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Wiener Morgenzeitung · 1920-10-22 · Heft 627 (22.10.1920) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 627 (22.10.1920)
Date
1920-10-22
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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/ Rr. 627 Wim, $miatr Wiener Morgenzeitung 22. Oktober 1920 Seite? itntBer 1921 gewählt die Herren Paul Friedenstein und ürtur Klein. PreisrückgAnge in Frankreich. Aus Paris wird ttmeldet: In den letzien Wochen sind heftige Preisrückgänge m »erschledenen Woreni erfolgt. So ist der Meis der B a n mvolle von 1700 auf 800 Francs, K u v fe r von 1240 auf iOÖO Francs, Kaffee von 620 auf 800 Fran c s ae^alleu. Die übrigen Preise, namentlich jene der Nahrungsmittel und Betleidungsstoffe, blieben unyerändert. Wiener Börse. / Die Nähe dev, Versorgung veranlagte die Spekulatron an »er gestrigen Bciise mr Zurückhaltung ünd deshalb waren dem Nesckäft enge G» enzen gezogen. Die Werte mit valutarischem Charakter gaben ungeachtet des Tiefstandes unserer Krone in M»ch nach. So ermäßigten sich Alpine um ft HO, Lombarden um. K 122, Juli-Süd verloren L 80 und Staatsbahn-Genußcheine K 139. Die im Verlaufe des Verkehres züm Vorscheine zelang'e Bcsieruna in Staatsbahn-Akti-n koynte anckn aufreckt erhalten werden. Dagegen zeigte sich erhöhte-Interesse für Ruston, ivelche um K 179.50 stiegen, und Salgo, die um -ll 390 in die höbe gesetzt wurden. Der Bankenmarkt sag fest, Länderbank ge- «annen K 100, Anglobnnk L 34.öo. Im Schranken verloren .^öuigshofer7 Zement K 300, feiner wurden einzelne Koblcnpap'eie Mjger abgegeben.: Oberungar. Hütten ei mäßigten sich um K 38S Rossitzer mirK 195 und Brüxer Kohlen um K 330. Auch Velrolkumwcrte gaben nach bis auf Karvaihen-Pe'xoleum, die ' Men Teil ihreletzten Verlustes hereinbrachten und eine Steife-- rung von K 1100 au'zuwcisen hatten. Der Verkehr blieb bis zum Schlüße eng begrenzt. Auf dem Rentenmarkt gewann die Ungarische Kronenrente 2%, wogegen die Ungarische Goldtenle 3"/<> Änbüßte. Im übrigen verweisen wir auf nachstehende Schlußkurse :; Industrie-Unternehmuttgen. Allgemeine BaugeseÜ- Mail 895.— (-—), Unionbau 841.— (— 7.—), Wiener Haugefrllschast —(-.—), KomgShofer Zement 5200— 300.—), Perlmoofer Zement 2795 — (— 8.—), Wienerberger tegel —(-Liesinger Brauerei 1820— (— 20.—), ärajevo —.— (—-.—), Aussig Chem. 8950.— (— 50.—), Brokche Spiritus 4950.— (— 50.—), Carborundum 4110.— l+ 20-),Elothilde 4150.—(+ 350.-), A. E. G. Union Elektr. '1844.— (+ 4 25), Bereinigte Elektrische 1390 — (+ 10.-), Siemens Schuckerr 1762 — (-— 10.—), Alpine 5150 — <— 110— , Berg-»ndHüttenwrrke 11.500.— (— 500.—), Austria Email —— —- —.—), Egydirr 2800.— (-.—), Enzesielder 2660.—!— 20 —), Felten & Guilleaume 5550.— (+ 100.—), Grernitz Eisen 2535.— (— 15.—), Hutter & Schrantz 1738.— (+ 28.-), Krupp A.-G. 1699.60 (— 20.50), Poldihütte 3630.— (— 45.-), Ptager Eisen 9950.— — —), RimamuraUY 8940.—!— —Skodawerke 27«. 6.- - + 4.-). Wäsienfabrik 4050— — 50.—), Brüxer Kohlen 8790.— (— 33p.—), Gran- Szaszvar« —.— (— —,—), Nordutig. Kohlen 3175— l+ 70.—), Obemng. Hütten 4050 — <— 335.—). Rossitzer 3500— C— 195.—\ Salgo - Tarjaner 7540.— (-f*. 390.—), ' Tvitaler Kohlen 4060 - (-40—). Ung. Allg. Kohlen 9800,- (+ 150.-), Urikany 5600— Beitscher Magnesit 16.200.— l—Wesibvhm. 5400.— 1 + 300.—), WoUsegg 1895— 7.—). Danek Maschinen . 8010.— (+ 20.—), Drünner Maschinen 2630.— l+ 18.—). Daimler Motoren 1410— (+ 30.—), Flatmrrke 1620.— (— 87.—), Heid Maschinen 970.— 10.—), Hofherr & Schrantz 990.— (+ 8 —). Sigl Lokomotiv 1642.— (— 8.—), Nusion 277950 (+ 179.50), Simmeringer 1500.— (—49.60), Elbcmühl3500.— (— 60—), Lehkam-Josefsthaler 5200.— (— ——), Neusiedler Apollo 7800.—(— —.—), Fanto Genf 25.4^0.— — 370.—), Karvatbm 19.800.- (— 1100.-). Galizm 27.700.- (— 400--). Schodnrca 17.000.— (-—.—), Cosmanos 3940.— (— 60.—). Fezsabriken ,7200.— (— —4—) Rytsosteletzer 4400.— (— 70.—), Sckoeller Zucker. 8350.— (— 330.—, Schönpriesener 4300.— ( + 300.—), Qeftcrr. Elsenbähnverk.' 8825.— (+ 25—S Ung. Eisrnbabnver!. 1660.— (— 135.—\ Wiener Wcrggonleihgcsellschaft 1680— )»• Gerngroß 938— (— 10.—), HolzhavdelsgeseÜsckast 3500.— (- 10—', TürkeMüse 2860 - (— 65.-). Transport-Unternehmungen. Adria 14.090 (+ 290.-), Aufsig-Teplitzer 6940.- (+30.-), Buschlehrader (it. A4800.- 1+"*100. ), Buschkehräder lit. B^2/99.— (+ 19.—), Donau- Düwvt. 12-850.— X— 60.—), Ferdinands-Nordbahn 15.200.— ('" 796.—), Graz-K8flacher 3945.— (+ 45.—), Kaschau-Oder» Bttfjer 2070.— i+ 20.—), Lemberg - Czernowitzer 2825.— (— 65.—), Lloyd 26.600.— (— 600.—\ Navigazionr 11.800.— (— Staatsbahn 5010.— (+ 10.—), Lombarden 1928.— (—122.—), 3% Siidbahn-Brior. 1442.- (- 80.-). Staatsbahn' Genußscheine 2740.— (— 139.—)., ' . Reute«. Mairente 94.60 f— —), Februarrente 9450 (+ 1.—), Oesterr. Kronenrente 94.50 (— —Oesterr. Goldrente —(— —.—). Ungar. Goldrente 232— (— 3.—), . Ungar. Kronenrente 108.— (+ 2—'- Die Abrechnung. Bon Schalour Asch. . ' Reb Iech-sskiels Holzgeschäft. bLsiudet sich -in den Häyden von be; Del hadern. Mb Je che kiel ist ser Haup> Mlhaber, -der 'Schw^'gervcktLr seines Sohnes, Reb Chann Rofenkrniiz. ist der zrveite Hauptü>i!haber, und Mottele, der Sohn. Reb Jocheskiels und gleichzeitig Mb Clmims Eidam, partizipiert mit Eiserl, dem Sohne Reh Ch-aims und Reb IeiAskiels-Eidam, an dem Übrigbleibendelt Drittel. Sie beide bilden gleichsam zusammen dendritten ' Kopf in der Kümpagnie. Die Rechenmeister sind die beideir Jüngeren, Mottele und Eiserl. Sie rechnen nach der heutigen Mod-e. mit Feder und Tinte auf Papier. Sie rechnen jeder für sich, kommen alle Augenblicke zueinandergelaufen, und laufen wieder voneinander fort. Aber nieipals stimmt bei ihnen die Rechnung, bis die Alten ein Stück Kreide zur Hand nehmen und in ihrer, alten Weise mit geraden und krummen Strichen die Rechnung fertig nlachen. Das ist -die ge'.röiinliche Wochenabrechnung anr Samsiagabeild^ Wenn aber die Jahresbilanz kommr, zu End« des Sommers und. zu Ende des Winters, dann läßt man Reb Wolf,. den Schreiber, den bekarmten Rätsellöser, kourmen. - Und wenn - es etwas ganz besonders, Schwieriges gibt, dann kommt Scherezki, der „Advokat, in eigener Pecjon, der alle.Kontrakte mit den Gutsbesitzern abfaßt. ' ^Die Alten wissen in Wahrheit nicht, wozu eigentlichj diese ganze Rechnerei nötig ist. AN einer Rechnung vsrdient man nichts, wie man auch nichts dabei.zusetzt. Und?zu auch wissen, wieviel — der Segen kommt auch, wenn man nichts davon weiß. Und andererseits tzabev sie ja die ganze Rechnung im. Kopse; sie ivissim < Bankern Anglo-Bank 984— (+ 34.50). Oesterr.-bvSn.. Bank 835.— f+ 30—), Britisch - ungar.. Bank. 1092.— '— 38.—), Bankverein 904,— {-\- 9.—), Bödenkredit 2300— Oesterr. Kredit 1115.—(- 15.—). Un§. Kredit —-(— Depositenbank 850.— (+ 5.—), NiederLsi. Eskompteges. 1210.— (— 30.-), Una. Hypothekenbank 595.— — 25.—), Lcmderbank 1740.— (+ 100.—), BoSn. Landesbank 760.— (+ 10—), Mercnv 514.— (— 6.—), Oesttzrr.-Ungar. Bank 5590.— •(— 90.—, llnionbank 905— (--.—), Berkehrsdank 758— (— —.—), Zivnostenska 2089— (— 8—). Bttdapester Börse. Budapest 21'. Oktober. Der Verkehr an der Börse gestaltete sich beute etwas ruhiger als an den vöranaeganaenen Tagen. Es'wurden aus'zahlreichen Umsatzyehieten Realisationen zwecks Gewinnsichernng vorgenommen. ohne daß hiedurch eme nennenkw.'ite Abschwächüng der Kurse einaetreten wäre. Dies ist dem Umstande ^muschreibew daß bei den Banken zahl'eiche.Kawanft'äge Vorlagen, so daß sich Ängebot und Nachfrage so ziemlich die Wage hielten. Der Bankenmarkt war im allgemeinen behauptet. Ungarische Kiedit-Aktie« schwächten sich etwas' ob und stellten sich nach erfolgter Proloncmtion auf K 1815.. In Süd- > bahn-Aktien fand ein kebhaftrr Verkehr statt, wobei dieses Pavier eine scharf rücklänsige Bewegung rinschlug.. Sie erösineten mit st 2150, untnlagen sooann mehrfachen Schwankungen und schlosien mit st 2035. Nachbörslich notierten Südbahn-Aktien' st 1920. Müblenwerte waren ziemlich unverändert. Bau- und Kshlenpapiere sprachen sich fest aus. Salgo-Attien erfühlen eine weitere Steigeruna bis st 7900. Eisen- und Maschrnenwerte waren mit Ausnahme von Craky'Aktien, d,e sick hefesi'gten, schwacher gehalten. Holrwert? «waren behauptet, chemische Werte fester. Tem^svarep Bierbrauerei-Aktien erzielten eine Steigerung um ungefähr st 100t». Ter Schluß war rubig. Aus dem Valutenmnrkte wm en besonders Mark und SokolS sehr lehbast pesiagt. Jn^ dcit übrigen Valuten war auf die Züricher Melopng von cmer Besserung der Krone eine leichte Abschwächung zu verzeichnen. Im osstziellen Valutenhändel notierten: Napoleons st 1110.— bis K 1140—, Eml..Pfund st 1330— bis st 1380—, Leva K 535— bis st 560—, Dollar K 8-0— bis st 405.-.- französische Franken st 2680— bis st 2750—, Mark st 555— bis K 675—, Lue st 1520— bis st 1570—. vsterr. Noten st 95— bis'st 100.-, Rubel st 335— bis st 355—. Lei st 680— bis st 710.—. SokolS st 465— bis 485—, Schweizer Franken st 5800— bis st 6200—, Kronen-Dinars st 1120— bis st 1160—, Franken-Dlnars st 1110— bis K 1150, palnische Mark st 140— bis 160—. ' Von Devisen notierten: Amsierdam st 11.100 b'S st 12.100, Kopenhagen st 5000.— bis st 5400—, Chrisiianla st 5000.— biS st 5400—, Berlin st 565— bist 585.—, Italien, st 1540— bis st 1580-, Prag st 465—bis st 485—. Stockholm st 7300—' bis K 7800—, Schweizer Plätze K 60 0— biS st 6100— und Wien, st 97.75 bis st 101.75, Sofia st 470— bis 500—, Agram st — — bis —. ' Im privaten Valutenbaudel notierten: Napoleons st 1130—, Pfund st 1370—, Leva st 549—, Dollar'st 895—, französi'che Flanken st2720—. Mark 5 571—. L-re st 1575 —XOesterreichische Kranen st 99—. Rubel st'344.50. .Lei L 700—, Sokols st 480—, Schweizer Franken st 6000—, Kronen - Dinars st 1145—, Franken-Dinars st — i—, polnische Mark st 157—., Prager Börse. Prag, 21. Oktober. Das Geschäft an der heutigen Börse war bei durchwegs nach, abwärts i gerichteter Kursbewegung, hervorgerusen -'durch ausgedehnte Realisationen, träge. Im späteren' Verlauf machte sich hauptsächlich aus dem Industrie-Aktienmarkt eilte leichte Befestigung bemerkbar, die jedoch nicht sämtlichen Werten zustatten kam. .Auf dem Bankenmarkt zeigten 'sich bei großer Vernachlässigung nur geringe Veränderungen. Der Exotenmarkt verkehrte sehr lebhaft. Der Schluß war ruhig.. Berliner Börse. Berlin, 21. Oktober. Zu Beginn der heutigen Börse kam cs auf dem Markte der Montanwcrte zu einer beinahe explosionsartige« Aufwäitsbewegung der Kurse d?r führenden Papiere lm Ausmaße von 15 bis 20°/o mib für Thale-Etsen-Aktien sogar von 100*/«. Auch ausländische Renten und von ihnen besonders türkische und mexikanische Werte. sowie Lisiaboner Stadtanleihe und ferner die drei Ueberseebanken «fuhren neue starke Kurssteigerungen. Die Hauvrumsatze svieüen sich bei geräuschvollem Geschäfte auf diesen Gebietm ab. Außerdem war der Verkehr ber weiteren namhaften Kursbesserungen lebhaft in Schuckert-, Felten L Guilleaume- (bei diesen unter Berücksichtigung eines 80V»igen Abschlages). Augsburg-'Nürnberger, Daimler-, Rheinischen Metall- und namentlich Orenstein- & Koppelgenau, au welchem Geschäft sie verloren haben und an welchem Geschäft sie verdient haben. Sie sind zu Jahren gekommen,- ohne etwas von Rechnung zu wissen. Nun ist ein« qeue, Generation gekommen und hat die Rechnerei erfunden. Nun, so rechnet man eben, obwohl bei jeder AbreAnnnA^ erfahrungsgemäß ein Jank entsteht. / „WasM in der Tat für ein Unterschied?" argu- NlerrLi«MN<die.Altem. „Ist nicht Mottele so gut mein Kind wie Eiserl?- Wenn bei einem Beschneidung oder BarmiMah ist, ist das nicht genau so dein Fest wie das meinigs?" " - Die junge Generation aber sagt: „Man muß Rechnung', führen, das Geschäft verlangt's so." Nun, dann, rechnet man eben,' wenn's auch Streit dabei gibt, daß Gott erbarm'. Die Söhne streiten unter sich,'und ebenso die Töchter. Zwischeu Jte, der Frau -MotteleS, und Golde, der Frau' Eiferls, herrscht ewiger- Zank. Golde, Reb Jechekiels T-ochtrr und Eiserls Weib, sagt, daß. in den - beiden Hä''iecn ihc^s' Schwiegervaters Reb Chann recht viel Geld ihres Baters stecke. Jte behauptet umgekehrt, daß in 'Noö Jecheskiels Besitztum viel Kapitalihres Vaters auM?^t/sci. Die Alten meinen: Was ist für'n Unterschied, ob bvn der. Mutter oder vom Vater? Sind . die Alten tot, so geht doch alles in gleiche Teile. Aber freilich, die junge Welt denkt anders.. Go.lde, Reb Iecheskiels Tochter, eine hochgewachsene Frau mit eitler Perücke, von der drei Locken in ihre glänzende. Stirn fallen. Sie besitzt eine scharfe Zunge, vor der alle -zittern. Man ist gewöhnt, sie stets mit einer Schar kleiner Buben zu sehen, die sie vorn und hinteil an der Schürze zupfen: „Mutter, einen Zweier, euren Zweier!" Sie ist eine Todfeindin ihrer Schwägerin Jte und saat oft zu ihrem Bruder RLottele; Aktien. Die anderen Märkte “ tagen mit Ausnahm^ - eines zeitwe'si lebhafteren Geschäftes in SchisiahrtSwerlen bei kräsiigen KnrS'leigemuaen der hier führenden Papiere ruhiger und es beeinträchtigte die feste Grundstimmcknq auch gar nicht« daß es vereinzelt in einigen Werten zn leichten KurSrückschlägea kam. Unveiändert lcbhaN b.ei übeiwtrqenb werter anz'theude» Kmsen war das Geschäft in den zu E nheitskursen gehandelte» Inkrtstriepavieren. Die ausländischen Devisenprecke, ze«g»«n d«t . geringen Veränderungen wieder eine feste Haltung. Im Verlauf der Borke bewirkten Realisationen in dm stärker gesiitgeue» Montanwertm vereinzelt ein Abbröckeln der Preise. Die Devisenkurse. Wien, 21- Oktober- '&urfe der ösierr. Dev'.senzmtralL)' Amsterdam 10 950 ' 10.800 Berlin 587.50 l58S SV). Zürich 6-m- <5900—1, Chlistiama Sipo— (5^50-—), Kovmbag« 5200— ''5160.—), Stockholm 7300— .7150—). Mark-Note» 582 50 -583.50). Lei-Mten 635.- (635—Leva-Note» 4M.—i 460—), Schweizer Noten 5975—. >5875—). Französisch? Norm 2425.— (2425—). Italienische Noten 1485— (1475—1 Englische Noten 1250— (1225—), Dollar-Noten 960— (850.-^ Äubel-Noten (Romanows) 280— (280—). j- Wien, 21. Oktober (Kurie im freien Bettehr? Agram 293— bis 323—. Budapest : Zahlung in Post, spar*affageld 95— bis 105—, Budapest: Zahlung m aestempelw, Noten 95.— bis 105—, Ungarische gestempelte Noten 9&.-< biS 109.—, Warschau. Krakau in voln. Mark 115— biS 187—, Prag 473— bis,497—, T'checho-slSw. Kronennoten 5000« 470— m 494—, fleintre 470— bis 494—, Neue Dimv uoten 1260.— bis 1250.—. . Prag» 21. Oktober. (Kurse der Devisenzentrale.) Amsterdam 2603.50 «2583.50), Belgrad —— (—.—»V Berlin 119-25 (119 25), Bukarest 145— (145.25). Sofia 102,76 (102 75), Zürich 1333.50 1308.50), Kopenhagen 1168.50 (1168.50), Stockholm 1666.50 (1648 50), Mailand 818—'316—), Pari- 541 50 (538.50). London 289— (279—). New'Aork 83.25 (81.50), Men 20 2b (20 50V Brüssel 675.50 (572.50), Agram 59.50 60—£ Warschau 28.50 «27—), Budapest 20.25 (21—), Jugoslawische Noten 245— (245—), Mavkuolen 119.25 119.25', Rumänisch» Norm' 140— (140.25), Bulgarische Noten 99— >99—), Schweizer. Noten 1329.50 (1804.50), Dänische Noten 1164.60 (1164.50) , Schwedische Noten 1644.50 (1644.50), Italienische Noten 315— (318.—), Französische Noten 538.50 (535.50^ Englische Noten von 1 Pfund Sterling aufwärts 287— (277—), b,S 1 Pfund Sterling 286— (376.-); Amenkanliche Noten von 10 Dollar aufwärts 82.25 80.50), von 1 bis 10 Dollar 81.25 (79.50), Oesterreichiscke gestempelte Kronen * 20 25(20.50 . Holländische 3598.50 (2583.50), Belgische. 572M - (569.50) , Polnische Noten 25.50 (26—). ' Berlin, 21. Oktober. (Kurie der Devisenzentrale.) Noten: Dollar 69.65 (69.80), Belgische 477— (477—), Pfand 243— (241.26), Französische 458.50 (450—), Italienische 257.50 (263.50). Türkische 47—(47—V Polnische 33.62 (23.87), T'checho - slowakische 83.20 (82.65), Alte österreichische 20.03 120.20), Oesterreichiscke grstempelle 17,35 (17,55*/»), Rumänisch» 118,25 (117.50), Schweizer 1105— (1105—). Berlin» 21. Oktober. (Devisenkurse.) Amsterdam 2167.80 (3160 80), Antwerpm 480.50 (479.50-, - Christiania 964— (866.50), Kopenhagm 982— (979—), Stockholm 1383.60 (1888.60), Helsingfors 181.80 (157.80), Italien 262.70 (267.20). London 342— (241.75). Nen"-Z)ork 70.33 (70 55'/, I. Paris 456.50 (453—), Schweiz 1108.85 (U08.85), Spanien 991.50 i99i.?0'# Wren altes -297 (-.-), Wien abgestempelt 23.47 (22.72). Prag 83.77*/, (83.37'/,), Budapest 17.78 (17.73). . Zürich» 21. Oktober. (Devisenkurse. Mitgeteilt von d« Schweizerischen Kreditanstalt.) Berlin 9— (917'/-), Holland 195.10 (195.20', New-Bork 634— (634—). London 2180 (21.76', Paris 41— (40J0), Mailand 23 80 (23.90:, Brüsiel 43.35 (43.15), Koveubag« 88 50 (87 50), Stockholm 124.60 (125—), Ehnfilama 86.50 (87.25), Madrid 90— (90.—), Buenos-Aires 230— 380.-), Praa 7.70 7.60), Agram —— (——), Budapest 1.65 (1.65), Bukarest 10.80 (10.70), Belgrad —— (-—X Wien Geld 3.10 (215>, Wien Ware (-—), ösierr. gest. Kronen Geld 1.65 (1.70), Ssterr. gest. Krone» M« —/ > Amsterdam, 30. Oktober. (Devisenkurse.) London 11.15*/, (11.10. Berlin 4-57»/, (4-67*/,)» Paris 20.97»/, (21—), Schweiz 51.30 (51.32*/,). Wien 1.12*/, (1.18', Kopenhagen 4520 (4510), Stockholm 64.20 (64.05). Christiania 45— (45—). . New-York 325— (824—). Brüsiel 23.16 (22,10V Madrid 45.7h (45.80). Italien 12.35 (1250>. ° , ' -.U-«, „Ei, ei, Mottele, wie bist du hereingefallen! Ein Jammer ist's, dich anzuschauen! Wie du hent' wieder aussiehst! Hast du so vor der Hochzeit ausgesehen, ia?"- So bedauert sie Wen Bruder, wenn er des Wochentags zu ihrem Mgnna koixmt und ihn nicht zu Hausq trifft. . Mottele ist schon daran gewöhnt, daß die Schwester ihn. bedauert, obivohl er nicht' weiß, warum. Er pflegt . ihr nur kurz ein Wort hinzuwerfen: „Schweig schon,, schweig, ich bitte dich" und verläßt dann das Zimmer^ Zuweilen jedoch, wenn Golde schon.gar zu sehr; über seine Jte herzieht, gibt's ihm einen Stich; eK ist doch sein Weib! . Und er fällt heftig über die Schwester her: „Was kümmert's dich? Was geht's dich an? Sie ist doch mein Weib, mich hat sie geheiratet und nichts dich!" „Sein Weib, seht'doch, wie er zu ihr Mt! M« Stahl-und Eisen! Reb Jecheskiel Gombin'ers Schwiegertochter. ist sie? Ein Auswurf ist sie» Maim SchtscherbK " Tochter ist sie!. Deines Vaters .Pferdeknechts Dochtep ist sie!" > ' „Und deines Vaters Pferdeknechts Sohn ist dein Mann. Mach*, was du willst," höhnt sie der Bruder. „Mein Mann Chaim Schtscherbs Sohn?" schreit sie und wird ganz rot vor Zorn. „Seht doch, wie weit Jtele dich gebracht hat! Bei lebendige^ Leib wirb siß dich noch ins Grab bringen." Und sie beginnt zu weinen. ' Ein Häuflein Kinder. wimmelt in der Stuba umher, und da sie sehen, daß die Mutter weint, fangen sie gleichfalls zu weinen an. Mottele sammelt die Kinder um sich und verteilt kleine Münzen unter sie, um sie zu beruhigen. Golde legtsich sofort für den ganzen Tag in- Bett und wenn ihr Mann nach Hcrui.' läßt sie .ihren Aerger an ihm. aus.. (Fomchnug foiaL)

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