Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 655 (21.11.1920)
- Date
- 1920-11-21
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 655 Wien, Sonntag 4Ü?e«eL MorgettzerMug 21. Novemüer L92V Sttte 7 -s. ttitb sagte ihm: „Jude, schau', daß du weitorkommst. Aber merk' bit3* Wenn ich dich noch einmal erwische, so häng.' ich dich auf." Der Jude f'el-vor dem General weinend nieder und dankte ihm. Schluchzend begann er dann: . . V . . „Und was wird mit Minen sechzig Büheln geschehen? Befehlen .S'.e dem Soldaten, er möge si« mir zurückgeben." De: General begann zu lachen: „Verfluchter Jud', ich schenke dir da- Lcben und du batest noch um Geld?" D< ' Lachen des Generals gab dem Juden anscheinend Mut. „Herr General" — fuhr er fort —* „ich Bin doch in Ihrer Gewalt. Wenn ich lü'gS,.so lassen Sie mich erschießen! Der Soldat soll seinen rechten Stiefel ausziehendort liegen meine sechzig Rubel:' Zwei 'Zehncnbelscheine, vier Dreirubelsch^ine und der Nest Eiycubelscheine. Und ich w 'll Ihnen noch ein Zeichen, sagen. Das Geld maß nach Benzin riechen, denn ich habe es oom Krämer Llbraham bekommen, welcher mit Benzin lmntelt.. Sein G'ld riecht immer nach Benzin. Lassen Sie ihn aus der Stadt kommen, er kann bezeugen, daß :r mir, bevor ich ins Dorf gegangen bin, zwei 25 Nubelscheine gewechselt hat, damit ich Len .Bauern die Lebensmittel bezahlen kann, die ich kauten Er wird sich gewiß kroch erinnern, was für Scheins er mir gegeben hat." „Du hast ihm Geld weggenommen?" — schrie der Iene 'al den Soldaten an. „Jawohl, Exzel lenzt" antwortete der Soldat, i „Her damit!" sagte der General. Der Soldat griff in' seinen Stiefelschaft und zog- Veld heraus. „Zählen!" befahl der. General, ./ i Der Soldat zählte bis vierzig: „Er soll den Stiefel abziehen.t dort müssen noch zwei Zehnrubelscheine sein," sagte der Jude. Der Soldat zog den Stiesel aus und aus hem Schaft fielen zwei rote. Scheine.. Die Rechnung stimmte. „Doktor, riechen Sie zu dem Geld!" .sagte-der General. Wirklich, das Geld roch nach Benzin. Der General roch auch dazu, spückhe aus und gab es dem Juden. ' ’ ' , ' h - ' „Geh nach Hause, du bist unschuldig" Er klingelt«. Der Posten, welcher an der Tür Wache stand, kam herein.' " „Laßt dem Juden einen Passierschein in-die Stadt geben und daß ihn keiner aufdem Wege anrührt! Den da" — er wies auf den Sgldatew-— „bring' mit geladenem Gewehr zum Wachtmeister. Er soll ihm tüchtig den Kopf waschen, damit er sich -ein zweites Ptal nicht mit Raub, abgibt." f: Wäre wicht zufällig der Wische' 'Arzt anwesend gewesem, dem es gelang, hem General, einen Weg" zur Wahrheit'zu'zeigen,- der unschuldige Jude wäre aufgehängt worden und in. Nikolaj Nikolajewicz' S.'ab wäre noch ein Rapport aus kompetenter.Quelle, von' einem Artilleriegenwal, über jüdische Spionage und jüdischen Verrat eingelangt." Seiden - Engpos-Hans Eduard Kunstadt, Wien Fleischmarkt Nr. 26. , Grosses Lager aller Qualitäten Seidenstoffe für Händler und Private. Gelegenheitskäufe! Telephone: 18298 und 21922. 441 Der Eisenhahnerftreik. .Die Lage hat sich -nicht verändert unh Oesterreich Neckt nach wie vor vom direkten Verkehr mit der Schweiz und Lfalien abgeschmtten, i .. . Die VechandlWgen,. die mit den .Streikenden geführt werden, haben bisher noch. keine; Einigung ergeben In Innsbruck haben die Streikenden erklärt,, nach Wegfall der politischen Momente den Dienst wieder. aufnehmen zu wollen, so daß in Tirol wahrschemUch am Dienstag, nach Abschluß des Pundesschietzens, der Verkehr wieder ausgenommen werden wird. In Wien stellt den Forderungen der Streikenden dagegen das Gtaatsamt für Finanzen schwere finanzielle Bedenken entgegen^ Für den Personen- und Güterverkehr bleibt, inzwischen die Lage unverändert. Am heutigen Tage wird ber J*mt» verkehr, in westlicher Richtung nyr b.is Salzbura geführt werden können; die Station Salzburg arbeitet' nach wie vor nur in der Richtung gegen Wien. In südlicher Richtung verkehrt die Tauerubahn in der Strecke Schwar.ccrch- St. Veit bis Villach weiter, doch kommt diese Lime, da Schwarzgch-St. Veit unterhalb von Salzburg liegt, für den Verkehr nach Italien nicht in Betracht.. Auch die nach Süden fi'chrenpe Karawankenbahn steht poch in Betrieb, 'doch führt die.Strecke, über jugoslawisches,Gebiet.. . , ... Infolge des Streiks mutzte eine: Reih^ von Zuge» in den Strecken stnd Fahrplänen verändert werden. Der Prag-7- -Trrester Schnellzug wird nach Gmünd—Wien und über die Südbahnstrecke nach Triest geleitet. Für den am Freitag ausgefallenen Italien-Schnellzug wird,' falls der Streik in der Obersteiermark bereits beendet sein wird, heute um 9 Uhr 20 Minutenein autzertouxlicher Zug von der Südhahn nach Tarvis abgehen. . Das Abholen dev Doll-rMhete. , Die Leitung des Anrcrrkanffchru H lfZlagcrhaufes in Wien vkrlautbartr. Mit dem 1. Dezember wird für die Empfänger von Dolkarpakcten in den Lande,» mr Erlrich'erung des Äbdolgps eine Neueurnä eingesühtt. D e Pakete können, wie bisher, m der Zm'rale, Wien, l., Pattring 8, aber auch m Heu Kommissariaten der Amerikanischen Kinde,Hilfsakt on in ' dm LandcShauptsiädtan und in den amerikanischen Speiscstellm eitier Anwbl größerer Orte behoben werden: Niederösterre ch: St.P8l'en, Wr -Neustadt, EggenburgObcrö^erreiäi: Linz. Gmunden, Wels, Steyr; Calchu, g: Salchmg, Schwarmch; Tiro!: Innsbruck, Worg!; Vorarlberg: Bregenz, Feldkirch; Steiermark: Graz, Mürzzuschag, Bruck, D'oiiawch, Knittelfeld, Köflach, Selzthal; Kiünlen: St. Brit,. Villach. Ferner Lienz in Tirol, dessen amerikanische Aussveiscsielle an, 'das Kärntner Kommissariat angeschlossen ,st. Die Empfänger der Anweisung versehen den Scheck guf der Rückseite mit der eigenen Unterschrift, geben Adcess' und jene der genannten Abgabcstrllen, wo die Abholung gewünscht wird. an. Dieser Scheck ist rekommandiert an die Zentrale, Amerikanisches Hck'slagerhaus, L'ien, l, Parkring,8, zu senden, das dem Empfänger die Einzelheiten über.das Abboley bekanntgibl, eine Aendeumg des Ortes der Ausfolgung jedoch nicht durchführen wird. ' / Für die Empfänger vo« Paketen in der Stadt Wien uiiV deren näherer Umgebung ändert sich die Belieferung nicht, sie werdm weiterhin ihre Sendungen am Parkring beheben. Dev Jüdische Schulvereitt. Dies» Verein erstrebt die Lösung des jüdischen Eniehungsvrobloms durch Schaffung mdErhaltung eines umfassenden jüdischen Schulwesens. In den zu gründenden jüdischen Kindergärten, Volks- und Mittckschulen, Lehrerbildungsanstalten, Kursen usw. soll her jüdischen Jugend mbst dir allgemeinen Bildung auch jüdisches Wiffm nach den modernsten Lehrmethoden und unter der Leitung jüdisch fühlender Pädagogen vermutest, ihr Liebe zum jüdischen Volke eingeimpst und der ihr Jntrreffe für alle Fragen der Gegenwart und Zukunft des Judentums geweckt werden. .. Dep Jüdische Schulderem hat unter anderem ein jüdisches R e a l g h m n a s r u uü nur jüdische Volksschule und einen.Kurs zur Heranbildung jüdrsch er Volks» s ch u l l e h r e r geschaffen.-Ter Anfang ist gemacht, es handelt sich nunmehr um die Erhaliung der bestehenden und dre Gründung neuer Anstalten. Der Schülvcrein hcharf großer Mdmlttel, um seine Aufgaben erfüllen zu lonnen. Es ist daher Pssjchteines jeden Juden, ik m Geldzuivendungen zu verschaffen, insbesondere aber dem Jüdischen Schüloerein b e i z ü t r e t e n. Mitglied werden kann jeder. Jude ohne Unterschied des Geschlechts, der daS 18. Lebensjahr zurückgrstgt hat., Mitglicdsbeilrag 60 jährlich. Förderer K 250. Gründer K ,5000, Stüter BL 10.000. Ein Baustein K 1, 00. Schecks für den Gelderlag aus das Konto des Schulvereins sowie Propagandamaterial; versendet auf Verlangen das Sekretär» n t des Jüdischen Schnlveremes, U., Taborstraße 30 n. . ' El« .iFettroma«". 'Das' „Neue Wiener Journal" veröffentlicht einen! Ausschnitt aus dem „fesselnden Zeitroman" eines Herrn Roderich Me in har dt, betitelt „Wiener Totentanz".! Im kitschigsten -Feuilletonstil schildert besagter Roderich l das heutige Wien. Man glaubt eine beliebige Nummer! des Hugelmann-Blatteß zu lesen. Roderich leistet sich nachstehende Frechheit:. „Der' neue Reichtum drängt sich hier, Männer mit schlauen Mienen, halbgeschloffenen Augen» Juden! au§ Galizien, Flüchtlinge aus der KrwSszeit, die sich wie Spinn e n über diesen leidenden Volkskörper breiteten, ihm das Vlut aus allen Poren sogen. Sie spotten aller ' Äusweisungsverordnungen. Vor der Börse wandeln sie um-; her mit erregten, lauten Gebärden, kriheln auf schmierige Kaffeehaustische ihre Ziffern hin — den Kern ihres Seins —- i lassen die Papiere in wahnwitzigem Tempo emporwirbeln, schieben die WäggonS mit Waren von einem zum anderen, schleichhandeln mit Valuten, reitzen durch das, Fluidum chrer. rücksichtslosen Erwerbsgier auch andere Kreise in diesen .. tollen Tanz hinein, wühlen den Zorn, den Ingrimm der anderen Hungernden im Tiefsten auf und sind dem heimischen Judentum, das im Laufe steiner Befreiung hier Wurzeln zuschlagen be,! g a n n, e i n e st e t e Q u a l, e i N e st e te E r in n e c ung, ein H ind er nis im Bemühen, sich dem Wirtsvolk einzugliedern/ Dieser Roderich ist ein feiner Bursche, und auf seine-weiteren Schöpfungen kann man gespannt sein. Aber den Attianz-Leuten hat er da aus der Seele gesprochen und Siegfried Fleischer ist drauf und dran, in der nächsten Vorsta,ldssitzmlg der Allianz eine Ehrung des Roderich vorzuschlagen. Herb Lippowitz, dessen Blatt von jüdischen-Lesern profitiert, weiß nichts Besseres, alZ .ihnen derartigen antisemitischen Schund vorzusetzen. verschiedenster Systeme 598 Zyndsteine. Dosen und öltrerse Q£etallworen JH. FOIDL & SOHN WIEST, L, Franz -Jobs fo - Kai 70 Indastrlepalast, III. Stock. Tel. 17-2-11 Ruppert und der Tischler. f' , In der groHangelegten Rede, welche der Urigst:f0' Abgeordnete Rudolf Ruppert, gegen den jetzt vom rechten Flügel der christnchnationalen Parbn ein wahres Kesseltreiben geführt wird, am letzten Dienstag in der ungarischen Nationalversammlung g-ehalten hat, findet sich laut drin stenographischen Protokoll eine Stelle, die; besonders fcst^ehcklten zu. werden verdient Ab^sirdneteu R upper t sagte unter anderem: Ich werbe beschuldigte! daß ich in diesem Haufe destruktiven G«sist vertrete und' meine christlichnationale- Politik ist den heftigsdsn Ätt^ fe'ndungen ausgesetzt. Möge das hohe Haus zur Kennte nis nehmen, daß ich das Ch r i st en t u m, welches'ich vertrete, von einem einfachen Tischlermeisisr gelernt: habe, von jenem Tischlermeister, dessen Sohn'det tapfrrsts^ Soldat d^s 20. Infanterieregimentes war, der Bssitzepzghlre'.chm Auszeichnungen gewesen ist und den Ladislast^ Szamuely als gefährlichen Gegenrevolutionär hängen ' ließ. Dieses unglückliche Opfer des Kommunismus wurd^' als Leiche in das Elternhaus gebracht und es wurde nichL einmal gestattetes unter kirchlichem Zeremoniell '$$■' bestatten. Als nun anläßlich der Wahlen in D e v e e-s e-v der Pogrom ausgebrochen war. flüchteten die unschut^ digen Juden unter das Dach dieses Tischlermeisters^, dessen Sohn den Märtyrertod gestorben ist, und dieses Tischlermeister hat den flüchtenden Juden.Obdach ge*, geben. Und dieser Tischlerrntzistep hätte both sichrrliÄ^ Grund gehabt, die Juden zu hassen, wenn tatsächlich! sie den Kommunismus gemacht hätten. Bei Lteserw, Tischier war auch ich abgestiegen. (Zwischenrufe: Aha!^ Ruppert (sortfahrend): Von dem christlichen Gefühh dieses Tischlers habe ich es gelernt, keine Untsrscheidungj zwischen Juden und' Christen anzuerkennen. Ich kenne nur unschuldige und schuldige Menschen. ■" ^-7—— \ Die jüdischem SiedlUngen in PatLßina.M. Die zionistische Kommission in Jeiüialem hat foeMHne revidierte Litze jüdischer Siedlungen in Palästina heräuspegedM Während rn dem im Jahre 1914 erschienenen' zionistMeü > Taschenbuch im ganzen 90 solche Siedlungen angegeben wetdent enthält die neue Liste 46 jüdische Sredlunpsstellen. Es mutz htebei jrdoch beronr werden, datz nicht alle diese Sirllen Kolonien um eigemlichcn Sinne des Wortes sind, Hätz' cS sich vielmehr hieb« auch um eine Anzibl von kooperativcn landwirischastlicheii Gruppen in der Whe best hendtr Kolonien handelt, welche, deii von ihnen Bcaxbeitctetcn Boden von Privateigentkimern oder von Kolonisation§bcseüschällen gepachtct haben. Sechzehn solcher: Gruppen arbeiten zum Beispiel aus dem Boden, welcher Eigentum des Jüdischen Nationalsonds ist. Wir lassen hier die-Liste l folgen: >^-1. AtM. Ajeleth Hakchachar (Ajeleilst. Bolsomia, Bath- Schlomo. Beer a, Den Schemen. Beer Tobija (Kastinia), Beev Jakob, Bcth Gan, Bethania, B!ne Jehuda lm Lransjoidämall Bo'dj. Carmel. Dagania, Dllb (Kiejall En- Ganim, En Hai lKfar Mal«!), Ern Zetlim, Ekron. Gan Eckmuel, Gedcrai Hamaia, Hartus (Artus), Hcdera (Chedera), Hcflziba (Chefzrba)t . Hittin, Hulda. Jawne (J'mma), Jeffod Hamaaläh (Jesodll Karkar, Kakend'ah, War Gilädi, Ksar Saba, Kfar Tabs'' : (Mescha>, Kfrr Uria. Kinerelh. Mabnaim fMachanaiim), Marocht Merchäwia, Merom, Metullah, Migdal (Medschdel^, Mikwetz ' I rrel (MikweV Milhamia, M'fchmar Hajarden. M>zvah, Motzar r i Nacklath' Jehuda, Ncß-Z'vn' lWad-El-Cban,n).- Pek'm, Petäch? Tikwab, Pouah. Ramah (Sarona), Rchoboth. Rischon Le Zioir/' Rosch-Pinah, Nuhamia. Sedschrra, Eck-seja Schema), Schnnit Tantum, Tel Adas, Tel Hai. Zichron Jakob (Zichron). ... 'Ein merkwürdiger Rschtssprmch. X Wie der „Neue Hajnt" meldet, fand dieser TagLi vo^,' dem Appella-tionSgericht in Lublin eine mtLressaslte.VL^ Handlung statt. Ein gewisser Papkiewicz auS- Zwolin haM seinerzeit bei einem Dr. Dziemski ein Haus gekauft, -daS eck' später an einen Juden veräußert hat. In dwn BerkausT* vertrag zwischen Dzrernski und Papkiewicz war nach beni -in} Posen üblichen Vorgehen eine Klausel, eingesitgt, laut welcher: Papkiewicz, falls er das Heus in „fremde Hunde" verrausc)' 60.000 Rubel Konventionalstrafe an eine gemeinnützig^ 'Institution zu erlegen.habe. Nun forderte Dr. Dziemsti> -aA die Sumim: zu Händen der Gesellschaft „Die Wacht in.den' Randgebieten." erlegt werde, da Papkiewicz das Haus iir Besitz „Fremder" habe üb-crgehen lassen. Die erwähnte Klausel, welche in Posenq überall Au^ Wendung findet, ist i» Kongreßpolen bisher noch lyc uoitj einem Gericht auf ihre Rechtsgültigkeit geprüft worden. DM LireiSgericht in Lublin als erste Instanz hat nun dies^ Klausel als rechtsgültig, auer kan nt und Papkiewicz zuck. Zählung der 50.000 Rubel verurteilt. Das Appellationsgerichck in Lublin hat das Urteil bestätigt, welches Inden als Fremdä erklärt. . 1 . und un AtisIiüoCfce und alloißisa Annahma von Aufträgen; owt'-rcrsir^ ans «1er 9lä€lt.VerStelhi!istMitielf lV.» Fav©r2teaj®tr. II,