Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 629 (24.10.1920)
- Date
- 1920-10-24
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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IÄ. Wir«. Sonntag LViemer Morge»zett««s L4. OLtoLer 1920 Bühne und Kunst. Das Ravel-Konzert. Dar Festkonzert zu Ehren des berühmtesten Unter be« lebenden Bertvelern der Pariser Moderne erbrachte wieder den Beweis, daß Wien trotz aller pessimistischen Klagerufe seine Anziehungskraft aus die internationale Musikwelt nicht eingebüßt hat. Neben den Großen der Sängerwelt, die wir in den letzten Wochen hier begrüßen konnten, besuchte uns Pueeini als mondänster und gefeiertster Komponist und neuerdings gibt Frankreich durch Entsendung Maurice Ravels seine Bisitkarte bei uns ab. j Zum Konzert, das unter dem Protektorat -es Herrn jöefevre-PortaliS stattfand, halte sich ein nicht vllzu zahlreiches und nicht allzu beifallslustiges Publikum versammelt, wenngleich der Name Ravels durch verschiedentliche Ausführungen seiner Klaviermusik hier hinlänglich bekannt sein sollte. Aber da Ravel noch lebt «nd in seinen Kompositionen nicht gewöhnliche Wege geht, war auf volle Anteilnahme der Musikwe.lt ohnehin nicht zu rechnen. Vorweggenommen fei, daß in diesem französischen Konzert, das gewissermaßen uüter offizieller diplomatischer Sanktion veranstaltet worden war, der Zuhörer eine Ueberraschung harrte. Zwei als Chants HZbraiques angekündigtz Lieder, deren Textim Programm französisch wiedergegeben war, wurden von der Solistin Marya Freund in der Ürspvache gesungen^ Es war das ,Laddisch" in hebräischer Sprache und das allen Kennern des vstjüdischen Volksliedes wohlbekannte „Fragt die Welt an alte Kasche", beide in Bearbeitungen Ravels. Ravel hatte diese Lieder nebst vielen anderen für eine Moskauer Gesellschaft bearbeitet und sie erfreuen sich in Paris längst großer Popularität. Für Wien bedeutet dies insofern ein Ereignis, als das jüdische Volkslied damit offiziell den längst verdienten Platz im Konzertleben erobert hat. Diese Tatsache blieb allsrdingS dem größten Teil des Publikumsdas den Text Nicht verstehen konnte, unbekannt. . ( lDas Programm enthielt außer Liedern Ravels, von denen das mehr auf Deklamation als Melodik gestellte „A s i e" weniger Anklang fand, als „La Flute enchantee" und.„S’inbijferent", in denen zarteste Nervenschwingungen aparte Dakstellung . finden, zwei größere Orchesterwerke „Rhapsodie espagnole" und die Ballettsuite „Daphnis et Chloe". Die-viersätzige Rhapsodie wird von zwei gegensätzlichen Stimmungen beherrscht. Schmerzliche Klagc, ausgedrückt durch ein ostinates Viernotenmotiv, wechselt mit bald graziören. bald leidenschaftlich wilden Tanzrhythmen spanischer Färbung. In der Hauptsache werden die Klänge der tiefen Holzbläser urch Streicher verwendet, aber auf diesem Fond heben sich Zeichnungen von apartester Linienführung und leuchtendstem Orchesterglanz ab.-Die Notenschilderung spielt eine ebenso große Rolle wie hei dem Landsmann des Komponisten, Debussy. Das Werk wurde nach dem von Schönberg her bekannten Vorgang zweimal gespielt und gewann damit zweifellos an Wirksamkeit. Den Sieg über bas zum Teil recht widerspenstige Publikum errang aber das letzte Stück, das die Ovidsche Metamorphose mit klassischer Farbenklarhejt malt. Das zu rasender bacchanalischer Wut gesteigerte Finale müßte mit seiner szenischen Entsprechung hinreißend wirken. Oskar Fried setzte sich mit Hingabe für das Werk des Gastes ein und errang ihm zuletzt einen Erfolg, der in vielen Hervorrufen des Komponisten seinen Ausdruck fand. Marya Freunds edel klingender, dunkeltimbrierttr Mezzo hauchte den Gesängen fremdländische Grazie ein und kam besonders in den MeliSmen des „Kaddisch" 51$ schönster Geltung. Man darf auf das Wiederaustreten der Sängerin und die Bekanntschaft mit weiteren Werken.Ravels mit Recht gespannt sein. .. Dr.K. M. »Ariel Aeosta" im Metropottheater. Für de» Jüdischen Nationalfonds. Zugunsten des Jüdischen National* f 0 uds findet Mittwoch den 3. November uw 7 Uhr abends im Metropoltheater eint Aufführung von „U r i e l Äcofta* statt. Der Veranstalter dieser Vorstellung Herr Direktor Bernhard Weiß hat die Herren Viktor Kutsch c r a, Schreiber, Amon, Ehrhard, Dusch nitz,- Müller sowie die Damm Pauli, Gutmann. Grimma für diese Vorstellung vervfllchtet. Den Trwprlchor besorgt der Cbor des Pazmanitrn-TemPelS unter der Leitung fetneS Dirigenten. Karten ab heute im Kattenbasar, I., Rotentmmstrrße 16, an der Kasse deS Metropoltheaters sowie m sämtlichen Wiener Theakerkartenbureaus, in der Kanzlei des Jüdischen Nationalfonds, H., ZirknSgasse 33,~ und rn der Buchhandlung Löwit, l., Rotenturmstraße. __ Aus den Staatstheatern. Die nächste Noviiät des B u r g t h e a 1 e r S ist ShawS „HanS HerzenSt 0 d", zugleich die Uraufführung dieser auch m englischer Sprache noch nicht gespielten Komödie. — Die Direkl'on des Burgtheatcrs bat das mythische Gedicht „K a i n" von Anton W »ldgans zur Aufführung angenommen. — Dienstag den 26. d. M. kommt »Viel Lärm um nichts" mit vollem Orchester zur Auffütnung; der Komponist Korngold wird dirigieren. In der Miltwoch-Austübrung des „Volks emd" gibt Fra» R 0 s a r erstmalig die Petra, Donnerstag in »Königin Christine" Herr AS lau den De 1a Gardie. In nächster Zeit werden folgende Stücke wieder ins Repertoire ausgenommen: Am 1. November »DaS Band" und »Bor dem Tode" von Strindberg, am 8. November „WaS ihr wollt" mck^Herr» A »l a n als Orstno, am 6. November „Die Tragödie deS Eumenes" von Rittner mit Fräulein W i l ck e als Valeria. Die Direktion des Operntheaters bereitet für die ersten Novembertage wieder eine vollständige „Ring "-Aufführung in tellweiser Neubrsrtzmia^vor. Sonntag den 3l.d.M. und Montag den 1. November ist „Parfival" angeletzt. Die Besetzung der ersten, beziehungsweise zweiten Aufführung, ist folgende -. Kuudry — Weidt, Wikdbrunn; Parstoal Schubert, Oestvig; Amfortas — Enges, Fischer. DenGmumranz fingt Herr Mayr m berdrn Ausführungen. Am 1. November kommt Herr Slezak von seiner mmänilchen Tomnee nach Wim zurück und wird mehrere Monate an der EtaatSoper tätig sein. . Aus de« Theatern. Im Deutschen Bolkstheater wird gegenwärtig die Neuinszenierung von Schillers „Don Car 10s" unter Direktor Bernaus Leitung vorbereitet. Die Ausführung ist für Samstag den 6. November geplant. In der V 0 l k 8 0 P e r findet heute. Sonntag, das erste Gastspiel dss Commendatore Battrstini statt. Dev. Künstler sprelt die. Titelrolle in ,.R i g 0 I e 11 ö". — Dienst.» a den 36. d: fingt Michele Fleta -um letzten Male den Roger in Puecinis „L a R 0 n d i n e": diese Vorstellung sinder in der Besetzung der Uraufführung statt. — Donnerstag den 28. d. M. findet das einzige Tanzgastspikl der Schwestern Elsa, Berra und Martha W r e f e n t h a t statt : b ezu wird ..D e r B a j a - z 0" gegeben. — Freitag der, 29. b. M. beendet Commendatore M. B a t i st ln i m „T 0 s c a" sei« Gastspiel an der Wiener Volksoper. — Sonntag den 31. d. M, abends beschließt Michele F l e t a ' nls Cavaradoffi in „Los ca" seine Tätigkeit an der Wiener Volksoper: Michele Flrta ürrtr eine Reise an, die ihck mindestens em Jahr von Wien fernhalten wird. . ' .-; H a n s i N i t i <• ''vielt nur noch kurze sjeit ani Wien e r! S t a d t t h e a t e r. Drt Künstlerin' begibt sich bereits anfangs Wiener Association Football Club Hütteldorf. '1 I Sonntag den 24. Oktober 19L0, 3 Uhr «achtM Meisterschaftsspiel *j h* ß ♦ Vorher die Reserven. Sport. stellung. In der R e' n a i s s a n c e - B ü l, n c wird deute nachmittags 3 Uhr der Schwank „D l c b c f r e H fi tf t e" ßcs geben, abends-gelangt das crtolgre.che Lusi'piel „Papa", .mu Harry W a l d e n, Liir Darstellüng. Heiste findet im. M et r 0 p 0 l l h ca t e r nur 7 Uhr abends ein Mastspirl, der V < r c i 111 g t mi W'i e n er B 0 l k s b ü h n e u statt! Es gelangt der Schm au ..D 1, e Welt 0 h u e M. ä n n e r" von Ellgel uuo Horst zur Äuflührung. ' - ' '■' 1 - Neinhardts Inszenierung des „Ur-Faust". Im Berliner D e u l s ck e n Theater gelaugte - wie rmS gemeldet wird -- drr„U r-F a n st'> von R e r n b a r d t irrszemirt, Urr Auffühiung. Es war ein großer Erfolg Reinhardis und der mitwirkeuden Künstler . D e u t s ch imd H in t m n n n. möbe- 'andere aber Helene T h i rn i g als ^reichen. Remhardl wn^de sehr gcselkrt. Ein Strindberg-Preis. Die Katastrophe deS Weltkrieges - hat Slrmdbcrgs Kinder, Strindb.rgs Ueber'sctzrx, Strindber'gs' Verleger veranlaßt,, f ü r die beste Di ch t mijj o'd^e r Schrift in d e u l s ch e r S P r a ch e, d i e d i e B r.rö h n u n g d e r Völker f ö r d e r t, einen PrerS von' btX>0 Mark - jäbrl ck zu stiften, dir jedes Jahr ab Strmdbergs Geburtstag (22. Jänner) verliehen. )vrrd. Slrindbergtz. Freunds Proteffor Dr. Karl Ludwig .Schleich, bat das Alurt^ .des Preisrichters übeniommen. Etwaige E'Nsendnngcu -von Büchern öder Maniiskiipteu find au . den Verlag Georg Müller'Nach-^ München zu richten. . . Kola Jolovstsch gibt am Montag den 2s; d. M. im mittleren Konzerlbaussaal einen Arien- und L'cderaLend. Der . Künstler bringt Lieder in derificher, russischer und' iraltenischer Sprache -u Gehör. Restliche Karten an der Konz^rthanskasse. Die angekiÄndigte Ausführung des Palästina- Films findet noch am 25., 26. und- 27. b.-M. um %G Uhr und 1/;8 Uhr abends im Soptnensaal, Ul„ Marxergasse. statt. Mit Rücksicht auf den wohltätigen Zweck und die äußerst inieresjanten Vo'itührungen ist ein großer Zuspruch m erwarten. Karten ä K iO, K 20, K 30 und K 40 und tnr Vorverkauf zu haben: Bei Svortklub Hakvah, k.. -Werdertvraffe <Caf6 Cüh), rn der Buchhandlung Löwit, l, Rvtenturntftraße, Caiö Industriellen, l., Koukordiaplrtz, btzt Ferdinand Willner, I., Läureilrerberg?>. bei der Transportgesellschaft Maqvirrm. Bauernntarkt 24, der der Tageskustc d>s Sophien? males, III-, Maire» gaffe n, täglich b s 4 Uhr nachmittags, bei Inspektor Neumann. V-, ' Siebcnbrnnncngasse (Tempelgebäude), iowre an der Abcndkaffe. ' Büchereiulauf. D. W e i n b n u m: „Gerson Regensburger, ein jüdischer Bauer" (Offheim-Verlag. Iünch>. Viktor F l e r s ch e r: Der kleine Roman „Der eiserne Tuch" (Hermann & Co, Deilin). — wZidovsk^ kalendäf na rök 5681" (1920/21') (Verein Jüdischer Hochrchülcr „Theodor Herzl", Prag). — IüdischeGüchere,, Band N b-s 16: Sch. G o r et,!: „Heinrich Graey", „Scholem Alechem", „Mendrle". Band 7: Israel Schwarz: „>jionsklänc>e". Barid 17: Karl Schwarz: „Leffer Un*., (Verlag für jüdische Kunst und Kultur Fritz Gurlitt.) — Prof. Enno L r t t m a n n: „Morgenländrsche Wörter .rm Deutschen" lKarl Curtius-V'rlag. Berlin). — „Iitdiiches Jahrbuch für die Schweiz 5681" (: elbstverlag. Baiel). — Merr Wiener: „Die Lyrik der Kabbala" (Löwit-Berlag, Wrcni. — Dr. Ellsabeih Rotten: „Autaaben künftiarr Bolkerbunderzlehutig" (Ernst Rowoblt-Verlag, Berlin). — Ernst Gerber: ,„Dre Venus des Paostes" lLeonhardl-Verlag. Leipzig-Wien). — "Dr. E. Blum: „Die, Halbjuden" iE. B. Seps-V rlag, W'en). — „Deutscher Wiltschastskongreß" (Diitte Kundgebung, 16. April 1919.) (Karl Curlius-Verlag. Berlin). — ve. inx. Awraham Werber: «Das Ambauwerk von Palästina" (H. Schulmann, Brod a. d. Säve). — Dr. Ad. N o s s i tz: „Richtlinien für ein Progranick , des Weltsozialisnitis" (Verlag „Wiedergeburt"). — Paul Weisengrün: „Kultuchölttik, Weltkrieg und Sozialismus" (BraumÜller-Verlag. Wien). Neuhebraische Literatur in arabische« Urbersetzung« Der bekannte arabische Schriftsteller Salim Budi hat Abraham M a p us berühmten Roman „Ahawath Lion"^ rnS Arabisch e Übertragen. Die heutigen Fußbairtvett'piele. Der heutige Spieltag bedeutet den Höhepunkt &ee.' Herbstserie der Fußballmeisterschaft. Die vier führenden Vereine treffen aufeinander, sq daß eine weitere Ver-" kleinerung der Spitzengruppe erfolgen dürste. Der Schauplatz.der Ereignisse ist diesmal Hütteldorf. Auf dem - SB.---A/'F.-Platze'treten'W: A. F.' und H/ckk o a h r« die Schrankeir. ' Die Hütteldorfer sind bisher ‘ ungeschlagen und führen' mit einem einzigen, Verlustpunkt, an der Spitze.-der^ Meisterschaft. Obwohl dre Mannschaft in einigen Spielen vock Glück ziemlich begünstigt war (Amateure,. Vienna), besitzt "sie doch ein bedeutendes reelles Können. In Meidling spielte sie gegen Wacker'' ebenso wier Hakdalr 0 :0. Daraus kann män auf eins Gleichwertigkeit der Gegner schließen, die auch tatsächlich . bestehen dürfte: Das Spiel dürste; zu den spannendsten^ der Herbstsaison zählen und wird ein ganz knappes Resiiltat ergeben. Ob Hakoah oder W. A. F.' siegen^ wird, ist völlig ungewiß. Die Blauen werden sicherlich - alles daransehen, die beiden Punkte heimzubringen, dasieihr mit* ziemliches Sicher beit dj^Führung' in der Meisterschaft embringen würden. ' ' - Gleichfalls in Hütteldorf korrunt ein kaum leichteres' Ringen, jenös-zwischen Rapid und Amateure, zue' Austrägimg. Die beiden alten Rivalen haben ftäftntntfct' äußerst spannende Kämpfe -geliefert, auch heilte -wirb' das Tref-scku .beiderseits miß größter^ Aufopfooumg ge» - .führt, werden. Wir erivartew einen.Hurppev'Sieg--der/ .Hütteldorfer. - - Im Prater.ist A d nl i r a beim W.' A^ C.' zu Gasten' Die' durch ürne're Krisen zerrüttete Prater-Mannschaft:-, '..dürfte selbst gegen die recht'.angriffsschwachen-Admira-^? Leute kaum siegreich-bleiben., . . . n Der W i e n e r Sportklub tritt in Dörnbach'-- gegen R u.d oll Kg öll-.gn mnd^ürfto.machdev. zületzt^. gezeigten recht mäßigen Form den Gästen die beiden Punkte überlassen Müssen. '. . In Floridsdorf treffen der F. A. C. und H e r t h « izusammen-. Die durch Spiel'erabgänge sehr geschwächten jHausherren werden «Mühe' chaben, die Favoritner. rm Schach, zu halten. d In der z w e i t. e n Klasse f-inden, folgende Meisterschaftsspiele statt: Ostmark—Slovan (Rennweg), Donaustadt—N. A. C. (Nußdorf), Rennweg—Ericket (Brigittenau), OberSt. Veit-Germania (Ober-Sankt Veit), Sportfreunde—Sturm (Ober-St. Veit), " Be- -wegungsspieler—O. S. C. (Ottakring), Baunigarten—'^ Red Star (Ottakring). - " MÄNnschaftslaufe« über 3 htm. Ü v Heute iiachmittags kommt auf dem W. A. C-Platz in der Pause des FußbaÜsvüles em Mainischastslaustu über. 8 km zuv Austraauug, dessen Propofitronen wir bereits veröffentlicht haben-!.- Ueberrascheuderweise hat der Verteidiacr des-WandypreffeS, dev . W. A F., nicht genannt, so. daß die Hakoah ohne viel An< strengung fiegrnch blnben dürfte. Die HÜUeldvrfet haben damM daß sie der scharfen Konkmreuz auSgewichcn find, wMg sportlichen Ehrgeiz bewiesen.; .? -;—: 1 Sportakadernie. Bei einer am Donnerstag adgehaltene« Sitzung der Verircter der beteiligten Svortverbände wurde bereits das Pogramm der Svvrtakadrmie, welche der Hauvtverband fiär Körperivort am 27. November im Ronacher-Gebaude veranstalte^ in großen Zügen festgelegt. Es find folgende Borsühnrngen in Aussicht genommen: Ringen lLüchtgewicht und Mitielgewicht)»" Boxen (em Amaterrr- und Profesfionalkampf), Fechten (Damenassaut, Amatcur-Flenretteaffaut und Meister-Sähelassaul), Rad* fahren (Rergeniahren des Raffahrklubs Siurmvogel und Polo»- fpiel Sturmvogel- Landstraße). Gewichtheben . (Böriührungert einer Mnfierriege. Bomben!onglieren und Keulenschwingens Leichtathletik (Hockisvrung und Stabbochspiunph Turnen -NleSungm avi Ge»ät). In Aussicht genommen find ferner Vorführungen aoSi Fußball, Rollschudlauf.cn sowie lebende Bilder oder rin Svortfiln^ Strenge Strafen. Hummelbcrger.. der Verteidiger des F. A. C-, wurde wegen Naufhandels aus dem Fußdall-Vetbande ausgeschlossen, während fem Klubkollegc Ncub.aucp mit..sechs Monaten DiSquallfikatlön davonkam. Hockeywettfyiel. Die Hakoah svirlt lnutr vormittags, mit zwei Mannkchatr-n gegen Kaih. deutsche Hochschüler. Dre Meisterschaftstprele finden auf dem Hakoah-Platz statt. Beginn V,9 Uhr und 10 Uhr. j. Die Hakoah in Prag. Die Hakoah spielt, wie beteitS' berichtet, am 8l. d. M, und 1. November rn Prag. Am erste» Tage hat sie den Prager Deutschen Fußballklub, am zweiten den Hagidor zum Gegner. Die Fahrt machen zwölf Spieler und zwei' Reisebegleiter, die Herren Baar und Adler, mrt. b All ad. Sportabteilung Judaea. Heute findet um 10 Uhr vormittags rm Hochschulausschuß, Türkenstraße 91 (Präsidralzimmei), eine Leltungssitzung statt. w ' ]' Sportklub Kadima. Heute. Vs3 Ubr. resprli ve 1 Uhr: nachmiitags; Mcistertchafisipiel der I. Mannschaft uuh Reserve», gegen F. C. Gaswerke am alten Simmermger Spvttplgtz. . ' Sportklub Hakoah. Sämtliche Ordtter' werden auf» gefordert, sich heule um 1 Uhr nachmittags mn dein W. A. F.«s Platz emzusinden und bei Herrn Lazarus zu melden. Schreibmasehinen LEOPOLD STEIN HART Wien. I.. Rlhftrfiirftftit« fl. TelnnhoB 4n73/V>» Billigste Bezugsi.4. (#1** BiireaumSbei