Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1920-11-26 · Heft 660 (26.11.1920) · p. Seite 5

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 660 (26.11.1920)
Date
1920-11-26
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
77% known words query
IRI
…/2979076-2979416-2979738--05901-2991801
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Rr. 660 •' -^Wrie« ' FrettüK- * Perfonalnachricht. Herr Dr Michael Rin'el tsr «sich bembery. mrückgek hrt und bat seine Advokaturßlanzler m der Mwuntowska 14 wieder eröffnet.! - * Wiener Modeschau 1VLV/21 in dör Äoibüra. Der Aibeitsnrü'chuß der „Wiener Pkodrschcnr 10.20/21" (mt Urir s,e'tt'N lonbittnier'. A's elfte Vorsitzende wurde Frau Mar arme Wou"k, als zweiter Vorsr.'endcr der Leder des Geweih.finde-' rungS'nst >u Z der wiener Kannn>'r für Handel. (8 werbe jwb Industrie Dr. Kai! D'ftal gewirhh. D>e bi tte Vorlltzeridensiclle wird der Inl rellentengrupve üb'r'alsen. D e kürrstleri'che Lertung hat H rr Geheimer Hofrar Rainer SmoriS. d e ■ 'nrrfyt ftottacfic Herr BannU un Bunde M'N sier'um für Baut n Architekt .Heinnb übe,nehmen. D &*£)'fniufat cn unb die (icTamtc (ÄrftWiH?s ' iilbnmg wurde dem Tire tor t er '-"i'ner Mod'llaeiell'chafk He"N Alcrander Grac n nder'rrgen. Im ÄlbeiisauS'chnü ity. käs ^nndesni nütcrinm für Bauten, die wiener Kammer lllr Hantel. iIewc-.de und Jndnllre und deff'n Güverbelörd rungsmstilut sowie die Bur ghaupi mann schüft vert crem - - - . , - * Elegante Heere,ranzige und all«>, anderen Herren"..!?eklci'.rm>'Z «ttfcl in. tad"ellob'si«'r .Äl«;Sstrstftnna.ffe’eitfertig und nach Maß biürgft Ludwig S p e-r il i mg er, Möllzr.le.31. * Wie Speditionsfirma Leo Man-. N.. F^dinandZftraß»?9, Übe,n»mm» m den - bill'aften Ta, >f atzen Trnns'vvile alle, An nach Rumänien der Schirr mir llmla'üng >n Gunciru uns Galitz 'owie per Bahn mit eist bircftcr ,'Spcjialpßc nach Lzerno w r tz. ' * Dev erste Weg für Br-»rrtpanre ist ins Neubau e r M 8 b e l li e, m VI!., Kaisers! r,a sic 1V nu doit kann man rn Svotnner'en en-e moderne And gediegen Wdln'nngScrnrlchlung erstehen. Haltestelle der Straßenbahn 5 und 15. . Karrtschnkstemyel innerhalb zwölf Stunden liiert: Gustav Tn n r n e r,' VI.. Mariah lf illrine 101, M. Ungargaffc *l-\ IV., Eiedncr Hauptstraße 51, XVll., Ottakringer'iraße 66. ....... . ..^ - * Die sTirma Tarrnmare. Internationale Transport- und Handelsm b. Sy, Wie», IX.. Börzellanqaffe 12, be?o,ot internalionale Transporte, Verzollungen. Ein! rgkiüngen und Transitv.rk''hr. verfügt.'Wer einen?ve!,a!- Sammelverkehv. von und: nach Bolen. Iuaoslawien. Bnlnar-en und Rmnan en. Rumänische Senknna-u werden ., vwmvt durch dircktm Berkebr a.'' Vien vlme R expe^irion und olme W» ladunaw,l .Beglestung' bestens durchneülnt. sAußerd^ni v-rsugt genannte Fi'ma über.einen SveZ'al ll lerftk-Beikln' .ah Triest und Kalatz nach Rustland, der Türke.'/ A-gWten und Grirchenlän''. A n st.e r k o m v letten W n,a « o n s werden auch Ballen'und Kinen nach allen RichtünLen' übernowcken und bchens'dmchgeführt. _ -, , '"j Kleim EhrorrM.". DM Zarrtzel im. alte« Israel. Die Hantelsbezrehungeir des alten Israel zu den Nachbar- Völkern.tcwar-'n sehr ' 'drelgeffalrig, da >a§ südliche Land in der HüNyrsache'Agrarprodu'rc/üroduzirrte. ' Nn.iersdttt 'E t,crtifcln: hat die Äolle eincsibegehatm.Lnxüs° artikelS ftrfp efe; ■ Die Pböttizier waren neben den Acfthptern. d.e havöltEHkntzstkF''Glflst'echnilek des Altkrtums. '' Sxe Mme» den Handel.sm t b'eli.xr^cht'"z^.shAen^7 denn we^er., m Jüdäa' noch jn Shr'eu Lbcrcharrvt' gav^H -biS :m, .römnchen Ssiserze'rt irgendwelche Gla?>ndust'ie. Glas in Gestalt von. Gesäßen, w e Basen. Krügen oder Bechern, oder als'Schmuckaegenstand scheint eist ^selir spat im al'-en tFudnir emg »Hjbrt.1 «borbln s« •fein. In der gyu^n B>bc1 findet stch.ühcrhaupt yür einmal -eilte Bezeichnung >ür Gla?. und?war...im ‘8. Kapitel .des Buch s Hiob wo es irn 17. Vers erwabnt -wird. Das Buch gtl,5,t' zu den!xät sten Büchern der Bibel. An dieser Cielle.- wnd das Glas als kostbares, ja, drm Golde glrichwertlocs Dkatenal btzcichnet. Diese,hohe Wertschätzung läßt darauf schließen, d'aß im alten jiidilckitn Staate das aus Phon zrew cingesührte- Glas sehr keucr' mar. Der bobe Pr is - tür^ GlaSfabukate 'dürfte aus der zur Herstellung von GlaS nötigen Äunslsertigicit, -die sorg» iölt g gehe mgrhaltcn! wuide. - mrd aus- -de»- Transportscl wicn'glcilen zu ei klären firm, die beN der Lirrbrechlichkrit dcs svrödcn Mvt-r'üls leicht .verständlich - stndi GlaLdeilüg'tn.sind m paläsiinensi'chl-n Gräbern zahlrc ch -esnudrn wordene Sre wurden als „Tränentiüs.le'n" bei Bestattungen ddn Toten bei» gegebcu. Glasspirorl waren ungebräuchlich, da Pöl nertes Metall siir diesen Lweck verarbeitet wrnde. Erstem Leit der römischen Okkupation kam die Verwendung d<8 ^Glases - auch bei den mindnb'mrttelttn Bol'.s chichien m Gebrauch. Die Brr» Wendung _ des Materials war .sehr: mam»itz'ialkig;-i aus" .oder mit Echnruclstücken ans Glas wurden ganze Tijchplütirn, Schüsseln, Löste!, ^laick en, Lampen. ' Bitten, la soaar Wirken her gestellt. Auch Gewichte und .Stühle und soxar Teller auS Glas gab -es scl on. Diese Gegrustande wurden' wie der Da'! m u d in a b a*. „B a t h r und „B.a b a Karma" kachlet, von den jüdscheu Händlern nach Gervicht br kauft. Ein ge sch öne Proben altjüducher GlaZgrprnstände tntbätt. i>,c Kunstsammlung der jüdischen Gemeinde zu Berlin m der Wolsfsohn-Sammlung. Damenmoden im alten Ae'yp len. Die Phranlibengräber irr Memphis urrd Theben haben vus durch die Jahrtaujeride hindurch «in Bi.'d von der Lebens--. weise und den persönlicheri. Gepslogonherten der alten Aegypter bewahrt und der französische Archaotoge 2llbert G ah et hat sich bei. seinen Forschrurgcn rn derr Grähern des .Pharaonen^- larrdeS besonders nrit den Einzelherterr'..Jöuc Kleidung jerrer fernen Epoche beschäftigt. Gayet konnte feststellen', daß die Lltäghplischen Damen sich in der Mode hauptsächlich nach ' ausländischen Anregungen richteten, die von derr Toilette^ bcr aus srerndcn Ländern für teures Geld bezogenen Stlcwinnen urrd Tänzerinrren bestinrint w.urder'^ Dre Kleider bilden zunächst ein einsaches Stosfutteral, das um den Körper Mwickelt wird; ein Futteral, daS sich später, bis zur Mitte der Beine au-Zwnchst und durch Hosenträger unter dem Busen ftstgehalten ' wird. Als Kops schmuck, dient ein rechtwrnkelrg gcschniitLnes Stück Zeug von weißer oder blauer Grundfarbe und gemusterter Kante, das um die Stirne gewunden und un Nacken durch ein Band 'befestigt wird. Die Füße jcnd rn,beneidet. Die schönen, ai'4 Kwchqlchn. und Palästina.! Wre«ev»WörgerrzeiLmtg-'/, .bezogeuen Sklavinnen, gaben in der Mode bald den Ton, an. Sie führten in Aegypten den Doilettentuxus und dre Juwelen eirr nnd fanden in den Aegypterinnen gelehrrge Schitterinnen. Für die Straßenkleider wurden leichte,'ln'matten-Farben'ge-' yaltene Stoffe, die mit viereckigen Figuren.- und goldenem Netzwerk verziert waren, bevorzugt,'während rrn Hause ourch-. sichtige Gazestofse in Anweridnng kamen, dre alles sehen liesten. Zu Empfängen.'Uird Befüche» zogen die Damen über dieses.- leichte'Gewand einen großen, MLirtcl mit breit anslausrnden.^ Aermeln, die weit über die Hünde herabsrelen. Vom Libanon^ starnmt die Mode,' mehrere Euniken aus Gaze übereuränder. zu tragen, von denen die -obÄrn bis' zum! Knie herunter . "reichten'und hier in der baufchlgen Manier-gerafft'ckourden, wie wir sie vor. wenigen Jahren .an den sogenannten« Panier-' Neidern sahen. Das Arrangement gemahnt mehr, oder weniger^ andir lächerliche Krinolinenmode dev französischen Kaiserzeit... Aus Asien fand auch der.'Gebrauch. der Psrück^ i den Weg . nach Aegypten. Diese Haartoursn sstzten sich-aus 20.0 bis s -260 Flecht-rn zusammen, die bis Zum-Ellenbogen herabreichten s und am Ende aus eine Lange, von sechs Zentimetern t« - offenen Haaren gelöst waren. Zumeist MüröÄr'-die Havre.. durch aus Wolle, geflochtene -Zöpfe ersetzt'.' Did Perücke .fallt. auf beiden Seiten des Gesichts bis auf Brust und Rücken herab und läßt nur die Schulter frei. Der Kops ist mrt einem in Form eines Diadems rrrangierteir Band umgürrer, das rm Naätznzum' Moten.'gebnnkwn'lrst>--.."Äch.'.dem Scheitel ist ein LotoZzwelg angebracht, dessen'Blüte sich zur Stirne herabneigt. Die Tunik^M .stets das Kleidungsstück, das, auf den: bloßen Körper' 'getragen, die Stelle des' Hemdes vertritt.' Sie hat zum AnZiehonentweder eine Oeffnung am Halse' oder ist an einer Seite-'aufgefchliht und mit' .Knöpfen versehen. Was das Beiwerk der' Toilette betrifft,; so waren in Aegypten b-ererts die Taschentücher bekannt, die, da die Kleider keine -Taschchr hattÄr,l iw der Hmid ge» ' halten wurden. "Gayet hat. &n seinen Forschungen weiße' und karierte' Taschentücher gesunden, desgleichm> Handspregel -aus Zinnfolie irrsilbernem Rahmen, die an einem durch eine Oese' gezogenen Band am Handgelenk getragen wurden. In anderen Gräbern fand er Haarnadeln aus Elseubein<. Eifenbeintöpse. für Salben-- und kosmetische ' Mittel,'?Etuis, mit Augensalbe und Nadeln, die'zum Mtzen dienten; denn die Schönheitspflege - des- Gesichts kennzeichnete sich in jener .Zeit eher als Tätowierung Mm als. Schminkverfahren... Perücken^und .Haartouren' wareck. zumeist mit Henna gefärbt. Wniztge Fläschchen waren-in dem Wust von Chrgnons und Locken versteckt. Sie bestanden aus einer porösen, dem Mark des Holunders ähnlichen Masse und diylte^i dem Zweck,- Parsüms zu destillieren und tropfenweise aus^ufcheiden. i - st^^ H. H!ausorjs,''tz«s Di«kiV:-'t^-''Ä«mMn^FöMWgS- - laboratoriums in ^Hamburg, hat ein Buch - über> „Gewinnung und -Verwendung, Lflri '^tmpstzhLxifche» Ele.ttME ^Wrßken -tz lassen,"in löem'es. unter anderöm heißt:'.- : : / „So lesen wir-im vierten Buche Mos es,. daß'die-Bunbes-- .labe im Merheiligsteudes -TempEls/ die Eigenschäft besaß,. alle nichtg'eweihtenst.Personen^ '"rniL ' Ausnahme"' des .Hohenpriesters, beim Berühren dur'ch's.ein«n'"Bl.chMLg.-spL«: .Feuer zu töten. Wir lesen ferner, haß. 40'Prieste^'sich^bei Ab-. Wesenheit . Axons''irn^kyS,MlsterNmHM Hs.'TempM hinein gewagt - hatten,. und.-- da'ß.-MKMp:)'BunVesfchde ein Blitz ' herausschlug,, der .alle ".40 PriWrDtötsw.D'Wenn wir nun weiter, aus den Büchern der'Könige die Bauart des Tempels . durch König Salomo' erfahren, so können wir vom elektr-otechnischen Standpunkt aus zu einem Schluß kcnümen: M o je» und Aron wußten schon damals, wie 'man eine unbekannte göttliche Kraft'aus der Lust sammeln könnte. Wie man dieselbe' ausLewahren müßte und'wie sie'wirkte. Denn vom heutigen Standpunkt der Wissenschaft betrachtet, kann die BundeSlade nichts anderes gewesen sein als eine Leidener Flasch« -oder ein L^ondensator von sehr großer .Kapazität, dxr mittels in die Luft gerichteter Spitzen mit i atmosphärischer Elektrizität geladen wurde. Haß die Ladung sich gut hielt nnd gut wirkte, ist nur dem stetigen Laden sowie "dem trockenen Klima in Palästina znzuschreiben. Es An nnsere p.t. Abonnenten! Oefierreichisches Postfpaekasseribsnlo 150.603. Tschecho-slowadischeS Postsparkafienkonto 59.351. Aahlstelle für Polen: Wiener Lombardnnd Esbomptebank, Krakau» Aynek 12. Zahrstelle für Ingoslawie«: AZer Kißiekh. dank, ein., Osijek!., Gajev trg broj 11. Zahlstelle für Rumänien: Allgemeine Depositenbank, Filiale CzernowiK. Am 1. Dezember begumt ein neues Abonnement eus die ^Wixner Morgenzeltung". Wir. ersuchen, die Erneuerung rechtzeitig vorzunehmen, damit in der Zustellung des Blattes Keine Unterbrechung eintrete. v Erlagscheine gehen unseren Abonnenten in diesen Tagen zu. Abonnementpreise: Fnr Wien fzum Adhokell m . dm Trafiken oder mit Postzusendung) . Kr. 30.— pro Monat Mtt Poüzusend.una:! Für die Isterreichische Provinz . Kr. 30.— „ „ Für die Tschecho-Elowalrei . . . Ko. 13.— „ „ Für Ir»gvjlawien ..... .Dinar 0.— „ » Für Polen.poln. Mark 30.— n „ Für Rumänien Lei 10.— „ „ Für Deutschland ..Mark 10.— „ In Deutschland abonniert man die „Wiener Morgenzettung" bei dem Zeitungsvertr-ebsburean H a m e m a s s e r, Berlin G 54, Nosmchalerstraße 43. D'L VerWttltnn« der «Wiener Wssgerrzeitung". 26 .November. 192"9 Seite wm«BaaB»w:^gaBgtB!Maiw^^ Ich ersuche , - und forciere rum letzten Male alle, die bei mir 2 Bücher entliehen haben, zur endlichen Rückgabe auf „w L. ,8MN8?.L-W, K, Vs»,,' I?GL'ÄSn«nÄstr»sss Rr. 2S igeht aus der biblischen Beschreibung-hervor, daß. die Bundesilade' aus gut isolationssähigem ^Edelholz gemacht, und mit", lGold.oder dergleichen,t^on innen und außen'beschlagen^ war.' Es 'waten dadurch alle Bedingungen für einen gnteir' 'Kor-° ' denfator'oder eine Leidener Flasche erfüllt." ' Das Botanische Museum in Jerusalem. Ueber das gkvlcmte "Botanische Museum in Jerusalem, teilt p,e onisii/che Kö:r'svo>,dmz" folgende Emzekhesten ..vrit- ^Di.^ltor des MiftumSs--4Ü''Efraim'-Mobi«oMtz: Man hörte von - ll>m' züm eisten Maltin weiterru 5trcisen» als er wahrrsid der , Jwnsalemer Nmukien ,m April mit fernem GeiLhrte» Jabotinsky 'verhaltet , und ins G-fängnlS gewogen »mdr. Rnbinowitz ist "Brrfafser-des berühm en Ä)rrke8 über,die Pflanzenwclt Palästinas. De Sammlungen Rubinowitzsind in enem besonderen - . Gebäude untergebracht. Gewisse Manzen sind dort nach, der. itm Talmud erwähnten Anordnung ausgestellt.. Be». .. ronder eS Intel che erweckt die Sammlung von Pflanzen.' welche - von den Sanddünntn stammen. Man gewinnt ftitg der Sammlung eme gute Borst llung über dre Verwendbar« . krit aller valLstmenfi chen -Pflanzen und über die Mechode« ihrer-Züchlung. Besonders sind auch die SchmarotzerpflanM , berück'ichk'gt, welche die Anlage von Nutz« und Zirrpflgnzm schädigen. Sobald der Bau des Mustnms vollendet ist, will, Dr. '- Rnbinowitz ein»«, doianischcn Dienst im ganze» Lande , ^imichten. Vom artWische» Zauherweserr. . Uel'dr das altiüdiskk'e Zanberwesen hat in emew im -JührS-. 1918 ei''chirnenen. Wnle Professor Ludwig Blau aus Budapest. inirressante Unteisuchungen. angestellt. . Döllach war .in dev.- Lwl sd en und talmudischr« Zeit, Damonenglgube, MornswuS^ und -ngl. damals im Volke ürnitich.stark verhrxrtet... Und. trotz. - des. Gesetzes, das Zaub rer mit.dem Tode beßraste. haben,.apch ,,.. manche Tvlmudlthr-r sich mit Magie abgegeben. Man uvtcr,schird.. ... dabei erlaubte und unerlaubte Magie, indem man sich , der An^>; ,j: lequng. bediente,- daß. es erlaubt fei, im.Namtn Goltetz. und,... mittels . deS Goklesvamens. Lbernatürl che AllrlMLM.. hervorzrr- .J, ^bringen. . . : So toll der Talstmdlrhrer E l.i e s e r b e n H h r k.e.« 0 3, wie Blau, an ührt, durch einen § pruch ein fogenannies „PflgnzeL?. wunder" bewirkt chc-bm ldaß- -auf einem Felde Gurkenwnchfm- -' - Nnd nach rmer.-zwritrn Be'chwornnaZ'ormrl siÄ an einem Platze sammelten). I 0 s u a b t» .C-H an an ja - bannte'einen Äetzwi durch einen Z-rubcr^vruch an die-Tür des.Bades. R a b soll- /-■:}■ durch eine magische Formel haben - erlenn'n können, an welcher Kranlhiit . die - auf .ernt.mx:- Fri^bpf Kegrahmey, gestorben seien. Cb an ina ynd Oschaja sollen /als sie sich mit dem „Sefer jesirab" 'beschäit'gten. jede Woche ei» Kalb erschallen haben, von dem sie sich nährten . C h i s d a und R a b b a fetzten ein Schiff, das infolge ernes Bannes Mt von ,, der Si'llc konme, in Bewegung. i .: Die Zauberei dieser Zeit ke'wa um den Beginn der christ» bchm Zeckiechnung) hat wohl ihre WurzelnAegypten und Chaldäa; dafür glbt'das Buch Blaus gut« Beweist. v Letzte NachrLchten./ Die Aktion des BNtkerbundrates fLr Armem««. Genf, 23. November. Der Bölkerbimdrat hat, entsprechend dem Beschluß der Völkerbundversammlung über Armenien, an alle Mitglieder ein Telegramm gerichtet, worin er um Mitteilung ersucht, ob der Emp- - - fänger allein , oder, im Vereine mit anderen . Staaten dis , ' .Ein st ell un g der Fein ö sebi g keiten in. Ar» {> menien herbeiführen wolle. Gleichzeitig ging eine besondere Depesche an die Regierung der Vereinigten'.?. Staaten, worin es heißt, daß der Völkerbundrat ange- .. sichts des großen Interesses Amerikas für das armem< sche Volk und mit Rücksicht aüf die Tatsache, daß der' ., Präsident der'Vereinigten Staaten die Mission bereitst übernommen habe, die Grenzen Armeniens festzusetzen, nicht -versäumen wolle, den Vereinigten Staaten Ge- . legenheit znr Durchführung eines so! wichtigen hmna»'> . nitären Werkes zu geben. Gleichzeitig wird. darin be° tont, daß dieser Vorschlag keineswegs die Wiederholung des-Angebotes, das Mandat über Armenien, zu übernehmen, bedeute.', Zugleich ersucht der -Völkerbundrat angesichts der Dringlichkeit des Falles - nm möglichst rasche Antwort. , Die nächste Sitzung der Völkerbundversanunlung findet am-30. November statt. ... Eine HSHere Pertsion für General Auffsnberg. Prag, SK. November. In der heutigen. Sitzung des Wehkausfchnsfes wurde em Besclflußantrag. .angenomm wprm die- Regierung aufgäorbert wird, das Gesttz übrr dre Mckuär-»^. Pensionisten durch Streichung d cs Wortes „höchstens der VI.RangH»: klaffe" abzuänder». . . . . i, ■ Die „Tri'vuna" bemerkt hiezu, daß diese Bestimmung sich bloß auk G ncral ü « s s e n d e r g beziehe, der sich als gebürtiger Trovp.urer zur tschedn'cheu Armee gemeldet hat und als Gagrst >nr Ruh Niinde ,u die A'Nise arifgenommen wo,den ist. Nach d".u öisheriaen P-'nllonss,e''etz konnte ein Gerirral höchstens tzis-; Penst^'.iLLrdchrkN der '.'l. RanWüchse hrzicherr,

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.