStsatZvver teilt rnnn^In^ Abänderung L,S R prno-res wcchrn in der Staaisflper.rDimStag hen 30. tz. -M. statt. olettn" die Ballkite.chZstmeZsiiren der. L ebe"/ .^Atelier Brüder J-.iponet" und ^Pnvzessin Lvn Trüsant" gegeben. Anfang *47 Ubr obe b§. .• "-v.; -v-; D e r W o ch e n sh i e!-Vl.'nn d e r S-t a/ai S,» P er lautet: Montag. 29. d. M. 7 Udr, zu erhöhten Preisen: .„6avslietia fusticana", ^»Dcr Bajazro^. -tT'-ndo -7 Herr . Comrl'S BronSgcest von der Sjamsöprr in'iBerlm' als GM 1MrenStag. - 30.. 7 Uhr.- zu ei höhten Prnsttt ': ' »BlolrNä" (löa' lpravialL .' tBiakrkta — Fräulein-Ine;-Encke Hm -Et'MlhMr in Züiich-alss Gast? — Mittivoch, i. 'Defember,- ^s'7- Uhr. 'erhöhten Meilen:. »Die Hugenotten". -Margare'e Frau Kam'meisängerm Elise- Eli;'«, Neveis' — Herr Cornelis Bronsgerst als Gäste.) Donnerstag. 2 , '/r7- Ubr. zu erdstzten Preisen r „Der Mantel", »Schwester Anseliea". ^Giamn Cchicchi", — FiMaxi. $„.%7 Udr. M eiböbtm Presien:?.„Ca'.nikn"4 -sESeamillo -Herr.-.CvrneUS» Brprsfirest ) — SamSiaq, 4^ '/,? Uhr, zu erho tm Preise«": „Die Königin vsn(Eada".^Sv-nn^g. 5, _%7 IHir. -m er» liöhten Preisen: »Die ZöiubrrDre". tPapagtn» Herr CorneliS GrsnLgMt alS 'Gäst.-)- - - Ii» D i ix t f & t n B o l k S t h s.a L e t wird mvrgeir. Montag, zu vottsiümlichrn Preise« /shne .-Bvimtrigebühr „T 0 tq uaL 0 T o f j 0" gegeben., Anfang 7 Um. In den K a m:n e r s v re 1 c n gtlan.rt iriS'.Mii, Montag, «mm elften Male „M u s il", Sitttngrmüiöe m vier Drldern von P»nk Wedekmd,- zur. Äussührung. Anfang 7 Uhr. Im W'i e n r r"-' Stadt t ki e'a t e r rönd an allen Abenden derkommenden Woche--' d-e ^nstsp'iklnovnät - „D-ü's - Glas der I u u g f r a u". von Enrico -Batbo, mit Leovoldine K 0 n st a -n t i.n, flrqedtn Nur am Dvnnrrsigg den 2. Dezember sind« eine einmalige AmsührrW der AomZdre »Die Läüzerin"'sta't- - ' ch - - Im I o-s e 1 st a d t er Th ea t er'-wird Mittwoch den 1. Drr»md'er die .lkomvdie ' „C » i e t t r" (l^a (iLminv) vvu Piene Brder.und Henry d.e Gvrsse zum eisten Male.grgcbe». , - - M e i st. e r.w t x t <t b t r M S. n u e r ch 0 -r l i t tt ß t it ,t; in ,auS-:rj6e«er. 'Auswahlwnd - die. Fr-eir- Sang -e r-- v « rr i n iQ-.n n a (Scscc SäGudund „ftiion* und Wied««' MLu:re> chor) unter ^--uung ihrer Ebr-nchormeister Max K e!- d 0 x i "t r nah M H. R e b b? ck mib unter Mitwirkmifi von Ksi'Mtiänknrm NoSmario H r! d und Projeffsr Karl L a f t t e mit Domnrslc-H den 2. Drnmbcr. 7 Ubr abends, im giüßen Saale tör U r a rr'i t'zeLBottrag brurgen. ,' ' - Wers der VEssper-. In der Boltzop^ wird m tjmiäü dtti - 8. Denmdrr der mit turnt; ord litl chem Erfolg cmsüeuonnnerrr Lachabend der Lchwest-rn Elia. Bcrm und Martha W 1 e \ e nt h a l wiekeiholr; als Einlci'ung , dieses Äbendss wird „D t-e R e g 1 m s n l St 0 ch i e r" gegebrn. — Samkt.ig feen 4. Derrmber nachmmagS sindrL Zagunstin dcr Armen des XVI11. meindedtchkcö e ne Borsteliung von ,D i c?? 1 e b t x m n u S" stait« — EkniiLtag den 4. Derembcr adeiids eröffnet in'..Der "'roubadou v* grau Al C2 2N e r t e n S voimCharlotienbu-gei' g a n g S ij-y über u ü ch V; gegeben — Am .Abend ' des 5. DereuiSkL. findet mm Grdeulcrian Mozarts lfod"Ä'Lfl eine Airfsuhnmvon „D i e E n r f si \) 5; n n g ü 11 ö d,e'm Serail" rnuei D:rc'üoi S c i n ft a r 1 n er® statt : In Lerr Künftlrrs^iclcn Pan gu'liert b:,? .-HO. d. M rüflltd) Lrarne Carl s c n m .tzem nach Br*-” 1:11? rbo! >rvtze- Ak: „D - z-i c <-1 e N.n ch 1“ von Inro: ch ailfich MbNKLM Ä.WLffeHschaD' ' Fwek orreniMschs Grmtte«. Eabiudrnnath Tagore: „Ter König der dunkle» Kammer". „^rr FrühüngvkrLiS". (Beide bei Kurt Wolfs, Verlag, chen 1920.) - . Ucker diese beiden Dramen sei kurz'gesagt: es sind zwöv-. iü ihrer Einfachheit hinreißende, wunderbare Gedichte.^ M"; eine ein Hohelied fraulicher Liebe, das "ttnboie' -der köWche.ch? stürmische und doch zarte Iubelgesang ewiger, ursprüngl:chiö«l -c Jugend. Die Problemstellung hier wie überall bei L.agors ^rnfäch, orientälrsch-naiv. aus die letzten. absoluM Lisr«iredirziert. Stets handelt es sich um die letzten VroKsrne,-fetL s - üllH'/dsr einsamen Einzelheit des einzelnettkommen,', der-^ ' -ur^Mies ist. das ' wichtigesich dennnych ^M . dsS Uner» -. chMstchen fühlt, Probleme, die in'ihrer-Losung .schon--gLborentssuchdn. in der Einsamkeit aller' Vstriebsamkeit ferner Waldssb.^ 4rsthritlich-orientallsch, da sie, auf die Einheit gericht«.. :sreyrdsind in ihrer absoluten, ««chsten Form einem an die scherybaren Dreiherten zerriffenen GLmüt. DaS Problem' der ' 'SWeit' aber ist nicht mehr Problem,' sonder»-innerster Kern' i-jVMr.' fm'lischrn Haltirng, die nur der Osten kannt, and k-M' Westen der einzige - ganz^/reine Abkömmling östlicher - ©stk göLundenheit, der Jude, cer sich Orientale fühlt. Darum ist Lagore dem Europäer vielleicht begrifflich erfaßbar, nW abee gesühlömässig, darum ist es eine große und wichtige Tatz da^er ins Hebräsche übersetzt wurde. Was der Europäer aus - Tggore in europäischer Sprache herauslesenkann,, sind dach - nürs.Äorte. vielleicht-eine karge Ahnung, daß hinter dieses Worten Größeres'steht, das ihm 'aber verschlossen bleibi, wie löWn - Endes im fener Orient verschlossen bleiben muß. Di«Z rsiMr Grund, warum wir ^udrn Tagore als großen Brudsts - verehren müsseru — Gustav Landauer hat „Der König VM duMen Kammer"' nachgedichtet. Er schuf in deNscher Sprache -ein..Dokument reiner Weltanschauung nach, die naiv früg^ kgnn: „Wo wäre' die Notwendigkeit, einen König zu haben).-- - wenn-es schon Ordnung und Harmonie gäbe? Dieses-'- , <Är«ben nach harmonischer Einheit des Weltablaufüs ist drv-r wichtigste Besiimmur^-des Orientalen, vom Chinesen' bis LU» opferLererteu Juden Palästinas, erhaben dargestellt -in jes'ö^' WörtL TagoreZ.' ' - ' ' i röte; NsNSntwriktputz. bet?: hebvNifchLrr Svpsche jüngsten Heft der »BrMca",. der " Zeitschrist:^ . ' -pgp'ltli'che» Dibelinstituts'' in Rom, findet sich,- (wie dsti ' »-Jüdische Presse" berichtet,' ein Bericht des HesttÜttrpateüs -iÄe.'Mallon'in Jerusalem Wer die Neuerltwicklüng der hebrL^- .schssh.''Sprache. Wie der Pater berichtet, aLLeitet die Rprachi!" akademie die hebräische Sprache vollständig in mods^rrer Weise aus. Vorsitzender ist Den Jehuda, Herausgeber dsH' Erstes weitere .Gesellschaft für palästinensische - Altertümvy. . (VchErtzenLer' David ' Velli-n) hat die Veröjfentlichung .«ineS - . KoOüs ber semitischen Inschriften übernommen. Fsu diesem^ Heiden.Organisatronen soll noch eine orientalische. BMiorhH hinzUkommen. Es erscheinen Zwei hebräische TageZzeitungeich.. „Das Laich .(«Hagrez^ und „Tagespost" s^Doa« -Hajom^- .- Htzk-Wsch ist im^ übrigen >die Sprache der -jüdischen BiWöl^La. rung. der jüdischen Schulen wie auch der Kommenden )üdi* -schM- Universität. Sir ist fertie-r^fsizielle.. Larchessprache mttz wird', als solche in allen.'-. gudÄtzen - ^eröffsnklfchutrgen «itz'ee.. wendet. - - /w...; Ssiröms BirnLüttnr. »tze b e'a 'u « d W"s r t e d e Z B t ' S che m". ' Auswahl 'und' Nebetträgmig ^a'ch' chMd'ffchiÄ'' .'Schlitten. We!t-Berlüg. Berlin. (Die WcltöMer, Bänd 13/14^- . - AuS. den vrrbreürtsien Bslksbüchern über' den DssbSchetH den- Gründer der chasfidiMn Lehre, vor allem „Schwvchsf- 'Weicht- (von Jirskl bis Ii;chok-Zoffe) und „Kadsl CdaMim" hät'S s l » m' s» B 1 rnda u m eine gut rMhtte Darsiellu»^ deW-benS rmd WnkrnS'deS „MeisierS deZ hohe» Namen-'' A SdWt. welche —' nirmchwel' recht glücklich — bemW ist/ditz t(\ läch«. vottSlkmliche Ä nfwsiuns. wie sie in dnr Bsrkase» hmck« wiMgüSede« mid vor allem iprkulmivr AnSlegimss« »erweis Wutz auch dadurch über die.Psissn und das WerkdeS Da« Cchrm «'chtß Neuer spracht i« ist doch dis er Bnfuch v> svrkLgemäßen Zeichnung der Gestalt 'feeS Beicht ' dsvkenS Immerhin ist der eigrnaitigeWuh vertraulicher ^nni-krü,'»r!e n den im Osten verdreiteten Darfrellmrge« herrscht, mchi ganz i , halten grblieben So unter anderem in einem Abschnitt Lber da§ Gei des Beicht, wrlckrr rm .wenig niedrzinisch'ratisnale Symptome M Epilepsie seinldeil imb s» daS Bild feer Bermekung, daß sedra« -werden-toll, verM'schr. Die „Worte des Bescht" gedm-nicht gleichmäßig GmrS. Neben AnSsprücke» von grichl ffener Schi8r Veit, .wie ciwa: .Wie ist es mir mSalich, daß der Mensch «ul d« dösen Trieb dort und sündigt? Er sollte vom dösen Triüde selds dev,immer d-m Willen fernes Herrn tut. lernen", sindm sich air schwach wirdergegebme. leere Aussprüche, zum Beispiel - „Genu das-Sprechen der herllgrn Lame mi dem adlrnkendru Ge'srnl .paart, so -wird er» g e: st i 6 e r Bastard gedsre«." I Büchlein frört die übrigens von Birnbaum (*ut ocinetntc) Tr« . fkrnstiöu hedrackelier Worte Mrllß feer AuS'prsche im'Jiddischs DfisL Transkttptisn ersrirdei! die Emsürung^eischrs ener HW;Mm mib tft such der jiddische» Orthosravhie.. welche der den kjebisiischen Worten die ursprüngliche Orihographir respcktiesÄ'?;WVld.eilcmsiud> Dach (ratz aller feieicr Ein wände hat dgs B2ch!e»j dass am geduickt ist, BolkStümliHes an sitz und das ift -fei« 2$$rtSj, der baulbür ünzuerkenneu ist. \ - . . '' jh : Mgtrachrm GKstei«: T-naifl Hanef e« c h rhiis»gÄfrr: - - ii ä, e hrs-s i d u t h. iScelr'ctze Vorbedingungen zur ErfaWrg'» -beS'C.husirdiZN'ttis), W>cn 5681/1821. Selbstverlag.- . ^y.- -.^Der Brr'or dieses äußerlich anspruchslose» Büchleins ist K".' emenr chasiidifchen Kreis ausgewachsen und feine Seele ist m - rüm 81 vß gtwoiden. Er nt dem ChassidiZmuZ, welcher heute rÄ-.- ’ Westen iv v el Anttang findet, ra Wort und Lar. trä»'*. Mlrede» *— und er gehört ruckt zu den „Gesckäns»Chaffkdi«^ -- dre '"^ ew geisiike Lehre zu ihre» ÜierarisHrn Ziweckm- P'itö'küuLri!:, .ohne .selbst chai'üdisch empfinden zu gewinn un> V:- 11 , hv>x in^cn IN -? K ,;:y n b i 1 r. LI. d'.-riisi.entstandm aus Kenntnis der Oüel'ien und deL Wnlüchsti^Die dH jr.tzt vorliegcrsen Liwsiellunqen chaffidffÄer Deukrichttnr-sind femM das Zerren in fremde, unjüdifche Gebieie >'»S falsche End« #» raten, der Chassidismus bai du> ch sie ein n n r symbolisches nutz mystisches Gepräge e.halieu Md mit dsr W«kl«chkch ' AiMS. yi tun. In der vcn liegenden E-chrift vssendart sich üiA bis 5 b e p t c n e s dr? Ehg-siöisDrZ in ihrer aanzrn Tstal'.rat.WÜ» mir sxü: -.n iiirr, wie - der Ch-nsidrsmus^ dir im MklmsUZDrA Vs7'uy?en.:? Mrnfchhm xn'-rüttpsi. Wi' sie. -u item