Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 606 (1.10.1920)
- Date
- 1920-10-01
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 6 Wien» Freitag Kavellmickftrr Reick! ub-ro.'r vcm bn* ^taat-'ovsr ist. wie bereits-im üiorjuljiv, ciit.^luösjt Jwuföcu, t;t iS erlittet Philharmonie ',u*ci Konzerte zu dirigieren, von denen das erste ain 7. d. M. i'taktfinden wird. Außerdem wird er, eftwr Einladung der Warschauer Philharmonie folgend, im Jänner 1921. zwei Konzerte ire Warschau dirigieren. ' Vorlesung Anton Amon. Wie im Vorjahre, so wird auch Heuer Schauspieler Anton Amon vom Deutschen B-olKtheatrr Borlejnngen au-Z vr» großen Dichterw-erkn des Mittel-« alters halten. Die erste hat „FreiüankS Bescheidenheit" und die Lyrik Walters von der Dogeltoride zum Aegnutarrd und ftnbei morgen nrn fir-lb S Uhr im kleinen Saale der llranta statt. Wilhelm v. B'd'. Heute tritt Wilhelm v. Br»de von feinem Amt als i^^ieraldirektor der staatlichen Mitfeen zurück. Das „Berliner. Tageblatt" schreibt zu fenrem Rücktritt: „Bodes Ans scheiden aus' der GeneralverwaltunK bedeutet kür die Berliner Museen und für dcks deutsche Mustleben überhaupt ci'ifrt Einschniit von geschichtlichem Belang. Nieinals killt in der besannen Entwictlung des Museumstoejens. ein cinzeluer Mann so Gewaltiges geleistet, soviel Etnsiuß ausgeüdt, jvriu Macht in seiner Hand Vereinigt. Mit einer Energie ohrregscicheu hat sein, zäher Wille unser kisfentliches und privates Sannnterrnnr zu früher ungeahnter Höh« geführt, ja eigentlich etft SOschässrn. Sport. Jüdischer Sport rn Godrng. Der Sportklub iDückkabi könnt: in der letzter; Zeit zahlreiche 'che-nr Erfolge erringen. Am 2k). August rrctt die Mannschaft »um ersten MrislerschmlSsp-ele gegen Sportklub L «zieran und siegte trotz zahlreicher Ersatzleute 6:1. — Am 8. d. M. spielte die Reservemannschaft Makkabis gegen die spielstarke Reserve-' Mannschaft des Sroullnb Hodoni-ns 2:2 uventschiede«; in dem acht Tage später stattgesnndcnen Retourspiele siegte Makkabt3:2. Auch die Hazeriasektiou des Vereines (Handballspiel für Damen!) Kat trotz ihrrZ kurzen Bestandes sehr schöne Resultate aufzMrisen. So siegte sie gegen Sportklub MakkabiUng.- B r o d 8:0. Der 19. September bildete einen Festtag für die Leicht- L t h 111 x f f t f t i o n Makkabls. Zum ersten Male erschienen unsere Leichtathleten cm, Start, ihr Ersolq war ein durchschlagender, geradezu smsv.tiouellerr Ohne Möglichkeit zu einem rationellen Trainiug gingen sre an den Start rmd rissen den Löwenanteil der Preise an stch. Es gelangten im Rahmen eines leichtathletischen Festes sünf Konkurrenzen zur AnSlraguug. Laufen über 10Ö, 200 w, Lausen über 1000 Dards, Hochsprung und Weitsprung. Es brteiligtm sich Vertreter'S. K. H o d o u i n sowie sämtlicher übrigen hiesigen.TurnundAthlrtik» vereine. Das Terrain hinderte das Erzielen guter Leistungen, trotzdem sind dre seitens unserer Athleten gezeitigten Ergebnisse als höchst anerkennenswert anzusehen. Im Laufen Über 100 m siegte G. Rybaczewski überlegen in N'8 Sekunden, derselbe Läufer' gewinnt auch das Laufen Über 800 m in 25 Sekunden mit einem Vorsprung von zirka 6 m. Das Lausen Über 10^0 $arb war das schönste Rennen des Tages. Roth iS. C. Makkabi) liegt biS zur Zielgeradm an fünfter Stelle, setzt zu einem unwiderstehlichen Spurt ein, und rennt allen Gegnern überlegen davon. Die erzielte Zeit 2:06 ist als sehr gut zu bezeichnen. Weltlprwrg: Sieger Roth mit einer Lüftung von 5 m. S. C. Makkabi beabsichtigt das Leichlathletiktraining energisch zu * betreiben und hofft, angespornt durchs den ersten Erfolg, auch in Zukunft Schönezu leiste« im Interesse drs üdischen Sportes. Die Grazer Hakoah in Mürzzuschlag. Am letzten Sonntag weilte die Grazer Hakoah in Mürzzuschlag, wo sie gegen den dortigen arischen Sportklub zwei Wettspiele austrug. In beiden blieben dir Hakoahner siegreich. Die erste Mannschaft siegte 4:0 (2:0), die Jungmannschaft 4:2 (2:0). Die Hakoahner waren auf dem für sie sehr schwierigen Boden in erster Linie bedacht, faire Propaganda spiele vorzuführen, was ihnen auch vollkommen gelang. 1000 -Zuschauer (für Mürzzuschlag Rekord!) wohnten dem inlerrfsanben Spiel der erste,: Mannschaften bei. Die Hakoah war ständig überlegen und nur dem außergewöhnlich schmalen Matz (45 Meter Breite), hatte es der Gegner zu verdanken, relativ jo gut abgeschnitten zu haben. Die Mannschaft der Hakoah selbst war in guter Verfassung. Besonders gefielen Goldenzweig als Mittelläufer und Lldler. Torschützen: Adler (3) und Bettelheim. ' * Vorher spielte die 1. Jungmannschast gegen die Reserven der Murzzuschlager; sie konnte ebenfalls siegen. Obwohl die Heimischen körperlich überlegen waren, führten die Blauweißen ein Spiel vor, wie n,an eS wohl nochselten von so kleinen Burschen gesehen-hat. AltsektionSleiter Msler von der Wiener Hakoah war bei diesem Spiel anwesend und äußerte sich sehr lobend über die Leistungen der Grazer Hakoah. Kommenden Sonntag spielt die Grazer Hakoah mit ihrer ersten Mannschaft sowie vier Jugendinannschaften gegen den erstklassigen Sportklub Sturm. Da es das erste Zusammentreffen beider Vereine in der Herbstsaison ist, herrscht für dieses Spiel bas lebhafteste Interesse. Me Hakoahner -vcrdeu jedenfalls, alles daran setzen, in diesem schweren Spiel yrrnvoll abzuschneiden. Tie Fußballspiele des Sonntags. Ant Sonntag finden >lg«nde rrpttasfigeMe»s1e'tschaflSsp«le statt: W. Ä. F.-W-A. C. l •viittelboif), Simmering—Rapiv (Simmermger Platzt Wacker— Mispel (Meidling), Am.urme-Herttm (Obc»-Si. Beit), Sporltlud-Hakoah >Dörnbach), Admira— Vienna (Admira-Platz). Der «slvridSdorf« A. C. ist spielfrei. Der Floeidsdorfer A. E. spielt Sarnstag und Sonntag BLoapefl. Äm ersten Tn^r mit u ufiiru Ü.U. T. nrn Wiener Morgenzeitung 1 Intcrnotiynaleo Mettfchwimrnen. Am Samstag und . Sonmaa vconfttilrct der Damentchw'mmklub Danubw im Jörger-Bade rin großes Meeting, bei welchem auch migariskhe - Gäste starten werden: HoiKeyseKtion des Sp. Kl. Hakoah. Samstag dm 2. d. M. Dettsviel Hakoah Damcn- und Jungmannschast (kombiniert) gegen W. A. C. Damen auf dem W. A. C.-Vlatze. — Sonntag den 3. d. M. Wettspiele der l. und II. Mannschaft gegen Fünfhauser Sportklub auf unserem Sportplatz iu Floridsdorf. Dir H. Mannschaft tritt vm 9 Uhr, die k. Mannschaft um 7*11 Uhr an. Züd. Sp. Kl. Achduth. Training der k. und n. Mmruschaft Dienstag v«d Donnerstag um 3 Uhr nachmittags. Anmeldungen Montag rmd Mittwoch von 5 bis 7 Uhr im VereinSlokal, H., Obere Donaustraße 65/4. Tennisfekilon des Sportklub Hnkooh. Mitglieder, welche im Winter in der geschlossenen Halle, XVII., Röyergaffe 6. Tennissprelen wollen, werden ersucht, zwecks Swndenemteilung am Samstag den 2. d. M., 7 Uhr abends, im Caf4 City zu erscheinen. Die Mftglieder werden dringendst ersucht, die Sportgeräte vom Sportplatz Hagenauer abzuholen. Sportsektion der BolkSbkbttothrk Zlo«. Samstag tun 7,7 Uhr Spielerversammlung im Beremslokale. I. uns U. Mannschaft Dreßprobe. S o u n t a g Wettspiel mit zwei Mannschaft gegen Stadlauer Union. Spieler werden reden Samstag von 6 bis 8 Uhr ausgenommen im Caf6 Zion, H>, Glockengasse 31. Jüdischer Sp. Kl. Heros. Heute 6 Uhr wichtige Vollversammlung im Caf6 Zuckerberg. Erscheinen Pflicht. Akademische Sporiabteilung Judaea. Fnßballseltion: Training heute nachmittags von 2 bB 5 Uhr am Admira-Sportplatz in Floridsdorf (Linie 31). Gerichtssaal. Banknotenschmuggel. Bei der 'Zollst atiow in Laa a. d. Thaya längte am 17. April d. I. ein Telegramm des Kriegswucheramtes in Wien ein, baß ein gewisser Adolf Sperber Invalide dazu aüfnehine, nm in deren Prothesen Banknoten und sonstige Sachen über die tschecho-slowakische Grenze zp bringen. Auf Grund diejes Telegramms wurde der Wachdienst verschärft und . am 28. April der Invalide Benjamin Wei ser gestellt, der ein künstliches Bein hatte. Er bestand darauf, daß vor den: Abnehme« der Prothese, stein Freund Adolf Sperber aus demselben Zug geholt werden müsse. MS dies geschehen war, nahm er die Prothese ab und man fand darin 24.940 Kronen in Zehnkvonennoten, die tschecho - flowaktsche Stempelmarken trugen. In der rechten. Vkocktasche Sperbers fand man ein Paket mit solchen Stempeln. Sie erwiesen sich als gefälscht. Sperber, der HandÄsangestellter ist, und Weiser, seines Zeichens Schneidergehilfe, hatten sich gestern vor einem Schöffengericht unter Borsitz des Oberlandesgerichtsrates D'r. Ramsauer ivegen 'versuchten Betmges zu verantworten, weil durch baS Hinübersthmuggeln der tschechck-flowakischon Noten der tschecho-slowakische Staat um die Kursdifferenz betwgen werben sollte. Sie erklärten sich beide nichtschrfldlg. Weiser behauptete, Sperber habe die Pakete mit den Zehnkronennoten in seine Prothese gesteckt; Sperber, erklärte, er wisse überhaupt nicht, was vorgegangen sei; Weiser verleumde ihn nur. DaS Schöfjeugertcht schenkte keinem von beiden Glauben und verurteilte Sperber zu zwei Jahren, Weiser zu zehn Monaten schweren Kerkers. Außerdem wurde über beide, da sie nach Galizien zuständig sind, die. Lanbesverweislmg auSgefpvochen. Die Vorgänge im Wirtschaftsoerband der Sreserveoffiziere. Bor dcm Schwurgericht wurde gestern die Verhandlung Über eine PieHklage durchgeführt, welche der Rechtsanwalt Doktor- H v r o w i tz und der Ingenieur Han8 Blau gegen dm Schriftsteller Hermann O h m e h t c erhoben hatten. Den Gegenstand der Klage bildete ein Artikel, der im ° »Wim« Mittag" am 2. September v. I. unter dem Titel „Mann «nd Maus" erschienen und mit dem Pseudonym ,Arminms" gezeichnet war. In diesem Artikel wurden mit Beziehung auf den Zwist in der Leitung des WirtschafrsoerbandeS der nrchlaktiven Osfiziere und Gleichgestellten DrutfchösterrejchS gegen alle namentlich angeführten Mitglieder des HauvtausschuffeS, darunter die Privat kläger, ehrenrührige Angriffe erhoben. ES wurde behauptet, die Reserveoffiziere schmachten unter der Fuchtel von vrerzeh« Edelknaben auS dem Osten", welche durch kein Mittel zur Demission zu bringen feien. Ferner wurden diese Mitglieder alS „galizische Kavaliere* bezeichnet. Bei der Verhandlung hat der AngeNagte de« Gericht schriftlich einm umfasienden Wahrheitsbeweis angeboren und diese» mündlich dulchgetnhrt. , Die Geschwornen verneinten die beiden auf das Vergehen der Ehrenbrlcidigung lautenden Hauptfragen. Dadurch entfiel die Beantwortung der Zusatzsraae, ob der Wahrheitsbeweis erbracht worden fei. Auf Grund dieses Wahrspruches wurde der Angellagte Artiges pro chen. Der Volkswirt. Eine Krone -- 2.70 Centimes Geld. Gestern notierte in Zürich: die österreichische Krone Geld . 8.70 ( 2.80 am 29. September) die Lsterr. gestempelte Krone Geld 2.80 ( 2,80 am 29 September) die tschechische Krone..... 8 25 8.25 am 29 September) dre Mark. . « . . . . . 9.95 ( 10.18'/, am 89. September) Ägram . ......... . S.— I 5.15 am 29. September) Warschau.. (—.— am 29. September) Bndapch . . ... 9,~ ( 2>05 am 29. September) t. Oktober E NL 66« . - 'Prfienüttnis vnd B'rMessaM ' Vermögensabgabe. Bon Rechtsanwalt Dr. Jakob Stadler.. . ■ ii;*) 2. Abzugs Posten. Borr dem Gesamtwert SeS aibgaÄelPflichtdgm BrrmöchmS' können m Abzug geiüvarht werden: , <r) SchM-en rmd Lasten,, undzwar. sMvhb pavföMche als auch, auf bswsgLichrn ober rMbewegllchsn DÄchew. W«» Lende Lasten, wenn sie bis MM Stichbage (SO.. .Juni tÄ entstanden und. am Stichtage, weder faWg noch KogaM. warem b) OefferMche Mgaben> sofern fie sich auf §re Zeit Li-> zum Stichtage bezrÄhen und SM LnhÄr.weder fällig noch gezahlt waren, wie zwm Beispiel noch' nicht benreff.eue oder noch nicht vorgeschvieLene. Steuern, KommrMaLa-bgakben, Gebühren aller Art. — AuÄcmder, die iw Oesterreich nicht von ihrem ganze« Vermögen aögabLpskrchtig sind, sondern nur von dem an das Inland gebundenen' Vermögen der BermögenSaibgabe nnterlregen, können bloß diejenigen Schulten und Laste« als Wzügsposten für sich geltend machen, .welche das an das In« lawd geibmrdene Vermögen' belasten, soferni diese Lasten einen wirtschaftlichen Zusammenhang mit dom gebundene« Vermögen aufweisen, wie zum Beispiel DavlÄhrn pn Zweck des Ankaufes oder der Verbesserung eines Gebäudes oder für den Betrieb einer Unterneihnmng nsw. Die Lasten und Schulden können jedoch keineswegs fci einem höheren Betrag als AbgDgsposten berücksichtigt werden, als sie nach Verhältnis der Aescrmtschirlden und -Lasten des^ Abgabspslichtigen zu dessen gesamten .Vermögen auf besten gebundene Vermögen entfallen. e) Kriegsverluste, die während des Krieges urmnttelbar -infolge der kriegerischen Ereigniste verursacht wurden, werden, wenn sie Gebrauchs.vermögen betreffen, den. jenigen Personen als Abzugspoften Mgestcmben, die alö Angehörige der bewaffneten Macht oder als SffenMche Beamt» in den Grenzgebieten der fvühevstt österreichischen Motrarchie oder im Ausland ihren Wohnsitz oder diensüichen Mfentbait' hatten, jedoch bloß bis zur Höhe van 28.000 Krone«. Hrezu gehören nicht Privatpersonen, We im Kriegsgebiet gewohnt haben, ebensowenig werden Kri-egSvsrlusbe an unbeweglichen Sachen als Abzugsposten cmerbcmmt. ' d) Einmalige Entschädigungssummen für Verlust der; Erwerbsfähigkeit durch Körperverletzung ob« Krarckheit, soferw eine verminderte Erwerbsfahigkeit noch vohanden ist, ferner KapitalSaibfrndutzgrn für AlterSverforgungsansprüche, Wenn der Abgabepflichtige über 60 Jahre M oder erwerbsunfähig ist oder, die Entschädigung erst in den letzten zehn^, Jahren erhalten hat, und eirte Kapitalsabfindung für die, borzeitige Lösung bon Dienstverhältnissen aus beit letzten fünf Jahren, soweit sie das Dreifache des letztrn Jahres-- bezugeS und' 76.000 Kronen nicht - übersteigt. Für Stand und Bewerdimg des abgabepflichtigen Vermögens und der abzugsfähigen Schulden und Lasten, ferner für alle für die Bemessung ionst maßgebenden Umstände ist — von einzelnen gesetzlich bezeichneten Ausnahmsfällen abgesehen — der Stichtag (30. Jum 1620) maßgebend. BÄ Bewertung von rmihenden Erbschaften, die am Stichtage noch nicht Äuge antwortet find, ist für die Beurteilun^ der persowlichLn Verhältnisse des Verstorbenen, zum Beispiel ob er das Alter von 60 Jahren überschritten hat, der Todestag maßgebend. Sofern nicht für einzelne BermögenSarten, wie M der Land- und Forstwirtschaft gewidmete Vermögen, Grund- und Gebäudebesitz, Erwerbs-Unternehmungen, Kapitalvermögen (Kriegsanleihe, Wertpapiere, Renten usw.), Geld, Edelmetalle, Juwelen, besondere BewortungSvorschriften im Gesetz festgesetzt sind, ist für die Bewertung der BermögenSübjekte der gemeine Wert crin Stichtage maßgebend, wobei eine Mehrheit von wirtschaftlich zusammenge^rigen Sache« und Rechten als Ävnhett zu bewerten ist. Auf.persönliche Verhältnisse des. Besitzers und vorübergehend«, durch den Krieg verursachte BochAtniffe soll tm allgemeinen -- von gewtsten Ausnahmen abgesehen.— kein Bedacht genommen werden. DaS RÄnbermögen der Aktiengesellschaften, die ihren * Sitz im Inlands haben und von ihrem ganzen Vermöge» der inländischen Vermögensabgabe unterliegen, bestimmt ‘ sich nach dem Wert der gesamten Aktien, die nach den Sterer» kursen oder Steuerrverten berechnet werden. ‘ « Die Art der WertbeveHnung. wird durch VoLzirgS» anweifung geregelt werden. (Fortsetzung folgt.) Die Verbefferung des Eisenbahnwesens iu Palästina. Einige der vom Oberkommissär angekündigie» Verbesserungen im Eisenhahntvesen wurden bereits vorgenommen. Ueber die Entwicklung des Eisenbahnnetzes für die Zukunft teilt der L-eiter des betreffenden! Ressorts, Colonel.Holms, mit: Bisher mußte di« Bahnverwaliung, da sie vom Krtegsamt keine Unterstützung erhielt, sich selbst erhalten. Auch aus Äieghpten kam kein Zuschuß. Sie schickten die alten und unbrauchbaren Lokoinottven und Wagen nach Palästina, wofüt sie noch große Summen verlangten. Die Verbesserung der Bahn zwischen Haifa und Ludd hat bereits begonnen, damit im Winter keine .WmmuntLatidnS-^ Unterbrechung entsteht. Die Koste»!, die sich auf zirka 280.000 ägyptische Pfund belaufen, sind »roch -nicht vorhanden, dd die Eisenbahn bisher für VerbesserunsD *) Sieht .Wiener ^to'.'Lr'zarftu»«" vom stt. Septemb^