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Wiener Morgenzeitung · 1920-09-24 · Heft 599 (24.9.1920) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 599 (24.9.1920)
Date
1920-09-24
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Setze 4 Me», Freitag Wierrer Morgeuzettuag liberalen Reste, daS, was Lurch Benedikt junior spricht, klagen, dem freisinnigen Bürgertum fehle es in Wien an einem Führer, so ist darauf zu erwidern: Es fehlt d-'m Freisinn nicht an Führern, sondern an Geführten. Denn das Bürgertum Mens, soweit es nicht jüdisch ist, stedt im antisemitischen Lager, im christlichsozialen oder deutschnationalen, und für diesen antisemitischen Freisinn macht die. liberale Presse Propaganda. Die Juden, welche bürgerlich-freisinnig wählen wollen, dürfen nur jüdisch wählen. Ms letzte Rednerin sprach, stürmisch gefeiert, unsere Kandidatin Frau Anitta Müller. Sie zeigte, daß wir nicht um Stimmen werben, um Mandate zu erlangen. Wir wollen keine schönen Reden halten und Wahlarien singen. Mr wollen das jüdische Volk führen, daß seine Existenz nicht von Zufällen abhängig sei, nicht von Gnade und Wohltätigkeit, sondern durch das R e ch t gesichert, das das Volk selbst sich schasst und wahrt. Deshalb braucht das jüdische Volk politische Vertreter. Man kann einem Volke nicht mit zufälliger Wohltätigkeit unb zufälligen Geldspenden helfen. Denn es gibt nur eines, nach Herzls Wort: .LNohltätigkeit für ein Volk bedeutet Politik." Wir kennen genau das Elend des jüdischen Volkes, da wir jahrelang dafür arbeiten, es zu lindern.' Unsägliches Elend ist unserem Volke durch die Antisemiten aller Völker angetan worden, Uns schaden aber noch mehr die Antisemiten im eigenen Lager und die Glerchgülkigkeit und Uneinigkeit in der Mitte unseres Volkes. Darum müssen wir einig sein, aber auch' aufrecht, und dürfen nicht uni Rechte bei anderen schnorren. Sie sind in uns verbürgt, wenn wir Vertrauen zueinander haben. Darum geht es uns nicht um Mandate. Die ernsten Worte der Reönerin würden mit Ergriffenheit angehört, der Beifallsstürme folgten. Unter dem erhebenden Eindruck dieser Rede schloß die Versammlung, welche gute Auspizien für den Wahltag eröffnet, da sie beweist, daß unser-« Partei das Vertrauen der jüdischen Massen besitzt, das sie durch ehrki che Volksarbeit errungen hat. Telegramme. M» Protest der Lvestukrairrer gege« die Pogrome in Ostgattzie». 8Möv, 23. September. Die westukvamische Rexchrxung erläßt das nach folgende Eomrmmiqwee: Die Mstukrainische (ostgalizische) Regierung hat sich' in einer ihrer. letzten Sitzungen mit der Angelegenheit der'van einzelnen Truppenteilen Peiljuras in Ostgalizien verübten Pogrome befaßt. Auf Grund der aus Ost- Halizien ein ge langten authentischen Nachrichten, die durch die Meldungen der gesamten Presse bei Landes bestätigt werden,. konnte festgestellt werden, daß die erwähnte^ Pogrome ausschließlich gegen, die. ukrainische und jüdische Bevölkerung Ostgaliziens gerichtet Ovaren. und daß in den Ortschaften, wo die Pogrome stattgestmden haben, die Organe der polnischen Militär- und Zivilbehörden den Verbrechern gegenüber sich' zumindest -assiv verhielten. Diese Tatsachen beweisen zweifellos, daß die polzrilchen Zivil- und Militärbehörden an den erwähnten Gewalttätigkeiten mitschuldig sind und dafür die gleiche Verantwortung wie die daran beteiligten . Petljura- TrUppen tragen. Indem nun die westukrainisch« Regierung das tiefste Mitgefühl mit den Opfern der jüngsten Pogrome zum Ausdruck bringt, brandmarkt sie vor der ganzen Kulturwelt die bestialischen Verbrechen der zügellosen Räuberbanden sowie der polnischen Militäru«d Zivilbehörden, welch letztere dem unglücklichen, durch den sechsjährigen Krieg vollkommen ruinierten ukrainischen und jüdischen Volke so viel Elend gebracht h aben. Die blrrtige« Raubzüge der Petljttra-Trustpe». Lemberg, 21. September. (Privat.) Der gewesene Ministeer für Galizien, David R. v. Abrahamvwiez,, vei ofsentlicht in „Slowo Polskie" einen, kollektiven Brief, den er von mehreren polnischen Gutsbesitzern aus Galizien erhielt, in welchem es unter anderem heißt: „Die Bezirk Sniatyn. Kolomea und Horodenka sind gegenwärtig Schauplatz von Raubzügen, in deren Verlauf uns die letzten Ueberreste unseres Vermögens durch die ukrainischen Abteilungen weggenommen werden. Unter der Androhung des Todes hat man uns von allem entblößt." ' Der polnische Frontbericht. Warschau, 23. September. (Poln. Tel.-Ag.) Frontbericht vom 22. d. M.: Zwischen dem Dnjestr und dem Pripjet dauert die Verfolgung des Feindes an. Längs des Vug-Dnjepr-Kanals für uns günstige Kämpfe. Der Angriff' einer Sowjetbrigade auf Prus hany wurde abgswiesen. Im Abschnitt Nowr Dwor für uns günstige Kämpft. Akrainischer Bericht. Wien, 23. September. Der Ukrainische Pressedienst meldet aus Larnow vom 22. d. M.: Der geschlagene Feick zieht sich auf der ganzen Linie fluchtartig zurück. Der Durchbruch der feindlichen Linien an mehreren Orten ermöglicht i>u ki«ruj'olvjuiiQ der Bolschewiken einerseits nach Mm, LMü .MMNMdoM aotemtä rM AM'.' osten gegen ' Staro Konjstantinow. Die Eisenbahnlinie Karnenetz-Prosttdvow ist in der Hand der ukrainischen Truppen. Unsere mitÄeve G-uppe hat infolge des panikartigen Rückzuges der Bolschewiken in der Richtung auf Zmerhnka den Kontakt mit dem Feinde verloren. Die Anzahl der Gefangenen und der Kriegsbeute wächst stündlich. Die Bauern im befreiten „ Gebiete melden sich massenhaft freiwillig zur ukrainischen Armee und nehmen an dem weiteren Bormarsch teil. Moskauer FroittLericht. Moskau, 23. September. (Funkspruch'.) Frontbericht dom 22. September: Im Raume von Grodno haben wir die feindliche Offensive in der ganzen Ausdehnung zurückgewresen und sind selbst zum Angriff übergegangen, wobei einige Ortschaften in unsere Hand fielen. Bei Wolkowysk Kämpfe mit wechselndem' Erfolg, bei denen wir Gefangene machten. Im Gebiet von Prushany keine Aenüerung. Bei Tarnopol hartnäckige Kämpfe um Woloczysk. In der Krim hartnäckige Kämpfe bei Jekaterinoslaw. Die Brüsseler Konferenz. Parts, 23. September. (Funkspruch.) Die Vertreter Frankreichs bei der Internationalen Finanzkonftreuz in Brüssel werden sein: Gesandter Fleri an, Finanzinspektor Avenel und Finanzinspektor Ch§ hsso u. Der Stellvertreter des Vorsitzenden wird C'ellier sein. Der Präsident des ameriranifch-jüdifchen Kongreffes gestorben. Aew-Aork, 20. 'September. (Jewish Cork. Bur.) Colonel Harry Cutiler, der Vorsitzende des ersten amerikanisch-jüdischen Kongresses, ist plötzlich gestorben. Colonel Cuttler war auch Mitglied der Friedensdelegation der amerikanischen Juden in Paris und ist ein intimer Freund des. vormaligen Präsidenten Taft ge« wesen. Die Dersrtche Deutschlands zur Stabittfierrrng der Wirtschaft. Berlin, 23. September. (Tel.-Komp.)' Der ReichAvrrischaftsmiwsier Scholz empfing heute die Vertreter der deutschen Presse, um einige schwebende wichtige Wirtschaftsfragen j zu besprechen. Luter anderem enttvichelte er seine Pläne bel züglich einer Wvvtschaftslbank und das in Bulgarien bereits zum Gesetz erhobene WirffchaftSdienfifichr. Berlin, 98. September. (Lel.-Komp.) In Ergänzung der amtlichen MtteÄungjen über die gestrige KaLmettSsitzung besteht die ErweÄerurrg de». EmfiusseS de» ReichSwirifchaftS. Ministers darin, baß Mnftighm im ReichSkckbinett bei der Devabung vor» AuSg<Benbewilligu!Nigen der Mnangminister nicht einfach überstimmt werdenbarm. Dem gestern gebildeten MrtschaftSLllSschuß de» Reichskabinetts gehören an der RerchsManzmirmster, der ReichSwivtsHastSmirnster und der ReichsdeÄehrSimMster. Ms erste AujyaLe obliegt dem Ausschuß, irmgehend di« nötigen Matzirahmrn zur Sicherurig der Wirtschaft festgusetzen. In der ersten Heerte stattfindenden Sitzung wirb die SrnährungSlage behandelt werden. Die Asußevungen der Presse zu den Mitteilungen des ReichSfinrmzminiisters über die große SchuckenleA Deutschlands sind sehr pcfirmistrsch. Blutige Kämpf« in Mailand. Pari», 23. September. (Wvlff.) Die daS „Journal* aus Mailand meldet, wurde gestern aus einem Fabrikgebäude auf Soldaten g e s ch o s s e», die gerade damit beschäftigt waren, einige Rotgardisten zu beerdige», die in den letzten Tagen gefallen waren. Die Trnppen erwiderte» das Feuer, mußte« aber, da sich die Arbeiter eines Maschinengewehres bedienten, Panzerwagen zur Hilfe heranziehen. Nach einem länger währenden Kampfe wmde dann daS Maschinengewehr z«m Schweige» gebracht vnd die Truppe» besetzten zwei Gebäude, ans denen geschossen worbe» war. Zwei Arbeiter find getötet» einige schwer verwundet und ungefähr 30 Personen leicht verwundet werde». Berlin, 23.' SepkemVer. Die »IvffffHe Wtung" meldet aus Rom: Die Arbeiter verweigern die Räumung der Fabriken unter dem Vorwände, baß noch einiger Punkte ihrer Forderungen M verhandeln sind. Sie wollen offenbar die Räumung so lange als möglich hinausziehen. Ihre Haltung wird allgemein als .Verletzung des. Abkommens betrachtet. Veränderungen im türkische» Kabinett. Paris, 23. September. (Wolfs.) Nach einer Meldung der Agence Havas.aus Konstanttnopel hat der Scherk ül Islam Len Sultan gebeten, seine Demission anzunehmen. Handelsminister Dschemal Bei habe dem Großwesir seinen Rücktritt eingeröicht. Man spreche auch von der Demission des F i n a n z m i n i st e r §. Take Ioueseus politische Reisen. Berlin, 23. September. Die .Mossische Zeitung" meldet: Dar rmnänrsche Minbsivr der Weußeren Dc»ke Jonssou wird movgrn irr Rom erlsavtet. Sr wird sich dort zwei Tage <mfhalten, um mit Molitü und dom Grafen Sforza Besprechungen M Pflegen. Nachher wird Take Jonescu nach Achen reisen, um mit VernseloS über den Eintritt Griechenlands in die kleine Entente zu verhandeln. Eine englisch-französische Aktion im Osten. London, 23. September. (Wolfs.) „West min st er ß a ie 11 e" meldet, die Beratungen zwischen Churchill und dem französischen Kriegsminister hätten zu wichtigen Beschlüssen bezüglich der gl'lnein^.nn.n Aktien . m mitttem. Osten. aeWrt. 24 September 1920 Sk. 59L Mitteilungen aus dem PnblikM. RHaLANTCPI, Perlen, Silber, Platin n.TTbrfi» Kauft und vemanlt / «j L e i LK Rotentnmstx. 23, MarlabUf^reir. 38 B Tagesbericht. * Streik der Poftangeftelttr«. Einstellung de» Postverkehr» in ganz vesterroich « SamSlag. Die Dechemdl-migen des GeweMHaftSverbnade» der Poftanysftellten mit dar Rsgvevung bezüglich der BefoDung»», rsfovm haben zu keinem Resultat geführt, so daß im Sinne des Beschlusses der Vertrauensmänner der Postmugestellten der Streik proklcnniect wurde. Der Streik der Postanyesdellten wird morgen. Dam»» Lag, 6 Uh-c früh, zum Ausbruch kommen. An dem Dtverk sind zirka 20.000 organisierte Mitglieder de» Gewerkschaft»- Verbandes. beteiKgt. Die Pvstan gestellten legen darauf Wert, zu konftcrfier-sn» baß sie ihre Folgerungen rechtsMg allen in Betracht -tom^ menden Faktoren mitgeteitt haben und daß sie keine. Sonder, begünstigungen für sich in Anspruch nehmen, sondern lediglich die 'bereits den Eiserlbcchnevn gewährten Arrgeständnifie für sich angeweridet wissen wollen. i Der Staatssekretär für Finanzen Dr. Pesta hat dte^ Forderungen der Postangestellten als berechtigt etßctet, doch ist die Erfüllung der Fordsvungen an dem Einspruch deß Mmvsterialrats Dr. Wilfling gescheitert. Die Vevtretetz des Gewevkschaftsverbcmdes der Postantzestellten wurde««/ seitens der Regierung auf em-rn späteren ZÄtpunLt vertröstet, da der Staatssekretär für Mncmzen, Dr. Reisch^ derzeÄ nicht in Wien weilt. Die P-ostangestellten erblicke»' darin eine Verschleppung ihrer Angelegercheit, da sie sich, die Erfüllung ihrer Forderungen noch von der gegenwärtiges Nationalversarmnlurrg erhofft hattrn. M Samstag 6 Uhr früh wirb der Betrieb in allen Postämäern Wiens und der Provinz eingestellt wecken, so daß -sowohl der Bviefverkehr als auch der Geldverkehr auft gehoben fein wird. Die Briefkasten wecken van SamStia^ früh ab nicht mehr entleert wecken. Auch die Bahnpost wird, naturgemäß eingestellt sein, da die Postillone und Postchwufteuve sich ebenfalls der Lohnbewegung angeschloss-rn! haben. Es ist Aar, daß durch bliesen Streik der Geschäfts^ verkehr auf das äußerste betroffen wick, ja vielfach lcchm^ gelegt, wecken muß. Mit M'rcksicht auf die vorgeschrittene Zesi ist die Hoffnung, daß eS geringen könnte, de« Streik ist letzter Stucke hintanzuhalten, eine fÄhr geringe. * Seudath Sabbat. Um de» gefetzeStreur» A»de» dst Mötzlichleit zu geben, am Sabbat eine rituelle Mahlzeit nehmen, gründete sich vor kurzem der Bern» D e»d a t » Sabbat. Nicht nur, daß bte Zahl der Bewerber zu ein» erschreckenden Höhe gestiegen ist. die dem Verein zur Verteilung von Freiplätzm an bte Bedürftigsten schwer die Möalichkett büke« sieht der Verein vor neuen Ausgaben. Er fand sich m anbttrachl des in letzter Zeit immer mehr verstärkten Durchzuges anfet» Chalusim genötrgt. den Besten unserer Fugend vorübergehmde Verpflegung zu gewähren. Die jüdische Oeffenllichkeit darf ar» jener nicht vergessen, die durch den 5ftieg verarmt» sich m W Erinnerung an die einst für sie bessere« Zeiten an de» ihnen ffl währten Freitisch setzen, wie jener, die von einem aufopfmmtz« vollen Idealismus begeistert, ins Land ihrer Väter ziehen um am Wiederaufbau Errz Israels tatkräftig mitzuwirkm. AnlaßM der Jahreswende, bte unsere Wohltätigkeit wieder wachruft, bm« wir: Tretet dem Verer» Smdath Sabbat bei, spendet reichlich gelegentlich der Alijoth für diesen edle« Zweck. BeitrittSavwH düngen: MoseS S t a r e r, Wien, ll., LeopvldSgasse 35 mm Wiener L Co., Franz Josefs-Kai 27. Luich «twai« Spenden werde« von dem genanntm Herren entgegengenomme« * Gottesdienste. Ans Anlaß des diesjährigm 8aum hüttenfestes veranstaltet der Vorstand der israelitische« Kult»« gemeinde Wien an Stelle der infolge des seinerzeitige» Brands des Leopolbsiädter Tempels entfallenden OotteSdrenste im Saaft des Hotel Continental, n., Taborsiraße 4, GottesdienD und zwar: Sonntag de« 2 6. September, abends Montag den 2 7. September, vormittag» und abends; Dienstag de« 2 8. S e p t e m b e r, vormittags; S o « m 1 a g de« 8. Oktober, abends; Montag den 4. O « t o b e r, vormittags vnd abends, und Dienstag de« 5. O k 1 o dev, vormittags. — M o »t a g de» 4. Olt ob et «m '/,s Uhr früh'im Saal des H o t r l w o st, I., Flrifm m a x! t 2 4, und im Saal desHotelCsutinentq^ H., Taborstraße 4, Maskrr-Andachteu. E x tt t« i t l frei. KeineKartenanSgabe. ' m * Fürsorgekomitee ffte jüdische Gmigrantew. Dal Fmsorgeromitee für jüdische Emigranten ersncht höflichst alÜ Vorsteher der Wiener B e t h ä u s e r und die hoch^ berzige» Förderer unserer Fürsorgeaktion, die während der hohep Feiertage für die Chaluzim gespendete» Betrage ehetz a l d i g st an eine der tiefer angeführten Stellen gefälligst abführenzu wollen. Dr. Israel W a ld m a «Ui Kontinentale Bank. Wien Marc Aurelstraße5; Palästina-! Amt, H., Zirkusgaffe 8S, Fü r f o r g eko m i t ee fü t iÜdischeEmigranten. H., Praterstraße 9/4, und Emst R i m m h ä u s e r, Jüdischer Nationalrat. ll., Taborsiraße 20 z\ * Der Aüdisch-akademische Philosophenverei« teilt mit, daß er seine Tätigkeit für das Wintersemester 1920/2l bereits begonnen hat. MitgÜrderanfnahme sowie AuSlunftertrilung bezüglich Inskriptionen, Stundrnvermittluug usw. in den Amtsstunde« täglich zwischen 11 und 12 Uhr im BereinSheim, W Türckenstraße S. / , * Empfang deS belgischen Gefenedten bei« Prüstdenten Sein. Präsident S e r tz hat gestern vormittag den töniglich belgischen Gesandte« M. Rahmonp Le G h a i i empfange» und dessen BrglaubigungsschreiLen en^egengenommp« * Verkehr znm Flugtag iu Aspern. Die Seuche» beS Flugtages werden aui folgende Fahrgelenheit zum Flugsrft Aspern aufmerksam gemacht: Direkter Zugsvrrkehr der Ostbahnt 3 Grtrazügeab Osibahnbos 1 Uhr 1b Mm., 1 Uhr SO Mm. unb 1 Uhr 5b Min. Ab Aspern 5 Uhr 27 Min., 5 Uhr 47 Mini/ und 6 Uhr 7 Min. Ab Pratersiern Straßenbahn 11, 16, 2^ und 25, Anschluß Dampftramway, außerdem Auto-- und OmnibuSverkehr. Die Benützer von Fuhrwerken folgen de, makadamesierten Autostraße, ab Kaiiermühlen. — W,c wir er-, fahren, wird ein, auf dem Flugfelde Wperu befindlicher Cnvrvui. ei» großer Kampfavpärat/ gulLül^'» deL SLaullirLenS m SrMz loa Lb.<mfallL .LMeiLvLt "

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