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Wiener Morgenzeitung · 1920-11-06 · Heft 641 (6.11.1920) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 641 (6.11.1920)
Date
1920-11-06
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Settel 4vien» Tamstag jsenziemer, bald mit einer Peitsche und schließlich auch jftiit einem Gewehrkolben schlug. Der aus vielen Wunden Dlutende wurde schließlich in die Reitschule bei der ßkaserne geschleppt und dort von dem Feldwebel Burlr Ln Gegenwart von vier Offizieren, deren Namen ,Secsi Magyar Ujsag" nennt, erschossen. Die Leiche Löois wurde lbsn den Soldaten Peter Böhm und Kelecsenyi in der »echten Ecke der Reitschule beerdigt. Das zitirrte Blatt »rhebt gegen den Honvedminister Sreter wegen Unter- Lassung der Einleitung eines strafgerichtlichen Verfahrens gegen die Mörder die schrv-erßen Anklagen. TagesberichL. Zionistischem Landeskomitee für Oesterreich. . Es wird hiemit bekanntgegeben, daß Sonntag den 7. d. M. um 9 Uhr vormittags im Niederösterreichischen Gemerbeverein, I, Eschenbachgasse 11, die Fortsetzung des Parteitages stattfindet. Diejenigen Delegierten, die nicht mehr im Besitze ihrer Legitimation sind, werden eufgefordert, sich eine neue Legitimation im Zionistischen Bureau, U, Zirkus- Kasse 33, abzuholen. __ Äerhaftrmg mtfc Ausweisung von Kommunisten. Die christlichsoziale Negierung hat sich noch nicht etabliert, aber die Wiener Polizei scheint schon Morgenluft zu wittern, und ein Systemwechsel scheint in der Polizeidirettion platzzugreifen, dessen Resultat folgende Mitteilung der Palrzeikorrespondenz ist: > Der Hochschüler Alfred Glas«er aus Tarnopol, der sich seit einigen Tagen unangemeldet in Wien 'aufhielt und hier kommunistische Propaganda trieb, wurde von Polizei» organen anzehalten. Glasner hatte bereits früher in Wien gewohnt und war im August 1919 wegen kommunistischer Lmtrieür aus Oesterreich abgeschafst worden. Er wurde nunmehr wegen verbotener Rückkehr dem Gericht eingeliekert.; Am 4. d. M. wurden die ukrainischen Staatsangehörst i ^eter Djatlow und Moses Liwschitz in ihren 11«. . - ßtcmdSorten angehalten. Beide waren bereits im Vorjahr Wegen kommunistischer Umtriebe aus Oesterreich abgeschafst worden, harten jedoch über ihr Bitten und gegen ihr Bersprechen, in Wien jede politische Tätigkeit aufzugeben, die 'Erlaubnis erhalten, vorläufig hier zu verbleiben. Sie Kehren jedoch dessenungeachtet ihre Propatzandatätigleit fort «nd hielten >zu diesem Zwecke insbesondere die Verbindung zwischen Wien und Rußland aufrecht. Beide wurden nunvrehr?>rr unverzüglichen Abreise, verhalten. fetxdk der Süstbahrrer m Wie«er-N§UstadL^ Die Wiener'Neustadter Angestellten sind plötzlich in den Streik getreten. Die Lokalzüge find nicht abgegangen, die Fernzüge wurden aufgehalten. Die Arbeitseinstellung erfolgte, weil in den Verhandlungen Zwischen der Südbahndirektion und ihren Angestellten in der Frage der Notstandsaushilfe keine Einigung erzielt werden konnte. In der Eisenbahnerversammlung berichtete der Obmann der Organ!-, svtion, Weigl, daß die Südbahndirektion geneigt sei. einen Betrag von 1800 Kronen per Kopf zur. Auszahlung zu bringen, welck)er jedoch im nachhinein in Monatsraten zu 100 Kronen abzuziehen wäre. Diese Mitteilung erregte unter den Versammelten große Erbitterung. : Die Generaldirektion der Südbahn teilt hiezu mit. daß die Mitteilung, wonach den Eisenbahnern die gewährte Zulage von 1800 Kronen in Monatsraten abgezogen werden solle, nicht den Tatsachen entspräche. Es handle sich um ein Mißverständnis, das hoffentlich binnen kurzen! aufgeklärt werden würde, f Es sind bereits Verhandlungen mit den streikenden Angestellten eingeleitet. Diese Verhandlunge.. werden in Wien im Staatsamt für Verkehrswesen geführt. Girr „Held". Ern Leser schreibt uns: l Anttnandergedrangl und geschüttelt fitzen wir im Eisendühuwupö. Es herrscht Halbdunkel und im Nebel des Pfeäenraucheß lebe ich die znsammengepferchten Gestalten. Plötzlich ein lautes Lachen. Anfangs wußte ich nicht, worüber, und lauschte deshalb neugierig hinüber. j Ern junger Mann in Bauerntracht erzählt in seinem ober- Lsterretchischen Dialekt höchst mteteffante Sachen: ' „Oba i moan halt alleweil, so lusti woars nirgends als da drunten in Galizien. Mir hon marS schon Spuna gehabt mit dera Schienerei und g'sckiaut. daß mir uns drucken. Am Abenz kommen ma zu an Juden. Au dem Tisch brennen Kerzen und liegen weiße Wecken... Der Jud iZ uns en'grgengrlaufcn und mir kriegten alle-, was mir nur wollten«, nacha ham wir alles Lsammgehaut. Aber der Fnd jammert: »Ajwij, gnädige Herren .habt'- all«^. laßt's mri Tochter in Ruh'!" I -da hau dem ‘■mt oba. daß er hmg'flogra iS. D8 Saubagasch, dö ölendige!" \ And über diese Erzählung lacht man so nnbändrg. Eme?schr elegant gelleidrte Dame fällt schier von ihrem Sitz vor IWtc Lache«. — Bolkshnmor! Der Milliorken-ValutenschmUzgsL. Die Angelegenheit des Valutenschmutzgelversirches, die "ü.:rt 31. v. M. von Krintinalbeamten im Südbahnhpf aus- 4vie«er Morgenzeit««A Mittcilllngtll aus dem Publikum, kepi Pfeffer Chaim Hammer Switz Bolszowce , empfehlen stell Ms Verlobte, V Wien, Ira November 1920. RILLANTEM» Perlen, Ctotd, Stlbe**,Platin«. Uhren kauft und verfault 77« ETTER BotentuEsnair. 29, aSerlehllSerBte. 98 maschinell — grille lesnalil -- ~~ Billigste Preise 159 Leopotd Sf einhart Wien, I., Biberstr. 9 Telephon Nr. 4073/VIII Kultusu. Justlztalare 2ä SSfSSJIÜi! Spezialisten Rudolf Roldsteln, Schneidermeister, Wen, II., Tabor« stresse bt. Gegründet iktztz. Telephon 46629. 781 SclireibmaseMnen Wien, S, Bexlrk, Hamburgerstrasn Rr, 8 OPZ&c/iteks PoiRiscbe Staatsbürger! SeMiesst nach io eurem Interesse zusammen I Tretet dem „Hilfsverein für po!n. Staatsangehörige In Vien“ _• II., Schiffamtsgasse 8, bei sst« - Derselbe sorgt für geordnete Abwanderung jener* welche abreiscn, urd bietet Rechtshilfe in allen berücksichtf gungswürdigen Fällen. Auskünfte und Mitgliederaufnahme täglich im Vereinslokal von 9 bis 1 Uhr. Konsortiums geführt hat, toittbe vom Sicherheitsburea» mit grosser Energie werterversolgt. Nunmehr hat das Stcherheits- Lureau bie Amtshandlung über den Dalntenschmuggel nahezu abgeschlossen. Im Verlauf der Erhebungen wurden folgende Summen sichergestellt: 3,500.009 Kronen ungestempelte österreichische Ikonennoten, zwei Schecks auf 817.000 Kronen und auf 309.000 Kronen in österreichischem Gelbe, zusammen mehr als 4 Millionen Kronen. Das Personal des Speisewagens, Slaby und Berger, wurde im Sicherheitsvurrau einvernommen und aus den Geständnissen der beider^ grng hervor, daß auch sonst auf dem Speisewagen Valuten ge-- schmuggelt werden. Als nun am 4. d. M. der Südbahnzug mit dem Speisewagen aus Triest hwher zurückkehrte, wurde abermals eine genaue Durchsuchung vorgenommen und man fand in einer versteckten Höhlung oberhalb des WaschekastenS des Waggons weitere 875.000 Kronen in ungestempelten österreichischen §tronen und 450.000 Romcmow-Nubek. Bcr der Durchsuchung der Wohnungen der Verhastetm und bei einer Leibesvisitation wurden noch folgende Beträge gesunden: 71.000 Krone» ungestempelte Banknoten, 197.602 österreichische' Kronen, 488 deutsche Mark, 1005 Lire, 1544 Ler und 1505 polnische Mark. Der Gesamtwert der Valuten 5e» zisfert sich demgemäß auf etwa .7. Millionen österreichische kttor^n. Dann hat baS Sicherheitsvureau durch Erhebungen festgestellt, baß der Mann, der sich Jakob Gottesmann genannt hat, eigentlich Isaak Rubinstern heisst, Kaufmann, am 26. März 1892 zu Jerina in Polen geboren, aus Oestevreich für beständig abgeschafst ist. Er wrrd zunächst, dem Beztrlsgrricht Wieden zur Mstrafung wegen verbotener Rückkehr überstellt. Osias Bayer, der den 5triminalbeamten die Millionen angeboten hat, wurde wegen versuchter Bestechung dem LandeSgericht eingelieferk. Die weiteren Erhebungen ergaben, baß außer dm Beanständeten der 24jShrige Kaufmann Hugo Feith, zu Pilsn» in Gälizren geboren und dahin zuständig, 2. Bezirk, Kaiser Josef-^raße 37 wohnhaft, auch Valutenschmuggel betrieben hat. Er hat zwar nicht zu dem §konsortium Bayev- Rubinstein-Weißmann gehört, sich aber auch der nämlichen Angestellten der Schläftvagengesellschast bedient. So hatte er am 31. v. M. dem Koch Berger ein Paket, das 180.000 ungestempelte österreichische Kronen enthielt, übergeben, das Berger über die Grenze schmuggeln sollte. Das Paket wurde beim Eingreifen der Krtminalbeamten ebenfalls beschlagnahmt. Schon als dieser Schmuggel bekannt wcir, übergab Feith am 2. d. M. im Sicherheitsbureau eine Ausfuhrbewilligung, die das Datum des 28. Oktober trug. Feith behauptete, daß er sie <mt. 28. I v. M. — also vor dem Schmuggel — erhalten habe und demgemäß berechttgt wär, die 180.000 Krone» auszusühren. Laut amtlicher Auskunft der Devisenzentrale ist diese Bewilligung aber erst am 2. November — also nach Verübung des Schmuggels — eingereicht worden. Sie wurde auch nachher ausgegeben. Feith wollte durch seine falschen Angaben den Verfall des Geldes hintanhalten. Er wurde wegen versuchtest Vetntges - dem Landesgerichte eingellesert. Die übrigen ' eigentlichen Schmuggler werden soweit sie Ausländer find, nach Beend:- tt'.tng des ge^ällsämtlicken Verfahrens aus Wien abgeschaffb i ii'rroeu^ ' ~ “ 8. November W2ÖT Ba«stei«e für das Dritte jüdische Reich. 1 Durch Detwittluug der DezirkSkommissärin für den I. Brzirv Fra« Franka R i t t e r m a n n, zeichnete Dr. Mayer Präge»' (Verlag Löwit) de« öS. B a u st«i n für daS Dritte im' Rvch. J . . Todesfälle. Geüern nach Mitternacht starb im VaM tonn« W» Herr Salomon Strauß im 66. Lebensjahrs Drr Verbltckene, der durch seine sahtzebntelange Töt'-keu alß Fletschhauer in der Leovoldstadt brlannt war, war SB&tfa;^ ' verschiedener jüdisch-human rärer Deretne und auch Vorstand der ftlrischhaucrgcnostenschüft tätig. An seiner Bahr', trauern eme trostlose Wttwe und secks Kinder. Unserem Frr.rM Herrn Mar Strauß, BorstandSmilgkird des Tewp.ek< veremeS IV/V. uud feinen Angehöngm wendet sich anläßlich deZ Ablebens fernes Vaters d:e allgemeine Te lnahme zu. — heri Dr. Marrk Sch er lag hat emen ichmmlichen Verlust r* V«i. Sn« Sohn Tedy rst im jugendliche« Alter von Most Jahren vom Tode ereilt worden. i * Düditche Vereine — gefährven dke SffenMchs *»uhe. Aus Warschau wird uns berichtet: Die galtzss^e LandrSdrhorde hat folgende« jüdischen Verein'gungen die G^' nebmraung verwergert:■ »Bclb-JelmdaE in Przeworsh in 8 l o c z o w, ,P>-reem B a r a n o w i e tzf ^Tarduth m Komornrca. AlS Begründung wurde angs» grben, dtese Vkrem-gnngen seien a l« speziell jüdische-' schadltch säe daS Mammenlebm der Juden mit dem r ügev' Etnwobnrrn und bildeten dadurch eine G e t a b r (!) . Ui ■ öffentliche Ordnung und Ruhe. Der Klub der jüdischnat analer! Abgeordneten tm Seim dar das Mintsteuum des Innern austzs^ fordert, das Verbot der LaudeSdehörde sofort auszubebcn. X Krlmkehrbeweguna. Der Dampfer.Regina^ ist mil t18 Oesterretchrrn nnd 560 Frembnattonalen am 4. d. M. tr?. Stettin emgetroffkn. Der Dampfer .Kiewtst m t 6§S Krtea^ gefangenen, daimtler 131 Oesterrricher, am 3. d. M. v m hlatm abgegangen. ^, _ * Generolmafor Fifchsr frekgekastert. Aus Bukarest wird der Polttiftden Korrespondenz gemeldet, daß die rumänische, Regieiung, die Weisung zur Hetmbesördemng des Ssttttttchrschm; Generalmajors Fischer gegeben habe. :: * Die konsirzierten Flugzeuge. Wie die PMM KorrespondenA ertährt, tst entgegen anderslautenden Mcldunqe« m der Frage der drei deutschen Flugzeuge bisher leine amtliche R ach" r-ch^uber d-e Entscheidung der intet alliierten Konlt ollkommüssou m -öcrltn «ngelangt, so daß die ttendandige Berwabrung dieser Flugzeuge durch die östcrretchtsche Regierung noch sortbestehl. X, Kranzablöse. Für den verstorbenen Sohn des Herrn Dr. Marek S ck e r l a g bat bte Beamtenschaft der Oestc c-chlühen Hyporhekeubank als Kranzablöfe K lgöo dem Jül ich.i'- Natronal.onds zngeführt. . ^onntagSruhebestimmungen. DaS Marktamt ht$ S'adt Wien teilt mir: Es besteht vtelsach die Anficht, daß \M-. gesetzlichen Bestimmungen über die Sonntagsruhe der dauern, wte überhauvt t» fleischverarbeitendrn Betrieben, um aus feste Dttrebsstätten Anwendung finden. Diese Auslegtmg ist rin« trrtge und. bähen die Bestimmungen dieses Gesetzes auch auf M genanntm Detliebe aus Märlten und in Marlthaürn Anwens^uß zu finde». Diese müsse» daher au Eoumagen geschlossen dlichMf * «tot Abend im Orient. Der Vorverkauf iiir die fefvitf m den Sophienialen von der Aerztegruppe des V-lläftma-Am-eK nnd der Palästina-Sektton des Akadrmi chrn B.remes iWsch«: Medtzmrr vrtanstalteien, strenfl geschlossenen Redoure findet von N ms l llhr nur im Lokale des Medizinervereines,!X.. Wakringer-- straße lö, statt. Restliche Karten an der Abenblassa. Dw'z» troffenen Borbereitnnaen bietm sowohl für den gesellschaftüchrK als auch für den künstlerischen Erfolg drS Abends volle Gar mÄ- * Urania. Heute, SamStag, '/»T Nhr (Großer M Schülervortrag. 3 Uhr (Kurssaal) Fachreserent G-org Wienrng e r; Künstliche Brut und Aufzucht. — 3 Übr (KlcineL Saal) Beethovrn-ZhklüS. — */s6 Uhr (KurSsaal) Pi vf. Dskroe AlNrd S t k x: Hauvtmetster der Graphik, H. — '/,6 Mr (Klübkaal) Univ.-Lcktor W. MariuS Fa ber: UebunzSkitrse k Vortrags- und Redekunst, VN. »/,? fihr (Großer Saal htf Konzert Hauses) Heiteres Quartktt des Wiener Mannet gelani/n veremeS — 7 Ubr (Großer Saal) mm «stenMale: ^Ferdinava- Raimund/ — 7 Uhr lAkadcmie-Theate') »Kabale und Liede/ V|8 Ubr Kleiner Saal) Hochichulprofrssor Dr. Franz S1 r «>-- >a Die Schuld. — Uhr (Km's'aal) Dr. ONv Sto rch!^ 8eua>mg, GelchlrchtS^estimmung nnd Vererbung. IV. — Vt8 U^1 fKlMaaV Hcin^ Q u r n t: Ntemannsche Hmmomelehre Midi ' Tonschudleitrr, Hl. j * Die GsSurtenziffee steigt. Die Ge'undbeitS» vethältnisse der Stadl haben sich im September im allgcmemen günstig gestaltet. Es starben 1972 Prionen, grgen 3312 mt August und 2321 im September deS Jahres 1919. Die größt- »jahl mit 37? Fällen entfiel auf d-e Klankhei'en der K r.e i Sl a u f o r g a n e. Die Infeltionskränkhe 11 *« haben durch den Rückgang der Ruhr eine wesentliche Bermindr'ritng erfahren. Ban den Kinderkrankheiten hat der Scharlach au Verbreitung rWnommen: rS wurde» im Sevtember 224 Fälle angneigt. Den 1972 Todesfälle« stehe» 8005 Ledrndgebmten gegenüber. ' 1 i Namensglelchheit. Der Gesellschafter der Firma Metallgrofthandlung Michael Neurath. Hcrr Eduard Neurath, ersucht unr. mitzutetlen. daß er mt dem Kaufmann Edü.nd Ncurach, über dessen Skafangelegenheit berichtet wurde, weder verwandt ist noch sonst in Brztehnngen steht. j ä * 30 Millionen Reichsmark gestohlen. Gestern ist ein Telegramm aus Reichmbcrg an die hiesige Polnetdircktion gelangt, demzu'olge aus Reichenberp en Maun. der Sckwarz He tzen soll, nach Drebstahl von 80 Millionen Re'chsmm k flüchüg geworden ist. Ec hae emen Paßaus den Namen Katl Kovetzly. aibk sich für einen Atfistentm au§ Tramenau ans und soll in Be« gleituns etnrS ManneL sein, der sich Paul Schmtdt nennt. # Ein Wiener Fuhrrverksbesitzer ermordet. Sut. der Ort'chasi Pmggau in der Lteiennark wurde am 3. d. M. der Weener Fuhtwcrlsbefitzer Norbert Weldler etmorbet. Es ltcgt Raubmord vor. Weldler wurde von btsher unbekannt'« Tater» unter dem Lotwand. Geschäfte zu machen, in die Stejrimark: gelockt und in einem Gasthof m Pmaaau «mordet und uw 8 100.000 beraubt. * Ei« großer Brand in KlosterneuSnrg. Ein Rirseubrand. der auch das altertümliche Rathaus arg gefährdet bat, bat gestern ua.'bm ttagL m Kloste'Nknbttrg gewütet und in kcr LcovoldSgasse neben Häuser m A che gelegt. Rur durch das Zu>ammenw>rlrn der Wtcner Bcrusv'eueiwehr um den FieiwiÜtgen Feuerwehren, der Retchswebr und der Beoölkernng wuede unter den, wtdngitkn llmfilinden noch giößerer Schaden hiut« angebglten.^ Der Feuerschaden ist imurerbin groß rnch trifft i'i* '.'th-. rän-'t-!"' '.'U'-chwi'-t! tsrinr dart! 74

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