Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 614 (9.10.1920)
- Date
- 1920-10-09
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 4 Wien, Vamsrag Snb der jüdijchen,Mache. Wenn wir in der Leopoldladt ein Mandat erlangen, bedeuben die Stimmen, die in len anderen Bezirken für uns abgegeben werden, die Wahl Kr Frau Anitta M ülle r, und diese Stimmen sind gewiß richt der Sacke des Fortschritts und des sozialen Empfindens ^erlorengegangen. Wir wollen niemandem etwas wegnehmen, vir geben nur zu bedenken, baß es im gegenwärtigen Moment lopp elt notwendig ist, eine jüdische Vertretung tu haben. Denn Uns die jetzige Wahl eine antisemitische Najorität bringt, welche die Regrerung ohne Koalition mit kn Sozialdemokraten selbst besorgen kann, so tv?rd sie ihre jwei Versprechungen: Besserung der Ernährungsv-erhältnisse vrd Besserung der Geldverhältutsse, nicht erfüllen können. Deshalb Wirt» sie versuchen, ihr drittes Versprechen zu erfülle: i Nit den Juden auszuräumen, um die Bevölkerung durch die iktfüllung dieses.Versprechens,. die am leichtesten ist, an die jotbeten Versprechungen , vergessen zu lasse»:. Da ist. eine rLdts.che Vertretu.ng im Parlament notwendigweiche dwse Gesellschaft vor der gesitteten Welt, die doch iitte' höhere Instanz ist als die österreichische Nationalversammlung, »n den Pranger zu stellen. Die Herren von der antisemitischen Reaktion wissen genau, daß es viel schwerer ist, über die Juden herzufallen,. wenn man kontrolliert wird. DaS hat sich , auch im letzten österreichischen Parlament gezeigt, wo die sogenannten. Iudcnbevatr.cn der früheren Parlament«, bei. tzeue» die Juden nie Widerrede gaben, weil sie „zufällig" immer bei solchen Gelegenheiten in den CouloirS waren, vufgehört. haben, weil die Juden diesmal jemanden, hatten, der den .Herrschaften vom antisemitischen Flügel in den Arm gefallen ist. Wenn eS nach den jetzigen Wahlen wieder zur. Koalition kommt, so ist ebenfalls eine jüdische Vertretung notwendig, um Zu verhindern, daß durch die. ber jeder Koalition, notwendigen Konzessionen dir Juden das Konzessrynövbjekt der Sozialdemokraten bilden, wie eS schon öfters versucht wurde. Die Sozialdemokrarie hat sich zugrunde regiert,, weil sie den reaktionär-antisemitischen BeamdenaPparÄL, her heute beutschnationale Führung hat. im Interesse der Koalition belassen mußte und ec Sabotage betrieben hat. Dieser jNoamtenaPParat hat sich natürlich stets gegen die Juden gewendet, das weiß jeder Jude, Ht das Unglück hat, mit einem österreichischen Amt zu tun zu haben. Und ein jüdischer. Vertreter muß auch hier fein, wenn es wieder zur Koalition kommt, um zu wachen,daß nicht in verklausulierter Form Ausn ah ms gesetze gegen die Juden geschaffen werden, wie es schon in der letzten Nationalversammlung versucht, aber von uns vereitelt wurde. Daher dürfen wir niemandem mit unseren Stimmen ei « Geschert k machen. Wir dürfen nicht auf die Gunst und Gnade anderer spekulieren, sondern müssen u«^ selb st vertrat en. Das ist der Zweck unserer Kandidatur. Wir haben auch Kandidaten mifQeftdÜ, von denn: die.j ü discheW äh lerschaft selbst kontrolliere.« kann, ob. sieihrer Ausgabe gewachsen Hnb, die grarüci:er haben,, auch jveun sie kein Mandat hatten. Wir preifm uns auch nicht unter den verschiedemsten Namen an, die im Laufe der letzten zwanzig Jahre der Judenfchafr Wiens, an.^fangen von „Liberal" bis zur bürgerlichen Arbeitovarrei" und ..DÄnokratie", mit den schillerndsten Programmanpreisung-n: präsentiert wurden, in der Art, wie es bankrotte Kaufleute mit ihrer Firma und ihrer Ware tun, sondern wir bringen der jüdischen Wählerschaft ein einheitliches, unveränderliches, ehrliches Programm und arbeitende Menschen. Wem die Wahl keine Spielerei und keine Klüngelsache ist, der wird UnS wählen. i Mcht enLenwolle.rder Beifall lohnte die Rede. Strickers, Unter deren mächtigem Eindruck die Versammlung schloß. Wiener Morgenzertuttg Mitteilungen ans dem Publikum. Chawe Blaufeld Jakob Grünberg Brzezany Dolina empfehlen sich als Verlobte s?93 Wien, fm Sepiehiber 1920 RIUANTSN, Perlen, Gold, Silber,Platin tu üfcren kmft and verksaft 776 ETTER Rotentnrmatr. 23, Meriahllferetr. 98 Müllek, Gemeinderat Dr. I. Ehr 1 iü), Dr. I. Schalit. » Sonntag dm 10. d. M., y9l0 Uhr vormittags, Mitterna st s Restaurant, XMI., Pötzleinsdorferstratze 19. Referenten: Anitta Müller, Äbgeordneter Stricker, D. Nebenzahtt Montag den 11. d. M., Vr8 Uhr abends, Restaurant„Feldmarschall Laudon", XVIl.^ Hernalsergürtel Nr. 11. Referenten: Abgeordneter Stricker, Anitta M ü l l e r.; M o n tag den 11. d. M., ,7a8 Uhr abends, Terrassen re st au r a nt, V., Margaretenploh. Referenten: Anitta Müller, Dr. Heinrich K r ä m e r. Montag den 11. d. M., Uhr abends, Restaurant „gum grünen Baum", VN., Manahilferftratze 56. Referenten: Gemeinderat Doklor Plafchkes, Dr. D. Fried mann. Montag den 11. d. M, '^8 Uhr abends, Cafs Kaif er Io f e f. kk, Kaiser Iosefftraße 25. Referenten: Abgeordneter S t r i ck e r> A. S ch w e r tfinger. Jüdische Jugendliche aus Favoriten erhalten Heute um ^6 Ahr abends im Sekretariat der B e z 1 rtz sfekt: on wichtige Informationen. Erscheinen der Jugendlichen und Turner ist Pflicht. * Die AattatiLUSleitung sm den Krümsgemeiirdefprengel O b e r h oll a b r u n n (Retz, Ravelsbach, Haugsdorf) befindet sich bei Herrn Karl Je ll in e k, Oberhollabrunn; für Zistersdorf und Umgebung bei Herrn Dr. Edmund S L e i n, Zistersdorf; für H o h'e n a u und Umgebung bei Fräulein Selma B a a r, Hohenau. Jüdische TischgeseAschaft Alserstvatze urrd AMgebuNg ' 9 Oktober Mil 9Ct W —■ ■ ■■■-. ■—», i . Letzte Nachrichten. " ^ie dentsch-franzSfischen Verhandlungen.! Berlik, 8. Oktober. (Golff.) An unterichketer Stelle wirb über bie. deut'ch-sranzösiscken Verhandlungen, zu betten bei* fÄlednie Aeußerungen der fraMsischm Presse vorlregen, folgendes mitgeteilt: Dem französischen - Botschafter Laurent rst b« seiner Abreise noch Paris durch Min'sstt S i m a n § eine Austetchnung übergeben worden, tue den Bor* schlag macht, formelle Besprechungen zwischen deutschen und I r a nz 8 sischen techntschen S a ch v e r st ä n d t g e n über die Frage derRevararionen und des F inanzpro.blemL stai'stndtttru lassen. EntgefienandetslemtendettMliteikunatttrstbrshrr mit den Bethandlunpen nickt begonnen worden. Fraw Msch«stttS ist auch noch keine Mitteilung über eme rtwatge «Dtellnngvahmr zu den deutschen Anregungen gemacht worden. vorüber und Araiber in majestniischer Haltung srolZieren üüsr das BÄL. Mren gLradstzu hertzerfvruenLen Eindruck rnachrn die. zahlveichen Aufnahmen, die uns echtes, wirkliches Volksr leben ich BiKe zeigen: Tie Feier des 15. Schwat bietet uns den AnHlick froher Volksfefte, auf denen die Sitte des BLümcpflatrzens erneuert wurde. David Dellin,. der bekannte Hc« Sräist' ünd Äizebürgcrmeifter von Jerusalem, steht auf einer Tribüne ulrd spricht vor zahlreicher Versammlung über die Bedeutung bsß Tages. Die „MakkaL'äer", die jüdischen Tur^ ner in ihrer schmucken Dretz, marschieren auf urrd bieten ihre Produktionen. Ein besonderer Teil der Aufnahmen ist den jüdischen Legionären gewidmet: Ein Bild zeigt ihren Schöpfer Jaöotinskv, eivt anderes eine Gruppe von''Freiwilligen, die Väter, und Söhne vereinigt und auch ihren Kommandanten Oberst Da id.er'fo n sehen wir in seiner Zeltbehänfung. Die Legionäre machen in ihren militärischen Uebmrgen und bei der lEachcablösung einen sehr strammen Eindruck. Auch ein FeldgoiteSdienst, wo aus der ZHora verlesen und eine Pce< digt gehalten wird, fehlt nicht. Wir verfolgen ferner den Geulloh-Woche, schon, wie jüdische Frauen ihrer; Schmuch für die gAneinsame Volkssackie hingeben, und ans den - Straßen, herrscht eingeradezu gefährliches Gedränge froher 'Demonstranten. Ueberall. wehen Fahnen mit dem Davidschild.. als Emblem. Alle Altersklassen find auf den Bildern-vereinigt, alte Juden und Jüdinnen neben der neuen Jugend und die zahlreichen'lieblichen BA>sr, die die Kleinsten in-ihren Spielen zeigen, find besonders girier Aufnahm« gewiß.' Den Beschluß macht das Eintreffen Sir Herbert S a m u e l des neuemännten GouvernsurS, und der fsierliebe Empfang in Jaffa und Jerusalenk. Im ganzen bietet der großartige Fstrn der „Menorah^ einen überaus erfreulichen Eindruck. Seine Vorführung vor dem Publikum, die in den nächsten Tagen zu gewärtigen ist, wird die' vornehmste und beste Propagartda für den Gedanken des. jüdischen'Palästina bilden; denn hier , spricht die lebendige -WrksiMit/ die stärker.ifi als alle' Worte. Montag den 11. d. M., präzise V:8 Uhr abends im Prachtsaal des Schützen- Hanfes, VLLI. Dez., Albertgaffe Nr. 43 WLHlervers ammlnng Referenten: Anitta Müller, Adolf BK hm Tagesbericht. *' Jüdisches BerufSamt, Wien, U., Taborr stratze 20«. W>r ladm alle JugeMichni, welche jetzt im Mm der BerufSrntsckeidung find, ein, in unsere Berussberatungsstelle zv kommen. Wir können ihnen Auskunft über Art und Anwendung der verschiedenen Beruf« geben und sind außerdem tmmer genau iider den A r b e i t s m a r k t unterrichtet. Anschließend an die Beratnnussreüc ist der A r b e i t s n a ch w e i s, von wo aus die Lehrstellen vermittelt werden. Amtsstunden täglich von 8 bis 6 Uhr nachmittags, mit. Ausnahme von Samstag und Sonntag. * Jüdisches Religivnslehrerseminar. Die Eröffnung des Seminars erfolgt Sonntag den 1V. d. M. um 10 Uhr vor» imktags durch eine Festansprache des Oberrabbineis Professor C h a j e L, Zu dieser Feier sind die Mugluder des Lehrkörpers uud die angrmrldnen Zöglinge ringeladen. i Die nächsten Wählerverfammlnngen. . Heute, Samstag den 9. d. M., 1jS Ahr abends. Restaurant Strobl, II., Obere Augartenstraße 46 (Ecke^ Miesbachgasse). Referenten: Abgeordneter Strick e r, Dr. I. W a l d m a n n. Heute, Samstag den 9. d. M., 7 Ahr abends, Swobodas Phönixpalast, N., Prater. Referenten: Abgeordneter Stricker, Anitta Müller, Gemeinderat Dr. E h r l i ch. Heute, Samstag den 9. d. V-8 Uhr abends, Restaurant L i t t m a n n, II!., RadetzLystraße 21. Referenten: Anitta Müller, Gemeinderat Doktor Ehrlich. Heute, Samstag den 9. d.M., 7 Uhr abends, X VI., Lmdauergaffe 5. Referenten: Dr. Martin Förster» Leopold S i tz m a n n, S. S t r a u ß. Sonntag den 10. d. M., V2II Ahr vormittags, Rem b rand t-Ki n 0. II., Malzgaffe2. Referenten: Gemeinderat Dr. Plajchkes, D. Nebenzahl. Sonntag den 10. d.M, Vs10 Uhr vormittags, Cafä R e i f, II., Stephaniestraße 4. Referenten: Abgeordneter Stricker, Gemeinderat Doktor Pfafchkes. Sonntag dm 10. d. M, i[210 Uhr vvrtMags, Le0p 0ld stä d ter Kino, ll., Taborstrsße 75. Referenten: Anitta Müller, Gemeinderat Dr. P l a s ch k e s. Sonntag den 10. d. M., U&t vormittags. Eafs »3um luftigen Finken", II., Zirküsgasie 50. Referenten: Anitta Müller, Dr. Heinrich Krämer. Sonntag den 10. d.M., lk\0 Uhr vormittags, Caf6 P r ü ck l, l., Stubenring 24. Referenten: Mgeordneter Stricker, Dr. D. F r i e d m a n ri. Sonntag den 10. d. M., 10 Uhr vormittags, Neue Wiener Bühne, IX., Wasagasse. ÄsLoMen: Waeordneter Stricken Anitta Palästina im Film. Tic neugegründete paläslinensische Filmgesellschaft ,,Mcnortrh" bot vor cinigen Tagcn vor gclodetten Gasten'eine Vorführung ihres neuen Films „Das neue Palästina", welcher in Bälde der Oeffentlichkeit vorgeführt werden soll. In zal)!- reichen wechfelvollen und wohlgelurtgeneu Aufnahmen zieht vor dem Beschauer ein lebensvolles Mid Palästinas vor« über, des alten, des neuen und des neuesten. In mehreren Aufnahmen, von verschiedenen Seiten gesehen, zeigen sich die Sehnten von Jerusalem mit seinen altertümlichen Baulichkeiten, den dickgenrauerien Toren und der monumentalen Omar-Dioschee, die' sich dem Beschauer mit allen ihren Schön- Leiten enthüllt. Aber auch das neue Jerusalem fehlt nicht: Bon einer Hohe winkt das schmucke, dem orientalischen Stil angepaßte, turmgekrönte Gebäude der jüdischen Kunstgewerbefchule „Bezalel" und wir können auch einen Blick in ihr Inneres tun, wo die behäbige Gestalt des Professor Schatz, so manchem Wiener Juden wohlvertraut, sich zwischen den Schülern bewegt und die Modellierarbeiten der emsig Tätigen mit kritischem Auge prüft. Größtes Interesse erwecken die zahlreichen Aufnahmen aus den jüdischen Kolonien, wo sich ein lebendiges, volHaftes Leben entfaltet. Man beobachtet bte jüdischen Arbeiter auf dem Felde, die unt Spate« und Hacke eifrig an, Werke sind, hier pflügt man nach altem oder neuem System, dort wird ■ fröhlich der Erntesegen heimgeholt, wir begleiten die emsigen jüdischen Mädchen bei ihrer Arbeit in Stall und Scheune, lleberall herrscht Leben und fwhe . Bewegung, Sauberkeit und Ordnung im neuen Mischen . Darf. Auch die Farmen des Füdrschrn Nationalfonds, wo sich i eine neue Generation von jüdischen Arbeitern zu ArDeitSi gemeinschaften guscvmrnsngetan hat, rnachen den gleichen erfreulichen Eindruck. LandschaftSbilder van großer Schönheit ziehen vorüber, wir verfolgen die Arbeit der Salzgewinnung am Toten Meer, die Orangenernte und die Tätigkeit der jüngst eingetroffeney Ehakuzim am Pfluge und bei der Bewässerungsanlage in den Orangerien. Wunderschön sind die Landschaftsidhllen. am Jordan und der Blick auf die wogenve See bei Sownsnuntergackg. Auch das Pittoreske kommt in len AusnahMn zu guter Gattung: Komelkarajyunn; KWtt» Hamehagrr. Der neugegründeir Verein .Hamehaser*, sieMckt die Organlsierung jüdischer Flüchtlinge zum Zwecke der, Abwanderung nach Palästina unter Vermeidung von unnötige« Nnlostcn und Ausnützung aller zur Bttfüguug siebenden Mittel sown durch Eröffnung neuer Hilfsquellen und Regelung der be-, siebenden. Genehmigt am 1. September d. I. durch die niederösierreicklsche LandHregierung, konstümerte sich der Verein am 80. September b. I. in Anwesenheit von zweihundert Familien-' häuptttü. Deltt dem Vereine bei, um ehm zur Erreichung seines. Zieles zu veibelfen! Ausnahme von Mitgliedern im Bereinslokal,' II., Prater 86 (Resiamant ,\unt Radfahrer"), jeden Moytag, DieriStag, Mittwoch und Donnerstag zwischen 5 und 7 Uhr abends^. ' r Jüdischer Mus««»,, ll„ Malz«aff« 16. Da- JüdnchhMuseum, welches in diesem Jahre wegen der Renovierung d«8 Hauses, m dem es nntergebracht ist» länger als sonst geschlossen war. wird am S a m S t a g d e n 9. d. M. wieder eröffnet. BesnckSstunden: Samstag und Sonntag am U Uhr vormittags. Eintritt unentgeltlich.; * Gottesdienst. Jeden Samstag wird im BereinSlvkal der jüdsschen Volksbibl'otbö Zivn. II.. Glockengasse 80, V,S Uhr früh, ein Gottesdiulsi veranstaltet. Kantor Chaluz Kestenbaum. * Kleider für Invalide. Die OrtSgrvvve XIV btS Zenlrülverbandes der deutschösierrelchsschen KliegSbeschädegte» teilt mit: Sämtliche Ausfolgekchnne der BelleldungSattO« gelangen deute und Montag den 11. d. M. zur Ausgabe. Fernes «nd» die Mitglieder aufmerksam gemacht, dass dre Ortsgruppe von der Leitung der BeNeidungsaktion verständigt wmde. daß Mitglieder, die ehre AuHfolgescheine bis z« dem genannten Termin nicht ab«, holenihren Anspruch «etlteten. j * GesellschastSadend der Jateraottoaolea Fraaealiga. Montag den 11. d. M. 6 Ubr. findet in dev Raumen der Liga, k». Hviburg. Michaelrr-Trakt, Festsieege, I. Stock» eine geielleae Beransialrung statt, bei welcher Madame D « ch 8 * < (PariS) in «per Cvnsärence die Stimmung der franzosischm unpolitischen Kresse gegenüber dem Lsterrerchischev Problem M örtern wird. Die Liga ladt jedermann zu dem Besuch dieser Veranstaltung rin. 1 * Avforderung der Stunde«Hotels. Angesichts der ständig stelgendm Wohnungsnot hat der amtstührende Stadial G r ü n w a l d endlich die Verfügung getroffen, daß die söge« nannten S tun d e n h 0 t e l S, sow ik dies nickt schon diSher aeichehin ist. durchgreifend anzusvrdern find, Dos Wohnungsamt dal unterm 7. Oftober Sst dieser Hot ctö zur Gükne angefordnt, welche am SO. Äovember d. I. geräumt z» übergeben sind. Um diese Gebäude möglichst r«sch und ohne zu. umfangreiche Adapltnu«gen benützen zu können soll der Versirch gemacht uxrden, erneu ^TeiT derstlkstn «ls E t.v:^ rüchenbänser eimuticbim.