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Wiener Morgenzeitung · 1920-09-24 · Heft 599 (24.9.1920) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 599 (24.9.1920)
Date
1920-09-24
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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1 Kr. LSS Wien, Freitag Wiener Morgenzeitrrng 24. September 1929 r@eite*$ Seit Beschluß gefaßt, In einer für den 25. Oktober einzu- -erukendeu außerordentlichen Generalnersaminlung den Antrag fit stellen, die Verwaltung zu ermächtigen, in einem ihr geeignet «rscheinenden Zeitpunkt daK Aktienkapital von 31,6.Mitstonen Kronen durch Ausgabe von neuen, voll und rar Ungezählten Aktien zu K. 300.— Nominale lös zu 63 Milanen Kroneir zu erhöhen. Die Gründe für bie)e Kapitalstthöhung liegen in der fortgesetzten Erweiterung des Fabrikationsprogramms und ini der JnansPrnck, nähme außerorbenttichev Mittel für 'die Schaffung eines der großen Automobilfabrikation -^sprechend rir B trtebsfonds. Die mit den bisher abgefetzten Wagen gemachte<! Erfahrungen in den verschiedenen Staaten der Welt berech Ligen zu der Hoffnung, daß es dem Unternehme« gelingen werde, feine weitgehenden Pläne erfolgreich burchzuführerr. Falsche Aarenrrrbel. Einem Telegramm aus HelsingsorS infolge teilt daS finnische Konsulat m Reval mit» daß gc<ienwartig in Rußland eine Masseniabrrkatron von falschen Zarrnrubeln betrieben wird, die dm echten jt^r ähnlich seien. Balrrtenkmrse. Im gestrigen freien Verehr zeigten Marknoten wieder eine bedeutende AnswLrtsbewcgnng und wurden zu K 519 tiS K 528 um gesetzt, Lei notierten K 590 biS K 695, Lire L 1340 bis K 1350, Rubel K 325 bis K 328, Dollar K 306 bis K 310, Schweizer Francs K 4950, französische Francs L 2050, PfundSterlingbi 1080, Dinars 1015, A.g r a m K 258, tschechische Kronen K 420, ungestempelte Note« bi 95.50, ungarische Note» F 101.50, polnrscheMarklC 112.50. Wiener Börse. Nack der vorgestrigen Unterbrechung zeigte die gestrige Börse im allgemeinen eine sreuudliche Haltung. Lombarden waren wieder bevorzugt und erhöhten sich um K 32. Stark begehrt waren tschechische Werte, vor allem Skvda-Aktren, die durch Gerüchte Srosikürten, daß die rumänische Regrcrung ihnen erne vamhafie Bestellung übertragen härte und meüers, daß die Aktien eines mrt Skoda in Verbindung stehenden französischen Unternehmens in Paris gefragt seien; sie schlossen um K 80 höher. Besonders Tilrkevlo'e nahmen au der Hausie teil und avancierten um K 260. Üneinheitlich war die Lage der Schrankenvoprere. Äon den Petwlcumwerten erhöhlen sich Fanio um K 250, Kmpatdm unr & 450, Schodnica um K 500, dagegen büßten Galicm ll 450 ein. Von Bank-Aktien erzielren NiederösterreMsche Eskonrplegcsell chait eine Steigerung von K 41. Zivnostenska Banka K 65. Staatßbabn lagen schwächer und schlossen mri «rner Einbuße von 8 170. Im übrigen verweisen vir auf die nachstehenden Schlußkmse: Andnfirie-Llnternehmurtgen. Allgemeine BarigkseÜschalt 900.- (— 35.^-), Unionbau 800.— (-.—), Wiener Bailgesellschaft 859.— . (— 1.—), Kömgshosec Zement — l^-Perlmooser Zemenl 2580 — (+ 10.—), Wienerberger Kegel2680 — (— 20.—T, Liestngcr BraNeter 1475.-* (+ 30.—), Darasevo 2950.— (— 50.—), Allsstg Chem. 7900.— (- Brosche Spiritus 8460.— (-f* 25.—), Carvorunbum — (- Clothikde 2700.- (-95.-), A.E. G. Union Elektr. 1698.— (J* 20.““), Bereinigte Elektrische 1893.— (— — Sremmß Sebuckeri 1798 — (-1- 24.—). AlviNe 4120 — (— 60.—! Berg-und Hüttenwarte 10.800.—(—180.—), Austria Email 3970,— (-—-^)i Egyditt 2855 — (4 155»—), Enzeöfelder 2050.— (4 70.—), Festen ■& Guilleaume 4840.— (— 10.—), Greinitz fifeft 228Ö.— (— 20.---). Hütttt ft Schrantz 1040.— (4 60.—), rupr A.-G. 1730.- (- 20.-), Poldlhiilte 2648.— (4 98.-), Präger Eisen, 800-.-- « — Rimamurany 3395»— l-M."-), MödaiEke 2530- (4 80.-). Woffensadrik 39öv.- l— 49.—), Brüpcr Kohlen —(— —Gran» Szaszvarer 3050»— (•— Nvrdnng. Kohlen 2690.— (4 90.-). ObMititz. HükltzN 3870.— (4-10,-). ßtossitzer 8280.- (*-.—), Salgo * Tarjaner 6310.— (— 159.90), Triiailer Kohlen 8849.- l4 6V»-), Nng. Allg. Kohlen 7570.- (-50.-)> Urrkany 4990,—- (— ist.—), Veitscher Magnesit — »— (4— —Wrstboym. 4130;— i— 20.—), Wolisegg —.— (— .rS-—)» 'sböut! Maschmen 2350.-— Brunner Maschinen 2198.— <4 78.—), Dcnmlrr Motoren 1260.— (— 18.—), Fiättverke 1400 —(———), Heid Maschknen 920.— Marienbad. (Nachdruck verböte«.) Kein Roman, sondern eine, übewtls verwickelte Geschichte, die Zwischen Wävschüst und Mar>eubad ipnilh in 36 Briefen. 14 Billet-doux und 46 Telegrammen. Bon Scholem Alejchem. Aus dem Jüdischen übertragen van Siegfried Schmitz. cri. Fortsetzung.) Dev zweite Brief ist von Deiner Chancie. Sie ^uft mich nach Warschau, ftdj möge um Gottes willen —, schreibt sie — so schnell es geht nach Warschau bommen. Sie hat — schreibt sie — den Beweis, daß Du Dich in Wakschau mit irgendeinem jungen Weib Fines -alten M-airnes verabredet hast und mit ihr nach Marieir^!ad durchgegangen bist; es ist schon — schreibt sie — bei der Scheidung. Der alte Mann wird sich — so beißt es — von seiner Frau scheiben lassen und die junge Frau. — schreibt sie — zwingt Dich, Dich von Chrencie scheiden zu lassen und sie zu heiraten — weiß her Teufel, was man mir über Dich schreibt! tza, ich erlebe Freude in meinen alten Tagen, wenn ich so güte Nachrichten über Dich höre! Du kannst Dir Minen Kimnner und meine Sorgen vorstellen; ich weiß nicht mehr, wo - mir der Kopf steht. Wenn Deine Mutter jetzt noch lebte, so würde ich sie nach Warschau schicken oder selbst hm fahren, um zu scheu, was dort bei Euch loö ist. Wie kann ich aber nwin Geschäft fm Stich lassen und die Kinder gerade jetzt allein lassen/ wo sie ins Gynasiuitt eintreten? Ich weiß w'rllich nicht, was ich zuerst tun soll: soll ich auf die Börse gehen und meine Geschäfte führen oder soll id) mich um einen Mann für Fannv kümmern — sie ist doch schon ein grvß-eZ Mädel — oder soll ich ans alles pfeifen und nach Warschau fahren, um da^ einzuLichren, was Du dort aügestellt hast? , Mark, denke daran, was wird aus Dir werben? Es ist die höchste Zeit, daß Dil ein wenig ein Mensch wirst. Es ist die höchste Zeit, daß Du aafhö^st, ins Grab zu bringen Deiiwn Ba!er David M a r i a in 11 ii) i k. 18.—), Hoiberr ft Sckrantz 990.— (—14.—), Sigl Lokomotlv 1605.— (4 60—), iRu-fto» . 2410.— (4 60.—). Smnmrmger 1314.75 l 4 19.75). ElbtNiühl (-.-), ^pkmn-IMs. thaler 8585.- s4 185-> Nmsirdler 11880.- <+ 280.—), Apollo (— —), Fnvtv 21500.— 4- 250.—), Karvmbm 16.950.— i4 450.-), Güliaa 24.550.- (- 450.-), Schöbnica 14 900.- <4 500.—),LöZmanos 3520— (4 20»—), Fezfabriken 5360.- (4150.-). Schaellcc Hacker 7640.-(—10.-), Swönpviescner 2350 — f4 280.—), Ocffcrt. Enenbal'.nverr. 270o.— (-Hnn. Erskiibübnverk. 1457.— (4 37.—\ , Wiener Waggonleiligciellscbast 1395.— (4- 45.—), 849.— (—26.-), Holchandclsgesellschaft 3189.— l—0,75), Türkenlose 2530.— (-Z- 260.—). TeanspvrtsNAL^nehMuNgen. Adr?a13.07y.—<4170.-6. Aussig-Twlitzer —.— (— —Baschtehrader tit. A. 3700.— (_= — — Buschiebmder Ui, B i960.-“ (— 20.—), Donau- Danwt. 10-895.— l— S.—), Ferdlnands'Nordbalm 13.750.— (— öO.—l .Graz-Köilackn'r Kaschau-Dderderger 2200.— <-]- 200.25), Lemberg - Czernowitzcr 2200.— (— 40.—). Aohd —c— —\ Navigazionr 10700.— f+150.—), Staatsbabn 4130.— (—170.—), Lombarden 1898.— C+ 32.—). 8°/« Südbahn-Brior. 1367.— (— 23.—), Staatsbahn- Genußscheme 2640.— (— 80.—). Renten. Mairente 95.50 7-.—). ftebrnarrente 96 50 (-1—.25). Oesterr. Kronenrente 95.50 (-.—), Oesterr. Goldrente 186.— (4 —.50). Ungar. Goldrente —(— —.—), Ungar. Kronenrente 166.— (4 1.—1 löftitfHm. Z!nn!^-Bank 845.— (— 4.—), Oesterr.-bosn. Bank 748.— (4 28.—), Brilisch - Ungar. Dank 1150.—!— —.—), Bankverein 801.— (4 ' l.—), Bodenkredit 1870.— (— 8.—), Oesterr. Kredit 972.— (— 13 —1, Ung. Kredit 1724.— (— 81.—), Depositenbank 790.— f-Mederöst. Eskomvteges. 1240.— l4 41.-), Uno. Hypothekenbank. 5S5.— <— 14.—), Länderbank 1182 — (— 17 50. Bosn. Landesbank 653.— (— 7.—), Mercnr 857.— (4 2 —). Ocllerr.-ungar. Bank 5690.— (+ 20.-r-, Unionbank 828- (4 10.-), Berkehrsbank 645 — (— 2.-), Kvnosienska 1750.— (4 65.—). Budapests« Börse. Budapest, 23. Septeniber. - Im offiziellen Valutenhandel notierten: Lei K 865.— bis K 690.—, Mark K 489 — bis 615.—, Pfund Sterling K — bis K — -, frcmMsche Franken K i960.— bis 2070.—, Schweizer Franken IC 4700.— bis 5000.—, Dollar K 290.— bis K 310.—, Napoleons K —bis . L're IC 1270.— bis 1315.—, Nvmnnow-Nubel 310.— bis 330.—, Sokols 380.— bis 4l0.—. olterr. Noten 8 92 bis 97, Kronm- Dinars 8 900.— bis 960.—» Franken-Dinars Li 910.— bis 965.—, Leva K 470.— bis 480.—. Von Devisen notierten: Aiusterdam IC 8000.— bis kC 8800.—, Kopenhagen IC 3700.— bis IC 3900.—, ChEama K37UO.— brs K 9900.-, deutsche Bankplätze K 465 btS K 525, italienische Bankvlätze K 1288.- bis K 1330Prag K 395 brs K 415, Stockholm K 6100.—big IC 550o.—, Schweizer Bankplätz« ^4700.— bii K 5000.— Md Auszahlung Wien IC 96 bis IC 100. Berliner Börse. De»lin. 23. September. Die Ansiührnngen des Neichsfinanmlinisttts chübtn zwar der Börse wiederum das Jmanzelend des Deutschen Rercbes ms Bewüßtseur geruirn. aus den Verkehr aber kaum eme nachhaltige Wirkntiir a>i?arübt. Die Versclilechterung der Mürkvalutä im Äiislande und das Anzichm der ausländischen Devisenpreise wurde hairptsrichllch als naturgemäßer. Rückschlag nach der gestrigen starker Abschwachung derselben angesehen. Im ijbrigen^ wurde die anfänglich bemerkbare Zurückhaltung, bald wieder iibrrwundeN. Unter Führung von BochUmer-Aktien, denen der sehr befriedigende Jahresabschluß zu einer 45^/i,'.gen Steigerung verhalt, konnten, sich Montanmerie wesentlich betestgen, wöbkl einige Werte, wie Hösch-, Mannesman»- und Romdacher-Aktlen, ebenfalls ansehnliche Besiemngen erzielien. Lebhafte Meimmgskäufe in Nllttt Farbwer-en steigerten diese bis zu 27°/, im Kurse. Auch einige Gvczialwerie chegegncien guier Kauflust, so Augsburg- Nürnberger-, Orcnsiein ft Kovvel-, Rheinische Metall- und Köln- Noltwellcr-Äktlen. Dagegen schwächten sich Glcktrowcrte int üllgememen «b; nur Deutsch Uebrrsee-Aktiett stiegen im Zusammenhänge mit der Dalirtaverschlechtcrung um mehr als 4ö°/a. Aus Nr. 26. Dr. Seidener aus ZNarienbad an seinen Ksslegen iv Kischmew. Lieber Kolbeg-e! Zu. welchem Teufel sitzt Du in Kischinew? Es ist der reine Selbstmord, der hellte Wahnsinn, in Kischirr-w zu sitzen, wenn es ein Marienbad auf Erden gibt. Sei vernünftig und komm' nach Marienbad, da wirft Du wissen, was Leben heißt. Du wirst Dich ein wenig ausruhen, den Staub von Kischmew abschütteln, die richtige Welt sehen und Dich als ganz anderer Mensch fühlen- Ich selbst bin auch ganz unerwartet hergeraten; betyt ich habe nach Ems oder Wiesbaden fahren sollen. Da will der Zufall, das; ich von Wien zusammen mit einer Gesellschaft van Eommis Voyageurs aus, Lodz fahre. Vielmehr — Commis Voyageur war nur einer, der andere ist Apotheker, ich glaube aus LoMza. Den ganzen Weg hindurch haben wir Einnndzivanzig geklopft. Beide spielen so wunderbar Einundzwauzig, daß es geradezu gefährlich ist. Vielleich ': sind, sie sogar Falschspieler. Jedenfalls hat mir gleich ihr AugönzwittLern und ihre Sprache nicht gefallen- Wenn sie setzen, reden sie in eurer sonderbaren Sprache. Ich frage sie: „Wa6 ist das für eine Sprache, Kinder?^ Drauf sie: „Hebräisch!" Und reden weiter: „Schischim wcschrsch . . . meoh wechaluischitn... schlischi. . Da sage ich zu ihnen: „Kinder, wenn ihr wollt" — sage ich — „daß wir Einundzwanzig spielen sollen" — sage ich — „so sprecht welche Sprache Ihr wollt" — sage ich — „nur nicht hebräisch; denn ich bin" — sage ich — „kein Zionist." Sie lachen und hören »ns, Hebräisch zu sprechen. Dafür aber führen sie ganz sonderbare Mdensarten: so zum Beispiel, wenn sie kaufen: „Dem Obersten sei Lob und Dank, er hat mich 'nicht lassen werden krank, er hat i>lir geschickt schöne Karten — Spvdek, Lakriz, Mnianr'u; der andere kann warten." Oder: „Masel bow! Jtschrmajer hat seinen Sohn gegeben drr">Tochter vom klciid'N Kohn. . Jetzt weiß ich scbon die Bedeutung dieser Signale. Srodek heißt Rot-Aß; Lakritz — Tresf-neun; Benjamin — Pick-Bube; die Tochter vom kleinen Cohn —- st.aro- Dainc, i tak dali . . .! dem yleichrn Grunde stellten sich von den srstvtrziNSlichen Papiers die mmkanischm welrntkich hoher. Der Bankrnmarkt zeigte bek mäßig ve'ändertm Kursen nur wenia Nkgsiimkeit. Von Kolonial-' werten zeichneten sich Neu-Gllinea-Aktien durch eine Besiermrsk von. etwa 40°/, ans. * Die Devisettkurfe. Wien, 2s September, lKurse der osierr. DevisenzeNttetld.) Amsterdcnn 8.<K- 8006.—'. Berlin 518.50 503 50^. Zürich 4100.— ^4100.—). Christianiä 3700.— (3700.—), Kopenhagen 3700.- <37CO.—), Sw,Holm 5150.-. (5150.—). Märt-Noten 512 50 f497.50), Lei-Noten 615.- >515.—). Leva-Noten 380.— i880.—). Schweizer Noten 4075.—- .(4075.—.), Französische Noten 1700.— (1700.—). Italienische Note« 1090.-^-(1090.—), Englische Noten 850.— (850.—), Dollar-Noten 236.— (235.—), Rubel-Noten (Romanows) 280.— (280.—). Wien^ 29. Sep.'ember (Km r f e i nr freien V e rk e b r.) Agmw 246.— brs 266.—, Budapest: Zahlung in Postsparkaflageld9S.—bis 106.—, Budapest: Zahlung in gestempelten - Noten 96.— bis '106.—, Ungarische gestempelte Noten 96.— bis 106.—, Warschau, Krakau in voln. Mark 100.- bis 116.—, Prag 405.— bis 431.—, Nchecho-slow. Kronennoten 5000er 404.— bis 430.—, tleinere 404.— vis 430.—, Neue Dinarnoten 990.— bis 1040.—. Prag» 23. September. (Kurse der Devisenzentrale.) Amsterdam 2314.50!2)54.591. Belgrad 249.— (249.-). Berlin 122 25 (121.25), Bukarest 149.25? 149.25 V Sosia 103.25 (101 25), Zürich 1208.50 1258.50), Kvpenhaam 1008.50 lIOöS.öö), Stockholm 1588.60 (1608.50), Mailand 329.— v344.-), Paris 479.- (523 50). London 257.— (270.-). New-Äork 73.— (76.—), Wien 2375(24.—\ Brüssel 518.50(560.50), Agram61.50>61,50), Warschau 26.— 126.—), Budapest 23.75 (24.—), Jugoslawische Noten 245.— (245.—), Marknoten 121.25 (120.251. Rumänische Noten 145.25 (145.25), Bulgarische Noten 97.50 98.50), Sebweiier Noten 1204.50 (1234.50), Dänische Noten 1004.50’ (1034.5(0, Schwcdiiche Noten 1534.50 (1604.50), Italienische Noten 326.- -341.-), Französische Noten 476.- ,(520.50), Englische Noten von 1 Pfund Sterling auswärts 255.— >268.—), bis 1 Pfund Sterling 254.— (267.—); Ameriklin-iche Noten von io Dollar auswärts 72.— 75.—), von V bis 10 Dollar 71.— (74.—), Oesterreichrsche gestempelte Kronen 23.75 ^23—'. Holländische 2343.50 (2453.50), Belgische 515.50 (557.50), Polnische Noten 25.- (25.-). Berlin» 23 Sewemder. (Devisenkurse) | Amsterdam 1883.10 (1858.10), Antwerven 43155 (412.05), Lhristmnia 804.20 (799.205 Kopenhagen 814.15 (799 20), Stockholm . 1223.75 (1178,801, Helsingfors 179.80 (174.80), Italren , 264.70 (249.75), LöNdvn 214.25 (204.Ä5), New-Uork 6143(59.81^). Paris 417.05 (389 60), Schweiz 984.— (959.—), Spanien. 881 lv ..859.10', Wien, altes 24.47 124 72), Wien abgestempelt 86.47 (28.33), Prag 80.90 (80.90), Budapest 20 59'/, (31.22). Berlin» 23. September. (Kurse der Devisenzentrale.) Noten: Dollar 6102'/, (53.65), Belgische 444.50 (394.50', Pfund 214.75 (199.75), Framvsische 414.50 (379.50), Italienische 264.50 (229.50). Po ln sehe 22.25 (22.50), Dchecho-slowakischin 80.15 (79.90), Alte öfter'eich-sehe 19.82'/» (19.65), Oesterreichischtz gcstempelie 19.95 (20.70), Rumänische —(—,—), SchweM *—»— (—»—), Zürich» 23. September. (Devisenkurse. — Mitgeteilt von der Schweizerischen Kreditanstalt,) Berlin 10 §0 19.851, Holland 192.75 (193.75'. Neiv-Wkk 620.- (622.-r. MwvN 2168 1Z1.63t. MnS 42.20 (41.701. Mailand 26 65 (26.70!. Brüsiel 44-25 (44.25), Kopenhagen 84 50 (84.-), Stdähvlin 126.— el25.?S), ChManiü 84 50 (84.—), Madrid 90.75 (90.75), Buenos-Aires £25.- 220.—), Prag 8 35 e8.—). Agram 5.15 (5.—). Budapest 2.20 (2.-), Warschau (-.-), Belgrad 22.50 021.—)* Wien Geld 2.85 (2 65), Wien Ware —östcrr. gest. Kronen Geld 2.40 (2.40)/ österr. gest. Krönen Ware —— (-.-). Amsterdam, 22. September. (Devisenkurse.) London 11.27'/» (11.28* 1/*'* Berlin 5.35- (5.077,), Paris 21.75 (21.85), Schweiz 52.- (51.87'/,). Wim 1.427, (1.D),Mpbsthkigen 43.80 (44.-), Stockholm 65,10 (65,20), EhrisilüNiü 43.60 (44.—), New-Aörl 324.50 (321^), Brüssel 22*95. (23.10). Madrid 47.- (47.10). Italien 1380 (14.10). , , Der. Hakest <cm der Sache ist nur, daß ich M spät davaufgekvlnnren bin, wie sie mich schon tüchtig öui* tzesackelt hatten» NichtZdestowenigök sind Wir als die besten Freunde > geschieden; denn ich bist schon lastge so lustigen Brüdern Md verfluchten Kerlen nicht begegnet. Der eine erzählt Witze und der andere singt Lieder — ich sage Dir, zum Krepieren. Wie wir > schon vor dem Ubschiednehmen waren, hat sich svlgendeö Gespräch ent) PS Men: „Wohin fahrt'Ihr und wvh«r?(s. Drauf ich: „VowKischin'öw'«ach Und sie: ,ME, ein Narr fährt nach Ems." Drauf ich: „Ich fahr^. nicht nach <Ems, sondern nach Wiesbaden" Und sie: „Nutz ein Verrückter fährt nach Wiesbaden.^ DräU'f ich: „Und wohin fahren die g-escheitSu Leute?" .Und sie: „Gescheite Leute fahren nach-Mariestbad " Vtmüf ich: /„Was gibt es tit Mattenbad?" Und sie: schauer Weibchen." Drauf ich: „Was fängt man damit, an?" Und sie: „Fahrt hin, so werdet Ihr's sehest." Kurz, ihren Reden und ihren Altgen hübe ich otrctnonrmen» daß man nach Marienbad fahren muß. So. habe ich eine Karte g'Citommif.u uitb nreiner Frnir Ze-» schrieben: So und so ist die Sache, schreibe mir nicht' nach Ems, sondern nach Marienbad, denn auf der Reise habe ich zwei berühmt Doltoren kennen gelernt, einer von ihnen ist Professor; beide haben mich angehört und gesagt, daß die Kischenewer Doktoren Schuster', sind. Ems — sagen sie — ist Gift für mich und Wies-) baden mein Tod. Ich brauche — sagen sie — Marien-- bad wie das Leben, und das je eher, desto besser,^ i tak dalr. So bin ich, wie Du siehst, noch Marienbad verschlagen worden und direkt ins Paradies gekotumeN' Nun willst Du natürlich, daß ich Dir das Paradies beschreiben soll!? Schrnarrn! Da mußt Du Dich selk^ herbemüh-en. Was hat es für einen Sinn, in Kischenew zu sitzen? Da gibt'Z Weiber! Da-s sind keine Weiber, sage ich Dir, das sind Pfirsich- und Granatäpfel. Natürlich .itt Perücken; "-aber sie kleiden sich viel schöner' als in Odessa. Und schön find s'r Dre. eine schöner als die andere. Besonders eine — das ist ein GoltesüeicheiU ÄÜ ’M;>K (Fortsetzung folgtzs

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