Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 640 (5.11.1920)
- Date
- 1920-11-05
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
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Rr. 640 _Men, Freitag Nicht unbeträchtlicher Teil Palästinas ist bereits in größerem MaßstaL bebaut und Sachverständige erklären, daß noch ein weitaus größerer Teil durch einfache Methoden der Bebauung und Brunnenbohrung entwickelt werden kan<n. Flächte, dre in Qualität den kalifornischen mindestens gleichwertig sind, können in Ueberfluß wachsen, aber die Entwicklung des Anbaues wurde bis jetzt gehindert hurch den Mangel an wissenschaftlichen Ordnungs-, Berseinerungs- und Verpacknngsrnethoden. Weder Paktnoch Kühlhäuftr gibt es m Palästina. Es cijt Kinr orea ifi cte Gese l chaft für das gemeinsameCrfasscn der Ernte und die Qbstindnstrie ist dort noch in demselben Zustand ww in Kalifornien vor SO Aahren. Nun ist die „American Fruit Grorvers of Palestine Ine." mit -irrem Kapital von- 2 Millionen Dollar geschaffen worden, um in Palästma moderne Packhäuser und Kühlhausaulagen zu schassen, wodurch enorme Ersparnis und ein vergrößerter Wert der Früchte erzielt werden. In der Vergangenheit war der Farmer von der Gnade vieler natürlicher und kommerzieller Behrngungen abhängig. Das ,yhst mußte in. wenigen Wochen gepflückt, die Früchte mußten schnell verpacht und versandt werden, was in der Hochsaison-eins Art Ueberflutung des Weltmarktes bewirkte. Natürlich wurde ihr Wert dadurch vermindert. Gleichgültig verpackt und sortiert und zurückgehalten durch' schlecht organisierte Verschiffung, konnten die Früchte niemals ihren Bestimmungsort im vorteilhaftesten Stadium der Konservierung erreichen. ' ' Man hat jetzt praktische Maßregeln ergriffen, um die palästinensische ObstinLustne nach., dM modernsten Gesichtspunkten zu entwickeln. Herr M. Fünfte t n, der Präsident des. erwähnten großen Konzerns, ein mrerkann.ter Sachverständiger in der Obstverpackungsindustrite mrd wohlbekannter amerikanischer Marktorganisator, >unh Herr H. F r s h e l s o.n, ein Leiter und sachverständiger Obstzüchter mit Erfahrungen in Palästina und Amerika, reisen jetzt wegen dieses Unternehmens nach Palästina. Gleich nach ihrer Ankunft werden die Arbeiten ernstlich rn Angriff genommen werden. Die Maschinerie ist bereits auf den: Wege von Amerika nach Palästina. Um ferner die Verteilung zu erleichtern, sollen Schritte unternommen werden, um Verkaufsäbteilungen zu organisieren, welche, verbunden i mit der der Gesellschaft gehörenden M>iffsorganisation, eine wirksame Lieferung der Daren versprechen. Wir erwarten viel von de«. Zukunft, wenn die Bureaus in London, Liverpool. Manchester und anderen Zentren, für ben Verkauf der palästinensischen Früchte in Mengen eröffnet sein werden. Augenblicklich ist Boston der Hauptsitz der Gesell^ schaft, mit. Filialen rn New-York und Jaffa. e Die Gesellschaft beabsichtigt du, Ausgabe neuer Zehnbollaraktie». :_ Mas Wirtschaftsabkommen zwischen Deutschland und der Tscheche-Slowakei. Berlin, 4. November. (Tel.-Komp.) Wie bereits gelmeüdet, wird dem Reichstag in den nächsten Tagen ein Gesetzentwurf zn einer. Reihe von Vereinbarungen mit der ungapische-n, deutschöfterreichischen und. tschecho-ftowakischen 9ie-> gierung zugehen. Von besonderer Bedeutung ist das mit der Tschecho-Slowakei getroffene Wirtschaftsabkommen. Gemäß diesem Abkommen verzlckDt die Tschecho-Siowakei unter anderem prinzipiell auf die Requisition deutschen Eigentums, di« nur dann erfolgen soll, wenn es sich um die Wahrung wichtiger allgemeiner wirtschaftlicher Interessen handelt. DeS- - gleichen sollen die gesperrten deutschen Guthaben in der Tschecho-Slowakei freigegeben werden. Ferner verzichtet die Tsä-echo-Slowakei auf' -die in Artikel 297 des Versailler Friedensvertrages vorgesehene Requisition deutscher Unternehmungen. Eine Aüsnahrne soll nur dann gemacht werden, wenn solche Unternehmungen von den Maßnahmen der Sozialisierung betroffen werden. Von allg«neineM Interesse ist eS auch, daß auf Grund des vorliegenden Wirtschaftsabkommens Deutschlaird bis zum Schluß dieses Jahres die Ausfuhr von 105.300 Tonnen Steinkohle und Koks pro Monat nach der Tschecho-Slowakei freigibt, wogegen diese als Gegenleistung monatlich 202.000 Tonnen böhmischer Braun kohle und 4000 Tonnen Pilsener Feinkohle abliefert. Es ist beabsichtigt, dieses Abkommen eventuell zu verlängern. Die Liquidierung der Notenbank. AnS Budapest wird gemeldet: Der Gouverneur der Oesterreichis-ungarischrn Bank Doktor S p i tz m ü l l e r, der gcst rn Mit anderen Mitgliedern. ,deS Genrralrgies der Bank aus Wien hier rmgetroffen ist, ertlärle Journalisten grgenüvrr, die Liquidierung der Notenbank sei noch nicht in ein solches Stadium getreten, daß er m der Lage wäre, Aeußki ringen sür.dre Oesfcntlichkeit abzngebm. In der heute abzuhalicnden Sitzung deS GeneralrateS würden außer den laufenden Angelegenheiten auch jene der Valutaspekulationen mr Sprache gelangen. Schließlich eiklaite der Gouverneur, daß Österreich auf keinen Fall dre überstempelten Banknoten auf StaatSnoten umlauschen werde. ' In der heute unter dem Vorsitz deS Gouverneurs Dr. Spitzmüller stattgesundcnen Sitzung deS Gencralrates der Oester,e.chischungar'nchen Bank, weicher außer dem österreichischen und dem ungarischen Ncgiernngslommissär auch Mark Edw. B a r r y in Bertrelung der Liqrdatoren' der Bank beiwohnte, berichtete der Bankjiouvernrur über den Beginn der Tätigkeit der Liqmdatoren. Im übrigen gelangten nur Gegenstände der laufenden Birwaltung!zur Verhandlung. __ ^Deutschlands Wirtschaftsvertrag mit Oesterreich und Ungarn. Berlin, 4. November. (Wolsf.) Dem NcichSrat und dem 'Reichstag sind drei Gesetzentwürfe über die Wirt chastsvcrträge zugrgangen, die Ministeraldirettor v. Stockhammer tm Namen der denl'chen Regierung m>t den Negierungen OrsleireichS und i.Ungaruö abgcjrhioije» bat« Der österreichische Vertrag ist uni den Wiener Morgenzeitung i > alten Handelsvertrag mit der österreichisch-ungarischen Monarchie auigebaut, trägt aber den menen Verhältnissen so weit als möglich Rechnung. Die Verhandlungen mit Ungarn haben sich rbmfasiS an den alten Handelsvertrag, der zw schen dem Deutschen Reiche und der österreichisch ungarischen Monarchie bestand, arigelehul. Alle Abkommen bauen sich auf dem Grundsätze der Meist' begstnstigung auf. Die gedeihliche Fortentwicklung' von Handel und Verkehr ist ferner durch die Gewährung der freien Durchfuhr gesichert. In dem Abkommen mit der Tscheckio-Slowakel und Oesterreich kommt auch der Regelung der Grenzbenehungen eine große Bedeutung zu. Der gemeinsame Eisenbahnverkehr rst neu geregelt worden. __ Freigabe der tschecho-slowakischen Depots bei der Postsparkasse. Wie wir erfahren, wurde daS Posisparkaffenamt ermächtigt, bei diesem Amt erliegende DcpotS tschecho-flowakifcher Eigcnrümer bis zu einem Werte von X 5000 ohne Mitw rkrrng der zuständigen Steuerbehörde frerzvgeben, wenn die in Abschnitt A, Artikel 1 des am 10. August 1920 in Kra't getretenen ilebereinkommmS^ zwischen den beiderseitigen Rcgrerungcn, betreffend die Freigabe von versperrten Depots und die gegenseitige Anerkennung der Kontrollbezeichnung angeführten Voraussetzungen nachgewiesen werden. Handelsnachrichten aus der Tschecho-Slowaker. Prag, 4, November. (Privat.) Zwischen der Aivno» stenSkü Banka und der Ungarischen Allste'meinen Kreditbank schweben Behandlungen zwecks Uebernahme der s l o w a k i s ch e n F r l, a l e n der Ungar!, schen Allgemeinen Kreditbank in Kaschau und Preßburg durch die Ävnostenskä Banka. In den Monaten April bis Juni betrug die Zuckerau sf u h r 782.810 Mete zentner Raffinade, wovon 94.200 Meterzentner nach Ocstrneich gingen. Die Rohmckcrmrsfuhr von 46.000 Meterzentner ging zur Gänze nach Oesterreich. Aufllegen der Erwerb sterrerregister. Die für "die Angehörigen der ^tcuergcsellichasirn 8. und 4. Klasse der Beranlagunysbeürke Nr. 22, 23 und 24 (XVI., XVII, XVIII. und XIX. Wiener Gemeindebezirk' ausgrierligten Elwerbst'-ueiregrstkr. rn wachen die den einzelnen Erwerbstcuervslicktrgen von den bezüglichen Erwerbsteuerkommrsiionen Urr die Bcranlagnngs. jabre 1018 un^> 1019 bemeffenen Steuersätze ersichtlich g macht find, lrcgen bei d-r Abttilima für Erwerbstemr der Stnrwadm mst,-it'0n für den XVI., XVII., XVIIl. und XlX. B'nrk in W.en, XVll,. Elier.leinplatz 14 (Kalvarrenbciggaffe 29). 3. Sivck. Zimmer 11, vom 8. bis 29 d. Ä)k.. in der Zert von 1s bis 2 Uhr zur Emstcbt jedes Erwcrbsteuerpflichtigen aus. Dle Galizifche Landesbank — polnische Staatsbank. Aus K.rakau wnd uns berichtet:, Jnsor-maiionen polnischer Bläiter zulolge verhandelt jetzt die polnische Regierung mit dem ehemaligen Galizischen Landesausschuß wegen li e b c rn a h m e der gal^z schen Land^sbank und deren Uebersiedlung nach Warschau. Der neuen Bank soll der Chrratter eines Em-isionsrnstimts zuerkannt werden und.sie soll den Namen Staatsbank führen. Die Buchanfschrckbungen ber Gewerbetreibenden und die Steuerbehörden, Es kommt vielfach vor, daß seitens der Steuerreferenten einfache DuchausschreibungM der Gewerbetreibenden nicht anerkannt werden. In Kenntnis dieser Verhältnisse unterbreitet das Präsidium des Reichs-Handels- und Gewerbebundes «in einer Emgne vom> 23. v. M. dem Staatsamt für Finanzer: den Vorschlag, aus Grund authentischer Informationen über die Führung der Ausschreibmigen, ferne 60.000, auf ganz Oesterreich verteilten Mitglieder, in ähnlichen Vorträgen^ wie sie semerzelt ln dem zweitägigen Kurs über die Vermögensabgabe abgeführt wurden, mit dem vom StaatSamt auszustellenden Richtlinien bekcmntzumachen. Selbstverständlich müßten dann solche Bücher ber ordnungsmäßiger Führung von den Steuerbehörden auch anerkannt werden. Die TranSportsperre für VamnaterLalim. Bekanntlich hat das Staatsamt für Verkehrswesen wegen Waggonmange'.s eine Transsportsperre für Baum'ateriallen verfügt, durch welche das heimische einschlägige Gewerbe, insbesondere Zementwarenerzeuger, Dachdecker/Maurermeister und andere, in eine bedrohliche Lage geräh. Das Präsidium des Reichs-, Handels¬ und Gewerbebundes richtete daher unterm 2. d. M. eine Eingabe an das Staatsamt, in welcher darauf verwiesen wird, daß gerade in den Monaten November und Dezember erfahrungsgemäß Reparaturen an Gebäuden und Dächern sowie kleinere Neuherstellungen vorgenommm werden. Wenn währen/> dieser Monate das Baugewerbe infolge Materialmangels genötigt erscheint, begonnene Arbeiten' einzustellen u>'»d neue nicht zu übernehmen, so ist damit für die heimische Volkswirtschaft ein nicht mehr gutzumachender Schaden verbuilden. Es wird, wenn es nicht möglich sem sollte, den Bahnversand aller Baumaterialien ganz freizugeben, gefordert, baß 1. wenigstens der Bahnversand von Zemerrt und Kalk sowie von Mauerziegeln vollständig sreigegeben werde, und 2. andere wichtige Baumaterialien, wie Zementschieser, Dachpappe, Dachziegel, allenfalls aus Grund der nachzniveisenden .Dringlichkeit deS Bedarfes, schleunigst befördert werden dürfen. / Kontingentübereinkommen mit Rumänien. Es zeistt sich, daß eine Anzahl von Jntercffentcn über die Nickulinr.n und übet die Adw'cklung des Koiitu'gcutübermitommens zwlschcn Ocstcneick und Rpmänun nicht untcruchtet lst. D.e beieiligten Geschäitssirm n mcrocn daher au'merk'am gemacht, das; die bczüstlichcn Bcfiimmungrn (Einfnhrverbore, Uebeuaxe, Aus'uhrabstaden n'w.) :m ZoUbucean dcr niederösterrcichischcn Handels- und Gcwerbekuninicr Uli. Stock Zmm.'r 2<>3) zur acsällmcn Einsicht ausiirgen. Desgle chen rönnen alle einichlägigen Fragen an diese Stelle gerichtet werden. Vaiutenkurse. Im gestligen freien Verkehr warm fremde Zahlungsmüiel. namentlich tschechische Noten begehrt und wesentlich hoher. Es notierten: Le: no t en X 7.48, Rubelnoten K 8.35, Ai a r k n o t e n K 6.13, Lire K 17 60, französische NotenX 29.75, Schweiz? r N ölen X 14.— . t i ch e ck i! ch e R o t e n K l>.20. Dinar X 12 35, Dollars 484.—, P f u n d X i G10.—, ungarische N oten X 98 r 0, polnische Mar! K 128.—, A it s z a h l u n g Agr a m 309.—. Ä u L- L a b l n n a B e r l i n ä 616.—. Auszahlung Praa 6. November 192(1 Seite 7 X 52ä.—, A u s z a h l u n g I t a l i e n K 17.70, A u A zahlunaSchweiz^ 75.37'/, und u n g e st e m p e l t c R o t e u X 103.50. / Wiener Börse. Die bereits ^meldete schwäche: r Haltung machte an d« gestugen Börse wn'rre FoNschr ttr, rumal von dm auswä'tigeH Blähen keine An eoung grbotm wurde und die Spekulation sich - wegm der b vo> siehmden Beisorauna zn entlasten suchte. Da- Angebot war aber aus keinem Gebiet dränaend, so daß sich Rückgänge in engen Grenzen beweg en-?1ä'ker rückgängig wäre, cinnlne Werte ungänscher Provm ene. So sielen Salgo-Kohle« um K 315 und Rima um X h-6. Auch Südbabnwerte gaben m Hinblick auf die bereus von uns gemeldeten Gerückte abermal- >m Kurs nach. Km Verlaufe des Versibrs zeiaty sich ein'ges ep hölnrs Interesse.für Bankenwerie, doch vermochte es daß Geschqsr . i"cht zu ttlebrn. So wie rn der Kulisse war auch irn stchignke» Re gung zu Abgaben und waren nur ganz geringen Ausnahmcn fast lurchrvegs schwächere Nouerungm zu verzedchen. Brosche SvlrituS wu dcn X 209. A. E G. Unron K 10, Brüxer Kohlen K 290, Ur.kany K-50O, Ver.schrr Magnesit K 200. KMvmhen-Velrolepw I( 410. Ung. allst. Kohlen X 450 und Schodnim X 2 v billige, abgegeben. Ledrstbch Prgaer E sen.g'wannen K 140, Oberungartsche Hütten X 4y0.und Roisiver K 200. Von den Transportwerten rrböhien 'sich Navigauone um X 41.0. Renten wäre« abermals brs 2Va*/® billiger rrbälll'ch. Bis zum Schluffe vermochte dgs Geschärt leinen größermUnsiang anzunehmen »nd bfreb die schwache Haltung im Vordergründe. Im übrigeu verwerfen wn ays nachstehende S.hlußknrser 5lndustrtc-rinternehmungen. Allgemeine Baugesellschab 870— (-l- 20 —), Unronbau 883 — (+ 32.—), Wiener Baugesellschast 820 --- (-j- 2.— ), Königshafer Zement — — —.—). Perlmoarer Zemen 2820--" (-j- 22.—s, Wienerbergee ttregkl 2720 - (— 70 —), Liesingcr Braüercr 1973 — (-h- 28.—), -Sarajevo 3150 — 90.—), Ärissig Chem. 9190.— t— 60.—\ Brosche Spiritus 5100.— (— 20 V—-). Carborundnm 4000.-- -s- 10—), Cloihrldc 6150.— (— 350.—), A. E- G. Union Elektz , 1800.— (— ICO.— ), Bereinigte Elektrische 1450.— (+ 10.—\ Tremens Schuckcrt 1811 — (— 95.--»V Alvrne 5J30— (— —/ Berg- und Hüttenwerke 13 180.— (— 29.—), Austria Email 5310.— ' (— 50—), Egydrer 2960— l— 30—), Enzesielder 2780.'!* — 58—). Felten & Guilleaume 5875.— C— —.—), Grernitz Ersen 2550.— (ch- 10.—), Hutter & Schrantz 1805.— (— 89.—\ Kruvv A.-G. 1666.— - 21.-). Boldrhütte 8705.— (— 74.—). Prager Eilen 10.490.— 4- 110.— ). Rrmamnrany 4010.— (— 166 -), Skodawcrkr 3030.— — 50.—), Wa^enkabrik 89 0.— (— 10.— , B'irrer Kohlen 9DU).— (— 290.—), Gran« Tzaszvarcr 3600.— (— —.—), Rardung. Kohlen S800.— (— — —). Obcrung. Hütten 4900 — <-p 400.—). Rossitzer 4500.— + 2i 0 — ’, Snlgo - Tarjaner 7580.— (— 815.—), Tritarl« Kohlen 479-! -> + 98.-). Ung Allg. Kohlen ll.000.- (- 450.—), Urrkanv 6 00— (— 500-^),-. Bertscher Magnesit 16.300.— (- 200.-, Wesiböbm. 5590.- 'ch- 15.-), Wolisegg 1915.— (— 15—), Danek Maschinen 3190.— (+ 90.—), Brunner Maickinen 27V0.— — 8.—), Darmler Motoren 1415.— (-s- 5.—), Fiatwerke 1545— l—' ), Heid Maschinen 979.— — Horherr & Schrantz 1004.— (—19 75). Srgl Lokomoüy 1618— l—> —.—), Ruston 2670— l— 160.—), Simmering« 1470.- (- 5.—). Elben,ühl 3720.- (+ 20.-), Leykam-Ioseisthatet 5700.— (+ ß;).—), l)kru>redler 14.450 (— 40.—), Apollo 7700 — (-Fanto Genf 25.9 0.— — 80.—), Karvalbey 19.390 - (—410.-), Gairzra 28.100 - l-s- U 0.-). Schvdnicq 18970.— (— 290;—), Cosmanos 4510.— (-!- 42 -). Feztabrrkeq 8 <80.— (— —.—), Rotkostcletzer 6220.— (-i- 220.—), Scboell« Mucker 9260.— (— 30.—, Schönvrresener 4490.— (— 80.—), Oesterr. Elsenbcchnvcrk. 4200.— (4- 10—'. Ung. Eisenbabnverk. —\ Wiener Waggonleihgesellschaft 1715.— -ck 15.—). Gerngroß 985.- (-f- 10.—), Holzhandelsgesellickast 3595.— (+ 25.—', Türkenlose 2P0 — (— — Transport-Unternehmungen. Adria 14.700 (-f-350.—), Auisig-Tepirtzer 7000.— (— —Buschtehrader lit A 5450.— — —Bmchteiiradcr lit. 8 2250 — l^- 35.—), Donan- Damvs. 12-590.— s—' 110.—). Ferdruands-Nordbahn 15.850.— (— 50.-). Graz-Kösiachcr 4250.- (— 40.—), Kaschau-Oderbrrger 2048— 1.501.' Hemberg - Czernowitzer 2948.— (—47—), Royd —(— —.— ),■ Navrgasionr 12450.— + 450.—), Staatsbahn 4900.— l— Vambarden 1805.— — 90.—). 3°/» Tüdbadn-P:wr. 1376.— 32.—),StaatZb-hk- Genußscheine 2830.— (-j- 180 Renten. Mairentr 97 50 ’— l.FO', »Vebriranrnte 97.50 (— 2 25', Ocsierr. Krommcnte 97.50 — 150), Oesierr. Goldrente —(-> Ungar. Goldrente (— — Ungar. Kronenrente 1''7-75 (— —.—). Banken. Anglo-Bank 1092— (— 8.—), Oesierr.-bvS«. Bank 795.— (— 35.—). Vriti'ch-un ar. Bank . — — —Bankverein 1155.— -f- 75—), Bodcirkred'rt 2375 — (— 25.—), Oesterr. Kredii 1121.— (4- 18 — V. Una. Kredit —(-Depositenbank 9-t0.— —.—). Niederöst. EKomptegei. 12 651.— (-1-16. -), Ung: Hypoihekenbauk 650.— 1 — 14.—;, ^'inDetbauf 1760.— (+■ 15 — , Bosn. Landesbank 760 — <— 39.7-), Mer cur 942.— (-.—V Ocsterr.'irngar. 'Bank 5480 — (4-110—, Uaioirbank 103 ) — < 4 2.—), Berlehrsbaut 774.— (— 13.-), Zionostensla 2100.— (+ 2.—). Budapefter Börse. Budapest, 4. November. Auf d'« b ruh genden Amßcrunge« deS Finanzministers Koraupr hin überrvogen zu Beg'pn deS - heutigen Berlehrs Ber aase, wodurch ,m allgemeinen ich mach ere Kurie zum Vorschein kamen. Die Ridlgänne h.eltcn sich jedoch rn enaen Grenzen und einzelne b vorurg e Pavierir konnten sogar le chtd Beiserungcn durchsrtzen^N'ch Erledigung der Realrfa'ionen machte sich zu den ermäßigten Kursen neneU che K.ru usi bemerkbar. so daß iin Terl der anfänglichen E-nbußr wrcdcr wetlgrmacht me. den konnte. Sehr lebhaft wär der Bei kehr in Ersen- und Masch Neuwerten, von dcuen L'vtak Aktien wrederhvlt m großen Bostm gelaust wurden. Tie' KuUffe mar vernachtaiffgt. ' Beide Kred takt-en verloren je K 45, Sraitsbahn-Aktien K 200. Bon Sch ffahriswer'.err wgen Adria-Altien um X 10 Oittt Kurse an. Bon chemischen Wer.en standc« wieder Clotckde All«» m Nachfrage. * ' ,v .' Im ossiziellen Valutenhandel notierten: Napoleons ll 1420.-7- > bis X 1470.—, Engl Pturrd K 1620.— bis K 1690.—, VcDfl K 660.— m K 58».-, Dollar K 47 ).- bis-' X 497.50, französische Franken ll 3180.— bis X 824'.—, .Mark Lck60t) — brs 8. 620.—, K. 1710 — bi-8 K 1730—, öftere. Nolen ‘ K 98.— bis K 103.-, Rubel ä 340.- b-8 X 3öv.—. Ler K 740.— bis K 790.—. Sotols K 5)0.— bis 550.—, Schweizer Franken K'700\— bis K 7100.—, Kronen- Dinars ll 12y!>.— brs X 1250.—, Franken-Dmars 1200.— brs Li 1250, polnische Rkark X 120.— bis 140.—. - Von Devisen notierten: A.i'.sierdam X 14000 b S K 15.000, Kopenhagen U 6300.— bt8 K 6800.—, Ehrntrama X 6250 — b,S X 675».-. Berlm X 625.- ck'lS X 650.-, Italien ' X 180».— bis X 1875 —, Prag X .'20.— l".s X 550.—. Stockholm X 8*90.— bis X 980".—, Schwei.rcr "pläve X 74<:0.— biä K 7850 —, Wien K l 2 — bis ü 106.—, Sosia X 930.— ötS 550. —. Aa-ain \\ 315 — bis 315.- , Bukarest X 750 bis 810. Um vriv .ten ckalinerihaiidel nouer cn: 'Napoleons ti 1448.-», B'iii'd K Veva r'70 A'ollav X 492.-. französi che F'.aiiken 1^ . Nia'k 6!» —, Vac X i76 ■ —, Oesterreichr- . ifüc Kronen K K)2,5j, Rubel X 35».—. per X 7v0°—, SokotS