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Wiener Morgenzeitung · 1920-11-10 · Heft 645 (10.11.1920) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 645 (10.11.1920)
Date
1920-11-10
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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SÄe 4 Wiertz, MMwocy L i u- - A-in ri r--- TJ -.- - Wiener «Eörgenzemmg 10 November 1V2E ^Nr. 645 — . ■ um— .. i ■ » Igelegt. Die Unterstützung deS Elternhauses in dieser Richtung ist unbedingt notwendig. Groß ist die Zahl der bedürftigen Schüler und Schülerinnen und die Lehrerschaft hält es für eine dringende Pflicht, dafür zu sorgen, daß die betreffenden Kinder Nahrungsaushilfen sowie Kleider und' Schuhe erhalten. Der Elternrat unterstützt' die Direktion in dieser Aufgabe und hat aus Eigenem bereits einig.» Gt i pe «dien für würdige, bedürftige Zöglings gestiftet. Eine weitere Aktion sorgt für unentgeltliche Zuteilung von Arzneimitteln an arme, erkrankte Zöglinge. \ Sehr erfreulich ist der bis jetzt erzielt« Lehr- Erfolg in der hebräischen Sprache. Man legt Wert darauf, daß die Zöglings am hebräischen Unterricht tzreude haben, und man konnte im zweiten Jahrgang bereits im Unterricht der unpunktierten Agava beginnen. Es wird im Auge behalten, den Kindern vor allem die sichere grammatisch« Grundlage zu geben, l . In der Diskussion nach den ' Üeifälligst rrusgenommenen Ausführungen de- Herrn Direktors Kellner kam auch dis Frage der materiellen Sicherstellung des Lehrkörpers zur Sprache. Es ist notwendig, einen Fe ns ionsfonds zu schaffen und der Elternrat wich sich in feinen nächsten Sitzungen mit diessr Krage beschäftige u. s Leider mußte sestgestellt werden, daß die Pwpatzandaarbeit für den Jüdischen Schulverein, der das Wiener jüdische Schulwerk wird erhalten müssen, »och immer nicht mit dem erforderlichen Ernst bestrieben wird. Der Elternrat wird auch in dieser Richtung innerliche Schritte unternehmen. ' Hionifttsches Larrdeskomitee für Sefterreich. f Die Sitzung des erweitertenLandeSsv! itres findet Donnerstag den 11. d. M. im -msiischen Bureau,!!., ZirlusgM 33, um 7 Uhr SendS statt. Tagesordnung: 1. Konstituierung, 2. Einlauf, Eventuelles. Das Ziouiftssche Landeskomitre für Oesterreich verlavtbart »kgendrS: DaS Bureau ist an allen Wochentagen vo» 9 bis 1 Uhr ^dorviittags und vor S bis 6 Uhr nachmutagS, Sonntag fon 9 bis 12 Uhr vormittags geöffnet. AnSamstagen bleibt das Bureau ausnahmslos ge« schloffen. I Sprechstunden des Sekretariats au allen Wochen» »ase« von 4 bis 6 Uhr nachmittags. Leuchte der Oesterreichifch-IfeaelLtifchen Anron". Der leitende Vizepräsident der „Union", Herr Doktor ßakob Ornstein, schreibt uns: > Unter Bezugnahme auf Ihren auf Seite 6 der Nummer 639 der „Wiener Morgenzertung" vom 4. November 1920 unter der Spitzmarke: „Eine Leuchte der Desterreichisch-Jsraelrtischen Union" enthaltenen Bericht Über, die kürzlich abgehaltene Generalversammlung dieses Vereines erlaube ich mir in meiner Eigenschaft als Vorsitzender dieser Versammlung, beziehungsweise als derzeit leitender Vizepräsident der Oesterreichisch-Jsraelitrschen Union, an Sie das höfliche Ersuchen zu stellen, die oben angeführte Notiz in der nächsten oder übernächsten Nummer dahin richtig st eilen zu wollen, daß der als' „Vorstandsmitglied" der Oesterreichisch-Jsraelitischen Union bezeichnete Rechtsanwalt Herr Dr. Ludwig Strauß niemals dem Vorstand dieses Vereines angehörte. ' Ich habe weiters den von Herrn Dr. Ludwig Strauß ht Ansehung des in 'der früheren Nationalversammlung von» Staatsbahnrat Herrn Robert Stricker bekleideten Tcandals gebrauchten Ausdruck sehr entschieden gerügt t^nd ebenso eine zweite, in Ihrem Bericht zitierte Aenhexung als unstatthaft erklärt. - *■ . Wir nehmen diese Zuschrift mit dem Bemerken zur 'Kenntnis, daß ein solches Auftreten des Herrn Doktor Strauß jedenfalls bezeichnend ist für den in der Israelitischen „Union" herrschenden Geist. , Herr Doktor Strauß hatte nämlich die Jüdischnationalen als Pestbeule bezeichnet und erklärt, daß ihnen die Christlichsozialen vorzuziehen seien. Jedenfalls ein charakteristisches Bild der politischen Erziehung, welche die „Union" an ihren Mitgliedern vollbringt! Die Wirtschaft in der jüdischen Gemeindebibliothek. Aus Gelehrtenkreisen schreibt man uns'. „Die Verhältnisse in dieser Brblrothek schreien nach einer Remedur an Haupt und Gliedern. Das Beamtenpersonal sieht sich als Selbstzweck an und denkt gar uicht daran, daß es seine Bestimmung ist, dem Publikum dienstlich zu sein. Die Kataloqs werden wie ein Palladium gehütet und auf diese Weise wird selbst Autoren, die eine ganze Anzahl von ansehnlichen Veröffentlichungen auf dem Kerbholz haben, unmöglich gemacht, den gesamten Bestand der Biblotheksbücher in den von' ihnen gesuchten Wissenszweigen kennen zu lernen. Wer da tyriß, was die Kenntnis der Literatur einer jeden Forschungsdisziplin bedeutet, der merkt sofort, welchen Schäden der DureaukratismuS hier stiftet. Muffen wir Juden als Pfn&» »ahmSvolk auch in unseren Instituten solche unglaubliche Aus- «ohmszustünde besitzen? Warum kann die UniversitätS- und Hosbibliorbei die grüßten Freiheiten in der Benützung der .AttAn and Katalog? gewahren, namentlich denen, deren Mitteilungen aus dem Publikum. MtMe Mrsel Salomon Stange? Verlobte Wien, im November 1920. MW Nachum Löw S$dziszöw »304 B Erna Rymalt Chyrow Verlobte <' •- Wien, im November 1920. DANKSAGUNG. Die Chaluzlm - Gruppe Kierling spricht den Herren Dr. ZWEIG, Dr. MELLES, Dr. SOFER und Dr. SOKAL für ihr besonderes Entgegenkommen im Interesse der Gruppe auf diesem Wege den herzlichsten Pank aus. R8LLANTEN, Perlen, Gold,Silber, Platinu. Uüren ki«(t snd Ttrktuft 775 ETTER Botenturmatr. 23, asarlabilferstr. SS AMSTERDAM EriUr AOTWXSPBS grGitttr Kiofer I» Wlea'fBr Brillanten, Perlen, Juwelen etc. Juwelier Rabinowitsch i-, ■ajdmltliMlrMtt *r.5 Tdnfion-Ilr. 8Mt Tie-fc-rli der Op« (Klrtnenhaase). 9 es’4 U., Steplianfotm« Kr. 3, a»r Nr. 3. im eigenen Hanse, TVlephon-Nr. 45146 Kairft vo» JuwellerM, HIndiern, Private» z« konkorreazloasn Phantasiepreise». tojjp' Freitag ron 4 Ohr nachmittags bis Montag früh geschlossen. € i" Juwelier FORST 8ep. Sareotiraum ¥TT 4 n Vel. ÄOVk? «•■Erster orisster Känfer Brillanten, PerlenTüfirenn. Jnwelen® 1 .Afsetslrassö Kultusu. Justlztalare Hi SÄ Spezialisten Rudolf Goldeteln, Schneidermeister, Wien, II.. Tabor* etrasae 54. Gegründet 1865. Telephon 45629. ' 78I maschinell — Billigste Preise 12» Leopold Steinhort Wien, I., Biberstr. 9 Telephon Nr. 4073/Vll, Name durch literarische Schöpfungen bereits bekannt wurde, und nicht auch die Bibliothek der jüdischen Gemeinde. Die jüdische Gemeindebibliothe? in Wien ist die größte ihresgleichen in ganz Mittel-und vielleicht auch Osteuropa. Um ihren Dücherschatz kennen zu lernen, kommen Gelehrte aus dem weiten Osten, scheuen keine Kosten und Mühen, um ihren Wissensdurst in Judaicis zu löschen und cm der Quelle stemmt sich ihnen ein solcher Unverstand entgegen. ES ist die Pflicht aller europäisch denkenden Mitglieder deS Kulturrates, namentlich jener, die auf.jüdischnationalem Boden stehen, dafür zu sorgen, daß in. der jüdischen Bibliothek solche Zustände hergestellt werden, wie sie bei gebildeten Nationen allenthalben bestehen." ' Für die jüdische landrv^tschtdftliche Arbeit. Die Wiener Hechahtz-Drgäuisation vLröffeiiilrcht folgenden Aufruf 'an hie jüdischen Gutsbesitzer und Pä ch ter: Die jüdische Jugend will sich und ihrem Botte eine neue «schassen aus' Grundlage eigener produktiver, vornehmer l a n d w i r t sch äf t'l i ch e r Arbeit. Sie will nach Palästina auswandern, jedoch , erst nachdem sie sich gehörig durch praktische laudmirrtschastriche Arbeit hiezu vorbereitet hat. . Sie will schon hierzulandesich bvt nötigen landwirtschaftlichen Kenntnisse erwerben, weil sie dem Lande und Volke von Anfang an Nutzen bringen unH weil sie nur sukzessive, das ist entsprechend den im Lande entstehenden und wachsenden Bedürfnissen nach Arbeirsmenschent. nach Palästina zu gehen beabsichtigt. Die jüdische Jugend fordert daher von euch bloß das eine: Gebt ihr die Möglichkett, als Arbeiter alle Zweige der Landwirtschaft kennen zu lernen. Ihr werdet dadurch ohne Opfer an dem Wiederaufbau unseres Landes Und wirklichen Wiederaufleben unseres Volkes teilhaben. Ihr werdet auch unseren Feinden und Gegnern durch die lebendige Tat beweisen können, daß bas werdende jüdische Volk ehrlich produktiv zu leben versteht — wohl die beste Art, dem Antisemitismus zu begegnen. EtirreisebewMgimg für Holland. Das holländische GeneraUonsulat m B e r l i « hat folgende Muleilung heran-:gegeben: . In Zukunst müssen alle Emigranten, die Holland aus ihrer Fahrt passtet m müssen, eme ElmeiseerlaubmS vo» der LandrSbehörde im Haag bade». Diese Verordnung muffle getroffen werden, weil eine große Anzahl der A m e r i k a - R e t f t n b e«, deren Reisedokumenle nicht vollständig waren, i« Holland sich längerr Zell au-haften mußten. -Jüdische Kriegsgefangene irr DerrLMimd. In der Umgebung' B e r l t n $ befinden sich in mchreren KriegskLfangenrnlagkrn 16.000 jüdische Kriegsg e f a n g e tft, welche Hunger und Not leiden. Das AuevmobrlVerLrexhs» in Äsr Brigittenau. ES wurde berichtet, dass am 6. d. M. in der Heistergaffe ' die Leiche dsS -IZjährigen Babnwagenmeister-S Franz Lack, . 20. D.'zir!, Jäg-rstrahe 21 wohnhaft, a-usgesundeu wurde. Der l Mann war offorttmr von erncni Aittonwüit übrrfahren und | aerötet worden dor t r-’s:\ ivrin-tutnant wurde, er.- mittelt, daß Lack nicht an tei FüNdstÄle der Leiche verun-e glückt, sondern daß er in der Nauscherstratze vom Automobil ni'dergestoßen und dann zweihundert Schritte weit dura, die Bäuerlegaffe bis in die Herstergaffe vom Automobil mit ge- ' schleppt wurde. Die Nachforschungen haben nun zur Ermmittlung und Verhaftung des schuldtragenden Chauffeurs geführt. Er; ist der 34jährige Friedrich Nagel, 19. Bezirk, Bellevusi straffe 3, wohnhaft und beim Bankdirektor Siegfried K u l k a, 9. Bezirk, Aeichergaffe 7, bedrenste't. Direktor Kulka ist zurzeit vorreist und Nagel hat das Automobil zu einer „Schwarzfahrt"' benützt. Zu der „Schwarzfahrt" war Nagel von einem angebllchen „Direktor Fischer" ausgenommen worden. SS' handelte sich um t\he „Drahrerei", bit vier Männer und vier; Frauen am Abend deS ö. d. M. begannen und die. sich bis. zum Morgen des 6. d. M. mit Uebertretunq der Sparvora fchristen ausdehnte. Zu der Autofahrt waren zw-i Autos ausgenommen. ES wurden mehrere Heurigenschenken besucht, irtz denen von den acht Person -flott gezecht wurde. Die Meh« zahl der Teilnehmer war schon erheblich angetrunken. Ma» fuhr dann zum Kaffee Capua in der JohanneSgaffe, wq weitergezscht wurde. Hernach fuhren die beiden Automobile von der Stadt in die Brigittenau zum Kaffee Kratz!, wo da» Zechgelage fortgesetzt wurde. Auf der Fahrt zum Kaffee Kratz! ist nun daS gräßliche Anglück geschehen. Nagel fuhr ohn« Licht und ohne Signal zu geben, durch die Rauscherstraffe und sttetz den Lack nieder. Er behauptet, daß er von dem Unfall icherhaupt nichts gemerkt habe. Diese Verantwortung; erscheint aber vollkommen unglaubwürdig. Einer der Insasse» des Automobils hat, wie er aussagt, trotz feines Rausches daß Gefühl gehabt, daß in der Rausrherstratze jemand niedergestoffen worden ist, und er'hat auch de« Chauffeur diesbezüglichbefragt. „Mir scheint", sagte er, „jetzt haben wtp einen niede'rgestoffen?!" Nagel antwortete ihmtz „Mir scheint. Sie haben geträumt . . ES ist fast zweifellos«, daß Nagel den Anfall bemerkt und absichtlich den Umweg , g« wählt hat, um sich in der stilleren Gasse deS Körpers des Verunglückten zu entledigen. Er wurde in Hast behalten und? wird unter der Beschuldigung des § 3S7 Str.-Grf. (Vergehe» gegen die Sicherheit des Lebens bei erfolgter Tötung au» einem Verschulden unter besonders gefährlichen Verhältnissen), > allenfalls nach § 87 (öffentliche Gewalttätigkeit durch boShafW Handlungen oder Unterlassungen unter besonders gefährlichen Verhältnissen) oder § 140 (Totschlag), dann wegen deS Benzindsebstahles zum Nachteile deS Direktors Siegfried Kulka dem'; Landesgericht eingeliefert werden. Gegen den Besteller den Fahrt, den angeblichen Direktor Fischer, dessen Ausforschung eingeleitet ist. ist das Verfahren wegen Mitschuld an de« Benzindiebstahl bei der Schwarzfahrt anhängig. Aeberdie» ist gegen den Kaffeehausbesitzer Josef. Kraffl die Amtshandlung wegen Aeberschreitung der Sparmaßnahmen eingeleite- . Falgettschtvere Karbidexplvfiort. Sken» Personen verletzt. Im Hofe deS Hauses, Döbling, Dsrawihkagasse 24, hat ' sich gestern abends eine heftige Karbidexplofum ereignet, her der neun Personen zu Schaden kämen. Zwei darunter sind ' schwer verletzt. Mr erfahren darüber: Anstoßend an das HäuS Barawitzkagasse 24 ist eine chemische Fabrik; die Arbeiten der Fabrik pflegen Rückstände von Karbid in einen im Hofe deS Hauses befindlichen, außer Gebrauch stehenden Brunnen zu werfen. DaS ist auch gestern nachmittags erfolgt, und e# heißt, daß drei Leute Zigaretten geraucht haben. Plötzlich erdröhnte der Boden in der ganzen Umgebung. Dämpfe und Feuergarben schlugen aus dem Brunnen hervor und erfüllte» den Hof. Steine wurden in die Hohe geschleudert und klirrend fielen die Glasscheiben der in den Hof mündenden Fenstey m tausend Stücken zu Baden. DaS Karbid war im Brunne» explodiert, Die Leute, die zufällig im Hofe weilten» und manche Bewohner deS Hauses in ihren Zimmern, wurde» teilts unmittelbar durch die Flammen, teils durch, die herumgeschleuderten Steine und Glasscherben oder durch tzen Lustdritck verletzt. Eine polizeiliche Untersuchung ist eingeleitet. Bon anderer Seite wird berichtet: Die Karbidabfälle stammen aus dem Betriebe der Elektrotechnischen Werke m. b. H., Bavawitzkagaffe 26. Der Brunnen, der im rechten Seitentrakt des Nachbarhauses sich befindet, ist neun Meter tief und enthält nur wenig Wasser. Durch das Hineinwerfen * der Karbidabfälle entwickelten sich Azetylengase, die aus dem Brunnen drangen und sich entzündeten, als jemand eine« brennenden Zigarettenstumpf in den Brunnen, warf. Ab- ,qefehen von der heftigen Wirkung bei Personen hat die Explo« sion auch sonst großen Schaden angerichtet. Fast sämtliche Fensterscheiben der Häuser Nummer 24, 26,-21 und 28 der Barawitzkagaffe gingen in Trümmer. Auch mehrere Tür° und Fensterstöcke wurden aus den Wänden geriffen. DaS Dach deS SeitentrakteS ist beschädigt und auch ein Pfeiler weist Sprünge auf. Die Feuerwehr rückte auch aus und mit ihr Oberinspektor . Schifter. Sie trat aber nicht mehr in Aktion. Die Lehranstalt für die Wiffenschaft deS Judentum« in Berliu — ein« Hochschule. Die Lkhv. anüalt für. die Wissenschaft deS Judeutnms dat lau' E-laß der ffaatüchen Behö'dc dm Titel Hochschule erhalten. D>e DveM'rn und Studenien der Iüdt'chen Hochschule müsftn die gleiche Bckduna wie die Univeisitätsdotenien und -Sludmtetk baden. D»e Ausgabe, der Jüdischen Hochschule ist: Ausbildung vou Na''b netu, Religionsledrem und Erforschung deS Gebiete« jüdricher Wtffeufchaft und Kultur. * Feier des 12. und Freigabe de« IS. d. M. au tont Schule». Der Staatssekretär für Inneres und Unterrtckt hat augeordntt. daß an allen Umernchis- und Erucbungsanstalteu vm 18 d. M. oder, wenn eS die örtlichen Ve,hältmffr etford:ru, am Tage vorder in einer Feicr die Cchnlinaend aus btc B'deutung bed Nat orialfeieitages an mcrksam zu machen ist. Zu diesem ,'ftvecke kann am II. d. M. die Umenichks.tctt eine Äürmng rr- 'ahten. Glrichz itig sinder der niederö retreichliche Landes chnlrat mr Kohi-netspaui s den 13. d. M. an allen ihm unieistebelrdcn llinerrichf^ Md Ernehnnosanstalten als schulfrei;n er-' f&rnr.,,

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