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Wiener Morgenzeitung · 1920-10-30 · Heft 635 (30.10.1920) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 635 (30.10.1920)
Date
1920-10-30
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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* BefiT¥ Wen, Samssag Tagesbericht. Die Koalition der IüdischnationaLen nnd Christlichsozialen. \ * Die «SoäiaftemoTra^tt haben sich im Versauie der Sfgttä'ion für die ParlamenLZwahlen an Verleumdung der Iüdischna'ionalen viel geleistet. Sie haben so ziemlich in jedem Aufrufe von einer gehe'men Verbindung zwischen Iüdischnationalen und Christlichsozialen gesprochen und gegen ihr besseres Wissen, diese Anklage ständig wiederholt. Nun scheint einigen ihrer Führer diese Lüge förmlich in Fleisch, und Blut über gegangen -u fein, denn vorgestern wurde sie im Wiener Gemeinderate neuerlich vorgebracht. Die sozialdemokratische Mehrheit legte den Antrag vor, die Vonwillersche M ü h l e n a k t i e n g e s e l l s ch a f t e'nem kap'ta^'stiichen Konsortium zu über'eren. Der Akli'nbesitz der Gemeinde Wien wi d durch diese Ueler'ra^ung auf zirka 15 Prozent herabgesetzt. Der Antrag trägt also alles eher als eine sozialistische Tendenz. Im Gegen- _ teil, er bezweckt den Uebergang von der Gemeindewirtschaft zur Privatwirtschaft. Nun trat der jüdischnationale Gemeinderat Dr. Pol lack gegen die Durchführung. des Geschäftes.in der vorzeschlagenen Form auf und beantragte aus rein sachlich m Gründen dessen Nückverweisung an den Ausschuß. Als sich bei, der Abstimmung die CH ist ichsozia en und Deu sch aiionalen für den Antrag Pol'ack anssprachen, riefen einige sozialistische Gemeinde.äe höhnisch: „Jüdisch-christlichsoziale Koalition!" Man muß schon sagen, daß hier ein unerhörter Fall bösartiger Demagogie vorliegt. Die Sozia^demokraien schlagen unter Verleugnung ihrer eignen Grundsätze ein priva.kapitalistisches Geschäft vor. Weil der jüdische Demokrat sich erlaubt, die Rena' i i.lai dieses Geschäfts anzuzwei e'n und seine Ausfüh ungen auf die Antisemiten über-eugend wirken, wird „Iüdi.'ch-a tisemit scher Verrat" gefch icn! Wird fo getan/ als hätten sich Juden und Ch.istlichsottale verschworen, gerne'niam gegen die Prinzipien der Freiheit und des So-iansmus S u m zu lausen! Es ist schwer zu ennchul.igen, wenn eine grosse Partei im Wahlkampf mit Lügen a'lergröbsker Art arbeitet. Es ist aber schändlich und,bedeutet systematische Ve sump'ung des p:'.i i,ch n Lebens, wenn eir.e große Majori tätsparlei glaubt, im Verlaufe parlamen a ilcher Verla rdlungen auf das Mittel der demagogischen Veleumdu g gurückgreifen zu müssen. Znm zionistischen Parte'.las. .Jene Delegierten (be-iehungswei,'e de n Sektionen uswf), welche ihre Legitimationen noch nicht zug stellt bekommen haben, werden ersucht, im Lause des Tages im ZienMchen Bureau vorzuspr chen. woselbst sie. sa"s ihre Mandate zu Recht bestehen, die Legitimationen er- Halen reden. Nichtlehob'ne sie i:i. a'r n.'n wer'e:i zu Beginn der Tagung im Saale selbst ausgesol^t werden. ,Der Parteitag wird heute um 6 Uhr abends im Festsaal des Niete.österr ichischn Gewerbs.-.-i.is/ 1. Bezirk/ Eschenbachgasse 11, eröffnet. Einlaß erfolgt nur gegen Vorweisung der Eintrittskarte; Delegierte müssen sich außerdem, mit ihren Legitimationen ausw>nsen. Um halb 9 Uhr abends findet im Restaurant Tonello eine gemütliche Zusammenkunft der Delegierten und der Gäste statt. Teilnehmer wollen-- sich noch im Laufe des Vormittags im Zionistisch n Bureau «uelden. Zionistisches LandeZkomitce für Oesterreich. Die IudenauswarsunZen in der Slowakei.' Heber die schon gemeldeten Ausweisunge n jüdischer Familien ans Turocz-Szt.-Marron berichtet ,Lassar Naplo": Am letzten Dienstag fand eine Versammlung von Legionären - statt, in welcher sie den Horthy-Agenten, Bolschewiken, der Hlinka-Pärtei und den Inden den.Krieg erklärthaben. Am nächsten Tage hat der Zupau zwanzig Familien ausgetyresen. Die 'Ausgewiesenen sind alle Juden, darunter auch eurgewanderte, größtenteils aber eingeborene. Dre Legronüre besorgen selbst die Ausweisungen. So haben sie zum Beispiel einer gewissen Frau Blumblatt alle ihre Möbel aus die Straße gestellt, während sie in der Synagoge war. Gleichzeitig mit den Juden hat man noch die letzten Ungarn, die rm Dienste des Komitats standen, ihrer Stellen enthoben; so die Dtnrniftln Anna Kossuth, die 15 Jahre tm staatlichen Dienste stand und auch nach dem Umsturz auf ihrem Platz blieb, sowie den zweiten Nolar Dr. Nakovszky, der erst vor kurzem reaktivrert wurde. Dies schien aber den Legionären noch zu we^ig zu sein. Es erschienen Hauptmann D r x n e r, ber die Jnitiatrve der ,Reinigung" hat, oder der Feldwebel Sebeny in Gesellschaft zweier Zivilisten in mehreren Häusern vnd gaben bekannt, daß die Drtressendeu innerhalb zwerer Tage die Stadt verlassen müssen, widrigenfalls sie keine Verantwortung für die Sicherheit dieser Personen übärneymen könnten. Das zweite Opfer der Legionärdiktatur ist Joses Mojkoczy, der in Friebenszeiten eme mrgarische Buchtzruckerei besaß. Er ist von den Legionären verhafte: worden vnd verschwand aus der Stadt. Der klassische Fall ist aber der . dritte, da bei diesem auch wirtschaftliche Momente mitspielen. In der Stadt existiert die große Ho'.zsirma Hermann B ü ch l e r, die große Exportgeschäfte mit Ungarn nbschloß «nd dadurch den Neid der slowakischen Meise erweckt harte. Auch bet Büchler stellte sich die Legionärdeputation ein und zM.itzM -eisnut. v?.t nichr nur er, sondern auch sei na r^i^c Wiener Morgenzektn«- 80 Oktober 1620 Nr. 63S Mitteilungc« aus dem Publikum. I^errn Or.^osek Lcttveig gratulieren wir anlässlich seiner Trauung aufs herrlichste Dr. H. Rauch und Frau Statt jeder besonderen Anze'ge! Elsa Leib Leopold Israel Wien New York empfehlen sich als Verlobte. Wien, im Oktober 1920 asss bcm z« Anfang 11)20 prSlmmirrlm Betrage, der angesichts des bemigen KiwitalsbedattrS dcS Jüdische« NationalsondS zu gering ist. Von Len Spendenarien zeigen ucbst dcn allgemeinen Spenden, d>e st 3! 1.303.99 brächten, die Baust e i n s v e n d e n sehr erfreuliche Eingänge; sie ergaben bisher bar K 280.« 00, während Sö Baaste ne k K 20.000 gezeichnet und noch mcht ein-emhft sind. Tie belebten Baumfpende« weisen ein Ergebnis von K 250.701.27 auf. Die Eingänge aus der S e! b st b c st e u e r u n g, welche zirka st 98.000 betragen, sind angesichts der Bedeutung dieser Cpendenart, welche dem Jüdischen NationalwndS stabile Einnahme» fchaffcn soll, sehr unbririedrg'nd. Sre müßten bei einer BevölkerungSzahl von 300.000 Jude« in Oesterreich mindestens 6 Millionen Kronen jährlich ergebe". _ RILLANim Perlan,Ool«3,Silbe»,Platin«. Uhren kauft und TOrkauit 77G ETTER Rotovlurm. r. 33. atarlabSlfer.tr. SS Kultuso. JusMztalare SSS S:ieiial.s‘on Studul? GoIüßlc!n, Scutieidfirmoister. Wion, II, Taborptraas# 54. Gesrrflndet 18C5. Telephon 45629. 781 SCHREIBMÄSCHIMBN grösste Auswaul a:Ier Systeme — Billigste Bezugsquelle für BÜRBAUMÖBEL Xteo|old Steinkari Wi«at!., Blberstsrassa 9 ise Telephon 4973/VII8 Der ungarische Kurs. Aus B u d a p e st wird uns gemeldet: Der der gestrige« Neuwahl der st L d t r f ch e n A e r z 1 r sind alle Bezirks* arztejü bischer Kon f e f f t o tt durckgefallen und ihr« Skcllrmg enthoben worden, obwohl viele von ihnen jahrzehnle-j lang im Dienste der Hauptstadt stehen.! Die E.h bungm in der Astäce 8 a n.d a « werden fort-- ge'etz'. Bcr der gestiigm Konsron«aüsn der Verhafteten mit dem Sohne Landaus hat dieser sechs Personen erkannt, welche seinen Ba'er rnißhandelten. Die Angelegenheit wird v»^ ein össrnlliches Grrrcht kommen. iL3 Tabopstfisaie s'Z 1«W—" nach den Häfen iraiUl'ia» *—> Antwerpen. Bremen, Boulogne s. M,, Cherbourg, Oenua, Hamburg, Havre, Rotterdam, Triest von SehlffskarZen nadi Nordamerka. Kanada. Argentinien, Brasilien etc. für sämtliche Schiffahrtsgesellschaften mit den schnellsten und bcqucnis'en Luxusdampfern. ö?n NM"" Vorhergehende Orientierung — «Seiutnn S«!t und «2*1551 “TÖS Schiffahnsgesellsch^fta Dampfer und Abfahrtszeit nacii\eigener Wahl. Ais$teQn?te koslan ©s Dir Ausweisungen. Die Mitteilung der Negietzung, daß sie sich einen Bericht über die Ausweisungen der Flüchtlinge vorlegen lassen will, freut den Herrn Universitätsprofessor Hugelmann gar nicht. Er nennt sie Mumpitz. Dieses aus dem reichsdeutschen Kabaretton entkommene Wort erklärt die „Arbeiter-Zeitung* als jüdisch und benützt eZ zu einer Frozzelei des „Derrtschen Volksblattes". DaS sozialdemokratische Organ tut so, alS wenn, die Sekkatur der Flüchtlinge nur Sache seiner Partöi gewesen wäre. Nun ist eS richtig, die Sozialdemokraten haben da genug auf dem Kerbholz. Aber sie muffen doch ihre Sch-nde nicht gar fö laut hinausfchreien und den Christlichsozialen vorwerfen, daß sie auch in f ieser Angelegenheit das Vertrauen der Wähler täuschen. DaS Pack, das sich heute schlägt und morgen verträgt, ist in dieser Frage eines Sinnes. Wenn sie im Kot einander finden,^ ^verstehen sie sich schon. * Lady Herbert Samuel d'e Gath'u deß Obn> lommijsärs von Palast na. ist. wie das I wiih Corr. Bur. de» chler. m i wrer Knnnlie nach Jrrm ürm abgne'st. * Hebräische Eisen bahnharten. Wie nnS aualästina b richtet wird, wurden irr den letzten Tagen E'enbahnschttcheme mit engstschem, arabi'ch m und hebräischem Text ansgge!cn. * Zur Äbstimmung in Oberschiesten. Gestern abends fand im Saal zum «Grünen Tor" rn der Fosesstadt eine Dolltr-'.rsammiuna der oderschfestsck'en Verbände statt. Nachdem Präsident Har düng über die Ausgabe der Verbände referiert hatte, strhrte Navdiner Dr. Grunwald onS: Jeder müsse zur Hilfe eilen, da die gefährdete Heimat ruft. <f§ sei dies wohl ttt-rrr eine Sache des. Herzens als des Bersiandes; aber treu sich selbst und treu zur Heimat sei der Oberschlesier iederze't gewesen. Wo so schwer und hart wie in Oberschlesicn gearbeitet werde,- sei auch kein Boden für konfessionellen Hatz und Partei kämpfe. Friedlich habe der Oterschlesier gelebt und wünsche auch für die Zukunft ohne Rücksicht aus Sdaatsangehörigkeit, Ndelßsion, Partei- und Gesellschaftsklasse, datz dieser Friede wiederkehre. Der folgende Redner Kooperator Kapinsky erklärte, daß die Regeligionssreibeit aller Staatsbürger tn Oberschlesien nicht nur aus dem Papier gestanden, sondern in der Tat jederzeit auch gewahrt worden sei. Der Vorsitzende schloß die Versammlung mit der Mahnung an alle Oberschlesier, der heimatlichen Scholle Treue zu bewahren und ihre Adveflen an den Verba-ndSvorstand, 1. Bez., JohanneSgasse 3, anzumelden. Hebräischer. Klub, 1k., Taborflraße 1, Mezmnm, 1/28 Uhr ab nds Mlt^iedrrvufammlung. * Eine Fuvunhelrpidemie in Budapest. Wie di« Blät'cr mel-'kn. hcrricht in Budapest seit cinigen Tag n cn« 'örn i-che Furunfsiep demle, bis auch bereits eine Rrihe von TodeSpjrrn gcwrdert habe. * HilssgeometerkurS. Der vom Palästina-Amte veranstaltete zwerte Hrlfsaeometerturs beginnt anfangs November 1820. Diesem K.irs wird ein zweiter KnrS litr Boden mellvratronskunde angrschloffm. Ätähere 'Auski'mste weldm lä>ü'ch tm Palästina-Amt. T-chrniches Resriat, Wien, 1., Bauernmarkt 21, täglich von S bis 1 Uhr erietü. * Anentsrlttiche LeLrlittgskürse des jüdisch«» BerusSamtes. B>§ i tzk gibt es Kurs' m Deutsch. L.'^en, Ortbomavhe. Literatur. Rechnen, Physik. Geogtadhie, Natu'ge'chMe, Zeichnen. Wrüere Wiin ckf werden noch neck TnnUchkrit bnück» sichtigt.' E'.nichrklbungen täglich von 3 bis 6 Ubr (mßer Samstag und Sonntag) im jüdischru B e r u s s a m t, 11., Taborskaße 20o. / •* Spenbe. Für jüdische Kriegstnvaltde M. Nagler K 20 (bisher st 65,42'. Hebraisch-Kurse des Auterrichisamte» deS jüdischen NaLisnalrutes. In d e vom Unt'nichtStmte drS Jüdischen Nafonalrat.s cingmcheten Hebiaisch-Kurse, L D r a b tgass t 4, kann noch rme beschränkse Schülenabl mit etmo-n Dorkennmtssen ausgenommen werden. Nähere Auskunft >m Uateirichisamt des Jüdischen Nat onalrateS, U.. Tabor» straße 20». tägsich zwischen II und 12 Uhr voimivaas. FahrstartenvorverUau? für die ir-Züoe Wien» Nordbutznhvf—Warschau—Lemberg und Wien-Vst« bahnhoi-Budapest. Vom 1. November findet der siahtkauen» vorv'rkauf für den U-Jug 2<>!'. Wuu Nordbavnbo'—Lnndmburg— War dan-Lttuberg sowie für den v-siua Y.Wien-Ostbahnbos- BruckKir.tlyh da-Budapest ouL'chlirßlich der der siweigstelli d'-S Oesterreich! chm BerkehrsburcauL. W,en, l., Stock »m-Eljeu« Platz 8/4, statt. ® ffirüffnun* der NotgeldausfteSung in Wie«, Am F eitag dm b.Noocmbec wird im Grovcn ^aale de» Landes, reg'^rang. I, Hevenaasir n, emr mtereibusie NytKrlbautzstrlimig li ÄS77 •:•••! Vr.VS! st.- :.s!> h.;;ur; rinmal j/i.-'.§sfr:7l, ' ' ' - KONKURS über die mgwnn omen für die f(uUuror<ranisr;(ion rTHARDC'TH“ in Trans-r ^yivanien mit drei Preisen: 1. Preis 2CQ0 Lei* 2. Preis’ 1500 Lei. 3. Preis 1000 Lei. Die Z«!cbmmgen sollen rekommandiert an die Adresse; -TÜARBUTIP. Kultdrlnndesarganisntion. C 111 j, Sxentlelekutcza 1 a, Rumänien, bis l.SCa\VAl H56S1 eingesendet werden. Die Bedingungen sind faxende: 1. Die Zeichnungen, beziehungsweise Radierungen mürEen von jüdischem Inhalt und Charakter getragen und zu einer VervieUäl%ung geeignet sein. 2. Die mit einem der drei Preise rtufgereichneten Zeichnungen gehen in das alleinige E i g c n t u m der „TH ARBUTIi** über. 3. Die einzelnen Zeiclinur.genhaben unbedingt folgende Aufschrift 7U cntha'ten: tj*s-n n'ji1-»;*© rna^n 4. Sollte keine der eingesendelea Zeichnungen entsprechen. wird kein Preis zu erkannt und die Oiiginalzeichnungen den Autoren zurückgeschickt. Sflä Kuratorii»m der KuHurorgarlsation „THARRUTHln Cluj (Rumänien) gafflw^regaaaaga y*mammamxMBmci Firma, bas Hrisst, auch feine zwölf Beamten, bfe Stadt verlassen müssen. In der Stadt wagt die jüdische Bevölkerung schon fett Wochen nicht mehr abends aus dre Straßen zu gehen. Ihre Stlmmuug ist sehr depnmirrt. Sre befürchten, daß die, Legionäre ihre „Aktion' erweitern werden, da sie schon ernige Hausbesitzer gezwungen haben, ihre jüdische u M i e t e r zn. kündtgen. Der Zupan des Komitats, Igor Dula. erklärte unserem Gewährsmann: Ausweisungen, taijh&it vor uuS werden auch noch jetzt bewerkstellig Die nicht hteher Zuständigeü werden ausgewirsen, und wenn.Mißgrisfe daöer entstehen, so verschließen wir uns nicht erner Revision. Dls EmnshMNr drs ZMscherr NttLionaLfonds trr SesterreZch. Vom 1. Jü.u'.rr brS A0,.Le-tkmbrr 1020 hat der I ü d ischeNativnalfonds iu O e ft e r r t i ch Svenden iw der Hohe von st l,bb2.SV7 eingmommm, baS sind 43*/# dcZ jür dcr§ Lahr 1920 vc»amdila?t-n Kont ugemS von st 2.360.600.-. Auf Wien entfielen st si7-!F87 —; d e nächstsroßte Cvendensimtme westt daS kleine M ö d l t n g auf, wo st'50.184.— ^'.n.'wgen; dann folgt' G r a z m t st 33.786. Kl 0 st e rneu b u r g mit st 23.291.7-, $ t n z nut st 15.511 —, Innsbruck tjt;t K 11.519. Gletch e n b e v g nut K 10 74«. In ter Zsiencichischen P. ovm; hrbm 3-b One durch Svenden von mchr als st 500 inSg sinnt z'rka st 80 000 ausgebracht, 5 V wettre Ort' int En sängen unter K 560 haben zirka st 506l) dnu Jüdi chm Na' on>isionrS -nacfüh.t. D e tlkationalfondSnugäi'ge m Oesterreich sind weil höh>.r rilS mr Jahre 1919. iht'd hfr%ll

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