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Wiener Morgenzeitung · 1920-10-27 · Heft 632 (27.10.1920) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 632 (27.10.1920)
Date
1920-10-27
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Nr. 632 Wien. Mittwoch rvrener Morgvnseitrrng 27. Oktober 1920 Wirkung baden zugeiagt: D e d <i, battte Vorträge, ferner Herr Deutsch von den jüdischen Kämmet stnelen, j ü d i i ch e Lied er, om Klavier H-rr Kapellmeister Gral- — Vorkonferenz -um z r o n i st i' ch p n Parte i t a g. Die von der Hitackduth einbernfcne Bv,Monieren; beginnt heute um V,^ llftr abends mt Lokale des W-ad Haa!i^, l.. Fl'üschmarkt 22. T. Stiege, n. Stock Mid wirb morgen. Donnerstag abends W6ft fortgesetzt. Gteichaennmc '£de'-mte w:llivmm-n. — Das T a r n o w e r P a i ä st r n a - E m r a r a t r o n s s o n d s-- Komitee ersucht die hierweilenden Tarnower. welche der Palästrna-Em,gu'.:ion Jrnercsse entsrecienbriugm. an der am Donnerstag den 2^. d. M. um 7 Uhr abends im Cal« C'ty, I., Werder toraasse. staltfirrdmden 'Verrammlung 'eriztmehnten. Zweck demselben ist die Gründung -rues ständtgen Emrkirmionsionds. Wahl des Komitees und Blnrnlerstartung des Komitees über die brsberipe Tänglert. — I ü b i f cb c Volk Sb , b l i o t!> e k Zion. U.., Glöckengaffe L0. Tie Btblloihek ,st Montag, Drer.Stag, Mittwoch und Tonne,slag von b bis 7 Ulir abcndS und Sonntag von 11 lnS 13 Uhr mittags osten. Neuanlnelvungen in den BldliottzekSsinnden. Änsschuösivung M ttwoch dm 27. d. M. um 7 Uhr abends. — fit d i s ch e r F r a u e n b u « fc .(B i v n. Sektion, IX., i e ck t e u st e' n st r ü st r 1t, T ü r IS. Heute präzise y27 Uhr abends Vor trag der Frau 'E st h e r R a p v a v o r t- M , e i e S über DasjüdrscheH f 'i.nt. Gäste willkommen. — P a l ä st i n a - S e? i i o n d es A t a d. B e r e i n e s j Ü d i) ch e r M e d i -1 n e r. Heute um 1/st7 Uhr abends in * der Lese- und Redehalle jüdischer Hochschstler, IX., Türkenstrahe 9, D i s k u s > i o n s a b c n d. Tagesordnung - 1. Die gegen-' wärtige Lage im Zwnwmus (Fortsetzung der Debatte über das Neterat des H<r,n Lewüohrr aus Palästrua. 2. Stellungnahme zum bevo.stehenden Bart nage. Einladcr: Referent Dr. Tartak o w e r. Gaste wrskkomnien. — Z r o n i st r s ch e Bezirkssektron L e o v o ld st a d t. Die gewählten Parleidelegier len sowie deren Ersatzmänner wollen sich heute, Mittwoch dm 27. d. M, . um 8 Uhr abends im Sonterrainlökal des Cafö City, zuverlässig einfindrn. KomrmmaleK. Mretzmsab^abs. Ml. 1. November treten die neuen erhöhten Satze der MietzinSabgabe in Kraft. Jeder Hauseigentümer hat bis längstens 15. November eine Metzinsabgabe-Erklärung für das ganze Haus bei der Zuständigen städtischen Steueramtsabteilung ausgefüllt einzureichen und gleichzeitig die nach den Angaben dieser Erklärung für em Vierteljahr entfallende Abgabe einzuzahlen. Die neuen Erklärnngsformulave werden in den nächsten Tagen den Hauseigentümern zugestellt.' Wer keine Formulare erhalt, hat sie in der Steueramtscrbteilung sich selbst zu beschaffen, ein. größerer Bedarf ist in der MagistratSabteilung ö (1. Bez., Neues Rathaus, Stiege 8) anzusprechen. GlöÄel Vizepräsident des Bezirksschulrates. In der gcstr,gm Sitzung des Bemksschulrates wurde bte Mitteilung gemacht, datz der bisherige erste VorsitzendenstellVertreter Stadtrat Speiser seine Funktion zurücklege. Bei der sofort vorgenommenen Neuwahl wurde Nauonalrar Otto G l ö ck e l zu« ersten Borsitzendenstellvertreter des Bezirksschulrates gewählt. Die Verfassung der Bundeshauptstadt Wien. Die VerfaffunaZtontmr'ston des Gememderatcs har gestern nachmtrags die Beratungen über die nme Verfassung tortgeretzt. Es wu>den die Parngraphe 36 bis 105 durchbeiatem An der Vor leige wurden bebei lene wesentlichen Aenderungen voromommen. Rur die Kompetenzgren en für den Stadrsruat und Gememdrrat' wurden kbgcandert. Sie bleiben rn der' drsherigen Ausdehnung. An unsere p.t. Abonnenten! Oefterreichisches Postsparkafienkonto 150.693. Lschecho-slomakifches PoftsparlkafsenkonLo 150.693. Zahlstelle für Polen: Wiener Lombard- und Eskomptebank, Krakau» Rynek 12. Zahlsteile für Iugosl.arvieu: A8rr KiZiebh. dank, ein., Ostjek I., Gajev trg bro? 11. Am 1. November beginnt ein neues Abonnement auf die „Wiener Morgenzeitung Wir ersuchen, die Erneuerung rechtzeitig vorzunehmen, damit in der Zustellung. des Blattes keine Unterbrechung eintrete. / Erlagscheine gehen unseren Abonnenten in diesen Tagen zu. Abonnementpreise: Für Wien (zum Abholcn m den Trafiken oder mrt Postzusendung) . Kr. 8V.—- pro .SApuat Mit Postzusendung: Für die österreichische Provinz. Kr. 30.— „ „ Für die Tschecho-Slowakei . . .Kö 13 — „ „ Für Jugoslawien . . . . . . Dinar 6.— „ „ Für Polen.potn. Mark 30.— „ „ Für NumLnie» ........ Lei 10.— ,» »» Für Deutschland ...... .Mark 10.— „ „ Für daS übrige Ausland.... Kr. 45.— „ „ In Deutschland abonniert man die „Wiener Morgenzeitung" bei dem Zeitungsvertriebsbureau Hamewasser, Berlin C 54, Rosenthalerstraße43. Die Verwaltung der „Wiener Morgenzeitung". Martoffelabgabe. Mittwoch bis Fc«tag werde« in dm Bem ten X. bis XV l. ausländische Kartoffeln mm Pi eise v on X 7.20 per Kilogr-imm, und >war 1 Kilogramm per Kopt, gegen Abtrennung des Ablchniurs 9 der Karioffelkarte abgegeben. ' D. D. Nordsee. Fri'che Seefische, täalich Zufuhr in eißeneir Kühlwaagons. S ck c 11 f i f cö ü 4 4, Seelachs K ft6, Kable a U K 6 0 vro Kilo in den ftlschhallen der Deutschen Dampsfischerej Nord'ee, ll.,' Im Werd (Karmelitermarkt). Ist-. Gconmarfthalle. IV, Na chmarkk, VII., Neubangüricl, gegenüber Wlmbeiger, IX . Wähnngecgürttl, Stadkvahnboaen Nr 1i2 vnd 165, X„ Eugenvlatz. Mac kt, xm.r Phkladtlvh abulcke. XIV., Loblowltzbrücke, XIV.-, Schwendergasse 4. XVI., Wpenylatz, Markt. XX., Hanovnmarkt. F r s ckr o ch d ü ch e r k o st t n t o s. Enaros - Abgabe und Prov'nzversandl ab Zentrale, XX., Nordwestdahnhof, Telephon 40-0-2ir. Die ErrEhrung. Der Marktbericht.!. Die Beschickimg der Märkte ist anha(tend günstig. Auf dem Rajckmar'kt und den übrigen G-emüsemärkten stLhen i der Jahreszeit entsprechend hauptsächlich feldmäsztg gebaute Gemüse, in ziemlicher Auswahl zirr Verfügung. Auch in der? Kartoftelversorgung macht sich langsam. Ane Entspannung bemerkbar. Auf den meisten Märkten sind Kartoffeln auch j ohne Marke,! erhältlich. -. . i Die Ä rostmar kt Halle hatke reicheAuswahl an! allen friichen und gefrorener! Flesschgattungen, .doch ist der Absatz infolge der hohen Preise sehr gering. Auch hreH L > ch- ' markte find relatw gut besucht, doch überwiegt hier die ' Nachfrage das Angebot. - - ^Zekschabqabe in Wien in der Woche vom 28. Oktober bis zkm 3. Movrmber 192®. Vom Etaatsamt ifir Vvllserncihrung w rd vnlautbart: Zn der kommcnden .Ahgä'cwochr aelangt m 'Wien Geiricrrindfleisch m den Preisen der bn.rgen Woche, jedoch auf Grund der bereits veröffeutlick en neuen Preisfestsetzung zur Abgabe. Es erholten oste. Haiisbaltungen 10 Dekag amrn Gebc-erflklsch per Kops mm Pre,e von L 60 für I K logramm Void.epcs, L 61 für 1 K'kogramm Hinteres und X 69 tfirl K'logtamm B'cilei'sleisch. Der Veikani er>olgt gegen Abtrennung 8er 'mit Ziffer 20 brzeichneten Abschnitte dr§ Rmdsti'i'ch-Eintau^schemks. Ab SanrStag den 3 >. d. M., 5 Uhr nachm ttags. dmsen die Abgabestest-'N das übrige Rindfleilch an die b« ihnen rayonierten Kunden, ohne Rücksicht dmaris. ob diese ihre Quote bezoaen haben oder nicht, verkaufe. Die Kovlaoule beträgt auch in diesem Falle 10 Dekaoramm ver Kopf und er olgk die Abgabe m den gleichen Pressen. Bcim Bezug der Znsatzquoie wird d^r mit dem Buchstaben V bezeichncte Ab'chnitt des. Rrndflnich-Einkaufsichetnes abgenennt._ Fleischausgabe des American Joint Distribution Committee. Mit Rücksicht auf die Knappheit unserer Fleffchvorräle wird am D i e n S t a g d e n 2 N o v e m b e r l. I die zur Ausgabe gelingende v ochearncnge unseres amerikaruschen koscheren Fleisches auf 15 Dekagramm per Perlon herabgesetzt. Neuanmeldungen zum Flestchb-mge^ sow'e Ansuchen von ehemaligen Jnbabri n der Bemgschrme Ser re 8 um Be e lung mit B'Mgschrinrn Serie 6 weiden nicht entge.iengenommen. Die auf d e Woche vöiu 31. Oktober bis 6. November l. I. entfallende Menge gelangt ausiiahmsmerse Mittwoch den 3., stau Dieiisii'.g den 2. November l. I nrr Ausgabe Lmd KuRst. Der Mahler-Zyklus. Unter lebhaftester Beterlgung des Publikums wurde der Zyklus der Mahler-Wende zu Ende geführt, tm ganzen eine schöne, künstlerische Tat, die Oskar Frieds Eignung zum Mahler-Dlrigenten in wechselvollem', merst aber günstigem Licht erscheine!! ließ. Was ihm in Einzelheiten -mißglückte, wog er doch durch das Bild der Gesamtleistung auf und durch bre Energie feines musikalischen Willens. Pas dritte Konzert brachte einzelne ,Wunderhorn-GesLnge mit der Gutherl- S ch ode r als Solistin. Sie schenkte ihnen. Esprit, Grazie und Schelmerei, besiegte eigene Unzulänglichkerten durch .Vergeistigung lx^ Stils. Dre fünfte Shmpyonre, die von deu Trauergesängen der vrerten ins frische Leben leitet und im Rondo den kontrastunktierenden Mahler, zeitigt, schloß, sich in einwandfreier,- iWr-edergabe än. . Hermann , Sß e i l; zeigte sich am vierten Abend als neuer Empfänger. und getreuer Hüter des -Mahler-Stils, ließ .nur m' technischen Belangen dem Falsett vor dem Mezza voce' zuviel Uebkrgewicht. An der sechsten Symphonie erfreute befoudeve rhythmische Präzision. Auch diesmal war der Es-Dnrsatz an zweite Stelle gerückt, an erste das Gelingen des mit stärkstem Beifall aufgenommenen Fmale. Wenn Helge Lind b er g' .in sernf-m Bach-Händel-Abend höchstgejpannte Erwartungen, wachgerufen hatte, so. war doch vorauszusehen, däß dre leichte Sprödigkeit des Organs den Weichen Gemütsftlmmungen der Krndertotenlteder , kaum entsprechen würde. So konnte man auch rn Wahrheit' feststellen, .'daß seine Jnterpretatron etwa Mer Duhans Ler weitem nächstand. Reine Freuden-bot dre jrobente Symphonie, m der das'absolute musikalische Gestatten über die „Gedänkend'ichtung" in Mahlers 'Schafferr"einen temporären Sreg davongetragen hat. Umso größer rst dre Belebtheit gerade dieses Werkes - geworden. Der achten Symphonie, deren DarslellmrgSmittel zu-großen Aufwand erfordert hätten; mußte rm Rahmen dieser Konzerte die Ausführung versagt bleiberr. An ihre Stelle trat das rm Voxjahr zu: einem Zugstück avancierte „Lied von,der Erde^, wie immer tiefsten Eindruckhinterlasfend. Richard Schuberts Tenor, dem edle, gleichmäßrtze Schönheit nachzurühmen ist, sang sich'.hier in die Herzen-der Wiener ern. Wör auch die-Vertreterin der Altpartie, Eleonore Schloß hau e r-R.e.y n o 1 d,. 'j verband heroische Größe der Lrnie mit. der ^plastischen ^Ausdruckskraft ihres tragsähigen Organs. -In der neunten'Symphonie, dem Ausklanh Mahlerschen - Schasfens, ergriff vor allem' die persönliche Beziehung des großen Lebensbekenntnisses zu seinen! Schöpfer: Der Anblick des nahenden Todes. Ihr entsprach dre Wirkung des Anfangs- und Schlußsatzes. Ja das Tongestrüpp d^r Burleske brachte Fried wenig aufhellendes Licht. Doch war drr abschließende Beifall eine Generalabstattung des Dankes für dre festliche Begehung des Mahler-Jahres. . Dr. K. M. . „Jüdische Kammerspiele« in Wie«. Eröffnung 6. November. Eine Anzahl jüdischer Kunstfreunde hak. bfe richtung einer ständigen jüdischen Bühne Wien ermöglicht. Der Pflege jüdischer Schauspielkunst. und der aufstrebenden jüdischen Dramatik, des Volks-.' tümlichen jüdischen Singspiels (natürlich, unter ÄuS» .schluß der künstlerisch wertlosen..Opevettenerzeugniss^ die - auch der jüdischen Gasse nicht erspart geblieben sind) und des jüdischen Volksliedes wird sich das neue, Unternehmen widmen. . ' „Jüdis ch e Kammer spiele" wird der Name dieser Bühne sein, denn sie will in einem Saal, von ' kleinem Fassungsraum intime, verinnerlichte Kunst bieten. Nur so ist eine Erziehung des jüdischen Public ' kums und eines jüdischen SchausPielevLnsembles vön Rang möglich. Ein ernster Künstler, Egon Brecher, ' der sich seit langen fahren mit dem jüdischen Theater , beschäftigt, und unter dessen Leitung.. viele ostjüdischz ' Bühneuwerke in vortrefflicher Wiedergabe dem Äßiengr Publikum vermittelt wurden, ist Direktor des. neuen Kunstinstiluts. Seine Persönlichkeit bürgt für ein hohes künstlerisches Niveau der Vorstellungen. Er' hat eine ‘ Reihe hervorragender jüdischer Bühnenkünstler, darunter Herrn I. Deutsch, der sich als Regisseur betätigen wird, und Frau Gr af-W'e int raub, gewonnen..; Im Herzen der Judenstadt 'wurde mit großem' Kostenaufwand ein geeigneter Saal (Untere Augarten», straße 8) für Zwecke der „Jüdischen Kammersstiele"- adaptiert. Es wurde Wert darauf gelegt, eine gute, geräumige Bühne zu schaffen, wenn auch, auf Kosten des Zuschauerraums, der nur eine kleine Zahl, vortz Besuchern fassen wird. Aber bas Unternehmen ist nicht auf Gewinn angelegt und aus künstlerischen Rücksichten, mußle endlich für ständige Vorführungen auf einer ge-, eigneten, nicht improvisierten Bühne, gesorgt tv-rhe«.^ Die Adaptierungsarbeiten werden in den nächsten Tageü vollendet, und am 6. November geht als Eröffnungsvorstellung der „Jüdischen Kammerspiele" DavW Pinskis Drama „Jäkel, der Schmied" in Szene. Als .nächste Erstaufführung ist H i r s ch b eins. Drama „Das Gelöbnis" („T'kiaß Kaf") geplant. Neben den modernen ostjüdifchen Bühnenwerken von P i n s k i, A sch, H ir s ch». bein und bewährten älteren jüdischen Theaterstücken^ insbesondere von Jakob Gordin, werden die Lesterp jüdischen Singspiele in den Spielplan aufgeuommem und gelegentlich jüdische Volksliederabende veranstaltet. * ’ Mit der Wiener „Freien Jüdischen Volksbühne^ haben die „Jüdischen Kammerspiele" ein Abkommen ge»'' tröffen. Die Vorstellungen am Mittwoch sowie die Rachi», Mittagsvorstellungen am Samstag und Sonntag werden der „Freien jüdischen Volksbühne" eingeräumt, der auchj d'ie Bildung des Spielplans für diese Vorstellungen! überlassen ist. Nicht der letzte Zweck des schönen Unternehmens ist es, das Mische Publikum von den fragwürdigen^ Kunstgenüssen im Tingel-Tangel und Kabarett abzu-' ziehen und für die aufstrebende jüdische Kunst zu gs-^' winnen.. Mau plant in dieser Absicht auch, dir anstaltung von Nachtvorstellungen. ' i Die „Jüdischen Kammerspiele" dürft» auch aus.h^sl Interesse jener westjüdischen Kreise rschnen,"die durchs Uebersetzungen der Werke von Pevez, Scholem-Alejchem,s Asch, Pinski. und gelegentliche deutsche Theateraufführungen aus die Eigenart ostjüdischeu Kunstschaffens hin^; gelenkt wurden, und. nun Gelegenheit haben werden^! ostjüdifche Bühnenwerke in der Ursprache kennen zuj lernen, die eigenartige ostjüdische Schauspielkunst auf -sich wirken zu lassen und das. jüdische Volkslied., zuhören. ___ Philharmonisches Konzert. I» Vertretung MerngartnerS, der »och immer bei Argmtimens Firlschtöpfen verwertt, er öffnete Dirrltoc Franz Schalk die Phrlharmonnchen Konzerte. Es gab eine Auslese. drr Glanz, stücke des Orchesters, Mozart- Ls.6ur-Symphome. dre Corrola», Ouvertüre und dre Srebente von Beethoven, rin Programm, dat tür bte leichtere Hand WringarinerS berechnet schien, aber unter > Schalks Leitung nicht wm'ger sortrerßend und bezaubernd wirkte, und dir unvergleichirche Kunst des Orchesters als schönsten Brsitz« stand der Musitstadl bestälrgte. vr. ll. kck. . Aus den Theatern. Im Bnrgtheater gelangt morgen ,Mnigiu Ehristrire^ zur Ausführung. Beginn 7 Uhr. ' , In der Staatsoper gehen morgen zu besonderen. Preisen. „Der Mantel", Schwester Angeirca" und „Gianui Schiechi", in SMe. . Anfang halb 7 Uhr. Im Deutschen Bolkstheater wrrd morgen „%it der Liebe spielen" gegeben. Anfang 7 .Uhr. — Dienstag; den 2. November beginnt Herr Ferdinand Bonn in der Titelrolle von Lessings „Nathan der Weise" seine Tätigkeit.. Die Dichtung gelangt bei dresem Anlaß neuemstudiert mit Frl. Wessely als Recha, Herrn Ehrte als Tempelherrn und Herrn Amon als Klosterbruder zur Aussührnng. ..Spielleiter: Friedrich Roserrthal. In ' den K a rn m e t j p t e l e n wird . morgen , „Schloß Wetterftein"' ausgesührt. Beginn 7 Uhr. — Samstag den 6. November um 10 Uhr abends'findet ein Tanzabend iSewr Ansol - Ernst Walt statt. ' j In der BolkSoper findet Sonntag den 31. d. M. um halb 11 Uhr vormittags unter der Leitung Pietro Stermrchs bei kleine-: Preisen das erste Symphonie- Konzert des Volksopernorchestcrs statt, Bet. dem Hedivlg S©ias'4©lfeB^ias©§aiira@i2 Systeme. vle«. I. ty f?z.V x-f. * i . i-j. ..üii'h .irt a Tthelm 4073/YIH täs Quelle füx LLSM-GAWTöÄ

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