Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 580 (2.9.1920)
- Date
- 1920-09-02
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 4 - Wien, Donnerstag itteilungen aus dem Publikum. A Statt Karten Löwy geb. Hauser Julius Löwy Schaffa Vermählte Klein^Höflein 91S1 Wien B RILLANTEN, Ferien; Gold, Silber, Platin «.Uhren ' •'* *T kauft ix nd verkauft 776 ETTER Rotenturmstr. 23, üdarlabilferatr. TS E& B»R 18 m Perlen, Juwelen, Gold, Platin und EM\t-| 8,Cb Hl IvlI Silber kauft und verkauft Oskar,Sachs, Juwelier, IX., Alserbachstrasse 5. Alle Arten TALAEE und BARETTS vorrätip oder nach Mas?, in begannt schönster Aasiährang beim Spezia isten RUDOLF GOLDSTEIN, Schneidermeister, 'Wien, 11.,Taborstrasse 64. Telephon’“P5-6-29 781 Gegründet 1866 ^ecd^TbOßctcMeft/' Emir Faisul — beim italienische« König. London, Hl, August. (Jewish Corr. Bur.) Aus R vw 'wird ■ gemeldet, Emir Faisul wurde vom König empfangen. Er hat die Unterstützung der italienischen Regierung für die Lösung der Fragen im, nahen Osten angerufon. auf MustaPha Kema! Konstantnropel, 1. September. (Tel.-Komp.) Hiesigen Meldungen, zufolge wurde ans MustaPha Kemal eir^Asttv'urat verübt. Als er sich auf dem Wege nach Angyra'befand, wurden auf ihn drei Schüsse abgegeben. Einer., seiner.Begleiter wurde getötet. MustaPha Kemal selbst am Bein verwundet. Die Frachtsch«lderr der jugoslawischen Staatsbahnen an die Sirdbahn. i. LaiLa^- 1. September. (Tel.-Komp.) Heute bestand die Möglichkeit, daß die Südbahn die Gehalte und Löhne nickst.stoerhe ffnsz-rhlen. können, weil die Frachtüberweisungen der jügöshrÄrschen. 'Staatsbahnen,'.' die über 40 Millionen Kronen ausmachen, noch ausstanden. Ans diesem Grunde sollte mir heutigem Tage auch die Vorausbezahlung der FrachtgebilhrLu eiutreteu. Da iuzwischeir die jugoslawischen Staatsbahnen eine Abschlagszahlung geleistet haben, scheint der für heute auf der Südbahn /befürchtete Streik wegen Ocichtauszahlung der Löhne abgewendet zu sein. Gleichzeitig wurde die Vorausbezahlung der F-rachtgebührcn bis 15. d. M. verfchobem- - Die. .tschechischen Sozialdemokraten und die Regierung. PyNg, 1.. September. (Prrßzentrale.) Ineiner Konferenz. der sozialdemokratischen Parlei in Pardubitz wurde nach einem Berichi-ides Abgeordneten N e m e c beschlossen, daß das sozialdemokratische .Zentrum nur dann in der Regierungskoalition bleiben kann, wenn die Sozialisierung der Großindustrie und weitere große soziale Reformen nnverw-:ilt in Angriff genommen werden. - ---- Prager Natronalversammlung. ,Prog, 1.,September. (Preßzentrale.) Entgegen der ursprünglichen. Absicht,, die Nationalversammlung erst im Oktober einzubrrufen, beschäftigt sich die Regierung mit dem Plane, die Nationalversammlung noch im September tagen' zu lassen, um die wichtigen.Entwürfe durchzuberaten. Der Nationalversammlung wrrd ein Gesetzentwurf betreffend dieBrrstaatlrchung aller Kohlenbergwerke, eventuell ihre Sozi.alisierung. vorgelegt werden. Ferner Gesetzentwürfe, betreffend die Bestämptung der Teuerung und - deS W ü ch e r I' und d i c Trennung der Kirche vom Staat. Horthy lenkt ein? ' ' Freilaffung dev Internierten. Budapest, 1. September. (Ung. Del.-Korr.-Bur.) Am Schluffe der heutigen Sitzung der Nationalversammlung' erklärte Justizmiuist-k'r Szmrcsany in Beckntwortung einer Interpellation, daß die unter der Anschuldigung lömmünistischer Umtriebe internierten Personen, wenn nicht besonders schwerwiegende Gründe vorhanden sind, bis zur Durchführung des Prozesses auf freien Fuß gesetzt werden. Die Antwort des Ministers wurde zur Kenntnis genommen. Das >,e«tzogene" Doktorat. Laibach, 1. September. (Tel.-Komp.) Der akademische Senat der Universität m Agram hat Dr. Ivo Frank, Dr. Vladimir Sachs und Dr. Emanuel S c a l i a r d i daS von der Universität verliehene Doktorat entzogen, mit der Begründung, sie seinen Verräter an ihrer Nation. Hingegen wurde dem Präsidenten der tschecho-slowalischen Republik Dr. M a s a r y k das Ehrendoktorat der Philosophie *>-rlieheist' A«vestie im Klagenfurter Plebiszitgebiet. Klogensnrt, 1. September. Wie die Exvositur des Tele« graphen-Korrespondenz-Bureaus erfährt, ist die von der Plebiszitkommiisisn angeregte Amnestie für politische Verbrechen nunmehr .auch für. die Bewohner der Zone A erlassen worden, so daß Slüchtlinge, die in die Zone A zurückgekehrt find und wegen der- «rtiger vor ihrer Flucht aus der Zone A begangener Delikte Brrfolhurigen zu befürchten hatten, durch diese Amnestie.vor jBtüßin jtftäiifitiinL W ierrer Morge»zeit««g »»»,.- i . ... Tagesbericht. 2. September 1920 5tr. 580 Letzte Nachrichten. Die Tragödie der jüdische« Flüchtlinge aus der Ukraine. Ueber das Martyrium der nach Beßarabien sich flüchtenden jüdischen Pogromopfer aus der Ukraine schreibt die „Mantuirea" unter dem Titel „Das Ende einer Tragödie": Vor einiger Zeit hat der Minister des Innern Argentojanu die Einreise dieser Unglücklichen nach Beßarabien ^stattet, die Bewilligung jedoch nach zwei Wochen rückgängig gemacht, so daß niemand jetzt das Recht besitzt, sich aus der ukrainischen Pogrömhöhle nach Beßarabstn zu retten. Mehrere hundert Flüchtlinge, die keine Uufenthattsbewilllgnng haben, find der Gefahr ausgesetzt^ über.Yen Dnjestr zurückgejagt zu werden. Eine Anzahl anderer ist' im Armeekommando interniert und läuft gleichfalls Gefahr, über die Grenze geschafft zu werden, wo ihnen der grausame Tod droht. Man darf keinen Augenblick versäumen, uni diese Unglücklichen vor der Auslieferllng in die Krallen der Pogrombestien zu retten. Wilhelm Wundt gestorben. Aus Leipzig wird der Tod Wilhelm Wundts, des Nestors der deutschen Philosophie gemeldet. Wilhelm Wundt, der' nahezu neunzig Jahre 'alt geworden ist, ist einer der letzten Vertreter der philosophischen Systematik großen Stils, dessen Arbeitsgebiet neben spL" kulativer Philosophie auch. Logik und Ethik umfaßte. Namentlich aus dem Gebiete der Psychologie hat Wundt bahnbrechend gewirkt, er hat in Leipzig das Institut für experimentelle Psychologie begründet, dessen Aufgabe es ist, den sogenannten „psychophysischen ParalleliZmus" wissenschaftlich zu beweisen. Wundt ist als Fort- Hetzer der neueren nachkantischeir Philosophen* anzusehen und seine optimistische Philosophie läßt sich am besten als idealistischer Monismus bezeichnen, der allerdings mit der glatten'Lehre Haeckels und seiner Nachfahren nicht zu verwechseln ist. Wundt, der als Physiologe begann, hat' eine reiche literarische Tätigkeit entfaltet. Zu - seinen Hauptwerken zählen die „Grundzügs der physiologischen Psychologie", sein „System der Philosophie",' die dreibändige „Logik", die groß-angelegte Ethik und. sein, großes Alterswerk, di' „Völkerpsychologie"- _ Dentsche Wissenschaft und Antisemitismus. Aus Jona wird geschrieben: Professor Doktor Ludwig Plate, der Nachfolger Ernst Haeckels-auf.dem Lehrstuhl der -^Zoologie an der Universität Jena.' hat gegenwärtig mit -seinen Gegnern einen heißen Kampf auszusechten. .'In einem Aufsatz „Plate, Äntisemitis-. rnus und Sozialismus" ist er als politischer Agitator, hing stellt und deEektor der Jenaer Universität zum Einschreiten gegen ihn aufgefordert worden. Plate behauptet nun, daß er nicht, wie es ihm Mm Vorwurf gemacht u ixb, in seinen Vorlesungen -politisch agitiert, sondern „rein wissenschaftlich und objektiv" die allgemeinen Probleme, die in Beziehung' zur Vererbungslehre stehen, insbesondere die Iudensrage als' Rassenproblem. behandelt hat: Der Rektor hat nach Darlegung , der Sachlage keinen Anlaß zum Einschreiten gefunden. Wegen-weiterer Angriffe, die sich auf eins alte Auseinandersetzung Plates mit. Haeckel beziehen, und gegen Plate den Bvrwurf der „schlechthin.niederträchtigen Gesinnung" erhebenkündigt Plate di.' Inanspruchnahme des Gerichts an. Plate bekennt sich zu ausgesprochen alldeutschen Überzeugungen. Amtattsch der Banknote« zu 1 und 2 Krone«. Die ungestempelten Banknoten zu 1 Krone und zu 2 Kronen, die.am 1'.-September 1920 ihre gesetzliche Zahlkraft,bereits verloren haben, werden bei den .Kassen der staatlichen. Fiuauzv-eriraltung (Staatszentral- 'lasse, Finanzlandeskassen, Steuerämter.usw..), ferner bei den Postämtern und bei den Geldanstalten (Post? sparlasse, Banken, Sparkassen), in Wien, auch beim Versatz-, Verwahrnngs- und Versteigerungsamt mid bei den städtischen Kassen der Gemeinde Wien noch bis '15. September 19 20 gegen deutsch österreichische gestempelte. Noten mir gelauscht werden. Eine Verlängern ng diefer Frist ist nicht in Aussicht genommen. _ Die Wirkungen der Prügelstrafe. Budapest, 31. August. (Ung. Tel.-Korr.-Bur.'r Das Mitglied der Nationalversammlung Paul Nagy hat seinen Austritt aus der Regierungspartei angemeldet. Er begründet diesen Schritt damit, daß das Gesetz über die Einführung der - Prügelstrafe heute angenommen wurde, er aber als Abkömmling von Leibeigenen, dis die Anwendung, dieses Gesetzes erdulden mußten, die Prügelstrafe perhorresziere. / * Trauitng. Im israelitischen Tempel in der Seitenst-' gaffe hat gestern die Trauung unseres Chefredalteurs üiu uj Lö w h mit Fräulein Jenny Hauser stattgefunden. * Bo« Gewerbeförderunssamt de» Jüdische« Nationalrates veranstaltete Kurse. Knrs A: Schlosserei praktisch, Montag und Mittwoch von 5 bis 8 Uhr abends, Eintritt jederzeit; Kurs 6; Schloffrrei Praktisch, Dienstag und' Donnrrslgg,. .h liß 8 ULr abends, Eintritt udenntr Der delttfche Reichskanzler über Sowjetrnßland und Polen. ' Berlin, '1'. September. Der Ausschuß für auswärtige Angelegenheiten beschloß, seine heutigen Verhandlungen insoweit für öffentlich zu erklären, als die Redner nicht ausdrücklich die Vertraulichkeit für ihre Darlegungen beanspruchen würden. Rerchsminister Dr. Simons begann mit einer kurzen Zurückweisung der vielfachen Entstellungen, die in den in Schweizer und italienischen Blättern veröffentlichten beiden Interviews enthalten find. Er wandte sich sodann zu einem Ueberblick über die deutsche Neutralitätspolitik und erklärte, es habe sich erwiesen, daF die Neutralitätspolitik für Deutschland die einzig rid?*' tige und mögliche gewesen sei und bleibe.. J Für die deutsche Politik sei der Grundgedanke der, daß die Sowjetregierung gegenwärtig die Macht in den Händen habe, also de facto die Regrerungsgewalt trtj Rußland darstelle. Die Verhältnisse zwichen -Deutschland! und Rußland seien noch nicht normal. Zunächst befinde sich Deutschland noch im Stadium der Verhandlungen! über die Vorfrage einer befriedigenden Erledigung des Falles Mirbach. " Die Behauptungen, Laß die deutsche Regierung mit; der.Sowjetregierung einen Geheimvertrag abgeschlossen; hätte,,Men durchaus falsch. Deutschland hätte lediglich denj Russen und den Polen mit dem Herannahen des Krieges an! die deutschen Grenzen wegen der Seuchenbekämpsungs! und wegen der Regekimg zü erwartender Grenzschwierig'-! beiten Vorschläge gemacht. Verhandlungen über letzteres Pnnkt-sei-en abgelehnt worden, lieber den ersten Punkts seien 'sie noch im Gange. J'jj Dr. 'Simons erklärte weiters: Mt Polen füh'rüem wir lediglich offene Verhandlungen, die bisher noch! zW keinem Ergebnis geführt' haben. Der Mnister füh'rtH dann aus, daß sich in den deutsch-polnischen Beziehungen eine große Menge Explosivstoff aufgehäust habe, wchs exklärte, daß, wenn die von ihm angebvtenen Berhmch-1 lungen nicht bald zu einem Resultat kommen würden^ es wohl geschehen könnte, daß der Kessel der deutschikW öffentlichen Meinung überkoche. In Breslau! Habs dies bereits ereignet. Elektrotecbnik, Dienstag und Donnerstag von 6 bis 8 UK abends. Begmn 7. September 1920; Kurs 0: Mechauischel Technologie, Damvs- und Wafferkraftmaschinen, Dienstag mid! Donnerstag von 6lbis 8 Ubr abends, Beginn 5. Oktober 1920;= Kurs K: Architektur- und Baupolierkurs, Montag und Mittwo« von 6 bis 8 Uhr abends, Beginn 6. Oktober; Kurs F: bahnerkurs, Montag und Mittwoch von S LiS 8 Uhr abends. Eintritt iedrrzeit; Kurs 6: Motoren-, Automobil- und Chauffeurs kurs. Montag und Mittwoch von 6 bis 8 Uhr abend-, Begiü« 6. September 1920; Kurs U: Ornameuük und Technologie de« KunstgewerbeS, Dienstag und Donnerstag von 8 bis 8 UHK abends, Beginn 5. Oktober; Kurs 1: Experimentalphysik. Mon-,. tag und Mittwoch von 6 bis 8 Uhr abends, Begmn 4. Oktober^ Kurs K: Experimentalchemie, Dienstag und Donnerstag vom 6 bis 8 Uhr abendS. Beginn 5. Ottober; KnrS l: EnglffchL Sprache. Dienstag und Donnerstag von 6 biS 8 Uhr abends Beginn 5. Ottober; Kurs bl: Wafferversorgung von Ortschastm und! Häusern. Beginn 4. Oktober. Letzterer KarS ist insbesondere für die Verhältnisse in P a 1 ä st i n a von großer Bedeutung, d« Bet der Erschließung von Neuland die Lösung der Frage der! Wafferversorgung von besonderer Wichtigkeit ist. Der KurS wird! sich unter anderem mit der Waffergewinnung. den Hebewerken,! den Leitungen, den Fütrier- und Kläraulagm und mit dm HauS»; inftallanosen beschältegen. Anmeldungen und Auskünfte im Ge-j werbeföldenmgsamte des Jüdischen NationalrateS, H., T a b o r< st r a ß e 80 a. von 9 bis 12 Uhr vormittags mtb 3 bis 6 Uhp nachmittags (mir Ausnahme von SamStag «nd Sonntag vor»! mittags). * Beerdts«»geit am heutige« Tage: .Alter! Friedhof: 9 Uhr Brodsky Regena, 9 Uhr 45 Minute« Waldapfel Saly. 10 Uhr 30 Minuten Wagner Kathi. —i NenerFrredhvs: 9 Uhr Reiß Edith, 9 Uhr SV Minuten^ Schwarz Jakob, 10 Uhr Jnfeld Rosa. ,;^j * Vom America» Joint Distrib«tio« Committee,! Abteilnng Wien. Infolge bevorstehender Ueberstedlung entfällt bis auf weiteres der Parteienvrrkehr in unserer Sektion ftir fortlaufende Unterstützungen, Ul., Blattgaffe 6. * Zuwendungen an die städtischen Angestellte»/ Der Stadlsenat hat für den Monat August den unter der Dienst^ ordnuna stehenden Angestellten einschließlich der Lehrpersonen eine außerordentliche Zuwendung zuerkannt, die so wie beim Staate jo nach der Bezugsklaffe K 400 bt« 1000 ausrnacht. * Anknnft eines Kinderzuges. Heute, 2 Uhr nach-« mittags, trifft in Wlcn-Wcstbahnhof her 16. Züricher Kinder-! rücktranSport, der am 30. Jüni von Wien abgegangen ist, ein. Die Eltern werden gebeten, die Kinder vom Bahnhof abzuholc«. - * Bei Bedarf an Hanölehrern, Erziehern, Hofmeistern, Gesellschaftern, Bertrauensversonen. kommerziellen Angestellten wende man sich an die Stellenvermittlung deS Jüdische» Hochschulausschuffes, IX., Türkrnstraße 9. .! * Oesterreichs Bevölkernng «ach der letzte« Volkszählung. Dir Gesamtbevölkerung rm Bereiche der außerordentlichen Volkszählung vom 31. Jänner d. I. oeträgt^ wie den jünast im Verlage der Staatsdruckerei erschienene» Bei^ trägen zur Statistik der Republik Oesterreich <5. Heft) zn entnehmen ist, 6.067.430 Personen, hat sich somit seit der letzten ordentlichen Volkszählung vom 81. Dezember 1910 um 22 7-20$ Personen vermindert, das ist um 3*61%J Am erheblichsten ist die Abnahme der anwesenden Bevölkerung in Klagenfurt, Wien und Vorarlberg. Mehr als die Hälfte der anwesenden Bevölkerung entfällt auf Niederösterreich, daS 3.318.155 Bewohner zählt, darunter W i e » mit 1,842.005 Br^ wohnern. Von den Städten Über 20.000 Einwohner zählte Wien 1,812005 (gegenüber der letzten Zahlung -- 189.493); Graz 157.632 (+ 5251), Linz 98.478 (4- 5704), Innsbruck 55-659 (+ 2465), Salzburg 36.450 (-}- 262), * Bremen—Brasilien. AuS Bremen wird gemeldet; Der Norddeutsche Lloyd nimmt am 2b. September den regelmäßigen Dienst nach Brasilien mit dem Dampfer ^Vegesack" wieder auf. Der Dampfer wird ab Bremen—Hamburg nach Rio de Janeiro und bei genügendem Ladungsangrbol auch nach anderen Läsen Brasiliens geheg, D» L8. OttäbL« Mch ibm dr;. Dgmvm. .Brrm^hsvr»^"'