Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 640 (5.11.1920)
- Date
- 1920-11-05
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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idfr* .feien, Frenag r» Wiener Drorgenzerruns /&. srroemwr 1328' rittm geworden. Oie jüdische Presse in der Bukowina weift Mit Recht darauf hin, daß bisher von den Behörden geübte ungestrafte Duldung dieser Vorfälle einer Billigung gleichkame. Energische Interventionen jbes Präsiden!en der Zionistischen Organisation Doktor Bbnär beim Kommandanten der Lanbesgendärmerie Hat endlich ein energisches Eingreifen dar Behörden _ - Tagesbericht. Zionistisches LandesKoniitec für Oesterreich. ES wird hiemit bekanntgegeben, daß Sonntag den 1. d. M., um 9 Uhr vormittags, im Nieder österreichischen Gewerbeverein, 1. Bezirk, Eschenbach« gaffe■ 11, die Fortsetzung des'Parteitagestattfindet. Diejenigen Delegierten, die nicht mehr im Besitz ihrer Legitimation sind, werden aufgefordert, sich eine neue Legitimation' im- Zionistischen Burse«, % Bezirk, Zirkusgasse 33, abzuholen. Ursache und Wirkung. , An den Opfern der großen Wahlschlacht vüw Ü7. Oktober gehöre» auch — Anzengruber und Wedel'.nd. Zwar standen diese Namen auf keiner der eingereichten Wahlwerberliston, aber der siegreich aus dem Kräftemessen der Parteien hervorgegangene Klerikalismus rechnet ausdrücklich .auch ihre Träger zu den .Geschlagenen. Die „Reichspost" hat anläßlich der Aufführung von „Hand und Herz" im Wiener Stadttheater Hrem Befremden darüber Ausdruck gegeben, daß Anzsntzruber „noch immer überschätzt^ werde! Dieses „noch Smmer" ist höchst köstlich. Noch am 16. Oktober durfte inan vor dem Klassiker des. Volksstückes wohl einigen Respekt empfinden, aber nach dem 17. Oktober, nachdem die christlich soziale Partei hauptsächlich durch die stimmen der holden Weiblichkeit die stärkste Fraktion ßm Nationalrat geworden ist, muß sie sich eine solche Literarische Einschätzung eines Dichters, der seine poet'schen Probl'me nicht aus dem Phras.'nschwallkirchrntzläubiger Parteifrömmigkeit holte, als Provokation empfinden, die sie . sich nach dem dezidierten Urteil d>sr Geschlechtsgenossinnen der Frau Sopherl vom Naschmarkt nicht mehr gefallen zu lassen bvarvcht. Noch schlimmer ist es Wedekind ergangen, gegen den nicht bloß fromme Federn mobilisiert, sondern ein Theatersskandal arrangiert wurde. Obwohl das Grazer Publikum Ausdrücklich darüber aufgeklärt worden war, daß sich ^idalla." für Jugendliche nicht eigne, drängte sich eine Gchar Buben — in jedem Sinne des Wortes — ins Theater, aber nicht, um aus der verbotenen Frucht vrhöhten Genuß zu ziehen, sondern um dort Märtyrer jener Moral zu werden, die von dem Grazer klerikalen Sittlich Kitsapostel, einem TheoKogiLprosessor und, Anstifter des Theaterskandals, der übrigens von den Erwachsenen energisch unterdrückt wurde, vertreten wird. Man denke sich einmal die — Karlsschüler von- 1781, die sich über die schäbige Moral von Schillers Zauber" entrüsteten, und man wird die geistige Reife her deutschen Jugend von heute, die sich zu solchen klerikalen Vorstößen mißbrauchen läßt, erst richtig einzusch ätzen vermögen. Besonders für uns Juden ist dieser Vergleich sehr lehrreich und er erklärt uns manche Ver- Knd-erung. im deutschen Hoch sch ulleben von der versuchten Berufung des jüdischen Ketzers Spinoza an eine kurfürstliche Universität bis zur Anpöbelung Einsteins stuf Berliner akademischem Boden . . . Für uns als materialistisch verschriene Juden bedeutet jede Respektlosigkeit vor geistigen Werten und deren Repräsentanten einfach eine Unbegreiflichkeit. Wir konstatieren mit Genugtuung; baß sie von unserer Jugend Nicht mitgemacht wird — man beobachte nur ihre Ehrfurcht vor der Kunst Richard Wagners, dieses erklärten Antisemiten! Wenn die deutsche Jugend eine solche, von allen Schlacken des irdischen Parteigezänkes befreite Empfänglichkeit für die Offenbarungen der Kunst verloren hat, dann wird es freilich begreiflich, warum sie durch so schäbige Mittel, wie den Numerus clausus, vor der Ueberflügelung durch solche Altersgenossen geschützt werden muß. in denen der jugendliche Idealismus «och ungebrochen fortlebt, esu jubelndes Bekenntnis „zu dem Geschlechts, das. aus dem Finstern zum Hellen - . . Dr. K. Kp. Mitteilungen ans dem Publikum. Holossi. Anläßlich des Prozesses Holossi-Dr. Baraes ver- Zffentlicht das „Algemeen Handelsblad" vom 31. Oktober einen Artikel, in dem unter anderem mitgeteilt wird» daß die Union der Korrespondenten.der auswärtigen Presse in Wien feinereinen Ehrenrat ernannt hatte, der darüber entscheiden sollte, ob Holossi noch länger Mitg'ied bleiben könne, nachdem er dem Korre- 1pvnden.su des „HandML ad", Nyp 1'-, fälschlich cin von ihm selbst ve.faßles Interview unterschoben hatte. In diesem Ehrenrat seien ernannt worden: Als Vorsitzender KvfraL Jette! und als Mitglieder der christlichfoz-ale Führer Seipel und der Nationalrat Hartweher. Man habe also, um auch nur den Schein von Par:eilichkrit zu vermeiden, einen christlichen Ehrenrat für diesen Christen, der sich als durch Juden verfolgt ausgab. ernannt. Ehe aber die.sn ßhrenrat seine Untersuchung begann^ habe Holossi, nacker tzyst Men Thalien B RILL ANTEN, Perlon, GolÄ, Silber, Platin». Uhren kauft und vorkauft 778 ETTER Botentnrmstr. 23, fiCeriahilferstr. 98 maschinen — grünte üasnahl Billigste Preise 153 Leopold Steinharft Wien, Biberstr. 9 Telephon Nr. 4073/VIII Feine Herrengarderoben beim Schneidermeister Rudolf Gold«t&iii, Wien, 1!., Taborstrasse 59 Gegiündet 1866 781 Orosses Lager feiner Stoffe Telephon 45624 jgffil&jaarErster grösster Käufer ■Brillanten, PerMIum Jiwelen Hi*« Juwelier FORST Sep.Sprechraum W JA Tel. ÄOTfW ..fttsarstrasse lp Georg Cochplatz 3 P Viel 11.8er. Telephon 18*1-33 Kulanteste Durchführung aller bankmässlgen Transaktionen sowie Besorgung: von Zahlungen und Ueberweisungen an alle Plätze im ln- und Auslande Eigene Korrespondenten Sn Berlins Budapest * Prag, Krakau, Agram 409 hatte, freiwillig feinen Austritt aus der Union angemeldet. Das „Handels-lad" te'lt bann mit» daß .Holossi jetzt Chef (!) de r P resseabt ei lu ng der ungarischen Gesandtschaft in Madrid ist. Zu bemerken ist noch, daß Hvlvssi ein Schützling des Mandl war, der ihm noch in Wien die Mauer machte) als HolossiS Schmutzereien .schon allgemein bekannt waren. Akademische Reaktion. Man schreibt dem «Vorwärts*: Professor Dr. Schücking, bisher DAkerrechtÄehrer an der Universität. Mavbuvg, folgt einem Ruf an die Handelshochschule Berlin. Nachdem der Pazifist ^Friedrich Wilhelm Foerster» müde des Kampfes mit der akademischen Reaktion,, sein Münchener Lehramt niedergelegt hat, scheidet nun auch der Pazifist Walter Schücking aus dem 'Umkreise der deutschen Universitäten. Keine Universität der deutschen Republik hat für den führenden, vor dem Kriege fast alleinstehenden Vorkämpfer eines. Friedensbundes der Völker Verwendung' gefunden! Zu der gleichen Zeit, da der Autzenminister Dr. Simons die Idee einer Rechtsordnung über den Staaten ails den Gedanken preist, durch dessen ehrliche Vertretung DeutschLaaÄ» eine geachtete Stellung unter den Völkern Aurückgewinnen könne, muß gerade der Hochschullehrer aus unserem Universitätsunterrichte ausscheiden, der wie kein anderer die studierende Jugend mit btefent Gedanken erfüllen konnte. Wie lange noch soll diese reaktionäre Selbst» abkapsekung dauern, durch die sich unsere Universitäten nachgerade zu Fremdkörpern im geistigen Leben unseres Bolksstaates machen würden? Die Wiener Hochschulen marschieren, was die ^reaktionäre Selbstabkapselung" anlangt, unentwegt Schulter an Schulter mit. Das erste tfchecho-flowakische Adria-Schiff. Am 28. Oktober fand in Triest der Stapellauf des ersten Handelsschisses statt, das in der Adria bre tschechoslowakische Flagge führen lvird. Der Tag der Feierlichkeit war im Einvernehmen Zwischen Prag uttt, Rom aus den Geburtstag der tschecho-stowakischen Republik verlegt worden. Das Kapital für die Erwerbung des Schisses, das den kämest „Legte" führt, wurde aus Beiträgen der tschechischen Legionäre von der. japanischen Handelsmarine erworben. Der Stapellauf fand mit besonderer Feierlichkeit statt, der Gouverneur von Triest sowie der tschechische Generalkonsul und andere Persönlichkeiten hielten Ansprache,!. Offene Stelle«. Der A ri> e i t sn a ch w e is . d eS Gewerbef 8 r d e r u n g S a m t r S d eS I ü d i s ck e n N a t i 0 nalratrs für Oesterreich bat. die folgenden Stellen m vergeben: 6 Herrenschneider (Maßarbeit), 4 Herrenschneider (Kon-, feklionsarbett. 3 Herrenschneider (große ArbrittSiücklohn). t Rockarbklter, 3 Damenschneider (Jacken und Mäntel), .3 Tamenschne,der innen '(Schöße und Tatllen), 1 Zuschneider. 2 Kürschner, 8 Kürschnernäherinnen. 3 Modistinnen, 2 Hosenträgernahermnen. 2 Tapezierer, 2 Schuhmacher, 2 Kapvenmacher, 2 Bau- und Möbeltischler. 1 Schileer- und Schnsienm.rler, 3 Bürstenbinder. 2 Stricker. S Stickerinnen, I Aulogaragemetster (nach Zagreb\ 1 Kanditenerzeuger (nach Brünn). 2 Praktikanten (Haus- und Küchengeräte, 22 Mädchen für alles, 8 Köchinnen, 6 Kinderfränletn. * Za melden tm Arbeitsnachweis de- Jüdischen Nationalrates. H-, Taborstrasre 20a (Z turnet 6), täglich von 8 btS 12 uüd 3 bis 6 Uhr (mit Ausnahme von SamSag und Sonn ag>. Der ÄrbcitSnachwkts deS Jüdischen NationalrateS ersucht sämtliche jüdischen Arbeitgeber, bei Brdar! an Atbeilökrälten die Intentionen des Amtts tu untetstützen, in dessen Evident Prottifiomsteti. H lfsarbeiter. Lehrlinge aller Art, Haus» und Bmeauvttjvnal usw. vertrete» sind» Nf.nv „Der Rache goldene Zeli^. In der alldeutschen und allpreutzischen ^Deutschen ZeitüngE beschließt ein Adeliger einen längeren Artikel mit folgendem Haßgesang gegen die preußische Re« gierung: Einst kommt ein Tag, Ern Preußen-Mai. Man bricht t« Bolk Wie Preußm nicht entzwei. ä. Dann ist sie da, v 0 ll S els-k11i ' . Der Preußen Rache goldene Zeit. Unser neuer Roman. Mr beginnen Sonntag de« 7. d. M. msi dem Abdruck des berühmten Romanes von Israel ZanqWiÄ r „Der König der Schnorrer". Schon der Name des Autors und der Auf des Werkes, das zu den bedeutendsten Schöpfungen der Gegenwart gehölt, versprechen unseren Lesern eine interessante Lektüre. Mit liebendem Auge sieht der Dichter die jüdische Welt durchsonnt von dem Lichte seines lebendigen Humors. Wir geben unseren Lesem hier ein Glanzstück der Erzählungskunst, das ihnen sicher sehr willkommen sein wird. * Erne Rcboutr Mgmrstrn des Jüdisch« NsKünalfondL Das nsugegründete Verwallungsreferat des Jüdischen Nattonalt fonds für Oesterreich beabsichtigt tn der kommenden Saisoq eine gairzs Reihe von Festlichkeiten zugunsten beS Jüdische« Nationalfonds zu arrangieren und hiedurch dem Jüdischen Nationalfonbs einen Teil des für daS nächste Jahr |?ovi gesehenen Kontingmtes von 100 Millionen Kr0n»en zuzusühren und gleichzeitig Propaganda für den Jüdische Natiönalsonds in Kreiset: zu machen, welche für ernste Ver-, anstaltungen kaum zugängluh wären. Die geplante Kampagne beginnt am 3. Dezember mit einer großen R e d 0 u t e, von der sich das Referat einen besonderen materielle» Erso^ ver-t spricht. Aber schon äm 18. November findet in den Sofien^ säletr, 3. Bezirk, Marxergasse 3, ein festlicher E r ö s f n u n g s-, abend statt. Damen» ober Herren karte im Borverkau| 60 Kronetr. Karten sind erhältlich im Bureau des Jüdischen Naiionalfonds, 2. Bezirk, Zirkusgasse 33, nti Palästina-Am^ 1. Bezirk, Bauernmarkt 84, kn der Redaktion der ^Lieuers Morgenzeitung", 2. Bezirk, Taborftraße 1 a, Buchhandlung R. Löwit, 1. Bezirk, Rotentnrmstraße, und an de» Kasssq der Sofiensäle, 3. Pezirk, Marxergasse 17. - Eine Rrchmestat der palastinenstschen Lehrerschaft. Um das Schulwerk in Palästina zu fördern, haben, da öffentliche Mittel zurzeit nicht in genügendem Maße zur Verfügung stehen,, nach einer Mitteilung der „Zionistischen Korrespondenz"^ .die jüdischen Lehrer Palästinas beschlossen, Freistunde» im Werte von 1000 Pfund Sterling monatlich zu gebm. Jede« Lehrer übernimmt zwei Wochenstunden, die nicht honorier! werden. Auf diese Weise können »och einige Massen eröffne^ werden und diese Klassen sollen vor allem den neueingewar« beten Arbeitern zugute kommen, um ihm» die Erlernung der hebräischen Sprache und der für die Arbeit rni Lände notwendigen Kenntnisse zu ermöglichen. * HebrLischkurse des Anterrichtsamtes des Audi-, fchen Nationalrates. Der Kurs für Vorgeschrittene, der bisher unter der Letlüng des Herrn Dr. Kojfler stand, wurde vom Herr» Gelernter übernommen und wird nunmehr täglich (außer Frerlag und Sonntags zwischen •/,& und V»10 Uhr abgehaltem! In den übrigen Kursiv, abgesehen vom Kurs 6 des Herrn Gelernler, der mst dem des Herrn Roseuzwrig fusioniert wurde, Irm keine Aenderung rm.. * Krüppelfürsorgestelle irr Wien. Im Orlhopadischrn Spiial (Vorstand Prof. Dr. H. Spttzy) ist eiue Füuorgeunh Beratungsstelle für körperlich geschädigte Kmder und Jugendliche cingetichtet, rn welcher jcdrn Dienskag und Frenaa von 9 3tS> 1l Uhr vormittags eme ärztliche Beratung über o:e geeignetes Maßnahmen statlfindet. welche die korperltch Geschädigten zur Erlangung mögltchst großer Erwerbslähigkeit zu ergreife» hätte».; ** Pa«l Schoeller. Gestern savd unter großer BeteÜiaung die Leichenteirr für den verbltcheue« Großuidustrtelle» Paul S ch o e l l e r statt. f « Rückkehr der vom Joint nach de» Süden entsendelen Kinder. Die mit unserem Transport a« 81. August. - l. I. nach Triest, drziehungswelse San Pelagio entsenyeten Kinder kehre» heute, Freitag,-mtt dem um 9 Uhr 40Mmutt» abends am Südbahnhos einireffenden Schnellzuge nach Wien zurück. — Dt« seitens unserer Sektion Kranlenfürsorge verständigten Angehörige» wollen sich am Bahnhof zwecks Abholung der Kmder etnfinden. Aranla. Heute, Frestag. V#6 Uhr (Kleiner Saal) Laitdesschulinipektor Dr. Auto» Becker: WaS lehrt uns das Landschaflsbtid und die Landkarte? — V,6 Uhr (Karssaal) Pto» fesfor Jng. Ernst RemenovSky: Zeitgemäße Fragen der Er-, rährung und Beklerdtmg, L — V»6 Uhr (Klubsaal) Dr. Friedrich Kronscder: Philosophte und Weltanschauung, ll. — 7 Uhr (Großer Saal): Mmna v. Baruhelm. — V,8 Uhr (Großer Saal deS ArbeiterhrimS X.): W ener Volksmusik. —- Uhr (Kleiner Saal) Univ.-Doz. Dr. Josef Bayer: Die Kultur der jüngeren Steinzeit. — '/-8 Uhr (KmSsaal) Prof. Dr. Ludwig Hocke: Wichtige Krankheiten der Kulturpflanzen. — 7*8 Uh»; (Klubsaal) Dr. Josef Zulh: InstrnmentalkurS jür Gitarre und neuzeitliche Laute für Anfänger, ll. . * Raimund in ver Urania. Morgen, SamStag de» 6. d. M., 7 Uhr abends, wtrd tm Großen Saale der Uranta der neue Wiedetholungsvourag: ^Ferdinand Raimund" (mit Lichtbildern. Gesanascmlagcn. und szeniichen Darstellungen) von Fritz S tü b er - G tt.tt t h e c und Karl Jäger, musikalische Einrichtung von Kapellmeister Josef M a y e r - A r ch h 0 r «. zum ersten Male vorge'ührt' Mntvirkender/Burgickauspielerin Blanko G l 0 s s y, Dr. Josef B e r g a u e r. das Urania-Orchester. Am Lesepult: Karl Jäger. Die zweite Vorführung findet am Sonntag den 7. d. M., 7 Uhr abends, statt. * Die Ausübung des KafferhausgewerbeS in Ungar». Das ungarische Amtsblatt veröffentlicht eme Verordnung deS Handclsmmtstcrs, wonach die Ausübung des Hotel- und Kaffeehausbetnebes au einen Belähtgungsnachwels gebunden wird. j Spende». Für »die arme blinde Frau" (stehe Aufsatz vom 31. Oltober) Franz Weiß, VIII., K 50.—. — Für »Jüdischen Invaliden" M. «Ruff ll 30.—. (BtSber 3535.—.) j * Gin englischer Kreuzer gesunken. Aus A m st e rdam tpird gemeldet: Dem „Tettgraai" zufolge meldet d« brtiitche Admiral tat. daß der rngluche Kieuzer „510 n t henge" bei Kara Burun am Emgang des GolseS von Smyrna gesunken ist. Volksbildung im Technischen Museum. Morgen, SamSiag. 8 Ul,r nachmutagS. Führunasvortrag ^Spetsefriterzeugung" von Ingen eur K. Psaff. — S onn ag den 7. d. Mq. 1» Uhr vormittags, Lichldtlottvomaa;Dtt Techuck in der j IÄM»" NM Dr, O. MyL ' ' 1