Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 653 (19.11.1920)
- Date
- 1920-11-19
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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juwnwjauu*iujMv<ii igmphuw «wvmuj». juw«jwjihiisw1.**o*j.uv.-ui^r :■'. 6cite\4> Wien, Freitag" Tife o r if tli c r H ö r c r unter Vorsitz deS Herrn J>ng. Wotak (Burschenschaft Srlvania) statt. Herr Ina. Haftn (Mcu-clo-Danulna> berichtete über dell Studenientag in Möttingcn, Herr Wotak über Neu. n'üblen. die auf Grund des Verhält niSioahlrechteZ in: Jänner darMnonnnen 'üwrdcn. Ein TriNAlichkeitsantrag, s ä m t l i ch c T s ch e ch e n ans Grund der Bedrückung . der deutschen Stammesbrüder in der Tfchecho-Slowaker vom Besuche der Hochschule b iS auf werteres an§»?, n s ch ließe n, fand stürmischen Beifall und wurde einstimmig angenommen. — Vor: den Tagungen deutschnationaler 'Hochschüler ist nachts arideres zu erlvartcn. Arwere verprügeln, arrsschliesten, verjagen, das ist heute da? llm auiD.Stuf der geistigen Elite.der deutschen Nation. .Daß aber derartige Beschlüsse itt Gegenwart und . anscheinend unter. Zustirnrnung des Rektors, gefaßt werden können, ist cht Zustand, der nicht stillschweigend geduldet werden kann. Seit wann haben Studentenverbindungen darüber zu entscheiden, wer Hochschulen besuchen darf? Ist eS nicht Pflicht des Rektors, die jungen Leute daran zu erinnern, daß cs Gesetze gibt und daß die Lernfreiheit geachtet werden muß, wenn unsere Hochschulen nicht jedes Anseben einbüßen sollen? Ist es nicht seine Pflicht, darauf aufmerksam zu machen, daß solche Kundgebungen geeignet sind, Repressalien zu provozieren? Schon mehrere Male mutzte es Oesterreich in den Kauf nehmen, daß Ausschreitungen deutschnationaler Radar-Helden mit Unterbindung der Kohlenrind NahrungSmitlelzufuhr beantwortet lvurden. Niemand kann es. der deutschen Jugend verdenken, wenn.sie ihren Brüdern. in der Tscheche-Slowakei ihre Sympathien ausdrückt, aber nicht in der Weise darf.sie es tun, daß sie Roheit mit größerer Roheit vergilt. Unsere Negierung fort das zügellose Treiben an. den Hochschulen schon zn lange untätig geduldet. Es ist höchste Zeit, daß sie da Einhalt gebietet, sonst wiirde sie für die Ausschreitungen der übermütigen „arischen" Hochschüler verantwortlich tzernacht werden. /^ ' .- Abbau der staatlichen Dienstautos. t. SWien, 18. November. Der Ministerrat behandelte' einer letztm Sitzung die Frage der Dirnstautvmobile Ärsbesondere unter dem . Gesichtspunkte größ'.möglicher Ersparnisse. Wir bekannt, haben einen gesetzlichen Anspruch aus Beifiellnng eines Dienstwagen nach dem Gesetze vom 5. Mä'.z!1919, StGDl. Nr. 182, die Präsidenten der Nationalversammlung und nach dem Gesetz vom 4. April 1919, StGBl. Nr. 221, der Staatskanzler, der Vizekanzler, jeder Staatssekretär und jeder Landeshauptmann. Zur Prüfung der Frage, in welchem Falle, außerdem ein Dicnftautomobil beigesttllt werden soll, hat ., -re KabmettÄorlferrrrz eine interministerielle Kommission eingesetzt, deren Aufgabe vor allem darin bestehen wird, der Abbau der überzählig gewordenen Diensiautonlobile (Personen- und Lastenmrtomobile) rafchestens dnrchzusühreu. Dieser Abbau wird sicherlich sehr bchentwde Erspänmgru bringen, die sich auf viele Millionen belaufen'dürsten. Die Wirtschaft irr der Jüdischem GemeindebibUothsk. ' Za unserer Notiz unter dicsenr Titel sendet unZ die Bivliotheksleitung eine Zuschrift, der wir daS Folgende entnehmen:. . ES ist unrichtig, daß „die Verhältnisse in der Bibliothek «och einer Nemedur an Haupt und Gliedern schreien", ganz im Gegenteil können , sich die'Einrichtungen und die Organisation der Bibliothek mit denen der bestverwalteten Bibliotheken messen. ES ist unrichtig, daß daS Bramtenpersonal sich als Selbstzweck ansichi. Ganz im Gegenteil ist es diesen: lAearntenpechonal, das in Erkenntnis der hohen Aufgaben, denen eine Institution von dieser Bedeutung Zu dienen hat, ■•mit idealer Hingabe seinen Pflichten obliegt, zn verdanken, daß die- VcnühungZmöglnhteic der Bibliothek auf einen so hohen Grad gestiegen ist. Gerade in den letzten Jahren wurde unter den schwierigsten Verhältnissen ein Work geschaffen, der „Oiesamttalalog", daö, wenn schon nicht nach der geistigen .Seite, so zumindest nach der physischen eine Anerkennung der gelehrten' Kreise, in deren Namen der Einseud'er das Wort zu fführcn glaubt, verdient. Keinem Menschen wurde in der Bibliothek der israelitischen Kultusgemernde jemals eine Auskunft' verweigert. Die Ortung ist seit Jahr und Tag bemüht, die Schätze der Sammlung nicht nur durch Erforschung des- Inhalts in allen Details, sorrdern auch Lurch allerhand organisatorische Maß- - nahmen allen Besuchern und weit darüber hinaus zugänglich fön machen. Sie glarrbt, und vielleicht nicht mit Unrechtdaß, tocrm „die Jüdische Gemcnndebiblrothek in Wien die größte ihresgleichen in ganz Mittel- und vielleicht auch Osteuropa" /geworden ist, redlich ihr Scherflein dazu beigeiragen zu schaben - ' (lls'ber licrr eigentlichen Inhalt der erhobenen Rekrinn- ^Läionen, die Unmöglichkeit einer freien. Benützung der iKataloge, sagt' die Zuschrift nichtsl Im übrigen sind uns Bereits von verschiedenen Seiten ähnliche Klagen zuge- Lommen, welche zu beweisen scheinen, daß die Verhälinisso in «der Kultusgemeindebibliothek in mancher Hinsicht einer siAemsdur bedürfen und doch nicht so ideale sind, wie die Urschrift.der, BMiothekSleitung schließen lassen könnte.) ' ‘‘ -—' /;: 1 ^Bürrsteitre für das Dritte Jüdische Reich.. . >7^' 'An den letzter- Tagen wurden folgende Baustemzeichfffungen übermittelt t l. Den 56. Baust e rder bereits früher anonym aus- ^Lwiesen wurde, -zeichnete Herr Tr. Artur Rosen berg in >®r. or - nnb zahlte ihn bereits 'voll ein.'Durch seine Vertun: kuitfl wurde bereits uumirtelbar daraus ein zweiter Baus:ein *. - L. Wiener MergeKzerLrmg MitteiWen misdem Publiku»:. ' vherzlichst meinem /Freunde DAVID ADVOKAT, Wien, zu seiner Vermählung.3931 JUDA REISS. > polnisckii Staatsangebörigen werden. zum Zwecke einer wichtigen in ihrem six. Interesse gelejrenen Aktion dringonst• orsueht, an den unten bczoiehnctcn Tagen-sieh im „HilfsYerein für polnische StaatsangelioFiga in Wien"; XI,, flohiffamtsgrciss« L einznfinden. Anfang8baclisial)enj » a,—Ö Montag den 22. Korember. - H—X Dienstag den 28.,'!•—P Mittwoch den L!. u. X—Z Donnerstag den 25. Nov. Bnrcaufltnnden von S bis i* Uhr. S578 ist ALFESED ELBE Welmtraufo aus Wien!m Mai abgereist. Letzte Nachricht 10. Juli aus Dlb. Sollte noch Jaffa auf ffirfceüt. Seither ohne Nachricht. Wer etwas über den Aufenthalt weiss, wolle an WESMTRföUB, Wien, XU., Schönbrunnerstr. 139, Nachricht geben aUwErster nriisster Känfer^aMBh.. jr für Briiianlen, Perleo,Ubrenn. Juwelen £ Janvolier FORST S K, San. Spröchramn fiy 4 Tel. 30787 JaSm nÜBilA.A!89rstrasse IObHÜB^ RILLAKTEN, Perlen, Gold, Silber, Platins. Uhren kauft nod verksait 776 ETTER Rotenturmstr. 23, SXarl&hilferstr. 98 maschinen — sröfile flssuraiti --Billigste Preise 158 Leopold Sfteinhartt Wien, I., Biberstr. 9 Telephon Nr. 4073/VII1 Den 61. Baustein brachte eine vorläufig anonyme Bausteinspcnde aus dem 2.^ Bezirk. . Den 62. B a n st ein zeichneten Ella und Pinkas S 0 r 0 k i n, Wien 14. Bezirke (voll eingezahlt) auf den Namen ihres Vaters und. ihrer S^wefter. Der 63. Baustein wurde durch die obenerwähnte anonyme Sj?ende , durch Vermittlung der Nationalfonds- - 5wmmission Graz gezeichnet. . Der 64. B a u st e t n wurde von Herrn F. S i e g m a n'n aus Hattersh eim am Main auf den Namen seiner seligen Gemahlin Nanh, geborenen Adler, gespendet. Den 65. Baustein zeichnete Herr „Hazwi", Wien, 1. Bezirk. (Richtigstellung: Der Spender des 41. Bausternes, Herr Salomon Werner, ist nicht, wie versehentlich angegeben, aus Loboivitz, sondern aus R a u b 0 w i tz. Herr Werner, der gelegentlich einer Geschäftsreise, obwohl in der Tschecho-Sloioakei wohnend, bei der österreichischen Smnmelstelle ■ einen Baustein über Vermittlung deS' Herrn Geller («Wiener Morgcnzeitung")/ zeichnete, beabsichtigt nach Rückkehr in die Tschecho-Slowakei, auch dort eine Bnufteinaktiou ins Leben zu > rufen.) C; k .. HilsSaLtion der amerrkanisch-jüöifchelr Studentenschaft für ihre Kollegen in Europa. New Dovh, 16. November. (Iewish Corr. B«r.) Die Juiercollegiate Mmorah Affociatiom (Organisation ber jüdische« Studentenschaft Amerikas) hat eine große Hilfsaktion für die bedürftige studierende jüdische Jugend Osteuropas eüigeleitet, die imter ber tätigen Mithilfe Prostssor Frliks Frankfurters, Richter Julian Mack, Dr« Julius Goldmans und Richter Lehinauns veranstaltet wird.. Die Aktion hat.-die Sammlvng von 50.000 Dollar. zum Ziele, welche sofort in den Universitätsstädten Ost- und Mitteleuropas, wo' sich eine größere Anzahl jüdischer Studenten in Not bcstndet, verteilt werden sollen. Miß Hetty GoldMnu, die aus. Europa zurüäkehrte, entwarf rin erschütterndes Bild vom Elend der studierenden jüdischen Jugend aus dem Osten, die namentlichän Pra g und in W i en unterkunftslos find und vor Hunger und Erfrierm gerettet werden müssen. Der ErsSttbahnorstreik in StsierMark. Mittwoch ist auf der Staatsbahnftrecke K nr t t e lf e I b—< St. rch a e l ein Streik der Eisenbahner ansgebrochen. Dem AuSsraud in den Werkstätten, der hauptsächlich wegen per schlechten Beschaffenheit des Brotes ausgebrochen war, folgte der AuZstand des Personals bei der Heizhau-sleitung und dem Bahuamt iu Knittelfeld, ferner -beinl- Heizhaus St. Veit, bei den Bähnämtern St. Michael, Selzthal, Hieflan und-Leoben- Staatsbahrchos sowie . bei allen dazwischenliegenden Dienststellen. Auch -das .'Pcrsv nal der u nschließcnben S ü -d.b a h,n hat gestern in einer in Leoben stattgeftmdenen Äersamm.lwng - aller Glsenbahner 'beschlossetk, die Forderungen der Staatsöahner, zu den seiu-st^n zu machen und sofort Verxhandlungen mit den maßgebenden Stellen aufzuuehmerr. Von llisten Verhandlungen wird es abhängen, ob unid wann die Südbahnergrichte sich - bm Streik anschUeßeu ioirb. . Der Verkehr auf der Sraa-sbe.hbiiuie Leoben-Hauptbähnhof-- St. Beil, 'i.'eziehu:M-wcise^ Seist.hah ist bereits seit gestern früh e.iM'-stetst. . Ist. November 192V Rr. 653 Dre.Kinderhttfswoche der Soolst^ of Friends« Die Beteiligung an der Sammelwoche ist noch immer'eine faußerordepilich rege. Aus allen Schichten der Bevölkerung kommen-uns Gaben zu, manche pon rührende« Briefen begleitet^ 'die beweisen,wie gerne jeder/.seinkTe!lst/zu dem edlen Wer?« -^bntragt. hh - '.J ' Fist die Äinderhilfswoche^ werden , «och .'-.solK»de^.8«g. ,anstaltungen stattsinden’/l Am 20. d. M. in den.Sophiensälen" der Touringklub-Bälll (Zu diesem haben auch -die fremden Missionen ihr Erscheinen zu-, gesagt. Eine Anzahl Logen ist noch im Vorverkauf erhtzltlichj Karten bei der Friends Relief Missiipu, I., Singerstraße 16, iin Sophiensaal und im Generalsekrrtariat, de§ Oesterreichischen Touringklüb, VH., Brütegasse 7.) > 4 Am '23. d.' M. eine Sondervorstellung l in - der JphanorSs tSlnbe. Am ' 2S.-dT M. -Dariete.' eine st Sondervorstellung im h Olymprae .. :ö Die Indert(a«sen rn PoLerr sollerr erschwert werden. ß Aus W.a rscha u - wird uns' berichtet: Die Zahl de Jndentaulen in Polen . und besonders im Warschauer Bezirk HM in der letzten Zeit in überraschender Weise zugenommen. EL scheint, daß die Vorgänge bei diesem Seelenschacher schon.zv geschäftsmäßig sich abwickeln» denn selbst iu den Kreisen deß katholischen KleruZ hat diese Angelegenheit großen Widerwillen her^ vorgerufen. Mit Rücksicht aus diese skandalöse Praxis^ ist dieser Tage den katholischeu Geistlichen des DezirkesWarschau von derWarschan« Kurie eine Ermahnung zugegangen, den Uebertritt der Juden zm katholischen Kirche, der aufsallenderweise überhandnimmt, nach Möglichkeit zu erschweren, die Gründe des Uebrrtrittes zu forschen und den Täufling erst nach gründlicher Vorbereitung st den Schoß der alleinseligmachenden Kirche auszunehmen. Wie uni von jüdischer Seite hiezu gemeldet wird, handelt es sich hier um die sogenannten „Schnellsirderchristm", welche sich bei leicht zw> Länglichen Geistlichen einen Taufschein buchstäblich kaufen, um auf solche Weise den Verfolgungen zu entgehen. Es sind btefi zumeist die Stützen der alten polnischen'.. Assimilationsgarluv welche sich allmählich austauft. st Falsche Gerüchte über einen Brand im Gaswörk LeoPo!dau. Gesteru abends dnrchschwirrten beunruhigende Gerüchte Ai Stadt. Es hieß vielfach, daß das Gaswerk Leopoldau der Stadl Wien iu Brand stehe und daß für die gan;e Nachbarschaft groß- Gefahr vorhanden sei. Zum Glück haben sich die Gerüchte «ich! bestätigt. Allerdings war in Leopoldau auf dem Gelände desf GaswerkeZ ein Brand, der auch das Gaswerk selbst - st große Gefahr brachte. Es buben aber nicht Vi'tj W er k<a»lagen selbst gebrannt, sondern nur eine groß«' Holzbaracke, in -der die Kantinen, die Waschräume und dir Garderobe» uutergevracht sind. Die Gefahr bestand, daß das Feuer bei weiterer Ausdehnung auch die Werksanlage« selbst ergreistn könnte. Die Freiwilligen Feuerwehren des XXI. Bet zirkes wären in ckurzen Zwischenräumen aus den Brands platz gekommen mtd auch von der Bernfsfeuerwehr kamer^ starke Löschzüge mit Kraftsprrtzen. Der Brand wurd^ nach 8 Uhr abends energisch bekämpft, doch dauerte die Arbeit mehr als 2'./, Stvnden. Es ist gelangen, die Flamme« von de« Werksanlagm abznhalte«. Die ursprünglich ergrisiene Baracke, is^ in Flammen-ausgegange». Der Schaden ist nicht unbeträchtlich „Verhaftete Patzfälscher"'. Wir haben in unserem Blatte vom 26. Oktober 1920 mtfc? dem Titel „Verhaftete Paßfälscher" berichtet, daß zur Paßfälscher' gesellschast auch Herr Samuel Petschaft gehörte, der de» Leuten ans Grund der gefälschten oder nnrechtmäßlg^erworbmst .Heimatsdokumente österreichische Pässe verschaffte. Rechtsanwalt Dr. L. Lampl ersucht uns. .um Feststellung, daß sich Herr Petschaft niema^ mit Paßsalschungen und vergleichen befaßte, daß der als Rädelsführer bezeichnete Paul Brück seine Beschuldrgungst a l s unw ahr spontan sosortzurückgezoge« hat und daß Herr Petschaft noch vorn Jourualrichter schon aut 2. November, am Tage unseres weiteren Berichtes (ff® t s a l s ch e. P aß zentrale iw Cas6 National)^ ohne jedes weitere Verhör enthaftet wurde. . . M ) Der Bitte um Richtigstellung kommen ww mü dem Bet merken- «ach,, daß unsere beiden Meldungen selbstverständlich dd Pol i .z e i k o r r r s p o n d e n z entnommen waren, die sich durch ihre Methoden zu einer wahren Gefahr für dm gutm Ruf Schuldloser entwickelt, welche das Malheur habm, mit ehr etz Berührung zn komntm. __ Aushebung -er ^Fischer" Partie. st^ Eins dcr größten Spiclergrsültschafteu, bfo' icuralZ itt Wien ihren lichtscheuen Bestand hatten, wurde mn) 17. b. M. um 2 Uhr ftüh aufgehoben; es ist dies die! berüchtigte Hasardpartie des /10jährigen KauftnannZj Ernst ^Fischer,?>n Budapest geboren und dahin M-i ständig, im Hotel Kaiserhos wohnhaft. Von ihrer ExistenF wußte, das Sicherheitsbuveau seit Z^onaten lund ebenso^ lange war es hinter der Partie her. Den BeraustaltLruj gelanges - aber immllr, sich! den Nachforschungen derf Polizeibehörde Zu. entziehen. Um zahlungsfähige Klientel! M : bekommen, hatte die Partie eine« söxmlichen! Schlepperdienst eingerichtet. Die . „Schlepper" der Partie trieben sich bei Schluß des Betriebes der Bars, tmbj Bei Schluß der Vorstellungen ftr den Bergnügungs!tz lokalen ^nter dem Publikunr herum und' flüsterten denj Leuten, die danach aussahen, zu, daß sie sich! noch weiter, über die Sperrstunden unterhalten könnten. Inj der Nähe waren Automobile bereit und die „Schleppers, beförderten die Gäste kostenlos zu.dem jeweiligen SW der Hasardpartie. In de« Nacht zmn P7. d'. M. ist es endlich Organen des SicherheitsburLans gelungen^ die Partie im Gasthaus des Viktor Ecker, 2. Bezirks 'lUeintraubeng-asfr 1, auszuheberr. Mer.auch diesmal! begegnete das Einschreiten großen Schwierigkeiten. dir..^olicheiorgatw 've»rMM^