Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 654 (20.11.1920)
- Date
- 1920-11-20
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 4 - Wien, Samstag '* Wierrer MsrgLrrMtrmg, 20. November 1920 Ärr.M öu'f .die <Müikruug iwc Arbeiterschaft wegen des schlechten Krocht l-ingewiesen hatte, wurde unirr Ablehnung des.sozialdemokratischen Antrages die R e s o I u t l v n 5t u n s ch als angenommen. Damit endigte diese schwarz-rote KatzvalgeÄi, das Maisbrot bleibt aber weiter. - SüMechtich wurde noch eine zweite dringliche. Anfrage der .Sozialoem-okraten, betreffend ' - die Tirsler .Hnurwchre», verhandelt. In dein Fesischietzen der Heimwehren, das seine BeranftcrlLer selbst als Heerschau bezeichnen — so führte die Anfrageans — sei eine monarchistische Provokation zu erblicken. Was werde die Negierung tun, um die Aufstellung iociiercr Heimweh,ren und die Abhaltung des Landesschießens in Innsbruck sowie die Einreise der ,Orgesch"-.Leute aus Kavent zu. dieser Veranstaltung zu verhindern. Abgeordneter Scherbein schilderte die Erregung der Innsbrucker. Arbeiter über die Bewaffnung der Bauern und über dasunter Mitwirkung^ bayrischer Monarchisten veranstaltete Festschießeu./Zur Verhinderung der Einreise der Bayern hatten die Eisenbahner den Verkehr eingestellt. Minister des Innern Dr. Brcjsky machte vonder Ententenote Mincilnng, die in -dieser Angelegenheit an die Bundesregierung ergangen ist, und stellte die Einbringung eines allgemeinen Entwaffnungsgesetzes in Aussicht. Abgeordneter Dr. Deutsch warnte vor der Fortsetzung der Bewaffnung der Bauern, welche die Gefahr des Bürgerkrieges heraufveschwüre. ' - Nächste Sitzung: Hente-Halb 4 Uhr nachmittags. ’J i * -\ Lagesbericht. Dr. Z. S. Bloch. - Zu seinem 70. Geburtstag. "'^Dcr Herausgeber der „Ossterreichischen Wo'ckMj^'r.ist" Dr. Josef Samuel Bloch vollendet heute — ■Jrt Amerika feilten [70. Geburtstag. Die „Oesterveichischr Wochenschrift", die er gegründet und 37 Jahre hindurch persönlich leitete, hat vor einigen Monaten.ihr Erscheinen Unterbrochen.. Diese zwei Tatsachen sind.für die Kreise, die in der „Oesterreichischcn Wochenschrift" ihr .Sprachrohr erblickten, so bezeichnend/ so beschämend, daß man Lei der Würdigung der öffentlichen Tätigkeit D'r. Blochsf ummöglich wortlos an diesem Mt des Undankes der jiwtfchen Assimilanten vorübergehen kann.. £)£. Bloch> der polnische Jude aus Dnkta, der ohne Zweifel dem Judentum in einer Epoche-, als es galt/ die .Angriffe vuf dessen religiösen Fundamente mit kundiger und' gleichzeitig mttiiger Hand abzulvehren, ganz hervorragende Dienste geleistet hat, mußte, so wertvoll.sein Streit urn'die Ehre des Judentums auch seinerzeit war, aut eigenen LÄb verspüren, daß dasjenige im Judenitum^ was sich in Wü'n und Umgebung bodenständig ineuut, werk es aus Prag oder Brünn und nicht aus Dükla oder KoLmrea. ekngewaNdert -ist, es.' keinem, und mag er noch so groß sein und noch so viel hebräisches «und.jüdisches Wissen besitzen, verzeihen kann, daß er sein polnischer Jizde'ist. -; : ■!■ «,\;. Aber 'g-srade das, war und ist das Wertvollste an Dr.'Btoch. Dies gab ihm zu allen Zeiten den inneren 'Zuf«mnenl/rng mit dem jüdischen Volkstum, den er anch dann 'reicht verleugnen konnte, wenn sein Blatt von den ,M)deuständigrn" zum Tummelplatz des Kampfes gegen den NAtionalismus benützt wurde. Soivohl sein -Auftreten im österreichischen Parlament als Abgeordfneter von Kolomea als auch sein Kampf gegen das Blutmärchen, der in dem Prozeß Rohling-Bloch gipfelt^, Md auch sein Streit zur Rettung der Ehre des Talmud mnb der jüdischen Liturgie waren Taten,, die in . dev Geschichte des. Existenzkampfes des Judentums sicherlich »mit IlsterkewnunF wewen verbucht werden. Und Processor 'Heinrich Löwe hat unstreitig recht, wenn er Doktor Bloch einen NationaljudLn nennt und seine Wissenschaft- MitteiMgc« ans dem Publikum. .das vorigen JabrhUnderts eine NoLwendigteit für das Mrdentmn und seine Konservierung. Daß er dann den sAnschbuß An die. weitere Entwicklung des jüdischuatio- Nalen Gedankens nicht in gerader Linie fand und .sich szueiuer Bekämpfung des Zionismus verftieg, ist eine Wersschlung, die nicht bestritten werden soll, aber. in seinen persönlichen' Verhältnissen die psychologische Eritlärung findet. Wir wollen ihm heute ganz besonders Zugute halten, was er. während des Weltkrieges- und sin noch erhöhtem Maße nach, denr Zusammenbruch sink Verein mit seinem in New-Aork lebenden Bruder -Morris Bloch für die ga'lizischen Juden und die jüdischen Kriegsopfer in Polen in selbstlosester Weise geleistet Kat. Nur wenige seiner sogenannten Freunde wissen es, Äv-ür Dr. Bloch während'd2s. Krieges jedem jüdischen Muchtlrng mit Rat und Tat beistand und mit welcher MreudL er an .der von seinem .Bruder in. .Amerika ixmge leiteten Aktion zur Herstellung der Verbindung zwischen den Kriegsopfern und ihren anterikanischen Ver- Koandten 'teilgenommen hat und noch heute teilnimmt. Statt Karten Mir.“;' Hin fisilrn,RIM Vermählte ...? Z-. Wien, im November 1920 am fRIM.AI8TE&8, Perlen, Gold,Silber,Platlnu. TThrsn i k au £ t u nd v e r kacf fe 77« FETTES8 Botonturmotr. 33, Hariahilferstr. 98 PU DT ID maschinen — griBIe UIIn LIQ-=====; Billigste Preise 158 Leopold Steiaharl Wien, l., Biberstr. 9 Telephon : Nr. -4073/VIII V-i^ÄLLB polßtsclteii StaatsaapMrigen werden pnm Zwecke einer wichtigen in ihrem ei». Interesse j-elsfenen Aktion anngenst ersucht, an den unten bezeicliueten Tagen pich im „Hllfsierein für polnische Staatsangehörige in Wien" IX. i Sohiffasntsgaase 8 einzufiaden, Anfangsbuchstaben: A—G Montag den 82. November,. H~X Dienstag den 28,, L—P Mittwoch den 24. n. R—Z Donnerstag den 25. Nov. Bureaugtunden von 9 bis 2 Uhr. 8578 Kacli Palästina reist demnächst e^fafss'eiaar« universeller Kaufmann übernimmt 85« Kemmissioinen u« ^eHrstiissgen aller dort in-Betracht kommenden Artikel von-nur seriösen Finnen. Angebote und Mitteilungen unter „ORIENT 8591“ an die Administration dieses Blattes nnniTin iiniiainwiiiiiiii im n hib >m oberhaupt<s zue Herausgabe einer Festnurmner der Wochenschrift, welche ausschließlich, dern Leben. Und Wirken Doktor Blochs gewidmet ist. Wir finden hier eine eingehende Biographie Blochs und eine Geschichte seiner wissenschaftlichen Tätigkeit, von seinem Schwiegersohn Dr. M'ax Grüenwald, eine Würdigung Blocks als Abgeordneten von Dr. S. Rap Pastor t, einige kurze Worte des Prof. Dr. I. M. Kl im o nt, ,Dr. Bloch, ein Kämpfer für die Wahrheit", eine sehr vortf seine Reise nach Amerika mitzumhmen und sie i^rnt Mfe seines Bruders dort unterzubringen. Schon Dieser/ seiner echt jüdischen Handlungen wegen wird ]pbt. Bloch an seinem heutigen Jubcltage von Viesen mit Äe« besten Wünschen begrüßt werden. 7. ,,.7' - v; ",; Ds'' We Familie Dr. BlochZ und' UamÄtittch sein . EnM ^Vr.' Leon 5lv.lb vstrütztcn den 70. Geburtstag ihres FamilienrmverbknckNebe preis- Anstellung Kr. Anreigen " **4* £<&&&«?* in der „Wr. Morgenztg.“ die Etttstehuug des Talmud, während Dr. Hermann Strack sich, allerdings in sehr knapsten Worten) über' Bloche und Rohling äußert. Oberraöbiner Reich in Baden bringt persönliche Erinnerungen an Dr. Bloch, Klvtilde Bendöikt zollt Dr. Bloch als Förderer und ZentralifatoL der jüdischen Wohltätigkeit in Wien und Oesterreich überschwengliches Lob. Nach einem Beitrag Dr. Heinrich Schreibers schließt die Festnummer mit einigen.gelungenen satirischen Brrseth von Teutobold..^ ^7-. 7 * - 7 ■ . Errr Vorfall im Elisabeth-Keim. . / ^tZu der unter dieser Aufschrift m unserem Mutte veröfstmtlichten Notiz erhalten wir von der. Leitung dos Elisabeth-Heims eine uilfkläreude Zuschrift, der wir folgendes entnehmeu: s . -! - T; "! ' „Baut Hausordnung ^haöeu alle Schützlinge um 8 Uhr abends im Heim «nwese.nd^ *>n. fein nvtö tjim gegen besondere Erlaubnis der Oberin, und ^war gegen schriftlichen Erlaubnisschein ist dex Besuch der Theater, Konzerte usw. gestattet. Am 7. November war sämtlichen Schützlingen infolge wiederholter Verletzung der Hausordnung der Asus gang nach 8 Uhr abends untersagt. .Dessenungeachtet haben sich einige Schützlinge eigenmächtig vom Hause entfernt und 'find erst gegen 11 Uhr nachts nach Hause gekommen. Da an diesem Tag sämtlichen Schützlingen, wie bereits oben erwähnt, der Ausgang verboten war, würde die 'Glocke zunt Portier ausgeschaltet^ Die' Mädchen haben .Uttü die -Oberin, die im ersten Stock. wohnt,, durch.Rufen geweckt. Als die Oberin au das Haustor kam, haben einige Mädcheir die Flucht, ergriffen, die anderen wurden ms Haus eingelassen. Um v/slZ Uhr nachts erschien nun das ädjährige Mädchen I. K., um welches es. sich eben, in der .Einsendung.handelt, und weckte die Oberin durch Rnsen. Die Frau Oberin trat' au das Feirstev und rief ihr zu, daß es warten möge. Als nun die; Oberin, die sicherst ankleideu mußte, herunterkam, war das Mädchen bereits verschwunden. Bemerkt wird,'daß dieses Mädchen bereits am Vormittag in unerhörter Weise mit d-em Portier randalierte. Das Mädchen verließ also widerrechtlich' das Heim bereits um 10 Uhr vormittags und .kam Um s/<12'Uhr nachts nach Hause. Es wurde den Schützlingen wiederholt mit . der- Msspcrrung Lei zu spätem Nachhausekommen gedroht,, doch blieben diese Drohungen ohne jeddn Erfolg. Die seit 22 Jahren bestehende sozial-'charilative Wöh t fahrt i in fit tution,' welche ihre besondere Unftnerksamkeit der körperlichen, geistigen und moralischen Erziehung der Schützinge widmet und ihnen durch tüchtige berufliche Ausbildung zur Existenzmöglichleit sterhilft, findet in ihrer. Tätigkeit hinreichende .tefcmi'V Wir geben dieser Aufklärung Raum, die notwendH war, um den verschiedenartigen Gerüchten über.. diLj Vorgänge im Elisabeth-Heitn ein Ende. zuchiereihen^T Zum Tode Sch. An—slkis. ' Wie wir bereits gemeldet häbert, ist am d'.'d. der bekannte jüdische Publizist Sch. A u—s ki in Warschaus gestorben. Der .Schriftstellername An—ski war daÄ Pseudonym für Salomon Rastapor't, der im Jahrej 1863 in einer alttraditionellen jüdischen Familie m Witebsk geboren wurde. Er erhielt die übliche Erziehung Und began-n erst in seinem >17. Lebensjahr die ÄnA kläru'ngsliteratur und fremde Sprachen zu studieren. DÜ-! mals erlernteer auch' ein Handwerk, und zwar zuerW die Schlosserei und dann die Buchbinderei. Rach! kurzem! Aufenthalt in Liozna, wo er wegen Ketzerei - (er lasE Lilie nblums Schriften)' mit dem Bann bedroht wurdet ging er irach Dünaburg und arbeitete dort in einer Buch^ binderei. Damals, begann seine literarische Tätigkeit^ mit einer Erzählung in jüdischer Sprache: „Die Ge-> schichte einer Fainilie" (1882). An—ski fand keines Verleger und gab' die Erzählung erst zwei Jahre späterj unter dem De'ckwort „Pseudonymus." in russischer Sprache im „Woschod^ heraus. Sie ist mehr als zwei Jahr^ zehnte später, umgearbieitet «unter dem Wrl „StWj kindcr", jüdisch erschjenerr. Und wohl seine beste größer^ Erzählung. In den Achtzrgerjahren schloß ' sich An—skhder Bewegung der russischen „NarodnM"- au und be-> tätigte sich auf den russischen Dörfern als Wunders lehrer; als ihm dann die Regierung den Aufent^ hält auf den Dörfern untersagte, arbeitete er länger^ Zeit in den-Kohlen- und'-Salzbergwerlsn im Gonver^ jnemeuL Jekatermoslaw. Jnr Anfang der Neunzigerjahrej ging er nach Paris, wo er in einer Fäbrikj dmm iw einer Buchbinderei arbeitete; im Jahre 11894 wurds! er dort' Sekretär des - russischen.' Schriftstellers' -Lawrvwj und hatte diese Stelle durch' sechs Jahre bis zu LawrvwÄ Tod i nno. Damals' wurde er eine der Hauptstützen dets russischen sozialrevolutionären Partef. Gerade in Paris jedoch brachte ihn die Bekanntschaft mit den jüdischen Emigranten aus Rußland wieder zu jüdischem Wesen und -zu jüdisch-literarischer. Tätigkeit zurück. Er schrieb in der. Mtte der Neunzigerjahre eine .Anzahl von Erzählungen-, eine einaktige Komödie der und SohU"> zwei )rhan- - tastisch-romantische Dichtungen, betitelt „Asmvbaj" uich ,)Die Hölle", satirische „Briefe aus denr Jenseits^ und andere Erzählungen, auch Gedichte usw. Berühmt ist sein Gedicht- „Die Schwuah" geworden, das heute als die jüdische Marseillaise angesihew werden kann. Nach dem. Ausbruch der Revolution im Jahre? WM lehrte' er nach Ruß'land zurück und entfaltete? dort" eine .starke literarische und soziale Tätigkeit. Besonders waNdteüer seine' .Aufmerksamkeit der.jüdischen Folklore zu mch sammelte reiches, und' wertvolles Material ethüographischer und folkloristischer Natur für ein zu gründendss jüdisches Mn seunr. Um 1910. gab' An—ski in Petersburg die Zeitung „Der Frajnd" heraus, welchp unter seiner Leitung auf hoher.publizistischer Stufe stand'. In den letzten Jahren wohnte An—ski in Wilna. BoN bork kam er int Jahre 1Ä19, bereits krank, n«2ch Warschau. Biss in 'seine letzten Tage war An—ski rege literarisch Und publizistisch« tätig. Noch am Abend vor seinem Ableben präsidierte er murr Konferenz, welche die Gründung einer' jüdisch-historisch-MnagrrchKWn Gesellschaft in Warschau bezweckte. -' ,- '?H An—ski war einer, der besten .jüdischjeN PuMMe^. mit reichem Wissen und starker Begabung. Sein StA tvar. gtaziös, hätte stets einen Don ßeinen Mnwrs, ^r. manchmal bis. An leichtem SarkaSmuS stveg. Sern leben bedeutet den Verlust nicht bloß eines verständige! ethnographischen ^Sammlers und feinen .Publizisten, som dern auch eines vornehmen, stark.sozial, empfindende jüdischen Mnschen^..^/ V1' Exk-iser Karl; Präg, 19, November. „Ce§tä Slovo* n«d' -,PÄd'»ÄÄ melden aus Wien: Dieser Tage weilte .der - Pressechef des kaisers Karl, Werckman«, in Wien und besuchte verschiedene! politische. Persönlichkeiten, darunter mich den Baron Wladimi^ Beck. Wie wir erfahren, hat Werckmann ein Memorandum des. Exkaisers. Karl an die österreichische Regierung gebracht» ist welchem der Exkaiser seine schwierige finanzielle Lage schildert und, r'ruru finanziellen Ausgleich mit der öfterreichischm Republik verlangt. Das Memorandum wurde den kompetenten Behörde^ durch den Baron Beck überreicht. Eine Entscheidung hat biq österreichische Regierung noch nicht getroffen. Werckmann gast auch zv verstehen, daß ein ähnliches Verlangen seitens Karl Habsburgs auch;, der sischecho-slowaüschen. Regierung; vorgeleglwerden wird/ '?> Aus dem Bevhöre der"BÄtannia-LerrLe. Aus B u d a p e st wird' berichtet: Baron B ä * barcsy, der Kommandant des Adopyer Detachements,- befindet sich noch auf der Overstadthauptmannschast. Vorgestern wurde er abermals einvernommen, weil der Neupester Kaufmann^ Rudolf Vreitner eine neue Anzeige gegen ihn erstattet hat. B reitner gab an, daß er am 29. Mai vor der. Hauptwerkstätte des Jstvaw .telek von einigen Offizieren aufgefordert wurde, ihnen zu folgen. Er wurde in. 'das Theatergebäude der Kolonie gebracht und dort von den Offizieren in furchtbarster Weise gefoltert. Unter anderem hatten ihm seine Peiniger mit einem Selbstzünder die Nägel verbrannt. - Nach seiner Folterung brachte man ihn zur Siaatsanwaltschaft, wo die Ofü- 74 3585